CH366409A - Taschengerät zum mechanischen Addieren und Subtrahieren - Google Patents

Taschengerät zum mechanischen Addieren und Subtrahieren

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CH366409A
CH366409A CH6962259A CH6962259A CH366409A CH 366409 A CH366409 A CH 366409A CH 6962259 A CH6962259 A CH 6962259A CH 6962259 A CH6962259 A CH 6962259A CH 366409 A CH366409 A CH 366409A
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CH6962259A
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Deillon Rene
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Deillon Rene
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Description


  Taschengerät zum mechanischen Addieren und     Subtrahieren       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein Taschen  gerät zum mechanischen Addieren und     Subtrahieren,     mit in rohrförmigem Gehäuse     parallel    nebeneinander  liegenden, um ihre eigene Achse     verdrehbaren,    an  ihrem     Umfang    mit den Ziffern 0-9 versehenen, je  eine Stelle bildenden Rechenelementen mit zeitweiliger  Kupplung zur     Zehnerübertragung    als     Zählwerk,    und  mit einem die Rechenelemente     d'urchsetzend'en    Geber  zum Antrieb des Zählwerkes.  



  Gemäss der     Erfindung    ist das Taschengerät da  durch gekennzeichnet, dass der Geber nur ein Kupp  lungsorgan für alle     Rechenelemente    zum Einstellen  der Zahlenwerte aufweist,     welches    Kupplungsorgan  durch     axial:

  ,        Verschiebung    des Gebers wahlweise mit  einem beliebigen der     Rechenelemente    in Wirkung     und     ausser Wirkung     bringb.ar    ist und, in der Wirkungs  stellung des Gebers, ein Verdrehen des     letztgenannten     um seine Achse in der einen     Richtung    addierend, in  der anderen Richtung subtrahierend auf das Zähl  werk     einwirkt.     



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist eine beispiels  weise     Ausführungsform    des Taschengerätes nach der       Erfindung        dargestellt.    Es zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht des Taschengerätes,     Fig.2     das Gehäuse desselben, teilweise     aufgeschnitten    und  in grösserem Massstab     gezeichnet,        Fig.    3     eine    Ansicht       dies    Gebers     zum        Antrieb    dies Zählwerkes,

       Fig.    4 eine       Ansicht    der Vorrichtung zur     Anzeige    der vorgenom  menen     Manipulation,        Fig.    5 ein Detail davon und       Fig.    6 einen     Längsschnitt        durch    die Spitze des Ge  rätes mit     eingesetzter        Schreibpatrone.        Fig.    7 zeigt das  System der     Zehnerübertragung    der     Rechenwalzen.     Die     Fig.    8 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       VIII-VIII    in 

      Fig.    2,     Fig.    9 ein     Querschnitt        nach    der  Linie     IX-IX    in     Fig.    4 und     Fig.    10     ein    ebensolcher  nach der     Linie    X -X in     Fig.    2. Die     Fig.    11     und    12  zeigen Seiten-     und        Stirnansicht        der        Fühmungshülse       für die Schreibpatrone.

   Die     Fig.    2 bis 6     sind        in    ein  heitlichem     Massstab        gezeichnet.    Die     gezeichnete    lage  mässige Anordnung     -der    Teile nach     Fig.    2 bis 5 zu  einander entspricht     derjenigen    ihres     Gebrauchszustan-          des        in    der     Ausgangsposition    gemäss     Feig.    1.

   Die       Fig.7    bis 12 weisen eben-falls     einheitlichen,    noch       grösseren        Massstab    auf.  



  Das     dargestellte    Taschengerät zum     mechanischen     Addieren und Subtrahieren besitzt     ein        rohrförmiges     Gehäuse 1 kreisrunden     Querschnitts,    dessen beide  Enden     mit    je     einem        Innengewinde    la     bzw.    1b ver  sehen     sind.    Auf der Seite des     Gewindes    la sind im       Gehäuse    1 acht     hohlVyländrische        Zahlenwalzen    2 par  allel     nebeneinanderliegend    angeordnet.

       Ihr    Aussen  durchmesser ist derart     bemessen:,    dass sie, von der       Gehäuseinnenwand    geführt, um ihre eigene Achse  frei     drehbar    sind. Die     Aussenmantejffäche    jeder Zah  lenwalze weist in bekannter Art ringsum fortlaufend  die     Ziffern        0-9    auf.

   An ihrer     in        Fing.    7     rechten    Stirn,       seite        -sind    die     Walzen    2     zwischen    je     zwei        Ziffern    mit  je einer     achsparallelen        Einfräsung    2a     versehen,    so  dass die     genannte        Stirnseite    kronenartiges Aussehen       ,

  aufweist.    Gegen     axiale    Verschiebung     der        Walzen    2 im  Gehäuse 1 ist je ein im Umfang nicht     völlig    geschlos  sener Sprengring 3     (Fig.    8) aus     rundem.    Federdraht an  der der Kronenseite gegenüberliegenden -Stirnseite  jeder     Walze        angelegt,

      der sich an der     Innenwand    des  Gehäuses 1     abstützt.    Die beiden Enden jedes     Spreng-          ringes    3 sind leicht     auswärtsgebogen    und     greifen    je       im        Bohrungen    4 im Gehäuse 1,     wodurch    die genann  ten     Sprengringe    an ihrem Ort     gehalten    und gleich  zeitig gegen Verdrehung     gesichert    sind.

   Zwischen den  Ziffern  4  und  5  ist jede Wale auch an ihrer       glatten    Stirnseite mit     einer        kulissenartigen,        achspar-          allelen        Einfräsung    5 versehen,     in.        welcher    eine durch  einen     zweiten        Sprengring    6 gehaltene und um     seine          Auflage    an     demselben        schwenkbare        Klinke    7 an-      geordnet ist,

   deren Nase 7a     achsparallel    aus der glat  ten     Stirnseite    der     Walze    2,     mit    ihrem Rücken am       Ring    3 anliegend, vorspringt und nur im Bereich  zwischen den beiden Enden des     Sprengringes    3     in    die  Ausfräsungen 2a der     benachbarten        Walze        eingreifen     kann. Der Klinke 7 diametral gegenüber ragt     ein          Mitnehmerstift    8     radial    aus der Innenwand der     Walze     2 vor.  



  Die beschriebenen Rechenelemente :stellen in be  kannter Weise das Zählwerk des Taschengerätes dar,  wobei jede     Walze    2 eine Stelle einer bis     achtstelligen          Zahl,    die     einzustellen        möglich    ist, bildet. Zur Sicht       barmachung    je einer der auf den Walzen     befindlichen          Ziffern    0-9     besitzt    das     Gehäuse    1 acht in einer     Linie          nebeneinanderliegende    Fenster 9.  



  Durch die     Walzen    2 axial     hindurchgeführt    ist     eine     in     Fig.    2 dargestellte Hohlwelle 10, an deren     einem     Ende ein     Zahnrad    11 mit zehn Zähnen     angeordnet     ist, welches zum Verdrehen der     Walzen    2 Verwen  dung findet. Die Zahnlücken dieses Zahnrades sind  der Dicke der     Mitnehmer    8 angepasst, der Kopfkreis  durchmesser ist wenig kleiner als die     maximale    Licht  weite der genannten Walzen 2.

   Unmittelbar an der  inneren Stirnseite des Zahnrades 11 anliegend ist  auf der genannten     Hohlwelle    eine Hülse 12 frei dreh  bar     gelagert,        auf    deren     Mantelfläche    radial vorsprin  gend acht in einer Reihe und ,kn     Abstand    der     Zahlen-          walzen    2     nebeneinanderliegende        Mitnehmer    13 an  geordnet sind.

   Die dem Zahnrad 11 abgekehrte     Stirn-          seite    der Hülse 12 trägt zehn     diametrale    Einkerbun  gen, welche als     Rasten    in     Verbindung    mit einem die  Hohlwelle 10 diametral durchsetzenden     Stift    14 die  nen, der in zwei     einander    gegenüberliegenden Längs  schlitzen der     Hohlwelle        rechtwinklig    zur Achse der       letztgenannten    achsparallel verschiebbar     angeordnet     ist.

   Dieser     Stift    14 ist von einer     Druckfeder    15     s.tän-          dig        breitseits    gegen die Rasten gedrückt. Das andere  Ende der genannten Druckfeder ist auf .einem nicht       gezeichneten,    die Bohrung der Hohlwelle nach der  einen Seite hin verschliessenden Stopfen     abgestützt.     



  Hinter dem     Stift    14 sind wieder im     Abstand    der       Walzen    2 acht dem Zahnrad<B>11</B>     analoge    Zahnräder  16     verd'rehfest    auf der Hohlwelle 10 angeordnet;

   sie       dienern    zur     Betätigung    einer ebenfalls im Gehäuse 1  befestigten, in den     Fig.    4, 5 und 9     dargestellten    Vor  richtung zur wählbaren Anzeige der     wertmässigen     Grösse des     Summanden    während     eines        Additions-          bzw.    der Grösse des Subtrahenden während eines Sub  traktionsvorganges.

   Diese Vorrichtung ist gebildet  durch ein     Hohlzylinderstück    17,     welches    mit einer       Randvierung    17a versehen und     damit    im Gehäuse 1       verdrehtest        eingepresst    ist. Die freie     Stirnseite    dieses       Zylinderstückes    dient dabei     gleichzeitig    als flanken  seitige Führung für die letzte, nur auf einer Seite mit  Sprengring 3 versehene     Zahlenwalze    2.

   Eine Büchse  18 ist in die Bohrung des     Zylinderstückes    eingesetzt  und ragt einerseits mit dem grössten     Teil    ihrer Länge  aus dem     letzteren:    hervor, den     Lagerzapfen    für     eine     weitere Büchse 19 bildend, welche darauf frei dreh  bar ist.

   Sowohl     das    Zylinderstück 17 als auch die    Büchse 19 besitzen an ihren einander zugekehrten       Stirnseiten    je eine flache Nase 17b bzw. 19a, an  deren     Flanken    die     überkreuzten    Enden     einer        Schrau-          benfeder    20 mit     Torsionsfederwirkung    anliegen. Die  Büchse 18 ist mit einem Längsschlitz 18a     versehen,     der als Kulisse für die     Mitnehmer    13 dient, womit bei  axialer Verschiebung und Verdrehung der Hohlwelle  10 die Hülse 12 gegen Verdrehung im Gehäuse 1  gehalten ist.

   Auf der äusseren Mantelfläche der  Büchse 19 sind, ähnlich wie auf den Walzen 2, in  zwei     nebeneinanderliegenden    Reihen, wieder die Zif  fern 0-9,     in    der ersten Reihe linksherum, in der zwei  ten Reihe     rechtsherum    laufend, angebracht. Schliess  lich ist auf den dickeren Teil     der    Büchse 19 lose die  in     Fig.    5 dargestellte Deckhülse 21 aufgesteckt,  welche     gleichzeitig    auch über die Feder 20 greift.

    Je ein     Sichtfenster    22 in der Hülse 21 ist je einer       darunterliegenden        Ziffernreihe    zugeordnet,     wobei     diese Fenster um einen     Ziffernabstand    gegeneinander  versetzt sind. Ein     federseitig        angeordneter,    vom Rand       einwärtsgerichteter    Ausschnitt 22a in der Deckhülse  21, der     u'nge'fähr    die doppelte Breite der Nasen 17b  bzw. 19a aufweist, gestattet relative Drehbewegungen       zwischen    Büchse 19 und Deckhülse 21.

   Der ver  jüngte Hals der Büchse 19 weist ferner einen dem       Mitnehmer    8 der Walzen analogen     Mitnehmer    23 auf,  der zum     Zusammenwirken    mit den Zahnrädern 16  dient. Auf der Höhe der beiden     Ziffernreihen    der  Büchse 19 besitzt das Gehäuse 1 zwei in Verlänge  rung der Fenster 9     nebeneinanderliegende,    weitere  Fenster 38 und 27.  



  Als Sicherung gegen axiale Verschiebung und hin  tere Lagerung für die Büchse 19 dient eine im Ge  winde 1 b eingeschraubte     Führungsmutter    24. Axial  auf dieser     abgestützt    ist anschliessend die     Gehäuse-          büchse    25 für die     Fixiereinrichtung    der     Hohlwelle    10       auf    das Gehäuse 1 aufgesteckt.  



  Die     genannte        Fixiereinrichtung    besitzt einen im  Gehäuse 25 diametral verschiebbaren     ösenteil    26, der  von der     Hohlwelle    10 durchsetzt ist. Seine Lichtweite  ist wenig grösser     a'ls    der     Kopfkreisdurchmesser    der  Zahnräder 16, sein     Aussendurchmesser        jedoch    wesent  lich kleiner als die Lichtweite des Gehäuses 25. Eine  radial     abstehende    Nase 26a ragt als Führung     aus    dem  Gehäuse 25 nach aussen und dient gleichzeitig zur       Befestigung    eines Clip 26d     (Fig.    1).

   Dieser     ösenteil     26     besitzt    eine vordere Anschlagfläche 26b und eine  hintere     Anschlagfläche    26c     (Fig.    2) und steht ferner  unter der Wirkung einer     halbkreisförmig    eingelegten       Druckfeder    28, wodurch sie in der in     Fig.    2 und 10  gezeichneten oberen Stellung gehalten ist.

   Eine an der  hinteren Stirnseite des Gehäuses 25 eingeschraubte  Mutter 29 mit zentrischem     Durchl!ass    für die Zahn  räder 16 bildet den rückwärtigen Abschluss des Ge  häuses des     Taschengerätes.    Hinter der Mutter 29 ist  auf dem Ende der     Hohlwelle    10 ein mit     Rändel        ver-          sehener    Betätigungsknopf 30     aufgepresst.     



  Die vordere Spitze 31 des Taschengerätes ist als       Halterung    für eine versenkbare Schreibmine 32 aus  gebildet, welche     mittels    ihrer Führungsnase 33 stirn-           seitig    auf einer     Schraubenlinie    34     aufliegt.    Gleich  zeitig ist die Nase 33 zur     Verhinderung    von Verdre  hungen der Mine um ihre eigene Achse in einem       achsparallelen        Schlitz    35a einer Führungsbüchse 35  axial verschiebbar gehalten.

   Diese Büchse 35 besitzt  an ihrer den     Zahlenwalzen    2 zugewandten     Stirnseite     eine radial     abstehende    Nase 35b, welche zwischen  den beiden Enden des äussersten Sprengringes 3 beim  Gewinde la im Gehäuse 1 verdrehungssicher ein  gebettet     liegt.    Die unmittelbar benachbarte     Walze    2  ist ohne Klinke 7 ausgeführt.     Schliesslich:    ist die  Spitze 31 mittels     einer    gegenüber dieser frei dreh  baren     überwurfmutter    36 im Gewinde 1a ein  geschraubt.

   Eine     zweite,        einenends    in der Hohlwelle  10 abgestützte Druckfeder 37 liegt     andernends    an  einer Verdickung der Mine 32 an. Diese Feder 37  hat die     Tendenz,    die Mine 32 nach der Seite der       Spitze        und        die        Hohlwelle        10        nach        der     Richtung aus dem Gehäuse 1 des Taschen  gerätes     hinauszudrücken.     



  Nachfolgend ist die     Bedienungs-    und Wirkungs  weise des     beschriebenen    Taschengerätes anhand eines       Additions-    und eines Subtraktionsbeispiels     baschrie-          ben.     



  1. Beispiel: 3857     -f-    495. Aus der in     Fig.    1 dar  gestellten     Grundistellung    des Gerätes, in welcher der  dem Zahnrad 11 am weitesten abgewandte     Mitneh-          mer    13 an der     Stirnseite    des Zylinderstückes 17 -an  liegt, ist der Knopf 30 leicht zu verdrehen, bis der  genannte     Mitnehmer    in die Nut 18a     einfährt    und da  bei die Hohlwelle 10 mit ihrem hintersten     Zahnrad     16 an der Fläche 26b zum Anliegen kommt.

   In dieser  Stellung ist das Zahnrad 11 mit dem     Mitnehmerstift     8 der ersten     Zahlenwalze    2 in Eingriff, das heisst die  achte Stelle in den Fenstern 9 ist einstellbereit.  Ausserdem befindet     .sich    der     Mitnehmer    23 mit dem  an der Öse 26     anliegenden        Zahnrad    16 dieser Stelle,  wie auch weiterhin mit dem jeweiligen     Zahnrad    16  der     betreffenden    Stelle in Eingriff.

   Äusserlich ist die  Stellung des Zahnrades 11 dadurch     erkenntlich,    dass  die entsprechende Markierung 39 der     Stelllenzahl    auf  der Welle 10 gerade sichtbar neben der Mutter 29  zu liegen kommt. Durch leichten Fingerdruck auf die  Nase 26a wird die Öse 26 diametral in ihrem Ge  häuse 25     entgegen    der Kraft der Feder 28 verscho  ben. Dabei gleitet die     Fläche    26b vom an ihr anlie  genden Zahnrad 16 ab, worauf die Welle 10 unter  der Wirkung der Feder 37 weiter nach aussen ver  schoben wird, bis das genannte Zahnrad an der  Fläche 26c anschlägt.

   Nach     Abheben    des     Fingers    von  der Nase 26a gleitet das genannte Zahnrad 16 von  der Fläche 26c ab, und die Welle 10     erfährt    erneut       Axialverschiebung    nach     aussen,    bis das zweithinterste  der Zahnräder 16     an    der     Fläche    26b     anschlägt.    Nun  ist die     Steilenanzeigeziffer     7  unmittelbar     neben    der  Mutter 29 sichtbar, das heisst die     siebente    Stelle ist  einstellbereit,

   das Zahnrad 11 befindet sich in Ein  griff mit dem     Mitnehmer    8 der     zweitvordersten        Walze     2. Auf diese Art ist nun die Welle 10 lediglich durch  Fingerdruck auf die Nase 26a und nachfolgendes Los-    lassen auf die vierte Stelle, die  Tausenderstelle , zu  bringen. Bis hierher sind     hinter        allem    Fenstern 9 die       Ziffern     0  zu sehen, wie in     Fig.    1 ersichtlich. Nun  wird der Knopf 30     nach    rechts verdreht, bis im Fen  ster 38 die     Ziffer     3  erscheint.

   Bei dieser Verdre  hung wurde die     Walze    2 der      Tausenderstelle     vom  Zahnrad 11     nun        '/1o    nach rechts verdreht, so     dass     auch hinter dem Fenster 9 der vierten     Stelle        die    Zif  fer  3      sichtbar    ist.

       Gleichzeitig    hat das während die  ser     Stellung    mit dem     Mitnehmer    23 kämmende Zahn  rad) 16 die     Büchse    19 unter     Spannen    der Feder 20  auch um     '/1o    nach rechts verdreht, wobei die Deck  hülse 21 bis zum Anliegen ihrer     Seitenkante    des     Aus-          schnitts    22a an der Nase 17b, in     welcher    das eine  Sichtfenster 22 mit dem     Fenster    38 zur Deckung ge  bracht ist,     mitd'rehte,

      so dass die     darunterliegende   <B>Zif-</B>  fer in     diesem    sichtbar ist. Das Fenster 27     hingegen    ist  vom Mantel der Hülse 21 überdeckt. Die     Anzahl    der       Verdrehungszehntel    der Welle 10 ist durch Ein, und  Ausrasten .des Stiftes 14 an der Stirnseite der im  Zylinderstück 17 gegen Verdrehung     gehaltenen    Hülse  12     spürbar    gemacht.  



  Während des nachfolgenden     Verbringens    der  Welle 10 auf die  Hunderterstelle      kommt    der Mit       nehmer    23 ausser     Eingriff,    worauf die     Feder    20 die  Büchse 19 wieder in ihre     Ausgangs,O-Stellung        zu-          rückführt    und somit die     Anzeige    im Fenster 38 ge  löscht ist.

   Auf die beschriebene Art wird nun die   8  auf der Hunderter-, die  5  auf der     Zehner-    und  die  7  auf der Einerstelle des     Zählwerkes    eingedreht,  wonach der erste     Summand    hinter     dien    Fenstern 9  ersichtlich: ist. Durch     Eindrücken    der Welle 10 ent  gegen     der    Feder 37 auf die  Hunderterstelle  ist das  Gerät bereit zur Addition.

   Auf     dieselbe    Art, wie     beim     Einstellen des Summanden beschrieben, wird nun       stellenweise    der zweite     Summand    in das     Zählwerk     gegeben:,     worauf        am    Ende der     Addition    die Summe   4352  hinter den Fenstern 9 sichtbar ist.  



  Zur     Rückführung    des     Zählwerkes    auf die     0-Stel-          lung    ist die Welle 10 so weit     einzustossen,    bis der  Knopf 30     an    der Mutter 29     anstösst.    In.

   dieser Stel  lung kommen die     Mitnehmer    13, die sich nun alle       ausserhalb    der Nut 18a befinden, in die Ebene der       Mitnehmerstifte    8 der     Zahlenwalze    2 zu liegen, welch       letztere    bei nachfolgendem Verdrehen der Welle 10,  je nach ihrer     derzeitigen    Stellung verschieden nachein  ander, von     denselben        erfasst    und mit-verdreht werden.

    Die     Zehnerübertragungsklinken    7 sind bei diesem  Vorgang bei     allen    Walzen 2, auch zwischen den: beiden  Enden der     Ringe    3,     durch    Anliegen auf der Mantel  fläche der Hülse 12 ausser Wirkung     gehalten.     



  z. Beispiel: 9380-93. Der Minuend      9380'     ist       auf    dieselbe Weise wie bei     der    Addition     beschrieben     in das     Zählwerk    zu bringen. Hierauf ist die Hohlwelle  10 bis zur     zweiten    oder  Zehnerstelle      einzuschieben.     Nun wird auch der Subtrahend in der Reihenfolge  seiner Stellen in das Zählwerk     gegeben,    ähnlich wie  bei der Addition,     jedoch        mit    dem Unterschied, dass  der Knopf 30     zur        .Subtraktion    nach     links    zu verdre  hen ist.

   Dabei wird die     Büchse    19     linksherum    n:Lit-      genommen, die Deckhülse 21 in der anderen     Endstel-          lung    an der Nase 17b angeschlagen und dadurch das  Fenster 38     überdeckt,    während die Grösse des Sub  trahenden der     betreffenden    Stelle im Fenster 27 er  sichtlich     wird.    Die Löschung     erfolgt        analog    dem bei  der Addition beschriebenen Vorgang     durch    die Feder  20,     lediglich    im andern Drehsinn.

   Da die     Walzen    2  bei der Subtraktion nach links     verdreht    werden, muss  das Zählwerk     zwangläufig        am    Ende des Vorgangs  den um den     Subtrahenden    verminderten     Wert    des  Minuenden, also die     Differenz,    hinter den Fenstern  9     anzeigen..     



       Selbstverständlich        kann    mit jeder Zahl bis zu  acht Stellen auf     dein.        gezeigten    und beschriebenen  Taschengerät manipuliert werden, wobei bei Zahlen  mit weniger als acht Stellen     es    freigestellt ist, in wel  chem Fenster mit der vordersten Stelle der Zahl be  gonnen wird.     Natürlich    sind auch andere Ausführun  gen des Taschengerätes, insbesondere mit mehr oder  weniger Stellenmöglichkeiten, denkbar.  



  Zur     Benutzung    des Taschengerätes als Schreib  gerät ist durch Drehen an der     Spitze    31 in der einen  Richtung die Mine 32 in die in     Fig.    6     gezeigte    Ge  brauchsstellung und nach Gebrauch durch     entgegen-          Cr          esetztes    Verdrehen an der     Spitze    31 die Mine in die       Aussergebrauchsstellung        verbringbar.    Die     Länge    der  Mine 32 richtet sich nach der Tiefe der Bohrung in  der Hohlwelle 10,

       in    welcher die     Druckfeder    37     ab-          gestützt    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Taschengerät zum mechanischen Addieren und Subtrahieren, mit in rohrförmigem Gehäuse parallel nebeneinanderliegenden, um ihre eigene Achse ver- drehbaren, an ihrem Umfang mit den Ziffern 0-9 versehenen, je eine Stelle bildenden Rechenelementen mit zeitweiliger Kupplung zur Zehnerübertragung als Zählwerk, und mit einem die Rechenelemente durch setzenden Geber zum Antrieb des Zählwerkes, da durch gekennzeichnet,
    dass der Geber (10) nur ein Kupplungsorgan (11) für alle Rechenelemente (12) zum Einstellen der Zahlenwerte aufweist, welches Kupplungsorgan (11) durch axiale Verschiebung des Gebers (10) wahlweise mit einem beliebigen der Re chenelemente (2) in Wirkung und ausser Wirkung bringbar ist und, in der Wirkungsstellung des Gebers, ein Verdrehen des letztgenannten (10) um seine Achse in der einen Richtung addierend, in der ande ren Richtung subtrahierend auf das Zählwerk ein wirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Taschengerät nach dem.
    Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es ausser dem Zählwerk (2-8) mit einer Vorrichtung (17-23) zur sichtbaren Anzeige der Grösse des Summanden während des Additionsvorganges und der Grösse des Subtrahenden während der Subtraktion versehen ist, deren Anzeige gleichzeitig mit einer Axialverschiebung des Gebers (10) aus einer Wirkungsstellung selbsttätig löscht.
    2. Taschengerät nach dem Patentanspruch . und Unteranspruch 1, mit in Axialrichtung unter Wir kung einer Druckfeder (37) stehendem Geber (10), gekennzeichnet durch eine Fixiereinrichtung (25, 26, 28, 29) für den Geber, welche den letztgenannten je weils exakt in einer Wirkungsstellung festhält und deren Auslösung durch einfachen Fingerdruck den unter Federwirkung stehenden Geber (10) über die benachbarte Ausserwirkstellung in die nächstfolgende Wirkungsstellung mit dem Rechenelement (2) der benachbarten Stelle gleiten lässt und ihn dort erneut fixiert. 3.
    Taschengerät nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Geberfixiervorrichtung durch eine quer zur Längsachse im Gehäuserohr angeordnete, vom Geber (10) durchsetzte Öse (26) gebildet ist, die durch Fingerdruck von aussen im Gehäuserohr diametral verschoben werden kann. 4. Taschengerät nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, in Kombination mit einem Schreibgerät (32) sowie einem Clip (26d) zum An hängen am Taschenrand, dadurch gekennzeichnet, dass das geschlossene Ende des Clip (26d) auf einem das Gehäuserohr (25) durchsetzenden Ansatz (26a) der Fixieröse (26) befestigt ist.
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