CH369352A - Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen Trockenmilchpräparates - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen Trockenmilchpräparates

Info

Publication number
CH369352A
CH369352A CH6426258A CH6426258A CH369352A CH 369352 A CH369352 A CH 369352A CH 6426258 A CH6426258 A CH 6426258A CH 6426258 A CH6426258 A CH 6426258A CH 369352 A CH369352 A CH 369352A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
particles
drying
moisture content
temperature
lactose
Prior art date
Application number
CH6426258A
Other languages
English (en)
Inventor
Francis Sharp Paul
Arford Kempf Clayton
Original Assignee
Dairy Foods Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dairy Foods Inc filed Critical Dairy Foods Inc
Publication of CH369352A publication Critical patent/CH369352A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/04Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream
    • A23C1/05Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream combined with agglomeration granulation or coating

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Freezing, Cooling And Drying Of Foods (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    zur   Herstellung eines pulverförmigen    Trockenmilchpräparates   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines    pulverförmigen      Trockenmilchpräpara-      tes,   das zur Hauptsache aus Partikeln besteht, die aus einzelnen, miteinander verbundenen Teilchen bestehen und die ein Sieb mit 1,4 mm lichter Maschenweite passieren und von einem Sieb mit 0,15 mm lichter Maschenweite zurückgehalten werden.

   Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein flüssiges Milchkonzentrat mit einem Gehalt an    Lactose-Impfkristallen   in einer Atmosphäre eines heissen trocknenden Gases versprüht, welches eine solche Temperatur aufweist, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Produktes bis auf    10-180/a   gesenkt wird, wobei festgewordene Teilchen, die dank dem Impfkristallgehalt des Ausgangsmaterials teilweise kristalline und nicht kristalline    Lactose   enthalten, miteinander in innige Berührung gelangen und sich die klebrigen, nicht kristalline    Lactose   enthaltenden Teilchen mit den übrigen Teilchen zu grösseren Partikeln verbinden,

   und die so gebildeten Partikel bis    zu      einem      Feuchtigkeitsgehalt      von      unter      5%.      weiter-      trocknet.   



  Nach dem    erfindungsgemässen   Verfahren können z. B.    Vollmilch,   Magermilch und andere flüssige Milchprodukte, die    Lactose   und Protein enthalten, verarbeitet werden. 



  Eine Eigenschaft der erfindungsgemäss hergestellten Produkte    ist   ihre    Wasserbenetzbarkeit   und somit ihre schnelle    Wiederüberführbarkeit      in   flüssige Milchprodukte. Die    Qualität   der    wiederverflüssigten   Milch hängt    teilweise   davon ab, dass zumindest ein wesentlicher Teil des    Lactosegehaltes   im Trockenprodukt als identifizierbare    a-Lactosehydratkristalle      vorlagen,   wie diese in der    amerikanischen   Patentschrift Nummer 2728678 beschrieben sind.

   Gemäss dem Verfahren der vorliegenden    Erfindung   sollte    aber   bei der Sprühtrocknung ein Teil der    Lactose   in    amorpher   Form    vorliegen,   damit die bei den gegebenen Bedingungen erscheinende Klebrigkeit zu einer gewissen Verbindung von Einzelteilchen    führen   kann. 



  Die nach der Sprühtrocknung erfolgende Weitertrocknung kann in mehreren Stufen vorgenommen werden. Eine Zerstörung der aus den    einzelnen   Sprühteilchen zusammengebackenen gröberen Partikel soll dabei möglichst vermieden werden. Die    Erfindung   wird auf Grund der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert. 



     Fig.   1 zeigt schematisch eine Ausführungsmöglichkeit einer Apparatur zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens. 



     Fig.   2 zeigt tabellarisch die Zusammenhänge zwischen Temperatur und Feuchtigkeit in den verschiedenen Stufen einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens. 



  Gemäss    Fig.   1 wird ein    Milchkonzentrat,   das mit    Lactosekristallen      angeimpft   worden ist, durch die    Einlassleitung   11 dem Zerstäuber 10 zugeführt. Gleichzeitig wird dem neben dem Zerstäuber ausmündenden Rohr 15 Luft mit einer Temperatur zwischen 116 und 150     C   zugeführt.    Zusätzliche   Heissluft kann auch durch die    tangential   einmündenden Rohre 17 in die    Zerstäubungskammer   13 eingeblasen werden.

   Das    in   der    Zerstäubungskammer   entstehende    Produkt      soll      eine      Feuchtigkeit      von      nicht      über      18%   aufweisen. Es hat sich    herausgestellt,   dass bei einem    Feuchtigkeitsgehalt      von      20%      oder      darüber      ein      Zu-      sammenschmelzen   des Pulvers zu unerwünscht grossen Körpern stattfindet. 



  Das in der    Zerstäubungskammer   13 gebildete Pulver wird aus dem unteren Teil derselben durch das Rohr 19 abgezogen und in gleichen Teilen    tan-      gential   den    Zyklonen   21    und   23 zugeführt. Das Pulver    setzt   sieh auf den Grund der beiden Zyklone ab und gelangt in den Schneckenförderer 25, wel- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    cher   durch den Motor 27 angetrieben wird. Der Schneckenförderer trägt das Pulver zur Mitte der Fördereinrichtung, von wo es zu den Leitungen 29 und 31 gelangt. Das Pulver hat in diesem Moment vorzugsweise ein Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 12 oder 13    9/a.   



  Das Rohr 31 wird mit heisser Luft durchblasen, vorzugsweise mit einer Temperatur von 85-93  C, die durch den Ventilator 35    gefördert   und durch den Radiator 33 aufgeheizt wird. Das Rohr 31 öffnet sich    tangential,   in den oberen Teil des Zyklons 37 und das mitgeführte Pulver fällt nach dieser zweiten Trocknung auf den Grund des Zyklons 37 und gelangt von    dort   in das Rohr 39. An dieser Stelle hat das Pulver vorzugsweise einen Feuchtigkeitsgehalt von    8-99/o.   



  Aus der Leitung 39 wird das Pulver in einen Schalentrockner 41 gebracht, welcher durch Luft beheizt wird. Diese Luft gelangt über einen Radiator 43, das Sammelrohr 45 und die Verteiler 47 unter die Schalen des Trockners. Diese Luft hat vorzugsweise eine Temperatur von ungefähr 1160 C. Sie    passiert   die Schalen des Trockners und entweicht durch das Rohr 49 in den Zyklon 51. Die teilweise    mitgeführten      Pulverteilchen   werden vom Zyklon 51 abgefangen und durch die Leitung 53 dem Schalentrockner wieder zugeführt. Durch die Leitung 64 gelangt das Pulver vom Schalentrockner 41 in den Schalenkühler 55. Das sich nun in diesem Schalenkühler befindliche    Material   wird durch Luft gekühlt, die durch das Gebläse 57 durch die Leitung 59 und die Verteiler 61 eingeblasen wird.

   Ein kleiner Teil des feinpulverigen Materials gelangt aus dem Schalenkühler in die    Abluftleitung   63 und von dort in den Zyklon 51, durch welchen es wieder dem Schalentrockner    zugeführt   wird. Das    fertige   Produkt kann dem Schalenkühler mit    Hilfe   der Leitung 65 entnommen werden. Das am Ende des Verfahrens anfallende Produkt hat einen Feuchtigkeitsgehalt von 2 bis    311/o      im   Falle von    Vollmilchpulver   und von 3 bis    49/o   im Falle von nicht fettem Milchpulver. 



  In den im ersten    Trocknungsprozess   erhaltenen Sprühteilchen    liegt   ein wesentlicher Teil der    Lactose   im amorphen Zustand vor. Bei der nach dieser ersten Trocknung vorhandenen Feuchtigkeit ist die amorphe    Lactose   klebrig und die einzelnen Teilchen haben dadurch die Tendenz, sich bis zu einem gewissen Grade miteinander zu verkleben. Der andere Teil der Sprühteilchen erhält dank der Impfung seine    Lactose   in Form von    a-Lactosehydratkristallen,   welche selbst bei der gegebenen Feuchtigkeit nicht klebrig sind. Die beiden    Arten   von Sprühteilchen sind natürlich untereinander vermischt und die klebrigen Teilchen vermögen auch nicht klebrige Teilchen bis zu einem gewissen Grade an sich zu binden.

   Die vorhandene Feuchtigkeit der Teilchen genügt, damit sie beim Passieren des zweiten    Trocknungszyklons   37 und auf ihrem Wege    dorthin   nicht wieder unterhalb einer gewissen Teilchengrösse auseinanderbrechen. Die    Schalentrocknungsstufe   hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Agglomeration der Teilchen, trotzdem bei der dort erzielten niederen Feuchtigkeit keine Klebrigkeit der amorphen    Lactose   mehr festzustellen ist. 



  Zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens können auch Apparateanlagen verwendet werden, die gegenüber dem in    Fig.l   angegebenen Prinzip Veränderungen aufweisen. So können z. B. die Feinteilchen, die aus dem .Schalentrockner 41 in das Rohr 49 entweichen, in die    Zerstäubungstrock-      nungskammer   13 anstatt in den Zyklon 51 zurückgeführt werden. Diese Feinteilchen können durch Rohre in    tangentialer   Richtung an geeigneter Stelle in die Kammer 13 eingeführt werden. Sie können aber auch direkt in das Rohr 19 eingeleitet werden, welches vom Boden der    Zerstäubungskammer   13 zu den Zyklonen 21 und 23 führt. Weiter können die beiden Zyklone 21 und 23 durch einen einzigen Zyklon von geeigneter Grösse ersetzt werden.

   Eine weitere Variation besteht darin, dass die aus den Zyklonen 21 und 23 oder einem entsprechenden    einzigen   Zyklon anfallenden Teilchen mittels eines geeigneten mechanischen Förderers direkt in einen geeigneten Schalentrockner gebracht werden. In diesem Falle muss der Schalentrockner 41 genügend vergrössert werden, um den gewünschten    Trock-      nungsgrad   zu erzielen. 



  Die Tabelle gemäss    Fig.   2 zeigt die Zusammenhänge zwischen Zeit einerseits und Temperatur und Feuchtigkeit anderseits im Verlaufe der verschiedenen Stufen des Verfahrens. Die Betrachtung der Tabelle geht von links nach rechts. Das vertikal    schraffierte   Gebiet 70 zeigt den Temperaturbereich des Produktes für den Fall, dass das Verfahren unter    Niedertemperaturbedingungen   durchgeführt wird. Dieses Gebiet zeigt einen    Ausgangstemperaturbereich   von 63 bis 790 C. Dieser Temperaturbereich fällt gegen das Ende des Verfahrens ab in einen solchen zwischen 43 und 570 C.

   Wenn das Verfahren unter    Hochtemperaturbedingungen   durchgeführt wird, dann kann der    Ausgangstemperaturbereich   bis 1490 C erreichen, was durch diagonal schraffiertes Gebiet 72 angezeigt wird. Die mit der Bezugszahl 74 bezeichnete unterbrochene Linie zeigt den Feuchtigkeitsgehalt des Produktes an, beginnend mit 88    9/o   und endend mit    559/o   am Ende der    Eindampfungsstufe.   Das soeben Ausgeführte bezieht sich auf eine    Einstufeneindamp-      fung.   Es ist auch denkbar, dass die    Eindampfung   in mehreren Stufen stattfindet. 



  Am Ende der    Eindampfungsstufe   wird das Konzentrat mit    Lactosekristallen      angeimpft,   bevor es dem Sprühtrockner zugeführt wird. Dieses    Animpfen   kann ohne vorherige Kühlung des Konzentrates stattfinden. Anderseits kann die Temperatur des Konzentrates, wie in    Fig.   2 angegeben, auch wesentlich gesenkt werden, bevor das Produkt dem Sprühtrockner zugeführt wird. In diesem Falle weist es dann eine Temperatur zwischen 24 und 520 C auf. Es ist klar, dass die Menge der zugesetzten Impfkristalle mit der Temperatur des dem Sprühtrockner 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    zugeführten   Konzentrates variiert. Bei höheren Temperaturen muss eine grössere Menge von Impfkristallen zugefügt werden. 



  Der Temperaturbereich für die erste Trocknung wird durch das    vertikal   schraffierte Gebiet 76 angegeben. Die unterbrochene Linie, hier    mit   der Bezugszahl 78 bezeichnet, zeigt, dass die erste    Trock-      nung      den      Feuchtigkeitsgehalt      von      etwas      über      50%   auf ungefähr 120/e absenkt. Das horizontal schraffierte Gebiet 80 zeigt den Temperaturbereich der in der ersten    Trocknungskammer   verwendeten Heissluft. Demgemäss beträgt die    Einlasstemperatur   zwischen 149 und 116  C und die Austrittstemperatur zwischen 53 und 71  C. 



  Was in der Tabelle mit  zweiter Trocknung  bezeichnet wird, betrifft auch die dritte Trocknung oder die Trocknung im Schalentrockner 41. Der Temperaturbereich des Produktes ist hier durch die vertikal schraffierte Fläche 82 angegeben; er beginnt mit 44 bis 53  C und endet bei 68 bis 74  C. Die Lufttemperatur für die zweite Trocknung wird durch das horizontal schraffierte Gebiet 84 angegeben. Sie beträgt am Eingang zwischen 85 und 93  C und am Ausgang zwischen 70 und 76  C. Das diagonal schraffierte Gebiet 86 zeigt den Temperaturbereich der Luft für die dritte Trocknung im Schalentrockner. Diese Temperaturen liegen oberhalb derjenigen der Luft für die zweite Trocknung. Demgemäss bewegen sich die    Lufteinlasstemperaturen   bis auf 116  C hinauf und die    Luftauslasstemperaturen   bis auf 88  C.

   In der Tabelle wird auch berücksichtigt, dass die dritte Trocknung weniger Zeit in    Anspruch   nimmt als die zweite Trocknung. 



  In diesen beiden letzten    Trocknungsstufen   wird der Feuchtigkeitsgehalt des Produktes, welcher durch die Linie 88 angegeben wird, von ungefähr 120/0    auf      ungefähr   2    bis      5%      gesenkt.      Am      rechten      Ende   der Tabelle wird der Temperaturverlauf des Produktes während der Kühlung angegeben, und zwar durch das mit der Bezugszahl 90 bezeichnete Gebiet. Der    Ausgangstemperaturbereich   von 66 bis 74  C fällt dabei ab auf 30 bis 35  C. 



  Es ist klar, dass die    zahlreichen   Angaben gemäss    Fig.2   je nach der Art des verwendeten Konzentrates und anderen variablen Faktoren Veränderungen unterliegen können. Im allgemeinen ist z. B. der Feuchtigkeitsgehalt bei Verwendung von    Vollmilch   im ganzen    Verfahren   etwas niedriger als bei Verwendung von    Magermilch.   Die Tabelle illustriert eine ganze Reihe von Verfahrensbedingungen, die aber je nach dem verwendeten Ausgangsmaterial und den zur Verfügung stehenden    apparativen   Anlagen in bezug auf Temperatur, Feuchtigkeitsgehalt und Zeit    Änderungen   erfahren. 



  Die dritte    Trocknungsstufe   wird gemäss den vorangehenden    Ausführungen   eher in einem    @Schalen-      trockner   als in einem Zyklon oder Wirbeltrockner ausgeführt. Es ist festgestellt worden, dass dies für die Umverletztheit der zusammen gebackenen Teilchen wesentlich ist. Dank dem niederen Feuchtig-    keitsgehalt   des Materials in dieser Stufe des Verfahrens sollte diese    Ausführungsart   gewählt werden, um eine unerwünschte Wiederzerkleinerung der Teilchen zu    verhindern.   



  In den vorangehenden. Stufen findet eine nur geringe Wiederzerkleinerung statt. Wie in    Fig.   1 angegeben ist, werden die aber doch wieder entstehenden Feinteilchen vom Schalentrockner 41 durch die Leitung 49 und aus dem Kühler 55 durch die Leitung 63 über die Rohre 53 und 39 dem Trockner 41 wieder zugeführt. Die Feinteilchen können aber auch    in   einer    früheren   Stufe des    Verfahrens   wieder zugeführt werden. 



  Das beste    Mittel,   die verfahrensgemässen Produkte nach ihren Eigenschaften zu trennen, besteht in    einer      Siebung   durch Standardsiebe. Der Hauptteil des trockenen Fertigproduktes soll ein Sieb mit    lich-      ter   Maschenweite von 1,4 mm passieren und ,von einem Sieb mit 0,15 mm lichter Maschenweite aufgehalten werden. Der durch das gröbere Sieb zurückgehaltene Teil und der durch das feinere Sieb durchfallende Teil ist meist    vernachlässigbar   klein. 



  Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist wie folgt: Konzentrierte, nicht fette Milch mit einem    Total-Feststoffgehalt   von 47 0/0 wird gemäss der oben erwähnten amerikanischen Patentschrift mit    Lactoseimpfkristallen      angeimpft.   Das    angeimpfte      Konzentrat      wird   dem Zerstäuber über einen    Röhrenwärmeaustauscher   zugeführt, um die Temperatur unterhalb 52  C halten zu können (siehe dazu den in    Fig.2      mit   der Bezugszahl 76 angegebenen Temperaturbereich).

   Die während der ersten Trocknung zur    Verwendung   gelangende Luftgeschwindigkeit und das Luftvolumen waren    derart   bemessen, wie es für die übliche Trocknung notwendig ist. Die Temperatur betrug 143  C. Die pro Zeiteinheit zugeführte Menge an Konzentrat wird so bemessen, dass die Abgangsluft am Ausgang 63 ' C beträgt. Bei dieser Temperatur wies    allerdings   das an den Ausgangsenden der Zyklone 21 und 23 aufgefangene Produkt keine genügende Körnung auf, so dass die    Zuführmenge   des Konzentrates etwas vergrössert wurde, bis die    Auslasstemperatur   der    Trock-      nungsluft   auf 57  C absank.

   Bei dieser Temperatur erwies sich die Körnung als befriedigend und die eingestellte Fördermenge wurde beibehalten.    (Wenn   die    agglomerierten   Teilchen sich als mechanisch zu empfindlich    erweisen,      kann   die Temperatur des angeimpften    Konzentrates   um 2 bis 3  C erhöht werden, womit eine bessere mechanische Festigkeit erzielt wird.) In diesem Beispiel    betrug   die Temperatur des dem Zerstäuber zugeführten    Konzentrates   49  C, die Austrittstemperatur der Luft beim ersten Trockner 57  C und die Temperatur des aus den Zyklonen 21 und 23 anfallenden Produktes 46  C.

   An dieser Stelle    betrug   die Feuchtigkeit des Produktes    1311/o.   Dieses Produkt wurde durch den    Schneckenförderer   25 in die kurze    Leitung   29 befördert und von dort gelangte es in das Rohr 31, durch welches es durch 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 einen zweiten Strom von trocknender Luft mit einer Temperatur von 88  C in den Zyklon 37 befördert wird. Die Luft, die den Zyklon 37 verliess, wies eine Temperatur von    71    C auf. Das aus dem    Zyklon   37 anfallende Pulver hatte einen Feuchtigkeitsgehalt von    811/o.   Es gelangte durch das Rohr 39 in den Schalentrockner 41, wo es mit heisser Luft mit einer    Temperatur   von 110  C in    Berührung   kam.

   Das Pulver verlässt den Schalentrockner mit einem Feuchtigkeitsgehalt von    511/o,   und einer Temperatur von 71  C. Es gelangt dann in den Schalenkühler 55, welcher mit Kühlluft versorgt wird. Das getrocknete und gekühlte Produkt wird durch das Ausgangsrohr    65      abgeführt      und      hat      ein      Feuchtigkeitsgehalt      von      4%   und eine Temperatur von 32  C. 



  Das    Fertigprodukt   zeigt eine sehr gute    Wasser-      benetzbarkeit,   welche der Agglomeration der Einzelteilchen zugeschrieben werden muss. Es unterscheidet sich nicht von dem in der obenerwähnten    amerikani-      schen      Patentschrift      beschriebenen      Produkt.      95%      der   Teilchen entsprechen in ihrer Grösse dem durch die beiden obengenannten Siebe definierten Bereich. 



  Im vorhergehenden wird zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens ein    Zentrifugalzerstäu-      ber   und eine konisch geformte    Zerstäubungskammer   angegeben. Es ist jedoch gefunden worden, dass auch andersartige Apparate für die erste    Trocknungsstufe   verwendet werden können. So sind z. B. auch ein kistenförmiger Trockner mit    Druckzerstäuber   und    Ausräununechanismus   zur kontinuierlichen    Web      führung   des Produktes verwendet worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen Trockenmilchpräparates, das zur Hauptsache aus Partikeln besteht, die aus einzelnen, miteinander verbundenen Teilchen bestehen und die ein Sieb mit 1,4 mm lichter Maschenweite passieren und von einem Sieb mit 0,15 mm lichter Maschenweite zurückgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass man ein flüssiges Milchkonzentrat mit einem Gehalt an Lactoseimpfkristallen in einer Atmosphäre eines heissen Trockengases versprüht, welches eine solche Temperatur aufweist, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Produktes bis auf 10-18 % gesenkt wird,
    wobei festgewordene Teilchen, die dank dem Impfkristallgehalt des Ausgangsmaterials teilweise kristalline und teilweise nicht kristalline Lactose enthalten, miteinander in innige Berührung gelangen und sich die klebrigen, nicht kristalline Lactose enthaltenden Teilchen mit den übrigen Teilchen zu grösseren Partikeln verbinden, und die so gebildeten Partikel bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von unter 5% weiter- trocknet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das getrocknete Pulver einer Sie- bung unterworfen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nach der Sprühtrocknung stattfindende Weitertrocknung in zwei Stufen durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Nachtrocknung bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von 7-100/a durchgeführt wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Nachtrocknung bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von 2-50/u durchgeführt wird.
CH6426258A 1957-04-08 1958-09-23 Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen Trockenmilchpräparates CH369352A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US651506A US2921857A (en) 1957-04-08 1957-04-08 Method for the preparation of a powdered milk product

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH369352A true CH369352A (de) 1963-05-15

Family

ID=24613100

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6426258A CH369352A (de) 1957-04-08 1958-09-23 Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen Trockenmilchpräparates

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2921857A (de)
BE (1) BE572087A (de)
CH (1) CH369352A (de)
DE (1) DE1264226B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3126289A (en) * 1964-03-24 figure
DE1262114B (de) * 1960-09-16 1968-02-29 Foremost Dairies Inc Verfahren zur Herstellung von schnell loeslichem Milchpulver
US3231386A (en) * 1962-11-19 1966-01-25 Foremost Dairies Inc Process for producing instantized products
US3397067A (en) * 1967-01-20 1968-08-13 Pillsbury Co Flour product and method of making
DE2352894B2 (de) * 1973-10-22 1981-04-16 Aktieselskabet Niro Atomizer, Soeborg Verfahren zur Herstellung von Pulver aus Milch oder ähnlichen Flüssigkeiten
US9809619B2 (en) * 2014-01-14 2017-11-07 Pulse Holdings, LLC Pulse combustion drying of proteins

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2016592A (en) * 1930-04-15 1935-10-08 Western Condensing Co Process for stabilizing milk powder and similar colloidal products
US2312474A (en) * 1939-10-10 1943-03-02 Golden State Company Ltd Drying method
NL145415A (nl) * 1949-03-16 1950-05-15 Lijempf Nv Werkwijze ter bereiding van gesuikerde gecondenseerde melk en dergelijke melksuikerhoudende producten
US2661294A (en) * 1949-07-09 1953-12-01 Western Condensing Co Method of drying lacteal fluids
US2627463A (en) * 1949-07-09 1953-02-03 Western Condensing Co Process for the manufacture of stabilized milk products
US2835586A (en) * 1953-07-27 1958-05-20 Instant Milk Company Dried milk product and method of making same

Also Published As

Publication number Publication date
BE572087A (de) 1958-11-14
DE1264226B (de) 1968-03-21
US2921857A (en) 1960-01-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0050330B1 (de) Verfahren zur Gewinnung ballaststoffreicher und proteinreicher Fraktionen aus Biertreber
DE2352894A1 (de) Verfahren zur herstellung von pulver aus milch oder aehnlichen fluessigkeiten
DE69623395T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von einem sprühgetrocknetem Produkt
DE69125803T2 (de) Melassehaltiges maltitolkristall und herstellung desselben
WO2007104389A1 (de) Trocknungsvorrichtung für tabak
DE2231722A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entfernen von fluessigkeit von nassen oder feuchten teilchen
CH369352A (de) Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen Trockenmilchpräparates
DE1922608A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerstaeubungstrocknen von Milch und dergleichen
DE69219703T2 (de) Verfahren zum Trocknen und Granulieren von Aspartame
EP0004049B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kaliumsorbatgranulat
DE1023960B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Agglomerisieren eines pulverfoermigen Materials
DE2240524A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trocknen von pulverteilchen
DE2006366C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur schonenden, Verklebungen und Anbackungen vermeidenden Behandlung von Calciumsulfat- Hydrat-Kristallen
DE1492780A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Pulvern aus Milchprodukten
DE1542130C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines trockenen, granulierten im wesentlichen aus Lactose bestehenden Produktes
DE1245916B (de)
DE2161448A1 (de) Verfahren zur Herstellung von agglomeriertem Kaffeepulver und anderen Pulvern sowie Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
DE667695C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kuehlen und Entwrasen von getrockneter Braunkohle
EP1142487A2 (de) Wirbelschichtverfahren zur Herstellung eines Gelierzuckers bestehend aus Zucker und gelbildenden Polysacchariden
DE1298960B (de) Verfahren zur Herstellung von freifliessbarem Zucker oder eines als Hauptbestandteil Zucker enthaltenden Gemischs
DE675852C (de) Mahltrocknungseinrichtung fuer koerniges oder stueckiges Gut
DE10016906B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Gelierzuckers
DE1753587C (de) Verfahren zum kontinuierlichen Trocknen von flüssigem oder breiigem Gut in einem zylindrischen, unten trichterförmigen Behalter
DE528307C (de) Verfahren zur Verbesserung der Backfaehigkeit von Mehl
AT71313B (de) Verfahren und Hartmühle zum Vorschroten und Feinmahlen.