CH366339A - Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte ReibungskupplungenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektro magnetisch betätigte Reibungskupplungen, bestehend aus einem äusseren und einem inneren ringförmigen Scheibenteil aus ferromagnetischem Werkstoff, die durch eine Zone aus nichtmagnetisierbarem Werkstoff miteinander verbunden sind. Den bisher bekannten Verfahren haftet der Nachteil an, d'ass in den Ver bindungszonen Zugkräfte auftreten, die eine Neigung zur Rissbildung zur Folge haben.
Nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile weitgehend ausgeschaltet, und zwar wird die Bildung der erwähnten Zone sowie deren Verbindung mit den genannten Scheibenteilen durch elektrische Widerstandsschweissung vorgenom men. Ausserdem kann bei Anwendung dieses Ver fahrens erreicht werden, dass der Querschnitt der Ver bindungszone gegenüber bisher bedeutend vergrössert und damit festigkeitsmässig die Verbindung verbessert wird. Dieser Umstand hat eine Vergrösserung des Drehmomentes zur Folge, welches durch die entspre chenden nach vorliegender Erfindung hergestellten Kupplungslamellen übertragen werden kann.
Erfindungsgemäss wird die Auswahl des Werk stoffes der nichtmagnetisierbaren Zone derart getrof fen, dass sein elektrischer Widerstand grösser ist als der des ferromagnetischen Aussen- und Innenringes.
Da mit wird bei entsprechender Ausführung des Verfah rens erreicht, dass der ferromagnetische Werkstoff bei Widerstandsschweissung zeitlich eher vom festen in den teigigen Zustand übergeht und infolge des auf gewendeten Elektrodendruckes der noch festere nicht- magnetisierbare Werkstoff den bereits flüssigeren ferromagnetischen Werkstoff verdrängt. So lassen sich übergangszonen erreichen, in denen der nicht- magnetisierbare Werkstoff von ferromagnetischem Werkstoff umschlossen ist.
Die Herstellung der nichtmagnetisierbaren Zwi schenzone zwischen dem ferromagnetischen Aussen- und Innenring oder in entsprechend vorgesehene Aus schnitte einer ferromagnetischen Scheibe kann zweck mässig auf einer Steppnaht- oder Rollnaht-Schweiss- maschine in der Weise durchgeführt werden, dass der nichtmagnetisierbare Werkstoff in Form eines von einer Rolle ablaufenden Drahtes der Schweissstelle zu geführt wird,
während eine gegenseitige Verschiebung der ferromagnetischen Teile infolge des Elektroden druckes durch eine zweckentsprechende Vorrichtung unterbunden wird.
Durch geeignete Wahl des zugeführten Drahtquer schnittes bzw. des Spaltquerschnittes undjoder ent sprechende Bemessung des Elektrodendruckes kann eine versenkte Zwischenzone erzeugt werden, die von der Reibleistung der Lamellenoberfläche ausgeschlos sen ist. Bei der erfindungsgemässen, nach dem er findungsgemässen Verfahren hergestellten Kupplungs lamelle besteht der nichtmagnetisierbare Zwischen ring aus einem austenitischen Stahl.
Nach dem Einschweissen der nichtmagnetisier- baren Ringzone kann eine Aufteilung der Lamel lenreibfläche in kleinere Flächenteile vorgenommen werden, um Verformungen der Lamelle infolge der im Betrieb sich entwickelnden Reibungswärme zu verhindern.
Während bisher bei der Herstellung ent sprechender Lamellen der zwischen den nicht- magnetisierbaren Einsätzen verbliebene ferromagne- tische Werkstoff nach Durchführung des thermischen Verbindungsverfahrens mit in radialer Richtung grö sserer Breite ausgeschnitten wird, werden vorteilhaft beim erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung entsprechender Lamellen die Ausschnitte im ferro- magnetischen Zwischenwerkstoff vor dem thermischen Verbindungsverfahren, vorzugsweise gemeinsam mit den Ausschnitten für die nichtmagnetisierbaren Ein sätze, vorgenommen.
Diese Anordnung hat den Vor teil, dass im Vergleich zur vollen Lamelle die Breite der Zwischenzone zwischen dem ferromagnetischen Aussen- und Innenring kleiner gehalten werden kann. Dies hat eine Ersparnis an nichtmagnetisierbarem Werkstoff zurFolge, der verhältnismässig kostspielig ist.
Ausserdem kann die Flächenaufteilung auch derart vorgenommen werden, dass die fertiggeschweisste La melle je nach der zu erwartenden Wärmebelastung in gleichen Abständen sowohl vom äusseren als auch vom inneren Begrenzungskreis her Schlitze erhält, die bis zur nichtmagnetisierbaren Zwischenzone reichen oder auch diese durchdringen können. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 den Querschnitt einer Kupplungslamelle, die nach einem Beispiel des Verfahrens der vorlie genden Erfindung hergestellt ist, Fig. 2 eine Kupplungslamelle, deren wirksame Reibflächen aufgeteilt sind,
Fig. 3 eine Kupplungslamelle mit einer anderen Aufteilung der Reibflächen.
In Fig. 1 sind mit 1 der äussere ferromagnetische Ring, mit 2 der innere ferromagnetische Ring be zeichnet. Die nichtmagnetisierbare Zwischenzone, die durch elektrische Widerstandsschweissung gebildet und mit den Teilen 1 und 2 verbunden wurde, ist mit 3 bezeichnet.
Aus der Zeichnung ist die versenkte Anordnung der Zwischenzone zu erkennen, ebenso die schichtartige Überlagerung der Teile in den über gangszonen, erreicht durch die zeitlich verschiedene Erweichung der beiden Werkstoffe infolge unter schiedlicher elektrischer Widerstandswerte und durch den zugeordneten Elektrodendruck; der Widerstands wert des Werkstoffes des Teils 3 ist grösser als der jenige des Werkstoffes der Teile 1 und 2.
In Fig. 2 ist eine nach einem Beispiel des vor liegenden Verfahrens hergestellte Kupplungslamelle dargestellt, die mit radial vom äusseren und inneren Begrenzungskreis her geführten Schlitzen 4 bzw. 5 versehen ist, die jeweils bis zu der nichtmagnetisier- baren Ringzone 3 reichen.
Fig. 3 zeigt eine Kupplungslamelle, die ebenfalls radiale Schlitze 6 und 7 aufweist; diese sind jedoch durch die nichtmagnetisierbare Zone 3 hindurch geführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamel len für elektromagnetisch betätigte Reibungskupp lungen, bestehend aus einem äusseren und einem inneren ringförmigen Scheibenteil aus ferromagneti- schem Werkstoff, die durch eine Zone aus nicht- magnetisierbarem Werkstoff miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der nichtmagnetisierbaren Zone und ihre Verbindung mit den ferromagnetischen Scheibenteilen mittels.elek trischer Widerstandsschweissung vorgenommen wird, wobei der elektrische Widerstand des nichtmagneti- Bierbaren Werkstoffes grösser ist als der des ferro- magnetischen Werkstoffes. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass durch den zugeordneten Elektroden druck einer Widerstandsschweissmaschine ein Inein- andergreifen der zu verbindenden Teile (1, 2, 3) er reicht wird.2. Verfahren zur Herstellung von Kupplungs- lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung der einzelnen L amellenteile (1, 2, 3) mittels einer elektrischen Steppnahtschweissmaschine vor genommen wird. 3.Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I und Unteran spruch l , dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung der einzelnen Lamellenteile (1, 2, 3) mittels einer elektrischen Rollennahtschweissmaschine vor genommen wird, wobei die Elektrodenrollen dauernd oder in kurzen Zeitabständen unter Strom stehen. 4. Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Her stellung der Lamellen zwei um 180 versetzte Elek troden gleichzeitig angesetzt werden. 5.Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung des Zwischenringes (3) zwischen äusserem und innerem Scheibenteil (1, 2) der Lamelle nichtmagnetisierbarer Werkstoff in Form eines endlosen Drahtes zugeführt wird, wobei beide Scheibenteile durch eine Vorrichtung gegen gegenseitiges Verschieben gesichert sind. 6.Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass durch entsprechende Bemessung des Spaltquerschnittes zwischen äusserem und innerem Scheibenteil sowie des Querschnittes des zugeführten Drahtes und loder des Elektrod'endruckes ein zwischen den beiden Scheibenteilen eingesenkter Zwischenring (3) erzeugt wird (Fig. 1). PATENTANSPRUCH I1 Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I her gestellte Kupplungslamelle, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtmagnetisierbare Zwischenring (3) aus einem austenitischen Stahl besteht. UNTERANSPRÜCHE 7.Kupplungslamelle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sowohl in dem äusseren als auch in dem inneren ferromagnetischen Scheiben teil radiale Ausdehnungsschlitze (4, 5) angeordnet sind, die sich bis zur nichtmagnetisierbaren Zwischenzone (3) erstrecken oder vor dieser Zone enden. B. Kupplungslamelle nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass sowohl vom äusseren als auch vom inneren Begrenzungskreis der Lamelle radial geführte Ausdehnungsschlitze (6, 7) angeordnet sind, die die nichtmagnetisierbare Zwischenzone (3) durchdringen.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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