CH355854A - Hochleistungstransformator mit radial geblechtem Kern - Google Patents

Hochleistungstransformator mit radial geblechtem Kern

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CH355854A
CH355854A CH355854DA CH355854A CH 355854 A CH355854 A CH 355854A CH 355854D A CH355854D A CH 355854DA CH 355854 A CH355854 A CH 355854A
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yoke
transverse
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Inventor
Meyerhans August
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Hochleistungstransformator      mit      radial      geblechtem   Kern Die    Erfindung   betrifft eine besondere Ausführung der    Blechung   von    Rückschlussjochen   für radial    ge-      blechte   Eisenkerne von    Hochleistungstransformatoren.   



  Der Rückschluss von radial    geblechten   Eisenkernen ermöglicht eine sehr geringe Jochhöhe, weil es möglich ist, die    Rückschlussjoche   bei vergrösserter Breite seitlich an den Kern anstossen zu lassen. Man hat zu diesem Zweck die    Rückschlussbleche   U-förmig ausgeführt, wobei die    offenen   Enden des U mit den    Eisenkernen   verbunden werden. Die    Riickschlussjocte   werden strahlenförmig um den Eisenkern angeordnet; sie umschliessen dann die Wicklung    ringsherum.   Dies hat nun den Nachteil, dass der grösste Wicklungsdurchmesser in der Profilbreite durch die seitlich angebrachten Joche    begrenzt   ist und nicht voll ausgenutzt werden kann.

   Auch lässt sich diese Ausführung wegen der kreisförmigen Anordnung der    Rücl.schlussbleche   nicht bei    Mehrsäulentransformatoren   anwenden, da bei diesen die Joche die Verbindung der    einzelneu   Eisensäulen herstellen. 



  Ordnet man die    Rückschlussjoche   nur in einer Ebene, also nicht rundherum, an, so kann man    zwar   die Profilbreite für die Wicklung besser ausnutzen, ist dafür aber    gezwungen,   den Querschnitt der einzelnen Jochteile zu verbreitern und die Form der Querjoche so zu wählen, dass jedes    möglichst   zur Hälfte um den    Eisenkern   herumgreift. Damit aber der Fluss auch in das Joch in der ganzen Breite eintritt, muss das    Quer-      joch   mit zur    Achse   des Kernes querliegenden Platten ausgeführt werden. Die    Blechung   ist dann also quergerichtet.

   Zum besseren    Verständnis   ist diese Ausführung in den    Fig.   1 und 2 dargestellt;    Fig.   1 zeigt den Auf-,    Fig.   2 den Grundriss. Der radial    geblechte   Eisenkern ist mit 1, die Wicklung mit 4 bezeichnet. Das Joch besteht aus dem    Längsjoch   2 und den    Quer-      jochen   3. Es sind    also   zwei Längsjoche 2 und vier    Querjoche   3 vorhanden. Die Längsjoche    sind   parallel zur Kernachse geblecht,    während   die Bleche der    Quer-      joche   quer    dazu   liegen; sie haben eine    Form,   welche sich fast zur Hälfte um den Eisenkern legt.

   Diese    Form   bedingt einen verhältnismässig    grossen   Blechabfall bei der Herstellung. Ausserdem erkennt man, dass der    Streufluss   quer in die Bleche des    Querjoches      eintreten   muss. Es ergeben    sich   also bei dieser Ausführung magnetische und    fabrikatorische   Nachteile. 



  Erfindungsgemäss werden diese Nachteile nun dadurch    vermieden,   dass die eine    U-Form   bildenden    Rückschlussbleche      Querjoche   erhalten, von denen ein Teil parallel, ein Teil quer zur Säulenachse geblecht ist. Diese Ausführung beschränkt -die Teile, in denen der    Streufluss   quer in die Joche    eintritt,   und ermöglicht gleichzeitig eine bessere    Ausnutzung   der Bleche bei der Herstellung. Dies wird anhand von Ausführungsbeispielen in den    Fig.   3, 4 und 5 näher erläutert. 



  Der Eisenkern ist wieder mit 1, die Wicklung mit 4 bezeichnet. Das    Rückschlussjoch   besteht auf jeder Seite aus drei    Teilen;   dem Mittelteil mit dem    Längs-      joch   5 und dem    Querjoch   6 und den Seitenteilen mit dem Längsjoch 7 und dem Querjoch B. Das    Quer-      joch   6 ist nun parallel zur    Blechung   des    Eisenkernes   geblecht, die Querjoche 8 aber senkrecht dazu. 



  Das    ganze   Querjoch wird durch Schrauben zusammengehalten. Die    quergeblechten   Teile des    Querjoches   sind so geformt, dass sie durch die Schrauben an die    Kernsäule   angedrückt werden. Die Joche selbst besitzen hierbei einen durch die Abstandsstücke 10 bestimmten Abstand voneinander. Die    quergeblechten      Joche   bestehen aus zwei Schichten, welche    durch   weitere Abstandstücke voneinander gehalten werden und zwischen denen die    Schraubenbolzen   9 liegen, so dass eine    Längsbohrung   von Blechen unnötig wird.

   Der 

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 parallel gebleckte Teil des Querjoches ist    durchbohrt.   Die Schichthöhe h der parallel gebleckten Jochteile 6 ist so    gross   gewählt, wie es der    Beaufschlagungswin-      kel   a der äussersten    Blechschichten   am Säulenkreis erlaubt, ohne dass diese äussersten Bleche zuviel Säulenflut übernehmen. Hierbei werden die quer zur Säulenachse gebleckten Teile des    Querioches   auf ein Mindestmass beschränkt, so dass die vom    Wicklungs-      streufluss   herrührenden    Wirbelstromverluste   klein bleiben. Auch der Blechverlust bei der Herstellung ist dadurch verringert.

   Als weiterer Vorteil ergibt sich, dass auch die Längsjoche aufgeteilt sind und diese der    Säulenform   besser angepasst sind, so dass dadurch eine günstige    Kastenform   11 erreicht werden kann. Die Joche werden an der    Kernsäule   durch aufgeschweisste Winkellaschen 12 befestigt. 



  Der    Vorteil   der Anordnung    zeigt   sich auch bei der Anwendung von    Mehrsäuleniransformatoren.   In    Fig.   4 ist ein Zweisäulen-, in    Fig.   5 ein    Dreisäulen-      (Drehstrom)-Transformator   dargestellt. Die parallel gebleckten    Jochteile   6 liegen hier zwischen den Säulen und ausserdem 14 aussen, während die quergebleckten nur zwischen den Säulen 13 liegen. In der    Fig.   5 müssen die Schichthöhe und die Querschnitthöhe der    Rückschlussjoche   so gewählt werden, dass neben der mittleren Säule das 
 EMI2.23 
 des Phasenflusses vorbeifliessen kann.

   Der Querschnitt der quergebleckten Jochteile    mu'ss   also beim Drehstromtransformator dementsprechend grösser gehalten sein. Der    Beaufschlagungswinkel   a beträgt hierbei 40 bis 50 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hochleistungstransformator mit radial gebleckten Kernen und an den Enden der Kernsäule seitlich anstossenden, aus Längs- und Querteilen bestehenden, gebleckten Rückschlussjochen, welche zusammen eine U-Fonn bilden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Querjoche parallel zur Säulenachse und ein anderer Teil quer zu dieser geblecht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hochleistungstransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der parallel gebleckte Teil des Querjoches in der Mitte zwischen zwei quergebleckten Teilen liegt und das ganze Quer- joch durch Schraubenbolzen zusammengehalten ist, welche die quergebleckten Teile an die längsgebleckten andrücken. 2. Hochleistungstransfonnator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den quergebleckten Querjochteilen gehörenden Längsjoche schräg zu den übrigen Längsjochen liegen, so dass sie der Säulenform angepasst sind. 3.
    Hochleistungstransformator mit mindestens zwei Säulen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass der parallel der Säulenachse gebleckte Quer- jochteil zwischen beiden Säulen in der Mitte sowie an den äusseren Stellen der Säulen und die quergebleckten .Querteile auf beiden Seiten der parallel gebleckten Teile angebracht sind. 4. Hochleistungstransformator für Dreiphasenstrom nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichthöhe der parallel zur Säulenachse gebleckten, zwischen den Säulen liegenden Querjoch- teile auf einen Beaufschlagungswinkel von etwa 45 begrenzt sind.
CH355854D 1958-02-19 1958-02-19 Hochleistungstransformator mit radial geblechtem Kern CH355854A (de)

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CH355854T 1958-02-19

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CH355854A true CH355854A (de) 1961-07-31

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