CH394652A - Druckregulierorgan mit Überströmvorrichtung - Google Patents

Druckregulierorgan mit Überströmvorrichtung

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CH394652A
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piston
pressure regulating
pressure
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CH181062A
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Schindler Werner
Schindler Ernst
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Schindler Werner
Schindler Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/048Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded combined with other safety valves, or with pressure control devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Safety Valves (AREA)

Description


      Druckregulierorgan        mit        Überströmvorrichtung       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Druckregulier-          organ    mit einer     überströmvorrichtung,    die einen  federbelasteten Kolben und ein hinter diesem Kolben  angeordnetes regulierbares     überströmventil    aufweist.  



  Bekannte Vorrichtungen dieser Art weisen den  Nachteil auf, dass wegen des verhältnismässig hohen  Grenzdruckes, bei dessen Erreichen der überström  vorgang eingeleitet wird, die den Kolben belastende  Feder sehr stark sein muss; dies hat zur Folge, dass  bei einer gewünschten     Änderung    des Grenzdruckes  die     Vorspannung    dieser starken Feder verstellt wer  den muss, was nicht ohne grossen Kraftaufwand mög  lich ist. Ausserdem sind wegen der hohen     Federvor-          spannung    die     Verstellwege    vergleichsweise klein, so  dass sie in der     Praxis    für eine präzise Einstellung des  Grenzdruckes in vielen Fällen nicht ausreichend sind.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaf  fung eines     Druckregulierorgans    mit einer     überström-          vorrichtung,    die einen federbelasteten Kolben und ein  hinter diesem Kolben angeordnetes regulierbares       Überströmventil    aufweist, wobei eine präzise Ein  stellung des Grenzdruckes innerhalb eines vergleichs  weise weiten Bereiches ohne besonderen Kraftauf  wand möglich ist.  



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch  gelöst, dass der eine vergleichsweise grosse wirksame  Fläche aufweisende Kolben als Steuerorgan für den       Eimass    des     Druckmediums    in einen     überströmraum     ausgebildet ist, der zwischen dem Kolben und dem  eine vergleichsweise kleine wirksame Fläche aufwei  senden, den     Auslass    des Druckmediums aus dem       tberströmraum    in die     Rücklaufleitung    steuernden       Überströmventil    angeordnet ist.  



  In der Zeichnung ist der     Erfindungsgegenstand     anhand eines     Ausführungsbeispieles    schematisch dar  gestellt, und zwar zeigen:         Fig.    1 ein erfindungsgemäss vorgeschlagenes       Druckregulierorgan    mit     überströmvorrichtung,    im  Längsschnitt,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-11    in     Fig.    1.  Das in     Fig.    1 im     Längsschnitt    dargestellte Druck  regulierorgan weist ein Gehäuse 1 auf, das von einer  Längsbohrung 2 und zwei Querbohrungen 3, 4 durch  setzt ist.

   Der mit dem Gewinde 5 versehene untere  Teil der linken Querbohrung 3 steht mit der (nicht  dargestellten) Druckleitung der     ,Pumpe    in Verbin  dung, während der mit dem Gewinde 6 versehene  obere Teil der Querbohrung 3 an die (ebenfalls nicht  dargestellte) Leitung angeschlossen ist, die zu der mit  dem Druckmedium     zu        beaufschlagenden    Einrichtung  (z. B. der     Zerstäuberdüse    eines     ölbrenners)    führt.  Der untere Teil der rechten Querbohrung 4 ist ex  zentrisch erweitert und     mit    einem Gewinde 7 ver  sehen; er steht mit einer zum Vorratsbehälter für das       Druckmedium    führenden (nicht dargestellten) Rück  laufleitung in Verbindung.

   Der in gleicher Weise  exzentrisch erweiterte und mit einem Gewinde 8 ver  sehene obere Teil der rechten Querbohrung 4 ist an  die     (ebenfalls    nicht dargestellte)     Rücklaufleitung        bzw.          Leckleitung    der mit dem Druckmedium zu     beauf-          schlagenden        Einrichtung    angeschlossen; in Anlagen  ohne eine solche     Rücklaufleitung    bzw.     Leckleitung     wird der obere Teil der Querbohrung 4 durch Ein  schrauben eines Gewindestopfens in das Gewinde 8  verschlossen.

   In dem     mittleren    Teil der Längsboh  rung 2 ist ein Tauchkolben 9 axial     verschieblich    ge  lagert, der unter der Wirkung einer Feder 10 steht.  Die Feder 10 stützt sich mit ihrem rechten Ende  gegen ein in den rechten Teil der Längsbohrung 2  mittels eines Gewindes 11 eingeschraubtes Einsatz  stück 12 ab, das später noch im einzelnen beschrieben  wird; mit dem linken Ende stützt sich die Feder 10  gegen die     Innenseite    des mit einer zentralen Boh-           rung    13 versehenen Tauchkolbens 9 ab. Die Bewe  gung des Tauchkolbens 9 nach     links    wird begrenzt  durch einen schlanken Kegel 14, der mit seiner Spitze  in die zentrale Bohrung 13 des Tauchkolbens 9 ein  dringt und sie abdichtet.

   Dieser Kegel 14 ist aus  wechselbar an einem Gewindestopfen 15 befestigt,  der mittels des Gewindes 16 in den linken Teil der  Längsbohrung 2 des Gehäuses 1 eingeschraubt ist.  Das bereits erwähnte Einsatzstück 12 weist eine zur  Längsbohrung 2 des Gehäuses 1     koaxial    verlaufende  Längsbohrung 17 auf, die am linken Ende des Ein  satzstückes 12 in eine Bohrung 18 kleineren Durch  messers übergeht, während sie sich am rechten Ende  des     Einsatzstückes    12 zu einer     mit    einem     Gewinde    19       versehenen    Bohrung 20 grösseren Durchmessers er  weitere; ausserdem weist das Einsatzstück 12 eine  zur Querbohrung 4 des Gehäuses 1 koaxial verlau  fende Querbohrung 21 auf.

   In das Gewinde 19 des  Einsatzstückes 12 ist eine Hohlmutter 22 einge  schraubt. Die Bohrung der Hohlmutter 22 ist rechts  von kleinerem Durchmesser und glatt,     links    dagegen  von grösserem Durchmesser und mit einem Regel  gewinde 23 versehen. In dieses Regelgewinde 23 ist  eine Hohlspindel 24 eingeschraubt,     die        mit    ihrem  glatten äusseren Ende die glatte Bohrung der Hohl  mutter 22 durchdringt und darin mittels eines     Dich-          tungsringes    25 abgedichtet ist.

   In der Blindbohrung  der Hohlspindel 24     befindet    sich eine Schrauben  feder 26, die sich     mit    ihrem rechten Ende gegen den  Boden der Blindbohrung in der Hohlspindel 24 und       mit    ihrem     linken    Ende gegen das glatte Ende einer  in der Blindbohrung der     Hohlspindel    24 axial     ver-          schieblich        gelagerten    Nadel 27 abstützt. An ihrem  anderen Ende läuft die Nadel 27 in einen Kegel 28  aus, der     in    die Bohrung 18 des Einsatzstückes 12  eindringt und sie abdichtet.

   An ihrem äusseren Ende  ist die Hohlspindel 24 mit einem     Querschlitz    29 ver  sehen;     mittels        eines        Schraubenziehers,    dessen  Schneide in diesen     Querschlitz        eingeführt    ist, kann  die Hohlspindel 24 gedreht     ,und    dadurch mittels des  Regelgewindes 23 axial verstellt werden, so dass sich  die     Vorspannung    der Schraubenfeder 26 ändert.  



  Das anhand des gezeigten     Ausführungsbeispielen     beschriebene     Druckregulierorgan    arbeitet folgender  massen:  Durch die Querbohrung 3 des Gehäuses 1 fliesst  das von der Pumpe kommende     Druckmedium,    z. B.  Öl, zu der     mit    dem     Druckmedium    zu     beaufschlagen-          den        Einrichtung,    und zwar in einer Menge, die etwas  grösser ist als der Verbrauch (damit sich geringe  Verbrauchsschwankungen     nicht    in     Form    von Druck  schwankungen auswirken).

   Das überschüssige Druck  medium verursacht einen Staudruck, der auf die  linke Fläche des Tauchkolbens 9 wirkt und letzteren  entgegen der konstanten     Vorspannung    der Feder 10  nach rechts verschiebt. Dadurch wird die bislang  durch die Spitze des Kegels 14 verschlossene zentrale       Bohrung    13 im Tauchkolben 9     freigegeben,    und das  überschüssige     Druckmedium    kann aus der Querboh-         rung    3 des Gehäuses 1 in den als     überströmraum     wirkenden mittleren Teil der Längsbohrung 2 des  Gehäuses 1 fliessen, wo sich nun ein von der Feder 26  abhängiger Druck aufbaut, der kleiner ist als der  jenige in der Querbohrung 3.

   Dieser Druck wirkt  auf die durch die Bohrung 18 bestimmte Fläche an  der Spitze des Kegels 28 der unter der entgegenge  setzt gerichteten Wirkung der Schraubenfeder 26  stehenden Nadel 27. Sobald der im     überströmraum    2  herrschende Druck grösser wird als der durch die       Vorspannung    der Schraubenfeder erzeugte Gegen  druck, wird die Nadel 27 unter Freigabe der Boh  rung 18 nach rechts verschoben, so dass Druckme  dium aus dem     17berströrnraum    2 in die rechte Quer  bohrung 4 des Gehäuses 1 (zum Vorratsbehälter für  das Druckmedium) abfliessen kann.

   Infolgedessen  wird sich der im     überströmraum    2 herrschende  Druck senken, aber nur so weit, dass er noch grösser  ist als die eingestellte     Vorspannung    der Schrauben  feder 26     und    damit dem  Solldruck  entspricht;       dann    ist der Gleichgewichtszustand wieder hergestellt.  



  Während bei den bekannten     Druckregulierorga-          nen    zwecks Änderung des  Solldruckes  die hohe       Vorspannung    der auf den     überströmkolben    wirken  den Feder unter erheblichem Kraftaufwand geändert  werden muss, wobei die genaue Druckeinstellung  überdies noch sehr schwierig ist, genügt es beim       Druckregulierorgan    gemäss der Erfindung, die (wegen  des Verhältnisses der Fläche des Tauchkolbens 9  zur Fläche der Bohrung 18) vergleichsweise niedrige       Vorspannung    der     Schraubenfeder    26 zu ändern,     wozu     nur ein geringer Kraftaufwand erforderlich ist;

   da  bei      weichen     Federn bekanntlich die Federwege  verhältnismässig lang sind, kann im vorliegenden Falle  der      Solldruck     sehr genau eingestellt werden.  



  Das beschriebene und dargestellte     Druckregulier-          organ    kann innerhalb des Rahmens der Erfindung  selbstverständlich die     verschiedenartigsten    Abwand  lungen erfahren. Beispielsweise könnte die eine Ände  rung der     Vorspannung    der Schraubenfeder 26 be  wirkende     Axialbewegung    der Hohlspindel 24 manuell  oder motorisch unter Zwischenschaltung anderer be  kannter Getriebe (z. B. Rädertrieb, Kurventrieb und  dergleichen) einschliesslich der     Fludgetriebe    (wobei  im letzteren Falle die Hohlspindel als Zylinder oder  Kolben auszubilden wäre) erzeugt werden.

   Es wäre  auch möglich, den Antrieb für die     Axialbewegung    der  Hohlspindel als Steuerorgan einer auf die Änderung  eines     Betriebszustandes    oder ihre Folgen (z. B. Dreh  zahl, Druck, Geschwindigkeit, Temperatur usw.) an  sprechenden selbsttätigen Regelungsvorrichtung aus  zubilden.  



  Das     erfindungsgemässe        Druckregulierorgan    kann  überall dort verwendet werden, wo ein konstanter  Druck möglichst genau eingehalten werden     soll,    z. B.  in Ölheizungsanlagen, in hydraulischen Antrieben  und Steuerungen, insbesondere für Werkzeugmaschi  nen, automatische Kurssteuerungen, in Pumpenan  lagen usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckregulierorgan mit einer überströmeinrich- tung, die einen federbelasteten Kolben und ein hinter diesem Kolben angeordnetes, einstellbares über- ,strömventil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der eine vergleichsweise grosse wirksame Fläche auf weisende Kolben (9) als Steuerorgan für den Einlass des Druckmediums in einen überströmraum (2) aus gebildet ist, der zwischen dem Kolben (9) und dem eine vergleichsweise kleine wirksame Fläche aufwei senden, den Auslass des Druckmediums aus dem Überströmraum (2)
    in die Rücklaufleitung steuernden Überströmventil angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckregulierorgan nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kolben (9) unter der Wirkung seiner Feder (10) an einem mit dem Ge häuse (1) des Druckregulierorgans verbundenen Ke gel (14) anliegt, der in eine den Boden des Kolbens (9) durchsetzende zentrale Bohrung (13) hineinragt und diese in der Ruhelage des Kolbens (9) abdichtet.
    2. Druckregulierorgan nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das überströmventil eine unter einstellbarer Federspannung stehende, in einer Hohlspindel (24) axial bewegliche Nadel (27) auf weist, die mit ihrem Kegel (28) eine vom Überström- raum (2) in die Rücklaufleitung für das Druckme dium führende Bohrung (18) verschliesst. 3. Druckregulierorgan nach Unteransprüchen 1 und 2.
    4. Druckregulierorgan nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die auf die Nadel (27) wirkende Federspannung durch Axialbewegung der Hohlspindel (24) relativ zur Nadel (27) einstellbar ist. 5. Druckregulierorgan nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Axialbewegung der Hohlspindel (24) durch Schraubung erfolgt. 6. Druckregulierorgan nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Schraubung der Hohl spindel (24) durch einen Servomotor erfolgt.
    7. Druckregulierorgan nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Axialbewegung der Hohlspindel (24) durch einen auf ihr freies Ende wirkenden Kurventrieb erfolgt.
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