CH409288A - Umhüllung für Isolierkannen - Google Patents

Umhüllung für Isolierkannen

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Publication number
CH409288A
CH409288A CH592064A CH592064A CH409288A CH 409288 A CH409288 A CH 409288A CH 592064 A CH592064 A CH 592064A CH 592064 A CH592064 A CH 592064A CH 409288 A CH409288 A CH 409288A
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CH
Switzerland
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shape
vessel
glass
wrapping
neck
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Application number
CH592064A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr Bulle
Original Assignee
Helios Kg Bulle & Co
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Application filed by Helios Kg Bulle & Co filed Critical Helios Kg Bulle & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J41/00Thermally-insulated vessels, e.g. flasks, jugs, jars
    • A47J41/02Vacuum-jacket vessels, e.g. vacuum bottles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


      Umhüllung    für     Isolierkannen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine  Umhüllung von     Isolier-Kannen,    z. B. -Krüge     und     -Karaffen. Solche Gefässe setzen sich bekanntlich  zusammen aus dem eigentlichen Isoliergefäss, nämlich  einem doppelwandigem verspiegelten und evakuierten  Glaseinsatz, und einer Umhüllung, die zum Schutz  und zur Handhabung des Glaseinsatzes dient. Bei  solchen Gefässen muss sich die Form der Umhüllung  weitgehend an die Form des Glaseinsatzes anpassen,  denn Raumverschwendung führt zu einem Missver  hältnis zwischen dem Inhalt des Gefässes und seinen  äusseren Dimensionen.

   Beim Glaseinsatz sind der       Formenauswahl    sehr enge Grenzen gesetzt, wodurch  auch die Formgestaltung der Ummantelung stark  beengt wird.  



  Isoliergefässe aus Glas lassen sich nur als runde  symmetrische     Körper,    d. h. als Rotationskörper,  herstellen. Das bedeutet, dass auch der Hals rund  ist und dass derselbe mit dem Gefäss die gleiche  Achse hat. Alle Abweichungen von dieser Form  erfordern bei der Herstellung einen     technischen    Auf  wand, der die Herstellungskosten derartig in die Höhe  treibt, dass sie für einen Gebrauchsgegenstand nicht  tragbar sind. Es ist praktisch also nicht möglich,  etwa zur Verbesserung von     Ausgiesseigenschaften    den  Hals seitlich anzusetzen oder auch nur die runde  Halsöffnung nach einer Seite zu erweitern oder  herunterzuziehen.

   Da ausserdem bei     Isoliergefässen     die Isolierwirkung im umgekehrten Verhältnis zum       Haldsdurchmesser    steht, sollen die Hälse so eng wie  möglich sein. Damit der Boden im Zusammenhang  mit dem Vakuum dem Luftdruck standhält, muss er  die Form einer Halbkugel-Kappe, die höchstens etwas  abgeflacht werden darf, haben. Am Boden ist der       Pumpstutzen    angebracht, dessen Unterbringung beim    Entwurf der Umhüllung berücksichtigt werden muss.  Ferner muss die Umhüllung so zu öffnen sein,  dass das Glasgefäss eingeführt und im     Falle    eines  Defektes wieder herausgenommen werden kann. Aus  diesem Grunde muss bei zweiteiligen Umhüllungen  die Trennung beider Teile an der Stelle mit dem  grössten Durchmesser erfolgen.

   Letzteres ist auch mit  Rücksicht auf die Herstellung der Umhüllung selbst  erforderlich. Aus beispielsweise gepressten oder ge  spritzten     Kunststoff-Werkstücken    muss der Stempel       herausziehbar    sein;     z.B.    aus Blech gedrückte Werk  stücke müssen vom Druckfutter abziehbar sein. Zu  diesem Zweck dürfen die Hohlräume an keiner Stelle  weiter sein als an der     öffnung,    d. h. sie dürfen keine       Hinterschneidungen    aufweisen.

   Solche     Hinterschnei-          dungen    erfordern     z.B.    bei     Kunststoff-Werkstücken     komplizierte Backenstempel, welche Werkzeug und  Werkstück stark verteuern und daher, wenn irgend  möglich, zu vermeiden sind. Für hohle Werkstücke  aus Blech gilt auch sinngemäss das entsprechende.  



  In der Folge wird die erfindungsgemässe Umhül  lung beispielsweise beschrieben:  Der obere Teil der Umhüllung, im folgenden  kurz das Oberteil a genannt, hat vor allen Dingen  die Tülle b aufzunehmen. Deren Funktion besteht  darin, das Einfüllen und Ausgiessen von Getränken  zu erleichtern. Diese Funktion verlangt die Form  eines Trichters. Die Stelle, an welcher die Flüssigkeit  vom Glasgefäss zur Tülle übergeht, muss sorgfältig  gegen das Eindringen von Flüssigkeit abgedichtet  werden. Zu diesem Zweck läuft die Tülle unten in  ein Randstück b' aus, an dessen Unterseite ein Gum  miring k sitzt, gegen welchen der Halsrand des  Glasgefässes f gepresst wird.

   Da die Öffnung der  Tülle auf die des Glasgefässes passen muss, ist der      Aussendurchmesser des Oberteiles an dieser Stelle  in Anpassung an den Halsdurchmesser des     Glasge-          fässes    passen muss, ist der Aussendurchmesser des  Oberteiles an dieser Stelle in Anpassung an den  Halsdurchmesser des Glasgefässes weitgehend ein  zuschnüren. Damit es die Brust des Glasgefässes voll  und ganz abdecken kann, muss es sich unterhalb  dieser     Einschnürung    wieder bis auf den vollen Kör  perdurchmesser g des letzteren erweitern. Diese  Forderungen, welche die Funktion an die Formgebung  stellt, erfüllt die Rotationshyperbel.

   Oben hat sie die  für die Tülle     erforderliche        Trichterform,    in der Mitte  die für den Gefässhals     erforderliche        Einschnürung     und unten die für die Brust des     Glasgefässes    erforder  liche Erweiterung. Die Linienführung der Rotations  hyperbel erweist sich als gleich vorteilhaft für die       Anbringung    eines Henkels d und eines Schnabels c  auf der gegenüberliegenden Seite, um die     Ausgiess-          Eigenschaften    der Tülle zu verbessern.  



  Ein Körper mit der Form der Rotationshyperbel  lässt sich auch vorteilhaft herstellen, was besonders  für das Pressen und Spritzen von Kunststoff gilt.  Durch das etwa in der Mitte des Hohlraumes liegende       Tüllen-Randstück    b' zerfällt dieser in eine obere und  eine untere Hälfte, wodurch für die     Herstellnng    des  Hohlraumes ein oberer und ein unterer Stempel er  forderlich sind. Dieser funktionsbedingten Form des  Innenraumes     passt    sich aber die     Roatationshyperbel     aussen so gut an, dass keinerlei     Hinterschneidungen     entstehen und beide Stempel ohne irgendwelche  Umstände ausgefahren werden können.  



  Der untere Teil der Umhüllung, d. h. das Unter  teil e hat die Aufgabe, die Kanne standfest zu machen  und den Boden des Glasgefässes mit dem seitlich  angebrachten     Pumpstutzen    zu schützen. Diesen For  derungen wird am besten ein kantiger Boden, d. h.  die zylindrische Form, gerecht. Der tote Winkel i  zwischen der Bodenkante des Unterteiles und der  Rundung des     Glasgefäss-Bodens,    in welchen der       Pumpstutzen    zu liegen kommt, bedeutet freilich auch  ungenutzten Raum, dessen Volumen im proportio  nalen Verhältnis zum Durchmesser des     Glasgefäss-          Bodens    steht.

   Dieser tote Raum kann dadurch be  schränkt werden, dass der Bodendurchmesser g' des  Glasgefässes im Verhältnis zu seinen übrigen Ab  messungen klein gehalten wird. Aus diesem Grunde  ergeben sich bei gewöhnlichen Isolierflaschen, deren  Körper zylindrisch sind und den gleichen kleinen  Durchmesser wie der Boden haben, immer     verhält-          nismässig    hohe schlanke Formen. Weil zu hoch, sind  diese Formen für Kannen unpraktisch. Um zu einer  für Kannen praktisch besser geeigneten     gedrugenen     Form zu gelangen, muss der Durchmesser des     Gefäs-          ses    nach oben zu konisch erweitert werden. Auf  diese Weise ergibt sich als technisch günstigste Form  für das Unterteil die eines umgekehrten Kegelstump  fes.

    



  Diese Form ist auch produktionstechnisch sehr  vorteilhaft. Da dieser Körper innen keine Hinter-         schneidungen    hat, ist er aus allen in Frage kommen  den Werkstoffen leicht herzustellen.  



  Den zahlreichen     ineinandergreifenden    technischen  Voraussetzungen bei einem     Glas-Isolierbehälter    und  bei dessen Einbau in eine Umhüllung passt sich die       erfindungsgemässe        Formenkombination    in einzigar  tiger Weise an. Wie heute allgemein bei     Gebrauchsge-          fässen    werden auch bei Kaffe- und Teekannen     hyper-          belartige    Linienführungen geschmacklich bevorzugt.  Wenn die Kanne oben noch durch einen Deckel m  abgeschlossen wird, dann ergibt sich eine der gegen  wärtigen Geschmacksrichtung gut     entsprechende     Form.

   Ein solcher Abschlussdeckel lässt sich als  Falzober     Überfalldeckel    ausbilden und durch eine       Bajonettkupplung    oder ein Gewinde befestigen. Auch  ist die Ausbildung als Klappdeckel mittels Scharnier  denkbar. Wird ein solcher Abschlussdeckel ange  bracht, dann ist es allerdings nicht zweckmässig, den  Hals des Gefässes in der üblichen Weise durch einen  Stopfen zu beschliessen, weil dann zum Ausgiessen  jedes Mal der Deckel und der Stopfen abgenommen  werden müssten. Damit der Deckel beim Ausgiessen  nicht jedes Mal abgenommen oder hochgeklappt zu  werden braucht, erscheint es vielmehr zweckmässig,  einen solchen mit einem automatischen Verschluss zu  kombinieren.  



       Fig.    1 zeigt eine Isolierkanne von vorne. In der  aufgeschnittenen Umhüllung sind das Isoliergefäss mit  Verschlussstopfen in Ansicht zu sehen. a bezeichnet  das Oberteil der Umhüllung, e das Unterteil und f  das     Glas-Isliergefäss.    b. bedeutet die Tülle und b'  ihr Randstück, welches den Übergang zu dem mit f'  bezeichneten Hals des     Isoliergefässes    herstellt. k be  deutet den diesen Übergang abdichtenden Gummi  ring.

   Der Längsschnitt durch das Oberteil lässt erken  nen, dass sich die äussere Linienführung der Rota  tionshyperbel sehr gut der technisch bedingten Form  im Innern anpasst, wonach     z.B.    die engste Stelle der       Einschnürung    auf der Aussenseite der durch das  Randstück b' bedingten engsten Stelle im Innern  entspricht. i bedeutet den toten Winkel zwischen der  Bodenrundung des Glasgefässes und der Bodenkante  des Unterteiles, h den in diesem toten Winkel unter  gebrachten     Pumpstutzen.    In dem hier dargestellten  Ausführungsbeispiel möge der Verschluss in bekann  ter Weise einfach durch einen mit 1 bezeichneten  Griffstopfen erfolgen.  



  In     Fig.    2 wird das Ausführungsbeispiel einer  Ummantelung mit Deckel gezeigt, und zwar in zer  legtem Zustand in seitlicher Ansicht. Durch die  Ansicht von der Seite werden der mit c bezeichnete  Schnabel und der mit d bezeichnete Henkel sichtbar.  Die Darstellung macht deutlich, wie die Trennung  zwischen Oberteil a und Unterteil e entsprechend den  mehrfachen technischen Erfordernissen an der weite  sten Stelle erfolgt. Beide Teile mögen an dieser  Stelle durch ein Gewinde verbunden sein, welches  mit a' gekennzeichnet ist. Der Deckel ist mit m  bezeichnet. Als Ausführung wurde in diesem Beispiel  ein Falzdeckel mit     Bajonettkupplung    gewählt, wobei      der Falz durch n, die     Bajonettnocken    durch n' ge  kennzeichnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus zwei bündig aufeinanderpassenden Teilen be stehende Umhüllung für Isolierkannen, dadurch ge- kennzeichnet, dass das obere, kürzere Teil der Um hüllung annähernd die Form eines Rotationshyper- boloides (a) und das untere, längere Teil die Form eines umgekehrten Kegelstumpfes (e) hat.
CH592064A 1963-05-07 1964-05-06 Umhüllung für Isolierkannen CH409288A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963H0044862 DE1875693U (de) 1963-05-07 1963-05-07 Ummantelung fuer isolierkannen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH409288A true CH409288A (de) 1966-03-15

Family

ID=7155639

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CH592064A CH409288A (de) 1963-05-07 1964-05-06 Umhüllung für Isolierkannen

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BE (1) BE647206A (de)
CH (1) CH409288A (de)
DE (1) DE1875693U (de)
NL (1) NL6405006A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0474980A1 (de) * 1990-08-13 1992-03-18 Robert Krups GmbH & Co. KG Isolierkanne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0474980A1 (de) * 1990-08-13 1992-03-18 Robert Krups GmbH & Co. KG Isolierkanne

Also Published As

Publication number Publication date
NL6405006A (de) 1964-11-09
BE647206A (de) 1964-08-17
DE1875693U (de) 1963-07-18

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