CH366339A - Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen

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CH366339A
CH366339A CH6728658A CH6728658A CH366339A CH 366339 A CH366339 A CH 366339A CH 6728658 A CH6728658 A CH 6728658A CH 6728658 A CH6728658 A CH 6728658A CH 366339 A CH366339 A CH 366339A
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CH
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friction clutches
magnetizable
clutch plates
electromagnetically operated
production
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CH6728658A
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Brugger Johann
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
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    • F16D13/648Clutch-plates; Clutch-lamellae for clutches with multiple lamellae
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D27/108Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings with axially movable clutching members
    • F16D27/112Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings with axially movable clutching members with flat friction surfaces, e.g. discs
    • F16D27/115Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings with axially movable clutching members with flat friction surfaces, e.g. discs with more than two discs, e.g. multiple lamellae

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Kupplungslamellen          für    elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektro  magnetisch betätigte Reibungskupplungen, bestehend  aus einem äusseren und einem inneren ringförmigen  Scheibenteil aus     ferromagnetischem    Werkstoff, die  durch eine Zone aus     nichtmagnetisierbarem    Werkstoff  miteinander verbunden sind. Den bisher bekannten  Verfahren haftet der Nachteil an,     d'ass    in den Ver  bindungszonen Zugkräfte auftreten, die eine Neigung  zur     Rissbildung    zur Folge haben.  



  Nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung  werden diese Nachteile weitgehend ausgeschaltet,  und zwar wird die     Bildung    der erwähnten Zone sowie  deren Verbindung mit den genannten Scheibenteilen  durch elektrische     Widerstandsschweissung    vorgenom  men. Ausserdem kann bei Anwendung dieses Ver  fahrens erreicht werden, dass der Querschnitt der Ver  bindungszone gegenüber bisher bedeutend vergrössert  und damit festigkeitsmässig die Verbindung verbessert  wird. Dieser Umstand hat eine     Vergrösserung    des  Drehmomentes zur Folge, welches durch die entspre  chenden nach vorliegender Erfindung hergestellten  Kupplungslamellen übertragen werden kann.  



       Erfindungsgemäss    wird die Auswahl des Werk  stoffes der     nichtmagnetisierbaren    Zone derart getrof  fen, dass sein elektrischer Widerstand grösser ist als der  des     ferromagnetischen    Aussen- und Innenringes.

   Da  mit wird bei entsprechender Ausführung des Verfah  rens erreicht, dass der     ferromagnetische    Werkstoff  bei     Widerstandsschweissung    zeitlich eher vom festen  in den teigigen Zustand übergeht und infolge des auf  gewendeten     Elektrodendruckes    der noch festere     nicht-          magnetisierbare        Werkstoff    den bereits flüssigeren       ferromagnetischen        Werkstoff    verdrängt. So lassen sich       übergangszonen    erreichen, in denen der nicht-         magnetisierbare    Werkstoff von     ferromagnetischem     Werkstoff umschlossen ist.

    



  Die Herstellung der     nichtmagnetisierbaren    Zwi  schenzone zwischen dem     ferromagnetischen        Aussen-          und    Innenring oder in entsprechend vorgesehene Aus  schnitte einer     ferromagnetischen    Scheibe kann zweck  mässig auf einer Steppnaht- oder     Rollnaht-Schweiss-          maschine    in der Weise     durchgeführt    werden, dass der       nichtmagnetisierbare    Werkstoff in Form eines von  einer Rolle ablaufenden Drahtes der     Schweissstelle    zu  geführt wird,

   während eine gegenseitige Verschiebung  der     ferromagnetischen        Teile    infolge des Elektroden  druckes durch eine zweckentsprechende Vorrichtung  unterbunden wird.  



  Durch geeignete Wahl des     zugeführten    Drahtquer  schnittes bzw. des Spaltquerschnittes     undjoder    ent  sprechende Bemessung des     Elektrodendruckes    kann  eine versenkte Zwischenzone erzeugt werden, die von  der Reibleistung der     Lamellenoberfläche    ausgeschlos  sen ist. Bei der erfindungsgemässen, nach dem er  findungsgemässen Verfahren hergestellten Kupplungs  lamelle besteht der     nichtmagnetisierbare    Zwischen  ring aus einem     austenitischen    Stahl.  



  Nach dem Einschweissen der     nichtmagnetisier-          baren    Ringzone kann eine Aufteilung der     Lamel          lenreibfläche    in kleinere     Flächenteile        vorgenommen     werden, um     Verformungen    der Lamelle     infolge    der  im Betrieb sich entwickelnden Reibungswärme zu  verhindern.

   Während bisher bei der Herstellung ent  sprechender Lamellen der zwischen den     nicht-          magnetisierbaren    Einsätzen verbliebene     ferromagne-          tische    Werkstoff nach Durchführung des thermischen  Verbindungsverfahrens mit in radialer Richtung grö  sserer Breite ausgeschnitten wird, werden vorteilhaft  beim erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung  entsprechender Lamellen die Ausschnitte im ferro-      magnetischen Zwischenwerkstoff vor dem     thermischen     Verbindungsverfahren, vorzugsweise gemeinsam mit  den Ausschnitten für die     nichtmagnetisierbaren    Ein  sätze, vorgenommen.

   Diese Anordnung hat den Vor  teil, dass im Vergleich zur vollen Lamelle die Breite  der Zwischenzone zwischen dem     ferromagnetischen     Aussen- und Innenring kleiner gehalten werden kann.  Dies hat eine Ersparnis an     nichtmagnetisierbarem          Werkstoff        zurFolge,    der verhältnismässig kostspielig ist.

    Ausserdem kann die     Flächenaufteilung    auch derart  vorgenommen werden, dass die fertiggeschweisste La  melle je nach der zu erwartenden     Wärmebelastung     in gleichen Abständen sowohl vom äusseren als auch  vom inneren Begrenzungskreis her Schlitze erhält, die  bis zur     nichtmagnetisierbaren        Zwischenzone    reichen  oder auch diese durchdringen     können.    Die Zeichnung  zeigt in       Fig.    1 den Querschnitt einer Kupplungslamelle,  die nach einem Beispiel des Verfahrens der vorlie  genden Erfindung hergestellt ist,       Fig.    2 eine Kupplungslamelle, deren wirksame       Reibflächen    aufgeteilt sind,

         Fig.    3 eine Kupplungslamelle mit einer anderen  Aufteilung der Reibflächen.  



  In     Fig.    1 sind mit 1 der äussere     ferromagnetische     Ring, mit 2 der innere     ferromagnetische    Ring be  zeichnet. Die     nichtmagnetisierbare    Zwischenzone,  die durch elektrische     Widerstandsschweissung        gebildet     und mit den Teilen 1 und 2 verbunden wurde, ist mit  3 bezeichnet.

   Aus der Zeichnung ist die versenkte  Anordnung der Zwischenzone zu erkennen, ebenso  die schichtartige Überlagerung der Teile in den über  gangszonen, erreicht durch die zeitlich verschiedene  Erweichung der beiden     Werkstoffe    infolge unter  schiedlicher elektrischer Widerstandswerte und durch  den zugeordneten     Elektrodendruck;    der Widerstands  wert des Werkstoffes des Teils 3 ist grösser als der  jenige des Werkstoffes der Teile 1 und 2.  



  In     Fig.    2 ist eine nach einem Beispiel des vor  liegenden Verfahrens hergestellte Kupplungslamelle  dargestellt, die mit radial vom äusseren und inneren  Begrenzungskreis her geführten Schlitzen 4 bzw. 5  versehen ist, die jeweils bis zu der     nichtmagnetisier-          baren    Ringzone 3 reichen.  



       Fig.    3 zeigt eine Kupplungslamelle, die ebenfalls  radiale Schlitze 6 und 7 aufweist; diese sind jedoch  durch die     nichtmagnetisierbare    Zone 3 hindurch  geführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamel len für elektromagnetisch betätigte Reibungskupp lungen, bestehend aus einem äusseren und einem inneren ringförmigen Scheibenteil aus ferromagneti- schem Werkstoff, die durch eine Zone aus nicht- magnetisierbarem Werkstoff miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der nichtmagnetisierbaren Zone und ihre Verbindung mit den ferromagnetischen Scheibenteilen mittels.
    elek trischer Widerstandsschweissung vorgenommen wird, wobei der elektrische Widerstand des nichtmagneti- Bierbaren Werkstoffes grösser ist als der des ferro- magnetischen Werkstoffes. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass durch den zugeordneten Elektroden druck einer Widerstandsschweissmaschine ein Inein- andergreifen der zu verbindenden Teile (1, 2, 3) er reicht wird.
    2. Verfahren zur Herstellung von Kupplungs- lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung der einzelnen L amellenteile (1, 2, 3) mittels einer elektrischen Steppnahtschweissmaschine vor genommen wird. 3.
    Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I und Unteran spruch l , dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung der einzelnen Lamellenteile (1, 2, 3) mittels einer elektrischen Rollennahtschweissmaschine vor genommen wird, wobei die Elektrodenrollen dauernd oder in kurzen Zeitabständen unter Strom stehen. 4. Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Her stellung der Lamellen zwei um 180 versetzte Elek troden gleichzeitig angesetzt werden. 5.
    Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung des Zwischenringes (3) zwischen äusserem und innerem Scheibenteil (1, 2) der Lamelle nichtmagnetisierbarer Werkstoff in Form eines endlosen Drahtes zugeführt wird, wobei beide Scheibenteile durch eine Vorrichtung gegen gegenseitiges Verschieben gesichert sind. 6.
    Verfahren zur Herstellung von Kupplungs lamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungs kupplungen, nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass durch entsprechende Bemessung des Spaltquerschnittes zwischen äusserem und innerem Scheibenteil sowie des Querschnittes des zugeführten Drahtes und loder des Elektrod'endruckes ein zwischen den beiden Scheibenteilen eingesenkter Zwischenring (3) erzeugt wird (Fig. 1). PATENTANSPRUCH I1 Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I her gestellte Kupplungslamelle, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtmagnetisierbare Zwischenring (3) aus einem austenitischen Stahl besteht. UNTERANSPRÜCHE 7.
    Kupplungslamelle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sowohl in dem äusseren als auch in dem inneren ferromagnetischen Scheiben teil radiale Ausdehnungsschlitze (4, 5) angeordnet sind, die sich bis zur nichtmagnetisierbaren Zwischenzone (3) erstrecken oder vor dieser Zone enden. B. Kupplungslamelle nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass sowohl vom äusseren als auch vom inneren Begrenzungskreis der Lamelle radial geführte Ausdehnungsschlitze (6, 7) angeordnet sind, die die nichtmagnetisierbare Zwischenzone (3) durchdringen.
CH6728658A 1957-12-20 1958-12-13 Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen CH366339A (de)

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