CH370480A - Schutzeinrichtung an einem mechanischen Stromrichter - Google Patents

Schutzeinrichtung an einem mechanischen Stromrichter

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CH370480A
CH370480A CH6709258A CH6709258A CH370480A CH 370480 A CH370480 A CH 370480A CH 6709258 A CH6709258 A CH 6709258A CH 6709258 A CH6709258 A CH 6709258A CH 370480 A CH370480 A CH 370480A
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CH
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Application number
CH6709258A
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English (en)
Inventor
Floris Prof Dr Ing Koppelman
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/106Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for dynamic converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description


      Schutzeinrichtung    an einem mechanischen Stromrichter    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Schutzeinrichtung an einem mechanischen Stromrich  ter, vorzugsweise, an einem mechanischen Stromrichter  mit     hochschluckfähigen    Germanium- oder     Sflizium-          zellen    in den Nebenwegen und mit     Silizium-Einwin-          dungsschaltdrosseln.    Derartige mechanische Gleich  richter sind besonders einfach und betriebssicher und  eignen sich in Brückenschaltung oder     Doppelstern-          schaltung    für sehr grosse Leistungen,

   beispielsweise  <B>15000A</B> und 1000V oder<B>30000A</B> und<B>500V.</B>  Bei derartig grossen Leistungen spielt eine zuver  lässige Schutzschaltung im Fall einer Störung des       Gleichrichterbetriebes,    welche Kontaktfeuer zur Folge  hat, eine lebenswichtige Rolle. Der Schutz der Ar  beitskontakte kann durch schnellwirkende, Kurz  schliesser oder auch durch     schnellwirkende        Trenner,     beispielsweise     Explosionstrenner,    erfolgen.  



  Nach der Erfindung liegt in den Phasenleitungen  zu den Kontakten<B>je</B> eine     vorinagnetisierte        Sättigungs-          dross#el,    welche beim Einsetzen von Rückstrom einen  praktisch leistungslosen Spannungsimpuls auf das Git  ter einer Entladungsröhre gibt und dadurch die nötige  Energie zur Auslösung der     Schutzeinrichtung    freigibt.  Diese Drossel ist somit im normalen Betrieb ge  sättigt, wird jedoch durch den negativen Strom der  Rückzündung     entsättigt,    wodurch plötzlich eine grosse  Spannung erzeugt wird. Diese Spannung kann an  das Gitter eines Verstärkers geführt werden.

   Die  dazu notwendige Leistung und dementsprechend die  Grösse der     Süttigungsdrossel    kann ausserordentlich  klein sein. Man kann die Sättigungsdrossel als     Ein-          windungsdrossel    ausführen, das heisst ihren Eisen,  kern einfach über die Zuleitung zu den Arbeitskon  takten schieben. Beispielsweise kann diese Zuleitung  ein wassergekühltes Kupferrohr sein, über das ein       Ringbandkern    aus einem Material mit     Rechteck-          schleife    geschoben wird.

   Um Spannungen an diesem         Kein    durch den von Null bis zum     Vollaststrom    pul  sierenden normalen Anodenstrom zu verhindern,  kann die Drossel in Richtung des     Arbeitsstronies          vorerregt    werden.    Bei mechanischen Stromrichtern können nicht nur  Rückzündungen auftreten, sondern die Arbeitskon  takte können auch zu früh, das heisst vor dem       Stronmulldurchgang,    öffnen. Bei Verwendung von  Schaltdrosseln können sie dementsprechend vor dem  Einsetzen der Stromstufe öffnen, so     dass    ein Licht  bogen an den Arbeitskontakten gezogen wird ( Bren  nen ).

   Wenn bei mechanischen     Stromrichtem   <B>die</B>  Nebenwege aus     hochschluckfähigen    Germanium- oder       Siliziumgleichrichtern    oder dergleichen bestehen, kön  nen letztere eine gewisse Zeit lang den Strom des<B>zu</B>  früh öffnenden Kontakts übernehmen. Dauert diese  Störung jedoch zu lange, so würden die     Sperr-          schichtgleichrichter    im Nebenweg überlastet werden,  was durch eine vorgeschaltete Sicherung verhindert  werden kann. Diese Zusatzeinrichtung kann nun be  nutzt werden, um ebenfalls auf das Gitter des Ver  stärkers einen     Auslöseimpuls    zu geben.  



  Manche Störungen des Betriebes von mechani  schen Stromrichtern, insbesondere Gleichrichtern,  lassen sich erfassen, bevor es zu Kontaktfeuer<U>kommt.</U>  Beispielsweise kann ein Einbruch in der speisenden       Drehstromspannung    zu einem Zeitpunkt erfolgen, zu  dem gerade kein Kontakt öffnet. Wird dieser Span  nungseinbruch über eine passende zusätzliche     über-          wachungsschaltung    als Impuls auf das Gitter des Ver  stärkers gegeben, so     lässt    sich erreichen,     dass    die  Schutzeinrichtung anspricht, bevor irgendein Schalt  feuer an den Arbeitskontakten auftritt. Dies hat zur  Folge,     dass    der Gleichrichter unmittelbar hinterher  wieder eingeschaltet werden kann.

   Unter Umständen  kann diese Einschaltung automatisch erfolgen.      In der Zeichnung ist die Erfindung am Beispiel  eines Gleichrichters in     dreiphasiger    Brückenschaltung  dargestellt.<B>1</B> ist eine Schaltdrossel, 2 die     Rückstrom-          Sättigungsdrossel    nach der Erfindung,<B>3</B> der Arbeits  kontakt, 4 die Gleichstromschiene der drei linken  Kontakte,<B>5</B> die Gleichstromschiene der drei rechten  Kontakte. Der     Anschluss    der Belastung des Gleich  richters an diese Gleichstromschienen ist nicht ge  zeichnet.<B>6</B> ist ein parallel zum Kontakt angeordneter       hochschluckfähiger        Sperrschichtgleichrichter,   <B>7</B> eine  ihn schützende Sicherung.

   Die Spannung an dieser  Sicherung wird über einen Kondensator<B>8</B> auf einen       übertrager   <B>9</B> gegeben, von dem sie über Trenngleich  richter<B>10</B> und Schutzwiderstände<B>11</B> an den Gitter  übertrager 12 gelangt. Die Sekundärspannung die  ses     Übertragers.sperrt    den Anodenstrom     Jh    der     Pent-          ode   <B>13,</B> so     dass    die Haltewicklung 14 eines nicht  gezeichneten Kurzschliessers stromlos wird und da  durch der Kurzschliesser einfällt.  



  Die Auslösung des Kurzschliessers bei Rückzün  dung erfolgt durch die Wicklung<B>15</B> auf der Sätti  gungsdrossel 2. über einen     übertrager   <B>16</B> wird diese  Spannung an den Gitterübertrager 12 gelegt und<B>be-</B>  wirkt ebenso wie die Spannung beim Durchbrennen  der Sicherung<B>7</B> eine plötzliche     Abwürgung    des       Kurzschliesser-Haltestromes        Jh.    Bei diesem plötzlichen  Abwürgen des Anodenstromes     Jh    treten an der     Pent-          ode   <B>13</B> sehr hohe Spannungen auf, hervorgerufen  durch die     Induktivität    der     Auslösespule    14.

   Diese  hohen Spannungen bewirken eine schnelle     Ent-          magnetisierung    des magnetischen Haltekreises des  Auslösers 14 und damit ein sehr schnelles An  sprechen der Schutzeinrichtung.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schutzeinrichtung an einem mechanischen Strom richter, dadurch gekennzeichnet, dass in den Phasen leitungen zu den Kontakten<B>je</B> eine vormagnetisierte Sättigungsdrossel liegt, welche beim Einsetzen von Rückstrom einen praktisch leistungslosen Spannungs impuls auf das Gitter einer Entladungsröhre gibt und dadurch die nötige Energie zur Auslösung der Schutzeinrichtung freigibt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sättigungsdrossel als Einwirkungsdrossel ausgeführt ist. 2.
    Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch eine Zusatzeinrich tung auf das Gitter auch Auslöseimpulse bei zu frü hem öffnen der Arbeitskontakte gegeben werden. <B>3.</B> Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, an einem Stromrichter grosser Leistung mit hochschluck- fähigen Nebenwegen aus Zellen mit Silizium oder Germanium mit Einwindungsdrosseln als Schaltdros seln. 4.
    Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dadurch eine Zusatzeinrich tung auf das Gitter auch Auslöseimpulse gegeben werden, welche bei einer den Betrieb des Stromrich ters gefährdenden Störung des speisenden Netzes vor Eintritt einer Rückzündung die schnelle Auslösung der Schutzeinrichtung bewirken.
CH6709258A 1957-12-18 1958-12-09 Schutzeinrichtung an einem mechanischen Stromrichter CH370480A (de)

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DEL29317A DE1172360B (de) 1957-12-18 1957-12-18 Schutzeinrichtung fuer mechanische Gleichrichter

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DE696909C (de) * 1937-12-10 1940-10-02 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Stoerschutzvorrichtung fuer periodisch betaetigte Kontakteinrichtungen, insbesondere fuer mechanische Stromumformer

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DE1172360B (de) 1964-06-18

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