CH359752A - Schallführung für elektroakustische Wandler - Google Patents
Schallführung für elektroakustische WandlerInfo
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- G10K11/02—Mechanical acoustic impedances; Impedance matching, e.g. by horns; Acoustic resonators
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Description
Schallführung für elektroakustische Wandler Die Erfindung betrifft eine Schallführung für elektroakustische Wandler, insbesondere für Laut sprecher und Mikrophone, deren Mantelfläche eine Rotationsfläche ist.
Zur Erreichung bestimmter Abstrahlungsverhält- nisse vor z. B. elektrodynamisch angetriebenen Mem branen werden Schallführungen benötigt, wofür ausser einer ebenen Wand auch schon ein Horn mit dem Öffnungsgesetz S=So (1 +a".x)n vorgeschlagen wurde, wobei n die Zahlenreihe 2, 4, 6 usw. durchlaufen.
Wegen der weitgehenden Resonanzfreiheit sowie starker Erhöhung des Strahlungswiderstandes werden bevorzugt Exponentialhörner mit dem Öffnungsgesetz s - SO . ea.x benutzt. Schallführungen der genannten Art besitzen den Nachteil, dass sie nur dann einwandfrei arbeiten, wenn sie eine unendliche Länge besitzen. Da dies praktisch nicht verwirklichbar ist, werden bekanntlich derartige Hörner nach Erreichen eines bestimmten Endquerschnittes abgeschnitten.
Die dadurch be dingten Nachteile bestehen im wesentlichen darin, dass eine nach den hohen Frequenzen zunehmende uner wünschte Richtwirkung zu beobachten ist und dass Anpassungsschwierigkeiten durch einen Sprung im Verlaufe des akustischen Widerstandes auftreten, worin die bekannten Nachteile für Fehlanpassungen begründet liegen.
Die beschriebenen Nachteile lassen sich gemäss vorliegender Erfindung dadurch vermeiden, dass zur Erzielung einer endlichen Trichtertiefe bei Wahrung der Vorteile einer die Rotationsmantelfläche erzeugen den Exponentialkurve eine derartige funktionentheo- retische Abbildung dieser Kurve die Erzeugende der Rotationsfläche ist, dass eine Halbebene einer xy- Ebene auf einen endlichen Streifen einer uv-Ebene transformiert wird.
Die Abbildung einer Halbebene, in der die Man telkurve des Exponentialhornes liegen möge, auf einen Streifen bestimmter Breite wird durch eine Reihe von Funktionen geleistet. Die Streifenbreite kann durch eine zweite, z. B. lineare Abbildung, deren Form sich aus den akustischen Randbedingungen ergibt, auf die Mindesttrichterlänge als Funktion der Grenz- wellenlänge gedehnt werden.
Beispielsweise ist die Funktion W= Z zur Abbildung des unendlich langen Exponentialhor- nes auf eine endliche Länge geeignet. Die Kurven funktion der Erzeugenden des Mantels des unendlich langen Hornes in der komplexen z-Ebene lautet:
EMI0001.0045
wobei
EMI0001.0046
Durch die Funktion w = log II wird die obere Halbebene (Fig. 1) der beiliegenden Zeichnung, welche die z-Ebene darstellt und in wel cher die den Mantel des Exponentialtrichters erzeu gende Kurve liegt, auf den Streifen 0-i ,-t der w- Ebene abgebildet (Fig.2)
. In diesem Streifen muss nun auch die gesuchte Mantelkurve liegen. Sie ergibt sich rechnerisch aus Gleichung I und 1I zu
EMI0001.0059
Die Trennung von Real- und Imaginärteil liefert die Gleichung der erzeugenden Mantelkurve in Para- meterdarstellung
EMI0002.0004
wobei a, <I>b</I> und c Faktoren darstellen, die noch zu bestimmen sind.
Sie errechnen sich aus folgenden Gleichungen:
EMI0002.0008
Der Faktor a ergibt sich also aus dem für eine gegebene Grenzfrequenz benötigten Austrittsquer schnitt. Der Anfangsquerschnitt wird durch die Grösse b festgelegt, während c sich aus der benötigten Horn mindestlänge für die gewählte Grenzwellenlänge er rechnet.
Für den Spezialfall A.o = 33 cm, x. = 1 cm, y = 0,19 nehmen die genannten Faktoren nachfolgende Werte an: a=2,38, b= 1,0, c=7,5. Diese Werte in der erzeugenden Mantelkurve, in Parameterdarstellung eingesetzt, liefern folgende Gleichungen: <I>u -</I> 1,19 - In<I>[x-' + 27,8 (in x) ] + 1</I>
EMI0002.0012
Fig. 3 zeigt eine Schallführung, die nach der oben angegebenen Methode ermittelt wurde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schallführung für elektroakustische Wandler, ins besondere für Lautsprecher und Mikrophone, deren trichterförmige Mantelfläche eine Rotationsfläche ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer endlichen Trichtertiefe bei Wahrung der Vorteile einer die Mantelfläche erzeugenden Exponentialkurve eine derartige funktionentheoretische Abbildung die ser Kurve die Erzeugende der Rotationsfläche ist, dass eine Halbebene einer xy-Ebene auf einen endlichen Streifen einer uv-Ebene transformiert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Schallführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die konforme Abbildung der Exponentialkurve eine logarithmische Funktion ist. 2. Schallführung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifenbreite der konformen Abbildung durch eine zusätzliche Abbildung, deren Form sich aus den akustischen Randbedingungen er gibt, auf die Mindesttrichterlänge als Funktion der Grenzwellenlänge gedehnt ist. 3. Schallführung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Abbildung linear ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE359752X | 1957-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH359752A true CH359752A (de) | 1962-01-31 |
Family
ID=6291259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH359752D CH359752A (de) | 1957-06-06 | 1958-05-20 | Schallführung für elektroakustische Wandler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH359752A (de) |
-
1958
- 1958-05-20 CH CH359752D patent/CH359752A/de unknown
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