DE1555528C3 - Bremsdruckverteiler für hydraulische Faftrzeug-Bremsanfagen - Google Patents

Bremsdruckverteiler für hydraulische Faftrzeug-Bremsanfagen

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DE1555528C3
DE1555528C3 DE1555528A DE1555528A DE1555528C3 DE 1555528 C3 DE1555528 C3 DE 1555528C3 DE 1555528 A DE1555528 A DE 1555528A DE 1555528 A DE1555528 A DE 1555528A DE 1555528 C3 DE1555528 C3 DE 1555528C3
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Glyn Phillip Reginald Warwickshire Farr (Grossbritannien)
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/26Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force characterised by producing differential braking between front and rear wheels
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Description

Die Erfindung betrifft einen Bremsdruckverteiler für hydraulische Fahrzeug-Bremsanlagen mit einem in einer Bohrung zwischen-zwei Kammern verschiebbaren Kolben, von denen die erste mit einem Hauptzylinder und die zweite mit mindestens einem Hinterrad-Bremszylinder verbunden ist, ferner mit einem tragen Körper, der sich bei einer vorbestimmten Fahrzeugverzögerung relativ zum Fahrzeug bewegt
ao und dabei ein zwischen den beiden Kammern angeordnetes Ventil schließt, und mit einer einer Bewegung des Kolbens in Richtung auf die zweite Kammer entgegenwirkenden· Feder.
Bei einem bekannten Bremsdmckverteiler dieser
as Art (USA.-Patentschrift 3 147 046) ist der zwischen den zwei Kammern verschiebbare Kolben als Stufenkolben ausgebildet. Dieser Stufenkolben ist von der durch den tragen Körper verschließbaren Verbindungsbohrung zwischen den beiden Kammern durchsetzt. Wenn bei dem bekannten Bremsdruckverteiler die Verbindungsbohrung durch den trägen Körper verschlossen wird, muß auf Grund der Abstufung des Kolbens der Druck in der ersten, mit dem Hauptzylinder in Verbindung stehenden Kammer erst um einen bestimmten Betrag ansteigen, bis er den Stufenkolben in die zweite Kammer hineinbewegen und damit auch in dieser zweiten Kammer eine Druckerhöhung erzielen kann. Bei einer Erhöhung des Eingangsdruckes in der ersten Kammer bleibt also der Druck in der zweiten Kammer zunächst gleich, um erst dann langsamer anzusteigen als in der ersten Kammer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bremsdruckverteiler der bekannten Art so auszubilden, daß der Druckanstieg mit der verminderten Steigerungsrate in der zweiten Kammer bereits unmittelbar nach dein Schließen des durch die Fahrzeugverzögerung gesteuerten Ventils einsetzt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung
vorgesehen, daß die voneinander abgewandten, in den beiden Kammern wirksamen Flächen am Kolben gleich groß sind und daß die Feder im Ruhezustand des Kolbens, d.h. bei offenem Ventil, entspannt ist.
Bei dem Bremsdruckverteiler nach der Erfindung wird eine der Verschiebung des Kolbens in die zweite Kammer hinein entgegenwirkende Kraft allein durch die Feder aufgebracht. Diese Feder ist im Ruhezustand des Kolbens unbelastet, um einen sanften Übergang beim Schließen des Ventils zu gewährlei-
sten. Der Druck in der zweiten Kammer ändert sich somit unmittelbar nach dem Schließen des verzögerungsabhängigen Ventils, jedoch mit geringerem Anstieg als der Druck in der ersten Kammer. Die Steigung der Druckkennlinie nach dem Schließen des
Ventils hängt im wesentlichen von der Dimensionierung der Feder ab, die keine Schierigkeiten bereitet. Durch die Wahl der Feder kann ein beliebiger Kennlinienverlauf der Druckkennlinie in geschlossenem
Zustand des verzögerungsabhängigen Ventils erreicht werden.
Der Bremsdruckverteiler hat außer der verbesserten Druckkennlinie folgende Vorteile:
Beim Betätigen der Bremsen verbraucht der erfindungsgemäß ausgebildete Bremsdruckverteiler keine Bremsflüssigkeit, und der Pedalweg beim Betätigen der Bremsen ist klein gehalten, ohne daß beim Herabdrucken des Pedals ein schwammiges Gefühl entsteht Dies rührt daher, daß sich vor dem Schließen des verzögerungsabhängigen Ventils das Volumen in der zweiten Kammer in gleicher Weise vermindert, wie sich das Volumen in der ersten Kammer vergrößert.
Bei dem Bremsdruckverteiler gemäß der Erfindung kann ferner dasselbe Gehäuse für die verschiedensten Fahrzeugtypen verwendet werden, weil die Druckkennlinie nicht yon der Kolbenfläche abhängig ist.
Die Druckkennlinie bei dem Bremsdruckverteiler nach der Erfindung kann in weiten Grenzen lediglich durch Auswahl einer jeweils passenden Feder verändert werden. Dies ist die einzige Maßnahme, die zur Abstimmung des neuen Bremsdruckverteilers auf den Fahrzeugtyp notwendig ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Schema einer hydraulischen Fahrzeug-Bremsanlage mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Bremsdruckverteiler,
F i g. 2 ein Diagramm, in dem über der Bremskraft an den Vorderrädern die Bremskraft an den Hinterrädern aufgezeichnet ist,
Fig. 3, 4 und 5 jeweils im Längsschnitt drei Ausführungen eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bremsdruckverteilers, die für eine Fahrzeug-Bremsanlage nach F i g. 1 geeignet sind,
F i g. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5,
F i g. 7 und 8 im Längsschnitt weitere Ausführungen von erfindungsgemäß ausgebildeten Bremsdruckverteilern,
F i g. 9 den Schnitt nach der Linie A-A in F i g. 10 durch eine andern Ausführung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bremsdruckverteilers,
Fig. 10 eine Ansicht des Bremsdruckverteilers nach F i g. 9 in Richtung des Pfeiles B in F i g. 9, wobei eine Stirnwand fortgelassen ist,
Fig. 11 den Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 9 bzw. 10 und
Fig. 12 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Bremsdruckverteilers.
Die Fahrzeug-Bremsanlage nach Fig. 1 umfaßt zwei z.B. als Scheibenbremsen ausgebildete Vorderradbremsen 10 und zwei z.B. als Trommelbremsen ausgebildete Hinterradbremsen Il sowie ein Pedal 12 zum Betätigen eines Hauptzylinders 13. Eine Bremsleitung 14 führt vom Hauptzylinder 13 aus zu einem T-Stück 15, von dem aus eine Vorderradbremsleitung 16 zu einem weiteren T-Stück 17 führt. Zweigleitungen 18 und 19 erstrecken sich von dem T-Stück 17 zu den Radzylindern der Vorderradbremsen 10. Eine an das T-Stück 15 angeschlossene hydraulische Leitung 20 führt zu einem Bremsdruckverteiler 21, von dem im folgenden mehrere Ausbildungsformen beschrieben sind. Eine Hinterradbremsleitung 22 führt von dem Bremsdruckverteiler 21 aus über ein T-Stück 23 und Zweigleitungen 24 und 25 zu den Radzylindern der Hinterradbremsen 11.
Der Bremsdruckverteiler 21 hat die Aufgabe, den Druck in der Hinterradbremsleitung 22 gegenüber demjenigen in der Leitung 20, der gleich dem Druck in der .Vorderradbremsleitung 16 ist, herabzusetzen, wenn eine vorbestimmte Fahrzeug-Verzögerung erreicht wird. Dadurch soll eine größere Gesamtbremskraft erzielt werden, bevor das Fahrzeug ins Schleudern gerät.
Das Diagramm nach F i g. 2 zeigt, daß bei geringerer Fahrzeug-Verzögerung als die zum Ansprechen des Bremsdruckverteilers 21 notwendige Verzögerung die Hinterrad-Bremskraft gleich der Vorderrad-Bremskraft ist oder in einem festen Verhältnis dazu steht, wie es durch die gerade Linie 26 dargestellt ist. Wenn jedoch die Bremskräfte, die auf die Vorder- und Hinterräder wirken, den Punkt 27 in
so F i g. 2 erreichen, an welchem die Verzögerung ausreicht, um den Bremsdruckverteiler 21 ansprechen zu lassen, bewirkt eine weitere stärkere Betätigung des Bremspedals 12 nicht, daß die Hinterrad-Bremskraft weiter ebenso schnell zunimmt, wie die Vorderrad-
s5 Bremskraft. Dies ist in F i g. 2 durch die Linie 28 veranschaulicht, deren Neigung kleiner ist als diejenige der Linie 26.
Werden die Bremsen sehr kräftig und sehr plötzlich betätigt, besteht die Gefahr, daß sich bei den Hinterrädern Bedingungen einstellen, unter denen diese Räder schleudern können, bevor der Bremsdruckverteiler 21 auf die plötzliche Verzögerung angesprochen hat. Aus diesem Grund ist der Bremsdruckverteiler 21 auch so ausgebildet, daß er auf einen die Vorrichtung an den Hinterradbremsen 11 durchströmenden plötzlichen Bremsflüssigkeitsstrom anspricht, wie er auftritt, wenn das Bremspedal 12 plötzlich betätigt wird. Hierbei wird die Hinterrad-Bremskraft im Vergleich zu der Vorderrad-Bremskraft in der aus F i g. 2 ersichtlichen Weise auch dann "verringert, wenn die Bremsen plötzlich kräftig betätigt werden.
F i g. 1 zeigt gesonderte T-Stücke in den Bremsleitungen. Man könnte auch eines oder mehrere der T-Stücke 15, 17 und 23 als Bestandteile des Bremsdruckverteilers 21 ausbilden. Ferner könnte der Bremsdruckverteiler 21 in Verbindung mit dem Tandemhauptzylinder verwendet werden. In diesem Fall werden die Leitungen 14 und 20 für die Vorder- und Hinterradbremsen mit getrennten Kammern in dem Tandemhauptzylinder verbunden, so daß das T-Stück 15 fortgelassen werden kann. .
F i g. 3 zeigt eine erste Ausbildungsform eines Bremsdruckverteilers. Dieser umfaßt ein Gehäuse 30 mit einem verzögerungsempfindlichen Ventil 31 und einem Kolben 32. Der Kolben 32 ist in einer Boh- ; rung 33 einer Buchse 56 verschiebbar, die mit Preßsitz in das Gehäuse 30 eingebaut und gegenüber dem Gehäuse durch einen Dichtungsring abgedichtet ist.
Ein Dichtungsring dichtet den Kolben 32 gegenüber der Bohrung 33 ab, die sich von einer ersten Kammer 34 zu einer zweiten Kammer 35 in dem Gehäuse 30 erstreckt.
Das verzögerungsempfindliche Ventil 31 umfaßt einen trägen Körper in Gestalt einer Kugel 36, die mit einem Ventilsitz 37 zusammenarbeitet. Der Ventilsitz 37 ist an einem Ende des Kolbens 32 vorgesehen, der einen durchgehenden Kanal 38 aufweist, der
einer Bremsanlage mit einem Tandemhauptzylinder verwendet werden soll, werden die Vorderradbremsen an eine Kammer des Hauptzylinders und nicht etwa an die Gewindebohrungen 51 angeschlossen, und der Anschluß 43 wird mit der anderen Kammer des Tandemhauptzylinders verbunden. In diesem Fall werden die Anschlüsse 51 verschlossen oder vollständig fortgelassen.
Bei dem Bremsdruckverteiler 21 nach Fig. 3 ist es schwierig, sämtliche Luft aus dem Raum in der Umgebung des Ventilsitzes 37 beim Entlüften der Bremsanlage auszutreiben. Dies ist auf das Vorhandensein der Aussparung 55 zurückzuführen, die in der Buchse 56 zum Aufnehmen des Ventilsitzes 37 vorgesehen werden rnuß. Bei der in F i g. 4 gezeigten Ausbildungsform wird diese Schwierigkeit dadurch vermieden, daß ein Kolben 60 vorgesehen ist, der annähernd den gleichen Außendurchmesser hat wie die Ventilkugel 36, und daß die Buchse 56 fortgelassen ist. Bei der Anordnung nach F i g. 3 ist die Buchse 56 nur zu dem Zweck vorgesehen, die Herstellung zu erleichtern, und die Bohrung 33 könnte in dem Gehäuse 30 selbst ausgebildet werden, wenn man geeignete andere Maßnahmen zum Einbau des Kolbens 32 während der Herstellung vorsieht.
Bei dem Bremsdruckverteiler nach Fig. 4 ist der Kolben 60 in einer Bohrung 61 im Gehäuse 62 der Vorrichtung verschiebbar und gegen die Bohrung durch einen kombinierten Ventilsitz und Dichtungsring 63 abgedichtet. Die Kugel 36 arbeitet mit dem Ventilsitz 63 zusammen und bildet mit diesem das verzögerungs- und strömungsempfindliche Ventil 31. Die Kugel 36 kann längs einer geneigten Schiene 39 nach oben rollen, und sie wird auf beiden Seiten durch zwei hier nicht gezeigte Führungsschienen geführt, die den Führungsschienen 40 nach F i g. 3 ähneln. Die waagerechte Ebene ist in F i g. 4 durch die strichpunktierte Linie 58 angedeutet.
Der Kolben 60 trennt eine erste Kammer 34 von einer zweiten Kammer 64. Durch einen Halsabschnitt 66 ist der Kolben 60 mit einem weiteren Kolben 65 verbunden, der einen kleineren Durchmesser hat als der Kolben 60, und der gegenüber dem ihn aufnehmenden Bohrung 67 im Gehäuse 62 durch einen Dichtungsring abgedichtet ist. Längs- und Querkanäle 68 in dem Kolben 60 und dem Halsabschnitt 66 verbinden die Öffnung des Ventislitzes 63 mit der zweiten Kammer 64, die zwischen dem Kolben 60 und dem Kolben 65 liegt.
Ferner ist eine Drossel- oder Düsenplatte 41 vorgesehen, die im Gehäuse 62 durch einen Schraubstopfen 69 in ihrer Lage gehalten wird. Radiale Nuten 49 verbinden einen Raum 70 zwischen der Düsen- oder Drosselplatte und einem Schraubstopfen 69 mit einer in dem Schraubstopfen ausgebildeten Ringnut 71, die ihrerseits über eine Querbohrung 72 mit einer geneigten Bohrung 73 in dem Gehäuse 62 in Verbindung steht. Die Bohrung 73 geht von einer Gewindebohrung 74 aus, an die eine mit dem Hauptzylinder verbundene Leitung 20 angeschlossen werden kann; das andere Ende der Bohrung 73 mündet in der Bohrung 67, so daß ein Raum 75 zwischen der Stirnwand 76 und dem Kolben 65 mit der Kammer 85 des Ventils 31 über die Bohrung 72, die Nuten 71 und 49, den Raum 70 und die Drosselöffnung 44 verbunden ist. Die von dem Kolben 60 abgewandte und dem Raum 75 zugewandte Fläche des Kolbens 65 ist somit stets im wesentlichen dem gleichen Druck ausgesetzt wie die der ersten Kammer 34 zugewandte Fläche 77 des Kolbens 60. Die Ventilkammer 85 bildet einen Teil der ersten Kammer 34, die über die Verbindung durch die Bohrung 73 auch den Raum 75 sowie die erwähnten Verbindungskanäle 72, 71, 49, 70 und 44 umfaßt. Auch die dem Kolben 60 zugewandte Fläche des Kolbens 65 ist der zweiten Kammer 64 zugewandt; das gleiche gilt für die andere Fläche 78 des Kolbens 60. Die wirksamen Flächen 77 und 78 des Kolbens sind somit gleich groß und gleich dem Unterschied zwischen der Gesamtquerschnittsfläche des Kolbens 60 und des Kolbens 65. Somit ist gemäß F i g. 4 ein Kolben 60 vorhanden, der eine wirksame Fläche besitzt, welche erheblich kleiner ist als die Querschnittsfläche der Bohrung 61, in der der Kolben verschiebbar ist.
Die normale Ruhestellung des Kolbens 60 wird durch einen Stift 79 bestimmt, der durch eine Öffnung 80 eingeführt ist, welche für den druckempfindlichen Schalter zum Betätigen der Bremsleuchten vorgesehen ist, wobei die Öffnung 80 mit der zweiten Kammer 64 in Verbindung steht. Der Stift 79 dient als Anschlag für die Rückseite des Kolbens 65. Eine der Feder 45 nach F i g. 3 entsprechende Druckfeder 81 ist in dem Raum 75 angeordnet. Die ungespannte Länge dieser Feder ist gleich dem Abstand zwischen der Stirnwand 76 der Bohrung.67 und der Vorderseite des Kolbens 65 in dessen Ruhestellung (Fig. 4).
Eine Gewindebohrung 82 zum Anschließen einer der Vorderradbremsen steht mit der Ringnut 71 in Verbindung, und eine weitere Gevvindebohrung 83 für die andere Vorderradbremse ist mit dem Raum 75 verbunden. Eine Gewindebohrung 84 zum Anschließen der Hinterradbremsen ist mit der zweiten Kammer 64 verbunden.
Der Kolben 60 bewegt sich gegen die Feder 81, wenn sich der Rauminhalt der ersten Kammer 34 um einen Betrag vergrößert, der gleich der Verkleinerung des Rauminhalts der zweiten Kammer 64 ist. Der Bremsdruckverteiler nach F i g. 4 arbeitet also in genau der gleichen Weise wie derjenige nach Fig. 3.
Bei dem Bremsdruckverteiler nach F i g. 3 und 4 kann bei etwas zu kurzer Feder 45 bzw. Feder 81 eine kleine Bewegung des Kolbens 32 bzw. 60 stattfinden, nachdem die Kugel 36 die Öffnung des Ventilsitzes 37 bzw. 63 verschlossen hat und bevor die Feder 45 bzw. 81 zusammengedrückt wird. Daher ist nach Schließen des Ventils 31 infolge einer Verzögerung oder eines plötzlichen Bremsflüssigkeitsstroms eine weitere Betätigung des Bremspedals erforderlich, bevor der Bremsdruckverteiler beginnt, den Bremsdruck in der beschriebenen Weise zwischen den Vorder- und Hinterradbremsen aufzuteilen. Hierdurch könnte eine Schleudergefahr eintreten, bevor der Bremsdruckverteiler zu wirken beginnt. Ist dagegen die Feder 45 bzw. 81 etwas zu lang, so ist sie bereits etwas zusammengedrückt, wenn der Kolben 32 bzw. 60 seine Ruhestellung einnimmt. Dies hat zur Folge, daß nach dem Schließen des Ventils 31 eine weitere Erhöhung des durch den Hauptzylinder erzeugten Drucks erforderlich ist, bevor der Kolben 32 bzw. 60 beginnen kann, sich entgegen der Kraft der Feder 45 bzw. 81 zu bewegen. Dies führt dazu, daß der Hinterradbremsdruck während einer bestimmten Zeitspanne konstant bleibt, während der Vorderradbremsdruck weiter erhöht wird. Diese Schwierigkeiten sind bei dem in F i g. 5 und 6 gezeigten Brems-
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von dem Ventilsitz zu der zweiten Kammer 35 führt. und 17 als Bestandteile der Vorrichtung ausgebildet. Die Kugel 36 besitzt eine erhebliche Trägheit und ist Die erste Kammer 34 weist eine Gewindebohrung 52 so angeordnet, daß sie in der Ventilkammer 34 längs auf, an die ein druckempfindlicher Schalter für die einer geneigten Fläche nach oben in Richtung auf bei dem Fahrzeug normalerweise vorgesehenen den Ventilsitz rollen kann, wenn der Bremsdruckver- 5 Bremsleuchten angeschlossen werden kann,
teiler einer vorbestimmten Verzögerung ausgesetzt Werden die Bremsen bei einem mit dem Bremswird. Die geneigte Fläche ist an einer Schiene 39 druckverteiler nach F i g. 3 ausgerüsteten Bremsanausgebildet, die in einer lotrechten den Mittelpunkt lage betätigt, werden die Vorder- und Hinterradder Kugel enthaltenden Ebene geneigt ist. Die bremsen zunächst mit dem gleichen Bremsdruck bewaagerechte Ebene ist in F i g. 3 durch die strich- io aufschlagt. Die Bremsflüssigkeit gelangt über die Gepunktierte Linie 58 angedeutet. Zwei Führungsschie- windebohrung 43, die Nuten. 49, die ringförmige nen 40, von denen aus Fig. 3 nur eine ersichtlich ist, Aussparung 50 und die Gewindebohrung 51 zu den sind auf beiden Seiten der Kugel 36 zu deren Füh- Vorderradbremsen. Fener gelangt die Bremsflüssigrung vorgesehen. Die zu den Berührungspunkten keit von der Gewindebohrung 43 aus über die Droszwischen der Kugel und den Schienen führenden Ku- 15 selöffnung 44, die Nuten 57, den die Kugel 36 in der gelradien begrenzen dabei jeweils einen Winkel von ersten Kammer 34 umgebenden Raum, den Ventil-120°. Die erste Kammer 34 wird durch eine Dros- sitz 37, den Kanal 38, die zweite Kammer 35 und die selplatte 41 abgegrenzt, die durch einen Gewinde- Gewindebohrung 48 zu den Hinterradbremsen, Wird stopfen 42 in ihrer Lage gehalten wird; der Gewinde- der Bremsdruckverteiler jedoch einer bestimmten stopfen weist eine Gewindebohrung 43 zum An- 20 Verzögerung ausgesetzt, wobei sich diese Verzögeschließen der Leitung 20 auf, die mit dem Hauptzy- rung nach der Neigung der Führungsschiene 39 richlinder verbunden ist. Die Drosselplatte 41 ist mit tet, rollt die Kugel 36 längs der durch die Schiene 39 einer Drosselöffnung 44 versehen, die einen Brems- gebildeten geneigten Fläche nach oben, um die Öffflüssigkeitsstrahl auf die Kugel 36 leitet, um die Ku- nung des Ventilsitzes 37 zu verschließen. Der volle gel in Richtung auf den Ventilsitz 37 zu bewegen, so- 35 Bremsdruck kann auf die Vorderradbremsen auch bald ein plötzlich auftretender Bremsflüssigkeits- weiterhin über die Anschlüsse 51 aufgebracht werstrom von dem Hauptzylinder aus durch die Gewin- den, doch kann er nicht mehr über den Kanal 38 auf debohrung 43 und die Drosselöffnung 44 strömt. Die die Hinterradbremsen wirken. Der Kolben 32 besitzt einfache Drosselöffnung 44 könnte auch durch meh- voneinander abgewandte Stirnflächen 53 und 54 von rere kleinere, zweckmäßig angeordnete Drosselöff- 30 gleicher wirksamer Größe, die dem Druck in der ernungen ersetzt werden. sten Kammer 34 bzw. dem Druck in der zweiten
Die Kugel 36 spricht daher sowohl auf eine vorbe- Kammer 35 ausgesetzt sind. Die Feder 45 ist anfängstimmte Verzögerung als auch auf einen plötzlich Hch nicht zusammengedrückt. Die in den Kammern von dem Hauptzylinder abgegebenen Bremsflüssig- 34 und 35 herrschenden Drücke bleiben daher unkeitsstrom an, um das Ventil zu schließen. 35 mittelbar nach dem Schließen des Ventilsitzes 37
Eine Druckfeder 45 stützt sich zwischen einem gleich groß. Eine anhaltende Erhöhung.des Brems-Flansch 46 des Kolbens 32 und der Stirnwand 47 der drucks, der dem Anschluß 43 vom Hauptzylinder aus zweiten Kammer 35 ab und wirkt auf den Kolben 32 zugeführt wird, bewirkt eine entsprechende Erhöin Richtung auf die erste Kammer 34. Der Flansch hung des Drucks in der ersten Kammer 34, so daß 46 greift auch an der Buchse 56 an, um so die in 40 der Kolben 32 aus seiner normalen Stellung nach Fig. 3 gezeigte Ruhestellung des Kolbens 32 und da- Fig. 3 in Richtung auf die zweite Kammer 35 bemit auch die Strecke zu bestimmen, welche die Kugel wegt wird, wobei er gleichzeitig die Feder 45 zusam-36 zwischen ihrer Ruhestellung in Anlage an der mendrückt. Da die Stirnflächen 53 und 54 des KoI-Drosselplatte 41 und dem Ventilsitz 37 zurückzule- bens 32 gleiche wirksame Flächen haben, ist die sich gen hat. Die Drosselplatte 41 weist radiale Nuten 57 45 aus dieser Bewegung des Kolbens ergebende Vergröauf, damit die Bremsflüssigkeit um die Kugel 36 her- ßerung des Rauminhalts der Kammer 34 gleich der umströmen kann, wenn die Kugel gemäß F i g. 3 an Abnahme des Rauminhalts der zweiten Kammer 35. der Drosselplatte anliegt. Die ungespannte Länge der Jedoch ist die weitere Zunahme des Drucks in der Feder 45 ist gleich dem Abstand zwischen dem zweiten Kammer 35 nicht so groß wie die weitere ErFlansch 46 und der Stirnwand 47 der zweiten Kam- 50 höhung des Drucks in der ersten Kammer 34; denn mer 35, wie er vorhanden ist, wenn sich der Kolben der auf die Stirnfläche 53 des Kolbens 32 aufge-32 in seiner Ruhestellung befindet, so daß die Feder brachte Druck muß die Kraft ausgleichen, die durch 45 anfänglich entspannt ist und sich der Kolben 32 die jetzt zusammengedrückte Feder 45 aufgebracht nicht ungehindert bewegen kann. wird, sowie den auf die Stirnfläche 54 des Kolbens
Das Gehäuse 30 weist eine. Gewindebohrung 48 55 wirkenden Druck. Infolgedessen ergibt sich bei der
auf, an· welche die von der zweiten Kammer 35 aus- Vorrichtung nach F i g. 3 der aus F i g. 2 ersichtliche
gehende Hinterradbremsleitung 22 angeschlossen Verlauf der Linie 28. Der Bremsdruckverteiler arbei-
werden kann. Die Drosselplatte 41 ist ferner mit ra- tet in der beschriebenen Weise, wenn plötzlich ein
dialen Nuten 49 versehen, welche die Gewindeboh- Bremsmittelstrom durch die Drosselöffnung 44 gelei-
rung 43 mit einer ringförmigen Aussparung 50 inner- 60 tet wird, wie es bei einer plötzlichen Betätigung des
halb des Gehäuses 30 verbinden. Das Gehäuse 30 ist Bremspedals geschieht. Der Bremsflüssigkeitsstrom
mit zwei weiteren Gewindebohrungen 51 versehen, trifft auf die Kugel 36, so daß die Kugel längs der ge-
von denen aus F i g. 3 nur eine ersichtlich ist, damit neigten Fläche nach oben rollt, um die Öffnung des
die beiden VorderradbremsleMungen getrennt ange- Ventilsitzes 37 auch dann zu verschließen, wenn die
schlossen werden können, die über die Gewindeboh- 65 Verzögerung allein nicht ausreichen sollte, um zu be-
rungen 51 mit der ringförmigen Aussparung 50 in wirken, daß die Kugel längs der geneigten Fläche
Verbindung stehen. Somit sind bei der Vorrichtung nach oben rollt,
nach Fig. 3 die aus Fig. 1 ersichtlichen T-Stücke 15 Wenn der Bremsdruckverteiler nach Fig. 3 bei
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druckverteiler vermieden, bei dem eine Hilfsfeder Gewindebohrung 74 aus, mit der die Leitung 20 ver-
100 die normale Ruhestellung des Kolbens 101 be- bunden werden kann, welche von dem Hauptzylinder stimmt. zu der ersten Kammer 109 führt. Die Gewindeboh-
Der Bremsdruckverteiler nach Fig. 5 und 6 um- rung 74 steht mit der Kammer 125 des Ventils 31 faßt ein verzögerungs- und strömungsempfindliches 5 über die Querbohrung 72, die Ringnut 71, die radia-Ventil 31 mit einer Kugel 36 als trägern Körper, die len Nuten 49,.den Raum 70 und' die Drossel,,44 in mit einem ortsfesten Ventilsitz 102 zusammenarböi- Verbindung. .
tet. Die Kugel 36 kann längs einer geneigten Schiene Der Kolben 101 ist gegen die Bohrung 104 durch 39 nach oben rollen, wobei sie auf beiden Seiten einen Dichtungsring abgedichtet. Die wirksamen Flädurch zwei nicht gezeigte Führungsschienen geführt io chen des Kolbens 101, die der ersten Kammer 109 ist, die den Führungsschienen 40 nach Fi g. 3 ähneln. und der zweite Kammer 111 zugewandt sind, sind Die waagerechte Ebene ist in Fig. 5 durch eine gleich groß. Während eines normalen Bremsvorganstrichpunktierte Linie 58 angedeutet, Um die Her- ges ist das Ventil 31 offen, und die auf den Kolben stellung zu erleichtern, ist der Ventilsitz 102 an einer 101 wirkenden Drücke gleichen sich aus. Daher kann Buchse 103 befestigt, die auch eine Bohrung 104 15 die Hilfsfeder 100 den Kolben 101 in seiner normaaufweist, in der der Kolben 101 verschiebbar ist. Die len Ruhestellung nach Fig. 5 halten, wobei der Buchse 103 ist in eine größere Bohrung 105 im Ge- Flansch 121 an der Feder 120 anliegt, und wobei die häuse 106 der Vorrichtung eingebaut. Eine Ringnut Feder 120 an der Schulter 123 der Buchse 103 an-107 ist in der Bohrung 105 am Umfang der Buchse greift, so daß der Kolben 101 keinen Spielraum hat, 103 vorgesehen. Der Ventilsitz 102 dient gleichzeitig 20 wobei jedoch die Feder 120 nicht zusammengedrückt als Dichtung, mittels deren die Buchse 103 gegen die ist.
Bohrung 105 auf einer Seite der Ringnut 107 abge- Gewindebohrungen 82 und 83 zum Anschließen dichtet wird. Ein Dichtungsring 108 dichtet die der Vorderradbremsleitungen 18 und 19 stehen mit Buchse auf der anderen Seite der Ringnut gegen die der Ringnut 71 bzw. der ersten Kammer 109 in Ver-Bohrungswand ab. Eine erste Kammer 109 wird in 25 bindung. Eine Gewindebohrung 126 zum Anschlieder Bohrung 105 zwischen der Stirnwand 110 und ßen der Hinterradbremsleitung 22 ist mit der Ringder Buchse 103 abgegrenzt. Eine zweite Kammer 111 nut 107 und daher über den Kanal 112 mit der zweiwird durch das innere Ende der Bohrung 104 dei ten Kammer 111 verbunden.
Buchse 103 und die benachbarte Fläche des Kolbens Sobald die Kugel 36 das Ventil 31 am Ventilsitz
101 abgegrenzt. Ein radialer Kanal 112 in der 30 102 schließt, wenn eine vorbestimmte Verzögerung Buchse 103 verbindet die zweite Kammer 111 mit stattfindet oder ein plötzlicher Bremsflüssigkeitsder Ringnut 107, und eine axiale Bohrung 113 ver- strom die Drosselöffnung 44 passiert, werden die bindet die Öffnung des Ventilsitzes 102 mit dieser Kammern 109 und 111 voneinander getrennt. Eine Kammer. Gemäß Fig. 6 ist ein Stift 114 in eine öff- weitere Erhöhung des Bremsdrucks in der Kammer nung 115 eingebaut, die einen druckempfindlichen 35 109 bewirkt, daß sich der Kolben 101 in Richtung Schalter für die Bremsleuchten aufnehmen kann. auf die zweite Kammer 111 bewegt, wobei die Feder Eine Nut 116 in dem Stift 114 stellt eine Verbindung 120 zusammengedrückt wird. Der Bremsdruckverteizwischen dem druckempfindlichen Schalter und der ler nach Fig. 5 arbeitet also prinzipiell in der glei-Ringnut 107 her. Der Stift 114 greift zur axialen La- chen Weise wie die schon beschriebenen Bremsgebestimmung der Buchse 103 an einer Anflachung 40 druckverteiler. Im Unterschied dazu beeinflussen je-117 am äußeren Umfang der Buchse 103 an. doch Abweichungen bezüglich der freien Länge der
In der ersten Kammer 109 ist eine auf den Kolben Feder 120 die Wirkungsweise des Bremsdruckvertei-101 wirkende Druckfeder 120 angeordnet. Die Feder lers im wesentlichen nicht, vorausgesetzt, daß die Fe-120 ist zwischen einem Widerlager in Gestalt eines der nicht so lang ist, daß der nach außen abgewinnach außen abgewinkelten Flansches 121 an einem 45 kelte, als Widerlager dienende Flansch 121 gegen die Ende einer mit dem benachbarten Enden des KoI- Stirnwand 110 gedrückt wird; denn die Feder 120 ist bens 101 fest verbundenen Hülse 122 und einem anfänglich stets entspannt, und es tritt keine freie BeWiderlager in Form einer Schulter 123 der fest in das wegung des Kolbens 101 aus seiner normalen Ruhe-Gehäuse 106 eingebauten Buchse 103 angeordnet. stellung auf, bevor die Feder 120 zusammengedrückt Die freie Länge der Feder 120 ist etwas kleiner als 50 wird.
der Abstand zwischen der Schulter 123 der Buchse Es hat sich gezeigt, daß die Bewegungsstrecke der 103 und dem Flansch 121, wenn der Flansch an der Kugel 36 aus ihrer normalen Ruhestellung in Anlage Stirnwand 110 der Kammer anliegt. Um den Kolben an der Drosselplatte 41 in Richtung auf den Ventil-101 in seine normale Ruhestellung nach Fig. 5 vor- sitz 37 bzw. 63 bzw. 102 bei den beschriebenen Anzuspannen, bei welcher der Flansch 121 von der 55 Ordnungen ziemlich kritisch ist, wenn die Ansprech-Stirnwand 110 durch einen kleinen Abstand getrennt werte des Bremsdruckverteilers sehr genau sein solist, ist eine schwache Hilfsfeder 100 zwischen der len. Bei den Bremsdruckverteilern nach Fig. 3 bis 6 Stirnwand 110 und dem benachbarten Ende des KoI- müssen zahlreiche Flächen innerhalb einiger Toleranbens vorgesehen. zen bearbeitet werden, damit die Bewegungsstrecke
Ferner ist eine Drosselplatte 41 mit einer Drossel- 60 der Kugel 36 genau bestimmt ist. In F i g. 7 ist ein
öffnung 44 vorgesehen, die im Gehäuse 106 durch Bremsdruckverteiler dargestellt, bei dem die Zahl der
einen Schraubstopfen 69 in ihrer Lage gehalten wird. genau zu bearbeitenden Flächen dadurch verringert
Radiale Nuten 49 in der Drosselplatte 41 verbinden ist, daß ein mit einer Drosselplatte kombinierter Kä-
einen Raum 70, der mit der Drosselöffnung 44 in fig 130 für die Kugel 36 des verzögerungsempfindli-Verbindung steht, mit einer Ringnut 71 am Umfang 65 chen Ventils 31 vorgesehen ist.
des Schraubstopfens 69. Eine Querbohrung 72 ver- Bei der Anordnung nach F i g. 7 umfaßt das verbindet die Ringnut 71 mit einer geneigten Bohrung zögerungs- und strömungsempfindliche Ventil 31
73 im Gehäuse 106. Die Bohrung 73 geht von einer einen Ventilsitz 131, der durch ein rohrförmiges
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Bauteil 132 mit einer Buchse 133 verbunden ist, die der Vorderradbremsleitungen 18 und 19 stehen mit der Buchse 103 nach Fig. 5 entspricht. Die Buchse der ringförmigen Aussparung 142 bzw. der ersten 133 wird durch den Käfig 130 in Anlage an einer Kammer 145 in Verbindung. Eine Gewindebohrung Schulter 134 innerhalb des Gehäuses 135 der Vor- 158 zum Anschließen der Hinterradbremsleitung 22 richtung gehalten. Der Käfig 130 wird seinerseits 5 ist mit der Ringnut 155 der Buchse 133 verbunden, durch einen in ein Ende des Gehäuses 135 einge- Ferner ist eine Öffnung 159 zum Aufnehmen des schraubten Gewindestopfen 136 in seiner Lage ge- druckempfindlichen Schalters für die Bremsleuchten halten. Im Inneren des Käfigs 130 sind in Winkelab- vorgesehen. Diese öffnung ist mit der ersten Kamständen von 120° drei Führungsschienen für die Ku- mer 145 verbunden.
gel 36 ausgebildet. In Fig. 7 ist nur die Führungs- io Der Bremsdruckverteiler nach Fig. 7 arbeitet schiene 137 erkennbar, welche die geneigte Ebene genau in der gleichen Weise wie derjenige nach bildet, längs deren die Kugel nach oben rollen kann. Fig. 5 und 6. Die Bremsflüssigkeit strömt zu den Am inneren Ende des Gewindestbpfens 136 ist eine Vorderradbremsen von der öffnung 43 aus über die Aussparung 138 vorgesehen, die mit einer Drossel- Bohrung 139, die Aussparung 138, die Quernut 140, öffnung 44 des Drosselplatten- und Käfigteils 130 ih 15 die Längsnut 141 und die ringförmige Aussparung Verbindung steht. Wie bei den schon beschriebenen 142 zu der Öffnung 156 sowie von der ringförmigen Ausführungsbeispielen könnte die einfache Drossel- Aussparung 142 über die Bohrungen 152 und 153 öffnung 44 durch mehrere kleinere Öffnungen er- sowie die erste Kammer 145 zu der öffnung 157. setzt werden, die auf geeignete Weise so angeordnet Ferner strömt die Bremsflüssigkeit von der zweiten sind, daß sie Bremsflüssigkeitsstrahlen auf die Kugel 20 Kammer 147 aus zu den Hinterradbremsen über die 36 richten. Der Gewindestopfen 136 weist eine Ge- radiale Bohrung 154, die Ringnut 155 und die Abwindebohrung 43 zum Anschließen der Bremsleitung schlußöffnung 158.
20 auf, die mit dem Hauptzylinder verbunden ist; Man erkennt, daß die Bewegungsstrecke der Kugel diese Gewindebohrung steht über eine axiale Boh- 36 aus ihrer Ruhestellung in Anlage an einem ringrung 139 in Verbindung mit der Aussparung 138. 25 förmigen Widerlager 160 des Käfigteils 130 in Rich-Das Drosselplatten- und Käfigteil 130 weist eine tung auf den Ventilsitz 131 nur durch den axialen Quernut 140 auf, die längs der dem Gewindestopfen Abstand zwischen dem Ventilsitz und der Fläche der 136 zugewandten Fläche des Käfigs verläuft und mit Buchse 133, an welcher sich das Käfigteil 130 abder Aussparung 138 in Verbindung steht. Eine wei- stützt, sowie durch den axialen Abstand zwischen der tere Nut 141 erstreckt sich längs der Außenseite des 30 an der Buchse 133 anliegenden Fläche des Käfigteils Käfigteils 130 von der Quernut 140 aus zu einer 130 und dem ringförmigen Widerlager des Käfigteils ringförmigen Aussparung 142 auf der Außenseite der 130 bestimmt wird. Das.ringförmige Widerlager 160 Buchse 133. ist mit Ausschnitten 161 versehen, damit die Brems-
Ein Kolben 143, der dem Kolben 101 nach Fig. 5 flüssigkeit um die Kugel herumströmen kann, wenn
entspricht, ist in einer Bohrung 144 der Buchse 133 35 sie in ihrer Ruhestellung an dem Widerlager anliegt.
verschiebbar und gegen diese Bohrung durch einen Somit sind bei diesem Bremsdruckverteiler keine ra-
Dichtungsring abgedichtet. In dem Gehäuse 135 wird dialen Flächen vorhanden, die innerhalb des Gehäu-
eine erste Kammer 145 durch die Stirnwand 146 und ses 135 genau bearbeitet werden müssen. Die Schul-
das benachbatre Ende der Buchse 133 abgegrenzt, ter 134 und die Stirnwand 146 brauchen nicht inner-
wähernd eine zweite Kammer 147 durch das innere 40 halb einger Toleranzen bearbeitet zu werden, da die
Ende der Bohrung 144 der Buchse 133 gebildet wird. Hilfsfeder 151 und der Gewindestopfen 136 vorgese-
Der Ventilsitz 131 steht über das rohrförmige Bauteil hen sind.
132 mit der zweiten Kammer 147 in Verbindung. _ Der in Fig. 8 gezeigte Bremsdruckverteiler arbei-Der Kolben 143 weist gleich große wirksame Stirn- tet genau in der gleichen Weise wie diejenigen nach flächen auf, die der ersten Kammer 145 bzw. der 45 Fig. 5 bis 7. Die verschiedenen Bauteile sind jedoch zweiten Kammer 147 zugewandt sind, welche den etwas anders angeordnet. Genauer gesagt ist der KoI-Kammern 109 und 111 nach Fig. 5 entsprechen. ben 170 auf einer Seite neben dem verzögerungs-Eine der Feder 120 nach F i g. 5 entsprechende und strömungsempfindlichen Ventil 31 vorgesehen. Druckfeder 148 ist zwischen der Buchse 133 und Das Ventil 31 umfaßt eine Kugel 36, die längs einer einer Scheibe bzw. einem Federteller 149 angeord- 50 Schiene 39 nach oben rollen kann und durch zwei net, der durch einen Sprengring 150 mit dem Kolben weitere Schienen 40 geführt ist, die in der an Hand 143 verbunden ist. Eine verhältnismäßig schwache von F i g. 3 beschriebenen Weise angeordnet sind. Hilfsfeder 151 stützt sich zwischen dem äußeren Eine Drosselplatte 41 wird durch einen Gewinde-Ende des Kolbens 143 und der Stirnwand 146 ab.' stopfen 42 in ihrer Lage gehalten, der eine Gewinder Die Hilfsfeder 151 hält wie die Feder 100 nach 55 bohrung 43 zum Anschließen der Hinterrad-Brems-Fig. 5 den Kolben 143 normalerweise spielfrei in leitung 20 aufweist, welche mit dem Hauptzylinder seiner Ruhestellung gemäß F i g. 7, wobei der Kolben verbunden ist. Der Kolben 170 ist in einer Sacklochdurch einen Abstand von der Stirnwand 146 getrennt bohrung 177 des Gehäuses 174 verschiebbar, die und die Feder 148 nicht zusammengedrückt ist. parallel zur Längsachse des Ventils 31 verläuft, und
Die Ringnut 142 der Buchse 133 ist durch eine 60 gegenüber dieser Bohrung durch einen Dichtungsring
Querbohrung 152 und eine Längsbohrung 153 mit abgedichtet ist. Ein Ende des Kolbens 170 ist einer
der ersten Kammer 145 verbunden. Die zweite Kam- ersten Kammer 176 zugewandt, die durch das innere
mer 147 ist durch eine radiale Bohrung 154 mit einer Ende der Bohrung 177 gebildet wird. Ein Querkanal
Ringnut 155 auf der Außenseite der Buchse 133 ver- 179 im Gehäuse 174 verbindet eine Ringnut 180 am
bunden. Dichtungsringe dichten die Ringnut 155 ge- 65 inneren Ende des Gewindestopfens 32 mit der ersten
gen die erste Kammer 145 und die ringförmige Aus- Kammer 176, und radiale Nuten 49 auf der benach-
sparung 142 ab. barten Stirnseite der Drosselplatte 41 verbinden die
Gewindebohrungen 156 und 157 zum Anschließen Anschlußöffnung 43 mit der Ringnut 180. Der Sitz
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171 des Ventils 31 wird durch ein rohrförmiges Bau- Der in Fig. 9 bis 11 gezeigte Bremsdruckverteiler teil 172 in seiner Lage gehalten das durch Keilwir- umfaßt ein verzögerungs- und strömungsempfindlikung in einer Bohrung 173 des Gehäuses 174 festge- ches Ventil 201, einen Kolben 202 und ein Umgehalten wird. Die Bohrung 173 führt zu einem Quer- hungsventil 203, die in einem Gehäuse 204 mit parkanal 175, der mit einer zweiten, auf der anderen 5 allelen Längsachsen angeordnet sind. Das Ventil 201 Seite des Kolbens 170 liegenden Kammer 178 ver- umfaßt eine Kugel 205, die in der Kammer 211 des bunden ist. Ventils längs einer geneigten Fläche gegen einen
Eine in der zweiten Kammer 178 angeordnete Ventilsitz 206 bewegbar ist, welcher im Gehäuse Druckfeder 181 stützt sich zwischen einem Federtel- durch eine Buchse 207 in seiner Lage gehalten wird, ler 182 am benachbarten Ende des Kolbens 170 und io Die Buchse 207 ist mit Preßsitz in eine Gehäuseboheinem Stützteil 183 ab, das im Gehäuse 174 durch rung 233 eingebaut. Die geneigte Fläche wird durch einen Gewindestopfen 184 festgehalten wird. Eine eine geneigte Schiene 208 gebildet die senkrecht unverhältnismäßig schwache Hilfsfeder 185 in der er- terhalb des Mittelpunktes der Kugel 205 verläuft. sten Kammer 176 wirkt auf den Kolben 170, um ihn Zwei Führungsschienen 209, von denen in Fig. 9 normalerweise spielfrei in seiner Ruhestellung nach 15 nur eine mit gestrichelten Linien angedeutet ist, sind Fig. 8 zu halten, bei der der Federteller 182 durch auf beiden Seiten der Kugel 205 parallel zu der einen Abstand von der Stirnwand 186 der Kammer Schiene 208 angeordnet, wobei die zu den Berüh-178 getrennt und die Feder 181 nicht zusammenge- rungspunkten zwischen der Kugel 205 und den drückt ist. Die Federn 181 und 185 entsprechen den Schienen 208 und 209 führenden Kugelradien einen Federn 120 und 100 nach Fig. 5. Das Stützteil 183 20 Winkel von jeweils 120° begrenzen,
trägt einen Vorsprung 187, durch den ein zu starkes Eine Drosselplatte 210 hält die Kugel 205 in der Zusammendrücken der Feder 181, z.B. während des Ventilkammer 211 fest und ist mit einer zentralen Zusammenbaus, verhindert wird. Entsprechend trägt Drosselöffnung 212 versehen, die so angeordnet ist, der Kolben 170 einen Vorsprung 188, der ein zu daß sie einen Bremsflüssigkeitsstrahl auf die Kugel starkes Zusammendrücken der Hilfsfeder 185 verhin- 25 205 leitet, um die Kugel in Richtung auf den Ventildert. sitz 206 zu bewegen, sobald Bremsflüssigkeit plötz-
Die Öffnungen 190 und 191 zum Anschließen der lieh vom Hauptzylinder aus zu der Anschlußöffnung
Vorderrad-Bremsleitungen 18 und 19 stehen mit der 213 strömt. Die einfache Öffnung 212 kann durch
ersten Kammer 176 in Verbindung, und eine Öff- mehrere kleinere Öffnungen ersetzt sein. Die Öffnung
nung 192 zum Anschließen der Hinterrad-Bremslei- 30 213 ist mit einer Aussparung 214 in einer Stirnplatte
tung ist mit der zweiten Kammer 178 verbunden. 215 verbunden, die mit Hilfe nicht gezeigter Schrau-
Eine Öffnung 193 zum Aufnehmen des druckemp- ben am Gehäuse 204 befestigt ist und die Drossel-
findlichen Schalters für die Bremsleuchten steht mit platte 210 in ihrer Lage hält. Die Aussparung 214
dem Querkanal 175 in Verbindung. überlappt die Drosselöffnung 212. Die Kugel 205
Die in Fig. 3 bis 8 gezeigten Bremsdruckverteiler 35 liegt normalerweise an einem ringförmigen Widerlakönnen am Fahrzeug so angeordnet werden, daß ihr ger 216 der Drosselplatte 210 an, das mit radialen Neigungswinkel gegen die Waagerechte 58 mit der Nuten 217 versehen ist, so daß die Bremsflüssigkeit Hand oder automatisch in Abhängigkeit von der BeIa- um die Kugel 212 herumströmen kann, wenn die Kustung des Fahrzeugs einstellbar ist. Durch eine solche gel ihre Ruhelage nach F i g. 9 einnimmt.
Einstellung kann die Verzögerung variiert werden, 40 Das Umgehungsventil 203 umfaßt ein bewegliches bei der der Bremsdruckverteiler zu wirken beginnt. Ventilorgan 220 mit einer Dichtung 221, das einen Die Einstellbarkeit ist insbesondere bei schweren im Gehäuse 204 ausgebildeten Ventilsitz 222 verkommerziellen Fahrzeugen zweckmäßig, bei denen schließen kann. Das Ventilorgan 220 ist in einer die Hinterräder nur eine sehr kleine Last aufzuneh- Ventilkammer 223 angeordnet, die teilweise von der men haben, wenn das Fahrzeug in unbeladenem Zu- 45 Aussparung 214 in der Stirnwand 215 überlappt stand fährt, so daß eine erheblich größere Schleuder- wird. Eine Schließfeder 224 stützt sich zwischen der gefahr besteht. Stirnwand 215 und dem Ventilorgan 220 ab, um die-
F i g. 9 bis 12 zeigen zwei weitere Ausführungen ses in seine geschlossene Stellung nach F i g. 9 vorzuvon Bremsdruckverteilern, welche ebenfalls die be- spannen. Ein stangenförmiger Ansatz 225 des Ventilschriebenen Betriebseigenschaften haben, jedoch für 5° organs 220 ragt durch die Öffnung des Ventilsitzes sehr schwere Fahrzeuge mit Servobremsen bestimmt 222 und einen Kanal 226, der sich an diese Öffnung sind, denen schon während der normalen Betätigung anschließt, bis in einen Raum 227, der durch das ineine sehr große Bremsflüssigkeitsmenge zugeführt nere Ende einer Bohrung 228 im Gehäuse 204 abgewerden muß. Würde man die Vorrichtungen nach grenzt wird. In der Bohrung 228 ist ein Steuerkolben F i g. 3 bis 8 bei solchen schweren Fahrzeugen ver- 55 229 verschiebbar, der am freien Ende des Ventilanwenden, würde sich das verzögerungs- und strö- satzes 225 angreift. Ein weiterer Raum 230 wird in mungsempfindliche Ventil 31 als viel zu empfindlich der Bohrung 228 zwischen dem Steuerkolben 229 erweisen, d. h. es würde sich schon bei einer sehr und einer mit dem Gehäuse 204 verschraubten Stirnleichten Betätigung der Bremsen schließen, wenn das wand 231 abgegrenzt. Die Stirnwand 231 ist mit Ventil keine sehr großen Abmessungen hätte. Bei 60 einer Aussparung 232 versehen, die den Raum 230 den Konstruktionen nach Fig. 9 bis 12 ist mit dem mit der Bohrung 233 verbindet, in die die Buchse verzögerungs- und strömungsempfindlichen Ventil 207 fest eingebaut ist. Eine schraubenlinienförmige ein Umgehungsventil parallel geschaltet, so daß nicht Nut 234 an der Umfangsfläche des Kolbens 229 bildie gesamte zu den Bremsen strömende Bremsflüs- det eine die Räume 230 und 227 verbindende Drossigkeitsmenge das empfindliche Ventil zu passieren 65 sei.
braucht. Wenn sich das verzögerungs- und strö- Der Kolben 202 ist gemäß F i g. 11 in einer Boh-
mungsempfindliche Ventil schließt, wird auch das rung 235 zwischen einer ersten Kammer 236 und
Umgehungsventil geschlossen. einer zweiten Kammer 237 verschiebbar. Die erste
Kammer 236 wird durch das Ende der Bohrung 235 gebildet, die durch die Stirnwand 215 abgeschlossen ist, und von der Aussparung 214 der Stirnwand überlappt und daher mit der Anschlußöffnung 213 verbunden ist. Die zweite Kammer 237 ist durch einen Kanal 238 mit dem Raum 227 verbunden, der seinerseits durch den Kanal 226. mit dem Ventilsitz 222 des Umgehungsventils 203 und durch die Nut 234 mit dem Ventilsitz 206 des verzögerungs- und
Eine auf den Kolben 202 wirkende Druckfeder 241 ist zwischen einem Flansch 243 des Kolbens 202 und der Stirnwand 231 angeordnet. Die freie Länge der
Kolben 202 gemäß F i g. 11 in seiner Ruhelage befindet, wobei der Flansch 243 am einer Schulter 244 am inneren Ende der zweiten Kammer 237 anliegt. In
vorher geöffnet war. Hierdurch wird die Verbindung zwischen der zweiten Kammer 237 und der ersten Kammer 236 unterbrochen. Jedoch bleiben die auf den Kolben 202 wirkenden Drücke im wesentlichen 5 ausgeglichen, da der Druck in der zweiten Kammer 237 etwa der gleiche ist wie der Druck in der ersten Kammer 236 unmittelbar vor dem Schließen des Ventils 201, wobei der etwaige Druckabfall an der Nut 234 im Vergleich zum aufgebrachten Brems-
strömungsempfindlichen Ventils 201 verbunden ist. io druck klein ist. Weiteres Herabtreten des Bremspe-Eine öffnung 240 zum Anschließen der Hinterrad- dals bewirkt, daß sich der Kolben 202 entgegen der Bremsleitung 22 ist mit dem Kanal 238 verbunden. Kraft der Feder 241 in Richtung auf die zweite Kam-
Der Kolben 202 ist gegen die Bohrung 235 durch mer 237 bewegt, wobei aus der Kammer 237 in einen Dichtungsring 242 abgedichtet, und seine der Richtung auf die Hinterradbremsen die gleiche ersten Kammer 236 und der zweiten Kammer 237 15 Bremsflüssigkeitsmenge verdrängt wird, die der erzugewandten wirksamen Flächen sind gleich groß. sten Kammer 236 vom Hauptzylinder aus zugeführt
wird. Jedoch ist die weitere Zunahme des Drucks in der zweiten Kammer, die auf diese Verstellung des Kolbens 202 zurückzuführen ist, nicht so groß wie
Feder 241 ist gleich dem Abstand zwischen der 20 die weitere Zunahme des Drucks in der ersten Kam-Stirnwand 231 und dem Flansch 243, wenn sich der mer 236, durch die diese Verstellung herbeigeführt
wird; denn der Druck, welcher auf die der ersten Kammer 236 zugewandte Fläche des Kolbens aufgebracht wird, muß die Kraft der jetzt zusammengeder Ruhelage weist der Kolben 202 kein Spiel auf, 25 drückten Feder 241 sowie den Druck ausgleichen, und die Feder 241 ist entspannt. der auf die der zweiten Kammer 237 zugewandte
Bei der normalen Betätigung der Bremsen strömt Fläche des Kolbens 202 wirkt. Somit erzeugt der die Flüssigkeit zum Betätigen der Hinterradbremsen Bremsdruckverteiler nach Fig. 9 bis 11 ebenfalls durch die öffnung 213, die Drosselöffnung 212, die eine Druckkennlinie 26, 27, 28 entsprechend Fig. 2. Nuten 217, die Ventilkammer 211, die Ventilsitzöff- 30 Der Bremsdruckverteiler nach Fig. 9 bis 11 arbeitet nung 206, die Buchse 207, die Bohrung 233, die auch dann in der soeben beschriebenen Weise, wenn Aussparung 232, den Raum 230, die schraubenli- das Fahrzeug um einen Betrag verzögert wird, der nienförmige Nut 234, den Raum 227, den Kanal 238 durch die Neigung der Führungsschiene 208 be- und die Anschlußöffnung 240. Werden die Bremsen stimmt ist; denn wenn der Bremsdruckverteiler einer sehr langsam betätigt, bleibt das Umgehungsventil 35 solchen Verzögerung ausgesetzt wird, kann die eine 203 geschlossen. Werden die Bremsen jedoch schnei- erhebliche Trägheit aufweisende Kugel 205 längs der ler betätigt, strömt eine größere Menge der Brems- geneigten Schiene 208 nach oben rollen, um die Öffflüssigkeit durch die Nut 234, so daß ein Druck- nung des Ventilsitzes 206 zu verschließen, unterschied zwischen den Räumen 230 und 227 auf- Wie schon erwähnt, ist der Bremsdruckverteiler
tritt und auf den Steuerkolben 229 wirkt, um eine die 40 nach F i g. 9 bis 11 für große bzw. schwere Fahrzeuge Kraft der Schließfeder 224 überwindende Kraft zu geeignet. Ist das Fahrzeug unbeladen, ist das auf die erzeugen, so daß das Umgehungsventil 203 geöffnet Hinterräder wirkende normale Gewicht erheblich wird. Ein Teil der zu den Hinterradbremsen strö- kleiner als wennn das Fahrzeug voll beladen ist, wähmenden Bremsflüssigkeit strömt jetzt von der An- rend das auf die Vorderräder wirkende Gewicht im schlußöffnung 213 aus durch einen Umgehungsweg, 45 wesentlichen unverändert bleibt oder nur in einem der die Aussparung 214, die Ventilkammer 223, die erheblich geringeren Ausmaß geändert wird. Hieraus Ventilsitzöffnung 222, den Kanal 226, den Raum folgt, daß bei einem solchen Fahrzeug eine erheblich 227 und den Kanal 238 umfaßt, welcher zu der An- größere Schleudergefahr für die Hinterräder besteht, schlußöffnung 240 führt. Der Umgehungsweg führt wenn das Fahrzeug unbeladen ist. Bei voll beladesomit um das Ventil 201 herum. Der Steuerkolben 50 nem Fahrzeug ist der Bremsdruckverteiler gegenüber 229 steuert den Durchtrittsquerschnitt des Ventils der Waagerechten 246 um etwa 35° geneigt. Jedoch 220, um den Flüssigkeitsdurchsatz des verzögerungs- ist die Vorrichtung so gelagert, daß sie bei unbelade- und strömungsempfindlichen Ventils 201 zu be- nem Fahrzeug mit der Hand oder automatisch vergrenzen. stellt werden kann, bis die Neigung der Führungs-
Wird das Bremspedal sehr plötzlich niederge- 55 schiene 208 gegen die Waagerechte nur noch etwa drückt, so strömt die Bremsflüssigkeit plötzlich 5° beträgt, wie es in Fig. 9 durch die strichpunkdurch die Drosselöffnung 212, bevor der Steuerkol- tierte Linie 247 angedeutet ist, welche die Waageben 229 das Umgehungsventil 203 öffnet oder weiter rechte für diesen Fall darstellt. Bei dieser kleineren öffnen kann, wenn es bereits geöffnet war. Infolge- Neigung ist die vorbestimmte Verzögerung, bei der dessen trifft ein Bremsflüssigkeitsstrahl auf die Kugel 60 sich das Ventil 201 schließt, erheblich kleiner, so daß 205, so daß die Kugel längs der Schiene 208 nach die Gefahr des Schleuderns der Hinterräder bei unoben rollt und die öffnung des Ventilsitzes 206 ver- beladenem Fahrzeug verringert wird. Ferner kann schließt. Jeder Druckunterschied zwischen den Räu- der Bremsdruckverteiler in mittlere Stellungen zwirnen 230 und 227, der auf die voneinander abge- sehen den Linien 246 und 247 gebracht werden, wandten Flächen des Steuerkolbens 229 wirkt, ver- 65 wenn das Fahrzeug nur teilweise beladen ist. schwindet nunmehr, um zu. gewährleisten, daß die Die Neigungseinstellung des Bremsdruckverteilers
Schließfeder 224 das Umgehungsventil 203 geschlos- kann mit der Hand oder automatisch bewirkt wersen halten oder es wieder schließen kann, wenn es den. Im letzteren Fall kann man die Auslenkung der
Hinterradfedern zur Neigungseinstellung des Bremsdruckverteilers heranziehen.
Fig. 12 zeigt einen Bremsdruckverteiler zur Verwendung bei hydraulischen Servobremsanlagen schwerer Fahrzeuge. Die Vorrichtung nach Fig. 12 umfaßt ein verzögerungs- und strömungsempfindliches Ventil 250, einen rohrförmigen Kolben 251 und ein Umgehungsventil 252, das in Fig. 12 in seiner geschlossenen Stellung gezeigt ist. Das verzögerungs- und strömungesmpfindliche Ventil 250 umfaßt einen Ventilsitz 253 und eine Kugel 254. Der Ventilsitz 253 wird im Gehäuse 255 durch ein rohrförmiges Bauteil 256 festgehalten, das mit Preßsitz in eine Bohrung 257 eingebaut ist. Die Kugel 254 kann in einer Ventilkammer 260 längs einer Schiene 258 nach oben rollen, die in einer lotrechten, den Kugelmittelpunkt enthaltenden Ebene geneigt ist. Ferner sind zwei Führungsschienen 259 in der Ventilkammer 260 auf beiden Seiten der Kugel 254 vorgesehen, um die Kugel zusätzlich zu führen; aus Fig. 12 ist nur eine dieser Führungsschienen ersichtlich. Die zu den Berührungspunkten zwischen der Kugel 254 und den Schienen 258 und 259 führenden Kugelradien begrenzen einen Winkel von 120°. Die normale Ruhestellung der Kugel 254 in der Kammer 260 des Ventils 250 wird durch ein ringförmiges Widerlager 261 am inneren Ende eines Schraubstopfens 262 bestimmt. Eine Anschlußöffnung 263 ist am äußeren Ende des Stopfens 262 vorgesehen, um die an den Hauptzylinder angeschlossene Bremsleitung 20 aufzunehmen. Diese öffnung 263 steht über einen Kanal 274 in Verbindung mit der Drosselöffnung 264, die einen plötzlich vom Hauptzylinder "kommenden Bremsflüssigkeitsstrahl auf die Kugel 254 leiten kann, um die Kugel gegen den Ventilsitz 253 zu drücken. Das ringförmige Widerlager 261 ist mit Einschnitten 265 versehen, damit die über die Drosselöffnung 264 zugeführte Bremsflüssigkeit in die Ventilkammer 260 eintreten und um die Kugel 254 herumströmen kann. Die Drosselöffnung 264 kann durch mehrere kleinere Drosselöffnungen ersetzt sein.
Der rohrförmige Kolben 251 ist in einer Bohrung 267 verschiebbar, dessen Achse gegen die Achse des Ventils 250 geneigt ist, so daß die Teile der Vorrichtung raumsparend angeordnet sind. Der Kolben 251 ist gegen die Bohrung 267 durch einen Dichtungsring abgedichtet. Das innere Ende der Bohrung 267 bildet eine erste Kammer 268. Eine Bohrungserweiterung 269, die durch einen becherförmigen Schraubstopfen
270 abgeschlossen ist, bildet eine zweite Kammer
271 jenseits des äußeren Endes der Bohrung 267. Radiale Bohrungen 272 verbinden eine Ringnut 273 auf der Außenseite des Schraubstopfens 262 mit einem von der Anschlußöffnung 263 ausgehenden Kanal 274. Ein Querkanal 275 im Gehäuse verbindet die erste Kammer 268 mit der Ringnut 273. Eine Öffnung 276 zum Anschließen der Hinterrad-Bremsleitung 22 steht mit der zweiten Kammer 271 in Verbindung, und eine Öffnung 277 zum Anschließen der Vorderrad-Bremsleitung 16 ist mit der ersten Kammer 268 verbunden. Somit ist das T-Stück 15 nach F i g. 1 Bestandteil des1 Bremsdruckverteilers nach Fig. 12.
Wenn der Hauptzylinder als Tandemzylinder ausgebildet ist, wird die Vorderrad-Bremsleitung 16 mit einer Kammer des Tandemhautpzylinders verbunden, während die Leitung 20 zwischen der anderen Kammer des Zylinders und der Öffnung 263 angeschlossen wird. In diesem Fall wird die Öffnung 277 entweder verschlossen, oder sie dient zum Anschließen eines druckempfindlichen Schalters für die Bremsleuchten.
Das Umgehungsventil 252 umfaßt ein Ventilorgan 278 mit einer Dichtung 279, mittels der die Öffnung eines Ventilsitzes 280 am inneren Ende der Bohrung
267 verschlossen werden kann. Die erste Kammer
268 bildet somit die Kammer des Umgehungsventils 252. Das Ventilorgan 278 trägt eine Verlängerung 282, die in der Bohrung des rohrförmigen Kolbens 251 verschiebbar und gegen diese Bohrung durch einen Dichtungsring abgedichtet ist. Der Durchmesser der Dichtung 279 ist nur wenig größer als der Durchmesser der Verlängerung 282, so daß die auf das Ventilorgan 278 wirkenden Drücke nahezu vollständig abgeglichen sind.
Ferner ist ein Steuerkolben 285 zum Steuern des Umgehungsventils 252 verschiebbar in einer mit der Bohrung 267 gleichachsigen Bohrung 286 angeordnet. Der Steuerkolben 285 greift an einem Ventilschaft 287 an, der einen Teil des Ventilorgans 278 bildet, welches durch den Ventilsitz 280 und eine Bohrung 288 hindurchragt, die einen Raum 289 am inneren Ende der Bohrung 286 mit dem Ventilsitz 280 verbindet. Ein Längskanal 290 erstreckt sich über die ganze Länge des Ventilorgans 278 und dessen Verlängerung 282, um den Raum 289 mit der zweiten Kammer 271 zu verbinden. Ein Raum 292 am vom Raum 289 abgewandten Ende des Steuerkolbens 285 wird durch einen Schraubstopfen 293 abgeschlossen, und die Bohrung 257 mündet in dem Raum 292, so daß dieser Raum mit dem Sitz 253 des verzögerungs- und strömungsempfindlichen Ventils 250 verbunden ist. Ein Vorspannkolben 294 ist verschiebbar in einer Sacklochbohrung 295 des Schraubstopfens 293 angeordnet und gegen diese Bohrung durch einen Dichtungsring abgedichtet. Der Kolben 294 wird durch eine Vorspannfeder 296 gegen die dem Raum 292 zugewandte Fläche des Steuerkolbens 285 vorgespannt. In den Raum 297 am inneren Ende der Sacklochbohrung 295 ist Luft eingeschlossen, die annähernd unter dem Druck der Atmosphäre steht. Auf der Außenseite des Steuerkolbens 285 ist eine schraubenlinienförmige Nut 298 vorgesehen, die einen Drosselkanal bildet, durch den der Raum 292 mit dem Raum 289 verbunden ist.
Man erkennt, daß der Kolben 251 der ersten Kammer 268 und der zweiten Kammer 271 wirksame Flächen von gleicher Größe zuwendet. Die wirksame Fläche ist durch die Differenz zwischen den Querschnittsflächen der Bohrung 267 und der Verlängerung 282 des Ventilorgans 278 bestimmt. Somit bewirkt eine Bewegung des Kolbens 251 in Richtung auf die zweite Kammer 271 eine Verkleinerung des Rauminhalts dieser Kammer, die gleich der Vergrößerung des Rauminhalts der ersten Kammer 268 ist. Dieser Bewegung wird ein Widerstand durch eine Druckfeder 300 entgegengesetzt, die in der zweiten Kammer 271 zwischen einem ein Widerlager bildenden Flansch 299 des Kolbens 251 und der ebenfalls als Widerlager wirkenden inneren Stirnfläche 301 des Schraubstöpfens 270 angeordnet ist. Die freie Länge der Feder 300 ist kleiner als der Abstand zwischen dem Flansch 299 und der Stirnfläche 301, wenn der Kolben 251 aus seiner Ruhelage nach Fig. 12 in eine Stellung gebracht wird, bei der der Flansch 299
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den Boden 302 der Bohrungserweiterung 269 berührt. Eine Schließfeder 303 für das Umgehungsventil 252 stützt sich zwischen dem Ventilorgan 278 und dem Kolben 251 ab. Diese Schließfeder 303 ist im Vergleich zu der Feder 300 schwach, und sie dient dazu, den Kolben 251 spielfrei in seiner normalen Ruhelage nach Fig. 12 zu halten, bei der der Flansch 299 an der Feder 300 anliegt, während sich die Feder 300 an der Stirnfläche 301 des Schraubstopfens 270 abstützt, wobei diese Feder jedoch nicht zusammengedrückt ist. Außerdem ist die Schließfeder 303 schwächer als die Vorspannfeder 296, so daß bei unbetätigten Bremsen das Umgehungsventil 252 nicht gemäß Fig. 12 geschlossen ist, sondern durch die Vorspannfeder 296 geöffnet gehalten wird, welche die Kraft der Schließfeder 303 überwindet.
Sobald ein geringer Druck auf das Bremspedal aufgebracht wird, kann Bremsflüssigkeit zur Anschlußöffnung 276 für die Hinterradbremsen strömen, und zwar von der Anschlußöffnung 263 aus sowohl über das verzögerungs- und strömungsempfindliche Ventil 250 als auch über einen Umgehungsvveg, der das Umgehungsventil 252 umfaßt. Dieser Umgehungsweg umfaßt die Bohrungen 272, die Ringnut 273, den Kanal 275, die auch als Ventilkammer wirkende erste Kammer 268, den Ventilsitz 280 des jetzt geöffneten Ventils 252 sowie die zu dem Raum 289 führende Bohrung 288. Die Bremsflüssigkeit strömt von dem Raum 289 aus über den Kanal 290 des Ventilorgans 278 zu der zweiten Kammer 271 und von dort zu der Anschlußöffnung 276. Die das Ventil 250 passierende Bremsflüssigkeit strömt von der Ventilkammer 260 aus. über die Öffnung des Ventilsitzes 253, das rohrförmige Bauteil 256, die Bohrung 257, den Räum 292 und die Nut 298 zu dem Raum 289, wo sich dieser Strom mit dem den Umgehungskanal passierenden Strom vereinigt. Die auf den Kolben 294 wirkende Kraft der Vorspannfeder 296 wird erst überwunden, wenn ein verhältnismäßig niedriger Bremsdruck von z. B. etwa 7 atü erreicht worden ist, wobei ein Ende des Kolbens 294 dem Raum 292 zugewandt ist, der mit dem Bremsdruck beaufschlagt wird, während das andere Ende dieses Kolbens dem Raum 297 zugewandt ist, in dem im wesentlichen der Atmosphärendruck herrscht. Der Umgehungskanal ist daher stets offen, wenn den Hinterradbremsen ein starker Bremsflüssigkeitsstrom unter einem niedrigen Druck zugeführt wird, wie es geschieht, wenn der Totgang der Bremsen aufgehoben wird. Wenn der Kolben 294 in die Bohrung 295 eingeschoben wird, wenn dieser Druck überschritten wird, kann die Schließfeder 303 das Umgehungsventil 252 schließen. Die Bremsflüssigkeit! kann jetzt nur über das verzögerungs- und strömungsempfindliche Ventil 250 und die Nut 298 zu den Hinterradbremsen strömen.
Werden die Bremsen weiter betätigt, wird zuerst das Umgehungsventil 252 geschlossen, und zwar beim- Vorschieben des· Kolbens 294, wenn der verhältnismäßig niedrige Bremsdruck überschritten wird, wie es vorstehend beschrieben ist, so daß der volle Bremsflüssigkeitsstrom über die Drosselnut 298 den Hinteradbremsen zugeführt wird. Da diese Nut jetzt von einem stärkeren Flüssigkeitsstrom durchströmt wird, baut sich ein Druckunterschied zwischen den Räumen 292 und 289 auf, der auf den Steuerkolben 285 wirkt und ausreicht, um die Kraft der Schließfeder 303 zu überwinden. Auf diese Weise wird das Umgehungsventil 252 wieder geöffnet, so daß Bremsflüssigkeit, die den Hinterradbremsen zugeführt wird, um das Ventil 250 herumgeleitet wird. Durch die hierbei eintretende Verringerung des Flüssigkeitsdurchsatzes durch die Nut 298 wird der auf den Steuerkolben 285 wirkende Druckunterschied verringert, bis das Umgehungsventil 252 gerade genügend weit geöffnet bleibt, daß der Druckunterschied am Steuerkolben 285 die Kraft der Schließfeder 303 ausgleichen kann. Das Umgehungsventil 252 wird somit durch den Steuerkolben 285 so gesteuert, daß es die Flüssigkeitsmenge regelt, die normalerweise über das verzögerungs- und strömungsempfindliche Ventil 250 zu den Hinterradbremsen strömen kann.
Wird das Bremspedal sehr plötzlich betätigt, tritt ein kräftiger Flüssigkeitsstrom durch die Drosselöffnung 64 und trifft auf die Kugel 254, so daß die Kugel längs der geneigten Fläche nach oben rollt und die Öffnung des Ventilsitzes 253 verschließt. Dieser plötzliche Flüssigkeitsstrom wird deshalb durch die Drosselöffnung 264 geleitet, weil das Ansprechen des Steuerkolbens 285 auf den stärkeren Flüssigkeitsstrom einer natürlichen Verzögerung unterliegt. Wird die öffnung des Ventilsitzes 253 verschlossen, so bricht die Flüssigkeitsströmung durch die Drosselnut 298 ab, und der auf den Steuerkolben 285 wirkende Druckunterschied zwischen den Räumen 292 und 289 verschwindet, woraufhin die Schließfeder 303 das Umgehungsventil 252 sofort schließen kann. Wenn beide Ventile 250 und 252 geschlossen sind, ist die erste Kammer 268 nicht mehr mit der zweiten Kammer 271 verbunden. Jede weitere Zunahme des Bremsdrucks, der über die Anschlußöffnung 263 auf die erste Kammer 268 wirkt, führt dazu, daß der Kolben 251 in Richtung auf die zweite Kammer 271 verschoben wird, um die Feder 300 zusammenzudrücken. Jedoch ist die weitere Zunahme des in der zweiten Kammer 271 herrschenden Hinterrad-Bremsdrucks nicht so groß wie die weitere Druckzunahme in der ersten Kammer 268, da der zuletzt erwähnte Druck auch die Zusammendrückung der Feder 300 ausgleichen muß, die sich mit zunehmender Verlagerung des Kolbens 251 aus seiner Ruhelage nach Fig. 12 vergrößert. Somit ergibt sich auch bei dem Bremsdruckverteiler nach Fig. 12 der in Fig. 2 durch die Linie 26, 27, 28 veranschaulichte Druckverlauf.
Die Vorrichtung nach Fig. 12 arbeitet auch dann in der beschriebenen Weise, wenn sie einer Verzögerung ausgesetzt wird, die ausreicht, um die Kugel 254 längs der geneigten Fläche nach oben rollen und die öffnung des Ventilsitzes 253 verschließen zu lassen, d. h. auch dann, wenn die Drosselöffnung 264 nicht von einem plötzlichen Flüssigkeitsstrom passiert wird.
Da es erwünscht ist, daß die Vorrichtung nach Fig. 12 bei unbeladenem Fahrzeug auf eine kleinere Verzögerung anspricht als bei beladenem Fahrzeug, ist das Gehäuse 255 mit einem Lager 310 versehen, so daß die Vorrichtung auf einer nicht gezeigten Achse am Fahrzeug zur Neigungseinstellung der Führungsschiene 258 drehbar gelagert werden kann. Die Einstellung kann von Hand oder automatisch vorgenommen werden, z.B. in Abhängigkeit von der Auslenkung der Fahrzeugfedern. Fig. 12 zeigt die Vorrichtung in einer geeigneten Stellung für ein voll beladenes Fahrzeug, wobei die Neigung der Schiene
258 gegen die Waagerechte 311 etwa 15° beträgt. Bei entladenem Fahrzeug ist ein Neigungswinkel von 5° gegen die Waagerechte erwünscht, die in Fig. 12 durch die strichpunktierte Linie 312 angedeutet ist.
Der Hauptzylinder einer Servobremsanlage wird durch den Kraftverstärker der Bremsanlage betätigt, und die vom Hauptzylinder ausgehende Leitung 14 ist mit der Anschlußöffnung 263 verbunden. Da eine Servobetätigung vorgesehen ist und die Servozylinder große Abmessungen haben, strömt bei einer solchen Bremsanlage eine im Vergleich zu gewöhnlichen Anlagen große Bremsflüssigkeitsmenge vom Hauptzylinder zu den Servozylindern. Der das Umgehungsventil 252 umfassende Umgehungsweg gewährleistet, daß das verzögerungs- und strömungsempfindliche
Ventil 250 keine zu große Empfindlichkeit zeigt, da dieses Ventil nur von einem Teil der Flüssigkeit durchströmt wird, die den Hinterradbremsen züge-. führt wird.
Bei den Druckfedern 45, 81, 120, 148, 182, 241 . und 300 der beschriebenen Ausführungsbeispiele handelt es sich um Schraubenfedern mit gleichbleibender Federkonstante, d. h. die Kraft jeder dieser Federn ist proportional zu ihrer Zusammendrückung,
ίο so daß die Linie 28 in F i g. 2 eine gerade Linie ist. Gegebenenfalls könnte man jedoch auch die Federn mit nichtlinearer Federkonstante verwenden, um einen gekrümmten Verlauf dieser Linie zu erzielen. Ferner-könnte man die Schraubenfedern durch Stapel aus Tellerfedern ersetzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (22)

Patentansprüche:
1. Bremsdruckverteiler für hydraulische Fahrzeug-Bremsanlagen mit einem in einer Bohrung zwischen zwei Kammern verschiebbaren Kolben, von denen die erste mit einem Hauptzylinder und die zweite mit mindestens einem Hinterrad-Bremszylinder verbunden ist, ferner mit einem trägen Körper, der sich bei einer vorbestimmten Fahrzeugverzögerung relativ zum Fahrzeug bewegt und dabei ein zwischen den· beiden Kammern angeordnetes Ventil schließt, und mit einer einer Bewegung des Kolbens in Richtung auf die zweite Kammer entgegenwirkenden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander abgewandten, in den beiden Kammern (34, 35; 34, 64; 109, 111; 145, 147; 176, 178; 236, 237; 268, 271) wirksamen Flächen (53, 54; 77, 78) am Kolben (32; 60; 101; 143; 170; 202; 251) ao gleich groß sind und daß die Feder (45; 81; 120; 148; 181; 241; 300) im Ruhezustand des Kolbens,
d. h. bei offenem Ventil (31; 201; 250) entspannt ist.
2. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (37; 63) des Ventils (31) in an sich bekannter Weise am Kolben (32; 60) angeordnet ist, der einen Kanal (38; 68) aufweist, welcher von dem Ventilsitz zu der zweiten Kammer (35; 64) führt.
3. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Kolbens (60) gleich oder größer als der Radius des in an sich bekannter Weise als Kugel (36) ausgebildeten trägen Körpers ist.
4. Bremsdruckverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (60) mit einem gleichachsig damit angeordneten zweiten Kolben (65) kleineren Durchmessers verbunden ist, wobei die zweite Kammer (64) zwischen dem ersten Kolben (60) und dem zweiten Kolben (65) liegt, und die eine Stirnfläche des zweiten Kolbens (65) einem Raum (75) zugewandt ist, der mit der ersten Kammer (34) verbunden ist, so daß die gleich großen wirksamen Flächen (77, 78) des ersten Kolbens (60) gleich dem Unterschied zwischen den Gesamtquerschnittsflächen des ersten Kolbens (60) und des zweiten Kolbens (65) sind.
5. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (102; 131; 206) des Ventils (31; 201) auf einer Buchse (103; 133; 207) angeordnet ist, die in das Gehäuse (106; 135; 204) des Bremsdruckverteilers fest eingebaut ist.
6.' Bremdsruckverteiler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (111; 147) innerhalb der Buchse (103; 133) angeordnet ist, die einen Kanal (113; rohrförmiges Bauteil 132) enthält, welcher von dem Ventilsitz (102; 131) zu der zweiten Kammer führt, wobei der Kolben (101; 143) in der Buchse verschiebbar geführt ist.
7. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 1,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (120; 300) zwischen einem Widerlager (121; 299) an dem Kolben (101; 251) und einem ortsfesten Widerlager (123; 301) im Gehäuse (106) des Bremsdruckverteilers aufgenommen ist, und daß die ungespannte Länge der Feder kleiner ist als der maximal verfügbare Abstand zwischen den Widerlagern (121 und 123; 299 und 301), und daß eine verhältnismäßig schwache Hilfsfeder (100) auf den Kolben (101; 251) entgegen der Feder (120; 251) wirkt, so daß die Ruhestellung des Kolbens (101; 251) durch die ungespannte Länge der Feder (120; 241) bestimmt wird.
8. Bremsdruckverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (Drossel 44) vorgesehen ist, durch welche bei einer plötzlichen starken Druckzufuhr aus dem Hauptzylinder (13) der träge Körper (Kugel 36) in eine Stellung bewegbar ist, in der das Ventil (31) geschlossen ist.
9. Bremsdruckverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umgehungsventil (203; 252) in einem Umgehungskanal zwischen der ersten Kammer (236; 268) und der zweiten Kammer (237; 271) vorgesehen ist, und daß ein Steuerorgan (Steuerkolben 229; 285) vorgesehen ist, von dem das Umgehungsventil in Abhängigkeit von einem Druckabfall längs einer Drossel (Nut 234; 298) zu öffnen, die dem vom trägen Körper (205;.254) gesteuerten Ventil (201; 250) vorgeschaltet ist.
10. Bremdsruckverteiler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan von einem in einer Bohrung (228; 286) verschiebbaren Steuerkolben (229; 285) gebildet ist.
11. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel durch eine vorzugsweise schraubenlinienförmige Nut (234; 298) am Umfang des Steuerkolbens (229; 285) gebildet wird.
12. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die eine wirksame Stirnfläche des Steuerkolbens (229; 285) mit dem Druck beaufschlagt ist, der in dem Raum (230; 292) hinter dem vom tragen Körper (205; 254) gesteuerten Ventil (201; 250) herrscht, und die andere wirksame Stirnfläche des Steuerkolbens (229; 285) mit dem Druck beaufschlagt ist, der mit der zweiten Kammer (237; 271) verbunden ist, wobei diese Räume durch die Drossel (Nut 234; 298) miteinander verbunden sind.
13. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (229; 285) auf das Ventilorgan (220; 278) des Umgehungsventils (203; 252) entgegen einer Schließfeder (224; 303) wirkt, welche das Ventilorgan in Schließrichtung vorgespannt hält.
14. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorspannkolben (294) vorgesehen ist, der durch eine Vorspannfeder (296) in Öffnungsrichtung des Umgehungsventils (252) gegen den Steuerkolben (285) vorgespannt ist, der eine hintere Fläche aufweist, die einem mit einem Gas, insbesondere mit Luft, gefüllten Raum (297) zugewandt ist, und eine vordere Fläche, die dem Raum (292) hinter dem des durch den tragen Körper (254) gesteuerten Ventils (250) zugewandt ist, so daß der Druck in dem letztgenannten Raum (292) der Kraft der Vorspannfeder (296) entgegenwirkt, und daß die das Ventilorgan (278) in Schließrichtung vor-
spannende Schließfeder (303) schwächer als die Vorspannfeder (296) ist.
15. Bremsdruckverteiler nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilorgan (278) des Umgehungsventils (252) eine in Öffnungsrichtung des Umgehungsventils (252) gerichtete Verlängerung (282) aufweist, deren Stirnfläche der zweiten Kammer (271) oder einem damit verbundenen Raum zugewandt ist, wobei der Durchmesser der Verlängerung (282) annähernd gleich dem Durchmesser des Ventilsitzes (280) des Umgehungsventils (252) ist, so daß die auf das Umgehungsventil wirkenden Drücke annähernd ausgeglichen sind.
16. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilorgan (278) des Umgehungsventils (252) einen Längskanal (290) aufweist, der einen Teil des Umgehungskanals bildet und durch die Verlängerung (282) zu deren Stirnfläche führt.
17. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (251) rohrförmig ist, und daß die Verlängerung (282) des Ventilorgans (278) des Umgehungsventils (252) in dem rohrförmigen Kolben (251) verschiebbar und am Umfang gegen diesen Kolben abgedichtet ist.
. 18. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 7, 14 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließfeder (303) des Umgehungsventils (252) zwischen dem zugehörigen Ventilorgan (278) und dem rohrförmigen Kolben (251) wirkt und schwächer ist als die zwischen dem Widerlager (299) des Kolbens (251) und dem ortsfesten Widerlager (301) wirkende Feder (300).
19. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der träge Körper von einer Kugel gebildet ist, die längs einer geneigten Fläche nach oben gegen den Ventilsitz rollen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Fläche (137) in einem Käfig (130) ausgebildet ist, der im Gehäuse (135) in Anlage an der Buchse (133) gehalten ist.
20. Bremsdruckverteiler nach Anspruch 19, bei dem das durch den trägen Körper gesteuerte Ventil mit mindestens einer Drosselöffnung versehen ist, welche die Bremsflüssigkeit auf den tragen Körper leitet, um ihn in Schließrichtung zu bewegen, wenn ein plötzlicher Flüssigkeitsstrom eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselöffnung (44) oder Drosselöffnungen in dem Käfig (130) ausgebildet sind. .
21. Bremsdmckverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 20, bei dem der von einer Kugel gebildete träge Körper längs einer geneigten Fläche in dem Gehäuse nach oben gegen den Ventilsitz des durch den trägen Körper gesteuerten Ventils rollen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Fläche an einer Schiene (39; 137) ausgebildet ist, die in einer lotrechten, den Kugelmittelpunkt enthaltenden Ebene geneigt ist, und daß beidseits der Kugel (36) je eine in derselben Ebene wie die genannte Schiene (39; 137) geneigte Führungsschiene (40) angeordnet ist, wobei die zu den Berührungspunkten zwischen der Kugel (36) und den Schienen (39; 137 bzw. 40) führenden Kugelradien einen Winkel von vorzugsweise jeweils 120° begrenzen.
22. Bremsdruckverteiler nach einem der Ansprüche 19 bis 21, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Einrichtung zum Einstellen der Neigung der geneigten Fläche bzw. Schiene (137).
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