CH412209A - Kühlkokillen-Schwingvorrichtung an Metall-Stranggussanlagen - Google Patents

Kühlkokillen-Schwingvorrichtung an Metall-Stranggussanlagen

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Publication number
CH412209A
CH412209A CH974764A CH974764A CH412209A CH 412209 A CH412209 A CH 412209A CH 974764 A CH974764 A CH 974764A CH 974764 A CH974764 A CH 974764A CH 412209 A CH412209 A CH 412209A
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CH
Switzerland
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chill
slide
vibrating device
metal casting
continuous metal
Prior art date
Application number
CH974764A
Other languages
English (en)
Inventor
Petrowitsch Ewteew Dmitriy
Alexandrowitsch Shido Wladimir
Original Assignee
Tsnii Tschjernoy Metallurg Im
Gossudarstwenniy Sojusniy Inst
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/053Means for oscillating the moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


      Kühlkokillen-Schwingvorrichtung    an     Metall-Stranggussanlagen       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kühl  kokillen-Schwingvorrichtungen an     Metall-Strangguss-          anlagen.     



  Es sind     Kühlkokillen-Schwingvorrichtungen    an       Metall-Stranggussanlagen    bekannt. Diese Vorrichtun  gen bestehen aus profilierten Nocken oder     Exzentern,     die durch ein Hebelsystem mit dem     Kühlkokillentisch     verbunden sind und von einem Elektroantrieb in  Drehung versetzt werden.  



  Dieser elektromechanische Antrieb ist ein Kraft  antrieb und alle seine Einzelteile nehmen bedeutende  Kräfte auf. Infolgedessen besitzt der Antrieb recht  wesentliche     Abmessungen    und grosse     Leistung.    Er  kann nur unter grossen Schwierigkeiten neben der  Kühlkokille unter dem Plattenbelag untergebracht  werden, wodurch seine Bedienung erschwert wird.  Ausserdem gestatten die bestehenden Bauarten elek  tromechanischer Antriebe nicht, die Kühlkokillen       zwangläufig    herabzulassen, wie dies erforderlich ist,  wenn mit Vorlauf des     Gussblockes    beim Giessen  gearbeitet wird.  



  Es ist Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben  erwähnten Nachteile zu beseitigen. Die erfindungs  gemässe     Kühlkokillen-Schwingvorrichtung    an einer       Metall-Stranggussanlage    mit einer umlaufenden Welle  mit profilierten Nocken besitzt zwischen der Nocken  welle und dem     Kühlkokillentisch    angeordnete hy  draulische Verstärker, die über Kolben     mit    dem       Kühlkokillentisch    verbunden sind und durch Folge  schieber gesteuert werden, wobei Kolben und Schie  ber bei ihrer Bewegung durch eine negative Rück  führung verbunden werden, die durch die Schieber  hervorgerufen wird, welche über Steuerstangen mit  den Nocken in Wechselwirkung stehen,

   wobei die         Nockendrehzahl    die Zahl der     Schwingungszyklen    der  Kühlkokille bestimmt und die Schwingungsamplitude  und die Art der Bewegung von dem     Nockenprofil     abhängt.  



  Nachstehend wird die Erfindung unter Hinweis  auf eine Zeichnung beschrieben, beispielsweise erläu  tert, die eine     Kühlkokillen-Schwingvorrichtung    ent  hält, welche durch einen hydraulischen Antrieb in  Bewegung gesetzt wird. Auf der Zeichnung ist eine  spezielle, hier als Beispiel     gewählte    Ausführungsart  der Erfindung schematisch dargestellt.  



  Der     Hydroantrieb    der Kühlkokille 1 besteht aus  zwei synchron arbeitenden hydraulischen Drosselver  stärkern 2, deren Kolben     direkt    mit dem Tisch 3  verbunden sind, auf dem die Kühlkokille 1 aufge  stellt ist. In jedem Kolben 4 der hydraulischen Ver  stärker ist ein     Dreiwegschieber    5 eingebaut, der  durch die Steuerstange 6, welche aus dem Zylinder  herausragt, verschoben wird.

   Die Stange 6 befindet  sich, um den Einfluss des Hochdruckes auszuschal  ten und um eine genaue Führung sicherzustellen,  in einer Führungshülse 7. Öl wird unter Druck aus  dem (aus der Zeichnung nicht ersichtlichen) Speicher  in den Stangenraum 8 geführt und gelangt danach  durch die Bohrung 9 im Kolben 4 und in der Hülse  10 in den Hohlraum 11, der durch die     Hülse    und  die     Schiebergurte        gebildet    wird. Der Schieber über  deckt, wenn er sich in seiner neutralen Stellung be  findet, die Hülsenöffnungen.  



  Bei den Verstellungen des Schiebers (beispiels  weise beim Hochfahren) öffnet sich ein wenig der  Spalt zwischen der Unterseite des     Schiebermittel-          gurtes    und dem Rand 12 der Hülse. Unter Druck  stehendes Öl beginnt durch die Öffnung 13 unter      die untere     Fläche    des Kolbens 4 zu strömen, wo  durch letzterer der     Schieberbewegung    folgt. Bei Ver  stellung des Schiebers 5 nach unten wird das sich  unter der unteren Kolbenfläche befindliche Öl her  ausgepresst und in Ablaufrichtung über einen Spalt       geführt,    der sich zwischen der Oberseite des Schieber  mittelgurtes und dem Rand 14 der Hülse bildet. Da  nach strömt das Öl über eine Öffnung 15 aus.

   Der  Kolben verschiebt sich unter dem Einfluss des     Druk-          kes    auf die ringförmige Fläche 16 nach unten. Da  die Ränder 12 und 14 nur ganz wenig überdeckt  sind, erfolgt die weitere Verschiebung des Kolbens  fast gleichzeitig mit der Verstellung des Schiebers.  



  Auf diese Weise wird ein Folgesystem geschaf  fen, das Kolben und Schieber bei ihrer Bewegung  durch eine negative Rückführung verbindet, die  direkt durch den Schieber hervorgerufen wird. Bei  dem vorliegenden System entspricht in jedem be  stimmten Augenblick die Grösse der Kolbenverschie  bung und dessen Geschwindigkeit der Grösse der       Schieberverstellung    und dessen Geschwindigkeit.

   Die  grösstmögliche Differenz zwischen den Stellungen des  Schiebers und des Kolbens überschreitet nicht einige       Zehntelmillimeter.    Da die     Kräfte,    die zum Verstel  len des Schiebers des hydraulischen Verstärkers er  forderlich sind, und die bedingte Kraft der Federn  des letzteren nicht 10<B>...</B> 20 kp überschreiten, kann  die vorliegende Anlage nicht durch Kraft-, sondern  durch kinematische Nocken, die nur einen minima  len Leistungsaufwand erfordern, gesteuert werden.  



  Die Folgeschieber 5 stehen über die Steuer  stangen 6 mit den kinematischen Nocken 17 in  Wechselwirkung. Die     Nockendrehzahl    bestimmt die  Zahl der     Schwingungszyklen    der Kühlkokille. Beide  Nocken werden, um eine synchrone Verschiebung  beider Kolben zu erreichen, identisch, zum Beispiel  durch Bearbeitung auf einer Werkzeugmaschine, aus  geführt. Sie werden über ein mechanisches Getriebe    18, das     für    eine starre Verbindung der Nocken sorgt,  von einem gemeinsamen Elektromotor 19 angetrie  ben. Möglicherweise auftretende Differenzen bei der  Verschiebung der Kolben beider hydraulischer Ver  stärker können nicht einige Zehntelmillimeter über  schreiten, da die Differenzen zwischen Kolben und  Schieber der hydraulischen Verstärker nicht diesen  Betrag übersteigen.

   Deshalb sind auch spezielle starre  Führungen in der Fläche der Achsen der hydrau  lischen Verstärker überflüssig.  



  Der Einsatz der erfindungsgemässen Vorrichtung  gewährleistet nachstehende Vorteile:  1. Die Abmessungen der Schwingvorrichtung  können vermindert werden,  2. weicher und stossfreier Betrieb der     Kühlko-          killen-Schwingvorrichtung    an     Metall-Stranggussanla-          gen    kann sichergestellt werden,  3. die Umrüstung der Schwingvorrichtung wird  vereinfacht, da das     Kühlkokillenschwingregime    durch  Auswechseln der beiden kinematischen Nocken ge  ändert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kühlkokillen-Schwingvorrichtung an einer Me- tall-StranggUssanlage mit einer umlaufenden Welle mit profilierten Nocken, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Nockenwelle und dem Kühlko- killentisch hydraulische Verstärker angeordnet sind, die über Kolben mit dem Kühlkokillentisch ver bunden sind und durch Folgeschieber gesteuert wer den, wobei Kolben und Schieber bei ihrer Bewe gung durch eine negative Rückführung verbunden werden, die durch die Schieber hervorgerufen wird, welche über Steuerstangen mit den Nocken in Wech selwirkung stehen,
    wobei die Nockendrehzahl die Zahl der Schwingungszyklen der Kühlkokille be stimmt und die Schwingungsamplitude sowie die Art der Bewegung von dem Nockenprofil abhängt.
CH974764A 1964-07-24 1964-07-24 Kühlkokillen-Schwingvorrichtung an Metall-Stranggussanlagen CH412209A (de)

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CH412209A true CH412209A (de) 1966-04-30

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