CH401697A - Hydraulische Steuer-Vorrichtung an Zylinderkolbenaggregat - Google Patents

Hydraulische Steuer-Vorrichtung an Zylinderkolbenaggregat

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CH401697A
CH401697A CH1324061A CH1324061A CH401697A CH 401697 A CH401697 A CH 401697A CH 1324061 A CH1324061 A CH 1324061A CH 1324061 A CH1324061 A CH 1324061A CH 401697 A CH401697 A CH 401697A
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CH
Switzerland
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valve
piston
spring
hydraulic device
dependent
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CH1324061A
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Hammelmann Paul
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Hammelmann Paul Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/007Reciprocating-piston liquid engines with single cylinder, double-acting piston
    • F03C1/0073Reciprocating-piston liquid engines with single cylinder, double-acting piston one side of the double-acting piston being always under the influence of the liquid under pressure
    • F03C1/0076Reciprocating-piston liquid engines with single cylinder, double-acting piston one side of the double-acting piston being always under the influence of the liquid under pressure the liquid under pressure being continuously delivered to one cylinder chamber through a valve in the piston for actuating the return stroke

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description


  Hydraulische Steuer-Vorrichtung an     Zylinderkolbenaggregat       Die Erfindung betrifft eine hydraulische Vorrich  tung an einem     Zylinderkolbenaggregat,    zur selbsttätigen  Umsteuerung des     Aggregates,    wobei die zu beiden  Seiten des Kolbens befindlichen Zylinder-Räume durch  ein im Kolben angeordnetes Ventil     verbindbar    sind,  das am Ende des     Hubweges    des Aggregates durch An  schlag am Zylinder geöffnet wird.  



  Hydraulische Steuerorgane sind an sich bekannt.  Bei diesen wird eine Steuerung meist dadurch erreicht,  dass zwei Flüssigkeitsströme mit     unterschiedlichem     Druck derart eingeführt werden, dass bei Überwiegen  des einen oder des anderen die Bewegungsrichtung  geändert werden kann.     Darüberhinaus    sind auch Vor  richtungen bekannt, bei denen die Steuerung durch  nur einen Flüssigkeitsstrom, der mit unterschiedlichem  Druck eingeführt wird,     erfolgt.    Hierbei wird ein  Steuerkolben gegen eine Federkraft in eine Richtung  gedrückt und bei Nachlassen des Druckes durch die  Federkraft wieder zurückgezogen.  



  Diese bekannten Vorrichtungen haben alle jedoch  den Nachteil, dass mit ihrer Hilfe keine vollautoma  tische Steuerung unter ständig gleichbleibendem Druck  möglich ist. Ausserdem sind bei den bekannten Vor  richtungen mehr oder weniger komplizierte Umsteuer  organe notwendig, die jedoch vielfach kein einwand  freies Arbeiten gestatten und oftmals dann versagen,  wenn die Steuerorgane nicht mehr in direktem     Ein-          flussbereich    des Bedienungsmannes stehen.  



  Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, diese  Nachteile zu beheben.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der  Kolben einen hohlen Mittelteil aufweist, der dauernd  unter dem Druck der ankommenden     Flüssigkeit    steht,  und der eine der beiden durch den Kolben getrennten    Räume des Zylinders als Steuerraum ständig mit dem  hohlen     Mittelteil    des     Kolbens    in     Verbindung    steht,

   und  dass der durch diese     Verbindung        fliessende    Neben  strom der     ankommenden    Flüssigkeit in der     Geschlos-          sen-Stellung    des     Ventiles    im Steuerraum einen die  Kraftwirkung des Hauptstromes auf den Kolben über  windenden Überdruck erzeugt.  



  Die Erfindung soll nun an bevorzugten Ausfüh  rungsbeispielen mit     Hilfe    der Zeichnungen näher er  läutert werden.  



       Fig.    1 zeigt eine     hydraulische    Vorrichtung mit  einem Ventil in geschlossener Stellung,       Fig.    2 zeigt die gleiche hydraulische Vorrichtung  wie in     Fig.    1 mit dem Ventil in geöffneter Stellung,       Fig.    3 ist eine andere hydraulische Vorrichtung  mit einem Ventil in geschlossener Stellung,       Fig.    4 ist die hydraulische Vorrichtung nach     Fig.    3  mit dem Ventil in     geöffneter    Stellung,       Fig.    5 stellt ein Verwendungsbeispiel der hydrauli  schen Vorrichtung in einem Spritzrohr zur Reinigung  von Siebbändern dar,

         Fig.    6 gibt ein Verwendungsbeispiel der hydrauli  schen Vorrichtung bei einer     Tankreinigungsanl'age     wieder,       Fig.    7 ist ein Verwendungsbeispiel der hydrauli  schen Vorrichtung als Bewegungsvorrichtung an  Supporten von     Werkzeugmaschinen,          Fig.    8 zeigt einen Längsschnitt durch ein Ventil  für die     hydraulische    Vorrichtung in geschlossener Stel  lung,       Fig.    9 und 10 zeigen Ausführungsformen eines  anderen     Ventiles    für die     hydraulische    Vorrichtung, bei  denen die Schraubenfedern durch Blattfedern ersetzt  sind,

             Fig.    11 stellt eine weitere Ausführungsform eines       Ventiles    für die hydraulische Vorrichtung ebenfalls im  Längsschnitt dar,       Fig.    12 ist ein Schnitt nach     V-V    der     Fig.    11.  



       In        Fig.    1 ist die     erfindungsgemässe    Vorrichtung in  einem Reinigungskopf einer     Hochdruckreinigungsvor-          richtung    gezeigt. Der gezeigte Reinigungskopf besteht  aus einem Gehäuse 23 mit vorderen Düsen 24 und  hinteren Düsen 25 sowie einem Auslass 26. Zwischen  den vorderen Düsen 24 ist ein     Ventilzapfen    34 ange  setzt. In dem Gehäuse 23 ist ein Steuerkolben 27     ver-          schieblich    angeordnet. Dieser Steuerkolben ist als  Hohlkörper ausgebildet und mit einem Kolbenring 28  ausgestattet. Der Kolbenring 28 bewegt sich gleich  zeitig mit dem Steuerkolben 27 innerhalb einer Kam  mer 29 des Gehäuses 23.

   Eine Bohrung 30 im Steuer  kolben 27 verbindet die Kammer 29 mit dem Innen  raum 31 des Steuerkolbens, der seinerseits über eine  Vorkammer 32 mit der Flüssigkeitszufuhr 33 in Ver  bindung steht.  



  In dem Kolbenring 28 ist ein Ventil eingesetzt.  Dieses enthält einen Ventilkörper 1, in dem die Ven  tilstange 5 mit Sicherung 10 und Ventilstössel 11 sowie  der Feder 12     verschieblich    angebracht sind.  



  Die Wirkungsweise des Reinigungskopfes ist fol  gende:  Der Reinigungskopf hat eine Ausgangsstellung wie  in     Fig.    2 gezeigt ist. Die Flüssigkeit strömt durch den  Einlass 33, den Innenraum 31 bis zu den vorderen  Düsen 24 und tritt hier nach aussen. Während der       Zuspeisung    von Reinigungsflüssigkeit und deren Aus  strömen durch die vorderen Düsen 24 tritt in einem  Nebenstrom dauernd eine kleine Teilmenge durch die  Bohrung 30 in die Kammer 29.

   Da das Ventil geöffnet  ist, kann die durch die Bohrung 30 kommende Flüssig  keit über die Entlastungsbohrung 8 des     Ventiles    die  Kammer 29 verlassen und durch den Auslass 26     ab-          fliessen.    Die Feder 12 des     Ventiles    verhindert ein  Schliessen des     Ventiles    durch den Strömungswider  stand der     durchfliessenden        Flüssigkeit.     



  Der unter dem Druck der Reinigungsflüssigkeit  stehende Steuerkolben 27 wird mit einer Kraft, die  gleich der Angriffsfläche F 1 multipliziert mit dem  Druck der Reinigungsflüssigkeit ist, in die Richtung  auf die vorderen Düsen bewegt. Dabei werden       zu_iächst    die vorderen Düsen 24 unter Zuhilfenahme  des Ventilzapfens 34     geschlossen    und die rückwärtigen  Düsen 25 über die Vorkammer 32 geöffnet. Beim       Weitervorschieben    des Steuerkolbens 27 drückt das  Ventilstössel 11 gegen die Gehäusewand 35 der Kam  mer 29, so dass sich das Ventil schliesst. Sofort baut  sich in der Kammer 29 durch weiteres Zuströmen von       Flüssigkeit    durch die Bohrung 30 ein Druck auf, der  über der grösseren Kolbenfläche F 2 wirksam wird.

    Dieser Druck der weiter einströmenden Flüssigkeit  schiebt den Steuerkolben wieder zurück, wobei das  Ventil geschlossen bleibt, da der Druck auf das     Ven-          tilstössel    11 grösser ist als die Federkraft. Beim Zu  rückgehen des Steuerkolbens 27 werden die vorderen  Düsen 24 wieder geöffnet und die hinteren Düsen 25    geschlossen. Erst wenn das Ende der Ventilstange 5  gegen den Boden 36 des Reinigungskopfes stösst,  öffnet sich das Ventil wieder und die Flüssigkeit kann  aus der Kammer 29 über die Entlastungsbohrung 8  und den Auslass 26 abfliessen. Der Druck in der  Kammer 29 fällt ab und der Steuerkolben 27 bewegt  sich wieder nach vorne.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist ebenfalls ein Reinigungs  kopf gezeigt, der sich jedoch dadurch von dem der       Fig.    1 und 2 unterscheidet, dass hier der für den  Flüssigkeitsanschluss verlängerte Steuerkolben fest  stehend ist, während das Gehäuse 23 des Reinigungs  kopfes demgegenüber     verschieblich    angeordnet ist. Die  Wirkungsweise ist ähnlich, wie bei der vorher be  schriebenen Ausführungsform.  



  Die Reinigungsflüssigkeit strömt durch den Innen  raum 31 des Kolbens 27 zu den vorderen Düsen 24.  Dabei drückt die Flüssigkeit das Gehäuse 23 des  Reinigungskopfes nach vorn, so dass er in einer  Stellung steht, wie sie in     Fig.    4 gezeigt ist. Die ein  wirkende Kraft ist dabei wieder das Produkt der An  griffsfläche F 1 und des Flüssigkeitsdruckes. Das  Reinigungsmedium kann in dieser Stellung aus den  vorderen Düsen entströmen. Gleichzeitig dringt ein  Nebenstrom durch die Bohrung 30 in die Kammer 29.  Da das Ventil geschlossen ist, entsteht in der Kammer  29 ein Druck, der bei grösserer Angriffsfläche F 2  grösser wird als der Druck F, so dass schliesslich das  Gehäuse des Reinigungskopfes zurückgedrückt und  beim Anstossen des Endes der Ventilstange 5 am Ge  häuseboden 36 das Ventil geöffnet wird.

   Nun kann die  Flüssigkeit in der Kammer 29 durch das Ventil über  die Entlastungsbohrung 8 und dem Auslass 26     ab-          fliessen        (Fig.    3), wodurch der Druck sich verringert und  das Ventil auch beim anschliessenden Vorschieben des  Gehäuses mit Hilfe der Federkraft geöffnet bleibt, bis  das Ventilstössel an dem Gehäuseboden 35 einen Wi  derstand findet. Auch hierbei werden beim Hin- und       Hergleiten    des Gehäuses des Reinigungskopfes die  vorderen und hinteren Düsen abwechselnd geöffnet  und geschlossen, so dass eine automatische Steuerung  der Umkehr der Spritzrichtung gegeben ist. Entspre  chend wirkt das Düsenspiel auf eine selbsttätige Um  steuerung jeder anderen hydraulischen Förderung.  



  In     Fig.    5 ist die     erfindungsgemässe    hydraulische  Vorrichtung zur Steuerung des Flüssigkeitsstromes bei  einem Spritzrohr zum Reinigen von Siebbändern,  Saugwalzen     od.    dgl. gezeigt. Der Vorgang ist auch bei  dieser Ausführungsform im Prinzip der gleiche. Zum  besseren Verständnis sind dabei entsprechende Teile  mit dem gleichen Bezugszeichen versehen worden.  



  Die Reinigungsflüssigkeit dringt hier durch den     An-          schluss    33 in das Spritzrohr 37, das mit mehreren  Spritzdüsen 38 versehen ist. Dieses Spritzrohr 37, das  mit dem Steuerkolben 27 fest verbunden ist, wird durch  die Steuerung des     Ventiles    V innerhalb der feststehen  den Halterung 39 hin- und herbewegt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6, das ein  schwenkbares     Tankreinigungsgerät    zeigt, dient die  Steuerung durch das Ventil dazu, ein Zahnrad 40      derart an einer Zahnstange 41 hin- und herzuführen,  dass eine Schwenkbewegung des Düsenkopfteiles 42  mit     Auslassdüse    44 von etwa l80  möglich wird. Dabei  ist die Zahnstange 41 mit den feststehenden Steuer  kolben verbunden, während das Zahnrad 40 am Zu  leitungsrohr 43 und dieses am hin- und     herbeweglichen     Gehäuse 23 angeordnet ist. Eine Ausführung mit Knie  hebeln zur Auslösung der Schwenkbewegung ist gleich  falls möglich.  



  Das Ausführungsbeispiel der     Fig.    7 zeigt ebenfalls  eine Abwandlung des Grundprinzips mit einer Anwen  dung zum automatischen Steuern, vorzugsweise Um  steuern, des Bewegungsvorganges an einem Support,  einer Werkzeugmaschine     od.    dgl.. Die Flüssigkeit dient  hier nur zum Betätigen des     Ventiles    und Auslösen der  Bewegung. Ein Ausspritzen ist dagegen nicht beab  sichtigt, so dass die nicht gebrauchte Flüssigkeit durch  einen Abfluss 26 abgeführt wird und im Kreislauf  unter Druck wieder erneut zugeführt werden kann.  



  In den     Fig.    8 bis 12 sind einige spezielle Ausfüh  rungsformen von Ventilen für die     erfindungsgemässe     hydraulische Vorrichtung gezeigt.  



  Das Ventil nach     Fig.    8 besteht aus einem Ventil  körper 1, der mit einem Aussengewinde 2 versehen  und in ein vorzugsweise als     Steuerkolbenring    ausge  bildetes Ventilgehäuse 3 eingeschraubt ist. Der Ven  tilkörper weist in seiner Mitte eine Längsbohrung 4  auf, in der eine Ventilstange 5 hin- und     herverschieb-          lich    angeordnet ist.  



  Ausserdem sind im Ventilkörper 1     Radialbohrun-          gen    6 vorgesehen, die mit einem Ringkanal 7 im Ven  tilgehäuse 3 in Verbindung stehen. Von diesem Ring  kanal 7 gehen ausserdem noch Entlastungsbohrungen  8 ab, so dass die     Steuerflüssigkeit    von einer durch Er  weiterung der Vertikalbohrung 4 im Ventilkörper 1 ge  bildeten Ventilkammer 9 über die     Radialbohrung    6,  den Ringkanal 7 und die Entlastungsbohrung 8 an den  Kolbenboden zur Kammer gelangen kann.  



  Die Ventilstange 5 weist an ihrem einen Ende eine       Sichereung    10 auf, die verhindert, dass die Ventil  stange 5 aus dem Ventilkörper 1 gleiten kann. Am  anderen Ende der Ventilstange ist ein Ventilstössel 11  vorgesehen. Eine Schraubenfeder 12 ist um die Ventil  stange in der Ventilkammer 9 angeordnet.  



  In einem Reinigungskopf nach     Fig.    1 hat das Ven  til im unbelasteten Zustand eine Stellung, wie sie in       Fig.    8 gezeigt ist. Das Ventil wird     geschlossengehalten,     da der auf das Ventilstössel einwirkende Druck stärker  als der entgegengesetzt wirkende Federdruck ist. Das  Ventil kann dadurch geöffnet werden, dass der auf das  Ventilstössel ausgeübte Druck nachlässt und der Fe  derdruck erstarkt wird, so dass dieser die Ventilstange  5 vorschiebt oder dadurch, dass die Sicherung 10 ge  gen den     Ventilkörperboden    13 gedrückt wird.

   Wie in       Fig.    9 und 10 gezeigt, kann die Schraubenfeder 12 auch  durch eine einseitige     (Fig.    9) oder doppelseitige     (Fig.     10) Blattfeder ersetzt werden, ohne dass sich an der  Wirkungsweise etwas ändert.  



  Um ein Öffnen des     Ventiles    bei abfallendem Druck  auf das Ventilstössel 11 zu verhindern, kann eine         Arretiervorrichtung    vorgesehen sein, wie sie aus den       Fig.    11 und 12 erkennbar ist. Hierbei ist in dem Ven  tilkörper 1 eine     Federspannhülse    16 eingesetzt. Diese       Federspannhülse    weist an einer Stelle ihrer Innen  wandung     Ausnehmungen    17 auf, die z. B. konisch ab  geschrägte Flächen 18 haben.     Innerhalb    der Feder  spannhülse 16 ist, mit dem Ventilkörper 1 fest ver  bunden, ausserdem eine Kugelhalterung 19 angeordnet,  in der Kugeln 20 gelagert sind.

   Die Ventilstange 5 ist  bei dieser Ausführungsform 5 einer Stelle verjüngt,  wobei dieser verjüngte Teil 21 von vorzugsweise ab  geschrägten Flächen 22 begrenzt wird.  



  Auch beim Nachlassen des Druckes auf die     Ven-          tilstössel    11 öffnet sich das Ventil nicht, da es durch  die Kugeln fixiert und die Feder 12 nur schwach ge  spannt ist. Die Feder wird erst dann gespannt, wenn  die     Federspannhülse    16 derart vorgeschoben wird,  dass sich die Kugeln 20, die bei     ungespannter    Feder  nur Stellung einnehmen, wie sie in     Fig.    11 gezeigt ist,  in die     Ausnehmungen    17 liegen und somit die Arre  tierung der Ventilstange 5 aufgeben, aber die Ventil  spannhülse gleichzeitig arretieren. Jetzt kann die Feder  spannung wirksam und die Ventilstange vorgeschoben  werden, um das Ventil zu öffnen.  



  Der umgekehrte Vorgang tritt beim     Schliessen    des       Ventiles    ein. Durch Zurückschieben der Ventilstange  wird die Feder 12 wieder vorgespannt. Erreicht die  Ventilstange eine Lage, bei der die     Kugeln    20 in die  Verjüngung 21 gelangen, wird die Arretierung der       Federspannhülse    16 gelöst und diese schnellt durch  den Federdruck der Feder 12 in ihre Ausgangsstellung  zurück, wodurch die Ventilstange 5 wieder durch die  Kugeln 29 arretiert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Vorrichtung an Zylinderkolbenag- gregat, zur selbsttätigen Umsteuerung des Aggregates wobei die zu beiden Seiten des Kolbens befindlichen Zylinder Räume durch ein im Kolben angeordnetes Ventil verbindbar sind, das am Ende des Hubweges des Aggregates durch Anschlag am Zylinder geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (27) einen hohlen Mittelteil (31) aufweist, der dauernd unter dem Druck der ankommenden Flüssigkeit steht, und der eine der beiden durch den Kolben getrennten Räume des Zylinders als Steuerraum (29) ständig mit dem hohlen Mittelteil des Kolbens in Verbindung steht, und dass der durch diese Verbindung (30)
    flies- sende Nebenstrom der ankommenden Flüssigkeit in der Geschlossen-Stellung des Ventils (5) im Steuer raum (29) einen die Kraftwirkung des Hauptstromes auf den Kolben (27) überwindenden Überdruck er zeugt. UNTERANSPRÜCHE 1. Hydraulische Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (27) in dem feststehenden Zylinder verschieblich angeordnet ist. 2. Hydraulische Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder gegenüber dem feststehenden Kolben (27) verschieblich angeord net ist. 3.
    Hydraulische Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mit dem ring artigen Kolbenkörper (28) fest verbundenen Ventil körper (1) eine hin- und herverschiebliche Ventilstange (5) angeordnet ist, die an ihrem einen aus dem Ventil körper herausragenden Ende ein Ventilstössel (11) und an ihrem anderen eine Sicherung (10) aufweist und bei geschlossenem Ventil unter Federspannung steht. 4. Hydraulische Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkraft geringer ist als der Druck der eingeführten Flüssigkeit auf die Angriffsfläche (F 2), aber grösser als der Stömungs- widerstand am Ventilstössel. 5.
    Hydraulische Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder als Schrau benfeder (12) ausgebildet ist. 6. Hydraulische Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder als Blattfeder (15) ausgebildet ist. 7. Hydraulische Vorrichtung nach Unteransprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass eine arretierbare Federspannhülse (16) in dem Ventilkörper angeordnet ist. B.
    Hydraulische Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ventilkörper (1) eine Kugelhalterung (19) mit Kugeln (20), die bei geschlossenem Ventil die Ventilstange (5) arretieren, und in der Innenwandung der Federspannhülse (16) Ausnehmungen (17) zur Aufnahme der Kugeln (20) bei gespannter Feder (12) angeordnet sind. 9. Hydraulische Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil aus Körper, Stössel und Feder eine Baueinheit für Anwendungen mit einheitlichem Druck ist. 10.
    Hydraulische Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass für uneinheitliche Druckverhältnisse auch die Sicherung für die Federspannung zur Baueinheit ge hört.
CH1324061A 1960-11-18 1961-11-15 Hydraulische Steuer-Vorrichtung an Zylinderkolbenaggregat CH401697A (de)

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