CH415342A - Rollfallenschloss - Google Patents

Rollfallenschloss

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Publication number
CH415342A
CH415342A CH1207964A CH1207964A CH415342A CH 415342 A CH415342 A CH 415342A CH 1207964 A CH1207964 A CH 1207964A CH 1207964 A CH1207964 A CH 1207964A CH 415342 A CH415342 A CH 415342A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller latch
bolt
spring
roller
latch
Prior art date
Application number
CH1207964A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Schneider Ernst
Original Assignee
Eugen Schneider Ernst
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/04Spring arrangements in locks
    • E05B2015/0431Modifying spring characteristic or tension
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/06Locks or fastenings with special structural characteristics with lengthwise-adjustable bolts ; with adjustable backset, i.e. distance from door edge
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/02Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing
    • E05C19/04Ball or roller catches

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description


      Rollfallenschloss       Die Erfindung betrifft ein     Rollfallenschloss,    bei  welchem der     Rollfallenweg        einstellbar    ist. Bei be  kannten     Rollfallenschlössern    dieser Art ist zur Ver  stellung des     Rollfallenweges    eine von aussen leicht  zugängliche, durch den     Schloss-Stulp    hindurch  gehende. Einstellschraube vorgesehen.

   Um eine     miss-          bräuchliche    Verstellung des     Rollfallenweges    zu ver  hindern, zeichnet sich das     Rollfallenschloss    nach der  Erfindung demgegenüber dadurch aus, dass eine nur  nach     Abnahme    des Deckels vom     Schlosskasten    zu  gängliche     Reguliervorrichtung    für den Weg der     Roll-          falle    vorgesehen ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



  Das bei abgenommenem Kastendeckel in An  sicht dargestellte     Rollfallenschloss    weist in üblicher  Weise einen Kasten 1 auf, an dessen einer Schmal  seite ein     Schloss-Stulp    2 befestigt ist, der mit Füh  rungsöffnungen 3 und 4 für einen Riegel 5 bzw.  eine     Rollfalle    6 versehen ist. Die Rollfalle 6 besteht  aus einem     C-förniigen    Bügel 7, in dessen Schenkeln  die Enden eines Zapfens 8 festsitzen, auf dem eine  bauchige Rolle 9 leicht drehbar gelagert ist. In der  Mitte des Joches des Bügels 7 ist ein Führungsbolzen  10 befestigt, der in ein mit einer Führungsöffnung 11  versehenen, im Kastenboden la festgesteckten Füh  rungsbock 12 geführt ist und an seinem freien Ende  ein Gewinde 13 aufweist.

   Auf dem Gewinde 13  sitzt eine vierkantige Mutter 14, welche infolge der  Wirkung einer auf das freie Ende des Bolzens 10  drückenden Biegefeder 15 am Führungsbock 12 an  liegt und dadurch die Bewegung der Rollfalle 7 nach  aussen begrenzt. Die Biegefeder 15 kann aus einer  oder mehreren Lamellen aus Federstahl bestehen.

    Es ist ersichtlich, dass man durch Verstellen der  Mutter 14 den Betrag, um den die     Rollfalle    6 zum       Stulp    2 herausragt, regulieren kann, um die Grösse    des Spaltes zu berücksichtigen, der bei geschlossener  Türe zwischen den     Stulp    2 und dem gegenüberlie  genden, nicht dargestellten Beschlag besteht, der die  zur Aufnahme des vordersten     Rollfallenteiles    be  stimmte     Ausnehmung    aufweist.  



  Damit die Reguliermutter 14 sich im Laufe der  Zeit nicht in unbeabsichtigter Weise verstellen kann,  z. B. infolge von Erschütterungen, berührt die untere  Seite dieser Mutter 14 den Kastenboden la. Um  die Mutter 14 zu verstellen, muss man daher, bei  abgenommenem Kastendeckel, den im Kastenboden  la steckenden Führungsbock 12 nach oben ziehen,  so dass das freie Ende des Führungsbolzens 10 an  gehoben     wird    und die Mutter 14 gedreht werden  kann.  



  Die Bandfeder 15 weist an ihrem oberen, vom  Führungsbolzen 10 entfernten Ende einen abgebo  genen Schenkel 16 auf, der zwischen einer Wand     1b     des Kastens 1 und einem Einstellklotz 17 festge  halten ist, der mit Innengewinde versehen und auf  einer Einstellschraube 18 aufgeschraubt ist. Die  Schraube 18 geht durch entsprechende Löcher des       Stulpes    2, und zweier am Kasten 1 befestigter Lappen  19 und 20 hindurch, und ihr Kopf 21 ist im     Stulp    2  versenkt. Eine     Klemmfeder    22 sitzt unmittelbar  neben dem Lappen 19 auf der Schraube 18, so dass  dieselbe sich nicht in     axialer    Richtung bewegen kann.

    Durch Drehen der Schraube 18 wird infolgedessen  der Einstellklotz 17 und damit auch das obere Ende  der     Bandfeder    15 verstellt. Die Bandfeder 15 ist an  einer zwischen dem     Führungsbolzen    10 und dem  Einstellklotz 17 liegenden Stelle an einem kasten  festen Zapfen 23 abgesetzt, und zwischen diesem  Zapfen einerseits und dem     Bolzen    und dem Klotz  anderseits gespannt.

   Es ist ersichtlich, dass wenn der  Einstellklotz 17 nach links verstellt wird, die Span  nung der Bandfeder 15 zunimmt und somit ihr      Druck auf den     Bolzen    10 bzw. die     Rollfalle    6 ver  stärkt     wird.    Man kann somit nicht nur den Weg  der     Rollfalle    6     mittels    der Reguliermutter 14 verän  dern, sondern auch noch mittels der Einstellschraube  18 den     Schliessdruck    der     Rollfalle    6 nach Belieben  einstellen.  



  Der Riegel 5 wird mittels eines Sicherheits  schlosses, z. B. eines     Zylinderschlosses    24     bekannter          Art,        betätigt,    dessen Zylinderkörper 25 einen Fort  satz 26 aufweist, der mit einem Gewindeloch für  eine Befestigungsschraube 27 versehen ist. Die das  Schlüsselloch 28 aufweisende,     zylindrische    Nuss 29  ist     in    nicht dargestellter, üblicher Weise mit einem  Daumen 30 fest     verbunden,    der bei Verdrehung der  Nuss 29 im     Gegenuhrzeigerdrehsinn    zuerst eine Zu  haltungsplatte 31 und     dann    den Riegel 5 betätigt.

    Hierzu weist der Riegel 5 einen     Fortsatz    in Form       einer    Platte 5a auf,     in    der     ein        Einschnitt    32 zur  Aufnahme des Daumens 30 vorgesehen ist. Auf der  Platte 5a ist ein kurzer     Stift    33 befestigt, der     durch     eine mit zwei Ausbuchtungen 34 und 35 versehene  Öffnung 36 der     Zuhaltungsplatte    31 hindurchgeht  und bei offenem Riegel 5 in der Ausbuchtung 34  liegt, wie dargestellt.

   Eine Feder 37, die an einem  Zapfen 38 befestigt     ist,    drückt die     Zuhaltungsplatte     31 nach unten, bis ein Führungszapfen 39, der durch  ein in dieser Platte 31 vorgesehenes Langloch 40  hindurchgeht, am oberen Rande dieses Loches 40       anschlägt.    Der Führungszapfen 39 liegt bei offenem  Riegel 5 auch am linken Rande eines Langloches 41  an, das     in    der Riegelplatte<I>5a</I> vorgesehen ist. Die  Riegelplatte 5a weist ferner     einen    Schliessdaumen 42  auf, der bei geschlossenem Riegel 5 in die mit 42' be  zeichnete,     strichpunktierte    Lage kommt.

   In dieser  Lage befindet sich der     Schliessdaumen    unmittelbar  hinter der     Rollfalle    6, so dass er ein Zurückweichen  derselben verhindert. In der     Schliesslage        verhindert     dann nicht nur der Riegel 5 ein     Öffnen    der     Türe,     sondern auch die     Rollfalle    6. Wenn also z.

   B. der  (nicht dargestellte) Beschlag, in den der Riegel 5  in seiner Schliesslage     eingreift,    so stark beschädigt  wird, dass er den     Riegel    5 nicht mehr hält, so genügt  dies nicht, um die Türe zu öffnen, weil die     Roll-          falle    6 durch den     Schliessdaumen    42' noch     in    Sperr  lage gehalten wird.  



  Es ist     klar,    dass bei Drehung des Schlüssels bzw.  der Nuss 29     im        Gegenuhrzeigersinn    der Daumen 30       zunächst    die     Zuhaltungsplatte    31 gegen die     Wirkung     der Feder 37 etwas nach oben schiebt, so dass der  Stift 33 aus der Ausbuchtung 34 austritt und nicht  verhindert, dass der Daumen 30 hierauf gegen die  linke Flanke des     Einschnittes    32 drückend den Rie  gel 5 nach     links    verstellt.

       Beim    weiteren Drehen  gleitet der Daumen dann von der Riegelplatte 5a  und der     Zuhaltungsplatte    31 ab, so dass letztere durch  die Feder 37 nach unten gedrückt wird und der  Stift 33     in    die Ausbuchtung 35 eintritt, womit dann       ein    Verschieben des Riegels 5 nach rechts verhindert       ist,    bis das     Zylinderschloss    im entgegengesetzten       Drehsinn    betätigt     wird.       Es sei noch     erwähnt,    dass mit 43 Gewindeboh  rungen in am Kastenboden 1a     befestigten    Zapfen  bezeichnet sind,

   welche Gewindebohrungen 43 zur  Befestigung des nicht     dargestellten    Kastendeckels  mittels Schrauben dienen. Ferner sind mit 44 im       Stulp    2 vorgesehene Löcher bezeichnet, die zur Be  festigung des ganzen Schlosses an der Türe dienen.  



  Gegenüber bekannten     Rollfallenschlössern    weist  das beschriebene Schloss wichtige Vorteile auf.  



  1. Der Schliessdruck der Rollfalle 6 ist mittels  der Einstellschraube 18 einstellbar. Dabei kann die  ser Druck ganz unabhängig von der Grösse des  Weges der     Rollfalle    6 gewählt werden und ist für  seine     Einstellung    keine Demontage des Schlosses  nötig.  



  2. Der Weg der     Rollfalle    6 kann nicht verändert  werden, ohne den Kastendeckel zu entfernen. Es ist       also    nicht     möglich,    diesen Weg mittels     einer    wie  die     Schraube    18 ohne weiteres von aussen zugängli  chen Schraube zu verstellen.

   Diese bei früheren  Schlössern vorhandene leichte     Verstelhnöglichkeit          wurde    mit oder ohne böse Absicht oft missbraucht,  um den Weg der Türfalle falsch     einzustellen.    Bei  zu     kleinem    Weg kann aber die     Rollfalle    die ge  schlossene Türe überhaupt nicht mehr festhalten,       während    bei zu grossem Weg die Rollfalle so weit  zum     Stulp    2 vorsteht,     dass    die offene Türe gar nicht  mehr geschlossen werden kann bzw. beim Zuschla  gen der Türe die     Rollfalle    und ihr Gegenbeschlag  beschädigt werden.  



  3. In der     Schliesslage    des Riegels 5 wirkt infolge  von dessen Schliessdaumen 42 auch die     Rollfalle    6  als     zusätzlicher    Riegel.  



  4. Das Schloss ist     wesentlich    kleiner als die bis  herigen Schlösser, was     hauptsächlich    damit     zusam-          menhängt,    dass der     Rollfallenweg    nur nach Abnahme  des Kastendeckels     einstellbar    ist. Um die - jetzt als       nachteilig        erkannte    - leichte     Verstellbarkeit    des     Roll-          fallenweges    zu erzielen, war     nämlich    in der Praxis  ein relativ viel Raum beanspruchender     Mechanis-          mus    notwendig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rollfallenschloss, bei welchem der Rollfallenweg einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine nur nach Abnahme des Deckels vom Schlosskasten (1) zugängliche Reguliervorrichtung (13, 14) für den Weg der Rollfalle (6) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rollfallenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Rollfalle (6) ver bundener Bolzen (10) an seinem freien Ende mit Gewinde (13) versehen ist, und dass auf letzterem eine zur Regulierung des Rollfallenweges dienende Mutter (14) sitzt, die durch die Wirkung einer Biege feder (15) gegen einen kastenfesten, zur Führung des Bolzens (10) dienenden, Führungsbock (12)
    ge drückt wird. 2. Rollfallenschloss nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Fürhungsbock (12) auf dem Boden (la) des Kastens (1) aufgesteckt ist und von demselben gelöst werden muss, um die Reguliermutter (14) drehen zu können.
    3. Rollfallenschloss nach Patentanspruch, bei welchem im Schlosskasten ein zur Betätigung eines Absperr-Riegels dienendes Sicherheitsschloss mon tiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (5) mit einem Schliessdaumen (42) fest verbunden ist, der in der Schliesslage des Riegels unmittelbar hinter die Rollfalle (6) zu liegen kommt, so dass letzterer als zusätzlicher Riegel wirkt.
    4. Rollfallenschloss nach Patentanspruch, bei wel chem die Rollfalle durch eine Feder in die Schliess- lage gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Einstellvorrichtung (17, 18) aufweist, mit wel cher der von der Feder (15) auf die Rollfalle (6) aus geübte Schliessdruck eingestellt werden kann.
    5. Rollfallenschloss nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung eine gegen axiale Verschiebung gesicherte Schraube (18) aufweist, auf welcher ein Einstellklotz (17) eingeschraubt ist, der auf ein Ende einer Biegefeder (15) drückt, deren anderes Ende auf einen mit der Rollfalle (6) verbundenen Bolzen (10) drückt, wobei zwischen den Federenden auf der dem Einstellklotz (17) und dem Bolzen (10) gegenüberliegenden Seite der Feder (15) ein Abstützglied (23) für die Feder vorgesehen ist.
CH1207964A 1964-09-17 1964-09-17 Rollfallenschloss CH415342A (de)

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