CH415151A - Schutzvorrichtung für Kreuzgelenke an Gelenkwellen - Google Patents
Schutzvorrichtung für Kreuzgelenke an GelenkwellenInfo
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- CH415151A CH415151A CH1464664A CH1464664A CH415151A CH 415151 A CH415151 A CH 415151A CH 1464664 A CH1464664 A CH 1464664A CH 1464664 A CH1464664 A CH 1464664A CH 415151 A CH415151 A CH 415151A
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/84—Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor
- F16D3/841—Open covers, e.g. guards for agricultural p.t.o. shafts
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Description
Schutzvorrichtung für Kreuzgelenke an Gelenkwellen Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Kreuzgelenke .an Gelenkwellen von landwirtschaft- lichen Maschinen.
Es ist bereits eine Schutzvorrichtung zur Ab deckung der Gelenke von Gelenkwellen bekanntge worden, bei der mehrere sphärische Gelenkteile mit einander verbunden sind. Dabei wird an der Zug maschine und an der Arbeitsmaschine je ein tropf- förmiges Ansatzstück mit seinem für die Durch führung der Welle durchbohrten Boden aufge schraubt, welches an .seinem offenen Ende zu einer Kugelkalotte erweitert ist, gegen welche jeweils ein mit entsprechender Kalotte geringeren Durchmes sers versehenes Schutzrohr durch Federkraft gezogen wird.
Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, dass sie aufwendig und beim Kuppeln ider Gelenkwelle am Schlepper oder der Arbeitsmaschine umständ lich zu handhaben ist. Ausserdem treten dabei Funk tionsstörungen auf, wenn ein Teil der Kugelkalotte verbeult wird, was sich dabei sogar zur Funktions untauglichkeit auswirken kann. Ein weiterer Nach teil ist darin zu sehen, dass bei dieser Ausführung in senkrechter Richtung nur eine Schwenkmöglich keit von 30 und in waagrechter Richtung eine Schwenkmöglichkeit von 75 besteht.
Eine andere bekannte Schutzvorrichtung hat einen ,die Kreuzgelenke verdeckenden Trichter, der mit dem Gelenkwellenschutz fest verbunden ist. Will man bei einem derartigen Gelenkschutz Beugungswinkel über 30 erreichen, so ist man gezwungen, den Schutz trichter seitlich weit auszuschneiden. Dabei wird aber das Kreuzgelenk nur teilweise abgedeckt, so dass es sehr stark verschmutzt. Bei Heuerntemaschinen kann sich dann Heu um die Gelenke wickeln.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzvor richtung zur Abdeckung der Kreuzgelenke zu schaf- fen, mit der ein ungestörtes Verbinden der Kreuz gelenke mit ,dem Schlepper und der Arbeitsmaschine möglich ist. Ausserdem .soll die Schutzvorrichtung gestatten, einen Winkeleinschlag der Gelenkwelle von 90 vornehmen zu können. Auch soll die Vorrichtung während der Arbeit maximal vorkommende Beu gungswinkel gestatten, ohne dass - beispielsweise bei Heuerntemaschinen - die Gelenkwelle oder die Kreuzgelenke mit Heu umwickelt werden.
Gemäss .der Erfindung wird dieser Vorteil erreicht durch ein die Gelenkwelle umgebendes, nicht mit umlaufendes Schutzrohr, auf das ein trichter- oder glockenförmiges Abdeckstück aufgeschoben und mit tels .einer Feder in .die Abdeckstellung drückbar ge lagert ist. Vorteilhafterweise liegt dabei die Feder auf dem Trichter- oder Glockenhals .auf, wobei der Feder eine Scheibe auf dem Schutzrohr als Gegen lager dient.
Gemäss einer weiteren Ausbildung kann das glok- kenförmige Abdeckstück aus zwei Teilen gebildet sein. Dabei besteht der Glockenhals aus zwei kalot- tenförmigen Teilen, in deren Zwischenraum das Glok- kenstück sphärisch verschwenkbar ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Er findung besteht die Möglichkeit, das Abdeckstück auf einem Bund oder einem Ansatzstück des Schutz rohres oder auf einem Bund des Schleppers oder der Arbeitsmaschine gegen die Wirkung der Feder zu arretieren. Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispiels weise dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Schutzvorrichtung in Form eines trichterförmigen Abdeckstückes bei gerade verlau fender Gelenkwelle, Fig. 2 dieselbe Schutzvorrichtung bei leicht abge winkelter Gelenkwelle, Fig. 3 die Schutzvorrichtung bei um 90' abge winkelter Gelenkwelle, Fig. 4. das arretierte trichterförmige Abdeck- stück.
Fig. 5 eine glockenförmige Schutzvorrichtung bei gestreckter Gelenkwelle, Fig. 6 dieselbe Schutzvorrichtung bei einem Beu gungswinkel von etwa 30\ und Fig. 7 die Schutzvorrichtung bei abgewinkelter G:lenkwelle um 90'.
Entsprechend der beispielsweisen Darstellung ragt aus dem Getriebegehäuse 1, das einen Bund oder Nasen 2 hat, die Zapfwelle 3 heraus. Auf die Zapf welle 3 ist ein Kreuzgelenk 4 aufgeschoben und steht mit einer Gelenkwelle 5 in Verbindung. Auf der Gelenkwelle 5 ist ein Schutzrohr 6 gelagert, das an seinem vorderen und hinteren Ende in einem Bund 7 endet. Innerhalb des Bundes befindet sich die Lagerung zwischen Gelenkwelle 5 und dem Schutzrohr 6. Hinter dem Bund 7 ist das trichter förmige Abdeckstück 8 mit seinem Trichterhals 9 auf das Schutzrohr 6 geschoben.
Eine ebenfalls auf dem Schutzrohr 6 befindliche Feder 10 hat einen solchen Durchmesser, dass sie sich auf den Trichter hals 9 schieben lässt und an den kegelig verlaufenden Wänden des Abdeckstückes 8 ein Widerstandsmo ment findet. Den gegenüberliegenden Widerstand er hält die Feder 10 durch eine Scheibe 11, die mit dem Schutzrohr 6 fest verbunden, aber auch ähnlich einem Seegerring oder einem .anderen Maschinen element lose auf dem Schutzrohr angeordnet .sein kann.
Wird bei dieser Anordnung, wie Fig. 2 und 3 zeigen, die Gelenkwelle nach einer Richtung abge winkelt, so stützt sich der eine Rand des Abdeck- stückes auf dem Bund oder den Nasen ab und spannt dabei die Feder 10. Zum Ankuppeln der Gelenk welle wird das Abdeckstück 8 zurückgeschoben (Fig. 4) und eine Kante des Abdeckstückes 8 hinter den Bund 7 oder hinter eine auf diesem Bund be findliche, nicht gezeigte Schraube gesetzt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 5 bis 7. Hierbei ist das Abdeckstück in Glockenform und zweiteilig ausgebildet. wobei Idas Glockenstück 12 in den beiden kalottenförmigen Teilen 13, 14 sphärisch verdrehbar gelagert ist. Der äussere ka- lottenförmi(ze Teil 13 und der innere Teil 14 sind am Glockenhals 15 miteinander verbunden. In dem da zwischen gebildeten Raum bewegt sich der vordere Rand des Glockenstückes 12.
Bei dieser Ausführungsart sind die Gelenke bis zu einem Beugungswinkel von 15' noch vollkommen geschlossen, und erst dann öffenen sich die Kalotten- teile mit dem Glockenteil um einen kleinen Spalt. Für die üblichen in der Landtechnik vorkommenden Beugungswinkel reicht jedoch die Abdeckung aus und schützt das Kreuzgelenk 4 genügend vor Ver schmutzung und Wickeln von Heu.
Bei der Abknickung der Gelenkwelle stützt sich der Rand des Glockenteiles wie bei dem ersten Aus führungsbeispiel auf der Nase oder dem Bund 2 ab. Soll die Gelenkwelle auf die Zapfwelle des Schleppers oder der Antriebsmaschine gesteckt werden, so wird, wie nach den Fig. 1 bis 4, das Glockenteil 12 hinter ,den Bund gesteckt und dort arretiert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schutzvorrichtung für Kreuzgelenke an Gelenk wellen von landwirtschaftlichen Maschinen, gekenn zeichnet durch ein idie Gelenkwelle umgebendes, nicht mit uml'aufendes Schutzrohr, auf das ein trichter- oder glockenförmiges Abdeckstück (8, 12) aufgeschoben und mittels einer Feder (10) in die Abdeckstellung druckbar gelagert ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass die Feder (10) auf dem Hals (9, 15) des Abdeckstückes (8, 12)@ aufliegt und als Gegenlager für die Feder eine Scheibe (Il) auf dem Schutzrohr (6) vorgesehen ist. 2. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das glockenförmige Abdeckstück aus zwei Teilen (12, 13) gebildet ist. 3.Schutzvorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Glockenhals (15) aus zwei kalottenförmigen Teilen (13, 14) be steht, in deren Zwischenraum das Abdeckstück (12) verschwenkbar gelagert ist. 4. Schutzvorrichtung nach einem der vorherge henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckstück (8, 12) auf einem Bund oder einem An satzstuck (7) des Schutzrohres (6) oder auf einem Bund des Schleppers oder der Arbeitsmaschine (2) arretierbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963M0046876 DE1894124U (de) | 1963-12-18 | 1963-12-18 | Schutzvorrichtung fuer kreuzgelenke an gelenkwellen von landwirtschaftlichen maschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH415151A true CH415151A (de) | 1966-06-15 |
Family
ID=33176710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1464664A CH415151A (de) | 1963-12-18 | 1964-11-13 | Schutzvorrichtung für Kreuzgelenke an Gelenkwellen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT250801B (de) |
| CH (1) | CH415151A (de) |
| DE (1) | DE1894124U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0614796A1 (de) * | 1993-03-10 | 1994-09-14 | Ford Motor Company Limited | Lenkgestänge für ein Kraftfahrzeug |
-
1963
- 1963-12-18 DE DE1963M0046876 patent/DE1894124U/de not_active Expired
-
1964
- 1964-11-13 CH CH1464664A patent/CH415151A/de unknown
- 1964-11-13 AT AT963064A patent/AT250801B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0614796A1 (de) * | 1993-03-10 | 1994-09-14 | Ford Motor Company Limited | Lenkgestänge für ein Kraftfahrzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1894124U (de) | 1964-06-04 |
| AT250801B (de) | 1966-11-25 |
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