CH394366A - Dämpferwicklung an einer Wechselstrommaschine - Google Patents
Dämpferwicklung an einer WechselstrommaschineInfo
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Description
Dämpferwicklung an einer Wechselstronnnaschine Dämpferwicklungen haben sich bei Synchron maschinen, insbesondere bei Einphasengeneratoren, als notwendig erwiesen, um die unerwünschten Pen delschwingungen, bedingt durch unsymmetrische Last oder bei Einphasengeneratoren durch das gegen läufige Feld, zu unterdrücken bzw. auf ein tragbares Ausmass herabzusetzen.
Die Ausführung der Dämpferwicklung ist von der Bauart der Maschine abhängig. So werden bei Trommelläufern die Stäbe der Dämpferwicklung in nerhalb der Läufernuten unter den Nutenkeilen ver legt und dann durch Stirnverbindungen kurzgeschlos sen. Anstelle der eingelegten Dämpferstäbe können auch die Nutenkeile selbst als Dämpferstäbe ausge führt und durch Kurzschlussringe miteinander ver bunden werden.
Bei Maschinen mit ausgeprägten Polen ist es wieder üblich, die Wicklungsstäbe in zylindrischen oder nutenförmigen Ausnehmungen in den Polschu hen der die Erregerwicklung tragenden Pole, also bei der üblichen Ausführung der Synchronmaschi nen im Läufer, nahe dem Luftspalt unterzubringen. Die Verbindung der Stabenden durch Kurzschluss ringe erfolgt so, dass die Ringe nicht aus einem Stück bestehen, d. h. jeder Pol trägt sein besonderes Ringsegment. Die einzelnen Ringsegmente sind durch wärmeelastische Verbindungsstücke miteinander ver bunden.
Damit durch die im Betrieb auftretende Fliehkraft keine Lockerung der Ringsegmente oder Verbindungsstücke und dadurch Schäden an diesen auftreten können, ist es bekannt, gelochte Ringseg mente mit hineingeschobenen und hart eingelöteten Dämpferstäben zu verwenden. Für die Verbindungs laschen sind insbesondere bei grösseren Maschinen besondere Haltekonstruktionen vorgesehen.
Es wurden auch insbesondere bei Trommelläu fern Dämpferwicklungen bekannt, bei denen die in den Nuten der Erregerwicklung unterhalb der Nuten keile eingelegten Dämpferstäbe oder die als Dämp- ferstäbe ausgebildeten Nutenkeile an beiden Seiten des Läuferballens durch überschubhülsen bzw. me tallische Läuferkappen kurzgeschlossen sind.
So wurde u. a. eine Ausführung beschrieben, bei der insbesondere bei Läuferballen grösserer axialer Länge die Dämpferstäbe zweiteilig ausgebildet und von beiden Läuferballenseiten her in die die Dämp- ferwicklung ausnehmende Nut eingeschoben und an ihrer Stossstelle in bekannter Weise verbunden wer den. Die Stirnverbindung der Stäbe erfolgt durch eine mit den Läuferstäben mittels Lötung oder ähn lichem fest verbundene überschubhülse. Weiters wurde auch ein kamm- oder rechenartig ausgebildeter Dämpferkäfig bekannt, z.
B. durch die USA-Patent- schrift Nr.<B>1316</B> 004, bei dem die Zähne des Kam mes mindestens die Länge des Läuferballens besitzen und der Kammrücken die Kurzschlussverbindung der einzelnen Zähne bildet. Diese Ausführung verlangt aber mindestens zwei wechselseitig am Läuferballen eingeschobene Kämme, wobei die elektrische Ver bindung des offenen Kammteiles durch den darunter- bzw. darüberliegenden Kammrücken eines zweiten Blechkammes erfolgt. Die Zähne des einen Kammes werden am Rücken des anderen beispielsweise durch Nieten gehalten.
Alle diese bekannten Ausführungsformen haben den Nachteil, dass die elektrische Verbindung zwi schen den einzelnen Dämpferstäben und der Stirn verbindung entweder nicht immer einwandfrei oder der wirtschaftliche Aufwand für die Herstellung des Dämpferkäfigs relativ gross ist.
In dem Bestreben, vorerwähnte Nachteile weitest gehend abzuschaffen und dadurch einen in Fertigung und Montage möglichst wirtschaftlichen und tech nisch einwandfreien Dämpferkäfig zu erhalten, wurde vorliegende Erfindung geschaffen, welche einen wei teren Fortschritt gegenüber bekannten Dämpferkäfig- ausführungen darstellt.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Dämp- ferwicklung an einer Wechselstrommaschine, insbe sondere Turbogenerator, mit in den Nuten der Er- regerwicklung unter den Nutenkeilen eingelegten Dämpferstäben, wobei eine Anzahl von Dämpfer stäben mit ihrer Stirnverbindung aus einem Stück gestanzt ist, die Dämpferwicklung somit aus kamm artig ausgebildeten, beidseitig am Läuferballen ein gelegten oder eingeschobenen Teilen besteht, und ist dadurch gekennzeichnet,
dass bei diesen aus einem Stück hergestellten Metallkämmen die Länge der Dämpferstäbe etwa der halben Länge des Läufer ballens entspricht und die jeweils auf der gleichen Zylindermantelfläche liegenden Kammteile an ihren Stossstellen miteinander elektrisch verbunden sind.
An Hand der beiliegenden Zeichnungen soll die Erfindung genauer beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Dämpferwick- lung entlang der Linie<I>AB</I> der Fig. 2, wobei der Läuferballen mit 5, die Nutenkeile mit 6 und die Wickelköpfe der Erregerwicklung gegen Fliehkraft schützende und zugleich die elektrische Verbindung der einzelnen Kammrückenteile untereinander her stellende Läuferkappe mit 3 bezeichnet ist.
Der Iso- lierzylinder 4 liegt zwischen der nicht eingezeichne ten Erregerwicklung und den leitend miteinander verbundenen kammartigen Teilen 1 und 2 der Dämp- ferwicklung. Die Läuferkappe wie der Läuferballen mit Nutenkeilen zeigen eine Andrehun, zur besseren Zentrierung. Die Verbindung der Kammzähne der beidseitig am Läuferballen 5 eingelegten Dämpfer käfigteile 1 bzw. 2 erfolgt am besten im herausge zogenen Zustand (in Fig. 1 strichliert eingezeichnet) auf eine der bekannten Arten.
Nach Verbinden der die Dämpferstäbe bildenden Kammzähne werden diese wieder in ihre Betriebslage zurückgeführt und dann der Nutenkeil eingeschoben. Um ein axiales Verschieben des Dämpferkäfigs zu vermeiden, ist es günstig, zwischen den einzelnen Dämpferstäben an beliebig vielen, in der Praxis meistens an vier Stellen, Distanzstücke 7 am Läuferballen mittels Schrauben oder dergleichen anzubringen.
Es kann sich auch als vorteilhaft erweisen, die Dämpferwick- lung aus mehreren Dämpferkäfigen beliebiger Blech stärke zusammenzusetzen, wobei die einzelnen Dämp- ferkäfige in Umfangsrichtung und die Zähne der selben in axialer Richtung überlappt bzw. übergrei fend angeordnet werden. Durch die überlappung bzw. Übergreifung der einzelnen Dämpferkäfigteile wird die elektrische Verbindung dieser gewährleistet.
In Fig. 2 ist ein zusammengesetzter Dämpfer käfig aus vier Teilen, wobei immer zwei Teile gleiche Form aufweisen, perspektivisch dargestellt und Fig. 3 zeigt dessen Abwicklung. Hier ist ganz deutlich die gleiche Ausführung der Teile 1 bzw. 2 ersichtlich. Die die Dämpferstäbe bildenden Zähne der gegen überliegenden Metallkämme sind an ihrer Stossstelle abgeschrägt oder beliebig anders profiliert. Fig. 4 zeigt hievon Beispiele.
Die Verbindung der in Fig. 3 ersichtlichen ein zelnen Metallkämme 1, 1 bzw. 2, 2 kann, wie gezeichnet, durch satten Stoss und mittels der Läu ferkappe 3 erfolgen. Für den Fall, dass die Läufer kappe bei kleineren Maschinen aus nicht den elektri schen Strom leitendem Material besteht, oder aus anderen Gründen, kann die Funktion der Läufer kappe eine metallische überschubhülse übernehmen bzw. können überhaupt auch die einzelnen Teile beispielsweise durch Löten oder Schweissen oder durch satte überlappung verbunden werden. Die satte Überlappung der Kammrücken wird z.
B. durch ein leichtes Kröpfen einer Schmalseite der Stirnverbin dung und Darunterschieben der nichtgekröpften Schmalseite des anderen Kammrückens erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dämpferwicklung an einer Wechselstromma- schine, insbesondere Turbogenerator, mit in den Nuten der Erregerwicklung unter den Nutenkeilen eingelegten Dämpferstäben, wobei eine Anzahl von Dämpferstäben mit ihrer Stirnverbindung aus einem Stück gestanzt ist, die Dämpferwicklung somit aus kammartig ausgebildeten, beidseitig am Läuferballen eingelegten oder eingeschobenen Teilen besteht, da durch gekennzeichnet,dass bei diesen aus einem Stück hergestellten Metallkämmen die Länge der Dämpfer stäbe etwa der halben Länge des Läuferballens ent spricht und die jeweils auf der gleichen Zylinder mantelfläche liegenden Kammteile an ihren Stossstel len miteinander elektrisch verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Dämpferwicklung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dämpferwicklung aus mehreren in Umfangsrichtung übergreifend angeord neten, satt übereinanderliegenden Dämpferkäfigen be steht.2. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferwicklung aus mehreren auch in axialer Rich tung übergreifend angeordneten, satt übereinander liegenden Dämpferkäfigen besteht. 3. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen, den Dämpferkäfig bildenden Me tallkämme verschieden weit voneinander angeord nete Zähne aufweisen.4. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen, zu einem Dämpferkäfig zusammengefügten Metallkämme an - der Schmalseite ihrer Stirnseiten satt übergreifend ausgebildet sind. 5. Dämpferwicklung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Kammrücken sowie die einzelnen Kammzähne an ihren Stossstellen durch Löten oder Schweissen verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT675859 | 1959-09-17 |
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| CH1029560A CH394366A (de) | 1959-09-17 | 1960-09-12 | Dämpferwicklung an einer Wechselstrommaschine |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH394366A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0087263A3 (de) * | 1982-02-19 | 1984-02-01 | Westinghouse Electric Corporation | Dämpferwicklung für einen supraleitenden Läufer |
-
1960
- 1960-09-12 CH CH1029560A patent/CH394366A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0087263A3 (de) * | 1982-02-19 | 1984-02-01 | Westinghouse Electric Corporation | Dämpferwicklung für einen supraleitenden Läufer |
| US4465106A (en) * | 1982-02-19 | 1984-08-14 | Electric Power Research Institute, Inc. | Warm damper for a superconducting rotor |
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