CH367232A - Mit einem Relais arbeitende Schutzeinrichtung gegen Frequenzveränderungen mit einer anormal grossen Zeitableitung in einem wenigstens eine Synchronmaschine enthaltden Wechselstromnetz - Google Patents

Mit einem Relais arbeitende Schutzeinrichtung gegen Frequenzveränderungen mit einer anormal grossen Zeitableitung in einem wenigstens eine Synchronmaschine enthaltden Wechselstromnetz

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CH367232A
CH367232A CH6329358A CH6329358A CH367232A CH 367232 A CH367232 A CH 367232A CH 6329358 A CH6329358 A CH 6329358A CH 6329358 A CH6329358 A CH 6329358A CH 367232 A CH367232 A CH 367232A
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power
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CH6329358A
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Alfonso Skoglund Tage Benny
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Asea Ab
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/0805Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors for synchronous motors

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  • Control Of Turbines (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Mit einem Relais arbeitende Schutzeinrichtung gegen     Frequenzveränderungen     mit einer anormal grossen Zeitableitung in einem wenigstens eine     Synchronmaschine     enthaltenden Wechselstromnetz    Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit einem  Relais arbeitende     SchutzeimÜchtung    gegen     Frequenz-          veränderungen    mit einer anormal grossen Zeitablei  tung in einem wenigstens eine Synchronmaschine  enthaltenden Wechselstromnetz.  



  Bei Wechselstromnetzen, die eigene energieerzeu  gende Generatoren enthalten, ist es oft von grossem  Wert, die Zeitableitung der Frequenz überwachen  zu können. Dies ist     z.B.    der Fall in Industriean  lagen, die teils von einem äusseren Netz Energie  entnehmen und teils eigene krafterzeugende Gene  ratoren haben. Die Belastung der Anlage ist dabei  gewöhnlich in einen qualifizierten oder begünstig  ten Teil, der ständig Energiezufuhr fordert, und  einen nicht begünstigten Teil, der während einer  kürzeren Zeit ohne grössere Ungelegenheit energie  los gemacht werden kann, aufgeteilt.

   Bei einer plötz  lich eintretenden Verminderung der vom äusseren  Netz gelieferten Energie, beispielsweise auf Grund  von Störungen in diesem Netz,     muss    die     unbegün-          stigte    Belastung abgeschaltet werden, so     dass    die  eigene Kraftquelle nur die begünstigte Belastung  zu speisen braucht. Es ist von grosser Bedeutung,       dass    diese Abschaltung so schnell geschieht,     dass     die Frequenz nicht auf einen für die begünstigte  Belastung unzulässigen Wert oder so tief sinkt,     dass     der eigene Generator nur schwer wieder auf volle  Drehzahl kommt.

   Es ist oft wichtig,     dass    nur er  wünschte Aufteilungen vorgenommen werden, da  eine unerwünschte Aufteilung eine Betriebsstörung  der Industrieanlage mit sich führen kann. Um Auf  teilungen dieser Art durchzuführen, hat man bisher  gewöhnlich     Unterspannungsschutzanordnungen    und       Unterfrequenzschutzaübrdnungen.    benutzt. Diese  Schutzanordnungen sind jedoch oft nicht zufrieden-    stellend, da sie nicht genügend schnell sind und  oft unerwünschte     Ausschaftungen    ergeben.

   Die, For  derung grosser Schnelligkeit und guter Selektivität  könnte dagegen in beträchtlich höherem Grade durch  einen auf der Zeitableitung der Frequenz     geglün-          deten        Relaissehutz    erfüllt werden.  



  Ein anderer Fall, da ein von der     Z & tableitung     der Frequenz abhängiger Relaisschutz vorteilhaft  wäre, sind grosse Versorgungsnetze, bei denen man  bei plötzlich entstehenden Energieverminderungen  einen Teil des Netzes abschalten will, um einen  totalen Zusammenbruch des ganzen Netzes zu ver  hindern. Die Schnelligkeit des verwendeten Relais  schutzes ist hierbei von primärer Bedeutung.

   Man  hat früher für diesen Zweck einen     Unterfrequenz-          schutz    verwendet, wobei es jedoch schwer ist, ge  nügende Schnelligkeit zu erhalten, unter anderem  weil der     Ansprechwert    des Schutzes so tief unter  die Nennfrequenz des Netzes verlegt werden     muss,          dass    keine unerwünschten Ausschaltungen bei nor  malen     Frequenzvariationen    im Netz erhalten wer  den. Ein Relaisschutz, der auf der Zeitableitung der  Frequenz gegründet ist, könnte dagegen die erfor  derliche Schnelligkeit und Sicherheit gegen uner  wünschte Ausschaltungen geben.  



  Ein entsprechendes Problem liegt bei einem  Generator vor, dessen aktive Belastung plötzlich ab  getrennt wird, wobei der Generator die Tendenz hat,  durchzugehen und die Spannung zu steigern, ehe  der Turbinenregler in Aktion getreten ist, Auch in  diesem Falle wäre ein auf der Zeitableitung der  Frequenz gegründetes Relais von Wert.  



  Im<U>Zusammenhang</U> mit der Verwendung von       SchneRwiedereinschaltung    kommt es bisweilen vor,       dass    man     d#ie    Wiedereinschaltung blockieren oder      gewisse Belastungen, die durch die Wiedereinschal  tung beschädigt werden können,     wegschalten    will.  Während der Zeit, in der die beiden Netze     ausein-          andergeschaltet    sind, darf nämlich nur eine gewisse  maximale Phasendifferenz zwischen ihnen entstehen,  damit eine Wiedereinschaltung vorgenommen wer  den kann, ohne     dass    die dynamische Stabilität beein  trächtigt oder der Stromstoss durch die     Anlageteile     zu stark wird.

   In den meisten Fällen ist das eine  Netz sehr gross, während das andere Netz bedeutend  kleiner ist, in welchem Falle die Phasendifferenz  zwischen den Netzen direkt proportional der Zeit  ableitung der Frequenz in dem kleineren Netz und  der Störungszeit in zweiter Potenz wird. Man kann  daher vorteilhaft mittels eines an das kleinere Netz  angeschlossenen, von der Zeitableitung der Frequenz  abhängigen Relaisschutzes überwachen, ob die Pha  sendifferenz einen für die Wiedereinschaltung zu  lässigen Wert überschreitet.  



  Der Grund dafür,     dass    man früher in nur gerin  gem Umfange auf der Zeitableitung der Frequenz  gegründete Relaisschutze für den oben beschrie  benen Zweck verwendet hat, ist,     dass    die bisher be  kannten     Frequenzableitungsschutzanordnungen    sehr  kompliziert und ausserdem oft von Variationen der  Spannung abhängig sind, weswegen das Risiko un  erwünschter Ausschaltungen besteht.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutz  einrichtung der eingangs genannten Art, die mit  denselben Vorteilen wie eine direkt auf der Zeit  ableitung der Frequenz gegründete Einrichtung zur       überwachung    von Synchronmaschinen enthaltenden  Wechselstromnetzen verwendet werden kann, die aber  konstruktiv bedeutend einfacher als bekannte     Fre-          quenzableitungssehutzanordnungen    und ausserdem  von Spannungsvariationen unabhängig ist.

   Die Schutz  einrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekenn  zeichnet,     dass    sie ein an die Leitungen der Synchron  maschine des überwachten Netzes angeschaltetes  und in Abhängigkeit von sprunghaften Änderungen  der von dieser abgegebenen oder aufgenommenen Lei  stung wirksames     Leistungssprungrelais    enthält. Die  Erfindung gründet sich darauf,     dass    eine mit einer  grossen Zeitableitung beginnende     Frequenzänderung     in einem elektrischen Netz mit einer sprunghaften  Änderung der Leistung der Maschine des Netzes  einhergeht.

   Für jede Synchronmaschine des Netzes,  das heisst für jeden Generator oder Motor, gilt  ausserdem,     dass    die Zeitableitung der     Frequenzän-          derung    im ersten Augenblick direkt proportional  der Grösse des Leistungssprunges ist. Eine Schutz  einrichtung, die sich auf dem Leistungssprung in  den Leitungen zu einer der Synchronmaschinen des  überwachten Netzes gründet, hat somit dieselbe  Funktion wie ein Schutz, der direkt auf der Zeit  ableitung der Frequenz gegründet ist.  



  Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis  auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in  der die     Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>3</B> Beispiele von drei verschie-    denen Ausführungsformen der Schutzeinrichtung nach  der Erfindung darstellen.     Fig.   <B>1</B> zeigt ein Wech  selstromnetz<B>1,</B> das einen Synchrongenerator 2 mit  Zuleitungen<B>3</B> enthält.

       Die    Schutzeinrichtung besitzt  ein aus einem     Waagebalkenrelais    4 bestehendes     Lei-          stungssprungrelais,    bei welchem die eine der beiden  den beweglichen Teil des Relais beeinflussenden  Kräfte von zwei zusammenwirkenden elektrodyna  mischen Systemen<B>5</B> und<B>6</B> erzeugt wird, die über  einen, Spannungstransformator<B>7</B> und einem Strom  transformator<B>8</B> gemäss der     Zweiwattmetermethode     an die Zuleitungen<B>3</B> des     Generators    2 angeschlos  sen sind. Die beiden elektrodynamischen Systeme  <B>5</B> und<B>6</B> entwickeln folglich zusammen ein Moment,  das der abgegebenen Wirkleistung des     Generators    2  proportional ist.

   Die andere, den beweglichen Teil  des Relais 4 beeinflussende Kraft wird von einem       magnetodynamischen    System<B>9</B> erzeugt, dessen Wick  lung über ein motorangetriebenes     Potentiometer   <B>10</B>  an eine Gleichstromquelle angeschlossen ist. Das     Po-          tentiometer   <B>10</B> wird von einem     Gleichstromserien-          motor   <B>11</B> betätigt, der von einem     Umschaltekontakt     12 des     Waagebalkenreiais    4 in der einen oder an  deren Richtung gestartet wird.

   Unter der Vorausset  zung,     dass    das     magnetodynamische    System<B>9</B> ein gleich  grosses Moment entwickelt wie die leistungsmessen  den elektrodynamischen Systeme<B>5, 6,</B> nimmt der       Umschaltekontakt    12 seine     Neutrallage    ein, und der  Motor<B>11</B> des     Potentiometers   <B>10</B> steht still.

   Wenn  die Leistung in den Zuleitungen<B>3</B> des     Generators     2 geändert wird, wird das Gleichgewicht zwischen  den Momenten der beiden Steuerelemente des     Waage-          balkenrelais    4 aufgehoben, und der     Umschaltekon-          takt    12 schliesst in der einen oder anderen Richtung,  wobei der Gleichstrommotor<B>11</B> in entsprechender  Richtung anläuft und das     Potentiometer   <B>10</B> so ein  stellt,

       dass    das Gleichgewicht zwischen den Momen  ten der beiden Steuerelemente wieder hergestellt  wird und der     Umschaltekontakt    12 in seine     Neu-          trallage    zurückgeht. Der     Umschaltekontakt    12 ist  wie ein     Zweistufenkontakt    ausgeführt, welcher beim  Ansteigen des resultierenden Momentes des     Waage-          balkenrelais    4 erst einen der Kontakte<B>13</B> oder 14,  die den Gleichstrommotor<B>11</B> betätigen, schliesst und  erst nach einem weiteren Ansteigen des Momentes  einen der Kontakte<B>15</B> und<B>16</B> schliesst, die die  Arbeitskontakte der Schutzeinrichtung ausmachen.

    Bei normalen, ziemlich langsamen Variationen der  aktiven Leistung des     Generators    2 werden die Ver  änderungen des erzeugten Momentes von dem lei  stungsmessenden System<B>5, 6</B> so schnell durch das  Moment des Gleichstromsystems<B>9</B> kompensiert,     dass     der     Umschaltekontakt    12 nicht zur Schliessung des  einen der Kontakte<B>15</B> oder<B>16</B> kommt, weshalb  der Schutz nicht auslöst.

   Bei schnellen Leistungs  veränderungen kann dagegen das Gleichstromsystem  <B>9</B> auf Grund der Anlaufzeit des Gleichstrommotors  <B>11</B> und der Funktionszeit des Umschalters 12 die  Änderung des Momentes des Leistungssystems<B>5, 6</B>  nicht beizeiten kompensieren, und wenn die Lei-           stungsveränderung    gross genug ist, schliesst der Um  schalter 12 auch einen der Kontakte<B>15</B> und<B>16</B> und  der Schutz spricht an. Die Anordnung wirkt folg  lich wie ein Sprungrelais für die Leistung, welches  nur funktioniert, wenn plötzliche Veränderungen,  die eine gewisse Grösse überschreiten, in der Lei  stung des     Generators    2 auftreten.

   Da die Grösse  des aktiven Leistungssprunges direkt proportional  der Zeitableitung im Anfangsaugenblick der nach  folgenden     Frequenzveränderung    im Netz ist, wirkt  die Anordnung effektiv wie ein Relaisschutz gegen       Frequenzveränderungen    mit einer anormal grossen  Zeitableitung.  



       Fig.    2 zeigt eine Schutzeinrichtung, deren prin  zipieller Aufbau dem des in     Fig.   <B>1</B> gezeigten Schut  zes gleich ist. Auch diese Schutzeinrichtung ent  hält ein     Waagebalkenrelais    4 mit einem leistungs  messenden Steuerelement<B>5, 6,</B> das an die Zuleitungen  <B>3</B> des     Generators    2 gemäss der     Zweiwattmetermethode     über den Spannungstransformator<B>7</B> und den Strom  transformator<B>8</B> angeschlossen ist. Das kompensie  rende     Gleichstrornsystem   <B>9</B> ist jedoch an den Aus  gang eines dieselbe Leistung messenden Kompen  sationsgebers<B>17</B> angeschlossen.

   Dieser besteht im  wesentlichen aus einem     Waagebalkensystem,    das  teils von zwei elektrodynamischen Systemen<B>18</B> und  <B>19</B> teils von einem     magnetodynamischen    System  20     beeinflusst    wird. Die elektrodynamischen Systeme  sind gemäss der     Zweiwattmetermethode    an die Zu  leitungen<B>3</B> des     Generators    2 angeschlossen und  erzeugen deshalb ein der aktiven Leistung in die  sen Zuleitungen proportionales Moment. Dieses Mo  ment wird von einem gleich grossen Moment des       magnetodynamischen    Systems 20 ausgeglichen, wel  ches System mit einer Gleichstromwicklung verse  hen ist, die von dem vom Kompensationsgeber<B>17</B>  abgegebenen Gleichstrom durchflossen wird.

   Bei  Gleichgewicht ist somit dieser Gleichstrom, der auch  das     magnetodynamische    Gleichstromsystem<B>9</B> in dem       Waagebalkenrelais    4 speist, proportional der Lei  stung in den Zuleitungen<B>3</B> des     Generators    2. Die       Glelichstromwicklung    in dem     magnetodynamischen     System 20 des Kompensationsgebers<B>17</B> ist an die  Anode eines     Elektronenröhrenverstärkers    angeschlos  sen, der im wesentlichen aus der     Pentode    in einer       Pentoden-Triodenröhre    21 besteht.

   Die     Pentode    er  hält ihre     Steuergitterspannung    von einem     Oszillator,     der die Triode des Rohres 21 und einen     Resonanzkreis     22 enthält, über einen variablen Schaltkondensator<B>23,</B>  der von dem resultierenden Moment zwischen den  leistungsmessenden Systemen<B>18, 19</B> des Kompen  sationsgebers und dem kompensierenden Gleich  stromsystem 20     beeinflusst    ist.

   Eine Veränderung  der Leistung     beeinflusst    folglich die     Steuergitter-          spannung    der     Pentode    durch den variablen Konden  sator<B>23,</B> so     dass    der abgegebene Strom verändert  wird, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist.  Wenn z. B. die gemessene Leistung wächst, über  windet das Moment des leistungsmessenden Systems  <B>18, 19</B> das Moment des kompensierenden Gleich-         stromsystems    20, und eine Drehung des     Waagebal-          kensystems    wird erhalten.

   Hierdurch stinkt die Ka  pazität des Kondensators<B>23,</B> was zur Folge hat,       dass    der Strom vom     Oszillatorkreis    durch den Gleich  richter 24 und dessen Abzweigwiderstand abnimmt.  Hierdurch nimmt die negative Steuerspannung des  Steuergitters der     Pentode        gb,    so     dass    die     Pentode     einen ansteigenden     Anodenstrorn    durch das kompen  sierende System 20 abgibt, bis dieses ein Moment  abgibt, das das Moment des leistungsmessenden  Systems<B>18, 19</B> ausgleicht. Das     Waagebalkensystem     des Gebers<B>17</B> ist jedoch mit einer beträchtlichen  Dämpfung versehen, z.

   B. mittels eines     Öldämp-          fungszylinders,    so     dass    Veränderungen in dem ab  gegebenen Strom des Gebers<B>17</B> wesentlich ver  zögert werden gegenüber den Veränderungen in  der gemessenen aktiven Leistung.

   Bei schnellen Ver  änderungen der aktiven Leistung wird daher das  Moment des     Gleichrichtersystems   <B>9</B> des     Waagebal-          kenrelais    4 sich nicht eben so schnell ändern     wie     das Moment des leistungsmessenden Systems<B>5, 6,</B>  und wenn die Leistungsveränderung gross genug ist,  wird die Schutzeinrichtung dadurch ansprechen,     dass     der     Umschaltekontakt    12 des     Waagebalkenrelais    4  in der einen oder anderen Richtung schliesst.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt eine Einrichtung, die ein     Leistungs-          sprungrelais    enthält, das nach einem etwas anderen  Prinzip aufgebaut ist. Das     Leistungssprungrelais     besitzt einen Kompensationsgeber<B>25,</B> der an die       Zuleiitungen   <B>3</B> des     Generators    2 -über den Spannungs  transformator<B>7</B> und Stromtransformator<B>8</B> in sol  cher Weise angeschlossen ist,     dass    es die Leistung  in den Zuleitungen<B>3</B>     misst.    Der Geber<B>25</B> ist in  derselben Weise wie der in     Fdg.    2 gezeigte Geber  aufgebaut mit der Ausnahme,

       dass    teils dessen Aus  gangskreis so geschaltet ist,     dass    er eine Gleichspan  nung anstelle eines Gleichstroms abgibt, und teils,       dass    er nicht mit einer Dämpfung versehen ist. Der  Geber<B>25</B> gibt folglich eine Gleichspannung, die  direkt proportional der Leistung des     Generators    2  ist und die nicht nennenswert im Verhältnis zu dieser  verzögert ist. Diese abgegebene Gleichspannung ist  an ein     Spannungssprungrelais   <B>26</B> angeschlossen, das  ein polarisiertes Relais mit zwei einander entgegen  wirkenden Wicklungen<B>27</B> und<B>28</B> ist, die in Reihe  miteinander an den Eingang des Relais angeschlos  sen sind, wobei die eine Wicklung mit einem Kon  densator<B>29</B> parallel geschaltet ist.

   Wenn     die    dem       Sprungrelais   <B>26</B> zugeführte Gleichspannung konstant  ist oder sich verhältnismässig langsam ändert, sind  die     Amperewindungszahlen    in den beiden Wicklungen  <B>27</B> und<B>28</B> gleich gross, und der     Umschaltekontakt     <B>30</B> des Relais<B>26</B> bleibt in der     Neutrallage.    Entsteht  jedoch eine sprunghafte Änderung in der das Relais  beeinflussenden Gleichspannung, was bedeutet,     dass     eine entsprechende sprunghafte Änderung der akti  ven Leistung in den Zuleitungen<B>3</B> entstanden ist,  so     witd    auf Grund der Ladung oder Entladung des  Kondensators<B>29</B> die eine der Wicklungen<B>27,

   28</B>  eine grössere     Amperewindungszahl    bekommen als      die andere, und falls die sprunghafte Änderung in  der das Relais<B>26</B> beeinflussenden Gleichspannung  genügend gross ist, wird der     Umschaltekontakt   <B>30</B>  des Relais<B>26</B> in der einen oder anderen Richtung  schliessen.  



  Wenn die beschriebene Schutzeinrichtung an eine  Zuleitung eines Synchronmotors in dem überwach  ten Wechselstromnetz angeschlossen ist, ist somit das  zu dem Schutz gehörende     Leistungssprungrelais        dm-          stande,    den ganzen Sprung der Leistung zu messen,  das heisst von der Leistung, die normalerweise dem  Motor zugeführt wird bis zu der Leistung, die der  Motor auf Grund seiner kinetischen Energie even  tuell bei einem Fehler des Netzes liefert. Die in       Fig.   <B>3</B> gezeigte Ausführungsform der Erfindung kann  dies ohne irgendwelche Modifikationen durchführen,  weshalb sie sowohl bei     Synchromnotoren    wie Syn  chrongeneratoren verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit einem Relais arbeitende Schutzeinrichtung gegen Frequenzveränderungen mit einer anormal grossen Zeitableitung in einem wenigstens eine Syn chronmaschine enthaltenden Wechselstromnetz, da durch gekennzeichnet, dass sie ein an die Leitungen der Synchronmaschine angeschaltetes und in Abhän gigkeit von sprunghaften Änderungen der von dieser abgegebenen oder aufgenommenen Leistung wirk sames Leistungssprungrelais enthält.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Leistungssprungrelais ein Waagebalkenrelais enthält, dessen beide Steuerele mente von Grössen beeinflusst sind, die der Leistung in den Leitungen der Synchronmaschine entspre- chen, wobei eine der beeinflussenden Grössen im Verhältnis zu der Leistung mehr verzögert als die andere ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eines der Steuerelemente des Waagebalkenrelais aus zwei elektrodynamischen Systemen besteht, die nach der Zweiwattmeter- methode an die Leitungen der Synchronmaschine geschaltet sind, und das andere Steuerelement aus einem magnetodynamischen System besteht, dessen Wicklung ein der Leistung der Synchronmaschine entsprechender, aber im Verhältnis zu dieser ver zögerter Gleichstrom zugeführt wird.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung des magneto- dynamischen Systems durch ein motorangetriebenes Potentiometer, dessen Stellmotor von einem Um- schaltekontakt des Waagebalkenrelais in der einen odeir anderen Richtung gestartet wird, an eine Gleichstromquelle geschaltet ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung des magneto- dynamischen Systems an den Ausgang eines lei stungsmessenden Geräts mit einer Zeitkonstante geschaltet ist, welches Gerät an die Leitungen der Synchronmaschine geschaltet ist und einen der akti ven Leistung in diesen Zuleitungen proportionalen, aber verzögerten Gleichstrom liefert.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungssprungrelais aus einem Strom- oder Spannungssprungrelais besteht, das an den Ausgang eines leistungsmessenden Ge räts angeschlossen ist, welches Gerät an die Leitun gen der Synchronmaschine geschaltet ist und ein der Leistung derselben proportionale Gleichstromgrösse liefert.
CH6329358A 1957-08-26 1958-08-25 Mit einem Relais arbeitende Schutzeinrichtung gegen Frequenzveränderungen mit einer anormal grossen Zeitableitung in einem wenigstens eine Synchronmaschine enthaltden Wechselstromnetz CH367232A (de)

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