CH367233A - Schmelzsicherung zur Temperaturüberwachung - Google Patents

Schmelzsicherung zur Temperaturüberwachung

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CH367233A
CH367233A CH7284459A CH7284459A CH367233A CH 367233 A CH367233 A CH 367233A CH 7284459 A CH7284459 A CH 7284459A CH 7284459 A CH7284459 A CH 7284459A CH 367233 A CH367233 A CH 367233A
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CH
Switzerland
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fuse
wire
fusible
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support
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Application number
CH7284459A
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English (en)
Inventor
Giger Hannes
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0205Switches using a fusible material

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Description


      Schmelzsicherung    zur Temperaturüberwachung    Die     Neumrig    betrifft eine Schmelzsicherung, wie  sie mit besonderem Vorteil neben den üblichen Tem  peraturreglern als zusätzliches Mittel zum Schutz  gegen das Auftreten zu hoher Temperaturen in Öfen  aller Art, in     Wärinekraftmaschinen    sowie in vielen  anderen Einrichtungen zu verwenden ist. Dabei ist  der Schmelzdraht der Sicherung der zu überwachen  den Temperatur ausgesetzt. Er schmilzt bei einer be  stimmten Temperatur und unterbricht z. B., meist  unter Zwischenschaltung von Relais, den     Heizstrom-          kreis    des Ofens     bzw.    er löst andere geeignete Mass  nahmen zur Verhinderung einer weiteren Temperatur  steigerung aus.

    



  Der Schmelzdraht derartiger Sicherungen ist in der  Regel offen angeordnet. Er oxydiert und     verzundert     daher im Dauerbetrieb. Zur Vermeidung dieses Nach  teils ist die Verwendung von Gold als     Schmelzdraht-          material    bekannt, das über längere Zeit     vonstörender     Oxydation     freibleibt.    Die Schmelztemperatur von       106311   <B>C</B> für Gold von 24 Karat ist jedoch<B>für</B> viele  Anwendungsfälle zu hoch. Es ist vorgeschlagen wor  den, den     Schmelzdraht    in     veränderbareni    Mass<B>zu-.</B>       sätzlich    zu beheizen, am einfachsten durch elektri  schen Strom.

   Dadurch kann die     Ansprechteraperatur     der     Schinelzsicherung    von Fall zu Fall, auf einen be  liebigen Wert unterhalb ihrer     Schmelzteimperatur    ein  gestellt werden. Derartig betriebene Schmelzsiche  rungen arbeiten oft dauernd dicht unterhalb der  Schmelztemperatur, und es     muss    dafür gesorgt sein,       dass    beim überschreiten der Schmelztemperatur der       Schinelzdraht    auch wirklich aufgetrennt wird.  



  Eine Schmelzsicherung, die allen für den vorge  sehenen Verwendungszweck zu, stellenden Aufgaben  genügt, ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet,       dass    der     Schnielzdraht    im Innern     eines    gasdichten Ge  häuses angeordnet ist, das mit einem gegenüber dem    Material des Schmelzdrahtes chemisch indifferenten  Gas     gefiffit    ist,     dass    der Schmelzdraht U-förmige Ge  stalt aufweist, und     dass    eine keilförmige Stütze vor  handen ist, deren Kante den Schmelzdraht an einem  Punkt oder an zwei Punkten unterstützt.  



  Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele für die  Neuerung.<B>1</B> stellt den     U-förmig    gebogenen Schmelz  draht dar, dessen beide Enden mit den     ZufÜhrungen     <B>3</B> verschweisst sind. 2 ist das gasdichte Gehäuse, bei  spielsweise aus keramischem Material. Die     Zufüh-          rangen    liegen in zwei Längsbohrungen des ebenfalls  aus     keramischem    Material bestehenden Körpers 4.  Gemäss     Fig.   <B>1</B> ist ein Flansch<B>5</B> mit dem Gehäuse 2  verbunden.

   Der Innenraum des Gehäuses ist durch  den Deckel<B>7</B> abgeschlossen, der mit dem Flansch<B>5</B>  unter Zwischenlage der Dichtung<B>6</B> verschraubt ist  und der bei<B>8</B> die ebenfalls abgedichteten     Zuführungen     <B>3</B> trägt.  



  luden     Fig.   <B>1</B> und 2 ist<B>9</B> eine     keilförinige,    Stütze  aus keramischem Material, deren obere Kante parallel  zur Ebene des Schmelzdrahtes liegt und diesen an  seinen beiden Schenkeln berührt. Eine derartig ausge  bildete Schmelzsicherung ist zum Betrieb bei horizon  taler Lage der     Schmelzdrahtebene.    geeignet. Die  Stütze bewirkt,     dass    der Schmelzdraht nicht durch  hängt und beim Schmelzen sicher zerteilt wird. Soll  die     Schmelzzsicherung    bei vertikaler Lage der     Schmelz-          drahtebene    verwendet werden, so ist die Ausführungs  form nach     Fig.   <B>3</B> zweckmässig.

   Die obere Zuführung  <B>3</B> ist hier länger als die untere; die Schenkel des       U4ärmigen    Schmelzdrahtes<B>1</B> sind also ungleich lang.  Diese Massnahme     wirktebenfalls    im Sinne einer Ver  meidung von     Durchhang.    Die obere Kante der Stütze  <B>9</B> liegt hier horizontal, das heisst senkrecht zur Ebene  des Schmelzdrahtes<B>1,</B> und sie unterstützt diesen nur  am unteren längeren Schenkel.      Als Materialien für den Schmelzdraht kommen  mit Vorteil die Metalle und Legierungen aus der       Edelmetallgruppe    in Frage. Da diese oxydations  beständig und     zunderfest    sind, kann das Gehäuse der  Schmelzsicherung mit Luft gefällt sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Schmelzsicherung, insbesondere zur Verwendung als Mittel zum Schutz gegen das Auf-treten zu hoher Temperaturen in öfen, Wärmekraftmaschinen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzdraht im Innern eines gasdichten Gehäuses angeordnet ist, das mit einem gegenüber dem Material des Schmelzdrahtes chemisch indifferenten Gas ge füllt ist, dass der Schmelzdraht U-fönnige Gestalt auf weist, und dass eine keilförinige Stütze vorhanden ist, deren Kante den Schmelzdraht an einem Punkt oder an zwei Punkten unterstützt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schmelzsicherung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel des U,förmigen Schmelzdrahtes ungleich lang sind. 2. Schmelzsicherung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kante der Stütze par allel zur Ebene des Schmelzdrahtes liegt und diesen an beiden Schenkeln berührt. <B>3.</B> Schmelzsicherung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Kante der Stütze senk recht zur Ebene des Schmelzdrahtes liegt und diesen am längeren Schenkel unterstützt.
CH7284459A 1958-05-05 1959-05-02 Schmelzsicherung zur Temperaturüberwachung CH367233A (de)

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