CH397403A - Verfahren und Maschine zum Montieren von Krempelschachteln - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Montieren von Krempelschachteln

Info

Publication number
CH397403A
CH397403A CH1395362A CH1395362A CH397403A CH 397403 A CH397403 A CH 397403A CH 1395362 A CH1395362 A CH 1395362A CH 1395362 A CH1395362 A CH 1395362A CH 397403 A CH397403 A CH 397403A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
punch
side wall
box
die
machine
Prior art date
Application number
CH1395362A
Other languages
English (en)
Inventor
Suter August
Original Assignee
Suter August
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Suter August filed Critical Suter August
Priority to CH1395362A priority Critical patent/CH397403A/de
Publication of CH397403A publication Critical patent/CH397403A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/44Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/44Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies
    • B31B50/46Folding sheets, blanks or webs by plungers moving through folding dies and interconnecting side walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/73Uniting opposed surfaces or edges; Taping by mechanically interlocking integral parts, e.g. by tongues and slots
    • B31B50/732Uniting opposed surfaces or edges; Taping by mechanically interlocking integral parts, e.g. by tongues and slots by folding or tucking-in locking flaps

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description


  Verfahren     und        Maschine        zum    Montieren von     Krempelschachteln       In der Verpackungsindustrie sind bereits seit:  langer Zeit sogenannte     Krempelschachteln    bekannt,  die aus einem flachen,     vorgerillten        Schachtelzuschnitt     gebildet werden.

   Ein solcher Zuschnitt     besteht    aus  einem Bodenteil mit einer Anzahl von Kanten, aus  an die Kanten des Bodenteiles anschliessenden Seiten  wandteilen sowie aus an den einen     Seitenwandteilen     vorhandenen Ecklappen und an den anderen Seiten  wandteilen angeordneten     überschlagklappen,    welch  letztere beim Montieren der Schachtel über die     Eck-          lappen    nach innen umgelegt werden, um auf diese  Weise den Wänden der Schachtel den erforderlichen  Halt zu verleihen.  



  Beim maschinellen Montieren von Krempel  schachteln der genannten- Art wurde bisher der  Schachtelzuschnitt     mit    Hilfe eines Stempels in eine  passende Matrize hineingedrückt, worauf der Stem  pel aus der Schachtel und der Matrize herausgezogen  und dann nochmals eingefahren wurde, um die über  schlagklappen nach innen umzulegen. Zum Montieren  einer jeden Schachtel waren daher zwei Arbeitstakte  des Stempels     erforderlich,    was eine Begrenzung der  pro Zeiteinheit     produzierbaren    Schachteln bedingte,  weil die Bewegungsgeschwindigkeit des Stempels  nicht entsprechend erhöht werden kann.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseiti  gung der geschilderten Mängel und betrifft ein Ver  fahren und eine Maschine zum Montieren von Krem  pelschachteln.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht  darin, dass man mit     Hilfe    eines ersten Stempels den  Bodenteil des     Schachtelzuschnittes    in eine Matrize  drückt, um die     Seitenwandteile    aufzustellen, wobei  nur die mit den     Ecklappen    versehenen Seitenwand  teile durch den Stempel von innen gestützt werden,       :

  dass    man mit Hilfe eines zweiten Stempels die über  schlagklappen nach innen     umlegt,    während der erste    Stempel     mit    der Matrize in     Eingriff    bleibt, und  dass man nachher beide Stempel miteinander aus  der Matrize und aus der fertig montierten Schachtel       herausbewegt.     



  Da der zweite Stempel dem ersten mit verhält  nismässig kurzem zeitlichem Abstand nachlaufen  kann, ergibt sich eine     Verkürzung,der    für das Montie  ren der Schachtel     erforderlichen    Zeit bei im wesent  lichen unveränderter Bewegungsgeschwindigkeit der  Stempel gegenüber dem bisherigen     Verfahren.     



  Die erfindungsgemässe Maschine zum Ausüben  des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass ein  erster beweglicher Stempel ausser einer Bodenplatte  mindestens ein Paar     Seitenwandstützen    aufweist, die  an einander gegenüberliegenden Kanten der Boden  platte anschliessen, während an den     dazwischenlie-          genden    anderen Kanten der Bodenplatte solche       Seitenwandstützen    fehlen, dass ein zweiter bewegli  cher Stempel nur an jenen Stellen     Seitenwandstützen     aufweist, wo solche am ersten Stempel fehlen, und  mit nachgiebig angeordneten, zur Bodenplatte schrä  gen Leitorganen versehen ist,

   die zum     Einwärts-          schwenken    der Überschlagklappen des Schachtelzu  schnitten dienen, und dass     Führungs-    und Antriebs  mittel vorhanden sind, welche den ersten und den  zweiten Stempel mit einem zeitlichen Abstand nach  einander in die Matrize und miteinander aus dersel  ben heraus bewegen.  



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Unter  ansprüchen, :der nachfolgenden Beschreibung und den  zugehörigen Zeichnungen, an Hand derer die Erfin  dung nachstehend rein beispielsweise     erläutert    wird.  



       Fig.    1 zeigt schematisch einen Teil einer Maschine  zum Montieren von     Krempelschachteln,    teils in Vor  deransicht und teils im Längsschnitt.  



       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der Linie     11-II     in     Fig.    1, wobei -der Deutlichkeit wegen einige der      hinter der Schnittebene liegenden Bestandteile der  Maschine nicht dargestellt sind.  



       Fig.    3 stellt einen Teil der Maschine in     Seiten-          ansicht    von links in     Fig.    1 dar, wobei wieder im  Interesse der     Deutlichkeit    einige der weiter zurück  liegenden     Bestandteile    der Maschine fortgelassen  sind.  



       Fig.    4 veranschaulicht einen     vorgerillten    Zuschnitt  für eine mit der Maschine nach den     Fig.    1 bis 3  zu montierenden     Krempelschachtel.     



       Fig.    5 zeigt die fertig montierte Schachtel in  perspektivischer Darstellung.  



       Fig.    6 stellt graphisch die Bewegungsabläufe von  drei Hauptbestandteilen der Maschine während einer  Umdrehung ihrer Antriebswelle dar.  



  Die in den     Fig.    1 bis 3 gezeigte Maschine weist  einen Arbeitstisch 10 auf, in welchem eine Vertie  fung 11 mit rechteckigem Grundriss vorhanden ist.  Im Innenraum der Vertiefung 11 befindet sich     eine     Auflageplatte 12, die mittels eines Schaftes 13 auf  und     abwärts    beweglich geführt ist. Eine     unterhalb     der Platte 12 angeordnete Druckfeder 14 hat das  Bestreben, die Platte 12 nach oben bis     mindestens     zum oberen Rand der Vertiefung 11 zu schieben.  Diese Ruhelage der Auflageplatte 12 ist durch einen  Anschlag 15 am Schaft 13 festgelegt.

   Zwei einander  gegenüberliegende     Seitenflanken    der Vertiefung<B>11</B>  sind oben mit Schrägflächen 16 versehen, die an den  andern Seitenflanken der Vertiefung 11 fehlen; vgl.  die     Fig.    1 und 2. Wenn die Auflageplatte 12     ent-          gegen    dem Einfluss der Feder 14 in die Vertiefung 11  hineingedrückt ist, bildet sie zusammen mit den       Seitenflanken    der Vertiefung 11 eine     Matrize    zum  Montieren der     Krempelschachteln.     



  Auf der Oberseite des Tisches 10 sind zwei Säu  len 18 befestigt, von denen nur die eine in     Fig.    1  sichtbar ist. Die oberen Enden der Säulen 18 sind       miteinander    durch ein waagrecht verlaufendes Joch  19 fest verbunden:. Unterhalb des Joches 19 befinden  sich zwei ebenfalls waagrecht verlaufende Träger 20  und 21, die an den Säulen 18 auf- und abwärts       beweglich    geführt sind. Zu diesem Zweck gehen die  Säulen 18 durch passende Bohrungen der Träger  20 und 21 hindurch. Um die Führung zu verbessern,  ist jede Endpartie des Trägers 20 mit einer Führungs  hülse 22 und des Trägers 21 mit     einer    Führungshülse  23 fest verbunden, und diese Führungshülsen 22 und  23 gleiten auf den Säulen 18.  



  Unterhalb des Tisches 10 befindet sich eine  waagrecht verlaufende Welle 25, die im     Untergestell     26 der Maschine drehbar gelagert ist. Auf der Welle  25 ist ein Zahnrad 27 befestigt, das zum     Antrieb     der Welle über ein nicht dargestelltes Getriebe mit  einem Elektromotor in Verbindung steht. An jedem  Ende der Welle 25     sitzt    ein Hebel 28     (Fig.    1 und, 3).  Von diesen Hebeln, die parallel zueinander verlaufen:,  ist in     Fig.    1 jedoch nur der eine sichtbar. An dem  von der Welle 25 abgewendeten Ende jedes Hebels  28 ist ein     Kurbelzapfen    29 befestigt, welcher in  einer Lagerbohrung am einen Ende eines     Pleuels    30    drehbar ist.

   Am anderen Ende des     Pleuels    30 ist  ebenfalls eine Lagerbohrung vorhanden, in welche  ein am Träger 21 befestigter Zapfen 31 eingreift.  



  Mit dem Kurbelzapfen 29 ist ein Arm 32 starr  verbunden, der seinerseits einen Kurbelzapfen 33  trägt. Letzterer greift in einen Längsschlitz 34 ein,  welcher am einen Ende eines     Pleuels    35 vorhanden  ist, dessen anderes Ende an einem mit dem Träger  20 verbundenen Zapfen 36 schwenkbar gelagert ist.  Auf dem Kurbelzapfen 33 ist ein Kopfstück 37 dreh  bar gelagert, das am einen Ende einer zum     Pleuel     35 parallel verlaufenden Stange 38 befestigt ist.  Die andere Endpartie der Stange 38 gleitet in einer  Bohrung eines am     Pleuel    35 befestigten Winkel  stückes.

   Eine die Stange 38 umgebende Schrauben  druckfeder 40 stützt sich gegen das Kopfstück 37  und das Winkelstück 39 ab; sie hat das Bestreben  und ist imstande, den oberen Träger 20 mit den  daran     angeordneten,    noch zu beschreibenden Teilen  nach oben zu schieben, soweit diese Bewegung mög  lich ist. Die     Axen    der beiden Kurbelzapfen 29 und  33 haben im wesentlichen den gleichen Abstand von  der     Axe    der Welle 25, und die Radien von der Welle  25 zu den Kurbelzapfen: 29 und 33 schliessen zwi  schen sich einen Winkel von wenigstens annähernd  451 ein.  



  Bei der in     Fig.    1 nicht dargestellten zweiten  Säule 18 steht die Welle 25 durch identische Mittel  28 bis 40 mit den beiden Trägern 20 und 21 in  Wirkungsverbindung.  



  über der Mitte der Auflegeplatte 12 ist am  oberen Träger 20 ein. Bolzen 42 befestigt, der par  allel zu den Säulen 18 verläuft und eine Bohrung  des unteren Trägers 21 durchsetzt. Das untere Ende  des     Bolzens    42 trägt eine zur Auflageplatte 12 par  allele Bodenplatte 43 von rechteckiger Form. An den  beiden Längskanten der Platte 43 ist je eine recht  winklig nach oben ragende     Seitenwandstütze    44 vor  handen, die aus einem dünnen Blechstück gebildet  ist, welches unter der Bodenplatte 43 durchgeht und  an dieser befestigt ist. Die Teile 43 und 44 bilden  zusammen einen ersten Stempel der Maschine, wel  cher durch Senken der Träger 20 und 21 in die  Vertiefung 11 hineingeführt werden kann.  



  Am Träger 21 ist ein zweiter Stempel angeordnet,  der zwei zur Bodenplatte 43 rechtwinklig verlaufende       Seitenwandstützen    45 aufweist. Diese befinden sich  über den kürzeren Kanten der Bodenplatte 43 und  können zwischen die     S.eitenwandstützen    44 und in  die Vertiefung 11 eingreifen, wenn die Träger 20  und 21 abgesenkt werden. Der Bolzen 42 ist von  einer Schraubenfeder 46 umgeben, deren oberes Ende  an der Unterseite des Trägers 21 'befestigt ist. Das  untere Ende der Feder 46 trägt eine auf- und abwärts  bewegliche Platte 47 mit einer Öffnung, durch welche  der Bolzen 42 hindurchgeht.

   An der Platte 47 sind  zwei Leitorgane 48 befestigt, die im     wesentlichen     schräg zur Bodenplatte 43 verlaufen und durch  Schlitze der     Seitenwandstützen    45     hindurchragen.         Mit der beschriebenen Maschine können Krem  pelschachteln nach folgenden Verfahren montiert  werden:  Ein mit Biegelinien     vorgerillter        Schachtelzuschnitt     50 gemäss     Fig.    4 wird     mit    seinem     Bodenteil    51  auf die Auflageplatte 12 der Maschine gelegt. Die  Grösse des Bodenteiles 51 stimmt mit dem Grundriss  der Vertiefung 11 überein.

   Wenn sich die Welle 25  entsprechend dem in     Fig.    3 eingezeichneten Pfeil  dreht, so wird mittels des     Kurbelzapfens    29 und  des     Pleuels    30 der untere Träger 21 nach unten  bewegt. Der andere     Kurbelzapfen    33 läuft dem Kur  belzapfen 29 stets um 45  voraus. Bei der Abwärts  bewegung des Kurbelzapfens 33 aus der in     Fig.    3  gezeigten Lage bleibt der obere Träger 20     zunächst     noch in seiner höchsten Lage, weil er durch die  Federn 40 nach oben gedrückt ist und die Führungs  büchsen 22 in Anlage am Joch 19 sind.

   Erst nach  einer Drehung der Welle 25 um etwa 15  stösst  der Kurbelzapfen 33 gegen das untere Ende des  Schlitzes 33 im     Pleuel    35, wonach 'bei der weiteren  Drehung der Welle 25 der     Pleuel    35 und der Träger  20 auch nach unten bewegt werden. In     Fig.    6 ist  die Bewegung der Unterkante der     Seitenwandstützen     45 in Abhängigkeit von der Drehung der Welle  25 durch eine strichpunktierte Linie A     dargestellt,     die annähernd     sinusförmigen    Verlauf hat.

   Ebenfalls  in     Fig.    6 ist die Bewegung der Unterseite des Stem  pels 43, 44 durch eine voll ausgezogene Linie B       veranschaulicht.    Obwohl der Stempel mit den Seiten  wandstützen 45 früher seine Abwärtsbewegung be  ginnt als der Stempel 43, 44, läuft dieser dem erst  genannten Stempel vor, weil die     Kurbelzapfen    29  und 33 in bezug aufeinander versetzt sind. Der Stem  pel 43, 44 kommt daher zuerst mit dem Schachtel  zuschnitt 50 in Berührung, der durch die Bodenplatte  43 in die Vertiefung 11 hineingedrückt wird. Dabei  weicht die Auflegeplatte 12     entgegen,    dem Einfluss  der Feder 14 nach unten und werden die Seitenwand  teile 52 und 53 durch die Flanken der Vertiefung  11 aufgerichtet.

   Die Bewegung der Auflageplatte  12 ist in     Fig.    6 durch eine gestrichelte Linie C darge  stellt. Das Aufrichten der kleineren     Seitenwandteile     53 beginnt etwas später, weil diese     Seitenwandteile     auf die Schrägflächen 16 zu liegen kommen. Dadurch  erreicht man, dass die an den     Seitenwandteilen    52  vorhandenen     Ecklappen    54     mittels    der Seitenwand  teile 53 nach innen umgelegt werden, wie     Fig.    5  erkennen lässt.

   Die     Seitenwandstützen    44 schmiegen  sich von     innen    an die aufgerichteten     Seitenwandteile     52 an und stützen     diese.     



  Sobald die     Seitenwandteile    52 und 53 aufgerich  tet sind, treffen die schrägen Leitorgane 48 auf die       überschlagklappen    55, welche an den kleineren       Seitenwandteilen    53 des Schachtelzuschnittes 50 vor  handen sind. Die Neigung der Leitorgane 48     bewirkt,     dass die Überschlagklappen 55 nach einwärts ge  schwenkt werden.

   Nun fährt der Stempel mit den       Seitenwandstützen    45 von oben gegen die nach innen  geschwenkten     überschlagklappen    55, welche bei der    weiteren Abwärtsbewegung der     Seitenwandstützen     45 vollständig     einwärts    geklappt und über die     Eck-          lappen    54 des     Schachtelzuschnittes    50 geschlagen  und gegen die     Seitenwandteile    53 gelegt werden.  Die Leitorgane 48 sitzen dabei auf den Tisch 10  auf und     gleiten,bezüglich    der Wandstützen 45 in  den Schlitzen derselben, wobei die Feder 46 zusam  mengedrückt wird.

   Die Schachtel ist nun fertig mon  tiert und hat das in     Fig.    5 ersichtliche Aussehen.  



  Bei 135  Drehung der Welle 25 überschreitet  der Stempel 43, 44 seine untere     Totpunktlage,    und  er würde sich gemäss der in     Fig.    6     punktiert    ge  zeichneten Linie aufwärts bewegen. Bald nachher  bewegt sich jedoch der Stempel mit den Seitenwand  stützen 45 gegen die untere     Totpunktlage,    wobei die  Wandstützen. 45 mit ihren unteren Stirnflächen auf  .der Bodenplatte 43 aufsitzen und diese nochmals  in die untere     Totpunktlage    drängt, was durch Ver  schieben -des     Pleuels    35 gegenüber dem im Schlitz  34 geführten     Kurbelzapfen    33 und durch Zusammen  drücken der Feder 40 möglich ist.

   Im weiteren bewe  gen sich die beiden Stempel 43, 44 und 45 miteinan  der nach oben, wobei die Leitorgane 48 durch die  Feder 46 zunächst noch in Anlage mit dem Tisch  10 gehalten werden. Die Schachtel     wird    somit durch  die Leitorgane 48 entgegen dem Einfluss der schwa  chen Feder 14     in    der Vertiefung 11     zurückgehalten,     so dass die beiden Stempel sich aus der Schachtel  herausbewegen.

   Wenn die Feder 46 entspannt ist,  werden     anschliessend    auch die Leitorgane 48 mit  den     Wandstützen    45 nach oben bewegt, während  gleichzeitig die Feder 14 mittels der     Auflageplatte     12 die darauf ruhende Schachtel aus der Vertiefung  11     heraussclu,iebt.     



  Wenn bei der gemeinsamen Aufwärtsbewegung  beider Stempel 43, 44 und 45 die Führungshülsen  22 am Joch 19 anstossen, kann sich der Träger 20  mit dem Stempel 43, 44 nicht mehr weiter nach  oben bewegen. Der Träger 21 mit dem Stempel 45  und den Leitorganen 48 geht     anschliessend    noch  weiter     aufwärts    bis in die in     Fig.    1 und 2 veran  schaulichte Lage.  



  Das     Wegfördern    der fertig montierten Schachtel  und das Zubringen eines neuen     Schachtelzuschnittes     50 kann entweder manuell oder mit     Hilfe    von be  kannten, mechanischen     Mitteln    erfolgen. Es     ist    sehr  zweckmässig, die Maschine derart     anzuordnen    oder       auszubilden,    dass der Tisch in der Darstellung von       Fig.    2 gegenüber der Horizontalen geneigt ist.

   Auf  diese Weise erreicht man, dass die     fertige    Schachtel  nach dem Ausstossen aus der Vertiefung unter dem       Einfluss    der Schwerkraft von selbst von der Auflage  platte 12 und vom Tisch 10 abgleitet, beispielsweise  auf ein Förderband. Ferner können auch die Schach  telzuschnitte unter dem Einfluss der Schwerkraft  selbsttätig über den geneigten Tisch 10 auf die Auf  lageplatte 12 rutschen. Es müssen am Tisch nur An  schläge vorhanden sein, welche den Zuschnitt jeweils  in der richtigen Lage über der Vertiefung 11 fest  halten.      Die Maschine kann selbstverständlich an jedem  Träger 20 oder 21 mehr als einen Stempel 43,  44 bzw. 45 aufweisen, während im Tisch 10 eine  entsprechend höhere Anzahl von Vertiefungen 11  mit beweglicher Auflageplatte 12 vorhanden ist.

    Dann können in jedem Arbeitstakt zwei oder mehr       Krempelschachteln    montiert werden.  



  Die beschriebene Maschine und das bei ihrem  Betrieb angewendete Verfahren haben den     Vorteil,     dass für das Montieren jeder     Schachtel    die Stempel  43, 44 und 45 nur eine     einzige    Auf- und Abwärts  bewegung ausführen müssen, wodurch die benötigte  Zeitdauer gegenüber früher verkürzt wird. Somit  kann die     Maschine    pro Arbeitsstation und Zeiteinheit  eine grössere     Anzahl    von     Krempelschachteln    montie  ren, als dies bisher der Fall war. Die Arbeitsleistung  kann z. B. 4000 Schachteln pro Stunde betragen,  wenn zwei Arbeitsstationen vorhanden sind,     d.    h.

    wenn in jedem     Arbeitstakt    gleichzeitig zwei Schach  teln     montiert    werden.  



  Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Maschine  liegt in ihrer technischen     Einfachheit,    insbesondere  hinsichtlich der Mittel zum     Bewegungsantrieb    der  Stempel. Die beschriebenen Kurbel- und     Pleueltriebe     sind einfacher und billiger herzustellen als die bisher  bekannten pneumatischen Antriebsvorrichtungen, die  in jedem Fall einen Luftkompressor benötigen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH I</B> Verfahren zum Montieren von Krempelschach- teln, wobei ein flacher, vorgerillter Schachtelzuschnitt verwendet wird, der aus einem Bodenteil mit einer Anzahl von Kanten, aus an -die Kanten :des Boden- teiles anschliessenden Seitenwandteilen sowie aus an den einen Seitenwandteilen vorhandenen Ecklappen und an den anderen Seitenwandteilen angeordneten Überschlagklappen besteht, welch letztere beim Mon tieren der Schachtel über :
    die Ecklappen nach innen umgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, d ass man mit Hilfe eines ersten Stempels den Bodenteil des Schachtelzuschnittes in eine Matrize drückt, um die Seitenwandteile aufzustellen, wobei nur die mit den Ecklappen versehenen Seitenwandteile von innen gestützt werden, dass man mit Hilfe eines zweiten Stempels die Überschlagklappen nach innen umlegt, während der erste Stempel mit der Matrize in Ein griff bleibt,
    und dass man nachher beide Stempel mit einander aus der Matrize und aus der fertig montier ten Schachtel herausbewegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Überschlagklappen (55) des Schachtelzuschnittes (50) durch an einem der Stempel (43, 44 bzw. 45) nachgiebig angeordnete Leitorgane (48) nach innen in die Bewegungsbahn des zweiten Stempels (45) geschwenkt werden.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die fertig montierte Schachtel mittels der Leitorgane (48) von den beiden Stempeln (43, 44 und 45) abgestreift werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die fertig montierte Schachtel mit Hilfe einer unter dem Einfluss einer Feder (14) stehenden Auflageplatte (12) in der Bewegungsrich tung der zurückgehenden Stempel (43, 44 und 45) aus der Matrize ausgestossen wird.
    PATENTANSPRUCH II Maschine zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einer Matrize zum Hinein drücken des Schachtelzuschnittes mit Hilfe eines Stempels, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster beweglicher Stempel ausser einer Bodenplatte minde stens ein Paar Seitenwandstützen aufweist, die an einander gegenüberliegende Kanten der Bodenplatte anschliessen, während an den zwischen den erwähnten Kanten verlaufenden Kanten der Bodenplatte solche Seitenwandstützen fehlen, dass ein zweiter beweglicher Stempel nur an jenen Stellen Seitenwandstützen auf weist, wo solche am ersten Stempel fehlen, und:
    mit nachgiebig angeordneten, zur Bodenplatte schrä gen Leitorganen versehen ist, die zum Einwärts schwenken .der Überschlagklappen der Schachtel die nen, und dass Führungs- und Antriebsmittel vorhan den sind, welche den ersten Stempel und den zweiten Stempel mit einem zeitlichen Abstand nacheinander in die Matrize und miteinander aus derselben heraus bewegen. UNTERANSPRÜCHE 4. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stempel (43, 44) an einem Bolzen (42) befestigt ist, welcher den zweiten Stempel (45) durchsetzt. 5.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die schrägen Leitorgane (48) je durch einen Schlitz in den Seitenwand'stützen (45) des zweiten Stempels hindurchragen. 6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die schrägen Leitorgane (48) an einem den Bolzen (42) des ersten Stempels (43, 44) lose umgebenden Ring (47) angeordnet sind, der mittels einer Schraubenfeder (46) mit einem Träger (21) des zweiten Stempels (45) verbunden ist. 7.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize durch eine Vertie fung (11) in, einem Maschinentisch (10) und einer in der Vertiefung entgegen dem Einfluss einer Feder (14) verschiebbar angeordneten Auflageplatte (12) gebildet ist. B.
    Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, @dass die beiden Stempel (43, 44 und 45) an zwei zueinander parallelen Trägern (20 und 21) befestigt sind; die entlang einer gemeinsamen, geradlinigen Führung (18) beweglich sind und mit Hilfe von Pleueln (35 und 30) mit Kurbelzapfen (33 und 29) einer gemeinsamen Kurbelwelle (25) verbunden sind, von welchen Kurbelzapfen derjenige (33) zum Antrieb des ersten Stempels (43, 44) gegenüber dem anderen (29) wenigstens annähernd um 45 voranläuft, und dass der zum genannten Kurbelzapfen (33) gehörende Pleuel (35)
    über ein elastisch nachgiebiges Glied (40) mit dem Kurbel- zapfen (33) oder dem anzutreibenden Stempelträger (20) verbunden ist.
CH1395362A 1962-11-26 1962-11-26 Verfahren und Maschine zum Montieren von Krempelschachteln CH397403A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1395362A CH397403A (de) 1962-11-26 1962-11-26 Verfahren und Maschine zum Montieren von Krempelschachteln

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1395362A CH397403A (de) 1962-11-26 1962-11-26 Verfahren und Maschine zum Montieren von Krempelschachteln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH397403A true CH397403A (de) 1965-08-15

Family

ID=4396735

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1395362A CH397403A (de) 1962-11-26 1962-11-26 Verfahren und Maschine zum Montieren von Krempelschachteln

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH397403A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116461781A (zh) * 2023-03-31 2023-07-21 温州中科包装机械有限公司 一种小型纸盒包装机

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116461781A (zh) * 2023-03-31 2023-07-21 温州中科包装机械有限公司 一种小型纸盒包装机
CN116461781B (zh) * 2023-03-31 2024-08-20 中科精工机械(浙江)股份有限公司 一种小型纸盒包装机

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3750387T2 (de) Maschine zum Quetschen von Hülsen- und Bauteil-Anordnungen.
DE69206153T2 (de) Presse.
EP0910248B1 (de) Verfahren und vorrichtung sowie stanzwerkzeug zur herstellung von einzelnen teigstücken aus einer kontinuierlichen teigbahn
DE1956429C3 (de) Montiervorrichtung
EP0667230B1 (de) Vorrichtung zur formgebenden Behandlung von Zuschnitten, insbesondere für Klappschachteln
DE3640941A1 (de) Einstufen-boerdelwerkzeug
DE19516953B4 (de) Vorrichtung zum Seitenschneiden von Papier
DE69700514T2 (de) Wechselvorrichtung für Messerhalter in einer Schneidpresse
DE3809122A1 (de) Vorrichtung zur anbringung elektronischer bauteile
DE1948806A1 (de) Zahnradwalzvorrichtung
DE1945126B2 (de) Vorrichtung zum formen von behaeltern
EP3650213A1 (de) Tablettenpresse und verfahren zum herstellen einer tablette
DE1294174B (de) Vorrichtung zum Aufrichten von Faltschachtelzuschnitten
DE4127779C2 (de) Vorrichtung zum Vorschub eines Abschnitts einer dünnen Materialbahn mit vorbestimmter Schrittlänge
DE2430043A1 (de) Verfahren zum beschneiden von papierstapeln
WO2005046907A1 (de) Gelenkarmtransportvorrichtung
DE2832802C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufrichten einer für die Aufnahme von Früchten und Gemüse bestimmten Kartonschale
DE102004036636A1 (de) Verfahren, Vorrichtung und Anlage zur Wärmeformung und Umreifung von Behältern
CH397403A (de) Verfahren und Maschine zum Montieren von Krempelschachteln
DE2804107A1 (de) Verfahren und einrichtung zur verbindung aneinanderliegender materialschichten
EP0154328B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Deckeln mit Aufreisslaschen
DE2012976B2 (de) Kniehebelprägepresse
DE2152784A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Einsetzen von Einpreßmuttern in ein Werkstück
DE3428413C2 (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Schneiden mehrerer Glasstränge
DE2729624A1 (de) Verfahren und fertigungsstrasse zum automatischen herstellen von drahtgestellen