CH361963A - Einrichtung zur Erleichterung des Abziehens von auf einer Welle mit Ruhesitz angeordneten Teilen - Google Patents

Einrichtung zur Erleichterung des Abziehens von auf einer Welle mit Ruhesitz angeordneten Teilen

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CH361963A
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CH
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shaft
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Inventor
Robert Gargan Ernest
Original Assignee
Timken Roller Bearing Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P11/00Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for 
    • B23P11/02Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for  by first expanding and then shrinking or vice versa, e.g. by using pressure fluids; by making force fits
    • B23P11/022Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for  by first expanding and then shrinking or vice versa, e.g. by using pressure fluids; by making force fits by using pressure fluids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description


  Einrichtung zur Erleichterung des Abziehens von auf     einer    Welle mit Ruhesitz  angeordneten Teilen    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Einrichtung  zur     Erleichterung    des Abziehens einer     Anzahl    von  mit Ruhesitz auf einer Welle angeordneten Teilen,  beispielsweise von Rollenlagerlaufringen, die mit     Press-          sitz    oder Schrumpfsitz auf einer Welle sitzen.  



  Es ist bereits bekannt, Öl oder ein anderes Strö  mungsmittel unter Druck zwischen die aneinander  anliegenden Flächen einer Anzahl von auf einer  Welle mit     Ruhesitz    angeordneten Teilen und der       Wellenoberfläche    einzuspritzen, um     .das,    Abziehen der  selben von der Welle zu erleichtern, für welchen  Zweck eine Anzahl von sich axial erstreckenden Ka  nälen vorgesehen wurde, die mit der Oberfläche der  Welle in Verbindung stehen.  



  Erfindungsgemäss ist die Welle, auf der eine An  zahl von Teilen mit Ruhesitz angeordnet ist, mit  einem einzigen sich axial erstreckenden Druckmittel  zufuhrkanal versehen, von dem aus, sich Abzweig  kanäle zur Oberfläche der Welle für die     Zufuhr    von  Druckmittel zu den mit Ruhesitz auf     ihr    angeordneten  Teilen erstrecken, um das Abziehen :dieser Teile zu  erleichtern, ferner sind diesen Abzweigkanälen Ab  sperrmittel zugeordnet, durch welche verhindert wird  oder werden kann, dass     Druckmittel    zu dem zuge  hörigen Abzweigkanal gelangt oder aus diesem aus  strömt, wenn dessen     Austrittsöffnung    nicht durch  einen auf der Weile mit Ruhesitz angeordneten Teil  bedeckt ist.  



  Bei einer Ausführungsform gemäss der Erfindung,  welche besonders geeignet ist, wenn die Welle zur  Aufnahme einer Anzahl von     Teilen    mit Ruhesitz ver  jüngt ist und die     Auflageflächen    dieser Teile mit  einer entsprechenden Verjüngung ausgebildet sind,  werden die Absperrmittel durch ein     Zuführungsrohr     gebildet, das     drehbar    in einer Bohrung oder in einem  Kanal der Welle angeordnet ist, der sich in Längs-    richtung der Welle von deren einem Ende aus er  streckt, wobei das Zuführungsrohr über     seine    Länge  mit einer     Anzahl        Öffnungen    in seiner Wandung ver  sehen ist, die durch Drehung des.

       Rohrres    wechsel  weise mit Zuführungsquerkanälen in Verbindung ge  bracht werden können, welche zu     dien    Abschnitten  der     Umfangsfläche    der Welle führen, auf denen die  Ruhesitzteile angeordnet sind. Um zu verhindern,  dass das Drucköl oder ein     anderes.    Druckmittel leckt,  und um zu gewährleisten, dass     letzteres        jeweils    nicht  zu mehr als einem der Ruhesitzteile für jede bevor  zugte Winkelstellung des drehbaren     Zuführungsrohrs     zugeführt wird, können entsprechende Dichtungs  mittel vorgesehen werden.  



  Bei einer anderen, besonders für zylindrische  Wellen geeigneten     Ausführungsform    können die Ab  sperrmittel durch     selbstschliessende        Ventile    gebildet  sein. Beispielsweise kann jeder     Abzweigkanal    durch  ein gesondertes Kugelventil     gesteuert    werden, bei wel  chem die Kugel bei nicht montiertem Ruhesitzteil  durch Federkraft auf .einen     Sitz    um das:

   äussere Aus  trittsende des Kanals gedrückt wird und hierbei  geringfügig über die     Oberfläche    der Welle hinaus  ragt, derart,     dassbeim        Niederdrücken:    der Kugel,       beispielsweisse        wenn    auf .der Welle ein     Teil    mit       Ruhesitz    angeordnet wird, die Kugel     aus    ihrem Sitz  verdrängt wird,     @so    dass     Druckmittel    der     Oberfläche     der     Welle    zugeführt werden     kann.     



       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes  sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1 bis 3     Schnittansichten,    welche eine     Aus-          führungsform.    der Erfindung zeigen, bei der ein dreh  bares Zuführungsrohr in einer sich verjüngenden  Welle     vorgesehen    ist, auf der     nebeneinander    drei       Innenlaufringe    für Rollenlager     mit        Presssitz    angeord-      net sind, die konische Innenumfangsflächen aufweisen,  wobei in den verschiedenen Figuren verschiedene  Winkelstellungen des Zuführungsrohrs dargestellt sind.

    



  Fig. 4, 5 und 6 Ansichten im Schnitt nach den  Linien IV-IV, V-V und VI-VI der Fig. 1,  Fig. 7 eine Teilansicht im Schnitt einer sich ver  jüngenden Welle, welche eine von der Ausführungs  form nach Fig. 1 bis 6 abweichende Ausführungsform  zeigt,  Fig. 8 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie  VIII-VIII der Fig. 7,  Fig.9 eine Teilansicht im Schnitt, welche eine  andere Ausführungsform der     Erfindung    mit selbst  dichtenden Ventilen für eine zylindrische Welle zeigt,  auf welcher Rollenlagerlaufringe nebeneinander mit  Presssitz angeordnet sind,  Fig. 10 eine Teilansicht zu Fig. 9 in vergrössertem  Massstab, welche das. Abziehen der Laufringe zeigt.

    Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis. 6 weist  die Welle 1 einen sich verjüngenden     Endteil    2 auf,  auf welchem nebeneinander drei Innenlaufringe 3, 4  und 5 für Rollenlager mit Ruhesitz angeordnet sind,  die mit entsprechenden konischen Bohrungen ausge  bildet sind und normalerweise .durch eine Klemmutter  6 fest in ihrer Lage gehalten werden, die auf einen  mit Gewinde versehenen Teil 7 am Ende der Welle  aufgeschraubt ist.  



  Die Welle 1 ist     innen    mit einer Bohrung oder  einem Kanal 8 von kreisförmigem     Querschnitt    ver  sehen, der sich parallel zur Achse der Welle von  deren einem Ende 9 aus erstreckt, wobei der dem  Wellenende 9 unmittelbar benachbarte Teil der Boh  rung bzw. des Kanals 8 einen grösseren Durchmesser  hat als der übrige Teil und mit einem Innengewinde  10 zur Aufnahme einer     Haltemutter    18, wie nach  stehend beschrieben, ausgebildet ist. Von dem Kanal  8 ist an jeder von drei Stellen, welche der Anordnung  der Laufringe 3, 4 und 5 auf der Welle entsprechen,  ein zusätzlicher Kanal 11 abgezweigt, der sich vom  Hauptkanal 8 zur Aussenumfangsfläche 12 der Welle  erstreckt, wobei die drei Kanäle 11 in der gleichen  Ebene liegen.

   Am äusseren Ende jedes der Abzweig  kanäle 11 ist um den     Aussenumfang    der Welle 1 herum  eine ringförmige Nut 13 vorgesehen:, um die Vertei  lung des Druckmittels, zu erleichtern.  



  Der Kanal 8 in der Welle 1 ist an seinem inneren  Ende 14     abgeschlossen.    Im Kanal 8 ist     ein.    Zufüh  rungsrohr 15 drehbar gelagert, durch welches ein  Strömungsmittel, beispielsweise Öl, den Abzweig  leitungen 11 zugeführt werden kann, die zu der  Aussenumfangsfläche 12 der Welle führen.

   Dieses  Zuführungsrohr 15 erstreckt sich im wesentlichen  über die volle Länge des Kanals 8 und ist an seinem  äusseren Ende 16, das sich um ein kurzes Stück     über     das Ende 9 der Welle hinaus erstreckt, mit einer       Erweiterung    oder einem Bund 17 ausgebildet, der in  dem einen grösseren Durchmesser aufweisenden äusse  ren Endteil des Kanals 8 sitzt und eine Widerlager       bildet,    welches eine Längsbewegung des Zuführungs  rohrs 15 nach innen verhindert.

   Wie erwähnt, ist der    erweiterte Teil des Kanals 8 mit einem Innengewinde  10 zur Aufnahme einer mit einem Gewinde ver  sehenen Hülse bzw. einer Haltemutter 18 versehen,  die bis zur Anlage am Bund 17 des Zuführungsrohrs  15 festgeschraubt werden kann, wodurch das letztere  fest in seiner axialen Stellung gehalten wird. Das  äussere Ende 16 des Zuführungsrohrs 15 bildet die  Einlassöffnung, durch welche das Strömungsmittel  zugeführt werden kann, und ist mit einem Teil 19  versehen, der ein Innengewinde zur Aufnahme eines       geeigneten        Anschl'ussstücks    für die Verbindung mit der       Strömungsmittelquelle        aufweist.     



  In Abständen längs des Zuführungsrohrs 15 ist  an den     Stellen,    an welchen die Abzweigkanäle 11  in die Bohrung 8 der     Welle    1 münden, je ein Satz von  drei Öffnungen 20, 21 und 22 in der Wandung des  Rohrs 15 vorgesehen, welche in gleichen Abständen  um den Umfang desselben herum verteilt     sind,    so dass  sie Winkelabstände von 120      voneinander    haben.  Ferner ist das Rohr 15 an jeder dieser Stellen an  seiner Aussenfläche mit einer breiten Aussennut 23  versehen, die einen U-förmigen Querschnitt hat und  sich teilweise um den Umfang und quer über die  Aussenenden von zwei der drei erwähnten Öffnungen,       nämlich    über die Öffnungen 21 und 22, erstreckt.

    Die dritte Öffnung 20 jedes Satzes von drei Öffnun  gen erstreckt sich bis zum Aussenumfang des Rohrs  15 durch eine Längsrippe 24 (siehe     Fig.    4 und 6),  welche zwischen den Enden der Aussennut 23 bleibt.  Diese Nut 23 dient     zur    Aufnahme eines Dichtungs  elements 25 aus einem     zusammendrückbaren    Material  von     U-förmigem    Querschnitt, welches Element sich  um die Nut herum erstreckt und an den Seiten der  Rippe 24, welche die dritte Öffnung 20 enthält,       anliegt.    Das Dichtungselement 25 bedeckt daher die  beiden Öffnungen 21 und 22 jedes Satzes, welche in  die Nut 23 führen:

  , während sie die dritte Öffnung  20, welche als Zuführungsöffnung dient, für die Zu  fuhr des Druckmittels zu dem entsprechenden Kanal  11, wenn dieser durch Drehen des. Zuführungsrohrs  15 in Überdeckung mit der Öffnung 20 gebracht  wird, offen und frei lässt. Die relative Anordnung des  Kanals 11 und des Dichtungselementes 25 für die  drei verschiedenen Sätze von Öffnungen für jeden  der drei Kanäle 11 ist derart, dass die dritte oder  Zuführungsöffnung 20 jedes Satzes sich in einer  anderen     Winkelstellung    zur Achse des Zuführungs  rohrs 15 befindet.

   Dies ergibt sich aus den Schnitt  ansichten der     Fig.    4 bis 6, aus welchen ersichtlich ist,  dass für eine gegebene     Winkelstellung    des Zuführungs  rohrs 15 sich nicht mehr als eine der Zuführungs  öffnungen 20 gegenüberliegend einem Kanal 11 be  finden kann.

   Bei der Zufuhr von Drucköl oder eines  anderen     Druckmittels    zum Zuführungsrohr 15 für  das Abziehen der mit     Presssitz    auf der Welle 1 ange  ordneten Teile 3, 4 und 5 wird das Druckmittel daher  jeweils nur den aneinander anliegenden Flächen der       Welle    und dem einen der drei Teile 3, 4 oder 5  zugeführt.

       Obwohl    bei einer     gegebenen    Winkelstellung  des Zuführungsrohrs 15 das Druckmittel aus diesem      nur in einen der Kanäle 11 eintreten kann, übt das  Druckmittel auch auf die     Dichtungselemente    25 der  beiden anderen Sätze von öffnungen eine Kraft aus,  was zur Folge hat, dass diese Dichtungselemente in  festdichtende     Auflage    auf den Innenenden der zuge  ordneten Kanäle 11 angedrückt werden, so dass     ein     Austreten oder ein Verlust an     Strömungsmittel    ver  hindert wird.

   Ferner :ist ein geeignetes     stirnseitiges     Dichtungselement 26 am .äusseren Ende des Zufüh  rungsrohrs 15 anliegend am Bundteil 17 desselben  angeordnet, um ein Lecken von Strömungsmittel zu  verhindern.  



  Die Dichtungselemente 25 und 26 müssen natür  lich aus einem     ölbeständigen        Material    sein und kön  nen z. B. aus einem geeigneten synthetischen Kau  tschuk bestehen.  



  Bei der     Anwendung    werden, wenn die drei mit  Presssitz auf der Welle 1 angeordneten Laufringteile 3,  4 und 5 von dieser abgezogen werden sollen, die  äussere Klemmutter 6 gelöst und das     Druckmittel     dann, nachdem die Winkelstellung des Zuführungs  rohrs 15 entsprechend     eingestellt    worden ist, den  Auflageflächen des äussersten Teils 3 auf der Welle 1  zugeführt. Das     Druckmittel    hebt in an sich bekannter  Weise :die metallische Berührung zwischen dem     Press-          sitzteil    3 und der Welle 1 auf, so dass der Teil 3  leicht abgezogen werden kann (siehe Fig. 1).

   Nach  dem Abziehen des am weitesten aussen     liegenden     Teils 3 kann das Zuführungsrohr weitergedreht wer  den, so dass es in eine neue Winkelstellung kommt,  in welcher das Druckmittel: in gleicher Weise dem  nächsten Presssitzteil 4 zugeführt werden kann, wie  in Fig. 2 gezeigt. Nach dem Abziehen des letzteren  kann der gleiche Vorgang für das Lösen des inner  sten Presssitzteils 5 (Fig.3) wiederholt werden.

    Zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass das  Zuführungsrohr 15 normalerweise gegen eine Dre  hung dadurch gehalten wird, dass die vorangehend  beschriebene Haltemutter 18 ausreichend festgezogen  wird, so dass :das Zuführungsrohr 15 in seiner Stellung       festgeklemmt    ist, in welchem Falle die     Haltemutter     18 erst gelockert werden muss,     wenn    die     Winkel-          stellung    des     Zuführungsrohrs    15 geändert werden  soll:. Um das Drehen des Zuführungsrohrs zu erleich  tern, ist dessen :äusseres Ende 16 mit .geeigneten Ab  flachungen 27 für den     Angriff    eines     Schlüssels    ausge  bildet.  



  Bei der in Fig.7 und 8 dargestellten Ausfüh  rungsform, bei der gleiche Bezugsziffern gleiche Teile  bezeichnen, ist, statt dass die Querkanäle 11     in    der  Welle 1 in der gleichen Axialebene und die Zufüh  rungsöffnungen 20 im Rohr 15 in     verschiedenen     Winkelstellungen zueinander angeordnet sind, die  Anordnung umgekehrt in der     Weise,    dass die Zufüh  rungsöffnungen 20 alle in einer Axialebene liegen  und die Querkanäle 11 sich in verschiedenen:, zuein  ander winklig verlagerten Ebenen befinden.

   Diese  Anordnung arbeitet in genau der     gleichen    Weise wie  die     erstbeschriebene        Ausführungsform.       In Fig. 9 und 10 ist eine Ausführungsform der       Erfindung    gezeigt, bei welcher selbstdichtende Ven  tile vorgesehen sind, das Ende der Welle 28 zylin  drisch ist und zur Aufnahme von zwei     nebeneinander     angeordneten, Rollenlager-Innenlaufringen 29 und 30  mit Presssitz bestimmt ist, welche bis zu einem ring  förmigen Widerlager 31 aufgeschoben werden, das  gegen eine Schulter 32 der     Welle        anliegt.     



  Die     Welle    28 ist mit einem Innenkanal     bzw.    mit  einer Innenbohrung 33 versehen, die sich von dem       einen    Ende 34 der Welle in axialer Richtung erstreckt.  Im Gegensatz zum Kanal 8 der ersten     Ausführungs-          form:

      enthält der Kanal 33     kein        gesondertes    Führungs  rohr, sondern bildet selbst     einen        Strömungsmittel-          hauptzuführkanal.    Ein in das .äussere     offene    Ende des  Kanals 33 eingesetztes und durch eine Mutter 36  gehaltenes Anschlussstück 35 dient zur Verbindung  mit einer Druckmittelquelle, beispielsweise mit einem  unter Druck stehenden ölbehälter.  



  Von längs des     Strömungsmittel-Zuführungshaupt-          kanals    33 in Abstand voneinander befindlichen Stellen  gehen radiale Abzweigkanäle 37 aus, welche     in    zwei  Paaren angeordnet sind, die längs der     Wedle    28 .so  verteilt sind, dass sich jedes Paar radial     innerhalb     eines der Laufringe 29 und 30, wenn diese auf der  Welle mit     Presssitz    angeordnet sind., befindet.

   Das  äussere Ende jedes     Abzweigkanals    37 mündet in eine       mit    Gewinde versehene Bohrung 38 im Umfangsteil  der Welle 28,     welche        Bohrung    ein selbstschliessendes       Ventil    enthält, das sich in einem     kurzen    .in die Boh  rung 38 eingeschraubten     zyäudrischen    Gehäuse 39  befindet.

   Das Gehäuse 39 des Ventils     weist    eine  axiale Bohrung 40 auf, die sich     .mit    der     zugeordneten     Abzweigleitung 37     in        Ausfluchtung    befindet .und die  an     ihrem    :äusseren Ende benachbart der Oberfläche  der     Welpe    verengt ist, um     eine    verengte     Auslassöffnung     zu bilden, welche als Innensitz 41 für eine     in    der       Bohrung    40     befindliche    Kugel 42 dient.  



  Die Kugel 42 wird normalerweise durch eine  Feder 43 gegen ihren Sitz 41. angedrückt, welche     sich     gegen einen :durchbohrten Stopfen 44 in der     Bohrung     40     absitützt,    wobei die Anordnung so getroffen ist,  dass, wenn die Kugel 42 .sich     auf    ihrem Sitz befindet,  so dass sich     das    Ventil in der     Schliessstellung    befindet,

    ein kleiner Teil der     Umfangsfläche    der Kugel über  die äussere     Austrittsöffnung    hinausragt und daher       geringfügig    über die     Aussenfläche    der Welle über  steht (siehe rechtes     Ventil    in     Fig.    10). Beim Auf  bringen eines Teils mit enger     Passung,    beispielsweise  der     Laufringe    29, 30, auf :die Welle, wird die Kugel  42 jedoch nach     innen    gedrückt, wobei sie von ihrem  Sitz 41 abgehoben und damit das Ventil     selbsttätig     geöffnet wird.

   Um ein     Lecken    des Druckmittels längs  des     Schraubengewindes    des     Ventilgehäuses,    39 zu     ver-          hindern,    ist     ein:    geeigneter     Dichtungsring    45 vorge  sehen.  



  Wie bei der ersterwähnten Ausführungsform sind  flache ringförmige Nuten 46 vorgesehen, die sich um  die     Oberfläche    der Welle 28     herum    am äusseren Aus-      lass jedes     Abzweigkanals    37 erstrecken, um die     Ver-          teilung    des.     Druckmittels    zu     erleichtern.     



  Zur Montage werden die beiden Laufringe 29  und 30 mit Presssitz auf das Ende der Welle 28 so  aufgebracht, dass jeder die     Aussenöffnungen    eines  Paares der     Abzweigkanäle    37 bedeckt und die ent  sprechenden Kugeln 42 niederdrückt, was zur Folge  hat, dass die den.     .erwähnten        Abzweigkanälen    zugeord  neten     Ventile    offen bleiben.

   Wenn später die Lauf  ringe 29 und 30 von der Welle     abgezogen,    werden  sollen, wird Öl unter Druck oder ein anderes Druck  mittel     zu    den aneinander anliegenden Flächen der  Laufringe und der Welle über den Druckmittel  zufuhrhauptkanal 33 und jede der     Abzweigleitungen     37     zugeführt.    Hierdurch wird in an sich bekannter  Weise der Ruhesitz der Laufringe 29 und 30 aufge  hoben, so dass mit Hilfe einer geeigneten, hydrau  lischen Schraub- oder anderen     Abziehvorrichtung,     von der ein Teil bei 43     dargestellt    ist und die hinter  dem innersten Laufring 30 oder hinter dem Wider  lager 31 angreift,

   beide     Laufringe    leicht und weich  von der Welle abgezogen werden können. Bei diesem  Abziehen wird natürlich, wenn die Laufringe axial  nach aussen bewegt werden, eine Stelle erreicht, an  welcher der     innerste        Laufring    30     zwar    noch     nicht    von  der Welle 28 abgezogen ist, jedoch die innerste Ab  zweigleitung freigegeben hat, wie in Fig. 10 gezeigt.

    Durch die vorgesehenen     Ventile    wird jedoch dieser  innerste Abzweigkanal, sobald seine äussere Austritts  öffnung freiliegt, durch das Kugelventil 42 selbsttätig  abgeschlossen, das auf seinen Sitz 41     zurückkehrt,     wodurch das Austreten des     Drucköls    bzw. des ver  wendeten Druckmittels     verhindert    wird. Die gleiche  Wirkung tritt ein, wenn die     Kugelventile    jedes der  anderen     Abzweigkanäle    37     aufeinanderfolgend    wäh  rend des Abziehvorgangs freigegeben werden.  



  Innerhalb des Rahmens der     Erfindung    kann jede  gewünschte Zahl, die grösser als Eins ist, von solchen       Abzweigkanülen    37 in der Welle vorgesehen werden.  Im allgemeinen ist es .erforderlich, eine ausreichende  Anzahl von in Abstand voneinander befindlichen Ab  zweigkanälen     vorzusehen,    so dass die Anwendung  eines Strömungsmitteldrucks auf jedes der Ruhesitz  teile während des Abziehvorgangs aufrechterhalten  werden     kann,    bis jedes der erwähnten Teile endgültig  von der Welle abgezogen worden ist, so dass die An  ordnung von selbstschliessenden Ventilen entsprechend  der letztbeschriebenen     Ausführungsform    besonders  für Wellen von zylindrischer Form geeignet ist.  



  Um den Weg zu     verringern,    um welchen     die     Ruhesitzteile bewegt werden müssen, bevor sie von  der Welle     freikommen,        kann    diese in     an:    sich be  kannter Weise mit     Abstufungen        ausgebildet    werden,  so dass die innersten Teile sich .auf Wellenabschnitten,  ,die stufenweise     geringfügig    grössere Durchmesser  haben,     befinden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Erleichterung des Abziehens einer Anzahl von Teilen, die mit Ruhesitz auf einer Welle angeordnet sind, gekennzeichnet durch einen einzigen, sich axial erstreckenden Druckmittelzufuhr- kanal in der Welle, von dem Abzweigkanäle zur Oberfläche der Welle führen, für die Zufuhr von Druckmittel zu den auf ihr mit Ruhesitz angeord neten Teilen, um deren Abziehen zu erleichtern, den Abzweigkanälen zugeordneten Absperrmittel', durch welche verhindert wird oder werden kann,
    dass Druckmittel zu dem zugehörigen Abzweigkanal ge langt oder aus diesem ausströmt, wenn dessen Aus lass nicht durch einen Ruhesitzteil bedeckt ist. UNTERANSPRUCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrmittel so betätigt werden können, dass wechselweise Druckmittel, z. B. Drucköl, den Auflageflächen der einzelnen Ruhe sitzteilen zugeführt werden kann.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrmittel durch ein drehbar innerhalb des sich axial erstreckenden Kanals der Welle angeordnetes Führungsrohr gebildet wer den, das über seine Länge mit einer Anzahl Öffnun gen versehen ist, durch welche das, Innere des Zu führungsrohres wechselweise dadurch. mit den ver schiedenen Abzweigkanälen in Verbindung gebracht werden kann, dass es in verschiedene Winkelstellungen gebracht wird. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigkanäle alle in der gleichen Ebene angeordnet sind und die Öffnungen im Zuführungsrohr in verschiedenen Winkelstellun gen um die Achse des Rohrs herum angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen im Zuführungs rohr alle in der gleichen, durch die Achse desselben gelegten Ebene angeordnet sind und! die Abzweig kanäle in der Welle in verschiedenen Winkelstellun gen um die Achse der Welle herum angeordnet sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Dichtungsmittel vorgesehen sind, welche das Lecken von Druckmittel verhindern und gewährleisten, dass das letztere jeweils der Auflage- fläche von nicht mehr als einem der Ruhesitzteile für jede bevorzugte Winkelstellung des drehbaren Zu führungsrohrs zugeführt wird. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle in, einem verjüngten Endbeil der Welle verlaufen, auf welchem die Ruhe sitzteile mit sich entsprechend verjüngenden Bohrun gen angeordnet sind. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Abzweigkanal von einem gesonderten selbstschliessenden Kugelventil beherrscht wird, das durch die Anbringung eines Teils mit enger Passung auf der Welle so, dass letzterer den Auslass des Abzweigkanals bedeckt, geöffnet werden kann. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelventil: eine Kugel auf- weist, die bei nichtmontiertem Ruhesitzteil durch Federdruck auf einem um den Aussenauslass des Abzweigkanals vorgesehenen Sitz .gehalten wird, um diesen Auslass zu verschliessen, in welcher Stellung die Kugel geringfügig über den benachbarten Teil der Oberfläche der Welle hinausragt, wobei der erwähnte Auslass dadurch ,geöffnet werden kann, dass die Kugel nach innen gedrückt wird, was durch das Anbringen des mit Presssitz auf der Welle anzu ordnenden Teils .geschehen kann. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kugelventil eine separate, in den äusseren Endteil des, entsprechenden Abzweig kanals eingesetzte Einheit ist. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der mit Ruhesitz auf der Welle angeordneten Teile die Auslässe von minde stens zwei Abzweigkanälen bedeckt.
CH361963D 1957-03-30 1958-03-18 Einrichtung zur Erleichterung des Abziehens von auf einer Welle mit Ruhesitz angeordneten Teilen CH361963A (de)

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