CH377288A - Mischbatterie - Google Patents

Mischbatterie

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CH377288A
CH377288A CH241260A CH241260A CH377288A CH 377288 A CH377288 A CH 377288A CH 241260 A CH241260 A CH 241260A CH 241260 A CH241260 A CH 241260A CH 377288 A CH377288 A CH 377288A
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water
housing
mixer tap
temperature
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CH241260A
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Lins Albert
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Lins Albert
Honegger Willy
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Description


  Mischbatterie    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Misch  batterie zur Erzielung eines     Mischwasserstromes    vor  bestimmter Temperatur aus einem Kaltwasser- und  einem     Heisswasserstrom.    Die Mischbatterie enthält  einen in einer     Mischwasserkammer    angeordneten  Temperaturfühler, der die Stellung zweier Ventile  regelt, die den Zustrom von kaltem Wasser und     heis-          sem    Wasser zu der     Mischwasserkammer        steuern.     



  Mischbatterien dieser Art sind bekannt. Der Tem  peraturfühler kann aus einem Gehäuse bestehen, in  welchem sich ein in dem gesamten Temperatur  bereich im     Nassdampfzustand    verharrendes Medium  befindet, beispielsweise ein halogensubstituierter Koh  lenwasserstoff. Der Druck dieses Steuermediums  wirkt auf die beiden Ventile entgegen der Kraft einer  Feder ein, wobei eine     Druckerhöhung    den     Heisswas-          serzufluss    drosselt und den     Kaltwasserzufluss    be  günstigt.

   Vorzugsweise ist die     Vorspannung    der Fe  der, die dem Druck des Steuermediums entgegen  wirkt, einstellbar, so dass die Temperatur des Misch  wassers durch Veränderung dieser     Vorspannung    va  riiert werden kann.     Selbstverständlich    ist es jedoch  auch möglich, als Temperaturfühler eine     Bimetall-          anordnung    zu verwenden.  



  Bei diesen Mischbatterien gestaltet sich die Tem  peraturregulierung insbesondere bei kleinen Wasser  mengen schwierig, weil nicht immer gewährleistet ist,  dass Mischwasser mit Mischtemperatur mit dem Tem  peraturfühler in Kontakt kommt. Es hat sich viel  mehr herausgestellt, dass die Temperatur des abflies  senden Wassers sich periodisch ändert. Um diesen  Nachteil zu beheben und zu gewährleisten, dass tat  sächlich nur Mischwasser     mit    der Endtemperatur  mit dem Temperaturfühler in Kontakt kommt, hat  man diesen in die     Abflussleitung    des Mischwassers  verlegt. Die auftretenden Schwierigkeiten konnten je  doch hiermit nicht beseitigt werden, unabhängig da-    von, dass die Verlegung des Temperaturfühlers in  die Abflussleitung von konstruktiven Nachteilen be  gleitet war.  



  Es ist nun ein Zweck der vorliegenden Erfindung,  eine Mischbatterie der eingangs erwähnten Art zu  schaffen, bei welcher gewährleistet ist, dass tatsäch  lich nur das vermischte Wasser, d. h. das Wasser mit  der Endtemperatur mit dem Temperaturfühler in  Kontakt kommt.    Ein weiterer Zweck der     vorliegenden        Erfindung     besteht in der Schaffung einer Mischbatterie, bei wel  cher     gewährleistet    ist, dass nur     Wasser    mit der     End-          temperatur        mit    dem Temperaturfühler in Kontakt ge  langt, wobei dieser Temperaturfühler in der Misch  wasserkammer selbst angeordnet ist.  



  Die Mischbatterie gemäss der vorliegenden Er  findung ist     nun    dadurch gekennzeichnet, dass zwi  schen jedem Ventil und der     Mischwasserkammer    zur  innigen Vermischung des heissen und des kalten  Wassers miteinander, je ein Sprühorgan vorgesehen  ist; durch welches das Wasser     strahlenförmig    aus  tritt.  



  Die     beiden    Sprühorgane sind vorzugsweise als  Düsen bzw. kleine Öffnungen in den Begrenzungs  wänden angeordnet, die die     Kaltwasserkammer    und  die     Heisswasserkammer    von der Mischkammer tren  nen. Die aus der     Heisswasserkammer    und der Kalt  wasserkammer in die     Mischwasserkammer    eintreten  den Wasserstrahlen     treffen    dabei direkt aufeinander  und vermischen sich innig, so dass     unmittelbar    beim  Eintreten in die     Mischwasserkammer        tatsächlich     Mischwasser mit der Endtemperatur gebildet wird.  



  Die Erfindung soll     anschliessend        anhand    der bei  liegenden Zeichnungen     näher    erläutert werden, wobei  darstellen           Fig.    1 einen axialen Schnitt durch eine Misch  batterie mit zentrisch angeordnetem Temperatur  fühler ;       Fig.    2 einen Schnitt entlang der Linie     11-II    in       Fig.    1 ;       Fig.    3 einen Schnitt entlang der Linie     111-III    in       Fig.    1 ;       Fig.    4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer  Mischbatterie mit exzentrisch angeordnetem Tem  peraturfühler.  



  Die in     Fig.    1-3 gezeigte, temperaturgesteuerte  Mischbatterie besteht aus einem im wesentlichen  zylindrischen Gehäuse 1, an welchem ein     Heisswas-          serzulaufstutzen    2 und ein     Kaltwasserzulaufstutzen    3,  sowie ein     Mischwasserablauf    4 vorgesehen ist. Das  Gehäuse 1 selbst ist an den beiden Enden offen und  an der einen Seite lösbar mit einem Deckel 5 und  an der anderen Seite lösbar mit einem Einstellrad 6  zur Einstellung der Temperatur abgeschlossen. In  dem Gehäuse befindet sich eine zylindrische Hülse 7,  die die einzelnen Organe zur Steuerung der zu- und  abfliessenden Wassermengen und zum Erfassen der  Temperatur des     ausfliessenden    Wassers trägt.

   Diese  Hülse mit den angeschlossenen Teilen kann axial in  das Gehäuse 1 eingeschoben werden. Die Hülse 7  besitzt eine Reihe von     Ausnehmungen    und Bohrun  g     o        en,        die        dem        Zu-        und        Austritt        von        Wasser        dienen.     



  In dem Gehäuse sind axial hintereinander eine       Kaltwasserkammer    8, eine     Mischwasserkammer    10  und eine     Heisswasserkammer    9 vorgesehen. Die Kalt  wasserkammer 8     umfasst    eine     Ausnehmung    8a in  der Hülse, die mit dem     Zulaufstutzen    3 für das kalte  Wasser in Verbindung steht. An die     Ausnehmung    8a  schliesst sich eine Bohrung 8b an, die diese     Aus-          nehmung    8a mit dem Innern der Hülse verbindet  und den Zutritt des kalten Wassers zu dem Kalt  wasserventilraum 8c ermöglicht.

   In dem Kaltwasser  ventilraum 8c befindet sich eine als Ventilsitz aus  gebildete Trennwand 8d mit einer axialen Bohrung.  Mit dem Ventilsitz 8d arbeitet ein bewegliches Ven  tilorgan 8e zusammen, welches in axialer Richtung  verschoben werden kann, in einer Endstellung auf  den Ventilsitz 8d     aufliegt    und dann die Verbindung  zwischen den beiden, Teilen des     Kaltwasserventil-          raumes    8c unterbricht. Die     Kaltwasserkammer    wird  einerseits durch eine Trennwand 11 gegen die sich  in axialer Richtung     anschliessende        Mischwasserkam-          mer    abgeschlossen.

   Diese Trennwand besitzt zur  Aufnahme des später noch zu erläuternden Verstell  stiftes eine axiale Bohrung. In unmittelbarer Nähe  der Trennwand 11 besitzt die Hülse eine weitere Boh  rung 8f, die die Verbindung mit einer     Ausnehmung     8g in der Hülse 7 darstellt. Die Bohrung 8f und die       Ausnehmung        8g,    die noch einen Teil der Kaltwasser  kammer bilden, werden durch     eine    als     Sprühorgan     dienende Trennwand 12 abgeschlossen, die, wie aus       Fig.    3 ersehen werden kann, die Form eines Ring  sektors besitzt und eine Reihe von Öffnungen 13  zum Durchtritt des Wassers aufweist.

   Das durch  diese Öffnungen 13 in der ringförmigen Wand durch-    tretende Wasser gelangt über eine     Ausnehmung    10a  in der Hülse 7 und eine sich anschliessende Bohrung  10b in den     Temperaturfühlerraum    10c, der eben  falls Teil der     Mischwasserkammer    ist.  



  Wie bereits ausgeführt, ist der Ventilraum 8c  einerseits durch die Trennwand 11 abgeschlossen.  Das entgegengesetzte Ende wird durch einen Ring  körper 14 abgeschlossen, der über eine Abdichtung  mit dem beweglichen Ventilorgan 8e in Verbindung  steht. Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dass der  Aussendurchmesser des beweglichen Ventilorganes  8e in unmittelbarer Nähe des Ventilsitzes 8d und an  der Stelle, die mit dem Körper 14 in Kontakt steht,  gleich ist. Eine Folge dieser Massnahme ist, dass  der Druck des in der     Kaltwasserkammer    8 bzw. in  dem Ventilraum 8c befindlichen Wassers keine Kraft  komponente auf das Ventilorgan 8e ausüben kann,  da die Kräfte beider Richtungen sich notwendiger  weise aufheben.  



  Die     Heisswasserkammer    9 ist in ähnlicher Weise  ausgebildet wie die     Kaltwasserkammer    B. Die     Heiss-          wasserkammer    9 enthält eine     Ausnehmung    9a in der  Hülse 7, so dass zwischen der Innenwand des Ge  häuses 1 und der Hülse ein ringförmiger Raum be  steht. Dieser Raum steht über eine Bohrung 9b mit  dem Ventilraum 9c in Verbindung.

   Die Ventilkam  mer 9c wird in gleicher Weise wie die Ventilkammer  8c durch eine Trennwand, die hier mit 9d bezeich  net ist, in zwei Teile geteilt, wobei die Trennwand  9d als Ventilsitz für das bewegliche Ventilorgan 9e  ausgebildet ist, welches somit den     Zufluss    des     heis-          sen    Wassers zu der     Mischwasserkammer    freigeben  und unterbinden kann. Die     Heisswasserkammer    9 ist  gegenüber der angrenzenden     Misehwasserkammer     durch eine Trennwand 16 abgeschlossen.

   In unmit  telbarer Nähe der Trennwand 16 ist eine Bohrung       9f    vorgesehen, die die Verbindung mit einem durch  eine     Ausnehmung    in der Hülse gebildeten Ringraum  9g herstellt. Der Ringraum 9g ist gegen die Misch  wasserkammer 10 durch eine     ringsegmentförmige,     als Sprühorgan dienende Wand 17 abgeschlossen, die  gleich ausgebildet ist wie die entsprechende     segment-          förmige    Wand 12 und in gleicher Weise Bohrungen  18 zum Durchtritt des Wassers besitzt, wie dies auch  aus     Fig.    3 ersehen werden kann.

   Das aus den Boh  rungen 18 der     ringsegmentförmigen    Wand 17 aus  tretende Wasser trifft axial auf das aus den Bohrun  gen 13 austretende Wasser, was eine intensive Mi  schung zur Folge hat. Das durch die Bohrung 10b  in der Hülse austretende Wasser hat daher bereits die  Endtemperatur des Mischwassers angenommen, so  dass der in dem     Fühlerraum    10c befindliche Fühler  nur mit Wasser dieser Endtemperatur in Berührung  gelangt und daher auch diese Temperatur annimmt  und eine entsprechende Steuergrösse ableitet.  



  Der Ventilraum 9c ist durch einen     Körper    19  abgeschlossen, der mit dem beweglichen Ventilorgan  9c in Eingriff steht und eine axiale Bewegung dieses  Ventilkörpers zulässt. Der Aussendurchmesser des  Ventilorganes 9e ist in der Nähe des Ventilsitzes 9d      und des Ringkörpers 19 gleich gross, so dass in glei  cher Weise, wie dies im Zusammenhang mit der       Kaltwasserkammer    8 beschrieben worden ist, der  Druck des Heisswassers in der     Heisswasserkammer     9 bzw. dem Ventilraum 9c keine Kraftkomponente  auf das Ventilorgan 9e ausüben kann.  



  Aus den     Fig.    2 und 3 ist zu ersehen, dass sich die  Räume 8g,     lOci    und 9g nur über einen Teil des Um  fanges der Hülse 7 erstrecken. Zur Begrenzung dieser  Räume sind Dichtungsorgane 20 vorgesehen. Eine  Mischung des Wassers findet somit nur in dem     ring-          segmentförmigen    Raum 10a statt, der durch die  Dichtungen 20 und die Wände bzw. Sprühorgane 12  und 17, sowie durch die Hülse 7 und das Gehäuse 1  begrenzt ist.  



  Das Ventilorgan 8e ist mit einem Drehstift 22  verbunden, der durch das Einstellrad 6     hindurchragt     und mit einem Knopf 23 verbunden ist, mit welchem  die Gesamtwassermenge einstellbar ist. Der Stift 22  besteht aus zwei Teilstücken<I>22a</I> und<I>22b,</I> die mit  einander drehverbunden sind, jedoch axial gegen  einander verschoben werden können. Zu diesem  Zweck ist am unteren Ende des oberen Teilstückes  22a ein profilierter Ansatz befestigt, beispielsweise  ein Vierkant 22c, der in eine entsprechend     geformte          Ausnehmung    22d am oberen Ende des unteren Teil  stückes 22b ragt.

   Das Teilstück 22b weist einen  ringförmigen Vorsprung 28 auf, der in eine entspre  chend geformte Innennut -in der zentralen     Bohrung     des beweglichen Ventilorganes 8e eingreift. Hier  durch wird erreicht, dass das Ventilorgan 8e nur die  axialen Bewegungen des Teilstückes 22b mitmacht  und nicht dessen Drehbewegungen. Das Teilstück  22b ragt bis durch die zentrale Öffnung in der Trenn  wand 11 hindurch und besitzt am unteren Ende ein  Innengewinde 24, in welches ein Gewindeansatz 25  eingreift. Der Gewindeansatz 25 ist mit dem     Tem-          peraturfühlergehäuse    26 fest verbunden, weiches sei  nerseits mit einem Stift 27 verbunden ist, der ge  meinsam mit dem Ventilorgan 9e aus einem Stück  besteht.  



  Es ist nun zu ersehen, dass eine Drehung der bei  den Teilstücke<I>22a</I> und<I>22b</I> des     Verstellstiftes    not  wendigerweise eine Veränderung des Abstandes zwi  schen den beiden beweglichen Ventilorganen 8e und  9e zur Folge hat. Bei Verkleinerung des Abstandes  werden beide Ventile geschlossen, d. h. der Ventil  körper 8e liegt dann an dem Ventilsitz 8d an und  der Ventilkörper 9e an den Ventilsitz 9d.

   Auf die in  axialer Richtung bewegliche Einheit, d. h. die beiden  beweglichen Ventilkörper 8e und 9e, das Teilstück  22b und der Stift 27, sowie das Temperaturfühler  gehäuse 26 wirken eine Reihe von Kräften ein, die  bestrebt sind, die axiale Lage dieser Teile zu beein  flussen und gewährleisten, dass die Temperatur des  ausströmenden Wassers unabhängig von irgendwel  chen Änderungen der Temperatur des     zufliessenden     Wassers den vorgesehenen und eingestellten Wert  beibehält.    Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dass an das  obere Ende des Ventilkörpers 8e ein Federteller 30  anliegt. Dieser Federteller ist drehbar auf dem Teil  stück 22a des Stiftes 22 geführt.

   Die auf diesem Tel  ler befindliche Feder 31 ist bestrebt, den Ventilkörper  8e nach unten zu drücken und zwar mit einer Kraft,  die abhängig von der     Vorspannung    der Feder 31 ist.  Zur     Einstellung    der     Vorspannung    der Feder 31 kann  eine Spindel (nicht gezeigt) vorgesehen     sein,    die mit  dem Einstellrad 6 verstellt     wird.    Mit dem Hand  rad 6 ist somit die     Vorspannung    der Feder 31 ein  stellbar. Wie dargestellt, kann an dem Gehäuse eine  Skala und an dem Rad 6 ein Zeiger vorgesehen sein,  wobei die Skala in Temperaturgrade geeicht ist.  Durch entsprechende Einstellung des Rades 6 kann  somit die gewünschte Temperatur ohne weiteres ein  gestellt werden.  



  Der Temperaturfühler ist durch eine Membran 32  in zwei getrennte Räume 33 und 34 aufgeteilt. In  dem Raum 33 befindet sich das Steuermedium. Das  Steuermedium muss in dem gesamten Temperatur  bereich im     Nassdampfzustand    verharren, so dass der  Druck in dem Raum 33 praktisch proportional zu  der Temperatur des Wassers in der Mischwasser  kammer ist. Als Steuermedium kommt beispielsweise  ein halogensubstituierter Kohlenwasserstoff in Be  tracht. Für den vorgesehenen Zweck hat sich ins  besondere     FREON        (eingetragene    Marke) bewährt.  



  In der sich an die andere Seite der Membran     an-          schliessenden    Kammer 34 befindet sich ein     übertra-          gungsmedium,    beispielsweise Glyzerin. Der Raum 34  wird einerseits durch die Membran 32 begrenzt und  andererseits durch einen Kolben 36, der in dem Ge  häuse 26     längsverschieblich    angeordnet ist. Der Kol  ben steht über einen Ansatz 37 mit einem Steg 38 in  Verbindung, der, wie aus     Fig.    3 ersehen werden  kann, mit der Hülse 7 fest verbunden ist.

   Für den  Steg 38 sind in das Gehäuse 26 zwei Öffnungen 40  und 41 eingeschnitten, die so bemessen sind, dass  der Steg 38 einerseits eine Drehsicherung für das  Gehäuse dargestellt und andererseits die axiale Be  wegung des Gehäuses nicht behindert. Der Steg 38  stellt somit nicht nur ein     Wideralger    für den Kolben  dar, sondern bewirkt auch, dass eine Drehung des  Stiftes 22 eine axiale Verschiebung und keine Dre  hung des Gehäuses 26 und des     beweglichen        Ventil-          organes    9e zur Folge hat.  



  Die beschriebene und gezeigte Ausbildung und  Anordnung des Temperaturfühlers ist aus mehreren  Gründen gegenüber bisher bekannten Ausführungs  formen vorteilhaft. Da als     Widerläger    der Steg 38  vorgesehen ist, erübrigt sich eine hydraulische     11ber-          tragung    des in der Kammer 33 herrschenden Steuer  druckes. Die gesamte Steuer- und     Kraftübertragungs-          einheit    kann somit relativ klein und auch billig ge  halten werden.  



  Das in der Darstellung untere Ende des Ventil  körpers 9e trägt einen Federteller 44, an dem eine  Feder 45 anliegt, die sich andererseits auf     einen    Fe  derteller 46 abstützt. Der Federteller 46 kann mit-           tels    einer Stellschraube 47 in axialer Richtung um  einen kleinen Betrag verstellt werden. Die Feder 45  ist bestrebt, den Ventilkörper 9e und somit auch das       Temperaturfühlergehäuse    26 und den Ventilkörper  8e in der Darstellung nach oben zu verschieben. Die  Feder 45 wirkt somit der Feder 31 entgegen.  



  Der Druck in der Kammer 33, der abhängig von  der Temperatur des in den     Temperaturfühlerraum     10c durch die Bohrung 10b     einfliessenden    Wassers  ist, erzeugt nun ebenfalls eine in der Darstellung  nach oben und der Feder 31     entgegengerichtete     Kraftkomponente. Wenn der Druck in der Kammer  33 steigt, überträgt sich dieser durch die Membran  32 auf die Kammer 34 und somit auch auf den Kol  ben 36. Da der Kolben 36 nicht nach unten aus  weichen kann, da er über den Ansatz 37 und den  Steg 38 kraftschlüssig mit der Hülse 7 in Kontakt  steht, bewegt sich das     Fühlergehäuse    26 in der Dar  stellung nach oben.

   Durch diese nach oben gerichtete  Bewegung wird der Zufluss heissen Wassers gedros  selt, da sich der Abstand zwischen dem Ventilkörper  9e und dem Ventilsitz 9d verringert, während an  dererseits mehr kaltes Wasser zu der Mischkammer  gelangt, da sich der Abstand zwischen dem Ventil  körper 8e und dem Ventilsitz 8d vergrössert. Die  Temperatur des Mischwassers nimmt somit ab, was  eine Abkühlung des Gehäuses 26 und somit auch  eine Druckerniedrigung in der Kammer 33 zur Folge  hat.  



  Der Temperaturfühler und die beiden Ventilkör  per 8e und 9e nehmen somit immer eine Lage ein, die  dem Gleichgewicht der auf sie einwirkenden Kräfte  entspricht. Wird beispielsweise während des Betrie  bes eine Erhöhung der Temperatur des Mischwas  sers gewünscht, wird mittels des Handrades 6 die       Vorspannung    der Feder 31 vergrössert.

   Dies hat zur  Folge, dass die in der     Darstellung    nach unten ge  richtete, auf die Ventilköper     einwirkende    Kraft sich       vergrössert.        Hiedurch    wird der Abstand zwischen  dem Ventilkörper 8e und dem Ventilsitz 8d verklei  nert, was die     Kaltwasserzufuhr    drosselt, während sich  andererseits der Abstand zwischen dem Ventilkörper  9e und dem Ventilsitz 9d vergrössert, was die     zu-          fliessende    Heisswassermenge erhöht.

   Nimmt anderer  seits beispielsweise während des Betriebes die Tem  peratur des Heisswassers ab, nimmt auch die Tem  peratur des Mischwassers vorübergehend ab, was den  Druck in dem     Temperaturfühlerraum    33 verkleinert.  Die der Feder 31     entgegengesetzte    Kraft nimmt so  mit ab, weswegen diese Feder in die Lage versetzt  wird, die beiden Ventilorgane bzw. Ventilteile 8e und  9e in der Darstellung nach unten zu verschieben.  Hierdurch wird der     Kaltwasserzufluss    gedrosselt und  der     Heisswasserzufluss    vergrössert, wie dies ohne  weiteres zu ersehen ist.  



  Es sei noch erwähnt, dass die Feder 25 selbst  verständlich eine geringere Kraft ausüben muss als die  Feder 31, und dass die Steuerschraube 47 zur Justie  rung dient. Nach dem Einbau kann mit dieser  Schraube die auf dem Gehäuse vorgedruckte Skala    neben dem Einstellrad 6 verifiziert werden, beispiels  weise dadurch, dass das Handrad 6 auf eine be  stimmte Temperatur eingestellt und die Temperatur  des     ausfliessenden    Wassers gemessen wird, wobei die  Schraube 47 so lange verstellt wird, bis die Tempera  tur des ausströmenden Wassers gleich der auf der  Skala eingestellten Temperatur ist.  



  Da höchstens ein geringer Wasserteil zwischen  dem Stift 27 und der Trennwand 16 bzw. dem Stift  22 und der Trennwand 11 direkt von der     Heisswas-          serkammer    9 bzw. der     Kaltwasserkammer    8 in die  Mischkammer 10 gelangen, findet in dem     Ringseg-          mentraum    10a eine sehr gute Vermischung des     heis-          sen    und kalten Wassers miteinander statt. Der Quer  schnitt der Öffnungen 13 bzw. 18 in den Wänden  12 bzw. 17 ist so gewählt, dass das Wasser strahlen  förmig in den Raum 10a eintritt.

   Es ist ohne weiteres  einleuchtend, dass durch das axiale Zusammentreffen  der beiden Wasserstrahlen eine gute     Durchmischung     erzielt wird. Es ist somit auf alle Fälle gewährleistet,  dass das durch die Öffnungen 10b zu dem Tempera  turfühler gelangende Wasser tatsächlich die Misch  temperatur angenommen hat. Es ist somit ausge  schlossen, dass beispielsweise nur das heisse Wasser  auf den Temperaturfühler trifft, während das kalte  Wasser direkt in die Abflussöffnung gelangt.  



  Es sei erwähnt, dass selbstverständlich eine Reihe  von Abweichungen von dem Ausführungsbeispiel der       Fig.    1 möglich sind. So ist es beispielsweise nicht  erforderlich, die Mischung in einem Ringraum zwi  schen der Hülse 7 und dem Gehäuse 1 stattfinden zu  lassen. Vielmehr kann hierfür auch an einer anderen  Stelle ein Raum vorgesehen sein. Schliesslich kann  auch auf die Hülse 7 verzichtet werden, welche nur  die Aufgabe erfüllt, den Zusammenbau der Misch  batterie zu erleichtern. Zufolge dieser Hülse können  alle Ventile und der Temperaturfühler vorfabriziert  und an der Hülse befestigt werden, so dass erst als  letzter Vorgang diese Hülse mit dem verbundenen  Teil axial in das Gehäuse eingefügt werden kann.

   Dies  hat insbesondere den Vorteil, dass bei bereits mon  tierten Mischbatterien ohne weiteres der Innenteil  ausgewechselt werden kann.  



  Weiterhin ist es nicht erforderlich, den Tempera  turfühler axial im Innern der Hülse bzw. des Ge  häuses anzuordnen. Vielmehr kann der Temperatur  fühler auch unmittelbar vor der Austrittsöffnung an  geordnet werden. Ein Beispiel hierfür zeigt     Fig.    4,  wobei nur jene Teile bezeichnet sind, die sich infolge  ihrer Ausbildung oder Anordnung von den entspre  chenden Teilen bei dem Ausführungsbeispiel der       Fig.    1 unterscheiden.  



  Bei der Mischbatterie gemäss der     Fig.    4 ist der  Stift 27' direkt mit dem Gewindeansatz 25' verbun  den, während das Gehäuse 26' des Temperaturfüh  lers seitlich über eine Wärmeisolationsschicht an dem  Stift 27', beispielsweise mittels einer Schraube 50 be  festigt ist. Der Temperaturfühler ist gleich ausgebil  det, wie das anhand von     Fig.    1 erläutert worden ist.  Der mit dem Kolben 36' verbundene Stift 37' liegt      jedoch an einem Steg 38' an, der sich nicht quer  durch die Hülse 7' erstreckt, sondern nur von der  einen Wand     abragt,    wie dies der     Fig.    4 ohne weiteres  zu entnehmen ist.

   Das Ausführungsbeispiel der     Fig.    4  zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass selbst  bei sehr geringen Wassermengen eine genaue Tem  peraturregelung     möglich    ist, was darauf zurückzu  führen ist, dass zufolge der Anordnung des Tempera  turfühlergehäuses das gesamte austretende Wasser  notwendigerweise mit diesem in Berührung kommen  muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mischbatterie zur Erzeugung eines Mischwasser stromes vorbestimmter Temperatur aus einem Kalt wasserstrom und einem Heisswasserstrom, mit einem in einer Mischwasserkammer angeordneten Tempera turfühler, der die Stellung zweier Ventile regelt, die den Zustrom von kaltem Wasser und heissem Wasser zu der Mischwasserkammer steuern, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen jedem Ventil und der Mischwasserkammer zur innigen Vermischung des heissen und des kalten Wassers miteinander je ein Sprühorgan vorgesehen ist, durch welches das Was ser strahlenförmig austritt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Sprühorgan (12, 17) min destens eine düsenartige Öffnung (13, 18) aufweist, und dass die beiden Sprühorgane (12, 17) so ange ordnet sind, dass die aus den düsenartigen Off nungen (13, 18) austretenden Wasserstrahlen axial aufeinandertreffen. 2. Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (1) eine Hülse (7) vorgesehen ist, welche an der Aussenwand eine ringförmige Ausnehmung (8g, 19a, 9g) aufweist, wo bei die Sprühorgane (12, 17) in dieser ringförmigen Ausnehmung angeordnet sind. 3.
    Mischbatterie nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Raum (10a) über eine Bohrung (10b) mit dem Raum (10c) in Verbindung steht, in welchem sich der Temperatur fühler (26) befindet. 4. Mischbatterie nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturfühler (26) un mittelbar vor der öffnung (10b) angeordnet ist, durch die das Mischwasser aus der Mischwasser kammer (10c) austritt. 5. Mischbatterie nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle an der Temperatursteue rung des austretenden Wassers beteiligten Teile mit der Hülse (7) verbunden oder mindestens mittelbar in dieser geführt sind, und dadurch, dass die Hülse (7) auswechselbar in dem Batteriegehäuse (1) be festigt ist. 6.
    Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Mischwasserkammer (10c) angeordnete Temperaturfühler (26) einen mit einem im Nassdampfzustand verharrenden Steuer medium gefüllten Raum (33) aufweist, der an einer Seite durch eine Membran (32) oder durch einen Kolben abgeschlossen ist, wobei die Membran bzw.
    der Kolben mindestens mittelbar an einen mit dem Gehäuse der Batterie verbundenen Steg (38) anliegt, dass mit dem Temperaturfühler (26) die beweglichen Ventilorgane (8e, 9e) der beiden Ventile ver bunden sind, und dass auf die beweglichen Ventil organe und den Temperaturfühler eine Feder (31) mit einstellbarer Vorspannung einwirkt, die den Kol ben bzw. die Membran gegen das durch den Steg gebildete Widerlager drückt, so dass die beweglichen Ventilorgane jeweils die Stellung einnehmen, bei der die von der Feder und von dem Steuermedium aus geübten Kräfte einander gleich sind. 7.
    Mischbatterie nach Unteranspruch 6, gekenn zeichnet durch Mittel, die es gestatten, zur Regulie rung der Wassermenge den Abstand der beiden Ven tilorgane zueinander zu verändern. B. Mischbatterie nach Unteranspruch 6, gekenn zeichnet durch eine in ihrer Vorspannung justier- bare, zweite Feder (45), die der ersten Feder (31) entgegenwirkt. 9. Mischbatterie nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (38) durch mindestens eine Öffnung in dem Temperaturfühlergehäuse ragt und somit als Drehsicherung für das Gehäuse dient. 10.
    Mischbatterie nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturfühler über eine Temperaturisolationsschicht mit den beweglichen Ventilorganen verbunden ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001059538A3 (de) * 2000-02-12 2001-12-27 Hansgrohe Ag Thermostatventil für sanitärarmaturen
US10378674B2 (en) * 2016-03-23 2019-08-13 Toto Ltd. Hot and cold water mixing valve device

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