CH397474A - Fernmesseinrichtung für den Verbrauch elektrischer Energie - Google Patents

Fernmesseinrichtung für den Verbrauch elektrischer Energie

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CH397474A
CH397474A CH1317062A CH1317062A CH397474A CH 397474 A CH397474 A CH 397474A CH 1317062 A CH1317062 A CH 1317062A CH 1317062 A CH1317062 A CH 1317062A CH 397474 A CH397474 A CH 397474A
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CH1317062A
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Huber Ernst
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


      Fernmesseinrichtung    für den     Verbrauch    elektrischer Energie    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fern  messung des Verbrauches von elektrischer Energie.  



  Bei bekannten Einrichtungen dieser Art wird der  Energiedurchsatz z. B. in Unterstationen eines     Ener-          gieverteilungsnetzes,    in Kraftzentralen oder auch an  geeigneten Verzweigungsstellen eines     vermaschten     Versorgungsnetzes für elektrische Energie mit so  genannten Sendezählern gemessen.  



  Sendezähler besitzen neben einem normalen me  chanischen Zählwerk einen mechanischen oder elek  tronischen Impulsgeber, durch den bei jeder Um  drehung oder nach jeweils einer bestimmten Anzahl  von Umdrehungen der     Zählerscheibe    ein     Signal    in  Form eines elektrischen Impulses über einen Signal  kanal, der z. B. ein Kabel sein kann, an eine Sam  melstelle gesendet wird.  



  Bei den bekannten Fernmesseinrichtungen ist je  dem Impulsgeber eines jeden Sendezählers ein eige  nes Impulszählwerk in der Sammelstelle zugeordnet,  das durch jeden vom zugehörigen Sendezähler ein  treffenden Impuls um eine Zähleinheit     fortgeschaltet     wird und das die jeweilige Impulssumme in digitaler  Form anzeigt.  



  Die Abfrage der Zählergebnisse dauert bei den  bekannten Einrichtungen verhältnismässig lange ;  zwischen zwei aufeinanderfolgenden     Ablesungen    ein  und desselben Impulszählwerkes liegt also eine ge  raume Integrationszeit, wodurch die in den Impuls  serien der Sendezähler als Impulsabstände enthalte  nen Informationen über die momentanen Ver  brauchswerte weitgehend verlorengehen.  



  Aus bekannten Impulszählwerken und Ablese  geräten aufgebaute Fernmesseinrichtungen sind sehr  umfangreich und kompliziert und erfordern ein un  erwünschtes Mass an Wartung, obwohl sie bereits  einen hohen und nicht mehr wesentlich steigerungs  fähigen Entwicklungsstand erreicht haben. Die Träg-         heit    dieser Einrichtungen steht einem wirtschaftlichen  Einsatz moderner elektronischer Datenverarbeitungs  anlagen für die     Auswertung    der Messergebnisse ent  gegen.  



  Um diese Nachteile     grundsätzlich    zu beheben,  wird im folgenden eine Fernmesseinrichtung be  schrieben, bei der bekannte elektronische Wirkungs  gruppen in einen neuartigen     WirkungSzusammen-          hang    gebracht sind und die sich gegenüber dem glei  chen Zweck dienenden bekannten Einrichtungen  durch einen einfachen, raumsparenden Aufbau, ge  ringen     Wartungsbedarf    und vor allem durch eine  hohe Messgeschwindigkeit auszeichnet, wobei eine       Zeitraffung    bei der     Messwertbildung    kurze Ablese  perioden zulässt und den     Einsatz    elektronischer Da  tenverarbeitungsanlagen zur Auswertung der Zähler  informationen erlaubt.

   Dadurch werden unter ande  rem     gänzlich    neue,     volkswirtschaflichen    Gewinn brin  gende Möglichkeiten für die     Lastverteilung    in aus  gedehnten     vermaschten        Energieverteilungsnetzen    er  schlossen.  



  Diese Vorzüge einer Einrichtung zur Fernmes  sung des Verbrauches von elektrischer Energie un  ter Verwendung von Sendezählern, deren Signal  impulse einer Sammelstelle zugeleitet werden, sind  in einer für die vorliegende Erfindung kennzeichnen  den Weise dadurch     ermöglicht,    dass in der Sammel  stelle zwei elektronische Informationsspeicher zur  unmittelbaren analogen Speicherung des Informa  tionsinhaltes jeder in einer     Ableseperiode    eintreffen  den Serie von Signalimpulsen jedes angeschlossenen  Sendezählers angeordnet sind, wobei abwechselnd je  weils einer der     Informationsspeicher    zur Impulsein  gabe bereit ist und während des Speichervorganges       eine    geringe,

   durch eine wählbare Integrationszeit be  stimmte Arbeitsgeschwindigkeit besitzt, während der  andere Informationsspeicher die in der vorausgegan-           genen        Ableseperiode    gespeicherten Signalimpulse  ausgibt und dabei für die Dauer der     Ablesung    eine  vergleichsweise hohe Arbeitsgeschwindigkeit auf  weist.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel  der     Erfindung    dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 ein Blockschema einer Fernmesseinrich  tung und       Fig.    2 ein Schaltungsdetail der Einrichtung.  



  In der     Fig.    1 sind Sendezähler 1 angedeutet, de  ren jeder einen Signalkontakt 2 besitzt. Von jedem       Signalkontakt    2     führt    ein Signalkanal 3 zur Sammel  stelle und     dort    zu jeweils einer dem betreffenden  Sendezähler zugeordneten Eingabeleitung 4, welche  den Impulseingang einer Speichereinheit darstellt, de  ren jede aus zwei Schreib- und Leseelementen, im  vorliegenden Beispiel aus zwei Magnetköpfen 5, 6,  mit Wahltoren 7 und 8 besteht.  



  Für jeden der in der     Fig.    1 in willkürlicher An  zahl dargestellten Sendezähler 1 muss in der Sam  melstelle eine Speichereinheit vorgesehen sein ;     aus-          serdem    ist eine     zusätzliche    Speichereinheit für einen       Zeitmarkengeber    9     erforderlich.     



  Jedem Magnetkopf 5, 6 ist eine Magnetspur 10  auf einer als     Informationsspeicher    dienenden Ma  gnetspeichertrommel 11 bzw. 12 zugeordnet. Die       Magnetspeichertrommeln    11, 12 werden über je ein  Schaltgetriebe 13 bzw. 14 durch je einen Elektro  motor 15 bzw. 16 angetrieben.  



  Jedes der gezeichneten sechzehn Wahltore 7, 8  besitzt einen Steuereingang 17, einen Impulseingang  18 und einen Impulsausgang 19. Von einem Pro  grammgeber 20 führen Steuerkanäle 21, 22 zu den  Steuereingängen 17 der Wahltore 7, 8 sowie zu den  Schaltgetrieben 13 und 14, während ein als Digital  speicher ausgebildeter (Magnet-) Scheibenspeicher 23  über eine Wirkverbindung 24, und ein     Umschlüssler     25 über eine Leitung 26 an den Programmgeber 20  angeschlossen sind, der ausserdem über eine Kom  mandoleitung 27     mit    einem Übertrager 28 und über  eine Steuerleitung 29 mit einer dem Scheibenspeicher  23 zugeordneten     Gruppe    von Torschaltungen 30 ver  bunden ist.  



  Sammelleitungen 31 und 32     führen    die an den  Impulsausgängen 19 aller der zu Sendezählern ge  hörenden     Wahltore    7, 8 auftretenden Signale einem       Koinzidenzdiskriminator    33 zu, dem auch die Zeit  impulse aus der Speichereinheit des Zeitmarken  gebers 9 über eine Signalleitung 34 aufgeschaltet  sind.

   Der     Koinzidenzdiskriminator    33 besitzt einen  Zählausgang 35, von dem die zu zählenden Impulse  über ein Zählwerk 36 und den Übertrager 28 zu  einem     Addierwerk    37 gelangen können, sowie einen  Ausgang 38, der über einen     Koinzidenzspeicher    39  und den Übertrager 28 sowie über ein Korrekturglied  40 ebenfalls mit dem     Addierwerk    37 in Wirkverbin  dung steht.  



  Das     Addierwerk    37 arbeitet über Verbindungen  41 und 42 sowie über ein     Schreib-Lesetor    43 und die  Torschaltungen 30 mit dem Scheibenspeicher 23 zu-         sammen.    Eine Ausgangsleitung 44 verbindet die Tor  schaltungen 30 mit dem     Umschlüssler    25, der mittels  einer Leitung 45 an einen Sender 46 angeschlossen  ist. Ein Pfeil bezeichnet den Ausgang 47 des Senders  46, welcher ausserdem über eine Wählleitung 48 mit  tels eines (nicht dargestellten)     Messtellenwählers    auf  die Torschaltungen 30 wirkt.  



  Zur Erklärung der Wirkungsweise der gesamten  Fernmesseinrichtung wird auch die     Fig.    2 herange  zogen, welche die Schaltung einer Speichereinheit       näher        veranschaulicht.     



  Im oberen Teil der     Fig.    2 ist wieder einer der  Sendezähler 1 mit dem Signalkontakt 2 angedeutet,  der einerseits beim Punkt 49 an ein gegen Erde po  sitives Potential und andererseits über den Signal  kanal 3 an einen über einen Widerstand 50 geerdeten  Schaltungspunkt 51 an die Eingabeleitung 4 ange  schlossen ist. Die Eingabeleitung 4 verbindet die Ein  gänge zweier elektronischer Schalter, im vorliegen  den Beispiel die     Emitter    52 und 53 zweier Schalt  transistoren 54 und 55, deren Kollektoren 56 und  57 zu je einer     Wicklungsanzapfung    58, 59 der Ma  gnetköpfe 5 und 6 geführt sind.

   Die Wicklungsenden  60 und 61 der Magnetköpfe 5 und 6 liegen auf     Erd-          potential,    während die Wicklungsenden 62 und 63  über einen Widerstand 64 bzw. 65, Leitungen 66  bzw. 67 und eine Diode 68 bzw. 69 mit einem Sam  melpunkt 70 in Verbindung stehen, wobei von den       Leitr.ngen    66 und 67 je ein aus einem Kondensator  71 bzw. 72 und einer Diode 73 bzw. 74 bestehendes,  auf Erdpotential führendes     Integrierglied    75 bzw. 76  abzweigt.  



  Im Programmgeber 20 befinden sich unter ande  rem vier Umschalter 77, 78, 79 und 80, vorzugs  weise elektronische Schalter, zur Vertauschung der  Potentiale von Steuerleitungen 81, 82, 83, 84, wo  von die Steuerleitungen 81 und 82 von Erdpotential  auf positives Potential gegen Erde, die Steuerleitun  gen 83 und 84 von     )Erdpotential    auf negatives Po  tential gegen Erde umgeschaltet werden können.  



  Es sei hier erwähnt, dass jeder der beiden im  Programmgeber 20 zusammenlaufenden gleicharti  gen Steuerkanäle 21 und 22 (vgl. die     Fig.    1) aus den  vier Steuerleitungen 81, 82, 83 und 84 besteht.  



  Die im oberen Teil der     Fig.    2 dargestellte Spei  chereinheit ist nun, ausgehend von Basiswiderstän  den 85, 86, über Leitungen 87 und 88 an die Steuer  leitungen 81 und 82, sowie von Schaltungspunkten  89 und 90 aus über Dioden 91 und 92 mittels Lei  tungen 93 und 94 an die Steuerleitungen 83 und 84  angeschlossen.  



  Der Sammelpunkt 70 ist über einen Widerstand  95 geerdet und ausserdem mit der Steuerelektrode  eines Ausgangsverstärkers, z. B. mit der Basis 96  eines     Verstärkertransistors    97 verbunden, dessen       Emitter    98 über einen Widerstand 99 an Erde und  dessen Kollektor 100 über einen Widerstand 101 an  negativen Potential gegen Erde liegt.  



  Vom Kollektor 100, dem Impulsausgang des       Verstärkertransistors    97, führt eine Impulsleitung      102 über eine Diode 103 zu einem Schaltungspunkt  104, der einerseits über einen Widerstand 105 geer  det ist und der andererseits als Anschlusspunkt der  Speichereinheit an eine Sammelleitung 106 dient,  welche zum     Koinzidenzdiskriminator    33 führt.     (Die          Sammelleitung    106 in der     Fig.    2 verkörpert die mit  Rücksicht auf eine     übersichtliche    Darstellung in der       Fig.    1 getrennt gezeichneten Sammelleitungen 31 und  32 und ist mit diesen identisch).  



  Eine Leitung 107 verbindet den Schaltungspunkt  104 mit einem nicht gezeichneten     Koordinatenwähler     im Programmgeber 20.  



  Durch von einer Klammer 108 symbolisch zu  sammengefasste Abzweigungen von den Steuerleitun  gen 81 bis 84 sowie durch eine Abzweigung<B>109</B> von  der     Sammelleitung   <B>106</B> ist der     Anschluss    weiterer  Speichereinheiten angedeutet. In der elektrischen  Verbindung zwischen dem Schaltungspunkt 104 und  der Sammelleitung 106 liegt eine Diode 110.  



  Die beiden in der     Fig.    1     gezeigten        Magnetspei-          chertrommeln    11 und 12 dienen abwechselnd der  Speicherung und der Ausgabe der von den Sende  zählern gesendeten Signalimpulse, und zwar derart,       dass,    jeweils auf die eine     Magnetspeichertrommel     langsam eingegeben, während von der anderen Ma  gnetspeichertrommel schnell abgelesen wird.  



  Mit der nun folgenden Betrachtung der Wir  kungsweise des Erfindungsgegenstandes sei willkür  lich in jener Zeitspanne, d. h. in jeder     Ableseperiode     des praktisch ununterbrochenen Betriebes der     Fern-          messeinrichtung    begonnen, in welcher die Eingabe  der Signalimpulse gerade auf die Magnetspeicher  trommel 11     erfolgt.    Die Arbeitsgeschwindigkeit, im       vorliegenden    Beispiel die Drehgeschwindigkeit der       Magnetspeichertrommel    11, ist dabei so bemessen,  dass diese innerhalb einer     Ableseperiode    nicht ganz  eine Umdrehung vollführt.  



  Die Dauer einer     Ableseperiode,    das ist die bereits  erwähnte     Integrationszeit,    und damit die Drehge  schwindigkeit derjenigen     Magnetspeichertrommel,    auf  welche eingegeben wird, richtet sich nach der jeweils       gewünschten    zeitlichen Auflösung, die mit der     Fern-          messeinrichtung    für eine bestimmte Messaufgabe er  zielt werden soll ; sie kann beispielsweise 15 Minu  ten betragen.  



  In dem zunächst betrachteten Zeitabschnitt sind  die Impulseingänge 18 aller den Magnetköpfen 5 der       Magnetspeichertrommel    11 zugeordneten Wahltore  7 geöffnet und die Impulseingänge 18 der zu den  Magnetköpfen 6 der     Magnetspeichertrommel    12 ge  hörenden Wahltore 8 geschlossen. Die Schalter 77  und 78 des Programmgebers 20 (vgl. die     Fig.    2) ste  hen dabei in der gezeichneten Stellung, so dass das       Basispotential    des Schalttransistors 54 abgesenkt,  dieser also leitend ist, und andererseits ein positives  Basispotential den Schalttransistor 55 sperrt.  



  Beim kurzzeitigen Schliessen des Sendekontaktes  2 im Sendezähler 1 fliesst über den Signalkanal 3  ein Stromstoss durch den Widerstand 50 und eben  falls durch die Wicklung des Magnetkopfes 5 gegen    Erde, wobei dieser Impuls auf der Magnetspeicher  trommel 11 aufgezeichnet wird.     Analoges    gilt für die       Signalimpulse    der übrigen an die Einrichtung ange  schlossenen Sendezähler.  



  Während dieses Vorganges sind die Impulsaus  gänge 19 aller     Wahltore    7 geschlossen und die Im  pulsausgänge 19 aller Wahltore 8 geöffnet, wobei  sich die Schalter 79 und 80     (Fig.    2) des Programm  gebers 20 in der gezeichneten Stellung befinden, so  dass der Schaltungspunkt 89 auf Erdpotential, der  Schaltungspunkt 90 auf negativen Potential gegen  Erde liegt. Dadurch können nur Impulse vom Ma  gnetkopf 6,     nicht    aber vom Magnetkopf 5 zum Sam  melpunkt 70 gelangen.  



  Kurz vor Beendigung der     Ableseperiode        schliesst     der Programmgeber 20 jedoch auch die Impulsaus  gänge 19 der Wahltore 8 und öffnet dafür deren Im  pulseingänge 18 durch Umlegen der Umschalter 77  und 79. Alle von diesem Zeitpunkt an eintreffenden       Signalimpulse    werden daher auf beide     Magnetspei-          chertrommeln    11, 12 eingegeben.  



  Am     Schluss    der     Ableseperiode    sendet der Zeit  markengeber 9     einen    Zeitimpuls, der .als     Zeitmarke     auf beide     Magnetspeichertrommeln    11, 12 gelangt.  Gleichzeitig erhält der Programmgeber 20 ein Signal  des     Zeitmarkengebers    9 und bewirkt daraufhin fol  gende Vorgänge       Zunächst        werden    die     Umschalter    77 bis 80 so  betätigt,     dass    nunmehr alle     Impuls,eingänge    18 der  Wahltore 7 geschlossen und alle Impulsausgänge der  selben geöffnet werden.

   Die     Rallen    der beiden     Ma-          gnetspeichertrommeln    sind damit vertauscht.  



  Die     vorher    auf die     Magnetspeichertrommel    11  eingegebenen     Impulse        werden        nunmehr        abgelesen.          Gleichzeitig    mit der Umschaltung der     Wahltore    7 hat  das Schaltgetriebe 13 einen     Umschaltbefehl    erhalten  und     die        Drehzahl    der     MagnetspeichertTommel    11       sba-rk    erhöht, z. B. im Verhältnis 1 : 3600.  



  Der     Programmgeber    20 wählt nun     mittels        eines          Koordinatenwählers    die     einzelnen        Spureinheiten          nacheinander    an,     indem    über die     Leitung    107     (Fig.     2) der     (ein        Kriterium        für    die     Durchlässigkeit        der        Im-          pulsleitung    102 darstellende)

       elektrische    Zustand des       Schaltungspunktes    104 in der Weise geändert wird,  dass Impulse, die von der     Magnetspeichertrommel    11  durch den     Magnetkopf    5 abgelesen wurden und nun  über den Sammelpunkt 70 und den     Verstärkertran-          sistoT    97     zum        .Schaltungspunkt    104 gelangen, über  die     Sammelleitung    106 in den     Koinzidenzdiskrimina-          bor   <B>33</B> einlaufen     können,

      von dem sie     an    das Impuls  zählwerk 36     (Fig.    1) weitergeleitet werden.  



  Sobald     eine    Magnetspur 10     ausgezählt    ist,     steuert     der     Programmgeber    20 den     Übertrager    28 aus, der       nun    das     Zählergebnis    aus dem Zählwerk 36     über-          nimmt    und     es    in digitaler Form dem     Addierwerck    37  zuführt.

       Gleichzeitig    wird der     Zählerstand,        welcher          vom        ,gleichen    Zähler in der     vorausgehenden    Ablese  periode     ermittelt        worden    ist, durch den     Programm-          geber    20 aus.

       dem    Scheibenspeicher 23     abgerufen    und       überc    die     Verbindung    42 in das     Addierwerk    37 ein-      gegeben, das nun den neuen     Zählerstand    errechnet  und diesen über die Verbindung, 41 und das     Schreib-          Lesetor    43 in den Scheibenspeicher 23 zurückführt.  



  Die     Ablesung    aller     Magnetspuren    10 vollzieht  sich     in    der -gleichen Weise. Während der     Ablesung     einer     Magnetspeichertromme1    bleibt der entspre  chende Impulsausgang des Wahltores der dem Zeit  markengeber 9     zugeordneten    Speichereinheit ständig       geöffnet.    Am     Schluss    der     Able.sungen    wird die Ma  gnetspeichertrommel 11 gelöscht und auf die     Ein-          gabedrehzahl        zurückgeschaltet.     



  Nun wiederholt sich der bereits beschriebene       Vorgang    für     die        Magnetspeichertrommel    12, sobald       die    nächste     Ableseperiode    zu Ende ist.

   Kurz vor dem       Setzen    der Zeitmarke durch den     Zeitmarkengeber    9  wird wieder auf beide     Magnets:peichertrommeln    ein  gegeben und bei Erscheinen der     Zeitmarke    nunmehr  die     Magnetspeichertrommel    12 auf     Ablesung    geschal  tet und in gleicher Weise     -abgelesen,    wie bereits für  die     Magnetspeichertrommel    11 beschrieben.  



  Jede     Zeitmarke    bezeichnet das Ende der lau  fenden und den     Beginn    der nächsten     Ableseperiode.     Die Auszählung der     einzelnen    Signalimpulse, deren  jedem     mitunter    ein beträchtlicher Geldwert zu  kommt, erfolgt von Zeitmarke zu Zeitmarke. Damit  keiner der Signalimpulse verloren geht, werden diese,  wie bereits erläutert, kurze Zeit vor und kurze Zeit  nach dem Erscheinen einer Zeitmarke auf beide     Ma-          gnetspeichertrommdn        gleichzeitig    eingegeben, so       dass    sich die Registrierungen überdecken.  



  Nun ist     @es        möglich,    dass Signalimpulse gleichzei  tig     mit    der     Zeitmarke    eintreffen; es ist     deshalb    zu  entscheiden, welcher     Ableseperiode    derartige     Koin-          zidenzimpulse        zugezählt    werden müssen.

   Beispiels  weise werden alle     Koinzidenzimpulse    am Ende einer       Ableseperiode    nicht der beendeten,     dafür    der folgen  den     Ableseperiode    zugezählt,     deren    erster Signal  impuls der     Koinzidenzimpulse    ist.  



  über das     Vorlegen    einer     Gleichzeitigkeit    von       Signalimpulsen    mit der Zeitmarke entscheidet der       Koinzidenzdiskriminator    33 und gibt die     Koinzidenz-          tatsache    in den     Koinzidenz-peicher    39 ein.

   Der     Koin-          zidenzfall        wirrt    nun mittels des Korrekturgliedes 40  bei der     Errechnung    des     Zählerstandes    durch das Ad  dierwerk 37 berücksichtigt und zur Kontrolle die       Tatsache,        dass    eine Korrektur erfolgt ist,     zusammen     mit dem errechneten     Zählerstand    im Scheibenspei  cher 23 festgehalten.  



  Im Sender 46 befindet sich unter anderem ein       Messtellenwähler,    der vermittels der     Torschaltungen     30 die im Scheibenspeicher 23 verzeichneten Zähler  stände jedes     einzelnen    Sendezählers nach .einem selb  ständigen Programm     aufruft,    worauf der Scheiben  speicher 23 den verlangten     Zähle.rstand    an den     Um-          schlüssler    25 abgibt, welcher den     Zählarstand,    in  einen     geeigneten    Kode übersetzt, dem Sender 46 zu  führt.  



  Vom Sender 46 aus gelangen nun die verlangten       Messwerte,    die ein Abbild des differentiellen     Ener-          gieverbrauches    darstellen, an eine zentrale AuswaTte-    stelle, in der sie z. B. dekodiert und in einen Loch  streifen übertragen werden. Diese Lochstreifen ste  hen nun zur beliebigen Auswertung in einer elektro  nischen Datenverarbeitungsanlage zur Verfügung,  welche aus den eintreffenden     Messwerten    z. B. sofort  den optimalen Netzzustand des betreffenden Energie  verteilung     snützes    errechnet und über geeignete Ka  näle entsprechende     Schaltkommandos    an Netzstatio  nen sendet.  



  Auf eine einzige zentrale Auswertestelle können  also zahlreiche der beschriebenen     Fernmesseinrich-          tungen        arbeiten,    da die Auszählung der registrierten  Signalimpulse jeweils in einem     Bruchteil    einer     Ab-          leseperiode    erfolgt, so dass eine elektronische Daten  verarbeitungsanlage voll ausgenutzt     werden    kann.  



  Für eine     Fernmesseinrichtung    gemäss der Erfin  dung sind Magnettrommeln und Magnetscheiben als  Speicherelemente sehr geeignet, jedoch wären grund  sätzlich auch andersartige Speicherelemente brauch  bar.  



  Für die     Magnetspeichertrommeln    11 und 12  würden beispielsweise Trommeln von 25 cm Um  fang und 40 cm Länge     genüaen,    um die     Signalim-          pulse    von 100     Sendezählern    zu speichern, wenn von  jedem     Sendezähler    je     Ableseperiode    etwa 4500     Si-          gn.a@limpulse    aufgezeichnet werden müssten. Die       Zählgeschwindigkeit    beim Auszählen der gespeicher  ten Signalimpulse beträgt im vorliegenden Beispiel  etwa 18 000 Impulse pro Sekunde.  



  Sollte es sich als vorteilhaft erweisen,     Magnet-          speichertromnmeln    mit grösserem Umfang zu verwen  den, so wird es mit Rücksicht auf die hohe Dreh  zahl bei der     Ables.ung    zweckmässig sein, in     jeder     Speichereinheit nicht je     Magnetspeichertrommal    nur  einen     Magnetkopf,    sondern deren mehrere anzuord  nen und diese mit entsprechenden Torschaltung, -n zu  versehen.  



       Als    Variante wäre noch zu erwähnen, dass an  Stelle von     Zählerständen    mit der beschriebenen     Fern-          messeinrichtung    auch Verbrauchswerte übertragen  werden können.     Hierbei    würde der     Umschlüssler    25  unter Umgehung des     Scheibenspeichers    23 unmittel  bar aus dem     Addierwerk    37 beliefert, wie dies in der       Fig.    1 durch eine strichpunktierte Wirklinie angedeu  tet ist. Der Programmgeber 20 muss in diesem Fall  jedoch mit dem Sender 46 synchronisiert sein.  



  Bei geeigneter Ausbildung des     Koinzidenad        iskri-          minators    33 und des     Umschlüsslers    25 könnten bei  Sendung reiner Verbrauchswerte auch der     Koi-nzi-          denzspeicher    39 und     dass        Addierwe:rk    36     entfallen,     wodurch die     Fornmesseinrichtung    besonders einfach  würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Fernmessung des Verbrauches von elektrischer Energie unter Verwendung von Sendezählern, deren Signalimpu .lse einer Sammel stelle zugeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sammelstelle zwei elektronische Informa- tions:
    speicher (11, 12) zur unmittelbaren analogen Speicherung des Informationsinhaltes jeder in einer Ableseperiode eintreffenden Serie von Signalimpulsen jedes angeschlossenen Sendezählers (1) angeordnet sind, wobei abwechselnd jeweils einer der Informa- tionsspaicher (11, 12) zur Impulseingabe bereit ist und während des Speichervorganges eine geringe, durch eine wählbare Integrationszeit bestimmte Ar beitsgeschwindigkeit besitzt,
    während der andere In- formationsspeicher die in der vorausgegangenen Ab leseperiode gespeicherten Signalimpulse ausgibt und dabei für die Dauer der Ablesung eine vergleichs weise hohe Arbeitsgeschwindigkeit aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Anfang und Ende jeder Ablese periode durch eine Zeitmarke festgelegt sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide In- forma:tIonsspeicher (11, 12) innerhalb jenes Zeit- intervalls, in das die Zeitmarke fällt, die gleiche, zur Impulseingabe geeignete Arbeitsgeschwindigkeit auf weisen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Informationsspeicher (11, 12) Magnetspeicher sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass jedem Sendezähler (1) eine beiden Informationsspeichern (11, 12) angehörende Spei chereinheit mit je zwei Wahltoren (7, 8) zugeordnet ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verarbeitung der von den Informationsspeichern (11, 12) entnommenen Signalimpulse ein Impuls- Zählwerk (36), ein Übertrager (28) und ein mit einem Digitalspeicher zusammenwirkendes Addier werk (37) .angeordnet sind.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur richtigen Zählung von mit der Zeitmarke zu sammentreffenden Signalimpulsen ein Kai'nzidenz- diskriminator (33) mit einem Koinzidenzspeicher (39) und einem Korrekturglied (40) angeordnet ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Digi talspeicher ein Magnetscheibenspeicher (23) ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen. 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Speichereinheit eine Eingabeleitung (4) mit elektronischen Schaltern (54, 55) sowie zwei Schreib und Leseelemente (5, 6) mit je .:
    einem Impulsaus gang aufweist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekc=eichnet, dass am Im pulsausgang jedes Schreib- und. Leseelementes (5, 6) ein IntegTiergli:
    ed (75, 76) angeordnet ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass den Im- pulsausgängen der einer Speichereinheit angehören den Schreib- ;
    und, Leseelemente ein Ausgangsver- stärker (97) nachgeschaltet ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teTa:nsprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der gesamten Einrichtung ein Programmgeber (20) -angeordnet ist.
    12. Einrichtung mach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kodierung der über einen Sender (46) zur Aus gabe gelangenden Informationen ein Umschlüssler (25) angeordnet ist.
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