CH368488A - Verfahren zur Herstellung von a-bzw. b-Isomethyljonon - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a-bzw. b-Isomethyljonon

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CH368488A
CH368488A CH5036657A CH5036657A CH368488A CH 368488 A CH368488 A CH 368488A CH 5036657 A CH5036657 A CH 5036657A CH 5036657 A CH5036657 A CH 5036657A CH 368488 A CH368488 A CH 368488A
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CH5036657A
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Jan Dr Chem Beets Muus Gerrit
Harm Van Essen
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Int Flavors & Fragrances Inc
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  Verfahren     zur        Herstellung    von a- bzw.     ss-Isomethyljonon       Die Kondensation von     Citral    mit     Butanon     kann theoretisch zur Bildung von zwei     Isomeren     führen.

   Wenn die     Aldehydgruppe    des     Citrals    mit der       Methylgruppe    des     Butanons    reagiert, wird n-Methyl-         pseudojonon    (I) erhalten, während die Reaktion mit  der     Methylengruppe    zur Bildung von     Isomethyl-          pseudojonon        (1I)        führt.     
EMI0001.0017     
    Beide Verbindungen wurden bereits beschrieben,  und es ist bekannt, dass jede von ihnen durch Ein  wirkung von Säuren oder von     Lewis-Säuren    in die  entsprechenden     Methyljonone,

      das heisst die Verbin  dung 1 in     a-n        -Methyljonon    oder     fl-n-Methyljonon    und  die Verbindung<B>11</B> in     a-Isomethyljonon    oder     ss-Iso-          methyljonon,        übergeführt    werden kann.  



  Diese vier     isomeren        Methyljonone    wurden von  Haarmann und Reimer (deutsche     Patentschrift     Nr. 150825),     Köster    [Journal für praktische Chemie    <I>(2), 143,</I> 249 (1935)] und Pope und     Bogert    [Journal  of     Organic        Chemistry    2, 279 (1938)] untersucht.  



  Die     einzige    eindeutige Synthese des     Isomethyl-          pseudojonons    wurde von     Cherbuliez    und     Hegar        [Helv.          Chim.    Acta 15, 199 (1932)] beschrieben, bei welcher       Citral    mit der     Grignard-Verbindung    des     3-Brom-          butanons    kondensiert wird.

   Diese Methode ist jedoch,  obgleich sie von Beets     [Rec.        trav.        chim.    69, 307  (1950)] sehr verbessert wurde, für die praktische An  wendung     zu    beschwerlich.      Es ist bekannt, dass die Kondensation von Alde  hyden mit     Methyläthylketon    in     Gegenwart        starker     Säuren, hauptsächlich an der     Methylengruppe    des       Methyläthylketons    stattfindet. C.     Harries    und G. H.

    Müller     [Ber.   <I>35,</I> 970 (l920)] erhielten     2-Methyl-l-          phenyl-buten-(1)-on-(3)    durch Einleiten von Chlor  w     asserstoffgas    in ein Gemisch aus     Benzaldehyd    und       Butanon    in hoher Ausbeute. Diese Methode lässt sich  jedoch nicht auf die Kondensation von     Citral    mit       Butanon    anwenden, da     Citral    unter solchen Bedin  gungen ausserordentlich instabil ist.  



  Es hat sich gezeigt, dass die Kondensation von       Citral        mit        Butanon    unter Bedingungen erfolgen     kann,     bei welchen in guter Ausbeute     Isomethylpseudojonon     und nach     Cyclisierung    derselben entsprechende     Iso-          methyljonone    entstehen.  



  Die     Erfindung    betrifft nun ein Verfahren zur  Herstellung von a- bzw.     ss-Isomethyljonon,    welches  dadurch gekennzeichnet ist, dass man     Citral    mit       Butanon    in     Gegenwart    eines Kondensationsmittels  aus stark basischen     Kaliumverbindungen    oder stark  basischen     Oniumverbindungen,    bei welchen alle Va  lenzen des Zentralatoms durch substituierte oder       unsubstituierte    Kohlenwasserstoffreste besetzt sind,

         kondensiert    und das so erhaltene     Isomethylpseudo-          jonon        cyclisiert.     



  Bei den genannten Reaktionen erhält man als  Nebenprodukte     a-n-    bzw.     f-n-Methyljonon.     



  Es wurde gefunden, dass die Verwendung von       Kaliumverbindungen    als Kondensationsmittel, im Ge  gensatz zu     Lithium-    und     Natriumverbindungen,    be  sonders in Form von     Alkoholaten    oder     Hydroxyden,     zur     Bildung    von     Gemischen    aus     n-Methyl-    und     Iso-          methylpseudojononen    führt, die beispielsweise 35 bis  40 /o     Isomethylpseudojonon    enthalten können.

   An  dere Verbindungen von Metallen der 1.     Gruppe    des  periodischen Systems, wie beispielsweise     Rubidium-          oder        Cäsiumverbindungen,    sind viel zu teuer, um  irgendwelche praktische     Bedeutung    zu besitzen.  



  Noch höhere Ausbeuten an     Isomethylpseudojonon     können jedoch erhalten werden, wenn vollständig       alkylierte        Oniumverbindungen    als Kondensationsmit  tel verwendet werden. Diese Ausbeuten können zwar  je nach der     Art    und der Menge des zugesetzten Kon  densationsmittels, dem Medium und den Reaktions  bedingungen in weitem Masse schwanken, doch kön  nen Reaktionsprodukte, die zur Hauptsache aus     Iso-          methylpseudojonon    bestehen, leicht erhalten werden.

    Es können beispielsweise     quaternäre        Phosphonium-,          Arsonium-    und     Antimonium-(Stibonium-)ionen    oder       tertiäre        Sulfoniumverbindungen    verwendet werden,  diese sind jedoch weniger leicht zugänglich, und es  wird bevorzugt, von     quaternären        Ammoniumverbin-          dungen,    wie     beispielsweise          Tetramethylammonium-,          Tetraäthylammonium-,          Trimethylbenzylammonium-,          Triäthylbenzylammonium-,

            Trimethylphenylammonium-,            Trimethylmyristylammonium-,          Benzylpyridinium-,          Äthylchinolinium-,          Di-isobutylcresoxy-äthoxy-äthyldimethylbenzyl-          ammoniumverbindungen       auszugehen, da diese billiger und leichter zugänglich  sind oder auf einfache Weise,     gewünschtenfalls    in       situ,    aus billigen Materialien hergestellt werden kön  nen.  



  Als Kondensationsmittel der genannten Art wer  den     Hydroxyde    oder     Alkoholate    bevorzugt verwen  det, doch werden auch mit andern stark alkalischen  Verbindungen, wie beispielsweise     Cyaniden    oder       Phenolaten,    befriedigende Ergebnisse erzielt. Schwach  basische Verbindungen, wie beispielsweise     Halogenide     und Acetate, sind inaktiv.  



  Die Ausbeute an     Isomethylpseudojonon    wird im  allgemeinen durch die Menge des Kondensations  mittels beeinflusst, wenn andere Faktoren konstant  gehalten werden, doch können unter geeigneten Be  dingungen brauchbare Ergebnisse in Gegenwart stark  wechselnder Mengen an Kondensationsmittel, wie  beispielsweise 0,033     Mol    bis 2,0     Mol    je     Mol        Citral,     erhalten werden.

   Ziemlich gute Ausbeuten können  durch Umsetzen von     Citral    und     Methyläthylketon    in  äquivalenten Mengen erzielt werden, doch wird die  Ausbeute im allgemeinen erhöht, wenn das letztere  im Überschuss verwendet wird.     Molverhältnisse    bis  zu 8     Mol        Methyläthylketon    und selbst darüber je       Mol        Citrat    sind anwendbar.  



  Die Kondensation wird zweckmässig in einem  Medium     durchgeführt,    in dem sie als homogene Re  aktion stattfinden kann, das heisst, dass beide Reak  tionskomponenten und beide ionischen Bestandteile  des Kondensationsmittels in der gleichen Phase und  in einer ausreichend hohen Konzentration vorhanden  sind, um den Reaktionsablauf in einer brauchbaren  Geschwindigkeit zu ermöglichen. In dieser Hinsicht  geeignete Medien sind niedermolekulare     aliphatische     Alkohole, wie beispielsweise Methanol und     Äthanol,     doch können auch andere Medien, wie beispielsweise       Äthylbutyläther,        Pyridin    oder     Benzylalkohol,    verwen  det werden.  



  Die Reaktion wird vorzugsweise in Abwesenheit  von Wasser oder in Anwesenheit nur geringer Mengen  Wasser durchgeführt. Obgleich die Anwesenheit grö  sserer Mengen Wasser im allgemeinen den Gehalt an       Isomethylpseudojonon    in dem Kondensationsprodukt  herabsetzt, können brauchbare Ausbeuten auch in  Gegenwart grosser Mengen Wasser, beispielsweise in       einem        Medium,        das        aus        50%        Wasser        und        50%        Me-          thanol    besteht, erhalten werden.  



  Die Temperatur ist nicht entscheidend. Sehr  günstige Ergebnisse können erzielt werden, wenn die  Kondensation bei erhöhten Temperaturen, beispiels  weise zwischen 503 und dem Siedepunkt des Reak  tionsgemisches durchgeführt wird; doch kann     Iso-          methylpseudojonon    auch bei niedrigeren Tempera-           turen    in befriedigenden Ausbeuten erhalten werden,  solange die Reaktion mit brauchbarer Geschwindig  keit abläuft.  



  Auch ist der Druck in keiner Weise     begrenzt,    wie  dies aus der Tatsache hervorgeht, dass praktisch die  gleichen Ergebnisse erzielt werden, wenn die genann  ten Reaktionen unter atmosphärischem Druck oder  in einem     Autoklaven    durchgeführt werden, in wel  chem ein Druck bis zu 100 Atmosphären mit     Hilfe     eines     inerten    Gases, wie beispielsweise Stickstoff,  aufrechterhalten wird.  



  Die erfindungsgemäss vorgesehenen Kondensa  tionsmittel können auf verschiedenen Wegen erhalten  und in verschiedener Form verwendet werden:  Stark basische     quatemäre        Ammoniumverbindun-          gen,    wie     Ammoniumhydroxyde,    sind z. B. in Form  konzentrierter wässriger Lösungen erhältlich, und  können als solche verwendet werden. Zur Herstel  lung solcher     Ammoniumverbindungen    kann man von       quaternären        Ammoniumsalzen    ausgehen, z.

   B. durch  Zugabe von stark basischen Verbindungen, wie feuchtes  Silberoxyd,     Alkalihydroxyde,        Alkalialkoholate    oder       Alkalicyanide,    zu Lösungen solcher     Salze    in einem  geeigneten Lösungsmittel, wie beispielsweise Wasser,  Alkohole,     Pyridin    und dergleichen.

   Ganz allgemein  kann man zur Herstellung von     Oniumverbindungen     von     quaternären        Salzen    oder von tertiären Schwefel  salzen ausgehen, welche durch Behandlung von ter  tiären Aminen,     Phosphinen,        Arsinen    oder     Stibinen     oder einem sekundären Sulfid mit einem     Alkyl-,          Aryl-    oder     Aralkylhalogenid    erhältlich sind, wie bei  spielsweise durch Behandlung von     Triäthylamin    mit       Benzylchlorid,        Triäthylphosphin    mit     Benzylchlorid,

            Triphenylarsin    mit     Methyljodid,        Methylbenzylsulfid     mit     Butyljodid.    Solche Reaktionen können bequem  in der Apparatur und in dem Medium, worin die  Kondensationsreaktion ausgeführt werden soll, durch  geführt werden, wobei die in     situ    erhaltenen Ammo  nium-,     Phosphonium-,        Arsonium-,        Stibonium-    oder       Sulfoniumsalze    anschliessend mit stark basischen Ver  bindungen, z. B. mit     Kaliumhydroxyd,        Natrium-          methylat    und dergleichen versetzt werden.

   Diese Ar  beitsweise ist sogar zu bevorzugen, da durch diese  die     Herstellung    des Kondensationsmittels aus ein  fachen, billigen Materialien und die Kondensation  des     Citrals    mit     Methyläthylketon    in einer einzigen  gut durchführbaren Stufe ermöglicht wird. Die Qua  lität des als Ausgangsmaterial verwendeten     Citrals    ist  von geringerer Bedeutung.

   Es kann entweder synthe  tisches oder aus natürlichen Quellen     stammendes,     völlig gereinigtes     Citral    verwendet werden, doch kön  nen auch mit einem Rohprodukt, wie beispielsweise       Lemongrasöl,    vorzugsweise destilliertem     Lemongrasöl     oder fraktioniertem     Lemongrasöl,    befriedigende Er  gebnisse erzielt werden.

   In den meisten Fällen genügt       ein        Rohprodukt,        das        etwa        90        %        des        Aldehyds        enthält     und durch normale     Fraktionierung    von     Lemongrasöl     hergestellt ist.  



  Das durch Umsetzen von     Citral    mit     Butanon    er  haltene Gemisch von     Isomethylpseudojonon    und         n-Methylpseudojonon,    das gewöhnlich zur Haupt  sache aus den ersteren     Isomeren    besteht, wird, wie  gesagt, z. B. in bekannter Weise, zu dem entsprechen  den     a-Methyljonon    oder     fl-Methyljonon        cyclisiert.     Diese     Cyclisierungsprodukte    können gereinigt und  von dem     n-Methyljonon    durch fraktionierte Destilla  tion oder eine andere Arbeitsweise abgetrennt wer  den.

   Auch ist es möglich, die zwei     isomeren    Pseudo  verbindungen durch fraktionierte Destillation zu  trennen und das     Isomethylpseudojonon    getrennt zu       cyclisieren.     



  Es ist schwierig, den Gehalt an     Isomethylpseudo-          jonon    im     Gemisch        mit        n-Methylpseudojonon    zu be  stimmen. Hierzu kann das Kondensationsprodukt     in.     ein Gemisch der     a-Methyljonone,    beispielsweise     mit          Hilfe    von Phosphorsäure oder     Borfluorid,    über  geführt werden.  



  Da das     Semicarbazon    des     a-Isomethyljonons    sich  durch seinen hohen     Schmelzpunkt    und seine geringe  Löslichkeit auszeichnet, kann es selektiv ausgefällt  werden, und es zeigte sich, dass diese Arbeitsweise  eine beträchtliche Genauigkeit besitzt. Diese Methode  liefert     zwar    keine exakten     Werte,    welche nur durch  eine mühevolle fraktionierte Destillation mittels einer  hochwirksamen Kolonne     bestimmt    werden können,  doch besteht eine brauchbare Beziehung zwischen  dem nach dieser Methode bestimmten Wert und dem       tatsächlichen    Wert, wobei der erstere im allgemeinen  etwas höher als der letztere ist.  



  Der Gehalt an     Isomethylpseudojonon    in den Kon  densationsprodukten der Beispiele wurde jeweils  durch     Semicarbazonanalyse    des     Cyclisationsgemisches     bestimmt.  



  <I>Beispiel 1</I>  10 g     Kaliumhydroxyd    wurden in 1200 g absolu  tem     Äthanol    gelöst und bei 20  mit 67,3g     Trimethyl-          myristylammoniumbromid        (Gehalt        etwa        90%)        ver-          setzt.     



  Das Gemisch wurde auf 65  erhitzt und bei dieser  Temperatur in 5 Minuten mit einer Mischung aus       507        g        90%igem        Citral        und        648g        Methyläthylketon     versetzt.  



  Nach weiterem     5minutigem    Rühren und An  säuern mit Essigsäure wurde das Reaktionsgemisch  aufgearbeitet und     destilliert.    Auf diese Weise wurden  235g     Methylpseudojonon,    entsprechend     381/ü,    der  Theorie, erhalten.  



       Die        Cyclisierung        mit        85%iger        Phosphorsäure     lieferte ein Produkt in einer Ausbeute von     81,71/o          der        Theorie,        das        nach        dem        Semicarbazontest        58%          a-Isomethyljonon    enthielt.  



  Praktisch die gleichen Ergebnisse wurden bei       Durchführung    des     Verfahrens    in einem     Autoklaven     erzielt, in welchem ein     Druck    von 10 bzw. 100 Atmo  sphären mit     Hilfe    von Stickstoff aufrechterhalten  wurde.  



  <I>Beispiel 2</I>  Wenn der gleiche Versuch in Gegenwart von 30 g       Kaliumhydroxyd    und 202,5 g     Trimethyhnyristyl-          ammoniumbromid    durchgeführt wurde, so wurde Me-           thylpseudojonon        in        einer        Ausbeute        von        43,1%        er-          halten.        Nach        Cyclisierung        wurden        80,

  3        %        eines        Pro-          duktes        mit        einem        Gehalt        von        56%        a-Isomethyljonon     gewonnen.  



  <I>Beispiel 3</I>  14 g     Kaliumhydroxyd    wurden in 1200 g absolu  tem Äthanol gelöst und mit 121,3 g (0,26     Mol)          Diisobutylphenoxyäthoxyäthyldimethylbenzyl-          ammoniumchlorid-monohydrat     versetzt. Das Gemisch wurde auf 65  erhitzt und in  5     Minuten        mit        einer        Mischung        aus        507        g        90%igem          Citral    (3     Mol)    und 648g     Methyläthylketon    versetzt.

    Nach 5minutigem Rühren, Ansäuern und Aufarbeiten  wurde das Reaktionsprodukt destilliert, wobei 281 g       Methylpseudojonon    entsprechend einer Ausbeute von       45,4%        der        Theorie,        erhalten        wurden.        Die        Cyclisie-          rung        lieferte        85%        eines        Produktes        mit        einem        Gehalt     von     62,

  01/o    a -     Isomethyljonon    nach dem     Semi-          carbazontest.     



  Der Versuch wurde zweimal in gleichem     Massstab     mit verschiedenen Mengen an     quaternärem    Chlorid  und     Kaliumhydroxyd    wiederholt.  



  Mit 244,6 g des     quatemären    Chlorids (0,525     Mol)          und        28g        Kaliumhydroxyd        wurden        33%        Kondensa-          tionsprodukt    erhalten.  



  Die     Cyclisierung    lieferte     801/o    eines Produktes  mit einem Gehalt von     67,71/o        a-Isomethyljonon.     Wurden 81,5 g (0,175     Mol)    des Chlorids und  9,3g     Kaliumhydroxyd    verwendet, so betrugen die  entsprechenden Ausbeuten 43,6, 82,4 und 56,20/a.

      <I>Beispiel 4</I>       Ein        Gemisch        aus        850g        90%igem        Citral        und     720 g     Methyläthylketon    wurde in 10 Minuten bei  65-67  zu einer Mischung aus 2000 g absolutem       Athanol,

          252        g        einer        60%igen        wässrigen        Lösung        von          Trimethylbenzylammoniumhydroxyd    und 360 g     Me-          thyläthylketon    zugesetzt.  



  Nach     5minutigem    Rühren wurde das Reaktions  gemisch angesäuert und aufgearbeitet.  



       Ausbeute        bei        der        Kondensation        47,2%;        Aus-          beute        bei        der        Cyclisierung        85,8%;        Semicarbazontest          551,10.     



  Vergleichbare Ausbeuten wurden bei Verwen  dung einer äquivalenten Menge von     Trimethyl-          phenylammoniumhydroxyd    erhalten.    <I>Beispiel 5</I>  Ein Gemisch aus 101 g (0,8     Mol)        Benzylchlorid,     89 g     Triäthylamin    und 26 g Methanol wurde 40 Mi  nuten zum     Rückfluss    erhitzt.  



  Dann wurden 800 g     Benzylalkohol,    40 g Kalium  hydroxyd und 432     g        Methyläthylketon    zugesetzt.  



       338        g        (2        Mol)        90%iges        Citral        wurden        bei        67      in 20 Minuten eingebracht. Nach weiterem     10minuti-          gem    Rühren wurde das Reaktionsprodukt in der  üblichen Weise aufgearbeitet.

   Ausbeute 370/0; Aus  beute bei der     Cyclisierung        791/9;        Semicarbazontest          78,0%        a-Isomethyljonon.       Ein ähnliches Ergebnis wurde bei Verwendung  von<B>61,5</B> g     Allylchlorid    anstelle von     Benzylchlorid     erzielt.  



  <I>Beispiel 6</I>  Ein Gemisch aus 126,5 g     Benzylchlorid    (1     Mol),     101g     Triäthylamin    (1     Mol)    und 46 g absolutem  Äthanol wurde     11/2    Stunden zum     Rückfluss    erhitzt.  Dann wurden 1954 g absolutes Äthanol und 360     g          Methyläthylketon    und anschliessend 50 g Kalium  hydroxyd zugesetzt.  



  Das     Gemisch    wurde auf     65,-    erhitzt und in 10       Minuten        bei        65-67         mit        845        g        90%igem        Citral        und     720g     Methyläthylketon    versetzt.

   Nach 5 Minuten  wurde das Kondensationsprodukt aufgearbeitet.     Aus-          beute        50%;        Ausbeute        bei        der        Cyclisierung        87,60/0.     Der     Semicarbazontest    zeigte das Vorliegen von       64,6        %        a-Isomethyljonon.     



  Der gleiche Versuch wurde mit dem einzigen  Unterschied wiederholt, dass     Triäthylamin    und       Benzylchlorid    weggelassen wurden. Die Ausbeuten  bei der Kondensation und     Cyclisierung    waren etwa  die gleichen. Das     Cyclisierungsprodukt    enthielt nach  dem     Semicarbazontest        36,71/o        a-Isomethyljonon.    Der  Ersatz des     Kaliumhydroxyds    in dem ersten Versuch  durch eine äquivalente Menge     Natriumhydroxyd    hatte  praktisch keinen Einfluss.

   Der Ersatz des absoluten  Äthanols in dem ersten Versuch durch     950/aiges          Athanol    hatte ebenfalls keinen     Einfluss.       <I>Beispiel 7</I>  Einer Lösung von 1     Mol        Triäthylbenzylammo-          niumchlorid    in 1500 g absolutem Äthanol wurden  360 g     Methyläthylketon    und eine Lösung von 30 g  Natrium in 500 g absolutem Äthanol zugesetzt.  



  Ein Gemisch von 720g     Methyläthylketon    und       845        g        90%igem        Citral        wurde        in        10        Minuten        bei        67      eingebracht. Nach weiterem 5minutigem Rühren  wurde das Reaktionsprodukt aufgearbeitet. Nach     Cy-          clisierung    zeigte der     Semicarbazontest    das Vorliegen  von     601/o        a-Isomethyljonon    an.

   Der Ersatz der       Benzylgruppe    in dem Katalysator durch eine Chlor  benzylgruppe oder der Ersatz des     Athoxyanions     durch äquivalente Mengen von     Methoxy    oder     Benzyl-          oxy    besass wenig     Einfluss    auf dieses Ergebnis.  



  <I>Beispiel 8</I>  Einer Lösung von 0,66     Mol        Triäthylbenzyl-          ammoniumhydroxyd    in 2000 g absolutem Äthanol  wurden<B>1080</B> g (15     Mol)        Methyläthylketon    zugesetzt.  



       845        g        90        %        iges        Citral        (5        Mol)        wurden        in        20        Mi-          nuten    bei 65-67  eingebracht.

   Nach weiterem     10-          minutigem    Rühren wurde das Reaktionsgemisch mit  Essigsäure     angesäuert.    Alkohol und     Methyläthylketon     wurden durch Destillation entfernt, dann wurde  Benzol zugesetzt und die     Benzollösung    bis zur neu  tralenReaktion gewaschen. Nach     Abdestillieren    des  Benzols wurde der Rückstand rasch im Vakuum  ohne Verwendung einer Kolonne destilliert. Es wur  den 715g Destillat (Kp 3     ",@"    = 50-200 ) und 355 g  Rückstand erhalten.

        Die     Fraktionierung    des Destillats lieferte 544 g       Methylpseudojonon,    was einer Ausbeute von     52,71/o     der Theorie entspricht. Nach     Cyclisierung    mit Phos  phorsäure wurden 86,59/o eines Produktes mit einem       Gehalt        von        65,0%        a-Isomethyljonon        nach        dem        Semi-          carbazontest    erhalten.  



  Wurde der gleiche Versuch in Gegenwart von  2,00     Mol        Triäthylbenzylannnoniumhydroxyd        durch-          geführt,        so        wurden        43%        Kondensationsprodukt        er-          halten.    Die     Cyclisierung    lieferte 839/o eines Produktes       mit        einem        Gehalt        von        80,2%        a-Isomethyljonon.     



  Eine weitere Erhöhung der     Katalysatormenge    auf  5,00     Mol    verminderte die Ausbeute an Kondensa  tionsprodukt, doch enthielt das     Cyclisierungsprodukt          noch        über        80%        a-Isomethyljonon        nach        dem        Semi-          carbazontest.     



  Eine Herabsetzung der Menge an     Methyläthyl-          keton    auf 5     Mol    führte zu einer beträchtlichen Aus  beuteverminderung. Der     a-Isomethyljonongehalt    des       Cyclisierungsproduktes    wurde jedoch kaum beein  flusst.  



  <I>Beispiel 9</I>  <B><I>101</I></B> g     Benzylchlorid,    88,8 g     Triäthylamin    und  32 g Methanol wurden     11/2    Stunden zum     Rückfluss     erhitzt.  



  Dann wurden 800 g     Pyridin,    40 g     Kalium-          hydroxyd    und 432 g     Methyläthylketon        zugesetzt.    Das  Gemisch wurde auf 65  erhitzt und in 20 Minuten  mit 340 g (2     Mol)        909/oigem        Citral    versetzt. Nach  weiterem 10minutigem Rühren wurde das Reaktions  produkt in üblicher Weise aufgearbeitet.

   Nach     Cycli-          sierung        wurde    ein Produkt mit einem Gehalt von       77,7%        a-Isomethyljonon        nach        dem        Semicarbazon-          test    erhalten.  



  Praktisch die gleichen Ergebnisse wurden bei       Durchführung    des Verfahrens in einem     Autoklaven     erhalten, in dem mit     Hilfe    von Stickstoff ein     Druck     von 10 bzw. 100 Atmosphären aufrechterhalten  wurde.  



  <I>Beispiel 10</I>  50,6 g     Benzylchlorid,    44,5 g     Triäthylamin    und  13g Methanol wurden     11/2    Stunden zum     Rückfluss     erhitzt.  



  800 g trockener     Äthylbutyläther,    20,2 g Kalium  hydroxyd und 432 g     Methyläthylketon    wurden zu  gesetzt.  



  340 g (2     Mol)        909/oiges        Citral    wurden in 13 Mi  nuten bei     65-67     eingebracht. Nach 5 Minuten wurde       das        Reaktionsgemisch        aufgearbeitet.        Ausbeute        31%.     



  Nach     Cyclisierung    wurde ein Produkt mit einem  Gehalt von 389/o     a-Isomethyljonon    in     809/oiger    Aus  beute erhalten.  



  <I>Beispiel 11</I>  Einer Lösung von 0,45     Mol        Triäthylbenzyl-          ammoniumhydroxyd    in 2000 g     Isopropanol    wurden  360 g     Methyläthylketon    zugesetzt. Die Lösung wurde  auf 65  erhitzt und bei 65-67  mit einer Mischung       aus        720        g        Methyläthylketon        und        845        g        90%igem          Citral    in 10 Minuten versetzt.

      Nach weiterem     5minutigem    Rühren wurde das  Reaktionsgemisch auf dem üblichen Weg aufgearbei  tet. Es wurden 410 g     (400/9    der     Theorie)        Methyl-          pseudojonon    erhalten. Die     Cyclisierung    mit     Phosphor-          säure        lieferte        87,4%        eines        Produktes        mit        einem        Ge-          halt    von 58,59/o     a-Isomethyljonon.     



  Der Versuch wurde mit 0,3     Mol    des Kondensa  tionsmittels wiederholt. Ausbeute 45,7     0/a;    Ausbeute  bei der     Cyclisierung    85,89/o eines Produktes mit  einem Gehalt von 449/o     a-Isomethyljonon.     



  Der gleiche in Gegenwart von 1     Mol    Kondensa  tionsmittel     durchgeführte    Versuch lieferte     309/a        Me-          thylpseudojonon.    Nach     Cyclisierung    wurde ein     Pro-          dukt        mit        einem        Gehalt        von        73,

  0%        a-Isomethyljonon          in        84        %        iger        Ausbeute        erhalten.     



  <I>Beispiel 12</I>  Eine Lösung von 0,2     Mol        Triäthylbenzylphospho-          niumhydroxyd    in 400g Methanol wurde mit 216 g  (3     Mol)        Methyläthylketon    versetzt.

   169 g (1     Mol)          90%iges        Citral        wurden        bei        66         in        20        Minuten        ein-          gebracht.    Nach 15minutigem Rühren bei der gleichen  Temperatur wurde das Reaktionsgemisch angesäuert  und aufgearbeitet.  



       Methylpseudojonon    wurde in einer Ausbeute von       32%        der        Theorie        erhalten.        Durch        Cyclisierung        mit     Phosphorsäure wurde ein Reaktionsprodukt mit  einem Gehalt von     56,31/9        a-Isomethyljonon    nach  dem     Semicarbazontest    erhalten.  



  <I>Beispiel 13</I>  Ein Gemisch aus 50 g     Benzylchlorid    (0,4     Mol),     44g     Triäthylamin    und 13g Methanol wurde 11/2  Stunden zum     Rückfluss    erhitzt. Dann wurden 800 g  Methanol, 26 g (0,4     Mol)        Kaliumcyanid    und 432 g       Methyläthylketon        zugesetzt.        340        g        (2        Mol)        90%-iges          Citral    wurden in 30 Minuten bei     Rückflusstemperatur     eingebracht.

   Nach     1/2    Stunde bei der gleichen Tempe  ratur wurde das Reaktionsgemisch aufgearbeitet.  



  Ausbeute     459/o    Kondensationsprodukt und 800/0       Cyclisierungsprodukt    nach     Cyclisierung    mit     Phos-          phorsäure.        Letzteres        enthielt        61%        a-Isomethyljonon     nach dem     Semicarbazontest.     



  <I>Beispiel 14</I>  379,5 g     Benzylchlorid    (3     Mol),    333,3g     Triäthyl-          amin    (3,3     Mol)    und 96g Methanol wurden 1 Stunde  und 50 Minuten zum     Rückfluss    erhitzt. Das     Gemisch     wurde     mit    1504 g     Methanol,    150g     Kaüumhydroxyd     und 864 g     Methyläthylketon    versetzt und zum Rück  fluss erhitzt. Bei dieser Temperatur wurden 680 g  (4     Mol)        Citral    in 20 Minuten eingebracht und Rühren  und Erhitzen zum Sieden weitere 10 Minuten fort  gesetzt.

    



  Nach Ansäuern mit Essigsäure und     Entfernen    des  Methanols und des     Methyläthylketons    wurde das Re  aktionsprodukt in Benzol aufgenommen, gewaschen  und destilliert. Ausbeute 416 g, entsprechend 50,5 0/0  der Theorie. Die     Cyclisierung        lieferte    85,89/o eines  Produktes mit einem Gehalt von     82,

  01/o    a-Isomethyl-           jonon    nach dem     Semicarbazontest.    Die Bestimmung  des     a-Isomethyljonongehaltes    im     Cyclisierungspro-          dukt    durch Fraktionieren mit     Hilfe    einer     16bödigen          Kolonne        ergab        74%.     



  Wurde der gleiche Versuch mit 202 g     BenzyI-          chlorid,    178 g     Triäthylamin    und 80 g Kalium  hydroxyd durchgeführt, so betrug die Ausbeute     609/o-.     Die     Cyclisierung    lieferte     88,611/o    eines Produktes mit  einem Gehalt von 69,19/o     a-Isomethyljonon    nach dem       Semicarbazontest.     



  Die Bestimmung durch Fraktionieren     mit    einer       16bödigen        Kolonne        ergab        65,3        %        a-Isomethyljonon.     Mit 304 g     Benzylchlorid,    266,6 g     Triäthylamin     und 120g     Kaliumhydroxyd    wurde     Methylpseudo-          jonon        in        57%iger        Ausbeute        erhalten.     



  Die     Cyclisierung    lieferte     87,51/o    eines Produktes  mit einem Gehalt von 75,89/o     a-Isomethyljonon          (Semicarbazontest).     



  Der zweite der drei Versuche wurde unter Ver  wendung eines     Gemisches    gleicher Gewichtsteile von  Methanol und Wasser     anstelle    des reinen Methanols  wiederholt. Das Kondensationsprodukt wurde in einer       Ausbeute        von        53,2%        erhalten.     



  Die     Cyclisierung    lieferte     840/9    eines Produktes       mit        einem        Gehalt        von        55,0%        a-Isomethyljonon          (Semicarbazontest).     



  <I>Beispiel 15</I>  Aus 253 g     Benzylehlorid,    222 g     Triäthylamin     und 100 g     Kaliumhydroxyd    in 2000 g Methanol  wurde das Kondensationsmittel hergestellt. 432 g       Methyläthylketon    wurden zugesetzt.  



       340        g        90%iges        Citral        (2        Mol)        wurden        in        20        Mi-          nuten    beim Siedepunkt eingeführt.  



  Nach weiterem     10minutigem    Rühren wurde das  Reaktionsprodukt aufgearbeitet.  



       Methylpseudojonon        wurde        in        57%iger        Ausbeute     erhalten. Die     Cyclisierung        lieferte    859/o eines     Pro-          duktes        mit        einem        Gehalt        von        76,2%        a-Isomethyl-          jonon        (Semicarbazontest).     



  <I>Beispiel 16</I>  Eine Lösung von 0,4     Mol        Triäthylbenzylammo-          niumhydroxyd    in 813g Methanol wurde mit 432 g       Methyläthylketon        versetzt.        340        g        90%iges        Citral     wurden in 30 Minuten bei 33-36  eingebracht, und  es wurde weitere 30 Minuten gerührt. Ausbeute 309/o.

         Die        Cyclisierung        lieferte        80%        eines        Produktes        mit          einem        Gehalt        von        77,2%        a-Isomethyljonon        (Semi-          carbazontest).     



  <I>Beispiel 17</I>  546 g (2,4     Mol)        Triäthylbenzylammoniumchlorid     und 1600g Methanol wurden mit 0,72     Mol    Kalium  hydroxyd und 864 g (12     Mol)        Methyläthylketon    ver  setzt.  



       680        g        (4        Mol)        90%iges        Citral        wurden        in        20        Mi-          nuten    bei     Rückflusstemperatur    eingeführt. Nach wei  terem 20minutigem Rühren wurde das Reaktions  gemisch aufgearbeitet.     Methylpseudojonon    vom     Kp3     = 120-1490 und     nD    - 1,5180-1,5292 wurde in  einer Ausbeute von     53,29/o    erhalten.

   Die Carbonyl-         bestimmung        durch        Oximierung        ergab        99,9%.        Die          Cyclisierung    lieferte     86,70/9    eines Produktes mit       einem        Gehalt        von        67,3        %        a-Isomethyljonon        nach     dem     Semicarbazontest.     



  <I>Beispiel 18</I>  1234 g     Methyläthylketon    wurden einer Lösung  von 0,4     Mol        Triäthylbenzylammoniumhydroxyd    in  45g Wasser zugesetzt.  



  Das Gemisch wurde auf 65  erhitzt und mit       340        g        (2        Mol)        etwa        90        %        igem        Citral        in        20        Minuten     bei 65-67  versetzt.

   Nach 10minutigem Rühren bei  dieser Temperatur wurde Essigsäure zugesetzt und  das Reaktionsprodukt aufgearbeitet.     Methylpseudo-          jonon        wurde        in        32%iger        Ausbeute        erhalten        (Carbo-          nylbestimmung        4,90        mÄqu.g        oder        99,7%)

  .        Die        Cy-          clisierung    mit Phosphorsäure     lieferte        8011/9    eines     Pro-          duktes        mit        einem        Gehalt        von        36%        a-Isomethyljonon     nach dem     Semicarbazontest.     



       Semicarbazontest:     7 g     Semicarbazid-hydrochlorid    wurden in 50 cm-   einer     209/oigen        Natriumacetatlösung    gelöst.  



  10 g eines     a-Isomethyljonon    enthaltenden Pro  duktes wurden zugesetzt.  



  Die Flüssigkeit wurde gerührt und mit     Athanol     versetzt, bis sie gerade klar wurde. Das Gemisch  wurde 4 Stunden bei Zimmertemperatur und 20 Stun  den bei 0  stehengelassen. Das     Semicarbazon    wurde  durch Filtrieren abgetrennt und mit 10     cm3    kaltem       Äthanol    gewaschen.  



  Das gewaschene     Semicarbazon    wurde 45 Minuten  mit 500     cm3    Wasser von 35  verrührt, abgesaugt und  im Vakuum bis zur Gewichtskonstanz getrocknet.  Das so erhaltene     Semicarbazon    war nicht rein, doch  zeigte es einen ziemlich reproduzierbaren     Schmelz-          punkt    von 188  und darüber.  



  <I>Beispiel 19</I>  In eine Reaktionsapparatur wurden 51,2 g  (0,36     Mol)        Methyljodid,    24,8 g (0,4     Mol)        Dimethyl-          sulfid    und 13g Methanol eingebracht. Das Gemisch  wurde mehrere Stunden auf einem Dampfbad erhitzt,  bis die Reaktion beendet war.  



  Eine Lösung von 17,5 g     Kaliumhydroxyd    in  3.87 g Methanol und anschliessend 216 g (3     Mol)        Me-          thyläthylketon    wurden zugesetzt.  



  Nach Erhitzen auf     65\1    wurden 170 g (1     Mol)     900%iges     Citral    in 20 Minuten unter     Rückflusssieden          eingeführt.     



  Nach 10minutigem Fortsetzen des     Rührens    und       Erhitzens    unter     Rückfluss    wurde das Reaktions  gemisch angesäuert und aufgearbeitet.  



  Das Rohprodukt wurde rasch ohne Verwendung  einer Kolonne im Vakuum destilliert (155 g Destillat)  und das Destillat fraktioniert.     Methylpseudojonon          (nD        =    1,5220 bis 1,5290) wurde in einer Ausbeute       von        58,2%        der        Theorie        erhalten.     



  Die     Cyclisierung    mit Phosphorsäure lieferte       80,5%   RTI ID="0006.0230" WI="8" HE="4" LX="1281" LY="2609">  eines        Produktes        mit        einem        Gehalt        von        59,59/0          a-Isomethyljonon    nach dem     Semicarbazontest.         <I>Beispiel 20</I>  2     Mol        Triäthylbenzylammoniumhydroxyd    und  1400 g Methanol wurden auf 70  erhitzt.  



  756 g (10,5     Mol)        Methyläthylketon    wurden zu  gegeben.  



  Das Gemisch wurde gerührt und unter Aufrecht  erhaltung der Temperatur von 67-70  mit 710 g       Lemongrasöl        (Citralgehalt    etwa     750/e)    in 20 Minu  ten versetzt. Nach weiterem 10minutigem Rühren  bei der gleichen Temperatur wurden 130 g Essig  säure zugesetzt, und das Reaktionsprodukt wurde  aufgearbeitet. Es wurden so 360g     Methylpseudo-          jonon,        entsprechend        50%        der        Theorie,        erhalten.     



  Die     Cyclisierung    mit Phosphorsäure     lieferte    ein       Produkt        mit        einem        Gehalt        von        76,4%        a-Isomethyl-          jonon    nach dem     Semicarbazontest.       <I>Beispiel 21</I>       170        g        90%iges        Citral,        360        g        Methyläthylketon,

       320 g absolutes Äthanol und 50 g eines     Ionen-          austauschers,    dessen wirksame Gruppen aus Funk  tionen von     quaternärem        Ammoniumhydroxyd    be  stehen, z.

   B.      IRA-400     (Markenprodukt), wurden  7 Stunden zum     Rückfluss    erhitzt.     Methylpseudojonon          wurde        in        einer        Ausbeute        von        55%        der        Theorie        er-          halten.     



  Nach     Cyclisierung    mit Phosphorsäure wurde ein       Produkt        in        82,3'%iger        Ausbeute        gewonnen.        Gesamt-          gehalt    an     Methyljononen    (bestimmt durch     Oximie-          rung)        96,4%.        Gehalt        an        a-Isomethyljonon        nach        dem          Semicarbazontest    33 0/0.  



  <I>Beispiel 22</I>  132 g (1,05     Mol)        Dimethylsulfat    wurden in 15  Minuten einem Gemisch aus 104 g (1,32     Mol)    trocke  nem     Pyridin    und 10 g Methanol zugesetzt.  



  Nach     Aufhören    der heftigen Reaktion wurde  noch Dreiviertelstunde bei 80  gerührt und das Ge  misch dann abgekühlt.  



  800g Methanol und 460 g     Kaliumhydroxyd    wur  den zugesetzt. Nach weiterem 5minutigem Rühren  wurden 432 g     Butanon    eingebracht, und das Gemisch  wurde auf 65  erhitzt.  



  In 20 Minuten wurde bei der gleichen     Tempera-          tur        mit        340        g        90%iges        Citral        versetzt,        weitere        15     Minuten gerührt und das Reaktionsprodukt aufge  arbeitet.  



  Es wurden 171g     Methylpseudojonon,    entspre  chend 41,50/9 der Theorie, erhalten. Nach     Cyclisie-          rung    wurden     801/o    eines Produktes mit einem     Ge-          halt        von        75%,        a-Isomethyljonon        (nach        dem        Semi-          carbazontest)    gewonnen.  



  Ähnliche Ergebnisse wurden bei Verwendung  der äquivalenten Menge     Chinolin    anstelle von     Pyri-          din    erzielt.  



  <I>Beispiel 23</I>  Eine Lösung von 1     Mol        Natriumphenolat    in  760 g absolutem Methanol wurde einem Gemisch  von 1,2     Mol        Triäthylbenzylammoniumchlorid    und  38g Methanol zugesetzt.    Das Gemisch wurde 10 Minuten bei 50  gerührt  und mit 432 g (6     Mol)        Butanon    versetzt.  



  Die Temperatur wurde auf 65  erhöht, und     inner-          halb        von        15        Minuten        wurden        340        g        (2        Mol)        90%iges          Citral    bei dieser Temperatur zugesetzt.  



  Nach weiterem 30minutigem Rühren bei dieser  Temperatur wurde das Reaktionsprodukt mit Essig  säure     angesäuert    und aufgearbeitet.  



       Es        wurden        so        131        g        (31,7%        der        Theorie)        Me-          thylpseudojonon    erhalten und 65 g     Citral    zurück  gewonnen.

   Nach der     Cyclisierung    wurde ein Produkt       mit        einem        Gehalt        von        49%        a-Isomethyljonon        (nach     dem     Semicarbazontest)    gewonnen.  



  <I>Beispiel 24</I>  Ein Gemisch aus 152 g (1,2     Mol)        Benzylchlorid,     133 g (1,32     Mol)        Triäthylamin    und 38 g (1,2     Mol)     Methanol wurde 1/2 Stunde auf 110  erhitzt.  



       Dann    wurde mit 760 g Methanol und 60 g  (1,1     Mol)        Kaliumhydroxyd    versetzt und das Gemisch  15 Minuten bei 50-70' gerührt und dann auf 0  ab  gekühlt.  



  Anschliessend wurden 432 g     Methyläthylketon          (6        Mol)        und        340        g        (2        Mol)        90,%-iges        Citral        inner-          halb    45 Minuten zugesetzt. Nach weiterem     11/2stün-          digem    Rühren bei     0-4     und     Ansäuern    mit Essigsäure  wurde das Reaktionsprodukt aufgearbeitet und frak  tioniert.

   Das auf diese Weise erhaltene     Methylpseudo-          jonon        war    unrein, und nach     Cyclisierung    mit Phos  phorsäure wurde ein Produkt in mässiger Ausbeute       und        mit        einem        Gehalt        von        etwa        20-25%        a-Iso-          methyljonon    (nach dem     Semicarbazontest)    erhalten.  <I>Beispiel 25</I>  7,0 g metallisches Kalium wurden in 400 g  trockenem Äthanol gelöst.  



       Ein        Gemisch        von        170        g        90        %        igem        Citral        und     215g     Methyläthylketon    wurde in 10 Minuten bei  65  zugesetzt.  



  Nach weiterem 5minutigem Rühren wurde das  Reaktionsprodukt     angesäuert    und aufgearbeitet. Nach  Destillation wurden 93 g, entsprechend     45-0/0,        Me-          thylpseudojonon    erhalten. Die     Cyclisierung    lieferte       8511/o    eines Produktes mit einem Gehalt von     371/o          a-Isomethyljonon    nach dem     Semicarbazontest.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von a- bzw. fl'-Iso- methyljonon, dadurch gekennzeichnet, dass man Citral mit Butanon in Gegenwart eines Kondensa tionsmittels aus stark basischen Kaliumverbindungen oder stark basischen Oniumverbindungen, bei wel chen alle Valenzen des Zentralatoms durch substi tuierte oder unsubstituierte Kohlenwasserstoffreste besetzt sind,
    kondensiert und das so erhaltene Iso- methylpseudojonon cyclisiert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man quaternäre Ammoniumverbin- dungen verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kondensationsmittel in situ gebildet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reaktion ausserdem in Ge genwart eines niedermolekularen aliphatischen Al kohols durchgeführt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reaktion bei erhöhter Tempe ratur durchgeführt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Butanon in stöchiometrischem überschuss verwendet wird.
CH5036657A 1956-09-11 1957-09-10 Verfahren zur Herstellung von a-bzw. b-Isomethyljonon CH368488A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117069571A (zh) * 2023-08-08 2023-11-17 万华化学集团股份有限公司 一种异甲基紫罗兰酮的制备方法

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