CH396804A - Einrichtung zur Begrenzung der Durchgangsdrehzahl bei doppelregulierten Kaplanturbinen - Google Patents

Einrichtung zur Begrenzung der Durchgangsdrehzahl bei doppelregulierten Kaplanturbinen

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CH396804A
CH396804A CH8231359A CH8231359A CH396804A CH 396804 A CH396804 A CH 396804A CH 8231359 A CH8231359 A CH 8231359A CH 8231359 A CH8231359 A CH 8231359A CH 396804 A CH396804 A CH 396804A
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Thuss Werner Dr Dipl-Ing
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Voith Gmbh J M
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Description


  Einrichtung     zur        Begrenzung    der     Durchgangsdrehzahl     bei     doppelregulierten        Kaplanturbinen       Die Erfindung betrifft eine     Einrichtung    zur Siche  rung von     doppeltregulierten        druckflüssigkeitsgesteu-          erten        Kaplanturbinen    gegen Überschreiten einer       Höchstdurchgangsdrehzahl.     



  Die Höhe der     Durchgangsdrehzahl    bei     einer          Kaplanturbine    hängt bei gegebener Fall- und Saug  höhe sehr stark von der jeweiligen Zuordnung zwi  schen der     Leitradöffnung        a,    und der     Laufradöffnung          q-    ab. Es ist bekannt,     dass    die bei Wahrung des für  den normalen Betrieb erforderlichen Zusammenhangs.

    zwischen der     Leitradöffnung        a"    und der     Laufradöff-          nung        (p        möglichst    grösste     Durchgangsdrehzahl    stets  kleiner ist     als    die absolut höchste Durchgangsdreh  zahl, die überhaupt     auftreten    kann.

   Diese absolut  höchste Durchgangsdrehzahl stellt sich bei einer be  stimmten von dem erwähnten normalen, mit Rück  sicht auf einen     möglichst    guten Wirkungsgrad gewähl  ten     a",        (p-Zusammenhang    abweichenden     Kombination     zwischen Leitrad- und     Laufradöffnung    ein.

   Da die  Koppelung zwischen Leitrad- und     Laufradöffnung     nicht starr und zwangsläufig ist,     kann.    sich unter be  sonderen Umständen auch jede von der normalen  Abhängigkeit abweichende     Kombination        einstellen,     also auch diejenige, bei der die     Durchgangsdrehzahl     ihren absolut höchsten     Wert    erreicht. Mit Rücksicht  auf die nachteiligen Folgen eines solchen Betriebs  zustandes ist es     wünschenswert,    die Durchgangsdreh  zahl durch geeignete Einrichtungen zu     begrenzen.     



  Es ist bekannt, die     Durchgangsdrehzahl    einer  Turbine in der Weise     zu    begrenzen, dass bei Durch  gang der Turbine Elemente, z. B.     fliehkraftgesteuerte          Bremsflügel,    so in die Strömung eingeführt werden,  dass sie Energie vernichten.

   Ebenso ist es     bekannt,       den Generator bei Lastabfall durch     zusätzliche        Was-          serwiderstände    zu     belasten    oder den Generator als  den     gefährdetsten    Teil durch eine lösbare Kupplung  bei     Überdrehzahl    von der Turbine zu     trennen.     



  All diese     Massnahmen    haben den     wesentlichen     Nachteil,     dass    ihre Auslösung im gegebenen Augen  blick versagen kann.     Deshalb    haben sie     bisher        keine     grosse     praktische    Bedeutung zur Herabsetzung der  grössten auftretenden     Durchgangsdrehzahl    erlangt.  



  Es sind auch schon Vorschläge gemacht worden,  die hydraulischen Vorgänge innerhalb der Turbine  selbst zur     Begrenzung    der     Durchgangsdrehzahl,    und  zwar durch Begrenzung der     Laufradöffnung    nach  unten heranzuziehen,     was        zweifellos    günstiger ist.  Solche Einrichtungen sind jedoch in vielen     Fällen     nicht zu gebrauchen, z. B wenn nur eine oder zwei  Turbinen vorhanden sind oder wenn aus irgendwel  chen Gründen auf die     bestmögliche    Verarbeitung  auch kleiner Wassermengen     Wert    gelegt wird.  



  Nach einem weiteren bekannten Vorschlag soll  ein zu starkes Abweichen von der     günstigsten        a",        (p-          Zuordnung    im     Sinne    einer zu grossen     Leitradöffnung     oder einer zu grossen     Laufradöffnung    unterbunden  werden, um instabile     Regelvorgänge    zu vermeiden.

    Solche     instabilen    Regelvorgänge sind dadurch be  dingt,     dass    die Leistung bei erheblichen Abweichun  gen im     beschriebenen    Sinne trotz weiteren     öffnens     des Leitrades oder des Laufrades     absinkt,    weil der  Wirkungsgrad infolge der     ungünstigen        ao,        T-Zuord-          nung    stärker     abnimmt        als    der     Durchfluss    zunimmt.

    Bei dieser Einrichtung wird das öffnen des Leitrades  nicht von der Bewegung der     Laufradverstelleinrich-          tung    selbst,     sondern,    nur von der Stellung     des    zuge-      hörigen     Steuerkolbens    abgeleitet.

   Diese     Einrichtung     ist daher nicht geeignet, das     öffnen    des Leitrades in  Abhängigkeit von der jeweiligen     Laufradöffnung    auf  einen eindeutigen Wert und mit genügender Zuver  lässigkeit zu begrenzen     (beispielsweise    bei Undicht  heit im     Sperrventil    bei einer     hydraulisch    betätigten       Begrenzungseinrichtung),    zumal die Begrenzung der       Leitradöffnung    zum Teil auch von der     Schnelligkeit     des eingeleiteten, direkt auf die     Leitradverstellung          wirkenden    Regelvorgangs abhängt.

   Bei den in der       bekannten    Einrichtung gezeigten Anordnungen     kann     ausserdem durch ein - sei es     absichtlich    oder     durch          Verklemmungen    im Gestänge     eintretendes    - Abheben  der     einseitig    auf einer Kurvenbahn geführten Rolle,  über die der Steuerkolben des     Laufradstellmotors     betätigt wird, jede beliebig grosse     Leitradöffnung     unabhängig von der jeweiligen     Laufradöffnung    ein  gestellt werden.  



  Ein weiterer bekannter Vorschlag     betrifft    eine  Regeleinrichtung mit zwei vom Regler parallel betä  tigten Stellgliedern zur direkten Steuerung des     Leit-          rad-    und des     Laufradstellmotors.        Diese        Einrichtung     bezweckt, höhere Durchgangsdrehzahlen, als sie bei  normalem     ao,        TA-Zusammenhang        auftreten    können,  grundsätzlich zu vermeiden, indem Sperrvorrichtun  gen vorgesehen sind,

   die bei vorgegebener Stellung  des Leitapparates ein weiteres     Schliessen    des Lauf  rades und bei vorgegebener Stellung des Laufrades  ein weiteres öffnen des     Leitapparates    als bis zu der  dem normalen     a,        W-Zusammenhang        entsprechenden     Stellung verhindern. Diese     Einrichtung    hat den Nach  teil, dass die vorgeschriebene     a",        q9-Kurve    besten Wir  kungsgrades nirgends überschritten werden kann,  auch da nicht, wo es im Hinblick auf die Durchgangs  drehzahl zulässig oder wo es sogar     erwünscht    ist,  z. B. beim Anfahren der Turbine oder bei Leistungs  messungen an derselben.

   Auch hier erfolgt der     Ein-          griff        direkt    an der     Steuerung,    weshalb auch hier keine  genügende Sicherheit gegeben ist.  



  Des weiteren wurde auch schon eine Einrichtung  zur Begrenzung der Durchgangsdrehzahl vorgeschla  gen, bei der das öffnen des Leitapparates in Ab  hängigkeit von der     jeweiligen        Laufradstellung    bzw.  das     Schliessen    des Laufrades in     Abhängigkeit    von der       jeweiligen        Leitapparatstellung    nur bis zu einer vorge  gebenen Grenzkurve erfolgen kann, deren Verlauf so  festgelegt ist, dass die     ao,

          (p-Kurve    besten Wirkungs  grades der Turbine im gesamten     Verstellbereich    des  Lauf- und des Leitrades um ein vorgegebenes Mass       überschritten    werden kann, wobei die     maximal    mög  lichen     Durchgangsdrehzahlen    aber nirgends einen       vorbestimmten    höchsten zugelassenen Wert über  schreiten und wobei im gesamten     Verstellbereich    des  Lauf- und des Leitrades bei normaler     Steuerung    in  folge     Belastungsänderung    eine     ungehinderte    Ein  steuerung auf einen Beharrungszustand nach einem  vorgegebenen     

  optimalen    Zusammenhang zwischen  Laufrad- und     Leitradöffnung    möglich ist.  



  Diese Einrichtung hat zwar den Vorteil, dass die  Kurve besten Wirkungsgrades da, wo es notwendig    ist, z. B. beim     Anfahren    der Turbine und bei Lei  stungsmessungen der Turbine in begrenztem Masse  überschritten werden kann. Gleichzeitig hat sie aber  den Nachteil, dass auch bei ihr der     Eingriff    am  Steuergestänge     erfolgt    und die beschriebene Einrich  tung daher nicht sicher genug ist.  



  Zur Vermeidung der Nachteile der bekannten       Einrichtungen    schlägt die     Erfindung    für eine     Einrich-          tung    zur     Sicherung    von     doppeltregulierten    druck  flüssigkeitsgesteuerten     Kaplanturbinen    gegen über  schreiten einer     Höchstdurchgangsdrehzahl    vor, zwi  schen dem     Leitradstellmotor    und dem     Laufradstell-          motor    eine Anzahl von     Druckflüssigkeitssteuerlei-          tungen    anzuordnen,

   die selbsttätig die Druckräume  der Stellmotoren oder zumindest ein Stellglied  steuern, das     mit    einem     Steuerglied    in den Druck  flüssigkeitszuleitungen eines oder beider Stellmotoren  bzw.     mit    einem die Strömung beeinflussenden Dreh  zahlbegrenzungselement verbunden     ist,    das ganze       derart,        dass    bei Erreichen solcher Zuordnungen zwi  schen der     Leitradöffnung        a,    und der     Laufradöffnung          q"    welche einer vorgegebenen, höchstens aber der       Höchstdurchgangsdrehzahl    entsprechen,

   die weitere       Verstellbewegung    der     Stellmotoren    im Sinne eines       Überschreitens    dieser Drehzahl blockiert ist bzw.     dass     bei einer weiteren     Verstellbewegung    der Stellmotoren  die     Durchgangsdrehzahl    auf die vorgegebene bzw.  auf die     Höchstdurchgangsdrehzahl    begrenzt ist.  



  Bei einer     Ausführungsform    der Erfindung besteht  jede Steuerleitung aus einer direkten Verbindungs  leitung zwischen den Zylindern der Stellmotoren  sowie je einer die     Verbindungsleitung    mit jedem  Zylinder verbindenden Umgangsleitung, wobei alle  Leitungen in Richtung der     Verstellbewegung    der  Stellmotoren gegeneinander versetzt in gleicher Rei  henfolge an den Zylindern der     Stellmotoren    ange  schlossen sind, und zwar vorzugsweise die Umge  hungsleitungen gegenüber ihren zugeordneten Ver  bindungsleitungen je um genau eine Länge des     Leit-          radstellmotorkolbens    bzw.

   des     Laufradstellmotorkol-          bens    in entgegengesetzter Richtung versetzt.  



  Bei einer anderen Ausführungsform der Erfin  dung     können    die Steuerleitungen aber auch     als    Ver  bindungsleitungen zwischen den     Steuerzylindern     zweier mit dem Kolben der     Stellmotoren    verbundenen  Steuerschieber ausgebildet sein, die abhängig von  deren     Verstellbewegungen    den Ein- bzw. Auslass  der in Richtung der     Verstellbewegungen    der Steuer  schieber gegeneinander versetzt in der gleichen Rei  henfolge an den     Zylindern    angeschlossenen Verbin  dungsleitungen steuern.

   Hierbei     ist    in zweckmässiger  weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen,     dass     der eine     Steuerzylinder        mit    seinem einen Ende über  eine Verbindungsleitung an die eine Seite eines  Stellgliedes angeschlossen und das entgegengesetzte  Ende des anderen Steuerzylinders     mit    einer     Auslass-          öffnung    versehen ist, und weiterhin ist das mit dem  beispielsweise als einseitig wirkender     Bremsstellmotor          mit    durch die     Kraft    einer Feder     od.    dgl.

   ständig be  lasteter anderen Kolbenseite ausgebildeten Stellglied      verbundenen Ende des einen     Steuerzylinders    an eine       Druckquelle    angeschlossen.  



  Die Erfindung ist durch     Ausführungsbeispiele    in  den     Fig.    1 bis 3 veranschaulicht und wird im folgen  den anhand der Figuren im einzelnen     näher    erläutert.  



       Fig.    1 zeigt in     schematischer    Darstellung ein Aus  führungsbeispiel einer Begrenzungseinrichtung, bei  der     das        Stellglied    beispielsweise Störflügel     od.        dgl.     (nicht gezeigt) betätigt;

         Fig.    2 zeigt ein weiteres     Ausführungsbeispiel        einer          Begrenzungseinrichtung,    bei der das     Stellglied    einen  Steuerschieber betätigt, und       Fig.    3 zeigt in noch einem weiteren     Ausführungs-          beispiel    eine Begrenzungseinrichtung, die     direkt    an  den Stellmotoren für das     Leit-    und das Laufrad     ein-          greift,    wobei jeweils,

   die an der Kolbenstange des       Leitrad-    und des     Laufradstellmotors    eingezeichneten  Pfeile einer     Verstelleinrichtung    im Sinne einer     grös-          seren    Öffnung von     Leit-    und Laufrad     entsprechen.     



  In     Fig.    1     bezeichnet    40 den     Zylinder    des     Leitrad-          stellmotors    1 und 41 den Zylinder des     Laufradstell-          motors    2. Direkt     anschliessend    am     Leitradstellmotor-          zylinder    und starr mit ihm verbunden ist der Zylinder  3 angeordnet, in dem der     mit    dem     Leitradstelhnotor-          kolben    4 durch die Steuerstange 5 starr verbundene  Steuerkolben 6 geführt ist.

   Ebenso ist direkt     an-          schliessend    am     Laufradstellmotorzylinder    41 und  starr mit ihm verbunden der Zylinder 7     angeordnet,     in dem der     mit    dem     Laufradstellmotorkolben    8 durch  die Steuerstange 9 starr verbundene Kolben 10 ge  führt ist. Über die Verbindungsleitungen 11', 11"  und 11"' stehen die     Zylinder    3 und 7 miteinander in  Verbindung.

   Durch die Leitung 12, die hier sowohl  die Entlastungsleitung als auch die     Druckmittelzu-          fuhrleitung        darstellt,    ist der     Zylinder    3 mit dem Zy  linder 13 des     Stellgliedes    14 und die     Leitung    15     mit     einer Druckquelle verbunden.

   Im     Zylinder    13     des          Stellgliedes    14 ist der Kolben 16 geführt, der über  die Kolbenstange 17 beispielsweise mit     Störflügeln.          od.    dgl. verbunden ist. 18 bezeichnet eine im     Zylinder     13 angeordnete     Druckfeder    und 19 eine am     Zylinder     7 angeordnete     Auslassöffnung.     



  Werden der Leitrad- und der     Laufradstelimotor-          kolben    4 und 8 über das Steuerventil 24 und die  Steuerleitungen 20, 21 bzw. über das     Steuerventil    25  und die Steuerleitungen 22, 23 im Sinne einer     grös-          seren        Leitrad-    und     Laufradöffnung        gesteuert    und     eilt     dabei die     Verstellbewegung    des     Leitrades    der des  Laufrades voraus,

   so bewegt sich zunächst der     Leit-          radstellmotorkolben    4 und der mit ihm verbundene  Steuerkolben 6 in Pfeilrichtung. Dabei     gibt    der  Steuerkolben 6     mit    seiner Steuerkante B die Verbin  dungsleitung 11' frei.

   Das von der Druckquelle über  die Leitung 15, den Zylinder 3 und     die    Leitung 12  in den     Zylinder    13     des        Stellgliedes    14 ständig     zuge-          führte    Druckmittel     fliesst    nunmehr aus diesem über  die Leitung 12, den Zylinder 3, die Verbindungslei  tung 11', den     Zylinder    7 und die     Auslassöffnung    19  ab.

   Dadurch wird der bisher vom Druckmittel gegen  den     Druck    der Feder 18 in Ruhelage gehaltene Kol-         ben    16 auf der zur     Entlastungsleitung    12     gerichteten     Seite     entlastet    und durch die     Kraft    der Feder 18 aus  seiner Ruhelage bewegt, wobei er über die Kolben  stange 17 die Störflügel     od.    dgl.

       betätigt,    die ver  hindern - auch     wenn,    das     Leitrad    weiter öffnet und  sich Zuordnungen ergeben, die höheren     Durchgangs-          drehzahlen        als    der     Höchstdurchgangsdrehzahl    ent  sprechen -, dass die Durchgangsdrehzahl einen hö  heren     Wert    annimmt, als der     gewählten    Begrenzungs  zuordnung entspricht.  



  Die Störflügel     od.    dgl. bleiben so lange in Tätig  keit, bis sich durch die nacheilende     öffnungsbewe-          gung    des Laufrades der     Laufradstellmotorkolben    8  und damit auch der Steuerkolben 10 in     Pfeilrichtung     so weit bewegt haben,

   dass der Steuerkolben 10 mit  seiner Steuerkante C die     Verbindungsleitung    11'       blockiert.    Dadurch wird     nämlich    das von der Druck  quelle ständig     zugeführte        Druckmittel    am weiteren       Ausfliessen        verhindert.    Das     Druckmittel        fliesst    nun  mehr erneut in den     Zylinder    13 des     Stellgliedes    14,

    wo es den Kolben 16 gegen den Druck der Feder 18  wieder in seine Ruhelage     zurückführt    und somit über  die     Kolbenstange    17 die     Störflügel        ausser    Tätigkeit  setzt.  



  Dieser Vorgang wiederholt sich bei weiterem  Öffnen des Leitrades, wobei die     Leitungen    11" bzw.  I1"' so lange freigegeben sind und das     Druckmittel     über die     Auslassöffnung    19 abfliesst, bis das Lauf  rad entsprechend nachgerückt ist und der Steuerkol  ben 10 mit der Kante C die Leitungen 11"     bzw.    11"'  absperrt. Dabei     wird    jedesmal der Kolben 16 aus  seiner Ruhelage bewegt, und somit werden auch stets  die mit ihm verbundenen Störflügel betätigt.  



  Bei einer Steuerung von     Leit-    und Laufrad im       Sinne    einer     Schliessbewegung    ist eine     Begrenzung    der       Durchgangsdrehzahl    auf die     Höchstdurchgangsdreh-          zahl    in der gleichen Weise gegeben, wenn die Verstell  bewegung des     Laufrades    der des Leitrades voreilt  und dabei die Steuerkante C des     Steuerkolbens    10  die Verbindungsleitungen 11 "', 11" und 11' nachein  ander eher freigibt,     als    die Steuerkante B des Steuer  kolbens 6 diese nacheinander wieder     absperrt.     



  Eine sichere Begrenzung der     Durchgangsdrehzahl     ist auch     dann    gegeben,     wenn,    die     Verstellbewegung     des     Leitrades    der des Laufrades bei einer     öffnungs-          Bewegung    so weit voreilt,     dass,    beispielsweise die       Steuerkante    B des Steuerkolbens 6 die beiden Ver  bindungsleitungen 11' und 11" freigibt, ehe die Lauf  radverstellbewegung einsetzt, da auch bei einer sol  chen     Öffnungsbewegung    des     Leitrades    sofort mit der  Freigabe der ersten Verbindungsleitung, also 11', das.

         Stellglied        betätigt    wird.     Entsprechendes        gilt        sinnge-          mäss    auch bei einer     Schliessbewegung.     



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2     weist    ausser  den     mit        Fig.    1     übereinstimmenden    und gleichbezeich  neten Teilen ein     als    Steuerschieber 26 ausgebildetes       Steuerglied    auf, das in den Steuerleitungen 20a, 20b  und 21a,

       21b        zwischen    dem     Leitradstellmotor    und  dem diesem     zugeordneten        Steuerventil    24 über     die     Leitungen 20a und 21a sowie die Umgehungsleitun-      gen 28 und 29 mit dem     Leitradstellmotorzylinder    40  und über die     Leitungen    20b und 21b mit dem Steuer  ventil 24 verbunden ist. Über die Leitung 30 ist der       Zylinder    27 des Steuerschiebers 26 ausserdem an  eine Druckquelle angeschlossen.

   Im     Zylinder    27 ist  der Schieber 31     geführt,    der aus vier hintereinander       angeordneten    Kolben 32, 33, 34, 35 besteht, die  durch die Stangen 36, 37 und 38 starr verbunden  sind, und der über die Stange 17 mit dem Kolben  16 des Stellgliedes 14 verbunden ist.  



  Wird das Steuerventil 24     in.    der eingezeichneten       Pfeihichtung        gesteuert,    so     fliesst    Druckmittel von  einer     Druckquelle    über die Steuerleitung 21b, den       Zylinder    27 und die Steuerleitung 21a in den     Leit-          radstelhnotorzylinder    40 auf die Unterseite des     Leit-          radstellmotorkolbens    4.

   Der Kolben 4 bewegt sich  in Pfeilrichtung und verstellt das     Leitrad    in öffnen  dem Sinn.     Gleichzeitig        fliesst    von der Oberseite des       Kolbens    4 Druckmittel über die     Steuerleitung    20a,  den Zylinder 27, die Steuerleitung 20b und das  Steuerventil 24 ab. Die Umgehungsleitungen 28 und  29 sind zunächst durch die Kolben 32 und 35 des.  Schiebers 31 gesperrt. Gleichzeitig bewegt sich auch  der mit dem     Leitradstelhnotorkolben    4 über die;  Stange 5 verbundene Steuerkolben 6 im     Zylinder    3  in     Pfeilrichtung,    wobei er im Verlauf der Verstell  bewegung mit seiner Steuerkante B die Leitung 11'  freigibt.

   Das von einer Druckquelle bisher über die  Leitung 15 in den Zylinder 3 und über die Leitung  12 in den     Zylinder    13 des     Stellgliedes        ständig    zuge  führte, den Kolben 16 gegen den Druck der Feder 18  in Ruhelage haltenden Druckmittel hat     nunmehr    über  die Leitung 11', den     Zylinder    7 und die     Auslassöff-          nung    19     Abfluss.    Dadurch wird der Kolben 16 vom  Druckmittel     entlastet    und durch die Kraft der Feder  18 aus seiner Ruhelage bewegt.

       Ebenso    wird auch  der mit dem Kolben 16 über die Stange 17 verbun  dene Schieber 31 in der gleichen Richtung bewegt,  wodurch die Kolben 34 und 35 des Steuerschiebers  31 die Leitungen 20b und 21b absperren. Dabei  bleiben die Umgehungsleitungen 28, 29 zunächst  noch durch die Kolben 32 und 35 gesperrt. Somit  sind sämtliche     Verbindungsleitungen    zwischen dem       Zylinder    27 und dem     Leitradstellmotorzylinder    40       gesperrt.    Der     Leitradstellmotorkolben    4 ist also  blockiert und     kann.    das Leitrad nicht weiter öffnen.  



  In Abhängigkeit von insbesondere der     Stellge-          schwindigkeit        des        Stellgliedes    14 und der Stellmotoren  1 und 2 kann nun im weiteren Verlauf die Begren  zung der     Durchgangsdrehzahl    auf zweierlei Art und  Weise     erfolgen.     



  <I>Fall A</I>  Der Steuerschieber 31 bewegt sich weiter und  gibt mit den Kolben 32 und 35 die Umgehungslei  tungen 28 und 29 frei, wobei die Steuerleitungen  20a und 21a nach wie vor blockiert bleiben. Dadurch       wird    die Verbindung     zwischen    der Druckleitung 30  und der Umgehungsleitung 28 frei, und es gelangt       Druckmittel    von der Druckquelle über die Druck  leitung 30,

   über den     Zylinder    27 und die Umgehungs-         leitung    28     bzw.        die    Steuerleitung 20a in den     Leit-          radstellmotorzylinder    1 auf die Oberseite des     Leit-          radstellmotorkolbens    4.

   Gleichzeitig kann von der  Unterseite des     Leitradstelhnotorkolbens    4 Druckmit  tel aus dem     Leitradstellmotorzylinder    1 über einen       'feil    der     Steuerleitung        21a,    die Umgehungsleitung 29  und den     Zylinder    27     abfliessen,    so dass der     Leitrad-          stellmotorkolben    4 entgegen der Pfeilrichtung bewegt  und damit das Leitrad in     Schliessrichtung    verstellt  wird. Gleichzeitig mit dem     Leitradstellmotorkolben     4 wird über die Steuerstange 5 der Steuerkolben 6  in der gleichen Richtung bewegt.

   Dabei     schliesst    er  die Verbindungsleitung 11', wodurch das in den Zy  linder 13 des     Stellgliedes    14     ständig        zugeführte     Druckmittel am     Ausfliessen        verhindert    wird, das  nunmehr den Kolben 16 gegen die Kraft der Feder  18 wieder in seine Ruhelage     drückt.    Dabei wird auch  der mit dem Kolben 16 über die Stange 17 verbun  dene Schieber 31 wieder in seine Ausgangsstellung  zurückgeführt.

       Hierbei    sperren zunächst die Kolben  32, 34, 35 des Schiebers 31     sämtliche    Verbindungs  leitungen 20a, 21a, 28 und 29     zwischen    dem     Zylinder     27 und dem     Leitradstellmotorzylinder    40 ab und  blockieren den     Leitradstelhnotorkolben    4 sowie den  mit ihm verbundenen Steuerkolben 6.     Anschliessend     geben die Kolben 34 und 35 die Steuerleitungen 20a  und 21a wieder frei, so dass die Verstellung des     Leit-          rades    wieder     möglich    ist.

   Der Kolben 13 ist hierbei  also in seine Ruhelage zurückgeführt, bevor das Lauf  rad bis zu einer     entsprechenden    Öffnung nachgelau  fen ist.  



  <I>Fall B</I>  Inzwischen ist - über     beispielsweise    eine Rück  führung - bereits auch eine     Verstellbewegung    des       Laufradstellmotors    in öffnendem Sinne (in Pfeilrich  tung) eingeleitet worden, und der     Laufradstellmotor-          kolben    8 ist der     Verstellbewegung    des     Leitradstell-          motorkolbens    4 schon so weit nachgefolgt,     dass    der  Kolben 10 mit seiner Steuerkante C die freie Verbin  dungsleitung 11'     absperrt,    bevor durch eine weitere       Verstellbewegung    des Schiebers 31 die Freigabe der  Leitungen 20a, 21a,

   28 und 29 erfolgt ist. Das, stän  dig zugeführte     Druckmittel    ist somit     am    weiteren       Ausfliessen    über die     Auslassöffnung    19     verhindert,     so dass der Kolben 16 des Stellgliedes 14 vom     Druck-          mittel    wieder     beaufschlagt    und gegen die Kraft der  Feder 18 wieder in die Ruhelage zurückgeführt wird,  noch bevor der Kolben 32 die Verbindung zwischen  der Druckleitung 30 und der Umgehungsleitung 28  freigegeben hat.

   Ohne     dass    von der Druckquelle ein  zusätzlicher     Schliessimpuls    über die Leitungen 30  und 28 auf die Oberseite des     Leitradstellmotorkol-          bens    4 erfolgt, wird also die     kurzzeitige    Blockierung  des Leitrades wieder aufgehoben und die weitere  Verstellung des Leitrades möglich. Dieser Vorgang  wiederholt sich     sinngemäss    auch bei den Leitungen  11" und 11"'.  



  Bei einer Steuerung von     Leit-    und Laufrad im  Sinne einer     Schliessbewegung    ist die Begrenzung der       Durchgangsdrehzahl    in der gleichen Weise gegeben,      wenn die     Verstellbewegung    des Laufrades der des       Leitrades    entsprechend stark voreilt und dabei die  Steuerkante C des Steuerkolbens 10 die Verbindungs  leitungen 11"', 11" und 11' eher freigibt,     als,    die  Steuerkante B des Steuerkolbens 6 diese     absperrt.     Hierbei     erfolgt    die angestrebte     Berichtigung    der     ao,

          q9-          Zuordnung    durch den von einer Druckquelle über die  vom Kolben 32 des Schiebers 31 freigegebenen Lei  tungen 30 und 28 bewirkten zusätzlichen     Schliessim-          puls    auf die Oberseite des     Leitradstellmotorkolbens    40.  



  Der     Schieber    31     kann    auch     zwischen    Steuerventil  24 und     Laufradstelhnotor    2 angebracht werden.     Dann     gilt     sinngemäss    dasselbe,     wie    vorstehend     erläutert,     nur gelten entsprechend     die    in     Fig.    3 durch Pfeile  angedeuteten Bewegungseinrichtungen von Steuer  kolben und Stellmotor für eine Verstellung in       Schliessrichtung    und der vom Kolben gesteuerte zu  sätzliche Impuls     wirkt    jetzt auf die Öffnung     des     Laufrades.  



       Ebenso        können    auch     für    Leitrad- und     Laufrad-          verstellung    Steuerschieber vorgesehen werden, die  entweder von einem Stellglied gemeinsam oder aber  auch von zwei     getrennten        Stellgliedern    betätigt wer  den.  



  Nach     Fig.    3 sind zwischen dem Zylinder 40 des       Leitradstellmotors    und dem Zylinder 41 des Lauf  radstellmotors die Verbindungsleitungen 42', 42" und  42"' angeordnet. Von diesen Verbindungsleitungen  zweigen die     Umgehungsleitungen    42a',     42a"    und     42d"     sowie 42b', 42b" und 42b"' ab und münden um je  genau eine Länge des     Leitradstellmotorkolbens    43  bzw. des     Laufradstelhnotorkolbens    44 gegenüber den       Einmündungen    der Verbindungsleitungen 42', 42"  und 42"' versetzt in den     Leitradstellmotorzylinder    40  bzw.

   den     Laufradstellmotorzylinder    41 ein.  



  Es sei beispielsweise     angenommen,    dass die     Leit-          radverstellung    stets der     Laufradverstellung    voraus  eilt, wie das der Fall ist,     wenn    ein Reger direkt nur  auf die     Leitradverstellung    wirkt und diese die Lauf  radverstellung     steuert.    Dann ist die Wirkungsweise  folgende:

         Steuert    der Regler das     Leitradsteuerventil    45     im          Sinne    einer öffnenden     Verstellbewegung    des     Leit-          rades,        dann.        kann    über die Steuerleitung 46 ein Druck  mittel in den Zylinder 40 auf die Unterseite des       Kolbens    43     einströmen.    Da gleichzeitig die Steuer  leitung 47 für den     Abfluss    von Druckmittel geöffnet  ist,

   bewegt sich der Kolben 43 aus der gezeichneten       Schliessstellung    in     Pfeilrichtung.    Während inzwischen  durch die öffnende     Verstellbewegung    des Kolbens  43 auch das     Laufradsteuerventil    48 im Sinne einer  öffnenden     Verstellbewegung    verstellt wird, so dass  Druckmittel über die Steuerleitung 49 in den Zy  linder 41 auf die Unterseite des Kolbens, 44 ein  strömen und über die Steuerleitung 50 auf seiner  Oberseite abströmen kann, der     Laufradstellmotor-          kolben    44 also     ebenfalls    aus der gezeichneten Schliess  stellung in Pfeilrichtung bewegt wird,

   gibt der Kolben  43     mit    seiner Steuerkante D die Leitung 42' frei.  Somit hat     das        Druckmittel    von der Unterseite des    Kolbens 43 aus dem     Zylinder    40 Abfluss über die  Leitung 42' und die Steuerleitung 50.

   Dadurch wird  der Druck auf der Unterseite des Kolbens 43 fast       völlig    abgebaut.     Gleichzeitig        fliesst        Druckmittel    aber  auch über     die    Leitung 42ä auf die Oberseite des  Kolbens 43, so dass auf den beiden Seiten des Kol  bens 43     nunmehr    Druckgleichheit herrscht und der  Kolben 43 infolgedessen stehenbleibt, auch wenn der       Kolbenschieber    des     Steuerventils    45 noch nicht in  seine Ausgangsstellung     zurückgekehrt    ist. Eine wei  tere Verstellung des.

   Kolbens 43 und damit des     Leit-          rades    ist erst dann     möglich,    wenn der Kolben 44 und       damit    das Laufrad so weit verstellt ist, dass     seine     Steuerkante E die Leitung 42'     verschliesst.    Dabei  öffnet er     gleichzeitig    die Umgehungsleitung 42b', so  dass Druckmittel über die Leitung 49 und den Zy  linder 41 in die Umgehungsleitung 42b' und von  hier     in    die Leitung 42'     fliesst.    Der     Ausfluss,    aus. Lei  tung 42' über den Zylinder 41 und die Steuerleitung  50 ist     jetzt    aber gesperrt.

   Der volle Druck des über  die Steuerleitung 49,     Zylinder    41 und Umgehungs  leitung 42b'     zuströmenden        Druckmittels    wirkt     jetzt     also in der Verbindungsleitung 42' in     Richtung    zum  Zylinder 40.

   Ist das Steuerventil 45 noch im Sinne  einer öffnenden     Verstellbewegung    des     Leitrades    ver  stellt, so     bewirkt    das über die beiden Steuerleitungen  46 und 49 zuströmende     Druckmittel    einen Druck  anstieg auf der Unterseite des     Kolbens.    43, da über  die Umgehungsleitung 42ä nicht das gesamte Druck  mittel in gleichem     Klasse    abströmen     kann.    Der Kol  ben 43 bewegt sich dadurch weiter und verschliesst  zunächst die Umgehungsleitung 42a'.

   Im weiteren  Verlauf wiederholt sich der gleiche     Vorgang,        wenn          die    Steuerkante D des Kolbens 43 die Leitung 42"  und     schliesslich    die Leitung 42"' freigibt.  



  Bei einem Steuervorgang im Sinne einer öffnen  den     Verstellbewegung    von     Leit-    und Laufrad ist die       Verstellbewegung    des     Laufradstellmotorkolbens    44       völlig    unabhängig von der des     Leitradstellmotor-          kolbens    43, d. h., der     Laufradstelhnotorkolben    44       kann.    gegenüber dem     Leitradstellmotorkolben    43  voreilen.

       Verhindert    wird     lediglich,    dass der     Leitrad-          stellmotorkolben    43 gegenüber dem     Laufradstellmo-          torkolben    44     unzulässig    voreilt.  



  Bei einem     Steuervorgang        im        Sinne    einer schlies  senden     Verstellbewegung    von     Leit-    und Laufrad ist  dagegen die     Verstellbewegung    des     Leitradstellmotor-          kolbens    43     völlig    unabhängig von der des Laufrad  stellmotorkolbens 44, d. h., der     Leitradstellmotor-          kolben    43     kann,    gegenüber dem     Laufradstellmotor-          kolben    44 voreilen.

   Auf die gleiche Weise, wie beim  Öffnungsvorgang beschrieben,     wird    jetzt verhindert,  dass der     Laufradstellmotorkolben    44 gegenüber dem       Leitradstelhnotorkolben    43 unzulässig     voreilt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Sicherung von doppeltregulierten druckflüssigkeitsgesteuerten Kaplanturbinen gegen Überschreiten einer Höchstdurchgangsdrehzahl, ge- kennzeichnet durch eine Anzahl von Druckflüssig- keitssteuerleitungen (11', 11", 11 "'; 42', 42", 42 "';
    42a',<I>42ä',</I> 42d"; <I>42b', 42b", 42b"')</I> zwischen dem Leitradstellmotor (1) und dem Laufradstellmotor (2), die selbsttätig die Druckräume der Stellmotoren (1, 2) oder zumindest ein Stellglied (14) steuern, das mit einem Steuerglied (26) in den Druckflüssigkeitszu- leitungen eines oder beider Stellmotoren (1, 2) bzw.
    mit einem die Strömung beeinflussenden Drehzahl- begrenzungselement verbunden ist, das ganze derart, dass bei Erreichen solcher Zuordnungen zwischen der Leitradöffnung (a,) und der Laufradöffnung (9p), welche einer vorgegebenen, höchstens aber der Höchstdurchgangsdrehzahl entsprechen, die weitere Verstellbewegung der Stellmotoren (1, 2) im Sinne eines überschreitens dieser Drehzahl blockiert ist bzw.
    dass bei einer weiteren Verstellbewegung der Stellmotoren (1, 2) die Durchgangsdrehzahl auf die vorgegebene bzw. auf die Höchstdurchgangsdrehzahl begrenzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Steuerleitung aus einer direk ten Verbindungsleitung (42', 42", 42 "') zwischen den Zylindern (40, 41) der Stellmotoren (1 und 2) sowie je einer die Verbindungsleitung mit jedem Zylinder verbindenden Umgehungsleitung<I>(42a', 42ä',</I> 42d";
    <I>42b', 42b", 42b"')</I> besteht und alle Leitungen in Richtung der Verstellbewegung der Stellmotoren (1, 2) gegeneinander versetzt in gleicher Reihenfolge an den Zylindern (40, 41) der Stellmotoren (1, 2) an geschlossen sind (Fig. 3).
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgehungsleitungen (42a', <I>42ä',</I> 42d"; <I>42b',</I> 42b", 42b"') in entgegengesetzter Richtung um genau eine Länge des Leitradstelhnotor- kolbens (43), bzw. des - Laufradstellmotorkolbens (44) gegenüber ihren zugeordneten Verbindungslei tungen (42', 42", 42 "') versetzt am Zylinder (40 bzw. 41) der Stellmotoren (1 und 2) angeschlossen sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerleitungen Verbindungs leitungen (11', 11", 11 "') zwischen den Steuerzylin- dern (3, 7) zweier mit den Kolben (4 bzw. 8) der Stellmotoren (1 bzw. 2) verbundener Steuerschieber (6 und 10) sind, die abhängig von deren Verstellbe- wegungen den Ein- bzw.
    Auslass in Richtung der Verstellbewegungen der Steuerschieber (6, 10) gegen- einander versetzt in der gleichen Reihenfolge an den Zylindern. (3, 7) angeschlossenen Verbindungsleitun gen (11) steuern (Fig. 1). 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Steuerzylin ders (3) über eine Verbindungsleitung (12) an die eine Seite des Stellgliedes (14) angeschlossen ist und das entgegengesetzte Ende des anderen Steuerzylin ders (7) eine Auslassöffnung (19) aufweist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Stellglied (14) ver bundene Ende des Zylinders (3) an eine Druckquelle, vorzugsweise an die Druckquelle für die Stellmotoren (1, 2), angeschlossen ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindungsleitung (12) nahe dem Stellglied (14) ein Rückschlagventil und zwischen dem Stellglied und dem Rückschlagventil eine einstellbare Auslassdrossel angeordnet ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Stellglied (14) ein einseitig wirkender Bremsstellmotor ist, dessen andere Kol benseite ständig durch eine vorzugsweise einstellbare Kraft (18) belastet ist.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuerglied ein Steuerschieber (26) ist, dessen Zylinder (27) ausser an die Druck flüssigkeitszuleitungen<I>(20b, 20a; 21b,</I> 2la) des Leit- radstelhnotors (1) an eine Druckquelle angeschlossen ist und dessen insbesondere vier in starrer unverän derlicher Zuordnung miteinander verbundene Kolben (32 bis 35) mit dem beweglichen Teil (16) des Stell- gliedes (14) in Wirkverbindung stehen.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Drehzahlbegrenzungselement wenigstens ein in die Strömung innerhalb der Turbine einschwenkbarer Störflügel, oder ein Ventil zur Luft- zufuhr in die Turbine ist, der bzw. das mit dem beweglichen Teil (16) des Stellgliedes (14) in Wirk verbindung steht. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehzahlbegrenzungsele- ment wenigstens eine der Schaufeln des Leitrades ist, die mit dem beweglichen Teil (16) des Stellgliedes (14) in Wirkverbindung steht, so dass sie durch das Stellglied (14) zusätzlich zu ihrer Verstellbarkeit durch den Turbinenregler verstellbar ist.
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