CH358909A - Kajütenbett - Google Patents

Kajütenbett

Info

Publication number
CH358909A
CH358909A CH358909DA CH358909A CH 358909 A CH358909 A CH 358909A CH 358909D A CH358909D A CH 358909DA CH 358909 A CH358909 A CH 358909A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bed
rods
bunk
trays
beds
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Minder Oskar
Original Assignee
Oskar Minder Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oskar Minder Fa filed Critical Oskar Minder Fa
Publication of CH358909A publication Critical patent/CH358909A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/20Multi-stage bedsteads; Bedsteads stackable to multi-stage bedsteads

Landscapes

  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description


      Kajütenbett       Das Bestreben nach besserer     Raumausnützung     hat dem     Kajütenbett    in das Leben und in die Woh  nung des modernen Menschen Eingang verschafft.  Dabei wurde versucht,     Kajütenbetten        zu    schaffen,  welche bei Änderung der ihre Einführung bedingen  den zwingenden Verhältnisse in normale     Doppel-          oder    Einzelbetten umgebaut werden konnten.

   Ein all  gemeiner Nachteil solcher Betten lag in der Schwierig  keit bei der Erreichung der notwendigen     Stabilität     und in dem Umstand, dass nach Umbau von als vollwer  tige     Kajütenbetten    geltenden Liegestätten in     Doppel-          oder    Einzelbetten meist verschiedene unbrauchbar  oder überflüssig gewordene Bestandteile verworfen  werden mussten.  



  Zweck der Erfindung ist nun, ein     Kajütenbett    zu  schaffen, welches bei leichter und     einfacher    Konstruk  tion die erforderliche Stabilität besitzt, dabei aus  schliesslich aus solchen Teilen besteht, welche auch  nach dem Umbau weiter verwertet werden können.  Das Neue beim erfindungsgemässen     Kajütenbett    be  steht darin, dass an zur Aufnahme von     Tablaren    ein  gerichteten Stangen für sich     aufstellbare    und benutz  bare Bettgestelle befestigt sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Kajütenbettes    nach  der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 das     Kajütenbett    in schaubildlicher Darstel  lung,       Fig.    2 eine Einzelheit im Querschnitt und       Fig.    3 eine Befestigungsschraube.  



  Gemäss der     Fig.    1 sind zwischen dem andeutungs  weise dargestellten Boden und der nicht gezeichneten  Decke eines Raumes vier mit Stütztellern 1 ausgerü  stete Stangen 2 eingespannt. Solche Stangen sind an  sich bekannt und werden mit Vorliebe zum Anbauen  von Bücherregalen, Blumenständern und dergleichen  verwendet. Das Einspannen erfolgt meist mittels eines    in der Längsrichtung der Stange     ausschraubbaren    Tei  les. Es wird hier angenommen, dass bei den Säulen 2  die oberen Stützteller 1 an einer Schraube befestigt  und mittels derselben gegen die Decke     andrückbar     sind.  



  Im übrigen sind die bekannten Stangen in bezug  auf Material und Ausbildung sehr verschieden, es  werden sowohl Metalle, z. B. in Rohrform, wie auch       Holzstangen    und dergleichen verwendet. Gemein  sames Merkmal aller bekannten Stangen ist dagegen,  dass dieselben für die Aufnahme von     Tablaren    ein  gerichtet sind, wobei meistens Querlöcher und in diese  einsetzbare oder     einhängbare    Halteelemente verwen  det werden.- Rein beispielsweise werden beim dar  gestellten     Kajütenbett        Holzstangen    mit einem quadra  tischen Querschnitt gezeigt (siehe auch     Fig.    2).

   In der  Längsmittellinie jeder Seite ist eine halbzylindrische  Rinne 3 eingeschnitten und es sind Querlöcher 4 vor  gesehen, welche in     abwechselnder    Reihenfolge am  Boden der Rinnen 3 zweier     einander    gegenüberliegen  der Seiten münden und zur Aufnahme der erwähnten  Halteelemente für     Tablare    dienen. Der besseren An  schaulichkeit halber ist in der     Fig.    1 ein     Tablar    5  eingezeichnet, ohne gleichzeitig auch die dazugehö  renden Halteelemente aufzuzeigen.  



  An den Stangen 2 sind nun in der Art und Lage  der Bettgestelle von bekannten     Kajütenbetten    zwei  Bettgestelle 6 an sich herkömmlicher Bauart befestigt,  indem die Kopf- bzw. Fussteile 7 der Bettgestelle 6 an  den an ihnen anliegenden Stangen 2 angeschraubt sind.  Zu diesem Zwecke können beispielsweise     T-förmige     Mutterschrauben 8 (siehe     Fig.    3) verwendet werden,  deren     halbzylindrischer        Kopfbalken    9 in den Rillen 3  der Stangen aufgenommen wird.

   Man könnte ander  seits auch     Flachkopfschrauben    von der Innenseite der  Endteile der Bettgestelle durchstecken, wobei die  Muttern an     in    die Rillen 3 gelegten halbzylindrischen           Unterlagstücken    in der Form des gezeigten Kopfbal  kens 9     anliegen    würden.  



  Es könnte auch oberhalb des oberen Bettgestelles  ein     Tablar    5 angebracht sein. Zudem könnte in den  Löchern 4 eine Kordel oder andere     Abschrankung     eingehängt sein, um dem Benützer des oberen Betts  erhöhte Sicherheit zu bieten.  



  Werden die Bettgestelle 6 von den Stangen 2 ge  löst und als Doppelbett oder als Einzelbetten auf  gestellt, können die Stangen unter Zuführung wei  terer     Tablare,    z. B. als Bücherwand, Blumengestell  oder dergleichen, benützt werden.  



  Trotz der vorgesehenen     Umbaubarkeit    ist das       Kajütenbett,    z. B. infolge des     Einspannens    der Stan  gen zwischen Boden und Decke,     ausserordentlich    sta  bil und in jeder Benützungsform eine vollwertige Lö  sung des entsprechenden Problems.  



       Selbstverständlich    könnten die Bettgestelle auch  mit niedrigen     Endteilen,    oder überhaupt ohne     End-          teile,    in der unter dem Namen     Couche    bekannten  Form ausgeführt werden.  



  Man könnte ohne weiteres auch Stangen verwen  den, die nicht zum Einspannen zwischen Decke und  Boden eines Raumes bestimmt sind.    Die Stangen könnten auch näher zueinander an  geordnet sein, als in der Zeichnung dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kajütenbett mit übereinander angeordneten Liege stätten, dadurch gekennzeichnet, dass an zur Auf nahme von Tablaren eingerichteten Stangen für sich aufstellbare und benutzbare Bettgestelle befestigt sind. UNTERANSPRACHE 1. Kajütenbett nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stangen zum Einspannen zwi schen Decke und Boden eines Raumes bestimmt sind. 2. Kajütenbett nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bettgestelle unter Benützung der für die Aufnahme von Tablaren bestimmten Mit teln an den Stangen befestigt sind.
    3. Kajütenbett nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bettgestelle an den Stangen angeschraubt sind, wobei die Schrauben in für das Einhängen von Tablaren vorgesehenen Querlöchern der Stangen eingreifen.
CH358909D 1958-07-29 1958-07-29 Kajütenbett CH358909A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH358909T 1958-07-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH358909A true CH358909A (de) 1961-12-15

Family

ID=4512079

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH358909D CH358909A (de) 1958-07-29 1958-07-29 Kajütenbett

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH358909A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH358909A (de) Kajütenbett
DE810179C (de) Tisch mit Einrichtung zum Verstellen der Tischplatte in verschiedene Hoehenlagen
AT223343B (de) Möbel, insbesondere Büromöbel
DE105406T1 (de) Baueinheiten.
DE850662C (de) Holz- oder Kunststoffmoebel
AT216172B (de) Trägerstütze für Fächer und Kästchen
DE2225955C3 (de)
DE2414300C3 (de) Vorrichtung zum Befestigen eines Zeichentisches
DE1941358C3 (de) Trägerkonsole zur Halterung einer Glasplatte od.dgl
EP0406820A1 (de) Unterstand bzw. Wartehalle
AT258522B (de) Schaufenstergerät
DE19647639B4 (de) Regalsystem
AT163383B (de) Experimentierbaukasten
CH680642A5 (de)
EP0929245A2 (de) Tisch
DE202018103754U1 (de) Schrank mit gepolsterten Seitenrahmen
AT253731B (de) Anordnung, bei der ein Möbeloberteil der Höhe nach verstellbar auf mindestens zwei Tragsäulen ruht
DE7026973U (de) Buchungsmaschinentisch.
DE738174C (de) Klebepresse fuer Schuhwerk
DE484691C (de) Zusammensetzbarer Herd
DE7825717U1 (de) Rahmengestell fuer regale und schraenke
CH356961A (de) Verbindungselement zum Zusammenschliessen von Röhren oder Stäben
DE1864850U (de) Schreibtisch.
DE1911347U (de) Teppich-aufbewahrungs- und vorfuehrgeraet.
DE1989538U (de) Zerlegbares beistellmoebel.