CH413229A - Abstelleinrichtung für eine als Notbett zu verwendende Tragbahre - Google Patents

Abstelleinrichtung für eine als Notbett zu verwendende Tragbahre

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CH413229A
CH413229A CH236663A CH236663A CH413229A CH 413229 A CH413229 A CH 413229A CH 236663 A CH236663 A CH 236663A CH 236663 A CH236663 A CH 236663A CH 413229 A CH413229 A CH 413229A
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parking
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Pol Neukom Hans Dr Rer
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Neukom Ag Fabrikation Von Scha
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/06Supports for stretchers, e.g. to be placed in or on vehicles

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description


  
 



  Abstelleinrichtung für eine als Notbett zu verwendende Tragbahre
Für die Einrichtung von Notspitälern und Lazaretten werden Notbetten verwendet.   SEs    sind Notbettgestelle bekannt, die sich bei Nichtgebrauch auf kleinstem Raum stapeln lassen und im   Oebrauchsfalls    au einem meist vierplätzigen Notbettgestell auseinanderfalten und   aufbawen    lassen, indem z. B. an einem   Ständerrahmen    zu beiden Seiten je eine untere und obere Auflage für eine Matratze vorgesehen, wobei als Auflage Matratzentragrahmen vorgesehen sind. die auf Tragarmen liegen können, die vom Ständer abstehen, oder die selbst vom Ständer abstehend fest mit diesem verbunden sein können.



   Um bei der Einlieferung von   schwerverletzten    Personen diese nicht mon der Tragbahre in ein Notbett umlagern zu müssen, ist schon vorgeschlagen worden, die Tragbahre selbst als Notbett zu verwenden. Zu Idiesem Zwecke sind Tragbahren mit herunterklappbaren Beinen bekannt geworden, welche so bemessen sind, Idass   Idie    Tragbahren mit heruntergeklappten Beinen als   leinzelne    Notbetten abgestellt und mehrere übereinander aufgestellt   werden    können, wobei die Beine der oberen Bahre mit Steckzapfen in Büchsen der unteren Bahre stecken und dadurch gegen Heruntergleiten gesichert sind.



  Es können aber auch gewöhnliche Sanitätstragbahren anstelle Matratzentragrahmen auf die Tragarme von Notbettgestellen oder auch auf die Matratzentragrahmen selbst abgestellt werden, wenn diese mit dem Ständer des Notbettgestells fest verbunden sind.



   Es hat sich als praktisch erwiesen, in Notspitälern die Notbetten in Vierergruppen anzuordnen, weshalb die bekannten Notbettgestelle in zwei Etagen übereinander je zwei Notbetten aufweisen, die in   Abständen    voneinander entlang der Längswände eines Saales aufgestellt werden, so dass zwischen den Notbettgestellen ein Mittelgang mit Quergängen gebildet wind. Diese Quergänge sollten leine Breite von etwa der doppelten   Breite'einer    Tragbahre aufweisen und die Breite des   Mittelgangoçs    sollte etwa der Länge einer Tragbahre entsprechen, um die Tragbahren ohne wesentliche Behinderung zu den Notbettgestellen transportieren zu können.



   Üblicherweise wird eine Tragbahre am Kopfende vom Vordermann und am Fussende vom Hintermann erfasst und getragen. Um eine Tragbahre als Notbett in ein Notbettgestell   leinhängen    oder einsetzen zu können, muss der Vordermann hinter das Notbettgestell treten können. Das Notbettgestell kann somit kopfseitig nicht an der Wand stehen, wenn eine Tragbahre eingesetzt   werden    soll. Das Abrükken der Notbettgestelle von der Wand widerspricht aber der Absicht, diese mit dem Kopfende an der Wand aufzustellen und hat zur Folge, dass die ohnehin viel Platz benötigenden Notbettgestelle (in der Breite eines Saales) noch mehr Platz beanspruchen.



  Dieser Nachteil wiegt umso schwerer, als in Notspitälern der Platz beschränkt ist, und man bestrebt ist, die Zwischenräume zwischen den   Notbettgestel-    len möglichst eng zu halten, um möglichst viele Notbettgestelle in einem Saal aufstellen zu können.



   Man hat schon versucht, Notbettgestelle mit Fussrollen zu versehen, damit sie vorübergehend von der Wand weggezogen werden können,   um    Tragbahren als Notbetten einsetzen zu können. Es hat sich jedoch gezeigt, dass ein mit vier Patienten belastetes Notbettgestell zu schwer ist, um vom Pflegepersonal verschoben bzw. gerollt zu   werden.    Auch hat sich gezeigt, dass   zdie    Standfestigkeit von mit Fussrollen versehenen Notbettgestellen geringer ist, weil die Standfläche   sehr    klein, d. h. fast punktförmig und deshalb der Auflagedruck spezifisch hoch ist, so dass die Rollen mitunter in den Boden ein  gedrückt werden. Ausserdem werden Notbettgestelle durch das Anbringen von Fussrollen in nicht gerechtfertigter Weise verteuert.



   Bei   Samariterübungen    hat sich überdies ergeben, dass es bei   Ider    Einbringung von   Schwerverletzten    in ein Notspital den beiden Trägern einer   Tragbahre    praktisch kaum möglich ist, eine mit einem Schwerverletzten beladene Tragbahre auf Schulterhöhe zu heben und auf der oberen Etage eines Notbettgestells abzustellen. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, für das Einbringen und Abstellen von beladenen Tragbahren rollbare mechanische Hebevorrichtungen zu verwenden. Dabei ist jedoch vorausgesetzt, dass die Tragarme der Notbettgestelle keine Streben,   Stützen    oder dergleichen aufweisen dürfen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abstelleinrichtung für eine als Notbett zu verwendende Tragbahre, die durch zwei   parallellaufende Ab stell-    schienen als aus einer vertikalen Ebene frei abstehende, waagrecht ausgebildete Tragarme gekennzeichnet ist. Die erfindungsgemässe Abstelleinrichtung gestattet, dass die abzustellende Tragbahre mit einer mechanischen Hebevorrichtung über den Abstellplatz gebracht und auf die Abstellschienen gesenkt werden kann, indem zweckmässigerweise, die Abstellschienen zugleich als Führungsteil und als Tragarm ausgebildet und die Tragarme ein Führungsstück aufweisen können, mittels welchem sie lösbar,

   verstellbar oder schwenkbar an einem vertikalen Träger befestigt werden können und dadurch eine universelle Verwendung in Unterständen gestatten und dennoch ein ungehindertes Einbringen einer be  1denen    Tragbahre   mittels ieiner    Hebevorrichtung gewährleisten. Die erfindungsgemässe   Ab steileinrich-    tung gestattet aber auch, Idass eine beladene Tragbahre durch Träger neben den Abstellplatz gebracht und auf die Schienen geschoben werden kann. Um letzteres zu erleichtern, kann vorteilhafterweise die eine Abstellschiene am freien Ende so gegen das Ende der andern Abstellschiene erweitert sein, dass sie sowohl ein Schieben schräg zur Längsrichtung als auch ein Schwenken der darauf   abzusbellenden    Tragbahre gestattet.

   Dadurch wird nämlich ermöglicht, dass die Notbettgestelle nicht nur mit dem Kopfende direkt an die Wand, sondern auch zu einem benachbarten Notbettgestell in einem minimalen Abstand gestellt werden können, der wenig aber nicht wesentlich breiter als die Breite der Tragbahre selbst zu sein braucht und eine von einem Vordermann und einem Hintermann getnagene Tragbahre dennoch auf   Idie    Abstelleinrichtung gebracht werden kann.



   Ein besonderer Vorteil des   Erfindlungsgegenstan-    des liegt darin, dass die Abstelleinrichtung direkt an der Wand angebracht werden kann, indem entweder die vertikalen Träger mit den daran befestigten Abstellschienen an die Wand geschraubt wenden können, oder aber die selbst als Tragarme ausgebildeten Abstellschienen in die Wand einbetoniert werden können. Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei atombombensicheren Unterständen mit einige Meter dicken Betonmauern die   Festigk-it    praktisch erhalten bleibt, wenn aus   wider    Mauer Nischen ausgespart   werden,    die durch etwa einen Meter dicke Rippenwände getrennt sind.

   Die Erfindung gestattet, dass Tragarmpaare nach beiden Seiten weisend in solche Rippenwände einbetoniert werden und die   Nischen    zusätzlich zum vorgesehenen Unterstandsraum zum Einlagern von Tragbahren benützt werden können.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. In   Idler    Zeichnung zeigt:    Fig. 1 ein zwischen en Boden und Decke eines    Raumes zu verspannendes Gestell zum Abstellen von vier als Notbetten zu verwendende Tragbahren,
Fig. 2 ein an eine Wand montiertes dreiplätziges Gestell im Aufriss,
Fig. 3 den zugehörigen, verkürzt dargestellten Grundriss,
Fig. 4-7 Befestigungsmöglichkeiten von Tragarmen an einem vertikalen Träger,
Fig. 8 eine Abstelleinrichtung mit in der Längsrichtung verlaufenden Abstellschienen in der Draufsicht,
Fig. 9 das Einschieben einer Tragbahre in der Querrichtung,
Fig. 10 das Einschieben einer Tragbahre in Ider Längsrichtung,
Fig. 11 einen Schnitt durch eine Bunkermauer mit   einbeton, ierten    Tragarmen.



   Ein Notbettgestell gemäss Fig. 1 hat zwei ver  tikale    Träger 21, 22 und zwei horizontale Traversen 23, 24, welche rechtwinklig an die vertikalen Träger ansetzen und mit diesen einen Rahmen bilden. Die vertikalen Träger 21, 22 sind an ihrem oberen Ende je mit einer in der Längsrichtung des Trägers abstehenden Spannschraube 29 versehen, mittels welchen Schrauben der Rahmen in vertikaler Stellung zwischen   Boden an    Decke eines Raumes eingespannt werden kann. Die vertikalen Träger 21, 22 bestehen aus Vierkant-Stahlrohr. Die beiden Tra   versen 23, 24 bestehen aus Rundrohr und d sind mit    den vertikalen Trägern 21, 22 lösbar verbunden, z. B. verschraubt.



   An die vertikalen Träger 21, 22 sind horizontale, frei abstehende Abstellschienenpaare angebracht, und zwar je ein oberes   Abstelischienenpaar    25, 26 bzw. 25',   26' und    je ein unteres Abstellschienenpaar 27, 28 bzw. 27', 28'. Die Abstellschienen sind einander gleich. Jede Abstellschiene ist nach oben als Führungsteil ausgebildet, indem sie ein nach oben offenes U-Profil aufweist, zugleich aber ist sie als freier Tragarm ausgebildet, indem    , das Profil hinreichen, d stark gewählt ist. Die Ab-    stellschienen sind lösbar an die vertikalen Träger angeschraubt. Da in neueren und neu zu erstellenden Unterständen die Raumhöhe, einheitlich ist, können die Abstellschienen auch unlösbar mit den vertikalen Trägern 21, 22 verbunden, z. R. verschweisst sein.  



   Das Notbettgestell gemäss Fig. 1 kann zum   Sta-    peln zerlegt werden, indem   Idie    beiden Traversen 23,   94    von   Idlen    vertikalen Trägern 21, 22 gelöst werden.



  Eine mit einem Patienten beladene Tragbahre kann auf das Notbettgestell gebracht werden, indem sie mit einem rollbaren mechanischen   Bhettenheber    über ein   Abstellschienenpaar    gefahren und hernach auf dieses gesenkt wird, so dass die Tragbahrenfüsse in die Abstellschienen zu stehen kommen. Eine von zwei Trägern getragene Tragbahre kann auf das Notbettgestell gebracht werden, indem sie seitlich auf die   Abstelischienen    geschoben wird.



   Das Notbettgestell gemäss den Fig. 2, 3 hat einen vorderen vertikalen Träger 30 mit   drei    Abstellschienen 31 und einen hinteren vertikalen Träger 32 mit drei Abstellschilenen 33. Die beiden vertikalen Träger 30, 32 sind an eine Wand montiert.



  Wenn die Wand eben ist, können die Träger direkt auf die Wand gesetzt   werden.    Da die Wände in Unterständen, Luftschutzkellern usw. oft rauh und uneben sind, ist jeder Träger 30, 32 an seinen Enden mit je einem Winkelstück 34   versehen,    welche an der Wand anliegend, den Träger von der Wand abheben und dadurch das Befestigen an   wider    Wand erleichtern. In Fig. 2 sind die Winkelstücke 34 mit je zwei Schrauben 35 an die Wand geschraubt Um zwei ein Notbettgestell   bidende    Träger 30, 32 im richtigen Abstand voneinander an der Wand befestigen zu können, können Traversen (23, 24 in Fig.   l)    als Distanzlehre benützt werden.



   Das Notbettgestell gemäss den Fig. 2, 3 ist für oinen höheren Raum vorgesehen als das Notbettgestell gemäss Fig. 1 und demzufolge sind an jedem vertikalen Träger 30 bzw. 32 je drei horizontal frei abstehende   Abstelischienen    31 bzw. 33 angeschraubt.



  Auch diese Abstellschienen sind nach oben als Führungsteil ausgebildet, indem sie ein nach oben offenes U-Profil aufweisen und zugleich als Tragarme ausgebildet, indem das U-Profil hinreichend stark gewählt ist. Die Abstellschienen 33 am hinteren Träger 32 sind verschieden von den Abstellschienen 31 am vorderen Träger, indem sie für lein erleichtertes Einschieben einer Tragbahre durch zwei tragende   Zer-    sonen ausgebildet sind. Die Abstellschienen 31 sind über ihre ganze Länge von gleichbleibender Breite und am freien Ende   dadurch    einen Flansch 34 begrenzt.

   Die Abstellschienen 33 haben an ihrem freien Ende eine gegen die Abstellschienen 31 gerichtete Erweiterung 35, welche durch leinen schräg zur Längsrichtung verlaufenden Randflansch 36 und einen Endflansch 37 begrenzt   ist    Die Erweiterung 35 gestattet, dass eine längsseits neben das Notbettgestell gebrachte Tragbahre mit einem Bein auf die Erweiterung 35 abgestellt und längs des Randflansches 36 geschoben, dann am andern   Ende    auf die Abstellschiene 31 gestellt, geschwenkt und eingeschoben werden kann, wie später anhand der Fig. 9 erläutert wind.



   Die Befestigung leiner Abstellschiene an einem vertikalen Träger, z. B. der Abstellschiene 31 am Träger 30, ist in Fig. 4 in grösserem Massstab dargestellt. Die Abstellschiene 31 ist stumpf an ein Fassungsstück 40 langeschweisst. Dieses Fassungsstück 40 hat ebenfalls U-Profil und umfasst den Träger 30 seitlich. Es bildet mit der Abstellschiene 31 einen rechten Winkel, dessen Schenkel nach oben gerichtet und mit einer Schraube 41 an den Träger 30 angeschraubt ist. Das Fassungsstück 40 gewährleistet eine solide, lösbare Befestigung von Abstellschienen und verhindert lein Verkanten und Schwenken derselben.

   Die   Abstellschienen    können in der Höhe verstellbar an den vertikalen Trägern befestigt sein, indem, wie in Fig. 5 gezeigt,   der    vertikale Träger eine Lochreihe aufweist und das Fassungsstück mittels eines Steckbolzens 42 am Träger gehalten ist.



   Gemäss der Erfindung müssen die Abstellschienen nicht, wie bisher beschrieben, selbst als Tragarme ausgebildet sein. Ein   Abstelischienenpaar    kann auch auf ein Paar Tragarme aufgelegt und leicht lösbar befestigt sein, z. B. wenn die Abstellschienen in der Längsrichtung einer   abzustellenden    Tragbahre verlaufen sollen. Dies kann dann der Fall sein, wenn in   Zwischenzeiten,    Gestelle als Regale verwendet werden und die Tragarme zu   Diesem    Zweck mit Tablaren versehen werden sollen, oder wenn les   ier-      wünscht    ist, die horizontal frei abstehenden Tragarme in die vertikale Ebene der Träger hineinschwenken zu können, um den von einem Notbettgestell beanspruchten Raum frei zu bekommen.



   In Fig. 6 ist ein an einem vertikalen Träger 45 von rechteckigem Umriss, ein aufklappbarer Tragarm 46 angelenkt, auf dem eine Abstellschiene 47 liegt.



  Der Tragarm 46 besteht aus U-Eisen mit nach unten offenem Profil und die ebenfalls U-Profil aufweisende   Abstelischiene    47 ist mittels eines in   rden    Tragarm 46 greifenden Zapfens 48 gegen Verschieben gehalten. Der Tragarm 46 hat eine Querplatte 49, welche   tam    vertikalen Träger 45 anliegt und zwei Gelenkplatten 50, welche den vertikalen Träger 45 seitlich umgreifen und mittels eines Gelenkzapfens 51 an diesen angelenkt sind, so dass der Tragarm 46 bei abgenommener Abstellschiene 47 um diesen Gelenkbolzen aus seiner horizontal   freiabstie-    henden Lage nach oben in die an den vertikalen Träger anliegende Lage geklappt werden kann.



   In Fig. 7 ist ein um leinen laufs Rundrohr bestehenden vertikalen Träger 55 horizontal schwenkbarer Tragarm 56 aus U-Eisen mit nach unten offenem Profil zum Tragen leines   Abstellschienenpaales      dar-    gestellt. Der Tragarm 56 ist an ein auf den Träger 55 passendes Rohrstück 57 angeschweisst, wobei die Ansatzstelle   vorteilhafterweise    durch dreieckige Platten 58 verstärkt sein kann. Das Rohrstück 57 hat am unteren Rand eine quer zum Tragarm 56 verlaufende Kerbe 59, welche auf einem im vertikalen Träger 55 steckenden Tragbolzen 60 aufliegt und den Tragarm gegen seitliches Schwenken sichert und bei Anheben freigibt.  



   In der in Fig. 8 dargestellten Abstelleinrichtung sind zwei etwa gemäss Fig. 6 an vertikale Träger 45 angelenkte Tragarme 46, 46a vorgesehen, auf welchen die in der Längsrichtung der   abzustellendlen    Tragbahre verlaufenden Abstellschienen 60, 61 liegen. Die beiden Abstellschienen 60, 61 sind verschieden voneinander und für erleichtertes Einschieben einer Tragbahre durch zwei tragende Personen ausgebildet. Am Einschiebende liegen sie bündig auf dem Tragarm 46a. Beide Abstellschienen haben nach oben offenes U-Profil. Die Abstellschiene 60 ist auf ihrer ganzen Länge von gleichbleibender Breite. Die Abstellschiene 61 hat am   Einschiebende    eine gegen die Abstellschiene 60 gerichtete Erweiterung 62, welche durch einen schräg zur Längsrichtung verlaufenden Randflansch 63 begrenzt ist.

   Die beiden    Abstellschienen sind d am Eins chieb ende vorteilhaf-    terweise verschlossen, um ein Herausgleiten einer abgestellten Tragbahre zu verhindern.



   Beispiele der Verwendung von erfindungsgemä ssen Abstelleinrichtungen für Tragbahren als Notbettstellen werden anhand der schematischen Darstellungen in den Fig. 9-11 beschrieben.



   Gemäss Fig. 9 sind in einem Notspital zweistufige Gestelle mit Abstelleinrichtungen zum Einstellen von Tragbahren mit der Kopfseite längs einer Wand 80 aufgestellt. Ein Gestell mit zwei übereinanderliegenden Abstellplätzen 81 steht in der Ecke und weitere Gestelle mit in zwei Etagen je zwei nebeneinanderliegenden Abstellplätzen 82, 83 sind in regelmässigen Abständen voneinander aufgestellt. Die Gestelle sind je mit einer querlaufenden Abstellschiene 84 am Kopfende bzw. 85 am Fussende versehen. Wenn eine Tragbahre auf einen Abstellplatz gebracht werden soll, z. B. eine Tragbahre 86 auf den Abstellplatz 81, so wird die Tragbahre 86 so weit längsseits neben den Abstellplatz 81 gebracht, bis der Vordermann das Tragbahrenbein 87 auf die Erweiterung der Abstellschiene 84 stellen kann.

   Der Vordermann kann nun von der Stelle A lan der Stirnseite der Bahre an die Stelle B an deren Längsseite treten, wobei er die Bahre an der freien Ecke stützt.



  Nun kann der Hintermann die Bahre in der Längsrichtung gegen die Wand 80 und der Vordermann an der Stelle B die Bahre auf den Abstellplatz 81 schieben, bis der Hintermann das Tragbahrenbein 88 auf die Abstellschiene 85 stellen kann, worauf Vor  der und    Hintermann gleichzeitig die Bahre vollständig auf den Abstellplatz 81 schieben können.



  Es ist ersichtlich, dass der Abstand zwischen den beiden Abstellplätzen 81, 82 nicht wesentlich breiter als die Tragbahre zu sein braucht. Es ist aber am Fussende der Gestelle ein so breiter Gang erforderlich, dass die Tragbahre darin quergestellt werden kann, um zwischen zwei Abstellplätze gebracht zu werden. Wenn der Gang diese Breite nicht aufweist, können vorteilhafterweise Gestelle mit in der Längsrichtung verlaufenden Abstellschienen verwendet werden.



   Im Beispiel Fig. 10 sind wieder zweistufige Gestelle mit Abstellplätzen 91, 92, 93 mit der Kopfseite längs einer Wand 90 aufgestellt und die Gestelle weisen für jeden Abstellplatz ein in der Längsrichtung verlaufendes Schienenpaar 94, 95 auf. Um eine Tragbahre 96 auf den Abstellplatz 91 zu bringen, stellt der Vordermann das Tragbahrenbein 97 auf die Abstellschiene 95 und tritt von der Stelle A seitlich neben die Bahre an die Stelle B, indem er die Bahre an dieser Ecke stützt. Der Vordermann schiebt nun die Bahre so weit auf   die    Schiene 95, während sie der Hintermann in die Lage 96' schwenkt, in welcher der Vordermann das andere Tragbahrenbein 98 auf die Erweiterung der Schiene 94 stellen kann.

   Nun kann der Vordermann an das andere Ende der Bahre neben den Hintermann treten und mit vereinten Kräften kann die Bahre vollständig in die Längslage geschwenkt und auf den Abstellplatz 91 geschoben werden. Es ist ersichtlich, dass der Gang zwischen dem Fussende einer Gestellreihe und einer Wand oder einer anderen Gestellreihe schmäler als die Länge einer Tragbahre sein kann und nicht wesentlich breiter als die Breite einer Tragbahre zu sein braucht.



   In Fig. 11 hat eine im Schnitt dargestellte Bun  kerwan d    101 raumseitige Rippenwände 102, die etwa gleich dick wie die Wand sind, wobei der Abstand zwischen zwei Rippenwänden etwa die zweibis dreifache Mauerdicke beträgt. Die Mauerdicke einer solchen Bunkerwand beträgt etwa einen Meter und eine solche Wand   iaus    armiertem Beton vermag eine Decke von etwa dreifacher Dicke zu tragen.



  Diese Rippenwände bilden an der Wand gelegene Nischen, um welche der freie Innenraum des Bunkers vergrössert ist. Solche Nischen können in zweckmässiger Weise zum Einlagern von Tragbahren und zur Benützbarkeit derselben als Notbetten hergerichtet werden, indem in die Rippenwände 102 nach beiden Seiten stehende   Abstellschienenpaare    103, 104 einbetoniert sind. Diese Abstellschienen sind selbsttragend, d. h. als Tragarme ausgebildet, etwa wie die Tragarme 31, 33 in den Fig. 2, 3, jedoch um den einzubetonierenden Teil länger. Die Tragarme können auch   Idurchgehend    sein und in dem aus der Rippenwand vorstehenden Teil als Abstellschiene ausgebildet sein.



   Die Erfindung gestattet ausser der Verwendung von Tragbahren als Notbetten deren erleichtertes Einbringen in die Notbettstellen bei einer besseren Ausnützung der   Bodenflächfe    oder des Raumes.



      PATENTANS, P   RUCH   
Abstelleinrichtung für leine   xals    Notbett zu verwendende Tragbahre, gekennzeichnet durch zwei parallellaufende Abstellschienen,   Idie    als aus einer vertikalen Ebene frei abstehende, waagrechte Tragarme ausgebildet sind.   

Claims (1)

  1. UN TERANSPRÜCHE 1. Abstelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellschienen zu gleich als Führungsteil und als Tragarm ausgebildet sind.
    2. Abstelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, Idass die Tragarme ein Fassungstück aufweisen, mittels welchem sie an einem vertikalen Träger befestigt sind.
    3. Abstelleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Träger mit einer in der Längsrichtung abstehenden Schraube zum Einspannen zwischen Boden und Decke eines Raumes versehen und unter sich durch Traversen verbunden sind.
    4. Abstelleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Träger an ihren Enden mit Winkelstücken versehen sind zum Anschrauben an eine Wand.
    5. Abstelleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Träger rechteckförmigen Querschnitt aufweisen und die Fassungsstücke die vertikalen Träger seitlich umgreifen.
    6. Abstelleinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme mittels Schrauben an den vertikalen Trägern befestigt sind.
    7. Abstelleinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme mittels Steckbolzen an den vertikalen Trägern befestigt sind.
    8. Abstelleinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme an den vertikalen Trägern an gelenkt sind.
    9. Abstelleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Träger und Faslsungsstücke aus Rundrohr bestehen und die Tragarme durch eine am Unterrand indes Fassungsstückes befindliche, auf einem Steckbolzen aufliegende Kerbe gegen Schwenken gesichert sind.
    10. Abstelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum erleichterten Einschieben einer Tragbahre die eine Abstellschiene am freien Ende eine gegen die andere Abstellschiene gerichtete und durch einen Randflansch begrenzte Erweiterung aufweist.
    11. Abstelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ldass < die Abstellschienen in der Längsrichtung der ab zu stellend en Tragbahre verlau- fend auf den Tragarmen liegen.
    12. Abstelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme in eine Wand einbetoniert sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN105193558A (zh) * 2015-10-21 2015-12-30 航宇救生装备有限公司 一种用于运载设备的减振担架装置
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