Einrichtung zur elektrischen Steuerung von Werkzeugmaschinen Es war bisher allgemein üblich, die einzelnen Bearbeitungsvorgängge von Werkzeugmasch-inen mit Hilfe mechanischer Relais zu steuern. Solchen Syste men haften mehrere empfindliche Nachteile an, und zwar insbesond,-re das Erfordernis einer regelmässigen vorbeugenden Betriebsüberwachung und die Gefahr von Betriebsstörungen infolge des Ausfalles dür me chanisch bewegten Teile an den Relais. Diese Störun gen können, wenn es sich um Maschinen einer Fer tigungsstrasse handelt, zu ernsten Produktionsverzöge rungen führen, beispielsweise in der Automobil industrie.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Steuer systeme ist die grosse Lärmentwicklung, die unter Umständen zu erheblichen. Einschränkungen d5r Leistungsfähigkeit des Bedienungspersonals führen kann. Gerade bei teueren und komplizierten Maschi nen, wo auch eine nur kleine Vergrösserung der Pro duktionsgeschwindigkeit einen erheblichen Nutzen bringen kann, ist es erwünscht, einen möglichst hohen Wirkungsgrad im Betrieb herbeizuführen.
<B>g</B> t sich auf eine Einrichtung Die Erfindung b#-zieh zur elektrischen Steuerung von Werkzeugmaschinen, mit von bewegbaren Maschinenteflen betätigten Schal tern, von Hand bedienbaren Schaltern und selbst tätigen Steuerschaltern.
Erfindungsgemäss dienen zur Verarbeitung der Signale und zur Erzeugung pro grammgemässer Steuerbefehle für die Antriebsorgane kontaktlose ruhende logische Schaltelemente, wobei zur Umformung, Speicherung und Verarbeitung der während<B>des</B> Arbeitens der Maschine auftretenden elektrischen Steuerbefehle eine erste Gruppe von Schaltelementen vorgesehen ist, welche Und-Schaltun- (Y -Schaltungen sowie Gedächtnis-Schaltungen gen, Nicht enthält, während die Ausgangssignale dieser Elernen- tenggruppe in einer weiteren Elementengruppe,
die Und-Schaltungen enthält, verarbeitet werden, welche <B>C</B> Und-Schaltungen einzelnen Betätigungsorganen zu geordnet und vorgeschaltet, sind.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungs- beispieles des Erfindungsgregenstandüs, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Darin zeigt: Fig. <B>1</B> eine schematische Darstellung einer Werk zeugmaschine, Fig. 2 ein Schaltbild einer Ausführungsform der Steuereinrichtung, Fig. <B>3</B> die, Form eines der zu montierenden Teile.
Als Bauelemente der Steuereinrichtung nach Fig. 2 sind zum Teil statische, das heisst ruhende kontakt lose Einrichtungen, die in der Technik als einfache Gatter, Und-, Oder-, Nicht- und Gedächtnis-Schalltun- gen bekannt sind, vorhanden.
Die Und-Schaltung, auch Koinzide,nzgatter genannt, spricht nur an, wenn gleich zeitig eine Mehrzahl von Eingangssignalen vorhanden sind, während ihir Ausgangssignal verschwindet, wenn eines dieser Eingangssignale fehlt. Einfach-Gatter be sitzen nur einen Eingang und ihr Ausgang führt Signal, wenn dieser Eingang Signal erhält. Einfach- bzw. Und-Gatter sind durch ein mit einem Eingang bzw. mit mehreren Eingängen versehenes Rechteck symbolisiert, in dessen Innerem nahe der oberen rech ten Ecke ein Pluszeichen eingetragen ist.
Im Gegensatz dazu entsteht am Ausgang einer Oder-Schaltung ein Signal, wenn einer oder der an dere ihrer Eingänge Signal erhält. Eine Oder-Schaltung ist durch einen Kreis symbolisiert, an dessen linker Seite ein senkrechter Strich als Tangente anliegt; sie kann also dazu herangezogen werden, die Anwesen heit eines Signals in irgendeiner von mehreren Steuer leitungen weiter zu meIden.
Nicht-Schaltungen (auch Umkehr-Schaltungen ge nannt) sind durch ein Rechteck symbohsiert, in des sen Innerem nahe der rechten oberen Ecke ein Minus- zeichen eingetragen ist, z. B. iN1, IN2; sie geben kein Ausgangssignal ab, solange, ihr Eingang besetzt ist. Wird der Eingang spannungslos, so entsteht um Ausgang ein Signal.
Eine Gedächtnisschaltung ist durch zwei über einander liegende Rechtecke. symbolisiert; sie besteht aus einem bistabilen Kippkreis (Flip-Flop), der im stande ist, nach einmaliger Erregung durch ein Ein gangssignal bestimmter Richtung am Ausgang für un begrenzte Zeit ein entsprechendes Signal abzugeben. Wird ein zweites Eingangssignal empfangen, so kippt die Schaltung zurück und macht den Ausgang span nungslos. Die Gedächtnis-Schaltung kann daher ein Ausgangssignal erzeuggen, das nach Empfang eines Eingangssignals in einem ersten Steuerkreis fort besteht, auch wenn dieses Eingangssignal unter brochen wird.
Wird nun ein Signal einem zweiten Steuerkreis des Flip-Flops zugeführt, so wird die bis herige Ausgangsgrösse unterbrochen und gegebenen falls eine andere Ausganggsgrösse dauernd eingeschal tet. Die beiden Ausgangsgrössen verschiedener Art wechseln also<B>je</B> nach der zuletzt vorhanden ge- wesenen oder noch vorhandenen Eingangsgrösse ab.
Die betrachteten Schaltungen werden gewöhnlich -unter dem Sammelbegriff logische Elemente zu- sammengefasst. Für die vorliegende Erfindung ge eignete Elemente sind beispielsweise in einem Auf satz von W.<B>G.</B> Evans und anderen, Magnetie Logic Circuits for Industrial Control Systems , in der AIEE- Konferenzdruckschrift CP56-91 vom Januar<B>1956</B> beschrieben.
Es sind jedoch auch andere logische Elemente anwendbar, wenn dies ini Einzelfall gün stiger erscheint. Insbesondere seien Elemente auf Halbleitergrundlage "genannt.
Leistungsverstärker sind durch ein Dreieck sym bolisiert; sie lassen durch den nachgeschalteten Ver braucher nur dann i.-in,-n zu dessen Erregung aus reichenden Strom fliessen, wenn auf ihren Eingang Signal gegeben wird. Hier sind vier Verstärker IP bis 4P (Fig. 2) vorhanden.
Anzeigegeräte wie<I>M"</I> M2, M3 (Fig. 2) sind durch einen innerhalb eines Kreises angeordneten Pfeil symbolisiert; sie zeigen beim Anlegen eines Signals an ihren Eingang an. Ferner sind drei Signallampen Ll, <B>L3,</B> L4 vorhanden.
Verzögerungsglieder sind durch einen Halbkreis symbolisiert; sie geben ein Ausgangssignal erst dann ab, wenn an ihren Eingang ein Signal vorgegebener Mindestdauer angelegt wird.
Die in, Fig. <B>1</B> schematisch dargestellte Werk zeugmaschine dient dem Zweck, Lamellen nach Fig. <B>3</B> in ein Gehäuse einzusetzen, das die Form eines halben Hohltoroids <B>11</B> besitzt. Derartige Gehäuse werden in Flüssigkeitskupplungen für automatische Getriebe in Kraftfahrzeugen verwendet. Die Lamellen werden zunächst in ein Magazin<B>1</B> eingesetzt und mit Hilfe eines Armes 2 im Stapel nach links<B>ge-</B> drückt. Zu dem Arm 2 gehört ein Betätigungs mechanismus<B>5</B> mit einer Zahnstange<B>7,</B> einem Zahn- rudgetriebc <B>8</B> und einem endlosen Band<B>3,</B> das über zwei Rollen<B>9</B> gelegt ist.
Das Gehäuse<B>11</B> ruht auf einem Träger 12, an dessen Oberseite zwei Passstifte 13 befestigt g sind.
Es kann mittels eines Betätigungsorgans<B>15</B> auf und ab bewegt werden, das über einen Schaft<B>17</B> mit dem Träger 12 verbunden ist. Durch Anheben des Trägers gelangt das Gehäuse in eine Stellung, in der die Lamellen eingedrückt werden können. Die Passstifte <B>13</B> greifen dabei in nicht dargestellte Löcher in einem Anschlag<B><I>SM</I></B> ein, der dafür sorgt, dass das Gehäuse gegenüber dem Druckstempel<B>29</B> eine genau definierte Stellung einnimmt.
Der Schaft<B>17</B> trägt einen Ansatz <B>19</B> zur Betätigung von Endschaltern LS7 und LS8, die jeweils betätigt werden, wenn das Gehäuse in der oberen Arbeits- bzw. in der unteren Ruhestellung ist. Um das Gehäuse<B>-</B>in aufeinanderfolgende Arbeits stellungen verdrehen zu können, ist an dem Träger 12 ein Zahnrad 21 befestigt, das mit einer mit dem Träger 12 vertikal verschiebbaren Klinke<B>23</B> in Ein griff steht. Die Klinke, wird von einem Organ<B>25</B> betätigt. Sie trägt einen Ansatz<B>27</B> zur Betätigung des Endschalters LS4, sobald die gewünschte ver drehte Stellung des Trägers 12 erreicht ist.
Mit Hilfe des Betätigungsorgans<B>31</B> wird der Druckstempel<B>29</B> verschoben, der eine Aussparuno, <B>30</B> iür die Lamelle nach Fig. <B>3</B> besitzt. Er ist auf dem unteren Ende des Schaftes<B>35</B> befestigt. Der Stempel entnimmt aus dem linken Ende d'es Magazins die einzelnen Lamel len und drückt sie in das Gehäuse<B>11</B> ein. Die Lamel len haben die Form nach Fig. <B>3,</B> wobei der Vor sprung 47 nach, dem Einführen in das Gehäuse durch den Schlitz 41 tritt und die genaue Lage der Lamellen bestimmt. Zugleich wird ein Bolzen 45 nach unten ,gedrückt, der den Endschalter LSIO betätigt.
Der Schaft<B>35</B> trägt zwei Arme<B>33</B> und<B>37.</B> Der Arm <B>33</B> betätigt den Endschalter LS9, sobald alle Lamellen in das Gehäuse<B>11</B> eingesetzt sind. Der Arm <B>37</B> betätigt den Endschalter LSI, wenn der Druck stempel in der gezeigten zurückgezogenen Lage ist, den Endschalter LS2, wenn der Druckstempel eine Lamelle in das Gehäuse gepresst hat, und den End- schalter LS6 mit Hilfe eines Vorsprunges<B>39,</B> wenn der Stempel aufwärts gezogen wird.
Der Bolzen 45 betätia den Endschalter LSI <B>0,</B> wenn eine Lamelle in ihre, richtige Stellung gebracht wurde. Dieser Bolzen trägt einen Ansatz 43, der den Endschalter LS3 schliesst, wenn das Gehäuse die Arbeitsstellung er reicht hat und zugleich die Bedingung erfüllt ist, dass der Bolzen 45 mit seinem oberen Ende in den Schlitz 41 eingedrungen ist.
Der Kontakt LS1 la wird ge schlossen, wenn der Arm 2 des Magazins sich in der rechten Endlage befindet; wird der Arm 2 nach links bewegt, so öffnet der Kontakt LS1 la, während der Kontakt LSIlb schliesst.
Der Schalter LS12 prüft den Magazininhalt; er wird geschlossen, sobald das Magazin leer ist. Die Druckknopfschafter PB1 bis PB6 ermöglichen Ein griffe in die Steuerung der Einrichtung von Hand; sie sind als Tippschalter ausgebildet und brauchen nur kurzzeitig gedrückt zu werden. Die Schalter PB1 und PB2 veranlassen die Abgabe von Steuersignalen verschiedener Phasenlage für die Stempel- und Hub bewegung.
Der Schalter PB3 steuert den Magazin rücklauf; die Schalter PB4 und PB5 beeinflussen den Magazinvorlaufund der Schalter PB6 steuert die Ver- drehbewegung.
Die Wahlschalter SS1 <I>und</I> SS2, die ihre Schalt stellung dauernd im einen oder anderen Sinn aufrecht erhalten, erlauben wahlweisie die Durchführung eines selbständigen oder handgesteuerten Steuerungs ablaufes. Bei automatischem Betrieb ist der Kon takt<B>Cl</B> des Schalters SS1 geschlossen, der Kontakt <B>C2</B> geöffnet. Ebenso ist der Kontakt<B>C3</B> des Schal ters SS2 g,-schlossen und sein Kontakt C4 geöffnet. Bei Handbetrieb müssen die erwähnten Kontakte <B>Cl</B> bis C4 der Schalter SS1 <I>und</I> SS2 jeweils ihre andere Stellung einnehmen.
Bei derartigen Werkzeugmaschinen können noch verschiedene andere Steuereinrichtungen vorhanden sein, wie sie für Sonderzwecke benötigt werden. Maschinen in der dargestellten Art sind bekannt und wurden hier nur deswegen nochmals beschrieben, um eine klare Darstellung der Funktion der Steuereinrich tung zu ermöglichen.
Die eben beschriebene, Werk zeugmaschine arbeitet in grossen Zügen folgender massen: Sind die Schalter SS1 und SS2 mit ihren Kontakten<B>Cl</B> bis C4 in der in Fig. 2 dargestellten Stellung und ist das Gehäuse<B>11</B> zunächst in der Ruhestellung, so dass LS8 geschlossen ist, so bewirkt eine Erregung des Organs<B>15</B> das Anheben in die Arbeitsstellung, wobei LS3 und LS7 geschlossen wer den.
Nach Erregung des Organs<B>31</B> bewegt sich der Stempel nach unten, nimmt eine Lamelle aus dem Magazin<B>1</B> und führt sie in das Gehäuse ein, wobei LSI geöffnet wird und dann LS10 und LS2 geschlos sen werden. Für die Einführung der nächsten Lamelle wird nun der Träger 12 mit Hilfe der Klinke<B>23</B> so lange verdreht, bis LS4 geschlossen wird, worauf ein neuer Teil-Arbeitszyklus (Einsetzen einer Lamelle) beginnen kann. Am Ende jedes solchen Zyklus wird der Stempel zurückgezogen, wobei LS6 kurzzeitig ge schlossen wird.
Die Erregung des Betätigungsorgans<B>5</B> drückt den Arm 2 dauernd nach links, so dass die nächste Lamelle im Magazin an eine Stelle kommt, in der sie vom Druckstempel erfasst werden kann. Der Arm 44 dreht sich mit dem Träger 12, so dass nach Füllung des gesamten Gehäuses mit Lamellen der Arm<B>33</B> den Endschalter LS9 betätigt, wonach der Arbeitsahlauf für ein Stück<B>11</B> beendet ist.
Nach Erläuterung der Wirkungsweise der be# trachteten Werkzeugmaschine sei nun die Funktion der Steuereinrichtung anhand der Fig. 2 näher be schrieben. Dabei wird zunächst angenommen, dass der Wählschialter SS1 eine derartige Stellung besitzt, dass der Kontakt<B>Cl</B> geschlossen, der Kontakt<B>C2</B> ge öffnet ist. Ferner soll der Wählschalter SS2 eine der artige Lage haben, dass der Kontakt<B>C3</B> geschlossen und der Kontakt C4 geöffnet ist.
Schliesslich sei an genommen, dass die Leitungen Bl, B2 an einer ge- eigneten Wechselspannungsquelle liegen. Der Brük- kengleichrichter BR, der an die Leitung Bl und B2 angeschlossen ist, erzeugt durch '\7ollw-eUengleich- richtung eine Erregergleichspannung<B>+/-</B> für gewisse logische Elemente. Der Minuspol ist g ,
eerdet. Die Elemente sind in Fig. 2 sämtlich in Blockform dar gestellt, wobei die Erdverbindungen weggelassen wur den. Zur Vervollständigung der Schaltung sind in bekannter Weise sämtliche Elemente sinngemäss wie beim Gleichrichter BR gezeigt, zu erden. Die Magnete AS1 <I>bis</I> AS5 sind an das Wechselstromnetz; ange schlossen. Der zugehörige Netzanschluss für AS1-3, <B><I>5</I></B> an den Verstärkern 1P bis 4P ist nicht gezeigt.
Die Wirkungsweise der einzelnen elektromagneti schen Betätigungsorgane, ist folgende-.
Der Magnet ASI steuert die Funktion des Organs <B>15,</B> das das Gehäuse,<B>11</B> in die Arbeitsstellung bringt, wo es durch geeignete, Rastmittel festgehalten wird. Der Magnet AS2 betätigt das Organ<B>25</B> zur Ver drehung des Gehäuses<B>11.</B> Der Magnet AS3 betätigt das Organ<B>31</B> für den Vor- und Rückschub des Druckstempels<B>29.</B> Der Elektromagnet AS5 dient dazu, den Arm 2 mit Hilfe des Organs<B>5</B> zurück zuziehen, wenn das Magazin leer ist. Der Elektro magnet AS4 dient zur Steuerung des Organs<B>5,</B> um die Lamellen im Magazin nach, links zu drücken.
Die Steuerbefefile werden verarbeitet durch vier Gedächtnis-Schaltungen <I>1M1, 2M1, 3M1,</I> lTDM, fünf einfache Gatter mit einem Eingang<B><I>1A1, 9A1,</I></B> <B>8A2,<I>6A</I> 1, 9A2,</B> neun Und-Gatter nuit zwei und mehr Eingängen<B>2A1, 1A2, 2A3,</B> 2A4, <B><I>5A2, 5A1, 7A1,</I></B> <B>8A1, 7A2,</B> zwei Nicht-Stufen <B><I>1N1, 1N2,</I></B> fünf Oder- Gatter lE1, lE2, lE3, 6E4, 2E1/2E",
vier Verstär ker lP, 2P, 3P, 4P und,eihe Verzögerungsschaltung <B><I>1</I></B> TD.
Bei der in der Fig. 2 veranschaulichten Ausgangs lage der mechanischen Kontaktsteuerglieder LS, PB und<B>C</B> ergeben sich die Ausgangslagen der befehls verarbeitenden logischen Elemente wie folgt: Die Taste PB1 ist offen, also ist der Eingang 1M1A des Gedächtnisses 1M1 signalfrei, folglich sind auch die Ausgangsleitung<B>50</B> und damit der Eingang des Gatters<B>1A1</B> und der Eingang des Anzeige gerätes Ml signalfrei.
Ist der Eingang 1M1A des Gedächtnisses 1M1 signalfrei, so ist auch der Ein gang lTDMB des Gedächtnisses lTDM und der Ein gang 3M1B des Gedächtnisses 3M1 signalfrei. Folg lich ist auch der mit dem Ausgang des Gedächtnisses lTDM verbundene Eingang 2A1C des Und-Gatters <B>2A1</B> signalfrei, ebenso der mit dem Ausgang des Gedächtnisses 3M1 verbundene Eingang lE1B des Oder-Gatters lEl.
Die Taste PB2 ist geschlossen, der Kontakt M aber offen, dieser wird beim Einschalten des Haupt schalters geschlossen,<B>folglich,</B> ist der Eingang der Nichtstufe<B>1N1</B> signalfrei, während ihr Ausgang bzw. der Eingang lE1A des Oder-Gatters, lE1 Signal führt. Der Eingang 1M1B der Gedächtnisstufe, 1M1 führt also Signal, demzufolge führt auch die Leitung<B>52</B> am Ausgang des Gedächtnisses 1M1 Signal.
Dem- zufolge ist der Eingang 2A3B des Und-Gatters <B>2A3,</B> der Eingang 5A2B des Und-Gatters <B>5A2</B> und der Eingang 7A1B des Und-Gatters <B>7A1</B> mit Signal be legt.
Der Kontakt<B>C3</B> ist geschlossen, damit liegt am Eingang 2A1B des Und-Gatters <B>2A1</B> Signal. Die Und-Bedingung für das Und-Gatter <B>2A 1</B> ist aber nicht erfüll.t, da seine Eingänge<B><I>2A 1A</I></B> und<B>2A<I>1</I> C</B> signalfrei geblieben sind. Der Ausgang des Und-Gatters <B>2A1</B> ist also signalfrei, folglich auch der Eingang 1A2A des Und-Gatters <B>1A2.</B>
Der Kontakt C4 ist offen, folglich ist auch der Eingang lE2B des Oder-Gatters lE2 signalfrei. Am Ausgang des Oder-Gatters lE2 liegt also keine Signal spannung, die den Verstärker 1P bzw. den Hub magneten AS1 erregen könnte. Der Magnet ASI ist also unerregt.
Der Kontakt LS3 ist offen, folglich liegt am Aus gang des Nicht-Gatters <B>1N2</B> bzw. am Eingang 1A2B des Und-Gatters <B>1A2</B> Signal.
Der Kontakt LS1 ist geschlossen, folglich liegt auch am Eingang 1A2C des Und-Gatters <B>1A2</B> und am Eingang 2M1B des Gedächtnisses 2M1 Signal. Folglich führt auch der Eingang 2A4D des Und- Gatters 2A4 Signal. Da LS7 offen ist, liegt weder am Einalang 1A2D des Und-Gatters <B>1A2,</B> noch am <B>Z></B> Eingang<B><I>2A 'A</I></B> des Und-Gatters <B>2A 3</B> Signalspannung.
Die Und-Bedingungen für die Gatter<B>1A2</B> und<B>2A3</B> sind somit nicht erfüllt und ihre Ausgänge führen kein Signal. Folglich führt auch der Ausgang des Oder-Gatters lE3 kein Signal und sowohl der Ver- stärker 2P als auch der Ma gnet AS2 sind unerreggt Der Kontakt PB6 ist offen.
Damit ist auch der Eingang 2A3C des Und-Gatters <B>2A3</B> signalfrei ge blieben.
Der Kontakt LS11b ist geschlossen (der Arm 2 sei nicht ganz in der rechten Endstellung), ebenso der Kontakt<B>Cl.</B> Folglich sind die Eingänge 2A4C und 2A4D durch Signal angesteuert. Da aber der Eingang 2A4B von der Leitung<B>50</B> her signalfrei ist und auch der Einelan- 2A4A im Hinblick auf den geöffneten Kontakt LS3 signalfreiggeblieben ist, führt der Ausgang des Und-Gatters 2A4 kein Signal.
Der Eingang 6E4A des Oder-Gatters 6E4 ist also signal frei, ebenso sein Eingang 6A4B über das Gatter<B>8A2,</B> da der Kontakt<B>C2</B> offen ist, so dass die Und-Bedin- gung für das Und-Gatter <B>5A2</B> trotz seines mit Signal belegten 5A2B-Einganges nicht erfüllt ist.
Der Aus gang des Oder-Gatters 6E4 ist also signalfrei und der Verstärker 3P sowie der Magnet AS3 sind unerregt. Da der Ausgang des Und-Gatters 2A4 signalfrei ist, ist auch der Eingang der Verzögerungsstufe lTD so- wie der Eingang <B><I>,</I></B> lTDMA des Gedächtnisses lTDM signalfrei. Auch der Ausgang des Gatters<B>9A1</B> führt kein Signal und das Anzeigegerät M3 ist unerregt.
Die Kontakte LS2 und LS10 sind offen, folglich sind die Eingänge<B><I>5A</I></B> IA und<B><I>5A</I></B> IB des Und-Gatters <B>5A1</B> signalfrei, also führt auch der Aus"o>-ang dieses Und-Gatters ebensowenig Signal wie der Eingang 2M1A des Gedächtnisses 2M1. Die Signalspannung am Ausgang des Gedächtnisses 2M1, die durch Signal am Eingang 2M1B hervorgerufen ist, bleibt also be stehen.
Die Taste PB3 ist offen, folglich ist der Eingang 7A1A des Und-Gatters <B>7A1</B> signalfrei. Die Und- Bedingung ist somit nicht erfüllt und der Gleich richter<B>2E1</B> ist signalfrei.
Der Kontakt LS12 ist, da das Magazin voll ist, offen, folglich ist der Eingang 7A2A des, Und-Gatters <B>7A2</B> durch kein Signal angesteuert und die Signal lampe Ll leuchtet nicht. Die Kontakte LS6 und LS9 dagegen sind offen. An den Eingängen des Und- Gatters <B>8A1</B> liegt keine Signalspannung. Folglich ist der Ausgang dieses Und-Gatters und der Eingang iM1A des Gedächtnisses 3M1 signalfrei.
Somit ist auch der obere Ausgang des Gedächtnisses 3M1, der mit dem unteren Eingang 7A2B des Und-Gatters <B>7A2</B> verbunden ist, signalfrei, ebenso das Gatter<B>6A1</B> und somit trotz des geschlossenen Schalters LS8 das An zeigegerät M2. Die Und-Bedingung für das Und- Gatter <B>7A2</B> ist somit nicht erfüllt. Der Gleichrichter <B>2E2</B> führt keine Signalspannung, folglich ist auch der Verstärker 4P mit dem nachgeschalteten Magneten AS5 unerreggt.
Da schliesslich die Drucktasten PB4 <I>und</I> PB5 offen sind, ist auch der Magnet AS4 unerregt. Die Kontakte LS11a <I>und</I> LS4 sind offen, die Lampen <B><I>L3,</I></B> L4 brennen nicht. Wird der Hauptschalter M geschlossen, so liefert die Nichtschaltung IN1 aus- gangsseitig kein Signal mehr.
Wird der Druckknopf PBI betätigt, so wird der Steuerkreis 1M1A erregt, so dass ein dauerndes Aus gangssignal an dem Ausgangsleiter<B>50</B> entsteht. Da durch wird die Schaltung<B>I A 1</B> erregt und das Anzeige gerät MI betätigt. Ferner erhalten der Eingang<B><I>2A</I></B> IA der Und-Schaltung <B>2A1</B> und der Eingang 2A4B der Und-Schaltung 2A4 ein Signal.
Ausserdem wird der Eingang lTDiWB der Schaltung ITDM erregt, so dass ein Ausgangssignal in der unteren Stufe von lTDM entsteht, das den Eingang 2A1C der Und- Schaltung <B>2A1</B> besetzt.
Da nunmehr sämtliche Ein- gängc der Und-Schaltung <B>2A1</B> belegt sind, gibt sie ein Ausgangssignal ab, das den Elektromagnelen AS1 über die Oder-Schaltung lE2 und den Verstärker IP erregt. Es sei bemerkt, dass die einzelnen Verstärker IP, <I>2P, 3P</I> und 4P einen spannungsflächengesteuerten Selbstsättigungsmagnetverstärker darstellen können, wie sie bereits an derer Stelle vorgeschlagen wurden.
Das Gehäuse 12 wird nunmehr in seine Arbeits stellung gehoben, wobei zuerst der Schalter LS8 ge öffnet wird (dies hat keine Folge) und dann die End- schalter LS7 und LS3 geschlossen werden; in der angehobenen Stellung wird das Gehäuse 12 mecha nisch angehalten.
Infolge der Schliessung von LS3 gibt die Nicht-Schaltung IN2 kein Ausgangssignal mehr ab, so dass der Eingang 1A2B der Und- Schaltung <B>1A2</B> unerregt bleibt, jedoch erhält der Eingang 2A4A der Und-Schaltung 2A4 ein Signal. Ferner ist der Endschalter LSI <B><I>1</I> b</B> ebenfalls geschlos- sen, so dass 2A4C erregt wird.
Infolge der Schliessung von LSI wird der Eingangskreis 2M1B der Gedächt- nis-Schaltung 2M1 erregt, so dass diese ein Aus gangssignal zur Erregung des Einganges 2A4E ab gibt. Nunmehr sind sämtliche Eingänge der Und- Schaltung 2A4 besetzt, so dass der Elektromagnet AS3 über die Oder-Schaltung 6E4 und den Ver stärker 3P erregt wird. Der Druckstempel,<B>29</B> wird nun abwärts geführt und presst eine Lamelle in das Gehäuse ein.
Wenn der Nachschub aus dem Magazin <B>1</B> richtig gearbeitet hat, wird der Endschalter LS10 betätigt, wobei der Schalter LS3 geöffnet wird, wenn der Bolzen 45 ganz in den Sohlitz 41 eingetreten ist.
Da der Endschalter LS7 in der Arbeitsstellung des Gehäuses geschlossen ist, ist der Eingang 1A2D der Und-Schaltung <B>1A2</B> erregt. Sobald, der Drucksternpel seine unterste Lage erreicht hat, wird der End schalter LS2 geschlossen. Sind beide Schalter LS2 und LS10 betätigt, werden die Eingänge 5A1A und 5A1B der Und-Schaltung <B>5A1</B> erregt, so dass diese ein Ausgangssignal liefert.
Dieses Signal besetzt den Eingang 2M1A des Gedächtnisses 2M1 und beendigt das Ausgangssignal aus der Gedächtnis-Schaltung 2M1 (das Signal 2M1B ist wegen des offenen Schal ters LSI nicht mehr da), so dass das Signal am Ein- (Tang 2A4E verschwindet. Damit fällt auch das Aus gangssignal der Und-Schaltung 2A4 weg, so dass der Elektromagnet AS3 entregt wird -und der Druckstem pel<B>29</B> selbsttätig zurückläuft.
Das vorübergehende Schliessen des Schalters LS6 hat keine Folge.
Der Endschalter LS1 wird wieder geschlossen, um den Eingang 1A2C und Und-Schaltung <B>1A2</B> neuerlich zu erregen. Da nun der Endschalter LS3 geöffnet ist, liefert die Nicht-Schaltung IN2 ein Ausgangssignal.
Es sind nuntnehr alle Eingänge der Und-Schaltu,ng <B>1A2</B> besetzt, da auch 1A2A durch <B>2A1</B> gespiesen ist, so dass über die Oder-Schaltung lE3 und den Verstärker 2P der Elektromagnet AS2 erregt wird. Damit setzt sich der Verdrehmechanismus <B>25</B> in Bewegung, bis der Endsch#alter LS4 gcschlossen wird, der die Signallampe,<B>L3</B> -einschaltet.
Hierbei wird das Gehäuse<B>11</B> derart verdreht, dass ein anderer Schlitz 41 genau unter den Druckstempel<B>29</B> kommt, um den Fortsatz 47 einer weiteren Lamelle aufzu nehmen. Durch nicht dargestellte federnde Mittel wird der Bolzen 45 gegen die Unterseite des Ge häuses gedrückt und springt in den Schlitz ein, so bald das Gehäuse die nächste, Arbeitslage erreicht hat, wodurch der Schalter LS10 geöffnet und der Schalter LS3 geschlossen wird. Die Maschine, ist nun für einen weiteren Arbeitsvorgang bereit. Es gelangt neuerlich ein Signal an den Eingang 2A4A sowie 2A4E <I>(über</I> LS1 und 2M1).
Nach einer bestimmten Zahl von Arbeitsspielen wird das Gehäuse gefüllt sein. Der Arm 44 dreht sich mit dem Träger 12, auf dem das Gehäuse gelagert ist, so lange, bis der Endschalter LS9 unter den Arm<B>33</B> gelangt und von diesem beim letzten Arbeitsgang des Stempels<B>29</B> so lange betätigt wird, dass der Kontaktschluss den jenigen des Schalters LS6 zeitlich überdeckt. Nach jedem Arbeitsspiel wird ja der Endschalter LS6 beim Rücklauf des Stempels<B>29</B> kurzzeitig ge schlossen, was bis zum zweitletzten Spiel ohne Wir kung ist.
Bei der letzten Rückführung des Stempels<B>29</B> führt das Schliessen der Endschalter LS6 und LS9 dazu, dass die Und-Schaltunor <B>8A 1</B> ein Ausgangssignal abgibt, da beide Eingänge 8A1A und 8A1B besetzt sind.
Dadurch- wird der Eingang 3M1A der Gedächt- nis-Schaltung 3M1 erregt -und damit auch der Ein gang 7A2B der Und-Schaltang <B>7A2.</B> Sobald das Ge häuse gefüllt und das Magazin<B>1</B> leer ist, wird der Endschalter LS12 geschlossen, so dass die Und- Schaltung <B>7A2</B> ein Ausgangssignal abgibt, das über den Verstärker 4P den Elektromagneten AS5 erregt.
Das Schliessen des Endschaltcrs LS12 führt ferner zum Einschalten einer Anzeigelampe Ll. für den Ent- ladezustand des Magazins<B>1.</B> Das Ausgangssignal der Gedächtnis-Schaltung 3M1 erregt das Tor<B>6A1,</B> so dass das Anzeigegerät M2 den Abschluss eines Ar beitszyklus anzeigt.
Es ist an Hand der strichpunktierten Linien in Fig. 2 aus dieser ersichtlich, dass zur Umformung, Speicherung und Verarbeitung der während des Arbeitens der Maschine auftretenden elektrischen Steuerbefehle eine Gruppe<B>A</B> von Schaltelementen vorhanden ist, die die Und-Schaltungen <B><I>5A2,</I></B> 5A1, <B>7A<I>1, 8A</I> 1,</B> die Nicht-Schaltungen <B><I>1N1,</I></B> IN2 und die Gedächtnis-Schaltungen iM1, iTDM, <I>2M1, 3M1</I> enthält,
und dass die Ausgangssignale dieser Gruppe<B>A</B> in einer weiteren Elementengruppe B, die die Und- Schaltungen <B>2A1, 1A2, 2A3,</B> 2A4 und<B>7A2</B> aufwe%t, verarbeitet werden.
Wenn während des Arbeitszyklus ein Fehler im Nachschubmechanismus eingetreten ist, so dass die Abwärtsbewegung des Druckstempels keine, Lamelle in das Gehäuse einführt, so verursacht das fortgesetzte Ausgangssignal der Und-Schaltung 2A4 nach einer vorbestünmten Zeit die Erregung des Verzögen m.gs- gliedes lTD, das ein RC-Glied oder eine ähnliche Einrichtung sein kann. Es liefert ein Ausgangssignal, wenn für eine bestimmte Zeit ein Eingangssignal ge geben wird.
Die Ausgangssgrösse des Verzögerungs gliedes<B>1</B> TD erregt den Eingang<B>1</B> TDMA der Gedrächt- nis-Schaltung lTDM, so dass sein Ausgangssignal unterbrochen wird. Da nunmehr der Eingang 2A1C stromlos wird, wird, der Elektromagnet AS1 <I>abge-</I> schaltet und das Gehäuse in die Ruhestellung zu rückgeführt. Zur selben Zeit wird das Tor<B>9A 1</B> erregt und das Anzeigegefät M3 meldet einen Fehler im Nachschubmechanismus.
Wenn Handbetätigung gewünscht wird, so worden die Wählschalter SS1 <I>und</I> SS2 so gelegt, dass die Kontakte<B>Cl</B> und<B>C3</B> geöffnet, die Kontakte<B>C2</B> und C4 geschlossen sind. Das Schliessen des Kontaktes C4 erregt das Gatter<B>9A2,</B> so dass über den Eingangskreis lE2B der Oder-Schaltung lE2 und den Verstärker 1P der Elektromagnet AS1 erregt und das Gehäuse 12 gehoben wird.
Nach Drücken des Knopfes PB2 liefert die Gedächtnis-Schaltung 1M1 ein Signal am Leiter<B>52.</B> Der Schalter M ist selbstverständlich ge- schlossen, und zwar in Abhängigkeit von der Be tätigung eines Hauptschalters der Gesamtanlage.
Da durch wird über die Leitung<B>52</B> der Eingangskreis 5A2B erregt, so dass über den Ausgang der Und- Schaltung <B><I>5A2</I></B> (5A2A ist durch<B>C2</B> erregt) und das Tor<B>8A2</B> ein Signal zum Eingangskreis 6E4B der Oder-Schaltung 6E4 gelangt. Dadurch wiTd über den Verstärker 3P der Mektromagnet AS3 erregt und der Stempel<B>29</B> nach unten bewegt.
Das Ausgangssignal der Gedächtnis-Schaltung IM1 erregt über die Lei tung<B>52</B> ferner den Eingang<B>7A</B><I>1B</I> der Und-Schaltung <B>7A 1.</B> Dies führt nach Betätigung des Druckknopfes PB3 und Erregung des Eingangskreises<B>7A<I>1A</I></B> zur Erzeugung eines Ausgangssig ,nals der Und-Schaltung <B>7A 1.</B> Dadurch wird über eine Oder-Schaltung <B>2E1,
</B> <B>2E2</B> und den Verstärker 4P der Elektromagnet AS5 erregt und der Magazinrücklauf bewerkställigt.
Die Verdrehung des Gehäuses von Hand erfolgt durch Drücken des Knopfes PB6. Das Schliessen des Endschalters LS7 fährt zur Erregung des Einganges 2A3A und der Ausgang der Gedächtnis-Schaltung IM1,erre,-t den Eingang 2A3B. Der Druckknopf PB6 erregt den Eingang 2A3C, so dass alle Eingänge der Und-Schaltung <B>2A3</B> besetzt sind.
Ihr Eingangssignal erregt über die Oder-Schaltung lE3 und den Ver- stärker 2P den Elektromag gneten AS2 zur Dehnung des Teiles 12 bzw. <B>11.</B>
Für den Nachschub von Lamellen im Magazin werden die Druckknöpfe PB4 und PB5 betätigt. Der Magnet AS4 schiebt dann den Arm 2 nach links. Dies muss auch bei automatischem Betrieb von Hand ein geleitet werden.
Die beiden Elektromagnete AS4 <I>und</I> AS5 des Organs<B>5</B> können in diesem oder ausserhalb montiert werden. Um die Rückführung von Hand einzuleiten, wird der Druckknopf PB3 betätigt, gemeinsam mit dem Druckknopf PB1 oder dem Druckknopf PB2. Der Knopf PB3 schaltet den Eingang<B>7A<I>1A</I></B> der Und- Schaltung <B>7A1</B> ein.
Das kurze Betätigen des Druck knopfes PB2 führt zur Erregung des Einganges<B>7A</B><I>1B</I> durch Erregung des Einganges 3M1B, der Oder- Schaltung lE1 und der Gedächtnis-Schaltung <I>1M1,</I> wodurch die Ausgangsleitung<B>52</B> ein Signal erhält.
Die Betätigung des Druckknopfes, PB2 führt zur Er regung des Einganges<B>7A</B> IB über die Nicht-Schaltung <B><I>1N1</I></B> und die Oder-Schaltung lEl. Es entsteht also ,ebenfalls ein Signal an der Ausgangsleitung<B>52</B> der Gedächtnis-Schaltung 1M1. Die Und-Schaltung <B>7A1</B> bewirkt über den Verstärker 4P die Erregung des Elektromagneten AS5.
Für automatische Arbeitsweise müssen die End- schalter LS6, LS9 und LS12 geschlossen. semi, <B>um</B> den Magneten AS5 zu erregen.
Das Schliessen des Endschalters LS12 fährt zur Erregung des Einganges 7A2A der Und-Schaltung <B>7A2.</B> Das Schliessen der beiden Endschalter LS6 und LS9 führt zu einem Ausgangssignal der Und-Schaltung <B>8A 1</B> zur Erregung des Einganges 3M1A der Gedächtnis-Schaltung <I>3M1,</I> so dass an den anderen Eingang<B>7A</B> 2B der Und- Schaltung <B>7A2</B> ein Signal gelangt.
Die Und-Schalftung gibt also nun ein Ausgangssignal ab. Dadurch wird über den Verstärker 4P der Magnet AS5 erregt, so lange der Schalter LS12 geschlossen ist.
Bei einem Fehler im Verdrehungsmechanismus bleibt LS4 geschlossen, so dass die Anzeigelampe<B>L3</B> dauernd aufleucbtet. Wenn der Arm 2 des Magazins in der äussersten rechten Stellung ist, wird der End- schalter LS11a geschlossen und schaltet die An zeigelampe L4 ein.
Die oben beschriebene Steue-reinrichtung hat sich im Betrieb als aussergewöhnlich verlässlich erwiesen. Gegenüber früheren Steuereinrichtungen mit inecha- nischen Relais wurde erreicht, dass die Gesamtzeit für die Fül#lung eines Gehäuses von<B>29</B> auf 24 Sekun den gesenkt werden konnte. Instandsetzungsschwie rigkeiten sind hierbei nicht aufgetreten; in einer Be triebszeit von neun Monaten ist nur ein einziges Element ausgefallen. Denigegenüber erfordert das Relaissystem eine Erneuerung der Relais nach drei bis vier Monaten dauernden Betriebes.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Werkzeugmaschine, bei der die Erfindung mit besonderem Vorteil angewendet werden kann. In ähnlicher Weise ist die Anwendung bei allen Werkzeugmaschinen möglich, insbesondere solchen, bei denen einzelne Arbeitsvorgänge mehrmals in zyklischer Folge ablaufen.