CH396151A - Olarmer Leistungsschalter - Google Patents

Olarmer Leistungsschalter

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Publication number
CH396151A
CH396151A CH839362A CH839362A CH396151A CH 396151 A CH396151 A CH 396151A CH 839362 A CH839362 A CH 839362A CH 839362 A CH839362 A CH 839362A CH 396151 A CH396151 A CH 396151A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
circuit breaker
cross
low
chamber
oil circuit
Prior art date
Application number
CH839362A
Other languages
English (en)
Inventor
Herman Dipl Ing Szenta-Varga
Wolfgang Dipl Ing Michor
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication date
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Publication of CH396151A publication Critical patent/CH396151A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/57Recuperation of liquid or gas
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/72Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
    • H01H33/75Liquid-break switches, e.g. oil-break

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description


      Ölarmer        Leistungsschalter       Die Erfindung     betrifft    einen ölarmen Leistungs  schalter mit einer mehrere     Querströmteilkammern     enthaltenden Löschkammer, bei dem die     Querström-          teilkammern    beim Ausschalten unter gleichem Druck  stehen und einzeln durch das     als    Schaltstift aus  gebildete, nach unten bewegte Schaltstück druckent  lastend gesteuert werden.  



  Bei den bekannten Ausführungen solcher Schal  ter wird das Öl über einen gemeinsamen Kanal, der  mit dem     Druckentstehungsraum    in Verbindung steht,  durch spaltförmige Kammern oder Düsen quer in die       Lichtbogenstrecke    gedrückt und gelangt dann in einen       Löschmittelsammelraum.    Die     Durchtrittsstellen    in den  Spalten bzw. Düsen werden dabei     nacheinander    durch  den Schaltstift freigegeben.

   Bei diesen Ausführungen  ist es nachteilig, dass, infolge der Rückwirkung des  Lichtbogens in den zuerst freigegebenen Kammern  auf den gemeinsamen Zuführungskanal, eine     ungleich-          mässige    Querströmung in den einzelnen Kammern  hervorgerufen wird. Ausserdem     erfolgt    die Ausströ  mung des Ölgasgemisches in den Sammelraum bei  allen Teilkammern in der gleichen Richtung, wodurch  die Gefahr eines     überschlages        ausserhalb    der Schalt  strecke besteht.

   Es wurde deshalb auch bereits vor  geschlagen, das Öl den Teilkammern     abwechselnd     über zwei diametral gegenüberliegende Längskanäle  zuzuführen und für die Weiterleitung zum     Sammel-          raum    zwei weitere Längskanäle, die sich ebenfalls  gegenüberliegen und gegen die ersteren um 90  ver  setzt sind, vorzusehen. Der     Sammel-    und Entlastungs  raum befindet sich oberhalb der     Teilkammern    und ist  konzentrisch um den Kontaktraum angeordnet. Da  durch wird aber die Löschkammer kompliziert und  teuer.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, wird nun     er-          findungsgemäss    vorgeschlagen, dass die Querström-         teilkammer    jeweils über einen Querkanal mit dem als  Entlastungsraum ausgebildeten     Schalterpolgehäuse     und jeweils über einen Längskanal mit dem     das    fest  stehende Schaltstück     enthaltenden        Lichtbogenentste-          hungsraum    verbunden sind, wobei die Querkanäle  rechteckigen Querschnitt aufweisen und unter min  destens zwei verschiedenen     Richtungen    in den Ent  lastungsraum     einmünden.     



  Die Zeichnung erläutert anhand eines     Ausfüh-          rungsbeispieles    den     Erfindungsgedanken    genauer.       Fig.    1 zeigt den     Längsschnitt    der Löschkammer.       Fig.2    und 3 zeigen jeweils einen Querschnitt  durch die     Querströmteilkammern    gemäss der Schnitt  linie 1-I bzw.     II-II.     



       Fig.    4 zeigt das     Schalterpolgehäuse,    teilweise im  Schnitt.  



       Fig.    5 zeigt einen Querschnitt des     ölabscheiders     mit     radialen        Prallwänden.     



       Fig.6    und 7 zeigen     jeweils    einen     Querschnitt     eines     ölabscheiders    mit schräggestellten     Prallwänden.     In     Fig.    1 ist die     Löschkammer    mit 1 bezeichnet.  



  An sie schliesst sich nach oben der     ölabscheider    2  an. Das -feststehende Schaltstück besteht aus dem  Kontaktträger und aus mehreren Kontaktfingern 4,  die sich gegen Plattfedern 5 abstützen, welche der  Erzeugung des Kontaktdruckes im eingeschalteten Zu  stand dienen. Nach oben ist die Löschkammer 1 gegen  den     ölabscheider    durch das Bodenteil 6 des Kontakt  trägers abgeschlossen.

   Die     Bohrung    7 im Bodenteil 6  ist durch die Kugel 8 nach Art eines Rückschlag  ventils     abschliessbar,    sobald die Kugel 8 bei einem  auftretenden Druck in der     Löschkammer    1 nach oben       gedrückt        wird.    In der gezeichneten Lage ruht die Ku  gel 8 auf den     Rippen    9, so dass der     Rückfluss    des  Öles aus dem     ölabscheider    2 in die Löschkammer 1  freigegeben ist. Mit 10 ist der nach unten bewegbare      Schaltstift bezeichnet, der sich in Ausschaltstellung       befindet.    Seine Einschaltstellung ist gestrichelt an  gedeutet.

   Der     Lichtbogenentstehungsraum    11 ist nach  unten durch das Einsatzstück 12 abgeschlossen, an  das sich ein weiteres Einsatzstück 13     anschliesst.    Das  Einsatzstück 12 ist so ausgebildet, dass es die     Quer-          strömteilkammer    12a enthält, die einerseits über den  Längskanal 12b     (Fig.    2) mit dem     Lichtbogenentste-          hungsraum    11 und anderseits über den Querkanal 12c  und einer entsprechenden Öffnung 14a im Lösch  kammerzylinder 14 mit dem die Löschkammer 1 um  gebenden Entlastungsraum verbunden ist.

   Wie aus       Fig.2    deutlicher hervorgeht, besitzt der Querkanal  12c rechteckigen Querschnitt, was durch sein um 90   in die Zeichenebene gedrehtes, unterbrochen schraf  fiertes Schnittbild 12d angedeutet ist. Zwischen dem  Einsatzstück 12 und dem     Löschkammerzylinder    14       wird    der Längskanal 15 gebildet, der die vom Ein  satzstück 13     umschlossene        Querströmteilkammer    13a  mit dem     Lichtbogenentstehungsraum    11 verbindet.

    Der Längskanal 15 mündet dabei in die Aussparung  13b des Einsatzstückes 13     (Fig.    3), die ausserdem  über den Querkanal 13c, der ebenfalls rechteckigen  Querschnitt besitzt, und die Öffnung 14b im     Lösch-          kammerzylinder    14 mit dem Entlastungsraum ver  bunden ist. Unterhalb des Einsatzstückes 13 ist das       topfförmige    Teil 16 und das Düsenstück 17 angeord  net, die zusammen in bekannter Weise die     Längs          strömkammer    18 bilden. Die     Querströmöffnungen     <I>14a, 14b</I> sind in verschiedener     Richtung    angeordnet  und sind in dem gewählten Beispiel um etwa 60  ge  geneinander versetzt.

   Bei mehr als zwei     Querström-          teilkammern    können selbstverständlich entsprechend  andere Versetzungswinkel gewählt werden.     Ausser-          dem    können auch weitere     Längsströmkammern    vor  gesehen werden.

   Die Teile 12, 13, 16 und 17 besitzen  jeweils eine zentrale     Bohrung,    durch die der Schalt  stift 10     schliessend        hindurchgleitet.    Die     Fig.    4 zeigt  die Löschkammer 1 in     baulicher    Vereinigung mit dem       Ölabscheider    2, wie sie     von.    oben in den Schalterpol  19 eingesetzt ist.

   Dabei ist die Löschkammer 1 ex  zentrisch zur Achse des     zylindrischen        Polrohres    20  gelegen (Mass  e ) und so     orientiert,    dass die     öff-          nungen    14a, 14b im wesentlichen der grössten     Zwi-          schenraumbreite    des zwischen der Löschkammer 1  und dem     Polrohr    20 entstehenden Entlastungsraumes  zugekehrt sind. Der Ölstand ist durch die Marke 21  angedeutet.

   Am Kopfteil 22 des     Schalterpoles    befin  det sich die obere     Anscblussstelle    22, während die  untere     Anschlussstelle    23 am Antriebsteil des Schal  terpoles angebracht ist. Der     ölabscheider    2 besitzt  eine oder mehrere Wandöffnungen 24 oberhalb des  Ölspiegels.

   Sein Inneres ist durch die     Fig.    5 bis 7       wiedergegeben.    In     Fig.    5 sind radial angeordnete       Prallwände    25 vorgesehen, wobei die     Wandöffnung    24  angenähert     tangential    einmündet.     Fig.    6 und 7 zeigen  schräg angeordnete     Prallwände.    Die     Prallwände    kön  nen dabei untereinander gleich oder verschieden lang  ausgebildet sein.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung    ist folgende: Beim Ausschalten wird der Schaltstift 10  durch den nicht näher dargestellten Antrieb aus der  Einschaltstellung     (Fig.    1, gestrichelt     gezeichnete    Lage)  nach unten bewegt. Sobald der Schaltstift 10 ausser  Eingriff mit den Kontaktfingern 4 kommt, erzeugt der  dabei entstehende Ausschaltlichtbogen im Raum 11 in  bekannter Weise einen Druck, der sich über den  Längskanal 12b der ersten     Teilkammer    12a und über  den Längskanal 15 der zweiten Teilkammer 13a mit  teilt.

   Beim Weiterbewegen des Schaltstiftes 10 wird  der zunächst noch durch den Schaltstift 10 verschlos  sene Querkanal 12c und     anschliessend    der darunter       befindliche    Querkanal 13c freigegeben. Dadurch er  folgt nacheinander in den Teilkammern 12a und 12b  eine     Querbespülung    des Lichtbogens, wobei das     Öl-          gasgemisch    über die Querkanäle 12c, 13c in zueinan  der versetzten Richtungen in den     die    Löschkammer 1  umgebenden Entlastungsraum ausströmt.

   Die unter  halb der     Querströmteilkammer    15a angeordnete       Längsströmkammer    18 dient in erster Linie zur     er-          leicherten    Löschung kleiner Ausschaltströme. Nach  dem der Schaltstift 10 die Öffnung des     Düsenstückes     17 freigegeben hat, erfolgt in     bekannter    Weise eine       Längsbespülung    des Lichtbogens. In gewissen Fällen  kann es vorteilhaft sein, mehrere solcher     Längsström-          kammern    untereinander anzuordnen.

   Während des  Ausschaltvorganges ist der Raum 11 infolge seines  Innendruckes gegen den darüber     befindlichen        Öl-          abscheider    2 abgeschlossen, da die Kugel 8 vor die  Bohrung 7 im Bodenteil 6 gepresst wird. Die     Aus-          trittsöffnungen    14a, 14b der     Querströmteilkammern     12a,     13a    in den Entlastungsraum sind gegeneinander  versetzt angeordnet. Wie     Fig.    4     deutlicher    zeigt, ist  dabei die Öffnung 14a schräg nach vorn und die  Öffnung 14b schräg nach hinten orientiert.

   Infolge  der exzentrischen Lage der Löschkammer 1 gegen das       zylindrische    Polrohr 20 entsteht zwischen beiden ein  exzentrischer     Kreisringspalt,    wobei die Ausströmung  aus den     Querkanälen    zweckmässig an den Stellen er  folgt, wo die     Zwischenraumbreite    gross ist. Dadurch  wird die Gefahr eines     Überschlages    ausserhalb der  Löschkammer 1 weitgehend vermieden.

   Die bei der       Querbeblasung    auftretende     Lichtbogenlängung    wird  in     vorteilhafter    Weise noch dadurch unterstützt,     dass     sich die äusseren     Anschlussstellen    23, 24 gegenüber  den Austrittsöffnungen 14a, 14b befinden, weil damit  eine     Schleifenwirkung    der Strombahn auf den Licht  bogen in der gewünschten Querrichtung zustande  kommt.

   Das in den Entlastungsraum austretende     Öl-          gasgemisch    tritt durch die Wandöffnung 24 im wesent  lichen     tangential    in den     ölabscheider    2 ein, wo es       gewissermassen        auszentrifugiert    wird, wobei die Tren  nung der Öl- und Gasbestandteile durch die Prall  wände 25     (Fig.    5) unterstützt wird. Diese sind ent  weder radial     (Fig.    5) oder schräg     (Fig.    6 und 7) gegen  den eintretenden     ölgasstrahl    angeordnet.

   Während die  Gase durch eine im Deckel des     ölabscheiders    2 be  findliche Bohrung ins Freie entweichen können,  fliesst das<B>Öl</B> durch die Bohrung 7     (Fig.    1) im Boden  teil 6 in die     Löschkammer    1 zurück.      Die neue Anordnung ermöglicht in     vorteilhafter     Weise eine wirksame Quer- und     Längsbespülung    des  Lichtbogens bei     einfachem        Löschkammeraufbau.    Das  Ausschaltvermögen des Schalters kann dadurch     we-          sentlich    verbessert werden, wobei gleichzeitig die Her  stellungskosten niedrig gehalten werden können.

   Die  von oben in den Schalterpol einsetzbare, aus     Lösch-          kammer    und     ölabscheider    gebildete bauliche Einheit  erleichtert eine     allfällige    Revision der aktiven Schal  terteile in den Betriebspausen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ölarmer Leistungsschalter mit einer mehrere Querströmteilkammern enthaltenden Löschkammer, bei dem die Querströmteilkammern beim Ausschalten unter gleichem Druck stehen und einzeln durch das als Schaltstift ausgebildete, nach unten bewegte Schaltstück druckentlastend gesteuert werden, da durch gekennzeichnet,
    dass die Querströmteilkam- mern jeweils über einen Querkanal mit dem als Ent lastungsraum ausgebildeten Schalterpolgehäuse und jeweils über einen Längskanal mit dem das festste hende Schaltstück enthaltenden Lichtbogenentste- hungsraum verbunden sind, wobei die Querkanäle rechteckigen Querschnitt aufweisen und unter min destens zwei verschiedenen Richtungen in den Ent lastungsraum einmünden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ölarmer Leistungsschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschkammer ne- ben den Querströmteilkammern mindestens eine Längsströmkammer aufweist, die den ersteren in Ausschaltrichtung des Schaltstiftes nachgeschaltet ist.
    2. Ölarmer Leistungsschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschkammer Zy linderform besitzt und innerhalb des ebenfalls zylin- derförmigen Entlastungsraumes exzentrisch angeord net ist, wobei die Querkanäle im wesentlichen der grössten Zwischenraumbreite zugekehrt sind.
    3. Ölarmer Leistungsschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Löschkam mer nach oben hin ein ölabscheider anschliesst, der über mindestens eine, angenähert tangentiale Wand öffnung oberhalb des Ölspiegels mit dem Entlastungs raum und über ein in Richtung Löschkammer öffnen des Rückschlagventil mit letzterer in Verbindung steht.
    4. Ölarmer Leistungsschalter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölabscheider in seinem Inneren Prallwände besitzt, die im wesent lichen radial angeordnet sind. 5. Ölarmer Leistungsschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallwände zu mindest teilweise schräg gegen den eintretenden Ölgas strahl angeordnet sind.
    6. Ölarmer Leistungsschalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass Löschkammer und ölabscheider eine bau liche Einheit bilden, derart, dass diese von oben in das Schalterpolgehäuse einsetzbar ist.
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