CH364352A - Verfahren zur Herstellung von Presstischen und Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Presstischen und Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens

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CH364352A
CH364352A CH4788257A CH4788257A CH364352A CH 364352 A CH364352 A CH 364352A CH 4788257 A CH4788257 A CH 4788257A CH 4788257 A CH4788257 A CH 4788257A CH 364352 A CH364352 A CH 364352A
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CH4788257A
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Viggo Dipl Ing Berthelsen
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Sennerskov As
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/02Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     Presstischen    und     Vorrichtung    zur     Ausführung    dieses Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein     Verfahren        zum    Her  stellen von     Presstischen,    z. B.     Furnierpressen,    die als  geschweisste Kasten aus Blechplatten mit dazwischen  eingeschweissten Trennwänden zur     Bildung    von in  neren Kanälen für die Leitung eines     Heizmediums     hergestellt sind.  



  Bei einem bekannten     Presstisch    wird zuerst die  mittlere Trennwand     eingeschweisst,    wonach die übri  gen Trennwände, von der mittleren Wand ausgehend  der Reihe nach, abwechslungsweise zu beiden     Seiten     eingeschweisst werden.  



  Bei diesem bekannten     Verfahren    können infolge  der notwendigen Zugänglichkeit der Schweisszonen  nur verhältnismässig dicke und in ihrer Flächenab  messung begrenzte     Presstische    hergestellt werden.  



  Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren anzu  geben, wodurch auch dünne     Presstische    und grobflä  chige     Presstische    hergestellt werden können.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  die Deckel und Boden des Kastens bildenden Blech  platten zuerst gewölbt werden, wonach die die Trenn  wände bildenden Streifen zwischen die konvexen  Oberflächen der gewölbten Bleche in Abstand von  einander schrittweise eingeschweisst werden und die  gewölbten Bleche     schnittweise    ausgerichtet werden,  so dass sie im Gebiete der eingeschweissten Trenn  wände praktisch     parallel        zueinander    sind.  



  Die Erfindung     betrifft    weiter eine     Vorrichtung     zur Ausführung des Verfahrens, und erfindungsge  mäss weist die Vorrichtung ein Paar gegeneinander  bewegliche Druckglieder zum Anpressen der Bleche  an die Trennwände und ein senkrecht zu den Druck  gliedern absatzweise bewegliches Tragglied für die  Bleche auf.  



  Hierdurch wird nicht allein die     Zugänglichkeit     der Schweisszonen verbessert, so dass auch grossflä  chige, dünne,     kastenförmige        Pressplatten    hergestellt    werden können, sondern das Verfahren ermöglicht  in überraschender Weise auch eine erhebliche Be  schleunigung der Herstellung und demzufolge eine  Einsparung von Arbeitslohn, so dass das     Verfahren     auch mit Vorteil     bei    der Herstellung von dickeren       Pressplatten    verwendet werden kann.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren    wird     im    fol  genden näher an Hand der Zeichnung beispielsweise  erklärt. Es zeigen:       Fig.    1 eine beispielsweise schematische perspek  tivische Darstellung der erfindungsgemässen Vorrich  tung bei der Herstellung eines     Presstisches,          Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch einen Teil  des     Presstisches,          Fig.    3 einen senkrechten     Schnitt    durch ein Ende  des     Presstisches,

            Fig.    4 einen senkrechten Schnitt durch ein Ende  des     Presstisches    als Variante zu     Fig.    3,       Fig.    5 einen waagrechten Schnitt durch einen  Teil des     Presstisches        während    des     Schweissvorgangs     mit     Abstandsstücken    für die Trennwände und       Fig.    6 einen Schnitt durch einen Teil des     Press-          tisches    während der     Schweissarbeit        mit    einer anderen  Variante der Trennwände.  



  Der     Presstisch    hat die Form eines geschweissten  Kastens und weist eine Deckplatte 10 sowie eine  Bodenplatte 12 aus Blech auf, die mittels innerer  Trennwände 14 und 16     (Fig.    2) voneinander ge  trennt sind. Die in einer Mehrzahl verwendeten  Trennwände sind praktisch parallel zueinander an  geordnet und können     einen    entsprechenden Abstand  voneinander z.

   B. 100 mm aufweisen, um hierdurch  Längskanäle     mit    einem     Querschnitt    zu bilden, der  ausreicht, ein     Heizmedium    ohne einen so grossen  Widerstand durch die Kanäle durchtreten zu lassen,  dass ein untragbarer Abfall der Temperatur während      des     Durchtritts    des Heizmediums vom     Einlass    an  einem Ende zum     Auslass    am anderen Ende auftritt.  



  Am Ende der Trennwände     sind,    wie in     Fig.    3  gezeigt, Endwände 20 vorgesehen, die     mittels     Schweissnähten 20a und 20b an die Platten 10 und  12 angeschweisst sind. In     Fig.    3     äst    die Endwand  etwas     innerhalb    der äusseren Enden der Platten 10  und 12 angeordnet.  



       In        Fig.    4 ist eine     Variante    veranschaulicht, bei  welcher die äussere     Oberfläche    der Endwand 20 mit  den Endwänden der Platten 10 und 12     fluchtet,    und  bei welcher die Kanten der Platten 10 und 12 eben  so wie die Kanten der     Endwand    20     abgeschrägt    sind,  um Platz für die     Schweissnähte    20a und 20b zu  schaffen.  



       In        Fig.    3 liegt die Trennwand 14 an der     End-          wand    20 an, während in     Fig.    4 die Trennwand 14  so endet, dass ein Zwischenraum zwischen ihr und  dem     inneren    Ende der Wand 20 entsteht. Es     äst    mög  lich, die Endwände wechselweise an einer Seite an  liegen, an der anderen Seite jedoch nicht anliegen  zu lassen, und so im     Presstisch    einen     inneren        zick-          zackförmigen    Kanal zu bilden.  



  Die     Erfindung    ermöglicht eine Herstellung, bei  der die Schweisszonen derart     zugänglich    werden, dass  auch dünnere     Presstäsche    hergestellt werden     können     und auch     grossflächige        Presstische.    Weiter ermöglicht  das Verfahren     eine    Beschleunigung der Herstellung.  



  Dieses Verfahren ist schematisch in,     Fig.    1 veran  schaulicht.  



  Beispielsweise werden die Bleche 10 und 12 auf  einer Rundmaschine oder dergleichen gewölbt, so  dass sie je die Form     eines        Hohlzylindersegmentes     aufweisen.  



  Die beiden Platten 11, 12 werden dann, wie in       Fig.    1 gezeigt, auf einem Tragglied 24     gelagert,     worauf die erste Trennwand 26 zwischen die beiden  Platten gebracht und beispielsweise durch in     Fig.    1  nicht gezeigte Distanz- oder Abstandsstücke 36, 38       (Fig.    5) in räumlichem Abstand von der     Plattform     gehalten     wird.    Auf Grund der Verformung der Plat  ten 10 und 12 bilden die konvex zueinander ange  ordneten Platten mit ihren inneren Oberflächen einen  spitzen Winkel miteinander, der die Zugänglichkeit  an die Schweissstellen erleichtert.  



  Wenn die Schweissnähte angebracht sind, wird  das absatzweise nach unten bewegbare     Tragglied    24  um     einen    bestimmten Abstand gesenkt, und mittels  eines Paars     längsgestreckter    Backen 28 und 30 wird       seitlich    Druck aufgebracht. Der z. B. 2000     kg/cm2     betragende Druck presst daraufhin     dort,    wo die       Schweissoperation    stattfand, die Platten zusammen,  das heisst an die soeben eingeschweisste Trennwand,  um die     Oberflächen    der beiden Platten in praktisch  parallele Beziehung     zueinander    zu bringen.

   Darauf  hin werden die     in        Fig.    5 gezeigten Abstandsstücke  36, 38 oberhalb der ersten Trennwand eingesetzt, um  die nächste Trennwand 32 zu halten, die     anschliessend     in gleicher     Weise        angeschweisst    wird. Dasselbe Ver-    fahren wiederholt sich während der schrittweisen  Abwärtsbewegung des Traggliedes 24.  



  In     Fig.    1 ist der     Schweissprozess    bei der dritten  Trennwand 34 gezeigt, ebenso .ist .in     Fig.    1 veran  schaulicht, wie die beiden Platten nach dem Ein  schweissen der ersten beiden Trennwände 26 und 32  in zueinander parallele Lage gepresst wurden.  



  Um die Platten 10 und 12 aus ihrer zylindrischen  Form in einen praktisch ebenen Zustand zu über  führen, ist ein beträchtlicher Druck notwendig, der  genügend gross sein muss, damit das Material wäh  rend des     Pressvorganges    fliessen kann.  



       Fig.    5 veranschaulicht einen Teil der Platte 12  mit zwei Trennwänden 32 und 34 und zeigt, dass als  Abstandsstück vorzugsweise ein Paar     längsgestreck-          ter    Keile 36 und 38 verwendet     wird,    um ein Heraus  ziehen in Längsrichtung zu ermöglichen.  



  Wenn nach dem Einschweissen jeder Trennwand  die Platten 10 und 12 zusammengepresst werden, wird  ihre Oberfläche nicht völlig plan sein, sondern es  wird, wie in     Fig.    2 angedeutet, das Material der  Platten 10 und 12 bei 11 und 13     zwischen    den  Trennwänden leicht nach innen gebogen sein. Daher  werden zwischen jedem Paar von Trennwänden  Oberflächenteile in Form länglicher Rinnen, wie bei  15 und 17 gezeigt, vorhanden sein, so dass zur Her  stellung der gewünschten planen Oberfläche des       Presstäsches    dieser mit einer entsprechenden Werk  zeugmaschine - z. B. spanabhebenden Werkzeugma  schine - bearbeitet werden muss, um das Material  praktisch bis auf die Höhe der gestrichelten Linien  19 und 21 zu entfernen.  



  Es zeigte     sich    jedoch, dass in der     Praxis    das zu       entfernende    Material eine Stärke von mehr als 3  bis 4 mm aufweist. Wenn dieses Material entfernt ist,  befindet sich zwischen jedem Paar von Trennwän  den     Teile    der Deck- und Bodenplatten des     Press-          tisches    mit vergrösserter Dicke.  



  Es ist mit anderen     Worten    ein charakteristisches  Merkmal eines nach dem hier beschriebenen Verfah  ren hergestellten     Presstisches,    dass derselbe Deck  uni Bodenplatten aufweist, die zwischen jedem Paar  von Trennwänden Teile mit leicht vergrösserter  Dicke haben, die einen Beitrag zur Verbesserung  der mechanischen Festigkeit     liefern.     



  Ein     weiteres    charakteristisches Merkmal eines  nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten       Presstisches    ist die Spannungsfreiheit der Schweiss  nähte, dies dank der Tatsache, dass das Material  während des     Pressvorganges,    der Deck- und Boden  platten vom     auseinandergebogenen    in den planen  Zustand     zurückführt,    zum Fliessen gebracht wurde.  



  Weiterhin ermöglicht das Verfahren eine 'konti  nuierliche Herstellung und trägt daher zur Kosten  senkung bei.  



  Nach der oben beschriebenen     Ausführung    wurden  in dem verbesserten     Presstisch    einfache     runde    Eisen  stäbe als Trennwände verwendet, jedoch ist die Er  findung nicht auf die Anwendung     dieses    speziellen       Eisentyps    beschränkt; es kann statt dessen auch eine      in     Fig.    6 veranschaulichte Abwandlung verwendet  werden, bei welcher die Trennwände die Form von  Streifen 40 aufweisen, deren Kanten bei 40a und  40b abgeschrägt sind, um Raum für das Material  in den Schweissnähten zu schaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen von Presstischen, die als geschweisste Kasten aus Blechplatten mit dazwi schen eingeschweissten Trennwänden zur Bildung von inneren Kanälen für die Leitung eines Heiz- mediums hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel und Boden des Kastens bildenden Blechplatten zuerst gewölbt werden, wonach die die Trennwände bildenden Streifen zwischen die kon vexen Oberflächen der gewölbten Bleche in Abstand voneinander schrittweise eingeschweisst werden und die gewölbten Bleche schrittweise ausgerichtet wer den,
    so dass sie dm Gebiet der eingeschweissten Trenn wände praktisch parallel zueinander sind. 1I. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Paar gegeneinander bewegliche Druckglieder (28, 30) zum Anpressen der Bleche (10, 12) an die Trennwände und ein senkrecht zu den Druckgliedern absatzweise bewegliches Tragglied (24) für die Bleche aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einschweissen der Trennwände annähernd horizontal durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass vor jeder Einschweissung einer Trennwand ein wegnehmbares Abstandsstück (36, 38) zwischen der zuletzt eingeschweissten Trenn wand und der einzuschweissenden Trennwand ange ordnet wird.
CH4788257A 1956-07-03 1957-07-01 Verfahren zur Herstellung von Presstischen und Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens CH364352A (de)

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