CH375116A - Verfahren zur Herstellung von Biegungen an einer Stange zum Aufhängen von Gardinen, Vorhängen oder dergleichen und Stange mit nach dem Verfahren hergestellten Biegungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Biegungen an einer Stange zum Aufhängen von Gardinen, Vorhängen oder dergleichen und Stange mit nach dem Verfahren hergestellten BiegungenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Biegungen. an einer. Stange- zum.Aufhängen von Gardinen, Vorhängen oder dergleichen und- Stange mit nach dem Verfahren hergestellten Biegungen Die vorliegende Erfindung, betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Biegungen an einer Stange zum Aufhängen von Gardinen, Vorhängen oder. derglei chen, die aus einem Metallprofil mit einer oder meh reren Aufhängeschienen für die aufzuhängenden Teile, einer Deckschiene zum.
Verdecken- der Aufhänge schienen und Aufhängeorganen für die aufzuhängen den Teile sowie eine sämtliche Schienen an ihrer Oberseite verbindenden Verbindungsschiene besteht.
Das Verfahren zur Herstellung einer Biegung- an einer Profilstange der genannten Art ist dadurch ge kennzeichnet, dass aus der Verbindungsschiene und der oder den Aufhängeschienen ein Sektor ausge schnitten wird, dessen Winkel dem Suplementwinkel der Biegung gleich ist, und- dass aus der Verbindungs schiene in der Nähe der Deckschiene ein Stück ausge schnitten wird, so dass die.
entstehende Öffnung eine gerade Begrenzungslinie gegen die Deckschiene und gebogene Grenzlinien gegen die Verbindungsschiene erhält, und hierauf die Profilstange zu der vorge sehenen Biegung zurechtgebogen wird und Verbin- dungsschienenteile und/oder Aufhängeschienenteile fest miteinander verbunden werden,
Das Verbinden der Verbindungsschienenteile und/oder Aufhängeschienenteile kann- durch Befesti gen eines Beschlages quer über- die aneinanderstossen- den Schnittflächen erfolgen, oder an den.Verbindungs- undloder Aufhängeschienenteilen können auf der einen Seite des.
Sektors Zungen ausgeformt. werden, die nach dem Biegen der Profilstange in Aussparun gen eingreifen und festsitzen, welche in den Verbin- dungs- und/oder den Aufhängeschienenteilen.auf der anderen Seite des Sektors-ausgeformt.sind.
Die Profilstange gemäss der. Erfindung: ist. dadurch gekennzeichnet, dass. sie, mit Biegungen: versehen ist; die. nach. dem erfindungsgemässen Verfahren ausge führt sind. Vorteilhafterweise kann die Deckschiene mit einem- sie verkleidenden Streifen versehen sein, wobei dieser- Streifen entweder an der Deckschiene fest.
angebracht sein kann oder als lösbarer.-Teih aus- geführt_und-angebracht sein kann: Im. folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Hinweis auf die. Zeichnung näher be schrieben. Inder.
Zeichnung zeigt: Fig. l ein. Profil. einer Stange in. Perspektive;. Fig: 2- die gleiche Stange. nach dem Ausschneiden für die- Herstellung einer Biegung, Fig: 3- das gleiche Profil nach dem Biegen, und Fig. 4\ zeigt das Profil nach der Fixierung der Biegung; Fig. 5 in Perspektive ein Ende der- Stange von unten gesehen;
Fig. 6 in Perspektive einen Teil einer Stange mit an der Deckschiene festgeleimter Mäterialschicht, Fig. 7 und '8 zwei' Ausführungen von Stangen mit von dem einen Ende der Deckschiene aufziehbarer Materialschicht; Fig. 9 von oben in Perspektive ein Stangenende mit an der Deckschiene- festgenietetem Endteil und daran festgeleimtem Zwischenteil.
Eine Stange, mit einem. Profil- gemäss Fig. 1 ist aus gepresstem Material. hergestellt. Die Stange hat zwei> Aufhängeschienen 1. und 2 zum Aufhängen der Gardine,. des- Vorhangs oder dergleichen. Diese, sind als umgekehrte T: Träger ausgeführt, deren oberer-Teil fest durch eine Verbindungsschiene 3. verbunden ist;
welche die genannten Aufhängeschienen auch mit der oberen- Seite der Deckschiene 4 verbindet, welche vor gesehen ist, um die Aufhängeschienen 1, 2 und- die Aufhängeorgane der Gardine oder des Vorhanges sowie den Zwischenraum zwischen der Oberkante der Gardine oder des Vorhangs und der Verbindungs schiene 3 zu überdecken.
Es ist früher nicht möglich gewesen, in einfacher Weise Biegungen an Stangen mit derartigen Profilen herzustellen. Deswegen konnten die Vorteile von ge- pressten .Profilstangen für die Herstellung derartiger Stangen nicht immer voll ausgenutzt werden, trotzdem viele Versuche in dieser Richtung unternommen wor den sind. Durch die Erfindung ist dieses Problem ge löst worden.
Dazu wird aus der Verbindungsschiene und den Aufhängeschienen 1, 2 ein Sektor 8-8 aus geschnitten, dessen Winkel dem Supplementwinkel der Biegung gleich ist, und in der Verbindungsschiene 3 wird in der Nähe der Deckschiene ein Stück heraus geschnitten, so dass die entstehende Öffnung eine gerade Grenzlinie 5 gegen die Deckschiene 4 und gebogene Grenzlinien 6, 7 gegen die Verbindungs- schiene 3 hat.
Das Durchschneiden der Aufhänge- und Verbindungsschienen kann natürlich am rationellsten in einem Schnitt durch Pressen erfolgen. Die Profil stange kann danach leicht zu einer gut gerundeten Biegung gebogen werden. Beim Biegen nähern sich die Schnittflächen 8 in der Verbindungsschiene ein ander, worauf sie einfach miteinander durch einen quer über den Schnitt gehenden Beschlag 9 verbunden werden können. Dieser Beschlag kann natürlich ent weder auf der Ober- oder der Unterseite der Verbin dungsschiene angebracht sein.
Der Beschlag kann mit Nieten 10 befestigt werden, aber auch festgeleimt oder geschweisst werden oder mit in Aussparungen eingreifenden Zungen befestigt werden.
Für die Anbringung der Aufhängeorgane für die Gardine, den Vorhang oder dergleichen ist es zweck mässig, im Zusammenhang mit dem Durchschneiden der Verbindungsschiene 3 und der Aufhängeschienen 1, 2 die letzteren auf der einen Seite etwas zu verkürzen. In dieser Weise wird nach dem Biegen der Profilstange eine Öffnung 11 zwischen den Enden der Aufhänge schienen erhalten, durch welche die Aufhängeorgane in die Aufhängeschiene eingeführt werden können.
Die Öffnung 11 wird darauf mit einem Stopper 12, der zweckmässigerweise aus Kunststoff gespritzt worden ist, überlappt. Der Stopper 12 verhindert dann das Herausgleiten der Aufhängeorgane aus den Aufhänge schienen 1 , 2. Eines der Aufhängeorgane, das äusserste, kann an dem kürzeren Endteil der Profil stange angebracht werden, wodurch die Gardine oder der Vorhang daran gehindert wird, aus dem Ende der Profilstange herauszugleiten.
Profilstangen aus nacktem Metall haben ein totes und kaltes Aussehen, welches in vielen Fällen nicht erwünscht ist. Deswegen möchte man oft die Einfach heit der Metallprofilstange in der Herstellung haben, aber nicht deren totes Aussehen.
In solchen Fällen ist es zweckmässig, die Vorderseite der Deckschiene 4 ganz oder teilweise mit einer Materialschicht aus einem anderen Material als dem der Profilstangen zu verkleiden. In Fig. 6, 7, 8 und 9 werden einige Ausführungs- beispiele hierfür gezeigt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die Vor derseite der Deckschiene 4 mit einem festgeleimten Fournier- oder Edelfournierstreifen 13 versehen wor den. Dieser Streifen kann einfach festgeleimt werden, was jedoch bei der Herstellung der Gardinenstange erfolgen muss. Bei den Ausführungsformen nach Fig. 7 und 8 kann der verkleidende Streifen dagegen beim Verkauf der Profilstange angebracht werden, welches unter vielen Gesichtspunkten am zweckmässigsten sein dürfte.
In Fig. 7 hat die Profilstange einen verkleidenden Streifen 14, der von den Enden der Profilstange aus an der Deckschiene 4 befestigt werden kann, indem er in an deren Ober- und Unterkante angeordnete, gegeneinander offenen Nuten 15 eingeführt wird. Der Streifen 14 kann aus einer Textilbahn oder einer anderen biegsamen Unterlage festgeleimten Fournier oder aus Metall oder aus Kunststoff tiergestellt sein.
Ein besonderer Vorteil dieses Streifens besteht darin, dass er in Rollen gelagert werden kann und dass die benötigte Länge beim Verkauf der Piofilstange abge messen und zugeschnitten werden kann.
Fig. 8 zeigt, dass nicht notwendigerweise die Nuten zum Einführen eines verkleidenden Streifens an der Deckschiene 4 angebracht sein müssen, sondern, dass der Streifen 14 der in diesem Fall vorteilhafterweise aus Kunststoff gepresst ist, profiliert sein kann und zwei gegeneinander offene Nuten 16 hat, die nach dem Anbringen des Streifens an der Deckschiene 4 je ihren oberen und unteren Rand umfassen.
Ein verkleidender Streifen 14 kann auch in ande rer Weise austauschbar an der Deckschiene befestigt werden, als in Fig. 7 und 8 gezeigt ist. Er kann z. B. mit auf der Rückseite vorstehenden druckknopfähn- lichen Organen versehen sein, welche in an der Deck schiene 4 angeordnete Löcher oder Aussparungen ein greifen.
Eine besondere, ganz bedeckte Profilstange ist in Fig. 9 gezeigt. Hier ist der die Deckschiene verklei dende Streifen in drei Teile geteilt, nämlich zwei End stücke 17 und ein Zwischenstück 18. Bei dieser Profilstange werden zuerst die Endstücke 17 an den Enden der Deckschiene 4 über deren Biegung mittels Nieten 19 befestigt. Die Enden des Zwischenstückes 18 sind an der gegen die Deckschiene gewendeten Seite mit Ausfräsungen 20 versehen, welche eine Form haben, die für ihre Befestigung auf den gegen die Mitte der Profilstange gerichteten Enden der End stücke .17 passen.
Auf den genannten Enden der Endstücke 17 sind die Enden des Mittelstückes 18 festgeleimt, während der ganze Mittelteil an der Deck schiene 4 zwischen den Endstücken 17 festgeleimt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Herstellung von Biegungen an einer Stange zum Aufhängen von Gardinen, Vorhängen oder dergleichen, die aus einem Metallprofil mit einer oder mehreren Aufhängeschienen (l, 2) für die aufzu- hängenden Teile, einer Deckschiene (4) zum Ver decken der Aufhängeschienen (1, 2) und Aufhänge organen für die aufzuhängenden Teile sowie einer sämtliche Schienen an ihrer Oberseite verbindenden Verbindungsschiene (3) besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass aus der Verbindungsschiene (3) und der oder den Aufhängeschienen (1, 2)ein Sektor ausge schnitten wird, dessen Winkel dem Supplementwinkel der Biegung gleich ist, und dass aus der Verbindungs schiene (3) in der Nähe der Deckschiene (4) ein Stück ausgeschnitten wird, so dass die entstehende Öffnung eine gerade Begrenzungslinie (5) gegen die Deckschiene (4) und gebogene Grenzlinien (6, 7) gegen die Verbindungsschiene (3) erhält, und hierauf die Profilstange zu der vorgesehenen Biegung zurück gebogen wird und Verbindungsschienenteile und loder Aufhängeschienenteile fest miteinander verbunden werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungs- und/oder die Auf hängeschienenteile miteinander verbunden werden, indem ein Beschlagteil (9) daran quer über die anein- anderstossenden Schnittflächen befestigt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Verbindungs- und/oder Aufhängeschienenteilen auf der einen Seite des Sektors Zungen ausgeformt werden, die nach dem Biegen der Gardinenstange in Aussparungen eingreifen und fest sitzen, welche in. den Verbindungs- und; oder Auf hängeschienenteilen auf der anderen Seite des Sektors ausgeformt sind. PATENTANSPRUCH II Profilstange, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Biegungen nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 3.Profilstange nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschiene (4) aussen mit einem verkleidenden Streifen bedeckt ist. 4. Profilstange nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Deckschiene verkleidende Streifen aus einer fest angebrachten Schicht (13, 18) aus Fournier besteht. 5. Profilstange nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Deckschiene (4) verklei dende Streifen (14) austauschbar an der Deckschiene angebracht ist.6. Profilstange nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der verkleidende Streifen (14) profiliert ist und eine obere und eine untere, sich gegeneinander öffnende Nut (16) aufweist und die in diesen Nuten liegende Deckschiene (4) auf der Ober- und Unterseite umgreift und vom Ende der Gardinen stange aus auf die Deckschiene (4) aufschiebbar ist. 7. Profilstange nach Unteranspruch 3, dadurch- ge kennzeichnet, dass der verkleidende Streifen (14) aus einer auf einer Textilbahn oder einer anderen bieg samen Unterlage fest angebrachten Schicht aus Four- nier besteht. B.Profilstange nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der verkleidende Streifen aus Kunststoff besteht und mit profiliertem Querschnitt versehen ist. 9. Profilstange nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der verkleidende Streifen auf seiner von der Deckschiene (4) abgewendeten Seite mit einem Gewebe verkleidet ist. 10. Profilstange nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der austauschbare verkleidende Streifen (14) mittels druckknopfähnlichen Zapfen an der Deckschiene (4) befestigt ist, indem diese Zapfen in an der Deckschiene angeordnete Aussparungen ein greifen. 11.Profilstange nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der verkleidende Streifen (14) aus mindestens drei Stücken besteht, wovon zwei End stücke (17) sind und, das dritte ein Zwischenstück (18) ist. 12. Profilstange nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Endstücke (17) an den Enden der Deckschiene (4) festgenietet sind, und dass die Enden des Zwischenstücks (18) so an den gegen die Mitte der Gardinenstange weisenden Enden der End stücke (17) festgeleimt sind, dass die Enden des Mittel stückes (18) die Nieten (11) bedecken, mittels wel chen die genannten Enden der Endstücke (17)an der Deckschiene (4) festgenietet sind.
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