CH394366A - Dämpferwicklung an einer Wechselstrommaschine - Google Patents

Dämpferwicklung an einer Wechselstrommaschine

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CH394366A
CH394366A CH1029560A CH1029560A CH394366A CH 394366 A CH394366 A CH 394366A CH 1029560 A CH1029560 A CH 1029560A CH 1029560 A CH1029560 A CH 1029560A CH 394366 A CH394366 A CH 394366A
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CH
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damper
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damper winding
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CH1029560A
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Perusek Albert
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Elin Union Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
    • H02K3/16Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots for auxiliary purposes, e.g. damping or commutating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description


      Dämpferwicklung    an     einer        Wechselstronnnaschine            Dämpferwicklungen    haben sich bei Synchron  maschinen, insbesondere bei     Einphasengeneratoren,     als notwendig erwiesen, um die     unerwünschten    Pen  delschwingungen, bedingt durch unsymmetrische Last  oder bei     Einphasengeneratoren    durch das gegen  läufige Feld,     zu    unterdrücken bzw. auf ein tragbares  Ausmass herabzusetzen.  



  Die Ausführung der     Dämpferwicklung    ist von  der Bauart der Maschine abhängig. So werden bei  Trommelläufern die Stäbe der     Dämpferwicklung    in  nerhalb der Läufernuten unter den     Nutenkeilen    ver  legt und dann durch Stirnverbindungen kurzgeschlos  sen. Anstelle der eingelegten     Dämpferstäbe    können  auch die     Nutenkeile    selbst als     Dämpferstäbe    ausge  führt und durch     Kurzschlussringe    miteinander ver  bunden werden.  



  Bei Maschinen mit ausgeprägten Polen ist es  wieder üblich, die Wicklungsstäbe in     zylindrischen     oder     nutenförmigen        Ausnehmungen    in den Polschu  hen der die Erregerwicklung tragenden Pole, also  bei der üblichen Ausführung der Synchronmaschi  nen im Läufer, nahe dem Luftspalt unterzubringen.  Die Verbindung der     Stabenden    durch Kurzschluss  ringe erfolgt so, dass die Ringe nicht aus einem  Stück bestehen, d. h. jeder Pol trägt sein besonderes  Ringsegment. Die einzelnen     Ringsegmente    sind durch  wärmeelastische Verbindungsstücke miteinander ver  bunden.

   Damit durch die im Betrieb auftretende  Fliehkraft keine Lockerung der Ringsegmente oder  Verbindungsstücke und dadurch Schäden an diesen  auftreten können, ist es bekannt, gelochte Ringseg  mente mit hineingeschobenen und hart eingelöteten       Dämpferstäben    zu verwenden. Für die Verbindungs  laschen sind insbesondere bei grösseren Maschinen  besondere Haltekonstruktionen vorgesehen.

      Es wurden auch insbesondere bei Trommelläu  fern     Dämpferwicklungen    bekannt, bei denen die in  den Nuten der Erregerwicklung unterhalb der Nuten  keile eingelegten     Dämpferstäbe    oder die als     Dämp-          ferstäbe    ausgebildeten     Nutenkeile    an beiden Seiten  des Läuferballens durch     überschubhülsen    bzw. me  tallische Läuferkappen kurzgeschlossen sind.  



  So wurde u. a. eine Ausführung beschrieben, bei  der insbesondere bei Läuferballen grösserer axialer  Länge die     Dämpferstäbe    zweiteilig ausgebildet und  von beiden     Läuferballenseiten    her in die die     Dämp-          ferwicklung    ausnehmende Nut eingeschoben und an  ihrer Stossstelle in bekannter Weise verbunden wer  den. Die Stirnverbindung der Stäbe erfolgt durch  eine mit den Läuferstäben mittels     Lötung    oder ähn  lichem fest verbundene     überschubhülse.    Weiters  wurde auch ein     kamm-    oder rechenartig ausgebildeter       Dämpferkäfig    bekannt, z.

   B. durch die     USA-Patent-          schrift    Nr.<B>1316</B> 004, bei dem die Zähne des Kam  mes mindestens die Länge des Läuferballens besitzen  und der Kammrücken die     Kurzschlussverbindung    der  einzelnen Zähne bildet. Diese Ausführung verlangt  aber mindestens zwei wechselseitig am     Läuferballen     eingeschobene Kämme, wobei die elektrische Ver  bindung des offenen Kammteiles durch den     darunter-          bzw.        darüberliegenden        Kammrücken    eines zweiten  Blechkammes erfolgt. Die     Zähne    des einen Kammes  werden am Rücken des anderen beispielsweise durch  Nieten gehalten.  



  Alle diese bekannten Ausführungsformen haben  den Nachteil, dass die elektrische Verbindung zwi  schen den     einzelnen        Dämpferstäben    und der Stirn  verbindung entweder nicht     immer    einwandfrei oder  der wirtschaftliche Aufwand für die Herstellung des       Dämpferkäfigs    relativ gross ist.

        In dem Bestreben, vorerwähnte Nachteile weitest  gehend abzuschaffen und dadurch einen in Fertigung  und Montage möglichst wirtschaftlichen und tech  nisch einwandfreien     Dämpferkäfig    zu erhalten, wurde  vorliegende     Erfindung    geschaffen, welche einen wei  teren Fortschritt gegenüber bekannten     Dämpferkäfig-          ausführungen    darstellt.  



  Gegenstand der Erfindung ist somit eine     Dämp-          ferwicklung    an einer     Wechselstrommaschine,    insbe  sondere Turbogenerator, mit in den Nuten der     Er-          regerwicklung    unter den     Nutenkeilen    eingelegten       Dämpferstäben,    wobei eine Anzahl von Dämpfer  stäben mit ihrer Stirnverbindung aus einem Stück  gestanzt ist, die     Dämpferwicklung    somit aus kamm  artig ausgebildeten, beidseitig am Läuferballen ein  gelegten oder eingeschobenen Teilen besteht, und  ist dadurch gekennzeichnet,

   dass bei diesen aus einem  Stück hergestellten Metallkämmen die Länge der       Dämpferstäbe    etwa der halben Länge des Läufer  ballens entspricht und die jeweils auf der gleichen       Zylindermantelfläche    liegenden Kammteile an ihren  Stossstellen miteinander elektrisch verbunden sind.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnungen soll die       Erfindung    genauer beschrieben werden.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch die     Dämpferwick-          lung    entlang der Linie<I>AB</I> der     Fig.    2, wobei der  Läuferballen mit 5, die     Nutenkeile    mit 6 und die  Wickelköpfe der Erregerwicklung gegen Fliehkraft  schützende und zugleich die elektrische Verbindung  der einzelnen Kammrückenteile untereinander her  stellende Läuferkappe mit 3 bezeichnet ist.

   Der     Iso-          lierzylinder    4 liegt zwischen der nicht eingezeichne  ten Erregerwicklung und den leitend miteinander  verbundenen     kammartigen    Teilen 1 und 2 der     Dämp-          ferwicklung.    Die Läuferkappe wie der Läuferballen  mit     Nutenkeilen    zeigen eine     Andrehun,    zur besseren       Zentrierung.    Die Verbindung der Kammzähne der  beidseitig am Läuferballen 5 eingelegten Dämpfer  käfigteile 1 bzw. 2 erfolgt am besten im herausge  zogenen Zustand (in     Fig.    1     strichliert    eingezeichnet)  auf eine der bekannten Arten.

   Nach Verbinden  der die     Dämpferstäbe    bildenden Kammzähne werden  diese wieder in ihre Betriebslage zurückgeführt und  dann der     Nutenkeil    eingeschoben. Um ein axiales  Verschieben des     Dämpferkäfigs    zu vermeiden, ist  es     günstig,    zwischen den einzelnen     Dämpferstäben     an beliebig vielen, in der Praxis meistens an vier       Stellen,    Distanzstücke 7 am Läuferballen mittels  Schrauben oder dergleichen anzubringen.

   Es kann  sich auch als vorteilhaft erweisen, die     Dämpferwick-          lung    aus mehreren     Dämpferkäfigen    beliebiger Blech  stärke zusammenzusetzen, wobei die einzelnen     Dämp-          ferkäfige    in Umfangsrichtung und die Zähne der  selben in axialer Richtung überlappt bzw. übergrei  fend     angeordnet    werden. Durch die     überlappung     bzw.     Übergreifung    der einzelnen     Dämpferkäfigteile     wird die elektrische Verbindung dieser gewährleistet.  



  In     Fig.    2 ist ein     zusammengesetzter    Dämpfer  käfig aus vier Teilen, wobei immer zwei Teile gleiche    Form aufweisen, perspektivisch dargestellt und     Fig.    3  zeigt dessen Abwicklung. Hier ist ganz deutlich  die gleiche     Ausführung    der Teile 1 bzw. 2 ersichtlich.  Die die     Dämpferstäbe    bildenden Zähne der gegen  überliegenden Metallkämme sind an ihrer Stossstelle  abgeschrägt oder beliebig anders profiliert.     Fig.    4  zeigt     hievon    Beispiele.  



  Die Verbindung der in     Fig.    3 ersichtlichen ein  zelnen Metallkämme 1, 1 bzw. 2, 2 kann, wie  gezeichnet, durch satten Stoss und mittels der Läu  ferkappe 3 erfolgen. Für den Fall, dass die Läufer  kappe bei kleineren Maschinen aus nicht den elektri  schen Strom leitendem Material besteht, oder aus  anderen Gründen, kann die Funktion der Läufer  kappe eine metallische     überschubhülse    übernehmen  bzw. können überhaupt auch die einzelnen Teile  beispielsweise durch Löten oder Schweissen oder  durch satte     überlappung    verbunden werden. Die satte       Überlappung    der Kammrücken wird z.

   B. durch ein  leichtes Kröpfen einer Schmalseite der Stirnverbin  dung und     Darunterschieben    der nichtgekröpften  Schmalseite des anderen Kammrückens erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dämpferwicklung an einer Wechselstromma- schine, insbesondere Turbogenerator, mit in den Nuten der Erregerwicklung unter den Nutenkeilen eingelegten Dämpferstäben, wobei eine Anzahl von Dämpferstäben mit ihrer Stirnverbindung aus einem Stück gestanzt ist, die Dämpferwicklung somit aus kammartig ausgebildeten, beidseitig am Läuferballen eingelegten oder eingeschobenen Teilen besteht, da durch gekennzeichnet,
    dass bei diesen aus einem Stück hergestellten Metallkämmen die Länge der Dämpfer stäbe etwa der halben Länge des Läuferballens ent spricht und die jeweils auf der gleichen Zylinder mantelfläche liegenden Kammteile an ihren Stossstel len miteinander elektrisch verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Dämpferwicklung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dämpferwicklung aus mehreren in Umfangsrichtung übergreifend angeord neten, satt übereinanderliegenden Dämpferkäfigen be steht.
    2. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferwicklung aus mehreren auch in axialer Rich tung übergreifend angeordneten, satt übereinander liegenden Dämpferkäfigen besteht. 3. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen, den Dämpferkäfig bildenden Me tallkämme verschieden weit voneinander angeord nete Zähne aufweisen.
    4. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen, zu einem Dämpferkäfig zusammengefügten Metallkämme an - der Schmalseite ihrer Stirnseiten satt übergreifend ausgebildet sind. 5. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Kammrücken sowie die einzelnen Kammzähne an ihren Stossstellen durch Löten oder Schweissen verbunden sind.
CH1029560A 1959-09-17 1960-09-12 Dämpferwicklung an einer Wechselstrommaschine CH394366A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087263A3 (de) * 1982-02-19 1984-02-01 Westinghouse Electric Corporation Dämpferwicklung für einen supraleitenden Läufer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087263A3 (de) * 1982-02-19 1984-02-01 Westinghouse Electric Corporation Dämpferwicklung für einen supraleitenden Läufer
US4465106A (en) * 1982-02-19 1984-08-14 Electric Power Research Institute, Inc. Warm damper for a superconducting rotor

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