CH397758A - Vakuumgesteuertes Druckluftventil - Google Patents

Vakuumgesteuertes Druckluftventil

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CH397758A
CH397758A CH726461A CH726461A CH397758A CH 397758 A CH397758 A CH 397758A CH 726461 A CH726461 A CH 726461A CH 726461 A CH726461 A CH 726461A CH 397758 A CH397758 A CH 397758A
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CH
Switzerland
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valve
piston
brake
compressed air
vacuum
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Application number
CH726461A
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English (en)
Inventor
Ortmann Walter
Original Assignee
Westinghouse Bremsen Ges Mbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems
    • B60T13/465Vacuum systems for railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)

Description


  Vakuumgesteuertes Druckluftventil    Die Erfindung betrifft ein vakuumgesteuertes       Druckluftventil,    also ein     sogenanntes    VD-Ventil, für  Schienenfahrzeuge, das z. B. an mit einer     Druckluft-          bremse    ausgerüsteten Triebfahrzeugen Verwendung  findet, die mit Wagen gekoppelt werden, welche mit  Vakuumbremsen ausgestattet sind.  



  In einem nicht veröffentlichten Vorschlag ist ein  VD-Ventil beschrieben, welches so ausgebildet ist,  dass durch eine in ihrer     Vorspannung        änderbare     Feder, welche auf den Steuerkolben im gleichen  Sinne wie das Vakuum in der     Vakuumbremsleitung     einwirkt, die Vakuumbremse den jeweiligen Betriebs  verhältnissen entsprechend einfach und schnell an  den Bremsbeginn der     Druckluftbrenise    angepasst  werden kann.

   Diese bekannte Anordnung hat aber  den Nachteil, dass mit der Änderung des Bremsbe  ginns gleichzeitig auch eine Änderung des maximalen  Bremsdruckes auf der     Druckluftseite    erfolgt, so dass  ein     Druckbegrenzungsventil    angeordnet werden     muss.     



  Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe  besteht darin, ein     VD-Ventil    zu schaffen, welchem  der Nachteil der genannten Konstruktionen, ein       Druckbegrenzungsventü    anzuordnen, nicht anhaftet.  



  Als Lösung dieser Aufgabe sind bei einem vaku  umgesteuerten     Druckluftventil    für Bremsanlagen von  Schienenfahrzeugen, das zwei gleichachsig hinterein  ander angeordnete Steuerkolben und ein durch diese  Kolben zu betätigendes     Doppelsitzventil    enthält, das  die Bremsleitung der Fahrzeugbremse an die Aussen  luft oder an den     Druckluftvorratsbehälter    anschliesst  oder die Bremsleitung absperrt, wobei der dem     Dop-          pelsitzventil    entfernter liegende Kolben vom Druck  der     Vakuumsteuerleiter        beaufschlagt    ist und unter  der Wirkung einer Druckfeder steht,

   während der  andere Kolben vom     Bremszylinderdruck    der Fahr  zeugbremse beeinflusst wird, gemäss der Erfindung    die beiden     Stuerkolben    miteinander verbunden, und  es erfolgt durch Änderung der     Vorspannung    der  Druckfeder gleichzeitig auch ein Verstellen des vom       Bremszylinderdruck    beeinflussten Kolbens, um den  maximalen     Bremszylinderdruck    entsprechend dem  eingestellten Wert stets konstant zu halten.  



  Vorteilhaft besteht die Verbindung der beiden  Steuerkolben aus einer in dem vom     Doppelsitzventil     entfernter liegenden Kolben drehbar gelagerten, an  beiden Enden ein Gewinde tragenden Spindel, wobei  das eine Gewinde zum Verstellen eines     Widerlagers     der Druckfeder und das andere Gewinde zum Ver  stellen des anderen Kolbens dient, dessen wirksame  Fläche veränderbar ist.  



  Zweckmässig ist an dem einen Ende der Spindel  ein Ventilsitz vorgesehen, welcher mit dem     Doppel-          sitzventil    zusammenwirkt.  



  Dieser Gedanke ist im Zusammenhang mit vaku  umgesteuerten     Druckluftventilen    an sich bekannt.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einer  Ausführung erläutert.  



  Die in einem senkrechten Mittelschnitt darge  stellte Einrichtung besteht aus einer     Vakaumbrems-          leitung   <B>1,</B> einem     Vakuumsteuerbehälter    2, einem  Bremszylinder<B>3</B> sowie einem     Druckluftvorratsbehäl-          ter    4, die alle an ein VD-Ventil angeschlossen sind.  



  Das     VD-Ventil    enthält zwei Steuerkolben<B>5</B> und<B>6</B>  unterschiedlichen Durchmessers, die mittels einer  Spindel<B>7</B> miteinander verbunden sind. Der     grössere     Steuerkolben<B>5,</B> mit dem die Spindel<B>7</B> drehbar ver  bunden ist, wird auf seiner Unterseite von dem Un  terdruck in einer mit dem     Vakuum-Steuerbehälter    2  verbundenen Kammer<B>8</B> und auf seiner Oberseite von  dem Unterdruck in einer mit der     Vakuumbremslei-          tung   <B>1</B> verbundenen Kammer<B>9</B>     beaufschlagt.    Der  Steuerkolben<B>5</B> trägt eine ringförmige Membran<B>10,

  </B>      die mit ihrem äusseren Umfang in das Gehäuse des       VD-Ventils    eingespannt ist. An ihrem inneren Durch  messer bildet die Membran<B>10</B> ein     Rückschlagventil     <B>11,</B> das eine Bohrung 12 gegen eine Strömung von  der Kammer<B>9</B> nach der Kammer<B>8</B> abschliesst, so  dass der Unterdruck im     Vakuum-Steuerbehälter    2  und somit auch in der Kammer<B>8</B> für gewöhnlich er  halten bleibt.  



  Von der Kammer<B>8</B> kann jedoch Luft zur Kam  mer<B>9</B> strömen. Dieser Fall liegt bei Inbetriebnahme  der Fahrzeuge vor, wenn ein Vakuum erst aufgebaut  werden muss. Die Spindel<B>7</B> ist an ihrem oberen Ende  mit einem     Widerlager   <B>13</B> versehen, so dass durch       rehen    der Spindel<B>7</B> der von der Spannung der  Feder 14 abhängige Bremsbeginn des Triebfahrzeu  ges einstellbar ist.  



  Die Spindel<B>7</B> ist an ihrem unteren Ende mit  einem Ventilsitz<B>15</B> versehen, mit dem sie auf ein       Doppelsitzventil   <B>16</B> einwirkt, sobald der Unterdruck  in der Kammer<B>9</B> zerstört wird.  



  Der kleinere, kegelförmige Steuerkolben<B>6</B> trägt  eine Kegelmembran<B>17,</B> die im Gehäuse des     VD-Ven-          tils    fest eingespannt ist. Durch Drehen der Spindel<B>7</B>  wird mittels des Gewindes<B>18</B> die wirksame     Mein-          branfläche   <B>17</B> in an sich bekannter Weise geändert, und  zwar derart, dass bei Erhöhung     bzw.    Verringerung  der     Vorspannung    der Feder 14 gleichzeitig die wirk  same     Membranfläche   <B>17</B> verkleinert     bzw.    vergrössert  wird,

   so dass unabhängig von dem veränderten  Bremsbeginn der Lok der     Maximalbremsdruck    bei  einer Vollbremsung immer konstant ist. Die oberhalb  des Steuerkolbens<B>6</B> liegende Kammer<B>19</B> steht mit  der Atmosphäre ständig in Verbindung, während die  Kammer 20 unterhalb des Steuerkolbens<B>6</B> über eine  Bohrung 21 mit der Kammer 22 verbunden ist, wobei  beide Kammern 20, 22 direkt an den     Triebfahrzeug-          Bremszylindern   <B>3</B> angeschlossen sind.  



  In der gezeichneten Fahrtstellung des     VD-Ventils     sind die Kammern 20 und 22 über die Entlüftungs  bohrung<B>23</B> des durch eine Feder 24 im Schliessinne  belasteten     Doppelsitzventils   <B>16</B> zur Atmosphäre hin  entlüftet. Die Kammer<B>25</B> ist ständig mit dem     Druck-          luft-Vorratsbehälter    4 verbunden.  



  Der maximale     Bremszylinderdruck    bei einer Voll  bremsung wird bei der Montage des     VD-Ventils    ein  gestellt. Er ist durch das Verhältnis der wirksamen  Kolbenfläche<B>6</B> zur Kolbenfläche<B>5</B> bei noch nicht  vorgespannter Feder 14 bestimmt. Dementsprechend  wird das gewünschte Flächenverhältnis durch Drehen  der Spindel<B>7</B> bewirkt, wodurch sich der kleine Kol  ben<B>6</B> axial verschiebt. Zuvor wird die Feder 14 ent  spannt und die Drehsicherung des Federtellers<B>13</B>  entfernt, so dass letzterer sich mit der Spindel<B>7</B>     mit-          drehen    kann.  



  Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen       Druckluftventils    ist wie folgt:  Es sei angenommen, die Bremsen befinden sich  im gelösten Zustand. Dann herrscht in den Kammern  <B>8</B> und<B>9</B> und somit auch im     Vakuumsteuerbehälter    2  und in der     Vakuum-Bremsleitung   <B>1</B> der gleiche Un-         terdruck.    Die Kammern 22 und 20 und damit auch  der Bremszylinder<B>3</B> des Triebfahrzeuges sind über  die     Entlüftungsbohrung   <B>23</B> des     Doppelsitzventils   <B>16</B>  entlüftet. Die Kammer<B>19</B> ist mit der Atmosphäre  ständig verbunden. Somit befinden sich alle Teile in  den gezeichneten Stellungen.

   Beim Bremsen wird das  Vakuum in der     Vakuumbremsleitung   <B>1</B> und somit  auch in der Kammer<B>9</B> zerstört. Das     Rückschlagventil     verhindert einen Druckausgleich der Kammern<B>8</B> und  <B>9.</B> Dadurch wird der Steuerkolben<B>5</B>     entZegen    der ein  stellbaren Kraft der Feder 14 nach unten bewegt und  drückt dabei ebenfalls den kleineren Steuerkolben<B>6</B>  nach unten. Gleichzeitig gelangt die Spindel<B>7</B> mit  ihrem Ventilsitz<B>15</B> auf das     Doppelsitzventil   <B>16</B> zur  Auflage und schliesst dieses zur Atmosphäre hin ab.  Anschliessend daran wird das Ventil<B>16</B> entgegen der  Wirkung der Feder 24 weiter nach unten gedrückt.

    Dadurch wird die mit     Druckluft    vom Vorratsbehälter  4     beaufschlagte    Kammer<B>25</B> mit der Kammer 22 ver  bunden, so dass dem Bremszylinder<B>3</B> des Triebfahr  zeuges Luft aus dem Vorratsbehälter 4 zugeführt  wird, wobei sich im Bremszylinder und in der Kam  mer 20 ein Druck einsteuert, der proportional dem  absoluten Druck in der Kammer<B>9</B> ist, der in ihr durch  Zerstörung des Vakuums herrscht. Dabei ist die  Höhe des Druckes in der Kammer 20 gleich der  Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck in der  Kammer<B>8</B> plus der Kraft der Feder 14 und dem  Druck in der Kammer<B>9.</B> Dadurch ist ein stufenweises  Bremsen und beim Umkehren des Vorganges,<B>d.</B> h.  beim Evakuieren der Kammer<B>9,</B> ein abgestuftes  Lösen gewährleistet.

   Beim Lösen der Bremse wird  die     Vakuum-Bremsleitun-   <B>1</B> und damit die Kammer  <B>9</B> evakuiert, wodurch der Gleichgewichtszustand ge  stört wird. Die Kolben<B>5</B> und<B>6</B> bewegen sich hierbei  nach oben, wobei sich der Ventilsitz<B>15</B> vom     Doppel-          sitzventil   <B>16</B> abhebt und der im Bremszylinder<B>3</B> ein  gesteuerte Druck über die     Entlüftungsbohrung   <B>23</B> des  Ventils<B>16</B> ins Freie entweicht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vakuumgesteuertes Druckluftventil für Bremsan lagen von Schienenfahrzeugen, das zwei gleichachsig hintereinander angeordnete Steuerkolben und ein durch diese Kolben zu betätigendes Doppelsitzventil enthält, das die Bremsleitung der Fahrzeugbremse an die Aussenluft oder an den Druckluftvorratsbehälter anschliesst oder die Bremsleitung absperrt, wobei der dem Doppelsitzventil entfernter liegende Kolben vom Druck der Vakuumsteuerleiter beaufschlagt ist und unter der Wirkung einer Druckfeder steht, während der andere Kolben vom Bremszylinderdruck der Fahrzeugbremse beeinflusst wird, dadurch gekenn zeichnet,
    dass die beiden Steuerkolben<B>(5</B> und<B>6)</B> mit einander verbunden sind, und dass durch Änderung der Vorspannung der Druckfeder (14) gleichzeitig auch ein Verstellen des vom Bremszylinderdruck be- einflussten Kolbens<B>(6)</B> erfolgt, um den maximalen Bremszylinderdruck entsprechend dem eingestellten Wert stets konstant zu halten.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindung der beiden Steuerkol ben<B>(5</B> und<B>6)</B> aus einer in dem vom Doppelsitzventil <B>(16)</B> entfernter liegenden Kolben<B>(5)</B> drehbar gelager ten, an beiden Enden ein Gewinde tragenden Spindel <B>(7)</B> besteht, wobei das eine Gewinde zum Verstellen eines Widerlagers <B>(13)</B> der Druckfeder (14) und das andere Gewinde<B>(18)</B> zum Verstellen des anderen Kolbens<B>(6)</B> dient, dessen wirksame Fläche veränder bar ist. 2.
    Ventil nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass an dem einen Ende der Spindel<B>(7)</B> ein Ventilsitz<B>(15)</B> vorgesehen ist, welcher mit dem Dop- pelsitzventü <B>(16)</B> zusammenwirkt.
CH726461A 1960-09-15 1961-06-21 Vakuumgesteuertes Druckluftventil CH397758A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB295454A (en) * 1927-05-21 1928-08-16 Harry John Winter Improvements relating to fluid pressure braking apparatus
DE639201C (de) * 1936-01-10 1936-12-01 Knorr Bremse Akt Ges Vorrichtung zur selbsttaetigen Veraenderung der Bremswirkung nach Massgabe der Fahrzeugbelastung

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DE1137470B (de) 1962-10-04

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