DE2808032C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
- F15B13/04—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
- F15B13/0416—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor with means or adapted for load sensing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung, die von einer Pumpe
mit Druckmittel gespeist wird, nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Eine derartige Ventilanordnung ist aus der US-PS 39 84 979
bekannt. Die vorbekannte Anordnung ist sowohl für die Steuerung
positiver Lasten als auch für die Steuerung negativer Lasten
geeignet. Sie besitzt den weiteren Vorteil, daß bei der Steue
rung einer negativen Last die Druckmittelzufuhr von der Pumpe
abgesperrt werden kann und das Druckmittel von der Austritts
seite der Eintrittsseite zugeführt werden kann. Hierdurch wird
bei der Steuerung einer negativen Last Energie eingespart, so
daß eine Laststeuerung mit herabgesetzten Leistungsverlusten
ermöglicht wird und das System mit einem höheren Wirkungsgrad
arbeitet. Der Steuerschieber arbeitet bei der vorbekannten
Ventilanordnung in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen
einer Rücklaufkammer einerseits und dem Druck auf der Abström
seite der gesamten Anordnung, der durch ein Druckhalteventil
bestimmt wird, andererseits. Dabei entspricht der Druck in der
Rücklaufkammer nicht dem Druck in den Rücklaufräumen, sondern
einem diesem gegenüber verminderten Druck, da das Druckmittel
zunächst eine Drosselkante durchströmen muß. Die genannte Vor
veröffentlichung zeigt demnach eine "kompensierte" Ventil
anordnung.
Die ältere, nicht vorveröffentlichte DE-OS 27 53 439 zeigt eine
Ventilanordnung mit einem Gehäuse, einem Steuerschieber und
einem Regelventilschieber, die in einem Druckmittelsystem mit
mehreren positiven und negativen Lasten in sämtlichen Belastungs
fällen dadurch optimal arbeitet, daß der Regelventilschieber in
Abhängigkeit von der Druckdifferenz an den drosselnden Steuer
nuten des Steuerschiebers betätigbar ist, daß ein Steuerkanal
von den Rücklaufräumen zu einer Steuerkammer führt und der
abgegriffene Steuerdruck entgegen der Kraft einer Feder auf den
Regelventilschieber einwirkt, und daß eine von der Stellung des
Regelventilschiebers gesteuerte Verbindung zwischen dem Abström
raum und der Rücklaufleitung einerseits und demjenigen der
Arbeitsanschlußräume andererseits, der druckentlastet ist, vor
gesehen ist. Ein Absperrventilschieber zwischen der Pumpe und
dem Steuerschieber zum Absperren des Strömungsweges zwischen der
Pumpe und dem Steuerschieber und zum Öffnen des Strömungsweges
zwischen den Rücklaufräumen und der Ventilkammer in Abhängigkeit
von einer vorgegebenen Druckdifferenz ist bei der DE-OS 27 53 439
jedoch nicht vorhanden.
Aus den Vorveröffentlichungen DE-OS 25 21 048 und US-PS 38 82 896
sind Ventilanordnungen bekannt, bei denen jedoch eine Rück
führung von der Austrittsseite auf die Eintrittsseite nicht
stattfindet, wenn eine negative Last gesteuert wird.
Die US-PS 39 98 134 zeigt eine Ventilanordnung, bei der die
Arbeitsanschlußräume von der Pumpe mit Druckmittel von einem
bestimmten Mindestdruck versorgt werden, wenn eine negative Last
gesteuert wird. Auch beim Gegenstand der genannten Vorveröffent
lichung findet also bei der Steuerung negativer Lasten eine
Rückführung von der Austrittsseite zu der Eintrittsseite nicht
statt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs angegebene Ventil
anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe ausgehend von einer gattungsgemäßen Ventilanordnung durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Strömungs
weg zwischen der Pumpe und dem Steuerschieber wird dann von dem
Absperrventilschieber unterbrochen, wenn einer der Arbeits
anschlußräume durch die zweiten drosselnden Steuernuten mit
einem Rücklaufraum verbunden ist und wenn der Druck in diesem
Arbeitsanschlußraum einen vorgegebenen Druckwert übersteigt. Der
vorgegebene Druckwert wird dabei durch eine Feder und durch den
Druck im anderen Arbeitsanschlußraum bestimmt. Gleichzeitig wird
dann der Strömungsweg zwischen den Rücklaufräumen und der Ventil
kammer von dem Absperrventilschieber geöffnet. Bei der Steuerung
einer positiven Last strömt das Druckmittel von der Pumpe über
den Absperrventilschieber zum Steuerschieber. Der Druck in den
Arbeitsanschlußräumen ist dann groß genug, um den Absperrventil
schieber in der geöffneten Stellung zu halten. Bei der Steuerung
einer negativen Last steigt der Druck in den Rücklaufräumen an.
Sobald dieser Druck höher ist als die Summe der Kräfte, die
durch die Feder und durch den in dem anderen Arbeitsanschlußraum
herrschenden Druck erzeugt werden, geht der Absperrventilschie
ber in die Schließstellung. Dadurch wird gleichzeitig der
Strömungsweg zwischen den Rücklaufräumen und der Ventilkammer
geöffnet. Das Druckmittel kann jetzt bei der Steuerung einer
negativen Last von einem der Rücklaufräume zur Ventilkammer
gelangen. Die Verbindung zur Pumpe ist abgesperrt, und eine
Verbindung zwischen der Austrittsseite des Steuerventils und
dessen Eintrittsseite ist hergestellt.
Die erfindungsgemäße Ventilanordnung kann in einem System ver
wendet werden, in dem mehrere Lasten durch voneinander unab
hängige Stromregelventile in positiven und negativen Lastzu
ständen einzeln gesteuert werden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen beschrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der beigefügten Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
die
einzige Figur im Längsschnitt eine Ausführungs
form der Ventilanordnung.
Die einzige Figur zeigt im Längsschnitt eine Ausführungsform
einer Ventilanordnung, die zur Steuerung von positiven Lasten in
Abhängigkeit von einer eintrittsseitig von dem Druckmittelmotor
11 vorhandenen Druckdifferenz und zur Steuerung von negativen
Lasten bei abgesperrter Pumpe 12 in Abhängigkeit von einer
austrittsseitig von dem Druckmittelmotor 11 vorhandenen Druck
differenz geeignet und für die Verwendung in einem lastabhän
gigen Druckmittelsteuersystem bestimmt ist, wobei Leitungen,
eine Wegeventil 10, eine Pumpe 12, ein zweites Wegeventil 14,
ein abströmseitiges Druckhalteventil 35 und ein Behälter 17
schematisch dargestellt sind.
Ein Wegeventil 10 ist zwischen einem schematisch angedeuteten
Druckmittelmotor 11, der eine Last W steuert, und einer Pumpe 12
eingeschaltet, die mit konstanter oder verstellbarer Fördermenge
arbeitet und die von einem nicht gezeigten Antriebsmotor ange
trieben wird. Die zur Steuerung des schematisch dargestellten
Wegeventils 10 dienenden Einrichtungen sind zwar voneinander
getrennt, doch können die von der strichpunktierten Linie um
gebenen Einrichtungen in einem einzigen Gehäuse angeordnet sein
und einen Steuermodul bilden.
Zwischen einem schematisch angedeuteten Druckmittelmotor 15, der
eine Last W steuert, und der Pumpe 12 ist ein zweites Wegeventil
14 eingeschaltet, das mit dem Wegeventil 10 identisch ist. Der
von der Pumpe 12 an die Wegeventile 10 und 14 abgegebene Druck
mittelstrom wird mittels eines Pumpenreglers 16 gesteuert. Wenn
die Pumpe 12 mit konstanter Fördermenge arbeitet, wird als
Pumpenregler 16 ein druckdifferenzregelndes Überströmventil
verwendet, das in bekannter Weise bewirkt, daß so viel von der
Pumpe 12 gefördertes Druckmittel in einem Behälter 17 über
strömt, daß der Förderdruck der Pumpe 12 um eine konstante
Druckdifferenz über dem in dem Druckmittelmotor 11 oder 15
herrschenden Lastdruck gehalten wird. Wenn die Pumpe 12 mit
verstellbarer Fördermenge arbeitet, wird als Pumpenregler 16 ein
an sich bekannter Differenzdruckregler verwendet, der durch Ver
änderung des Förderstroms der Pumpe 12 deren Förderdruck um eine
konstante Druckdifferenz über dem in dem Druckmittelmotor 11
oder 15 herrschenden Lastdruck hält.
Das Wegeventil 10 ist ein Vierwegeventil. Sein Gehäuse 18
besitzt eine Bohrung 19, in der ein Steuerschieber 20 axial
geführt ist. Dieser ist mit Steuerbunden 21, 22 und 23 versehen,
die in der in der Zeichnung gezeigten, neutralen Stellung des
Steuerschiebers 20 bewirken, daß eine Ventilkammer 24, Arbeits
anschlußräume 25 und 26 und Rücklaufräume 28 und 29 voneinander
getrennt sind. Die Rücklaufräume 27 und 28 sind durch Leitungen
29 und 30 mit dem Raum 31 eines Absperrventils 32 verbunden, das
seinerseits über die Leitung 33 und die Abströmleitung 34 mit
einem abströmseitigen Druckhalteventil 35 verbunden ist. Dieses
ist durch eine Leitung 36 mit dem Behälter 17 verbunden.
Die Pumpe 12 ist über eine Druckleitung 37 und ein nicht
gezeigtes Last-Rückschlagventil mit einem Druckanschlußraum 38
des Absperrventils 32 und über eine Druckleitung 39 und ein
nicht gezeigtes Last-Rückschlagventil mit der Ventilkammer des
Wegeventils 14 verbunden. Eine Steuerbohrung 40 verbindet den
Druckanschlußraum 38 mit der Ventilkammer 24′. In der Steuer
bohrung 40 ist ein Absperrventilschieber 41 axial verschiebbar,
der an seinem einen Ende in dem Raum 42 vorsteht, der durch die
Leitungen 43, 44 und 45 mit Lastdruck-Meßkanälen 46 und 47 für
positive Lasten verbunden ist. An seinem anderen Ende steht der
Absperrventilschieber 41 in den Steuerraum 48 vor, der durch
Leitungen 49 und 50 mit den Lastdruck-Meßkanälen 51 und 52 für
negative Lasten verbunden ist. Der Absperrventilschieber 41
besitzt einen Steuerbund 53 zum Trennen des Raums 42 von dem
Druckanschlußraum 38, einen Steuerbund 54 zum Trennen des
Druckanschlußraums 38 und der Ventilkammer 24′ von dem Raum 31,
einen Steuerbund 55 zum Trennen des Raums 31 von dem Steuerraum
48 und einen Anschlag 56. Eine Rückstellfeder 57 trachtet, den
Absperrventilschieber 41 in eine Stellung zu bewegen, in der der
Druckanschlußraum 38 und die Ventilkammer 24′ miteinander ver
bunden sind. Wenn der Absperrventilschieber 41 aus der darge
stellten Stellung aufwärtsbewegt wird, legt sich der Steuerbund
54 an den Steg 58 an, so daß der Druckanschlußraum 38 von der
Ventilkammer 24′ getrennt wird, und wird automatisch die Ventil
kammer 24′ mit dem Raum 31 verbunden. Der Hub des Absperrventil
schiebers 41 wird durch die Fläche 59 begrenzt.
Wenn die Pumpe 12 mit konstantem Förderstrom arbeitet, wird von
der Pumpe im Überschuß gefördertes Druckmittel über das druck
differenzregelnde Überströmventil 16 und die Leitung 60 in die
Abströmleitung 34 geführt, die mit dem Raum 31, den Rücklauf
räumen 27 und 28, einem Rückschlagventil 62, kavitationsver
hindernden Rückschlagventilen 64 und 64 a, dem abströmseitigen
Druckhalteventil 35 und über die Leitung 63 mit allen Abström
kanälen des Wegeventils 14 in Verbindung steht. Das Rückschlag
ventil 62 ist zwischen der Leitung 61 und der Ventilkammer 24
und die kavitationsverhindernden Rückschlagventile 64 und 64 a
sind zwischen der Leitung einerseits und dem Arbeitsanschlußraum
26 bzw. 25 andererseits eingeschaltet.
Zwischen den Arbeitsanschlußräumen 25 und 26 einerseits und der
Ventilkammer 24 andererseits ist je ein Lastdruck-Meßkanal 46
bzw. 47 für positive Lasten angeordnet. Diese in der neutralen
Stellung des Steuerschiebers 20 durch dessen Steuerbund 22
gesperrten Meßkanäle sind durch Signalleitungen 44 und 45, ein
Rückschlagventil 67 und die Signalleitung 65 mit dem Pumpen
regler 16 verbunden. Die Lastdruck-Meßkanäle des Wegeventils 14
sind in ähnlicher Weise durch die Leitung 66, ein Rückschlag
ventil 67 a, die Leitung 68 und die Signalleitung 65 mit dem
Pumpenregler 16 verbunden.
Das abströmseitige Druckhalteventil 35 ist zwischen den Wege
ventilen 10 und 14 einerseits und dem diesen Ventilen gemeinsam
zugeordneten, drucklosen abströmseitigen Teil des Systems einge
schaltet. Zu diesem drucklosen Teil gehören die von der Pumpe 12
kommende Überströmleitung und der Behälter 17. Das Druckhalte
ventil 35 ist mit einem Drosselkörper 69 und einer Druckfeder 70
versehen, die den Drosselkörper 69 zu einem Ventilsitz 71 hin zu
bewegen trachtet.
Der Steuerbund 22 des Steuerschiebers 20 ist mit Steuernuten 72
und 73 zur Einstellung eines Steuersignals ausgebildet, die in
der Ebene der Lastdruck-Meßkanäle 47 und 46 für positive Lasten
angeordnet sind, und mit ersten drosselnden Steuernuten 74 und
75, die in an sich bekannter Weise in der Umfangsrichtung in
Abständen voneinander und von den Steuernuten 72 und 73 ange
ordnet sind. Die Funktion der Steuernuten 72 und 73 zur Ein
stellung eines Steuersignals kann in an sich bekannter Weise von
den Stirnflächen des Steuerbundes 22 übernommen werden. Auf
geeignete Weise wird eine Drehung des Steuerschiebers 20 in der
Bohrung 19 verhindert. Die Steuerbunde 21 und 23 des Steuer
schiebers 20 sind mit Steuernuten 76 und 77 zur Einstellung
eines Steuersignals ausgebildet, die in der Nähe der Lastdruck-
Meßkanäle 51 und 52 für negative Lasten angeordnet sind, und mit
zweiten drosselnden Steuernuten 78 und 79, die in der Umfangs
richtung in Abständen voneinander und von den Steuernuten 76 und
77 angeordnet sind.
Der Absperrventilschieber 41 ist vorzugsweise so ausgebildet,
daß nach seiner Aufwärtsbewegung in eine Stellung, in der die
obere Fläche des Steuerbundes 54 die Verbindung zwischen dem
Druckanschlußraum 38 und der Ventilkammer 24′ sperrt, die untere
Fläche des Steuerbundes 54 die Verbindung zwischen der Ventil
kammer 24′ und dem Raum 31 gerade aufzusteuern beginnt. Durch
die weitergehende Aufwärtsbewegung des Absperrventilschiebers 41
wird die Verbindung zwischen dem Raum 31 und der Ventilkammer
24′ allmählich voll aufgesteuert.
Die Steuerbunde und die Steuernuten des Steuerschiebers 20 sind
vorzugsweise derart angeordnet, daß nach seiner Bewegung aus der
in Fig. 1 gezeigten neutralen Stellung in der einen oder anderen
Richtung zunächst einer der Arbeitsanschlußräume 25 und 26 durch
die Steuernuten 72 oder 73 mit dem Lastdruck-Meßkanal 47 oder 46
für positive Lasten verbunden wird, während die Arbeitsanschluß
räume 25 und 26 von der Ventilkammer 24 und den Rücklaufräumen
27 und 28 noch getrennt sind. Wenn sich der Steuerschieber 20
weiter von seiner neutralen Stellung wegbewegt, wird der Arbeits
anschlußraum 25 oder 26 durch die Steuernuten 76 oder 77 mit dem
Lastdruck-Meßkanal 51 oder 52 für negative Lasten verbunden,
während der Steuerbund die Ventilkammer 24 noch von den Arbeits
anschlußräumen 25 und 26 trennt und die Steuerbunde 21 und 23
den Arbeitsanschlußraum 25 oder 26 noch von dem Rücklaufraum 27
oder 28 trennen. Bei einer weitergehenden Bewegung des Steuer
schiebers wird der Arbeitsanschlußraum 25 oder 26 durch die
ersten drosselnden Steuernuten 75 oder 74 mit der Ventilkammer
24 verbunden und steuert der Steuerbund 21 oder 23 über die
zweiten drosselnden Steuernuten 78 oder 79 die Verbindung
zwischen dem Rücklaufraum 27 oder 28 und dem Arbeitsanschlußraum
25 oder 26 auf.
In der vorstehend beschriebenen, an sich bekannten Weise bewirkt
der Pumpenregler 16, daß so viel von der Pumpe 12 gefördertes
Druckmittel in die Druckleitung 39 eintritt, daß der Druck in
der Druckleitung 39 um eine konstante Druckdifferenz über dem
Druck des höchsten Lastdrucksignals gehalten wird, das über das
Rückschlagventilsystem an die Signalleitung 65 abgegeben wird.
Wenn sich die Steuerschieber der Wegeventile 10 und 14 in ihrer
neutralen Stellung befinden, in der sie die Lastdruck-Meßkanäle
46 und 47 für positive Lasten sperren, steht das von der Signal
leitung an den Pumpenregler 16 abgegebene Signal daher unter dem
Mindestdruck.
Nach dem Hochlaufen einer mit konstanter Fördermenge arbeitenden
Pumpe 12 bewirkt das druckdifferenzregelnde Druckentlastungs
ventil 16, daß der gesamte Förderstrom der Pumpe über die
Leitung 60, das abströmseitige Druckhalteventil 35 und die
Leitung 36 in den Behälter 17 des Systems überströmt, und zwar
unter dem der Vorspannung der Druckfeder 70 entsprechenden
Mindestdruck, so daß der Druck in der Druckleitung 39 auto
matisch auf einem Wert gehalten wird, der auf eine konstante
Druckdifferenz über dem Druck in der Signalleitung 65 oder dem
Druck in der Abströmleitung 34 liegt. Es wird daher alles von
der Pumpe geförderte Druckmittel mittels des Überströmventils 16
in der vorstehend beschriebenen Weise in den unter niedrigem
Druck stehenden, abströmseitigen Teil des Systems abgeleitet, so
daß kein von der Pumpe 12 gefördertes Druckmittel in den Wege
ventilen 10 und 14 verwendet wird. Die Ventilkammer 24 ist durch
das Rückschlagventil 62 mit dem Druck in der Abströmleitung 34
beaufschlagt. Der an dem abströmseitigen Druckhalteventil 35
eingestellte Druck ist so gewählt, daß der Druckabfall an den
ersten drosselnden Steuernuten 74 oder 75 zum Aufrechterhalten
eines Überdrucks in dem Arbeitsanschlußraum 25 oder 26 genügt.
Dank der Verwendung der kavitationsverhindernden Rückschlag
ventile 64 und 64 a ist es zulässig, an dem abströmseitigen
Druckhalteventil 35 einen viel niedrigeren Druck einzustellen.
Nach dem Hochlaufen der mit verstellbarer Fördermenge arbeiten
den Pumpe 12 wird der aus der Abströmleitung 34 und dem abström
seitigen Druckhalteventil 35 bestehende, unter Druck stehende,
abströmseitige Teil des Systems von der Pumpe 12 mit überströ
mender Flüssigkeit mindestens in der Menge gespeist, die erfor
derlich ist, um in diesem abströmseitigen Teil des Systems einen
Überdruck aufrechtzuerhalten. Zum Aufrechterhalten eines be
stimmten vorgewählten Mindestdruckes in dem abströmseitigen Teil
des Systems kann man ein druckstabilisierendes Druckminderventil
verwenden, über das von dem von der Pumpe geförderten Druck
mittel ein Teilstrom abgezweigt und gedrosselt und in den
abströmseitigen Teil des Systems überströmen gelassen wird, wenn
der Druck in diesem Teil unter den an dem abströmseitigen Druck
halteventil 35 eingestellten Druck sinkt. Ein derartiges druck
stabilisierendes Druckminderventil ist in Fig. 1 gezeigt und
wird nachstehend beschrieben.
Es sei nun angenommen, daß der Arbeitsanschlußraum 25 mit einem
durch eine positive Last bedingten Lastdruck beaufschlagt und
daher der Steuerschieber 20 aufwärts zunächst in eine Stellung
bewegt wird, in welcher der Arbeitsanschlußraum 25 über die
Steuernuten 73 zur Einstellung eines Steuersignals mit dem
Lastdruck-Meßkanal 46 für positive Lasten verbunden ist. Wie
vorstehend beschrieben wurde, bewirkt das durch die positive
Last bedingte Signal, daß von dem Druckmeßkanal 46 über die
Leitung 44, das Rückschlagventilsystem und die Signalleitung 65
an den Pumpenregler 16 abgegeben wird, daß der Druck in der
Druckleitung 39 auf einen Wert steigt, der um eine konstante
Druckdifferenz über dem Lastdruck liegt. Dieser durch eine
positive Last bedingte Lastdruck wird von dem Druckmeßkanal 46
ferner über die Leitung 43 in den Raum 42 des Absperrventils 32
abgegeben, so daß dieser Signaldruck dort auf die Querschnitts
fläche des Absperrventilschiebers 41 wirkt und den Absperrventil
schieber 41 in der in der einzigen Figur gezeigten Stellung
hält, in der die Verbindung zwischen dem Druckanschlußraum 38
und der Ventilkammer 24′ voll aufgesteuert ist. Eine weiter
gehende Aufwärtsbewegung des Steuerschiebers 20 bewirkt, daß der
Arbeitsanschlußraum 26 über die Steuernuten 76 zur Einstellung
eines Steuersignals mit dem Lastdruck-Meßkanal 51 für negative
Lasten verbunden wird. Dieser Meßkanal ist über die Leitung 50
und 49 mit dem Steuerraum 48 des Absperrventils 32 verbunden. Da
in dem Arbeitsanschlußraum 25 ein durch eine positive Last
bedingter Druck herrscht, ist der Druck in dem Arbeitsanschluß
raum 26 und in dem Steuerraum 48 niedrig, so daß während der
Steuerung einer positiven Last auf den Absperrventilschieber 41
eine Druckdifferenz einwirkt, die trachtet, den Absperrventil
schieber 41 in einer Stellung zu halten, in welcher zwischen dem
Druckanschlußraum 38 und der Ventilkammer 24′ eine ununter
brochene Verbindung vorhanden ist. Bei der weitergehenden Auf
wärtsbewegung des Steuerschiebers 20 wird an den zweiten
drosselnden Steuernuten 78 eine Verbindung zwischen dem Arbeits
anschlußraum 26 und dem Rücklaufraum 28 aufgesteuert. Da der
Pumpenregler 16 eine konstante Druckdifferenz zwischen der
Ventilkammer 24 und dem Arbeitsanschlußraum 25 aufrechterhält,
ist der Strom zwischen diesen Räumen der wirksamen Querschnitts
fläche der ersten drosselnden Steuernuten 75 und damit dem Weg
des Steuerschiebers 20 aus seiner neutralen Stellung propor
tional.
Es sei nun angenommen, daß der Arbeitsanschlußraum 25 mit einem
durch eine negative Last bedingten Druck beaufschlagt und daher
der Steuerschieber 20 abwärts zunächst in eine Stellung bewegt
wird, in welcher der Arbeitsanschlußraum 26 durch die Steuer
nuten 72 zur Einstellung eines Steuersignals mit dem Lastdruck-
Meßkanal 47 für positive Lasten verbunden ist. Da in dem Arbeits
anschlußraum 26 aus den vorstehend erläuterten Gründen ein
niedriger Druck herrscht, wird an den Pumpenregler 16 und den
Raum 42 des Absperrventils 32 ein niedriger Druck abgegeben, so
daß der Förderdruck der Pumpe 12 auf einem Bereitschafts-Mindest
wert gehalten wird und die Feder 57 den Absperrventilschieber 41
in der gezeigten Stellung hält. Bei einer weitergehenden Abwärts
bewegung des Steuerschiebers 20 wird der Arbeitsanschlußraum 25
durch die Steuernuten 77 zur Einstellung eines Steuersignals mit
dem Lastdruck-Meßkanal 52 für negative Lasten verbunden, der
jetzt den durch die negative Last bedingten hohen Lastdruck über
die Leitung 49 in den Steuerraum 48 abgibt, so daß der Lastdruck
dort auf die Querschnittsfläche des Absperrventilschiebers 41
einwirkt und diesen gegen die Kraft der Feder 57 ganz aufwärts
bewegt, bis der Anschlag 56 an der Fläche 59 angreift. In dieser
Stellung des Absperrventilschiebers 41 sperrt dessen Steuerbund
54 die Verbindung zwischen dem Druckanschlußraum 38 und der
Ventilkammer 24′, während die Verbindung zwischen der Ventil
kammer 24′ und dem Raum 31 und daher mit dem unter Druck ste
henden, abströmseitigen Teil des Ventils voll aufgesteuert ist.
Solange während der Steuerung einer negativen Last die von dem
durch die negative Last bedingten Lastdruck auf die Querschnitts
fläche des Absperrventilschiebers 41 ausgeübte Kraft stärker ist
als die Kraft der Feder 57, bleibt der Absperrventilschieber 41
in seiner obersten Stellung.
Bei einer weitergehenden Abwärtsbewegung des Steuerschiebers 20
wird der Arbeitsanschlußraum 25 durch die zweiten drosselnden
Steuernuten 79 mit dem Rücklaufraum 27 und der Arbeitsanschluß
raum 26 durch die ersten drosselnden Steuernuten 74 mit der
Ventilkammer 24 verbunden. Jetzt wird das von dem Arbeits
anschlußraum 25 in den Rücklaufraum 27 strömende Druckmittel,
das unter dem durch die negative Last bedingten, hohen Lastdruck
steht, in den zweiten drosselnden Steuernuten 79 gedrosselt. Aus
dem Rücklaufraum 27 fließt Druckmittel in den Leitungen 29 und
30 in den Raum 31, der mit dem unter Druck stehenden, abström
seitigen Teil des Systems in Verbindung steht. Da in der
obersten Stellung des Absperrventilschiebers 41 die Ventilkammer
24′ mit dem Raum 31 und dem unter Druck stehenden, abströmsei
tigen Teil des Systems verbunden ist, gelangt das unter Druck
stehende abströmende Druckmittel aus der Ventilkammer 24 durch
die ersten drosselnden Steuernuten 74 in den Arbeitsanschlußraum
26 und füllt es den Druckmittelmotor 11 eintrittsseitig auf. Der
Raum 31 ist ferner durch die Leitung 61 mit dem Rückschlagventil
62 verbunden, so daß ein zusätzlicher Weg für eine direkte
Zufuhr von Druckmittel aus dem abströmseitigen Teil des Systems
in die Ventilkammer 24 vorhanden ist. Man kann den Druckmittel
motor 11 eintrittsseitig auch direkt über die kavitationsver
hindernden Rückschlagventile 64 und 64 a auffüllen. Da Druck
mittel durch die zweiten drosselnden Steuernuten 79 strömt,
bewirkt ein Absinken des Druckes in dem Arbeitsanschlußraum 26
unter den Druck in dem unter Druck stehenden, abströmseitigen
Teil des Systems, daß das kavitationsverhindernde Rückschlag
ventil 64 geöffnet wird, so daß über dieses Ventil und die
Leitung 61 der zum Auffüllen des Druckmittelmotors 11 erfor
derliche Druckmittelmenge vollständig dem unter Druck stehenden,
abströmseitigen Teil des Systems entnommen werden kann. Bei der
Steuerung einer negativen Last ist daher die Pumpe automatisch
von der Ventilkammer des Wegeventils abgesperrt und wird der
Druckmittelmotor eintrittsseitig mit Druckmittel aufgefüllt, das
von dem Druckmittelmotor abgeströmt bzw. dem unter Druck ste
henden, abströmseitigen Teil des Systems entnommen worden ist.
Dadurch wird eine große Leistungsersparnis erzielt und die
Nutzarbeitskapazität der Pumpe des Systems vergrößert.
Wenn der durch eine negative Last bedingte Lastdruck sehr
niedrig ist, kann zur Steuerung der negativen Last zusätzlich
erforderliche Energie von der Pumpe geliefert werden. Der
Mindest-Lastdruck, bei dem die negative Last die ganze zu ihrer
Steuerung erforderliche Energie liefern kann, ist von der Vor
spannung der Feder 57 abhängig. Man kann diesen Mindestwert für
den durch negative Lasten bedingten Lastdruck so wählen, daß er
gleich dem von dem Pumpenregler bestimmten Bereitschafts-
Mindestdruck in dem System ist.
In Systemen mit Pumpen, die mit konstanter und mit verstellbarer
Fördermenge arbeiten, werden zur Steuerung von Lasten zwar die
selben Einrichtungen verwendet, doch werden in diesen beiden
Fällen unterschiedliche Druckmittelmengen an den abströmseitigen
Teil des Systems und insbesondere an die Abströmleitung 34 ab
gegeben. Bei einer mit konstanter Fördermenge arbeitenden Pumpe
wird alles von der Pumpe im Überschuß geförderte Druckmittel
über das druckdifferenzregelnde Überströmventil 16 und die
Leitung 60 an die Abströmleitung 34 abgegeben, und in der neu
tralen Stellung der Steuerschieber des Systems strömt alles von
der Pumpe geförderte Druckmittel über das druckdifferenzregelnde
Überströmventil 16 in die Abströmleitung 34 über. Eine mit ver
stellbarer Fördermenge arbeitende Pumpe 12 fördert dagegen genau
die von dem System benötigte Druckmittelmenge, so daß normaler
weise kein von der Pumpe gefördertes Druckmittel in die Abström
leitung 34 überströmt. Bei Verwendung einer mit verstellbarer
Fördermenge arbeitenden Pumpe steht daher bei der Steuerung von
negativen Lasten abströmseitig weniger Druckmittel zum eintritts
seitigen Auffüllen des Druckmittelmotors zur Verfügung. Infolge
des Vorhandenseins einer Kolbenstange werden in einem Druck
mittelmotor pro Längeneinheit des Kolbenhubes unterschiedliche
Druckmittelmengen durch die Eintritts- und Austrittsöffnung des
Zylinders verdrängt. Daher kann bei der Steuerung einer nega
tiven Last aus dem Zylinder beträchtlich weniger Druckmittel
abströmen als zum eintrittsseitigen Auffüllen des Zylinders
erforderlich ist. Da der Absperrventilschieber 41 die Verbindung
zwischen dem Druckanschlußraum 38 und der Ventilkammer 24′
sperrt, sinkt unter diesen Bedingungen der von dem abström
seitigen Druckhalteventil 35 aufrechterhaltene abströmseitige
Druck unter den atmosphärischen Druck. Infolgedessen schließt
das abströmseitige Druckhalteventil 25 ganz und kommt es in dem
Zylinder eintrittsseitig zur Kavitation. Zwar ist in an sich
bekannter Weise zwischen der Abströmleitung 34 und dem Behälter
17 ein kavitationsverhinderndes Ventil 80 eingeschaltet, doch
kann dieses nur bei einem Unterdruck arbeiten, so daß trotzdem
in dem Druckmittelmotor eintrittsseitig Kavitationserscheinungen
zu erwarten sind.
Um nun eine Kavitation zu verhindern und in der Abströmleitung
34 einen Mindestdruck aufrechtzuerhalten, ist ein Druckminder
ventil 81 vorgesehen, dessen Ventilgehäuse 82 eine Ventilbohrung
83 und einen in dieser axial geführten Ventilkolben 84 besitzt,
den eine Feder 85 in die in der einzigen Figur gezeigte Stellung
zu bewegen trachtet. Der Ventilkolben 84 ist mit Steuerbunden 86
und 87, einem Anschlag 88 und drosselnden Steuernuten 89 ver
sehen. Das Ventilgehäuse 82 besitzt einen drucklosen Raum 90 und
Druckräume 91 und 92. Der Raum 90 ist durch die Leitung 93 mit
dem Behälter 17 verbunden. Der Druckraum 91 ist durch die
Leitung 94 mit der Druckleitung 39 verbunden, die von der Pumpe
12 mit unter Druck stehendem Druckmittel gespeist wird. Der
Druckraum 92 ist durch die Leitung 95 mit der Abströmleitung 34
verbunden. Unter Druck stehendes Druckmittel gelangt von der
Pumpe 12 über die Druckleitung 39 und die Leitung 94 in den
Druckraum 91 und durch die drosselnden Steuernuten 89 in den
Druckraum 92, der durch die Leitung 95 mit der Abströmleitung 34
verbunden ist. Mit dem ansteigenden Druck in dem Druckraum 92
und dem abströmseitigen Teil des Systems wird die Querschnitts
fläche des Ventilkolbens 84 beaufschlagt, so daß dieser von
links nach rechts bewegt wird, wobei er die Feder 85 zusammen
drückt und an den drosselnden Steuernuten 89 die Verbindung
zwischen den Druckräumen 92 und 91 sperrt. Auf diese Weise
drosselt das Druckminderventil 81 den Druckmittelstrom, der aus
dem Druckraum 91 in den Druckraum 92 und weiter in die Abström
leitung 34 tritt. Infolgedessen wird in der Abströmleitung 34
ein konstanter Druck aufrechterhalten, der durch die Vorspannung
der Feder 85 bestimmt ist und so gewählt wird, daß er niedriger
ist als der an dem abströmseitigen Druckhalteventil 35 einge
stellte Druck. Solange in dem abströmseitigen Teil des Systems
mindestens der an dem Druckhalteventil 35 eingestellte Druck
herrscht, ist die Verbindung zwischen den Druckräumen 91 und 92
des Druckminderventils 81 unterbrochen und strömt kein Druck
mittel von der Pumpe 12 in den abströmseitigen Teil des Systems
über, um in diesem einen Mindestdruck konstant aufrechtzuerhal
ten. Wenn dagegen bei der Steuerung einer negativen Last zum
eintrittsseitigen Auffüllen des Druckmittelmotors mehr Druck
mittel erforderlich ist als aus dem Druckmittelmotor abströmt,
fließt das abströmseitige Druckhalteventil 35, worauf der Druck
in dem abströmseitigen Teil des Systems auf den an dem Druck
minderventil 81 eingestellten Wert sinkt und das von dem Druck
mittelmotor abströmende Druckmittel durch das von der Pumpe
geförderte und durch das Druckminderventil 81 tretende Druck
mittel ergänzt wird, damit am Eintritt des Druckmittelmotors der
erforderliche Druck aufrechterhalten wird. Bei der Steuerung
einer negativen Last erhält der abströmseitige Teil des Systems
von der Pumpe 12 daher nur die Druckmittelmenge, die der
Differenz zwischen der zum eintrittsseitigen Auffüllen des
Druckmittelmotors erforderlichen und der von dem Druckmittel
motor abströmenden Druckmittelmenge entspricht. Auf diese Weise
wird nicht nur der Wirkungsgrad des Systems stark erhöht, son
dern wird auch die für die Steuerung von positiven Lasten zur
Verfügung stehende Nutzarbeitskapazität der mit verstellbarer
Fördermenge arbeitenden Pumpe stark vergrößert.
Jede Last ist entweder eine positive oder eine negative Last.
Daher kann ein Hochdrucksignal nur von den Lastdruck-Meßkanälen
für positive Lasten oder den Lastdruck-Meßkanälen für negative
Lasten abgegeben werden. Auf den Absperrventilschieber 41 in der
einzigen Figur wirkt die Differenz zwischen den Drucken in den
Lastdruck-Meßkanälen für positive Lasten und in den Lastdruck-
Meßkanälen für negative Lasten ein. Man kann ähnliche Ergebnisse
erzielen, wenn man die Verbindung zwischen dem Steuerraum 48 und
den Lastdruck-Meßkanälen 51 und 52 für negative Lasten offenhält
und den Raum 42 des Absperrventils 32 mit der Abströmleitung 34
verbindet. Bei der Steuerung eine negativen Last wird mit dem
durch diese bedingten Lastdruck dann der Querschnitt des Absperr
ventilschiebers 41 beaufschlagt, der daher gegen die Kraft der
Feder 57 aufwärtsbewegt wird und die Verbindung zwischen dem
Druckanschlußraum 38 und der Ventilkammer 24′ sperrt.
Da das Überström-Rückschlagventil 62 die Ventilkammer 24 mit dem
abströmseitigen Teil des Systems verbinden kann, braucht der
Absperrventilschieber 41 keine Verbindung aufzusteuern. Wenn der
Druckmittelmotor 11 eintrittsseitig über das Überström-Rück
schlagventil 62 aufgefüllt wird, muß zur Kompensation des Druck
abfalls an den ersten drosselnden Steuernuten 74 und 75 für die
Steuerung positiver Lasten an dem abströmseitigen Druckhalte
ventil 35 ein höherer Druck eingestellt werden. Mit Hilfe der
kavitationsverhindernden Rückschlagventile 64 und 64 a kann der
Druckmittelmotor 11 bei der Steuerung negativer Lasten eintritts
seitig bei einem viel niedrigeren abströmseitigen Druck und
einer viel höheren Geschwindigkeit aufgefüllt werden, so daß
kein besonders hoher abströmseitiger Druck erforderlich ist.
Claims (9)
1. Ventilanordnung, die von einer Pumpe (12) mit Druckmittel
gespeist wird, bestehend aus
einem Gehäuse (18), einer Ventilkammer (24), einem ersten und einem zweiten Arbeitsanschlußraum (25, 26), einem ersten und einem zweiten Rücklaufraum (27, 28),
einem Steuerschieber (20) zum wahlweisen Verbinden der Arbeitsanschlußräume (25, 26) mit der Ventilkammer (24) und den Rücklaufräumen (27, 28), mit ersten drosselnden Steuer nuten (74, 75), die in Abhängigkeit von der Stellung des Steuerschiebers (20) den Druckmittelstrom zwischen der Ventilkammer (24) und den Arbeitsanschlußräumen (25, 26) drosseln, und mit zweiten drosselnden Steuernuten (78, 79), die in Abhängigkeit von der Stellung des Steuerschiebers (20) den Druckmittelstrom zwischen den Arbeitsanschlußräumen (25, 26) und den Rücklaufräumen (27, 28) steuern,
und einem Absperrventilschieber (41) zwischen der Pumpe (12) und dem Steuerschieber (20) zum Absperren des Strömungsweges zwischen der Pumpe (12) und dem Steuerschieber (20) und zum Öffnen des Strömungsweges zwischen den Rücklaufräumen (27, 28) und der Ventilkammer (24) in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Druckdifferenz,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsweg zwischen der Pumpe (12) und dem Steuer schieber (20) dann von dem Absperrventilschieber (41) unter brochen wird, wenn einer der Arbeitsanschlußräume (25 oder 26) durch die zweiten drosselnden Steuernuten (78, 79) mit einem Rücklaufraum (27 oder 28) verbunden ist und wenn der Druck in diesem Arbeitsanschlußraum (25 oder 26) einen vorge gebenen Druckwert übersteigt,
wobei der vorgegebene Druckwert durch eine Feder (57) und durch den Druck in dem anderen Arbeitsanschlußraum (26 oder 25) bestimmt wird,
und daß dann gleichzeitig der Strömungsweg zwischen den Rück laufräumen (27, 28) und der Ventilkammer (24) von dem Absperrventilschieber (41) geöffnet wird.
einem Gehäuse (18), einer Ventilkammer (24), einem ersten und einem zweiten Arbeitsanschlußraum (25, 26), einem ersten und einem zweiten Rücklaufraum (27, 28),
einem Steuerschieber (20) zum wahlweisen Verbinden der Arbeitsanschlußräume (25, 26) mit der Ventilkammer (24) und den Rücklaufräumen (27, 28), mit ersten drosselnden Steuer nuten (74, 75), die in Abhängigkeit von der Stellung des Steuerschiebers (20) den Druckmittelstrom zwischen der Ventilkammer (24) und den Arbeitsanschlußräumen (25, 26) drosseln, und mit zweiten drosselnden Steuernuten (78, 79), die in Abhängigkeit von der Stellung des Steuerschiebers (20) den Druckmittelstrom zwischen den Arbeitsanschlußräumen (25, 26) und den Rücklaufräumen (27, 28) steuern,
und einem Absperrventilschieber (41) zwischen der Pumpe (12) und dem Steuerschieber (20) zum Absperren des Strömungsweges zwischen der Pumpe (12) und dem Steuerschieber (20) und zum Öffnen des Strömungsweges zwischen den Rücklaufräumen (27, 28) und der Ventilkammer (24) in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Druckdifferenz,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsweg zwischen der Pumpe (12) und dem Steuer schieber (20) dann von dem Absperrventilschieber (41) unter brochen wird, wenn einer der Arbeitsanschlußräume (25 oder 26) durch die zweiten drosselnden Steuernuten (78, 79) mit einem Rücklaufraum (27 oder 28) verbunden ist und wenn der Druck in diesem Arbeitsanschlußraum (25 oder 26) einen vorge gebenen Druckwert übersteigt,
wobei der vorgegebene Druckwert durch eine Feder (57) und durch den Druck in dem anderen Arbeitsanschlußraum (26 oder 25) bestimmt wird,
und daß dann gleichzeitig der Strömungsweg zwischen den Rück laufräumen (27, 28) und der Ventilkammer (24) von dem Absperrventilschieber (41) geöffnet wird.
2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Lastdruck-Meßkanal-Anordnung (51, 52) für negative
Lasten durch den Steuerschieber (20) wahlweise mit den
Arbeitsanschlußräumen (25, 26) verbindbar ist.
3. Ventilanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Absperrventilschieber (41) auf den Druck in der Last
druck-Meßkanal-Anordnung (51, 52) für negative Lasten an
spricht.
4. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Lastdruck-Meßkanal-Anord
nung (46, 47) für positive Lasten durch den Steuerschieber
(20) wahlweise mit den Arbeitsanschlußräumen (25, 26) ver
bindbar ist.
5. Ventilanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lastdruck-Meßkanal-Anordnung (46, 47) für positive
Lasten mit einem Pumpenregler (16) zur Abgabe eines durch
eine positive Last bedingten Lastdrucksignals an die Pumpe
(12) verbunden ist.
6. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein abströmseitiges Druckhalteventil
(35) zum Erhöhen des Druckes des abströmenden Druckmittels.
7. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil (62) zum Ver
hindern einer Druckmittelströmung von der Ventilkammer (24)
zur Abströmseite.
8. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch Rückschlagventile (64, 64 a) zum Ver
hindern einer Druckmittelströmung von den Arbeitsanschluß
räumen (25, 26) zur Abströmseite.
9. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein druckstabilisierendes Druckminder
ventil (81) stromaufwärts von dem Druckhalteventil (35) zum
Aufrechterhalten eines relativ konstanten Drucks stromauf
wärts von dem Druckhalteventil (35), der niederiger ist als
der an dem Druckhalteventil (35) eingestellte Druck, wenn
über das Druckhalteventil (35) kein Druckmittel abström
seitig abgezogen wird.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| US05/773,421 US4122865A (en) | 1976-10-05 | 1977-02-28 | Load responsive fluid control valve |
| US05/800,934 US4082111A (en) | 1976-10-05 | 1977-05-26 | Load responsive fluid control valve |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2808032A1 DE2808032A1 (de) | 1978-08-31 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| FR (1) | FR2381929A2 (de) |
| GB (1) | GB1600155A (de) |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |