CH369166A - Einrichtung zur Aufzeichnung auf einem Wiedergabeschirm - Google Patents

Einrichtung zur Aufzeichnung auf einem Wiedergabeschirm

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CH369166A
CH369166A CH6168958A CH6168958A CH369166A CH 369166 A CH369166 A CH 369166A CH 6168958 A CH6168958 A CH 6168958A CH 6168958 A CH6168958 A CH 6168958A CH 369166 A CH369166 A CH 369166A
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CH6168958A
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Diemer Gesinus
Gerrit Van Santen Johannes
Duinker Simon
Johannes Schoenmakers Wijnand
Original Assignee
Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/12Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by switched stationary formation of lamps, photocells or light relays

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Description


  Einrichtung zur Aufzeichnung auf einem Wiedergabeschirm    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zur Aufzeichnung auf einen Wiedergabeschirm, der  zwei oder mehr miteinander gekoppelte Leitungs  gruppen aufweist, wobei die Einrichtung mit min  destens einem Teil einer Gruppe von Leitungen ver  bunden wird.  



  Solche Einrichtungen können z. B. für einen Wie  dergabeschirm verwendet werden, der mit elektro  lumineszierenden Stoffen zur Wiedergabe eines     Fern-          seh-    oder Radarbildes versehen ist.  



  Es müssen dabei, und zwar an sehr nahe neben  einander liegende Leitungen einer Gruppe, Spannun  gen hinreichender Grösse mit ausreichender Informa  tion hinsichtlich des wiederzugebenden Bildes ange  legt werden. Da diese Spannungen als Funktion der  Zeit eintreffen, müssen sie der Reihe nach verschie  denen Leitungen einer Gruppe zugeführt werden. Es  tritt dabei die Schwierigkeit ein,     dass    die zwischen  den einander sehr     naheliegenden    Leitungen innerhalb  des Schirmes auftretenden Streukapazitäten die     Ab-          lastung    beeinträchtigen.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung schafft eine  Lösung für diese Schwierigkeiten und weist die       Merkm#ale    auf,     dass    sie aus einem ersten System mit  einem Verzögerungskreis besteht, die über eine An  zahl von     Anzapfungen    mit den Reihenschaltungen  von einseitig leitenden Elementen und diesen zuge  ordneten Elementen verbunden ist, wobei letztere  Elemente unter der Wirkung angelegter Spannungen  lumineszieren können, und einem zweiten System, das  photoleitende Elemente enthält, die mit den erwähn  ten Leitungen des Wiedergabeschirmes gekoppelt  sind, wobei die beiden Systeme elektrisch mindestens  angenähert voneinander getrennt sind und derart  einander gegenüberliegen,

       dass    die Strahlung der  lumineszierenden Elemente die zugeordneten, photo  leitenden Elemente     beeinflusst,    wobei die nicht mit    den erwähnten     Anzapfungen    verbundenen Enden  der Reihenschaltungen mit einer Spannungsquelle  verbunden sind, die eine impulsförmige Spannung  liefert, während jedes der photoleitenden Elemente  an einer elektrischen Erregungsspannung liegt.  



  Bei einer besonderen Ausführungsform der Ein  richtung kann in dem     Jetztgenannten    System auf der  Schicht mit den photoleitenden Elementen auf der  Seite der     Anzapfungen    ausserdem eine zweite Schicht  mit festen Widerstandselementen und darauf eine  feste Elektrode angebracht sein, welche letztere mit  einer     Wechselspannungsquelle    verbunden ist.  



  An Hand der Figuren wird ein Ausführungs  beispiel einer solchen Einrichtung zur Bildzusammen  setzung auf einem Wiedergabeschirm zur Wiedergabe  eines     Fernseh-    oder Radarbildes näher erläutert.  Dabei zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen     Wiedergabeschirm    mit der zuge  hörenden     Abtastapparatur.     



       Fig.    2 zeigt ein Detail der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten  Einrichtung.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt ein teilweises Ersatzschaltbild der  Einrichtung nach     Fig.    2.  



       Fig,    4 zeigt Kennlinien zur Erläuterung der Er  findung.  



       Fig.   <B>5</B> zeigt ein teilweises Ersatzschaltbild der  Schaltung nach     Fig.   <B>3.</B>  



       Fig.   <B>6</B> zeigt ein teilweises Ersatzschaltbild einer  Abart der Einrichtung nach     Fig.    2, und       Fig.   <B>7</B> zeigt ein teilweises Ersatzschaltbild der  Schaltung nach     Fig.   <B>6.</B>  



       Fig.   <B>1</B> zeigt den Wiedergabeschirm, der aus der  Gruppe von Leitungen     al-a"    und der Gruppe von  Leitungen     bl-bx    besteht. Ein solcher Wiedergabe  schirm ist z. B. mit einer     Elektrolumineszenzschicht     und einseitig stromleitenden Elementen versehen.

        Die erforderlichen Signale für die senkrechten  Leitungen     bl-bN    werden der Einrichtung<B>1</B> entnom  men, die einen mit     Anzapfungen    versehenen Verzö  gerungskreis 2, eine erste für Strahlung durchlässige  Elektrode<B>3,</B> der eine Impulsspannung     V"2    von der  Spannungsquelle<B>7</B> zugeführt werden kann, eine zweite  für Strahlung durchlässige Elektrode<B>Y,</B> die mit Erde  verbunden ist, und eine dritte Elektrode 4 enthält,  der eine Wechselspannung<B>Y</B> von der Spannungs  quelle<B>8</B> zugeführt wird.  



  über die Kontakte<B>5</B> werden die Signale der Ein  richtung<B>1</B> entnommen und den Leitungen     bl-b.,z    zu  geführt.  



  Den waagrechten Leitungen     al-a.    werden von  der Einrichtung<B>23</B> her die erforderlichen Spannun  gen zugeführt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung<B>1</B> wird an  Hand der Einzeldarstellung der     Fig.    2 als Beispiel  für Fernsehzwecke näher erläutert. Es wird einleuch  ten,     dass    eine solche Einrichtung auch für andere  Zwecke anwendbar ist.  



  Zur Anwendung auf dem Fernsehgebiet wird dem  Verzögerungskreis 2 das Gesamtvideosignal     Vd    zu  geführt. Dabei     muss    die Verzögerung dieses Kreises  derart sein,     dass    ein Signal     Vd,    das bei 20 eintritt,  gerade eine Zeilenperiode braucht, um von 20 an 21  zu gelangen. Wird z. B. angenommen,     dass    das ange  wandte System<B>625</B> Zeilen enthält, und     dass   <B>25</B> Bilder  pro Sekunde übertragen werden, so ist die Zeilen  periode  
EMI0002.0014     
    Wenn weiter angenommen wird,     dass    der Verzö  gerungskreis eine Verzögerung von z.

   B.<B>10</B>     itsee     pro Meter hat, so     muss    ein Kabel von etwa 6,4 m  Länge verwendet werden, das     zickzack    oder auf  gerollt unterhalb des Wiedergabeschirmes angeord  net sein kann. Die Verzögerungsleitung 2 ist durch  ihren     Wellenwidertand    Z, abgeschlossen, um sie  möglichst reell zu machen.  



  Es sei hier bemerkt,     dass    im Prinzip jede Art von  Verzögerungskreis anwendbar ist. Zum Beispiel kann  ein akustischer Verzögerungskreis verwendet werden,  wobei zunächst die elektrischen Signale in akustische  Signale und diese darauf an den     Anzapfungsstellen     in elektrische Signale umgewandelt werden. Es kön  nen hierzu z. B.     piezo-elektrische    oder     piezo-magne-          tische    Elemente verwendet werden.     Einfachheits-          halber    ist hier nur ein elektrischer Verzögerungskreis  beschrieben.  



  An dem Verzögerungskreis 2 sind in gleichen<B>Ab-</B>  ständen<B>N</B>     Anzapfungen    vorgesehen, wodurch der  Verzögerungskreis in<B>N-1</B> Abschnitte unterteilt wird,  die<B>je</B> eine Verzögerungszeit gleich der Zeit eines  Bildpunktes haben müssen. Werden     einfachheits-          halber    640 Bildpunkte pro Zeile angenommen, so       muss    die Verzögerungszeit pro Abschnitt etwa<B>0, 1</B>     usec     betragen.  



  Es wird einleuchten,     dass,    wenn die Verzögerungs-         leitung    2 unmittelbar mit dem Wiedergabeschirm  verbunden wäre, das heisst direkt mit     den    Kontakten  <B>5</B> der Leitungen     bl-b_"    jeder Abschnitt des Verzöge  rungskreises 2 durch eine Streukapazität<B>13</B> über  brückt werden würde, die in     Fig.   <B>1</B> dargestellt sind.  Diese Kapazitäten haben eine Grössenordnung von  einigen Zehn     pF    und werden durch die verhältnis  mässig langen, etwa<B>0,5</B> mm voneinander entfernten  Leitungen der Gruppe     b    gebildet.

   Wenn diese     über-          brückung    nicht behoben werden würde, wären die  Abschnitte für die sehr hohen     Videofrequenz-.n    kurz  geschlossen, so     dass    von einer Verzögerung nicht  mehr die Rede wäre.  



  Um dies zu verhüten, sind zwischen den Kon  takten<B>5</B> und den     Anzapfungen        b',-b'..,    an dem Ver  zögerungskreis 2 Schichtelemente mit zugehörenden  Hilfselektroden angebracht, so     dass    der Kreis 2 elek  trisch gegen die Kontakte<B>5</B> abgeschirmt wird,  während dennoch die Information in transformierter  Form von dem Kreis 2 auf die Leitungen der Gruppe  <B>b</B> übertragen wird.

   Es sei hier bemerkt,     dass    unter  Schicht die Gesamtheit der in einer einzigen Schicht  vereinigten Elemente einer einzigen Art verstanden  wird, wobei nötigenfalls verschiedene solcher  Schichten geometrisch zusammenfallen können, so       dass    verschiedene Elemente in einer einzigen,     geo-          ZD     metrischen Schicht vereint sind.  



  Nacheinander sind die Schichten<B>15, 16, 26, 18</B>  und<B>19</B> und<B>-</B> zwischen     bzw.    an diesen<B>-</B> möglichst  grosse Metallinseln<B>17,</B> eine erste für Strahlung  durchlässige Elektrode<B>3,</B> eine zweite für Strahlung  durchlässige Elektrode<B>3'</B> und eine dritte Elektrode 4  angebracht.  



  Die Schicht<B>15</B> enthält einseitig leitende Elemente.  Diese können dadurch erhalten werden,     dass    ein       pn-übergang    in einer Isoliermasse an diskreten, in  gleichen Abständen voneinander liegenden Punkten  entsprechend den     Anzapfungen    des Verzögerungs  kreises 2 angebracht wird. Der     pn-übergang    kann  z. B. mittels einer Germanium- oder     Siliciumverbin-          dung    erhalten werden.  



  Eine andere Möglichkeit besteht in der     Anbrin-          gung    einer lichtempfindlichen, einseitig leitenden  Schicht (wobei unter Licht sowohl sichtbares als  auch unsichtbares Licht verstanden werden soll), die  z. B. aus einem     Kadmiumsulfid    und einer     Silikat-          verbindung    zusammengebaut ist und mittels einer  formierenden Gleichspannung einseitig leitend ge  macht wird und an den     Anzapfungspunkten    belichtet  wird und somit lediglich an diesen Punkten wirksam  ist, so     dass    Leitfähigkeit zwischen den     Anzapfungen     untereinander vermieden wird,

   da der Dunkelwider  stand<B>106</B>     Ohmlem    ist.  



  Selbstverständlich     muss    bei Anwendung dieser  lichtempfindlichen Schicht eine nicht für Licht durch  lässige Schicht, z. B. eine Lackschicht, zwischen den  Schichten<B>15</B> und<B>16</B> angebracht sein, so     dass    kein  Licht von der Belichtungsquelle in die weiteren  Schichten und umgekehrt keine Strahlung von der  Schicht<B>16</B> in die Schicht<B>15</B> eindringen kann. Beson-           ders    bei grossen Wiedergabeschirmen, bei denen der  Verzögerungskreis 2 nicht aufgerollt zu werden  braucht, sind diese lichtempfindlichen Schichten von  Bedeutung.  



  Die Metallinseln<B>17</B> sind dazu vorgesehen, lei  tende Verbindungen zwischen den einseitig leitenden  Elementen der Schicht<B>15</B> und den     elektro-lumineszie-          renden    Elementen der Schicht<B>16</B> herzustellen. Diese  Elemente, die z. B. aus     mangan-    oder     chlor-mangan-          aktiviertem    Zinksulfid oder andern lumineszierenden  Verbindungen aufgebaut sind, sind nötigenfalls von  einer Isoliermasse umgeben und leuchten auf, sobald  eine hinreichend grosse Spannung zwischen den  Hilfselektroden<B>17</B> und der durchsichtigen Elektrode  <B>3</B> auftritt.

   Die Schicht<B>26</B> ist eine galvanisch isolie  rende Schicht, die jedoch durchsichtig sein     muss,    um  das von den Elementen der Schicht<B>16</B> erzeugte Licht  durchzulassen zu den Elementen der Schicht<B>18.</B>  Dazu kann z. B. eine Glasschicht oder aber eine  undurchsichtige, galvanisch isolierende Substanz ver  wendet sein, in der an den gewünschten Punkten  Öffnungen angebracht sind, die nötigenfalls mit einer  durchsichtigen, galvanisch     isolierend-In    Substanz zum  Durchlassen des Lichtes ausgefüllt sind. Die Schicht  <B>18</B> enthält photoleitende Widerstandselemente, die  z.

   B. aus einem aktivierten     Kadmiumsulfid    mit       Kadmiumselenid    zusammengesetzt sind     (CdS,        CdSe).     Auch in diesem Falle ist wieder das photoleitende  Material in Isoliermaterial an diskreten und gleich  zeitig in gleichen Abständen voneinander liegenden  Punkten, und zwar gegenüber den     Anzapfungen          b',-b',N,    des Kreises 2, angebracht. Unter einer photo  leitenden Substanz wird eine Substanz verstanden,  deren spezifische elektrische Impedanz durch     kor-          puskulare    oder elektromagnetische Strahlung umkehr  bar veränderlich ist.  



  Die Schicht<B>19</B> enthält übliche Widerstands  elemente, die auch in Isoliermaterial gegenüber den  photoleitenden Elementen der Schicht<B>18</B> angebracht  sind. Zwischen jedem der Elemente der Schicht<B>18</B>  und der Schicht<B>19</B> sind     Anzapfungen        b"j-b"N    ange  bracht, die zu den Kontakten<B>5</B> führen.  



  Das Signal     V",    das dem Verzögerungskreis 2  mit einer     Gesamtverzögerungszeit    von 64     ysec    zu  geführt wird, erfordert somit gerade eine Zeilen  periode für den Verlauf vom Eingang 20 zum Aus  gang 21. Da es 640 Bildpunkte und 640     Anzapfun-          gen    gibt und da jeder Abschnitt<B>0,1</B>     #isec    verzögert,  ist nach 64     usec    die richtige     Videoinforination    für  jeden Bildpunkt an einer der zugehörenden     An-          zapfungen        b',-b':"    vorhanden.

   Wird das Signal     Vd     mit positiver Polarität und negativ gerichteten     Syn-          chronisierimpulsen    zugeführt, so verteilt sich längs  des Kreises 2 ein Spannungsmuster, das jeden der  Punkte     YI-YN    mehr oder weniger positiv gegen Erde  macht.  



  In jedem Augenblick, in dem die Information  richtig längs des Kreises 2 verteilt ist, das heisst nach  jeder Periode von 64     usec,    wird von der Spannungs  quelle<B>7</B> her ein schmaler, positiver Impuls     VI,2    der    Elektrode<B>3</B> zugeführt. Infolgedessen hat die Elek  trode<B>3</B> jeweils für einen sehr kurzen Augenblick ein  positives Potential, wonach sie wieder auf     Erd-          potential    liegt. Der Maximalwert dieses Impulses     muss     grösser sein als der höchste, positive Wert, der längs  der Leitung 2 auftreten kann.

   Dies ist in     Fig.   <B>3</B> ver  anschaulicht<B>'</B> wo das Ersatzschaltbild der     Fig.    2 für  einige     Anzapfungen        Yi,        YI+,    und     b'i+2    angegeben  ist. In dieser Figur, in der entsprechende Teile ent  sprechend bezeichnet sind, sind alle Elemente der  Schichten<B>15, 16 18</B> und<B>19</B> auch als gesonderte  Elemente dargestellt. Die Elektrode<B>3</B> ist über die  Spannungsquelle<B>7</B> mit Erde verbunden, und das  positive Potential, das während kurzer Zeit auf der  Elektrode<B>3</B> steht, ist mit     VP2++    bezeichnet.

   Die ver  schiedenen Spannungen längs des Kreises 2 sind mit       vId+J        P"/        d+    und     Y   <B>.. d+</B> bezeichnet, wobei also stets  gilt:         T'p2++   <B><I>></I></B>     V'd+;        Vl,2++   <B><I>></I></B>     V"a+    und     VP2++   <B><I>></I></B><I> V</I><B>...</B>     d+-          Die    einseitig leitenden Elemente<B>15</B> sind ge  sperrt, solange die Elektrode<B>3</B> auf     Erdpotential    liegt.

    Erst in dem Augenblick, in dem die Elektrode<B>3</B> auf       VP2-,-,-    gebracht wird, führen die Elemente<B>15</B> Strom,  wodurch die Elemente<B>16</B> aufleuchten,' und zwar  um so stärker,<B>je</B> grösser der Potentialunterschied zwi  schen     V,2-,-+    und     V,+    ist. Vorausgesetzt,     dass        #",+     den Schwarzpegel bezeichnet, so ist der Potential  unterschied zwischen     V,2++    und     V\d+    gross und das  zugehörende Element<B>16</B> des Zweiges     Yi    wird stärker  aufleuchten als das des Zweiges     b',.+2,    wobei V<B>..</B>     d+     den Weisspegel darstellt.

    



  Das Licht von den Elementen<B>16</B> dringt durch  die durchsichtigen Elektroden<B>3</B> und<B>3'</B> zu den zu  gehörenden photoleitenden Elementen der Schicht  <B>18,</B> wodurch der mittlere Widerstandswert dieser  Elemente abnimmt, in dem Masse, wie die Elemente  <B>16</B> stärker aufleuchten. Das Element<B>16</B> des Zweiges       Yi    leuchtet stark auf, so     dass    der Widerstand<B>18</B> des  Zweiges     b11-    durchschnittlich kleiner wird als der  Widerstand<B>18</B> des Zweiges     b"i-#-2,    da das zuge  hörende Element<B>16</B> weniger stark aufleuchtet.  



  Es sei hier bemerkt,     dass    sowohl das Aufleuch  ten der Elemente<B>16</B> als auch die Reaktion der photo  leitenden Elemente<B>18</B> mit einer gewissen Verzöge  rung vollzogen werden. In     Fig.    4a ist der positive  Impuls     VP2,    in     Fig.    4b der     Lichtfluss    (Lumen pro.  Quadratmeter) von einem Element<B>16</B> und in     Fig.        4c     die Leitfähigkeit<B>G</B> eines Elementes<B>18,</B> das durch  den     Lichtfluss    des zugehörenden Elementes<B>16</B> be  strahlt wird, als Funktion der Zeit angegeben.  



  Die Elemente der Schicht<B>16</B> leuchten auf und  erreichen einen Maximalwert in dem Augenblick, in  dem     VP2    wieder auf Null zurückgeht, worauf der       Lichtfluss    exponentiell abnimmt. Die Leitfähigkeit<B>G</B>  ist in demselben Augenblick maximal und nimmt  auch exponentiell ab, so     dass    die mittlere Leitfähigkeit  der Elemente<B>18</B> von dem Aufleuchten der Elemente  <B>16</B> abhängig ist. Die Trägheit der Elemente<B>16</B> und      <B>18</B>     muss    derart sein,     dass    das Aufleuchten beim Auf  treten des nächstfolgenden Impulses     Vp2    beendet ist.  



  Die     Anbringung    der Isolierschicht<B>26</B> ergibt in       Fig.   <B>3</B> eine elektrisch vollkommene Isolierung des  Teils rechts von der Elektrode<B>3'</B> gegen den Teil  links von der Elektrode<B>3,</B> so     dass    der     Einfluss    der  Streukapazitäten<B>13</B> auf den Verzögerungskreis 2 be  hoben ist.  



  Aus vorstehendem ist ersichtlich,     dass    die Ele  mente<B>18</B> in den verschiedenen Zweigen     b"j-b",;    in  Abhängigkeit von den Spannungen     Vd    an den     An-          "    veränderlich sind. Dann wird von       zapfungen        b',-b',     der Spannung       "squelle   <B>8</B> her eine Wechselspannung     V-          mit    einer passend gewählten Frequenz der Elektrode  4 zugeführt.

   Die Frequenz von<B>V-</B>     muss    grösser sein  als  
EMI0004.0019     
    darf aber kleiner sein als die höchste Videofrequenz,  da diese Wechselspannung V-, wie dies weiter unten  näher erläutert wird, nur dazu dient, die     Elektro-          lumineszenzschicht    des Wiedergabeschirmes aufleuch  ten zu lassen in Abhängigkeit von der Grösse der  verschiedenen Widerstände<B>18.</B> Wird z. B. für diese  V_ eine Frequenz zwischen<B>50</B> und<B>150</B> kHz gewählt,  so ist diese V- zwischen zwei Impulsen     VP2,    die  64     lisec    nacheinander auftreten, während einiger  Perioden wirksam.  



  Vorstehendes ist an Hand der     Fig.   <B>5</B>     erklärli     Diese Figur, in der entsprechende Teile entspreche  bezeichnet sind, zeigt das teilweise     Ersatzschaltb     der     Fig.   <B>3</B> für die Zweige     b"i,        b"i   <B><I>+</I> ,</B> und     b"i   <B>+</B> 2 und  ausserdem die Impedanzen 22 und die Leitung     aj.    Die  Impedanzen 22 stellen die einzelnen Elemente der       Elektrolumineszenzschicht    des Wiedergabeschirmes  zusammen mit denselben vorgeschalteten einseitig  leitenden Elementen dar, die den einzelnen Kreuz  punkten der Leitungen     bi,

          bi+I    und     bi+2    mit der  Leitung     a,    zugeordnet sind. Es wird dabei angenom  men,     dass    die Einrichtung<B>23</B> der     Fig.   <B>1</B> die Leitungen       al-a.    der Reihe nach während einer einzigen     Zeilen_          periode    auf     Erdpotential    bringt. Dem Verzögerungs  kreis 2 wird, wie vorstehend erwähnt, die Bildinfor  mation     Vd    zugeführt, die der Zeile a, zugehört, so       dass    der Widerstandswert der Elemente<B>18</B> der Infor  mation pro Bildpunkt der Zeile     ai    entspricht.

   Die  Spannung V- der Spannungsquelle<B>8</B> wird dann für  jeden Kreuzpunkt in eine Spannung über dem nicht  veränderlichen Widerstand<B>19</B> und eine Spannung  über dem Widerstand<B>18</B> geteilt, wenn dafür gesorgt  wird,     dass    stets die Impedanz der Elemente 22 gegen  über<B>18</B> gross ist. Dann steht über jedem Element 22  eine solche Wechselspannung,     dass    jedes Element 22  in Abhängigkeit von der Stärke des     zugeführterl          Videosignals        V,1    aufleuchtet.

   Es ist vorstehend be  gründet,     dass    der mittlere Wert des Widerstandes<B>18</B>  im Zweig     b",    kleiner ist als der     iin    Zweig     b",.        -#-    2. Die  Spannung am Element 22 im Zweig     b".    wird somit  durchschnittlich kleiner sein als die am Element 22    im Zweig     b"--#,    so     dass    das erste Element nicht,  dafür aber das zweite Element aufleuchtet, was der  ursprünglich dem Kreis 2 zugeführten Bildinformation  entspricht.  



  Wenn die Werte der Widerstände<B>19</B> und auch  die Frequenz von V- richtig gewählt sind, ist der       Einfluss    der Streukapazität<B>13</B>     vernachlässigbar.     



  Nachdem der Impuls<U>V".,</U> gegeben worden ist,  kann das der Zeile     aj    zugehörende Signal über die       Verschlussiinpedanz    Z, des Kreises 2 abfliessen, wäh  rend gleichzeitig die Quelle<B>6</B> die Videoinformation  für die Zeile     aj   <B><I>-</I> ,</B> dem Kreis 2 zuführt. In dem ge  wünschten Augenblick bringt die Quelle<B>7</B> den Im  puls     VI,2.    auf die Elektrode<B>3</B> hinüber, und der  Zyklus wiederholt sich für die Kreuzpunkte der Lei  tung     aj   <B><I><U>,</U></I> 1,</B> die durch die Einrichtung<B>23</B> mit Erde  verbunden wird.  



  Es sei bemerkt,     dass    es für eine richtige Wirkung  erwünscht ist,     dass    während der Zeit, in der eine der  Leitungen der Gruppe a, z. B. die Leitung a" mit  Erde verbunden ist, alle übrigen Leitungen dieser  Gruppe     (al-aj-,   <I>und</I>     a,+j-a")    auf eine Gleichspan  nung     V"    gebracht werden, in der Weise,     dass    alle  einseitig leitenden Elemente des Wiedergabeschirmes  an den nicht gewünschten Kreuzpunkten gesperrt  sind.

   Ist nunmehr P%     ##   <B>J</B>     V-",z,-,   <B>1,</B> so wird ein Auf  leuchten der nicht gewünschten Kreuzpunkte ver  hütet, da die     einseitio,    leitenden Elemente 22 dafür  sorgen,     dass    der Strom nur in Richtung der Leitungen  <B><I>b</I></B> zu den Leitungen a fliessen kann und nicht um  gekehrt.  



  Die Schaltungsanordnung<B>23</B> ist in     Fig.   <B>1</B> nur  schaubildlich dargestellt. Diese Einrichtung besteht  aus einem Schalter<B>9,</B> der der Reihe nach während  einer einzigen Zeilenperiode die Kontakte<B>25</B> der  Leitungen     al-a"    mit Erde verbindet. Diese Kontakte  <B>25</B> sind ausserdem über grosse Widerstände<B>10</B> mit  der Spannungsquelle<B>11</B> verbunden, welche die Span  nung     V'"    liefert. In der Zeichnung ist z. B. die Lei  tung     a,    mit Erde verbunden; der Widerstand<B>10</B> dieser  Leitung sorgt dafür,     dass    die Spannung an allen  übrigen Leitungen gleich V, bleibt.

   Infolge der  niedrigen Schaltfrequenz von etwa<B>15</B>     kIlz    werden  auch in diesem Falle die vorhandenen Streukapazi  täten 14 wenig hinderlich wirken.  



  Es kann hier auf einfache Weise     Interliniierung     zustande gebracht werden, indem der Schalter<B>9</B> zu  nächst die ungeraden Zeilen     al,   <I>a3, a5</I><B>...</B> und darauf  die geraden Zeilen<I><U>a,</U></I>     a-1,   <I>a6</I><B>...</B> abtastet. Die Quelle  <B>6</B> liefert dann ein     interliniiert    zusammengesetztes  Videosignal. Es kann eine mögliche Ausführungsform  der     Abtasteinrichtung   <B>23</B> dadurch erhalten werden,       dass    z. B. der Schalter<B>9</B> durch zwei Schaltröhren mit  einer hinreichenden Anzahl von Anoden ersetzt wird,  wozu z. B.     Trochotronröhren    verwendet werden kön  nen.

   Ist n gleich<B>625,</B> so kann nach einer bekannten  Methode jede der<B>625</B> waagrechten Leitungen in<B>je</B>  zwei einander eng benachbarte Leitungen aufgeteilt  sein, so     dass    zwei Gruppen von<B>je 625</B> Leitungen ent-      stehen, die in<B>je 25</B> Gruppen von<B>25</B> Leitungen ge  teilt sind.  



  Von jeder der<B>25</B> Gruppen der ersten Gruppe  der<B>625</B> Leitungen sind alle<B>25</B> Leitungen, nötigen  falls mittels zwischengeschalteter Widerstände, mit  einander verbunden, und jede Gruppe ist mit einer  Anode einer     Trochotronröhre    verbunden, welche       Trochotronröhre    dazu mit<B>25</B> Anoden versehen sein       muss.     



  Von jeder der<B>25</B> Gruppen der zweiten Gruppe  von<B>625</B> Leitungen sind alle ersten Leitungen mit  einander, alle zweiten Leitungen miteinander, alle  dritten Leitungen miteinander verbunden, und jede  Verbindung ist mit einer der Anoden der zweiten       Trochotronröhre    verbunden, die auch mit<B>25</B> Anoden  versehen ist.  



  Wenn jetzt die beiden     Trochotrons    mittels Steuer  impulsen richtig gesteuert werden, können die ge  wünschten zwei einander sehr benachbarten Leitun  gen, z. B. an der durch die Zeile     aj    angegebenen  Stelle, auf ein solches Potential gebracht werden,     dass     in den zugehörenden Elementen des Wiedergabe  schirmes die richtige Potentialverteilung auftritt.  



  Um die Abschwächung und die Verzerrung der  Spannungsverteilung längs des Verzögerungskreises 2  möglichst klein zu halten, kann die Einrichtung<B>1</B> in  zwei oder mehr Teile aufgeteilt sein. Während der       Abtastung    einer Zeile wird die Quelle<B>6</B> von einem  auf den andern Teil der aufgespaltenen Einrichtung  geschaltet.  



  Es wird einleuchten,     dass    auch eine umgekehrte  Steuerung möglich ist. Dies ist in den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B>  dargestellt, die entsprechende Ersatzschaltbilder wie  die     Fig.   <B>3</B> und<B>5</B> zeigen. Die Widerstandsschicht<B>19</B>  und die Elektrode 4 sind hier weggelassen, die  einseitig leitenden Elemente der Schicht<B>15</B> sind  umgekehrt, die Spannungsquelle<B>7</B> hält die Elek  trode<B>3</B> stets auf einem Potential     VI,2,+    (wobei       vi)2++   <B>></B>     Vd.),    so     dass    die Elemente<B>15</B> gesperrt  sind mit Ausnahme der Augenblicke, in denen sich  das gewünschte Spannungsmuster längs des Verzö  gerungskreises 2 verteilt.

   In diesen Augenblicken  wird die Elektrode<B>3</B> kurzzeitig auf Erdpotential ge  bracht. Die Elemente<B>15</B> sind dann nicht länger ge  sperrt, so     dass    die Elemente<B>16</B> in Abhängigkeit von  dem Spannungsmuster längs des Kreises 2 aufleuch  ten. Es wird wieder angenommen,     dass        V',l+    den  Schwarzpegel bezeichnet, dann wird das Element<B>16</B>  des Zweiges     Yi    nicht und das Element<B>16</B> des  Zweiges     b',.+2    stark aufleuchten, da     V"',1+    den  Weisspegel bezeichnet.

   Der Widerstand<B>18</B> des  Zweiges     b"i    wird dann durchschnittlich bedeutend  grösser als der Widerstand<B>18</B> des Zweiges     b"i+2     sein. Wird die     Spannungsquelle   <B>8</B> einerseits mit der  Elektrode<B>3'</B> und anderseits mit Erde verbunden, so,  wird, wenn die Einrichtung<B>23</B> die Leitung     aj    wäh  rend einer Zeilenperiode mit Erde verbindet, das Er  satzschaltbild nach     Fig.   <B>7</B> erhalten. über dem Element  22 des Zweiges     b"i    wird durchschnittlich eine kleine  und über dem Element 22 des Zweiges     b"i+2    eine    grosse Wechselspannung auftreten. Das zuerst ge  nannte Element 22 wird nicht, das zweite wohl auf  leuchten.

   Die Isolierung und auch die Kapazität zwi  schen den Elektroden<B>3</B> und<B>3'</B> müssen dabei jedoch  derart sein,     dass    gegenseitiger     Einfluss    vermieden  wird. Dies ist bei dem zuerst genannten Steuer  beispiel weniger kritisch, da in diesem Falle die  Elektrode<B>3</B> sich nur während kurzer Augenblicke  nicht auf Erdpotential befindet und die Elektrode<B>3'</B>  stets mit Erde verbunden ist. Ein Vorteil des zweiten  Beispiels ist jedoch der,     dass    bei dem auftretenden  Schwarzpegel das     Nichtaufleuchten    des betreffenden  Elementes 22 besser gesteuert werden kann.  



  Wird das Signal V,1 mit negativer Polarität zuge  führt, so     muss    auch     VP2    negative Polarität aufweisen,  während die einseitig leitenden Elemente<B>15</B> sowohl  im ersten als auch im zweiten Ausführungsbeispiel  umgekehrt werden müssen.  



  Es wird ausserdem einleuchten,     dass    für den Fall,       dass    das zugeführte Fernsehsignal positive Polarität  aufweist, aber mit positiv gerichteten     Synchronisier-          impulsen    dem Verzögerungskreis zugeführt wird,  wieder die Schaltungsanordnung nach     Fig.   <B>6</B> benutzt  werden kann, wobei jedoch die Elektrode<B>3</B> durch  die Spannungsquelle<B>7</B> jeweils kurzzeitig auf hohes  Potential und während der übrigen Zeit auf     Erd-          potential    gebracht wird, wobei auch die Elemente<B>15</B>  umgekehrt werden müssen.

   Soll in diesem Falle die  Schaltungsanordnung nach     Fig.   <B>3</B> benutzt werden,  so müssen auch hier die einseitig leitenden Elemente  und die Richtung des Impulses     V".2    umgekehrt  werden.  



  Zur Anwendung eines     Dreifarben-Fernsehsystems     kann z. B. jede Leitung der Gruppe<B>b</B> in drei Lei  tungen geteilt sein. An den auf diese Weise pro  ursprünglichen Kreuzpunkt gebildeten drei Kreuz  punkten sind dabei drei verschiedene     Elektrolumi-          neszenzstoffe    angebracht, die<B>je</B> in einer andern  Farbe aufleuchten.  



  Die Gruppe von Leitungen a bleibt     ungeändert     und kann auf entsprechende Weise gesteuert werden.  Die Gruppe von Leitungen<B>b</B> ist in Gruppen<B><I>b,</I></B>     Y'     und<B>b\</B> geteilt. Jede dieser Gruppen kann mit einer  Einrichtung<B>1</B> gemäss     Fig.    2 verbunden sein. Jedem  der auf diese Weise erhaltenen drei Gebilde wird ein  Signal<B>V,</B> zugeführt, wobei z. B.     V'd    das rote,     VII,1     das blaue und     k"""    das grüne Signal- bezeichnet. Es  ist ersichtlich,     dass    auch mehr oder weniger Farben  auf diese Weise sichtbar gemacht werden können,  indem die Anzahl von Leitungen von Gruppe<B>b</B> auf  entsprechende Weise geteilt wird.  



  Die vorstehend geschilderten Ausführungsbei  spiele beziehen sich auf die     Abtastung    eines Wieder  gabeschirmes zur Wiedergabe von     Fernsehbildern.     Die Einrichtung<B>1</B> kann jedoch für andere Zwecke  benutzt werden, z. B. für ein grosses     Gedächtnis-          speicherschirm,    wobei die Information in Reihenfolge  dem Kreis 2 zugeführt wird, aber pro Zeile auf ein  mal abgelesen werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zur Aufzeichnung auf einem Wieder gabeschirm, der zwei oder mehr miteinander gekop pelte Leitungsgruppen (a und<B>b)</B> aufweist, welche Einrichtung<B>(1)</B> mit mindestens einem Teil einer Lei tungsgruppe<B>(b)</B> verbunden wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einrichtung aus einem ersten System mit einem Verzögerungskreis (2) besteht, der über eine Anzahl von Anzapfungen <B>(b)</B> mit den Reihenschaltungen einseitig leitender Elemente<B>(15)</B> und diesen zugeordneter Elemente<B>(16)</B> verbunden ist, welche letzteren Elemente<B>(16)</B> lumineszieren kön nen unter der Wirkung angelegter Spannungen, und einem zweiten System, das photoleitende Elemente <B>(18)</B> enthält, die mit den erwähnten Leitungen<B>(b)</B> des Wiedergabeschirmes gekoppelt sind,
    wobei die beiden Systeme elektrisch mindestens angenähert voneinander getrennt sind und derart einander ge genüberliegen, dass die Strahlung der lumineszieren den Elemente<B>(16)</B> die zugeordneten, photoleitenden Elemente<B>(18)</B> beeinflusst; und dass die nicht mit den erwähnten Anzapfungen <B>(b')</B> verbundenen Enden der Reihenschaltungen<B>(15, 16)</B> mit einer Spannungs quelle<B>(7)</B> verbunden sind, die eine impulsförmige Spannung (V.,2) liefert, während jedes der photo leitenden Elemente<B>(18)</B> an einer elektrischen Erre gungsspannung<B>(8)</B> liegt.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das zuerst genannte System aus einem Verzögerungskreis (2), dessen Eingang (20) mit einer Signalquelle<B>(6)</B> verbunden ist und dessen Ausgang (21) durch seinen Wellenwiderstand (Z,) abgeschlossen ist, aus einer ersten Schicht<B>(15)</B> mit den einseitig leitenden Elementen<B>(15)</B> und aus einer zweiten Schicht<B>(16)</B> mit den lumineszierenden Ele menten<B>(16)</B> besteht, während dieses System ausser dem eine Anzahl von Anzapfungen (b# des Ver zögerungskreises (2) für die Elemente<B>(15)</B> der ersten Schicht, zwischen der ersten und der zweiten Schicht Inseln<B>(17)
    </B> aus elektrisch leitendem Material und auf den Elementen<B>(16)</B> der zweiten Schicht eine für Strahlung durchlässige Elektrode<B>(3)</B> enthält, die mit der die impulsförinige Spannung (V.2) liefernden Spannungsquelle<B>(7)</B> verbunden ist, und wobei das zweite System aus einer Schicht<B>(18)</B> mit den photo leitenden Elementen besteht, welche Schicht<B>(18)</B> auf der dem zuerst genannten System zugewendeten Seite auch mit einer für Strahlung durchlässigen Elektrode <B>(Y)</B> versehen ist, die auf ein bestimmtes Potentialge bracht ist und auf der andern Seite mit einer An zahl von Anzapfungen (b") versehen ist, die mit den Leitungen<B>(b)</B> des Schirmes verbunden sind,
    wobei zwischen den beiden Systemen eine Schicht<B>(26)</B> aus einem galvanisch isolierenden, nicht für Strahlung durchlässigen Stoff angebracht ist, in dem an den zwischen den lumineszierenden Elementen<B>(16)</B> und den ihnen zugeordneten photoleitenden Elementen <B>(18)</B> liegenden Punkten öffnungen vorgesehen sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass im zweitgenannten System auf der Schicht<B>(18)</B> mit den photoleitenden Elementen auf der Seite der Anzapfung (b") ausserdem eine zweite Schicht<B>(19)</B> mit festen Widerstandselementen<B>(19)</B> und darauf eine feste Elektrode (4) angebracht sind, welche letztere mit einer Wechselspannungsquelle verbunden ist.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet dass der Verzögerungskreis (2) ein akustischer Kreis ist, wobei sowohl am Eingang (20) als auch bei den Anzapfungen <B>(b')</B> Piezoelemente vorgesehen sind, um elektrische Signale in akustische und akustische Signale in elektrische umzuwandeln. 4. Einrichtung nach Patentanspi-ach, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verzögerungskreis (2) ein elek trischer Kreis ist.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht<B>(15)</B> des zuerst genannten Systems aus einer Isoliermasse besteht, in der an diskreten, in gleichen Abständen voneinander liegenden Punkten Halbleiter mit piz-übergängen an gebracht sind.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht<B>(15)</B> aus dem zuerst genannten System aus einer Suspension akti vierten, photoleitenden Kadmiumsulfids mit dielek- trischem Zwischenstoff besteht, welcher Stoff nach Formierung mittels einer Gleichspannung einseitig leitend ist, wobei der Dunkelwiderstand des Stoffes grösser als<B>106</B> Ohm(cm ist, und dass eine Strahlungs quelle vorgesehen ist, welche an diskreten, in gleichen Abständen voneinander liegenden Punkten diese Schicht<B>(15)</B> bestrahlt.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht<B>(16)</B> des zuerst genannten Systems aus einer Isoliermasse be steht, in der an diskreten, in gleichen Abständen von einander liegenden Punkten eine mangan- oder chlor- mangan-aktivierte Zinksulfidverbindung angebracht ist.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht<B>(18)</B> des zweit genannten Systems aus einer Isoliermasse besteht, in der an diskreten, in gleichen Abständen voneinander liegenden Punkten eine aktivierte Kadtniumsulfid- Kadmiumselenidverbindung angebracht ist. <B>9.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht<B>(19)</B> des zweitgenannten Systems aus einer Isoliermasse be steht, in der an diskreten, in gleichen Abständen voneinander liegenden Punkten Widerstandselemente angebracht sind.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von Elementen<B>(15,</B> <B>16)</B> in der ersten<B>(15)</B> bzw. in der zweiten<B>(16)</B> Schicht des zuerst genannten Systems und die<B>(18)</B> in der ersten Schicht<B>(18)</B> des zweitgenannten Systems, die Anzahl von Anzapfungen <B>(b')</B> des Ver zögerungskreises (2), die Anzahl von Inseln<B>(17),</B> die Anzahl von öffnungen in der galvanisch isolierenden Schicht und die Anzahl von Anzapfungen <B>(V)</B> auf der ersten Schicht<B>(18)</B> des zweitgenannten Systems einander gleich sind.
    <B>11.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode<B>(T)</B> zwischen der galvanisch isolierenden Schicht und der Schicht<B>(18)</B> des zweitgenannten Systems mit einer Wechselspan- nungsquelle <B>(8)</B> verbunden ist. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode<B>(Y)</B> zwischen der galvanisch isolierenden Schicht und der ersten Schicht <B>(18)</B> des zweitgenannten Systems mit Erde verbunden ist, während die Elektrode (4) auf der zweiten Schicht <B>(19)</B> des zweitgenannten Systems mit einer Wechsel- spannungsquelle <B>(8)</B> verbunden ist.
    <B>13.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselspannung (V-) der Wechselspannungsquelle <B>(8)</B> eine Frequenz von<B>50</B> bis<B>150</B> kHz hat.
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