CH412480A - Lagerung eines kugeligen Teils und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Lagerung eines kugeligen Teils und Verfahren zu deren Herstellung

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CH412480A
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CH849961A
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Richard Mccloskey Albert
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Heim Company
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C23/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for aligning or positioning
    • F16C23/02Sliding-contact bearings
    • F16C23/04Sliding-contact bearings self-adjusting
    • F16C23/043Sliding-contact bearings self-adjusting with spherical surfaces, e.g. spherical plain bearings
    • F16C23/045Sliding-contact bearings self-adjusting with spherical surfaces, e.g. spherical plain bearings for radial load mainly, e.g. radial spherical plain bearings

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Description


  Lagerung     eines        kugeligen    Teils und     Verfahren    zu deren Herstellung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lagerung  eines kugeligen Teils, welcher als Innenteil mit der  konvexen, äusseren Oberfläche in einem Mittelteil mit  einer konkaven, inneren Oberfläche und dieser in  einem Aussenteil angeordnet ist.  



  Eine derartige Lagerung hat zahlreiche Verwen  dungsmöglichkeiten. Mit den bisher üblichen Ausfüh  rungen und Herstellungsverfahren war es jedoch nicht  möglich, gewisse Lagereigenschaften zu erzielen, wel  che an sich mit neu entwickelten Lagermaterialien  möglich wären.  



  Es bestehen verschiedene Gründe für diese  Schwierigkeiten. So wurden zum Beispiel bestimmte       Sonderzwecklegierungen    vorgeschlagen, die sich aber  für die meisten handelsüblichen Lager als zu teuer er  wiesen. Ferner wurden bestimmte Kunststoffschmier  mittel vorgeschlagen, die jedoch entweder nicht halt  bar genug oder nicht genügend fest waren, um den  Beanspruchungen bei einer Verformung des Aussen  teils oder der späteren Benutzung widerstehen zu kön  nen.  



  Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass der  Mittelteil ein     Zweischichten-Element    ist, bestehend  aus einer     einstückigen    Metallschicht und einer mit  ihr verbundenen, einen Kunststoff enthaltenden Stoff  schicht mit Schmierwirkung, und dass der Aussenteil  eine konkave Innenfläche besitzt, die mit dem Mittel  teil in festem Eingriff steht. Die Erfindung betrifft  auch ein Verfahren zum Herstellen der Lagerung  eines kugeligen Teils, welches darin besteht, dass der  eine Schmiermittel aufweisende Mittelteil zu einem  Zylinder gebogen und zwischen den Innenteil und den       Aussenteil    eingelegt wird, worauf der Mittelteil und  der Aussenteil durch     Verformungsdruck    der Form der  konvexen Oberfläche des Innenteils angepasst werden.

    Beispielsweise lässt sich der Mittelteil aus einem Me-         tallstreifen    anfertigen, der mit einem als Schmiermit  tel dienenden Gewebe aus Kunststoff verbunden ist.  



  Der Mittelteil und der Aussenteil können separate,  ringförmige Elemente     sein,    welche     unverdrehbar    mit  einander verbunden sind. Zur Verbindung des Mittel  und Aussenteils ist es     zweckmässig,    an einem der  beiden Teile     Haltelippen        anzuformen.    Der Mittel  und Aussenteil können auch durch Kleben mitein  ander verbunden sein.  



  Beispielsweise werden die Enden des Mittelteils  zu Haltelippen, die über den Aussenteil greifen, ver  formt. An den Enden des Aussenteils können Halte  lippen     angeformt    werden, um den Mittelteil in seiner  Lage zu halten. Um das Pressen einfacher zu gestal  ten, kann im Aussenteil eine     Ringnut    eingefräst sein.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs  formen der Erfindung dargestellt.         Fig.    1 ist eine Schnittansicht einer Ausführung der  erfindungsgemässen Lagerung, bei welcher die Stoff  schicht mit Schmierwirkung des Mittelteils an der  inneren Oberfläche eines zylindrischen Metallteils fest  angebracht ist, welches mit der inneren Oberfläche  eines üblichen Aussenteils     verbuftden    ist,       Fig.    2 zeigt das     Zweischichtenstück,    aus welchem  der Mittelteil der Lagerung nach     Fig.    1 geformt wird,       Fig.    3 zeigt das Materialstück von     Fig.    2 nach sei  ner Verformung zu einer Hülse,

         Fig.    4 einen     ringförmigen    Aussenteil, welcher in  Verbindung mit dem in     Fig.    3 dargestellten Mittelteil  benutzt wird,       Fig.    5 zeigt die relative Lage der in den     Fig.    3  und 4 dargestellten Teile und des Innenteils vor dem       Verformungsvorgang,          Fig.    6 ist ein Schnitt durch eine Ausführung der  Lagerung, welche am Aussenteil Haltelippen aufweist,           Fig.    7 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform  der Lagerung, welche am Mittelteil Haltelippen auf  weist.  



  Bei dem in     Fig.    1 gezeigten Ausführungsbeispiel  wird als Stoffschicht mit Schmierwirkung ein Gewe  bestreifen 22 aus     Polytetrafluoräthylen    benutzt, wel  cher durch ein     Klebemittel    fest mit einem Metall  streifen 23 aus     duktilem    Material verbunden ist. Ein  Aussenteil 24 besteht aus     duktilem    Stahl. Ein Mittel  teil 23 und der Aussenteil 24 wurden bei ihrer Her  stellung passend verformt.  



  Das zur Herstellung der in     Fig.    1 gezeigten Aus  führungsform benutzte Verfahren wird an Hand der       Fig.    2 bis 5 erläutert. Das Gewebe 22 aus Polytetra  fluoräthylen wird fest mit einem dünnen Metallstrei  fen 23 aus     duktilem    Material verbunden, worauf  dieser Metallstreifen zu einem hülsenförmigen Zwi  schenteil 25 gebildet und innerhalb eines Aussenteiles  18 aus     duktilem    Stahl angeordnet wird.

   Eine Kugel  21 wird in den Mittelteil 23 eingesetzt, und die  ganze Anordnung wird dann durch Werkzeuge 6b  gemäss     Fig.    1     formgepresst,    wobei der     Verformungs-          druck    sowohl parallel als auch unter einem Winkel  zur Achse der Hülse 25 ausgeübt wird. Infolge der  ringförmigen Nut 20, welche sich um den Umfangs  teil der äusseren Oberfläche des Teils 18     erstreckt    und  vor dem Zusammenfügen in diesen Teil eingefräst  wird, entsteht durch Einwirkung der Formwerkzeuge  die bei 15b angedeutete Verformung. Die Nut 20  bewirkt eine Schwächung des betreffenden Teils wäh  rend des späteren     Verformens    und hat ein Verbiegen  des Materials in dieser Zone zur Folge.

   Dieses Ver  biegen bewirkt ferner eine Verringerung der Be  rührungsfläche zwischen den inneren und äusseren  Teilen, wodurch auch die Reibung zwischen diesen  Teilen     verringert    wird.  



  Eine weitere Möglichkeit, den Aussenteil so aus  zubilden, dass eine feste Verbindung zwischen dem  Zwischenteil und dem Aussenteil erzielt wird, ist in  den     Fig.    6 und 7 dargestellt. Wie aus     Fig.    6     ersich-          lich,    werden an den Enden des Aussenteils 25 wäh  rend des formpressenden Arbeitsganges Haltelippen  34 gebildet, indem ein Aussenteil 35 von etwas grö  sserer vertikaler Abmessung als diejenige des Mittel  teiles 36 benutzt wird. Während des     Pressvorganges     wird das überschüssige Material des Aussenteils 35  breitgedrückt und fliesst über die Kanten des Mit  telteils 36.  



  Aus     Fig.    7 ist zu ersehen, dass an den Enden des  Mittelteils 33 während des formpressenden Arbeits  ganges Haltelippen 32     ausgebildet    werden, wobei die  ser Teil von etwas grösserer vertikaler Abmessung als  derjenige des Aussenteils ist. In diesem Fall wird wäh  rend des     Pressvorganges    das überschüssige Material  des Mittelteils breitgedrückt und fliesst über die In  nenkanten des Aussenteils.  



  Es wird bemerkt, dass jeder der drei Teile, welche  zusammen die Lagerung des     kugeligen    Teiles     bilden,     durch die Formpressung     zwangläufig    innerhalb der  Anordnung festgehalten wird.    Ferner wird darauf verwiesen, dass, obgleich es  für manche Zwecke erwünscht ist, die äusseren und  mittleren Teile, wie in     Fig.    6     zwangläufig    zusammen  festzuhalten sind, so dass sie nicht nur innerhalb der  Anordnung festgehalten bleiben, sondern sich auch  nicht relativ zueinander verdrehen können, es doch  auch möglich ist, dieses relative Verdrehen ohne       zwangläufiges    Arretieren, das heisst lediglich durch  reibungsmässiges Festhalten, zu verhindern.

   Im Fall  von Reibungsarretierung muss sichergestellt werden,  dass die zwischen dem Mittelteil und dem Aussenteil  vorhandene Reibung grösser als die Reibung zwi  schen dem Mittelteil und dem Innenteil ist.  



  Ferner ist es möglich, den mittleren und äusseren  Teil durch Anwendung eines passenden Klebemittels  miteinander zu verbinden. Diese Verbindungsart bie  tet den besonderen Vorteil, dass eine solche Klebstoff  menge für die Verbindung benutzt werden kann, dass  bei einem nachfolgenden Erhitzen des Lagers und  Kontraktion des Klebstoffes ein Freiwerden des inne  ren Teils erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Lagerung eines kugeligen Teils, welcher als In nenteil mit der konvexen, äusseren Oberfläche in einem Mittelteil mit einer konkaven, inneren Ober fläche und dieser in einem Aussenteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil ein Zwei schichten-Element ist, bestehend aus einer einstücki- gen Metallschicht und einer mit ihr verbundenen, einen Kunststoff enthaltenden Stoffschicht mit Schmierwirkung, und dass der Aussenteil eine kon kave Innenfläche besitzt, die mit dem Mittelteil in festen Eingriff steht. Il.
    Verfahren zum Herstellen der Lagerung eines kugeligen Teils nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine Schmierwirkung aufwei sende Mittelteil zu einem Zylinder gebogen und zwi schen den Innenteil und den Aussenteil eingelegt wird, worauf der Mittelteil und der Aussenteil durch Ver- formungsdruck der Form der konvexen Oberfläche des Innenteils angepasst werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Lagerung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der feste Eingriff zwischen Aussen teil und Mittelteil durch Verformung der aneinander liegenden Flächen gebildet ist. 2. Lagerung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der feste Eingriff zwischen Mittel teil und Aussenteil durch an einem der Teile vorgese hene Haltelippen gebildet ist. 3.
    Lagerung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aussenteil und der Mittelteil miteinander verklebt sind. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil in die Form einer duktilen Hülse gebogen wird und der Druck beim Pressen sowohl parallel zur Hülsenachse als auch un ter einem Winkel zur letzteren erfolgt, wodurch der Mittelteil und der Aussenteil so verformt werden, dass eine mechanische Verbindung bewirkt wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden des Mittelteiles zur Bil dung von Haltelippen über den Aussenteil deformiert werden. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden des Aussenteils zur Bil dung von Haltelippen über den Mittelteil verformt werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Pressvorgang eine Ring- nut in die Aussenfläche des Aussenteils eingefräst wird. B. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mittelteil aus einem Streifen eines Gewebes aus Polytetrafluoräthylen, der mit dem metallischen Glied verbunden ist, gebildet wird. 9.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Verbindung des Mittelteils mit dem Aussenteil eine Klebstoffschicht verwendet wird und dass die zusammengesetzten Teile erhitzt werden, um eine Kontraktion der Klebstoffschicht zu erzielen, derart, dass die Innenfläche des Mittelteils sich nach auswärts verschiebt, um den Innenteil freizugeben.
CH849961A 1960-07-22 1961-07-19 Lagerung eines kugeligen Teils und Verfahren zu deren Herstellung CH412480A (de)

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