CH354513A - Variable Drosselspule und Verfahren zu ihrem Betrieb - Google Patents

Variable Drosselspule und Verfahren zu ihrem Betrieb

Info

Publication number
CH354513A
CH354513A CH354513DA CH354513A CH 354513 A CH354513 A CH 354513A CH 354513D A CH354513D A CH 354513DA CH 354513 A CH354513 A CH 354513A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
choke coil
core
coil
consumer
magnetic material
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James Stanton Robert
Collins Rudd Wallace
Original Assignee
Magnetic Heating Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Magnetic Heating Corp filed Critical Magnetic Heating Corp
Publication of CH354513A publication Critical patent/CH354513A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/06Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by movement of core or part of core relative to the windings as a whole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Variable    Drosselspule   und    Verfahren      zu      ihrem      Betrieb   Vorliegende Erfindung betrifft eine variable Drosselspule zur Regelung hochfrequenter Starkstromkreise, insbesondere zur Regelung der von solchen Kreisen abgegebenen Heizleistungen, sowie ein Verfahren zum Betrieb der Drosselspule. 



  In hochfrequenten Heizvorrichtungen fliessen durch die Leitungen und elektrischen Vorrichtungen verhältnismässig starke Ströme, und es ist darum unzweckmässig, Vorrichtungen zu verwenden, welche    Gleitkontakte   enthalten. Anderseits werden oft leicht zu handhabende, kontinuierlich wirkende Vorrichtungen benötigt, die genau eingestellt werden können, um z. B. den Strom zu regulieren, der die Wärmeabgabe an das zu erwärmende Objekt bedingt und solcherart die erzeugte Wärmemenge zu regeln. 



  Die Stromstärke in einem Kreis kann ohne Verwendung von Kontakten mit Hilfe von variablen Drosselspulen oder Selbstinduktoren eingestellt werden, und es ist allgemein bekannt, dass die Impedanz ,einer Drosselspule, also einer Spule mit einer oder mehreren Windungen, dadurch verändert werden kann, dass man eine magnetische oder eine nichtmagnetische, aber elektrisch leitende Masse in das Magnetfeld der Spule bringt, oder daraus entfernt. Wenn z. B. ein Kupferzylinder in das Innere der Spule gebracht wird, ohne die Windungen zu berühren, wird die Impedanz der Spule stark    vermin-      dert   und praktisch auf einen sehr geringen    Wert      herabgesetzt,   wenn der Raum innerhalb der Spule mit der    Kupfermasse   weitgehend    ausgefüllt   wird.

   Dieses Hilfsmittel kann in einer Drosselspule zur Regelung von hochfrequenten Starkstromkreisen gut verwendet werden, aber man kann auf diese Weise die    Reaktanz   nur vom    Maximalwert,   den die Spule ohne    Kern   besitzt, auf einen nahe bei Null    liegenden   Wert variieren, wenn der Raum in der Spule und in der Nähe derselben mit einer solchen leitenden    nichtmagnetischen   Masse    ausgefüllt   ist. Die    Reaktanz   der Spule kann auf diese Art nicht über den Wert vergrössert werden, den sie ohne einen solchen Kern    besitzt.   



  Ist das Mittel zur Einstellung der Impedanz der Spule magnetisch, kann dadurch die Impedanz der Spule erhöht werden, und es wurde festgestellt, dass in manchen    Fällen   der Einstellbereich, den man entweder mit einem magnetischen oder einem nichtmagnetischen leitenden Glied einzeln erreichen kann, in der Praxis ungenügend ist. 



  Vorliegende    Erfindung      betrifft   eine variable Drosselspule zur Regelung hochfrequenter Stromkreise, deren Impedanz sowohl höher als auch niedriger eingestellt werden kann als der    Wert,   den die Spule ohne Kern oder sonstige Hilfsmittel hätte. 



  Die erfindungsgemässe variable Drosselspule zur Regelung hochfrequenter Starkstromkreise besteht aus einer Spule mit einer oder mehreren Windungen und einem im Inneren der Spule angebrachten, in axialer    Richtung   beweglichen Kern und ist dadurch gekennzeichnet,    dass   der Kern einen ersten Teil aufweist, der zum Teil aus    nichtmagnetischem   Material mit guter elektrischer    Leitfähigkeit   besteht und in Verlängerung dieses ersten    Teils   und damit verbunden ein zweiter Teil vorgesehen ist, der elektrisch nichtleitendes magnetisches Material enthält. 



  Die Betätigung der Drosselspule    erfolgt   derart, dass man den beweglichen Kern der    Drosselspule,   die in einen eine hochfrequente Stromquelle und mindestens einen Verbraucher enthaltenden Stromkreis eingeschaltet ist,    axial   verschiebt.    Wenn   der Kern sich in solchen Stellungen befindet,    d@ass   der innerhalb der Spule befindliche Teil desselben ganz oder zum grossen    Teil   aus dem    nichtmagnetischen   Material    besteht,   kann    die      Reaktanz   von    ihrem      Normalwert   gegen Null hin variiert werden.

   Wird der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Kern derart verschoben, dass der    innerhalb   der Spule befindliche Teil überwiegend aus magnetischem Material besteht, so kann die    Reaktanz   der Vorrichtung auf oberhalb des Normalwertes der Spule liegende Werte eingestellt werden. Befindet sich der Kern in einer solchen Lage, dass die magnetischen und die nichtmagnetischen Massen etwa zu gleichen Teilen im Innern der Spule vorhanden sind, so kann man genau    regulierte      Reaktanzwerte   oberhalb und    unterhalb   des Normalwertes erzielen. 



  Wird eine erfindungsgemässe Drosselspule in einer    Hochfrequenzheizvorrichtung   verwendet, entstehen besondere Probleme, die bei Schwachstromvorrichtungen, z. B. nachrichtentechnischen Vorrichtungen, nicht auftreten. So kann es infolge der hohen Stromstärken nötig sein,    Wasserkühlung   für das Regulierungsglied zu verwenden und wegen der geringen    Anzahl   der    Spulenwindungen   muss das Regulierungsglied mit diesen eng gekoppelt und daher sehr nahe bei diesen angebracht sein. Für solche Verwendungszwecke kann der Kern oder ein Teil desselben, und zwar vorzugsweise das    elektrich   nichtleitende magnetische Material, in einer Hülle aus isolierendem Stoff, z. B. aus Kunstharz, untergebracht sein.

   Der Kern kann    Durchflussöffnungen   enthalten zum Durchströmen eines Kühlmittels, z. B. von Wasser. Zu diesem Zweck kann das magnetische    Material   aus parallel angebrachten, mit ihren Enden aufliegenden Stäben bestehen, die voneinander durch Zwischenräume getrennt sind, die zum    Durchfluss   des    Kühlmittels   dienen. 



  In vielen Fällen ist es erwünscht, mehrere    Heiz-      leiter   von einer gemeinsamen    Hochfrequenzquelle   aus zu speisen, und es soll die jedem    Heizleiter   zugeführte Leistung einzeln einstellbar sein. Ist die Stromquelle ein    Hochfrequenzalternator,   der durch einen Motor angetrieben wird, so ist es wichtig, dass der Leistungsfaktor der Belastung nahezu Eins ist und daher die zur Einstellung der jedem Heizleiter abzugebenden Leistung dienenden    Hilfsmittel   einen möglichst geringen    Einfluss   auf den Leistungsfaktor haben.

   Soll also die    erfindungsgemässe   Drosselspule in einem eine Stromquelle und mehrere Verbraucher enthaltenden hochfrequenten Stromkreis verwendet werden, so muss man zu jedem Verbraucher parallel je eine    erfindungsgemässe   Drosselspule schalten, und will man die einem Verbraucher    zugeführte   Leistung regulieren, so ist der Kern der mit diesem Verbraucher parallel geschalteten Drosselspule axial zu verschieben. 



  Die    Erfindung   wird anhand der beigelegten Zeichnungen näher erläutert. 



     Fig.   1 zeigt eine kombiniert schematische und perspektivische Ansicht einer Ausführungsform,    Fig.   2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 2-2 der    Fig.   1,    Fig.   3 zeigt die Schaltung eines Stromkreises, in welchem die erfindungsgemässe Vorrichtung betrieben werden kann; im Stromkreis befindet sich ein    Heiz-      leiter   (Arbeitsspule) zur    Induktionsheizung   und    Fig.   4 und 5 zeigen Schaltungen anderer ähnlichem Zweck dienender Schaltungen. 



  In den    Fig.   1 und 2 ist die variable Drosselspule oder Selbstinduktor in Form einer    Spul,.   10 mit einer Windung dargestellt, die aus einem Metallkörper mit rechteckigem Querschnitt besteht mit einem zentralen Hohlraum 11. Der Metallkörper ist an einer Seite, z. B. an der Sohle,    aufgeschlitzt,   so dass ein Spalt 12 gebildet wird, dessen Seiten die  Enden  der einzigen Windung darstellen. Es können Teile 13 und 14 angebracht sein, die an die Zuführungen der    Hochfrequenzspannung   angeschlossen sind. 



  Ein Regulierungsglied in Form eines Tauchkernes 15 ist durch beliebige Tragvorrichtungen (nicht gezeichnet) getragen, so dass der Kern in beiden mit Pfeilen 16 bezeichneten Richtungen axial zur Bohrung 11 der Spule 10    bewegt   werden kann. Der Kern hat zylindrische Gestalt und einen solchen Durchmesser, dass bei richtiger Einstellung seine leitenden Teile nicht mit der Innenfläche der Bohrung 11 in Berührung kommen. 



  Wie aus    Fig.   2 ersichtlich, weist der Kern auf seiner rechten Seite einen Zylinder 17 auf aus nichtmagnetischem, gutleitendem    :Material,   wie Kupfer. Ein röhrenförmiger Behälter 18 aus Isolierstoff ist an einem Ende des Teils 17 durch eine Gewindeverbindung befestigt. Der Behälter 18 kann aus Kunstharz, z. B. Phenolharz, bestehen, das höhere Temperaturen erträgt. In diesem Behälter ist derjenige Teil des Kerns untergebracht, der aus magnetischem Material besteht; die Zeichnung zeigt eine Gruppe von festen Stäben 20, die    gepulvertes      ferro-      magnetisches   Material enthalten. Dieses kann aus    gesintertem   Oxyd bestehen, das isolierend wirkt, und zweckmässig einen niedrigen Verlustfaktor und hohen elektrischen Widerstand aufweist, wie z.

   B. das von der General    Ceramic   &    Steatite      Corp.   in Handel gebrachte     Ferramic .   Das verwendete Material soll eine grössere    Permeabilität   als 1 haben, zweckmässig ein Vielfaches dieses    Wertes.   Die magnetischen Teile sollen fein    verteilt   sein, um die Verluste niedrig zu halten. Es kann z. B.    feinverteiltes      Carbonyleisen   gemischt mit einem isolierenden Kunstharz    verwendet   werden. 



  Da während des Betriebes eine beträchtliche Wärmemenge im Kern entwickelt wird, werden Mittel zur Kühlung desselben angewendet. So kann der Metallteil 17 mit    Durchflussöffnungen   21 und 22 für die Kühlflüssigkeit und mit Zuleitungen 23, 24 zwecks Verbindung mit einer Quelle von    Kühlflüssigkeit,   z. B. Wasser, versehen sein, welche durch die Hohlräume in die Zwischenräume zwischen den Stäben aus magnetischem Material fliessen kann. 



  Wenn man den grösstmöglichen    Reaktanzwert   der Vorrichtung erzielen will, so wird der Kern in eine Stellung gebracht, in welcher die    Spulenwindung   10 denjenigen Teil des Kerns umfasst, der das magnetische Material    enthält,   so dass dieses auf beiden Seiten der Bohrung 11 so weit hinausragt, dass es den grössten Teil des die Windung 10 umgebenden 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Magnetfeldes schneidet. Um den Wert der    Reaktanz      zu   verringern, schiebt man den Kern 15 mehr nach links.

   Schiebt man den Kern 15 so weit, dass die Bohrung 11 teilweise durch das magnetische Kernmaterial und teilweise durch den Teil 17 ausgefüllt wird, kann die    Reaktanz   der Vorrichtung auf ihren Normalwert    herabgesetzt   werden, wie wenn der Kern 15 gar nicht vorhanden wäre. Wird der    Kern   15 weiter nach links bewegt, so    dass   die Bohrung 11 beinahe oder ganz durch den    metallischen   Teil 17 ausgefüllt wird, so verringert man die    Reaktanz   unterhalb diesen Normalwert. 



     Fig.   3 zeigt eine hochfrequente Stromquelle 30, die aus einem    Vakuumröhrenoszillator   oder einem Motorgenerator bestehen kann. An diese Quelle ist ein Stromkreis angeschlossen, enthaltend eine erfindungsgemässe variable Drosselspule 31, die, wie gezeichnet, mehrere Windungen    besitzt   und in welcher ein Kern 15 axial beweglich angebracht ist, wie der Kern 15 in    Fig.   1 und 2. 



  Die Stromquelle erzeugt vorzugsweise einen Strom von der Frequenz 9 bis 500 Kilohertz und die Drosselspule 31 ist von der Stromquelle 30 magnetisch entkoppelt oder    isoliert.      Fig.   3 zeigt die Drosselspule 31 parallel mit dem Heizleiter 32 geschaltet, der die Form einer Arbeitsspule hat und für induktive Heizung verschiedener Art verwendet werden kann. Die Stromquelle 30 kann    Mittel   umfassen zur schrittweisen Regelung der an die Spule 32 fliessenden Leistung. In diesem Falle kann die Vorrichtung 31 zur Feineinstellung des durchfliessenden Stromes verwendet werden, die eine Regulierung um Prozente ermöglicht, z. B. im Bereich von 25 Prozent    Tiber   oder unter einem gegebenen Wert.

   Wird die Vorrichtung 31 derart betrieben, dass ihre    Reak-      tanz   verringert wird, d. h. der leitende Teil 17 in die Spule geschoben, fliesst durch den Heizleiter weniger Strom und mehr durch die    erfindungsgemässe   Drosselspule 31, wenn demgegenüber die Vorrichtung 31 so betrieben wird, dass ihre    Reaktanz   steigt, also der magnetische Teil des Kerns in die Spule geschoben wird, so wird weniger Strom durch die Drosselspule 31 und mehr durch den Heizleiter 32 fliessen. 



  An Stelle eines    induktiven   Heizleiters kann im Stromkreis ein anderes Hilfsmittel zur Wärmeerzeugung verwendet werden. Die Spule 32 kann z. B. durch einen Widerstandsheizkörper    ersetzt   werden, wie in    Fig.   4 gezeigt. Die Stromquelle 30 ist mit den Kontakten 35 und 36 verbunden, die an einander gegenüberliegenden Seiten einer in der fortschreitenden Länge des Metallrohres 37 befindlichen Spalte anliegen, so dass der Strom die Kanten der Spalte durch    Widerstandsheizung   erwärmt in dem Masse, wie die Kontakte sich dem Ende der Spalte an der Schweissstelle 20 nähern. Eine solche Widerstandsheizung kann auch an Stelle der in    Fig.   5 gezeichneten Spulen 32 treten. 



  Abgesehen von dem soeben beschriebenen Heizkörper, der auch durch eine Heizspule 32    ersetzt   werden kann, unterscheidet sich die in    Fig.   4 ge- zeigte Vorrichtung von der in    Fig.   3 gezeigten dadurch, dass die variable Drosselspule 31 unterschiedlich angebracht ist. Gemäss    Fig.   4 ist die    hoch-      frequente   Stromquelle 30 zum Heizkörper durch die damit in Serie geschaltete variable Drosselspule 31 verbunden. 



  Das in    Fig.   4 gezeigte    Verfahren   zum Betrieb der    erfindungsgemässen      Drosselspule   31 unterscheidet sich teilweise von demjenigen, das    in      Fig.   3 gezeigt wurde, indem hier die    Erhöhung   der    Reaktanz   der Drosselspule 31 den Heizstrom im    Heizleiter   erniedrigt. In anderer Hinsicht    entspricht   die in    Fig.   4 gezeigte Betriebsweise derjenigen von    Fig.   3. 



     Fig.   5 zeigt die Schaltung    einer      Einrichtung,   in welcher die hochfrequente elektrische Leistung von einer    Generatoranordnung   40 an eine    Mehrzahl   von    Heizleitern   oder Arbeitsspulen 32    geliefert   wird. Der Motor 41 des Generators 40 wird von einer hier nicht dargestellten Leitung gespeist und treibt den    Alternator   oder Generator 42. Der Generator 42    liefert   elektrische Leistung, beispielsweise von 9600 Hertz an die Leitungen 43 und 44.

   Alle    Heizspulen   32 sind an die Leitungen 43 und 44 und demgemäss an den Generator 42, in Serie mit der angezapften Spule 45 angeschlossen, die zur Roheinstellung der an die Heizspulen 32 abgegebenen Leistung verwendet werden kann. 



  Der Generator 42 muss aus dem Fachmann bekannten Gründen eine solche Belastung haben, deren Leistungsfaktor    möglichst   nahe bei Eins ist. Die parallel zu jedem, aus der angezapften Spule 45 der variablen Drosselspule 31 und der    Heizspule   32 bestehenden Kreis angebrachten Kondensatoren 46 bilden    eine   Mehrzahl von parallelen Schwingungskreisen mit solchen Bestandteilen, die, wenn sie zur Resonanz mit der Frequenz des vom Generator 42    gelieferten   Stromes gebracht sind, auch eine solche Belastung des Generators 42 darstellen, deren Leistungsfaktor im wesentlichen gleich    Eins   ist. 



  Man soll im allgemeinen die Möglichkeit haben, die an einen Gegenstand abgegebene    Heizleistung   im Feld jeder    einzelnen      Heizspule   fein zu regulieren. Die Regelung der Leistung des Generators 42    wirkt   sich    gleichzeitig   auf alle Spulen 32 aus und die Spulen 45 erlauben nur eine rohe Regelung und haben ausserdem bewegliche Kontakte. Um also eine individuelle Feineinstellung der Leistung jeder einzelnen Station ohne Verwendung von Kontakten zu    erzielen,   werden mehrere erfindungsgemässe Drosselspulen 31 in den Verbraucherkreis geschaltet, und zwar je eine Drosselspule 31 parallel zu jeder    Heiz-      spule   32. 



  Die Parallelschaltung der Drosselspulen ist ihrer Serienschaltung vorzuziehen, da die Regulierung von    in   Serie geschalteten Drosselspulen recht grosse Änderungen im Leistungsfaktor des Verbraucherkreises    hervorrufen   würde. Hingegen kann    eine      mit   der Heizspule 32 parallel geschaltete Drosselspule 31, wie sie aus    Fig.   5 ersichtlich ist, in ihrem vollen Bereich    reguliert   werden, ohne dass der Leistungs- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

    faktor   eine solche Änderung erleiden würde, die den zufriedenstellenden Betrieb des    Motor-Generators   in Frage stellt. 



  Mit Hilfe der beschriebenen    Schaltungen   ermöglicht die beschriebene Drosselspule die Höhe der an die Arbeitsstelle gelieferten Leistung durch eine sehr einfache Konstruktion, ohne Unterbrechung des Stromes fein zu regulieren. So ist diese Vorrichtung gut geeignet, überall dort verwendet zu werden, wo die verbrauchte Leistung von Zeit zu Zeit oder ständig    variiert   werden muss, ohne die Stromquelle nachteilig zu beeinflussen und ohne von der gleichen Stromquelle    gespeiste      andere   Stromkreise zu stören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Variable Drosselspule zur Regelung hoch- frequenter Starkstromkreise, bestehend aus einer Spule mit einer oder mehreren Windungen und einem im Innern der Spule angebrachten, in axialer Richtung beweglichen Kern, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern einen ersten Teil (17) aufweist, der aus nichtmagnetischem Material mit guter elektrischer Leitfähigkeit besteht und dass in Verlängerung dieses ersten Teils und damit verbunden ein zweiter Teil (18) vorgesehen ist, der elektrisch nichtleitendes magnetisches Material (20) enthält.
    II. Verfahren zum Betrieb der Drosselspule nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den beweglichen Kern der Drosselspule, die in einem eine hochfrequente Stromquelle und mindestens einen Verbraucher enthaltenden Stromkreis eingeschaltet ist, axial verschiebt. UNTERANSPRÜCHE 1. Drosselspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Teile des Kerns Öffnungen zum Durchströmenlassen eines Kühlmittels aufweist. 2. Drosselspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische nichtleitende magnetische Material in einer Hülle aus isolierendem Stoff untergebracht ist. 3.
    Drosselspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Material aus einer Mehrzahl von parallel angebrachten Stäben besteht, die voneinander durch Zwischenräume getrennt sind, die zum Durchströmenlassen eines Kühlmittels dienen. 4. Drosselspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Material aus gesintertem Oxyd besteht. 5. Drosselspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Material aus in Isolierstoff eingebetteten feinverteilten Teilen besteht. 6. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspule parallel zum Verbraucher geschaltet ist. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspule in Serie mit dem Verbraucher geschaltet ist. B. Verfahren nach Patentanspruch 1I, bei einem Stromkreis, in dem eine Stromquelle und mehrere Verbraucher vorhanden sind, und parallel zu jedem Verbraucher eine Drosselspule angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Regelung der aufgenommenen Leistung eines Verbrauchers der Kern der mit diesem Verbraucher parallel geschalteten Drosselspule axial verschoben wird.
CH354513D 1957-02-28 1958-02-07 Variable Drosselspule und Verfahren zu ihrem Betrieb CH354513A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US354513XA 1957-02-28 1957-02-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH354513A true CH354513A (de) 1961-05-31

Family

ID=21882758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH354513D CH354513A (de) 1957-02-28 1958-02-07 Variable Drosselspule und Verfahren zu ihrem Betrieb

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH354513A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3040028C2 (de) HF-Siegeleinrichtung zum Versiegeln von Verpackungsmaterial
DE69723435T2 (de) Steuerbarer induktor
DE69107548T2 (de) Vorrichtung zum induktiven Erwärmen.
DE2002192A1 (de) Hochspannungstransformator mit unterteiltem Kern
DE3873632T2 (de) Induktionsheizgeraet.
EP3329739B1 (de) Induktor und induktoranordnung
DE4423992C2 (de) Elektromagnetischer Generator für schnelle Strom- und Magnetfeld-Impulse und seine Verwendungen
DE1589992B2 (de) Magnetspule aus supraleitendem Material
DE2556119A1 (de) Stabilisierungsanordnung
DE69719975T2 (de) Steuerbarer induktor
DE1136033B (de) Hochfrequenzofen fuer Induktionserhitzung
DE1464646B2 (de) Vorrichtung zur formung von werkstuecken durch anwendung magnetischer impulsenergie
CH354513A (de) Variable Drosselspule und Verfahren zu ihrem Betrieb
DE702814C (de) Regelbare Loeschinduktivitaet fuer den induktiven
DE3151203C2 (de)
DE4201775A1 (de) Vorrichtung zur niederfrequenten induktiven durchlauferwaermung eines fluids mit elektrolytischer leitfaehigkeit
DE765499C (de) Vorrichtung zum elektro-induktiven Oberflaechenerhitzen von Hohlkoerpern
DE892216C (de) Einrichtung zur Regelung der Spannung an den Elektroden eines Hochfrequenz-Behandlungssystems
DE1464646C (de) Vorrichtung zur Formung von Werkstuk ken durch Anwendung magnetischer Impuls energie
DE69113133T2 (de) Vorrichtung zur Anregung einer Gaslaser-Entladung.
DE921390C (de) Hochfrequenzspule mit veraenderbarer Induktivitaet
AT95014B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erhitzen bzw. Schmelzen von Materialien auf elektrisch-induktivem Wege mit Hochfrequenzströmen.
DE1933696U (de) Transformator.
DE398872C (de) Elektrischer Induktionsofen
DE977497C (de) Geraet zur elektrischen Widerstandserwaermung, insbesondere Schweissgeraet