CH351007A - Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Verbraucherleistungen - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Verbraucherleistungen

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CH351007A
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CH
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transistors
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series
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control circuit
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Inventor
Sichling Georg Dr Dipl-Ing
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/12Modifications for increasing the maximum permissible switched current
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
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    • H03K17/10Modifications for increasing the maximum permissible switched voltage

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Description


  Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Verbraucherleistungen    Um die einem Verbraucher zugeführte elektrische  Leistung zu steuern, gibt es im wesentlichen zwei  Möglichkeiten, und zwar einerseits eine Abstufung  der Leistung und anderseits     eine    periodische Unter  brechung der Leistungszufuhr mit Abstufung des       Verhältnisses    von Ein- und Ausschaltdauer. Diese  letztere     Möglichkeit    ist bisher deshalb wenig ange  wendet worden, da die Schaltelemente, die     hierzu     nötig waren, wie z. B. mechanische Kontakte oder  Röhren, im Hinblick auf Betriebssicherheit bzw. Wir  kungsgrad und Lebensdauer zu wünschen übrig liessen.

    Steuert man jedoch die Leistung mittels Transistoren,  so     erweist    sich die bisher unvorteilhafte Methode als  die bei weitem zweckmässigste, da sie es gestattet, die  einzelnen Transistoren mit verhältnismässig sehr  hohen Leistungen zu belasten. Ein derart betriebener  Transistor wird als Schalttransistor bezeichnet und  arbeitet im Dauerbetrieb nur auf den     Endabschnitten     seiner Arbeitsgeraden, welche bis auf diese Abschnitte  ausserhalb der Verlusthyperbel liegt. Dieser ausser  halb der Leistungsgrenze des Transistors liegende Be  reich wird so rasch übersteuert, dass eine übermässige  Erwärmung nicht auftreten kann.

   Praktisch erfolgt  also tatsächlich eine Steuerung der Leistung mit     Hilfe     der Steuerung des Verhältnisses der     Öffnungs-    zur  Schliesszeit. Die bei mechanischen Kontakten auftre  tenden Schwierigkeiten fallen beim Transistor von  vornherein weg.  



  Um auch grössere Spannungen und/oder Ströme  beherrschen zu können, wird eine Reihen- und/oder  Parallelschaltung von Schalttransistoren vorgenom  men. Hierbei ergeben sich beträchtliche Schwierig  keiten wegen der Notwendigkeit, sämtliche Transi  storen gleichmässig zu belasten. Besonders streng ist  diese Forderung bei der     Reihenparallelschaltung,    wo  ungleichmässige Belastungen entweder dazu     führen,     dass ein Teil der Transistoren nicht voll     ausgenützt       ist oder aber, was noch unangenehmer ist,     dass    Über  lastungen einzelner Transistoren eintreten.

   Man  könnte sich nun dadurch helfen, dass man keine     echte          Reihenparallelschaltung,    sondern eine     Parallelschal-          tung    von Reihen vornimmt, d. h. auf Querverbin  dungen der Reihen untereinander verzichtet. Dann  kann man in den einzelnen Reiheneine gleichmässige  Spannungsverteilung bei gleichem     Strom    durch Vor  widerstände     in    Steuer- und Arbeitskreisen sowie durch  Nebenwiderstände zu den Transistoren erreichen.

    Diese Widerstände sind wegen der Verschiedenheit  der Kennlinien der Transistoren in jeder Reihe für  sich einzustellen, so dass sich im allgemeinen ungleiche  Potentialverhältnisse an einander entsprechenden  Transistoren jeder Reihe ergeben und die Ströme der  Reihen nicht     übereinstimmen.    Daher muss auch jeder  einzelne Transistor aus einer besonderen Steuer  spannungsquelle, wobei es sich im     allgemeinen    um  eine Sekundärwicklung eines Steuertransformators  handeln wird, gesteuert werden. Auf diese Weise er  gibt sich eine mit     verhältnismässig    grossem     Aufwand     verbundene Anordnung,     ganz    abgesehen von den be  trächtlichen Energieverlusten in den Widerständen.  



  Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steue  rung von elektrischen Verbraucherleistungen mittels  mehrerer steuerbarer Halbleitervorrichtungen in  Reihenparallelschaltung, die sich von dem     Bekannten     dadurch unterscheidet, dass über den Parallelschaltun  gen je ein     Symmetrierwiderstand    sowie pro Halbleiter  vorrichtung ein einstellbarer     Steuerkreisvorwiderstand     vorhanden ist, um Spannung und Strom sämtlicher  steuerbarer Halbleiter     wenigstens        annähernd    gleich  gross zu halten. Als steuerbare Halbleiter werden vor  teilhaft Transistoren vorgesehen.

   Die     Symmetrierwider-          stände    liegen hierbei zweckmässig in     Reihe    und je  einer Gruppe von parallel geschalteten Transistoren  ist mit     Vorteil    einer von ihnen zugeordnet. Damit      ergibt sich in der gesamten Reihenparallelschaltung  bereits eine gleichmässige     Spannungsverteilung.    Die       Symmetrierwiderstände    werden zu diesem Zweck vor  teilhaft so     gross    bemessen, dass im Sperrzustand die  Summe der     Kollektorströme    aller Transistorreihen  z. B. ein Zehntel des Stromes durch die     Symmetrier-          widerstände    beträgt.

   Mit Hilfe der     Steuerkreisvor-          widerstände    wird zweckmässig bei jedem Transistor  im     Durchlass    eine Kennlinie eingestellt, bei der der  betreffende Transistor in Sättigung arbeitet und den  gleichen Strom wie die übrigen führt. Es ist hierbei       darauf    zu achten, dass die Leistungshyperbel nicht  überschritten wird, d. h. der     Sättigungsknick    muss ge  nügend weit vor dem Bereich     unzulässiger    Belastung  liegen.

   Dank der übereinstimmenden Spannungen  und Ströme ist damit eine Reihenschaltung     parallel     geschalteter Transistoren, d. h.     eine    echte Reihen  parallelschaltung,     möglich.    Diese     Schaltanordnung     gestattet es, die parallel liegenden Transistoren aus  einer gemeinsamen Sekundärwicklung des Transfor  mators zu steuern. Zusammen mit dem     Fortfall    der       Vorwiderstände    im Arbeitskreis und der Nebenwider  stände tritt also eine ganz erhebliche Ersparnis an  Schaltelementen ein.  



  Zur Steuerung werden vorzugsweise Impulse  wechselnder Polarität herangezogen, die vom Steuer  transformator über Ventile, welche eine Gleichrichtung  der Impulse vornehmen, an die Steuerelektroden der  Transistoren     übertragen    werden. Durch     Anderung     des     Tastverhältnisses    der Impulse kann dann die  Leistung im Verbraucherkreis beeinflusst werden.  



  Für die Sperrung der Schalttransistoren gibt es  drei     grundsätzliche    Möglichkeiten, und zwar kann  man den Basisstrom zu Null machen, d. h. die Ver  bindung zwischen Basis und     Emitter    unterbrechen,  oder Basis und     Emitter    kurzschliessen, wodurch die  Basisspannung zu Null wird, oder schliesslich den       Kollektorreststrom    über die Basis abziehen, so dass  der     Emitterkreis        stromlos    wird. Dieser letztere Sperr  zustand ist am vorteilhaftesten, da hierbei die Durch  bruchspannung des gesperrten Transistors     ganz    er  heblich erhöht wird.

   Um den     Emitterstrom    zu Null  zu machen, ist es erforderlich, der Basis eine geringe       Vorspannung    gegenüber dem     Emitter    mit entgegen  gesetzter Polarität wie am Kollektor zu geben. Der       Kollektorreststrom    fliesst dann     statt    über den     Emitter     über die Basis ab.  



  Anhand der schematischen Zeichnung sollen nun  nähere Einzelheiten der Erfindung eines Ausführungs  beispiels der Erfindung beschrieben werden. Es han  delt sich hierbei um eine Reihenschaltung von zwei  Gruppen von je drei     parallel    geschalteten Transisto  ren 10, 11, 12 bzw. 20, 21, 22, welche mit der Last  2 in Reihe an der Gleichstromquelle 1 liegen. Zur       Symmetrierung    der Spannung an den     Transistoren     dienen die beiden Widerstände 13 und 23. Die Steue  rung der Transistoren erfolgt durch Impulse von an  nähernd rechteckiger     Form    und wechselnder Pola  rität, welche den     Klemmen    3 und 4 des Steuer  transformators 5 zugeführt werden.

   Die an den Se-         kundärwicklungen    6 und 7 entstehenden Impulse  werden mit Hilfe von Ventilen 8 bzw. 9 gleichgerich  tet und bewirken die Öffnung der Transistoren, deren  Steuerelektroden sie über einstellbare Widerstände 17,  18, 19 bzw. 27, 28, 29 zugeführt werden. Wie bereits       erwähnt,    werden diese Widerstände so eingestellt, dass  sämtliche Transistoren einerseits mit     gleichem    Strom  und anderseits im     Sättigungsbereich    ihrer Kennlinien  arbeiten. Um den günstigen Sperrzustand, der durch  Verschwinden des     Emitterstromes    gekennzeichnet ist,  herbeizuführen, sind weiterhin     Gleichspannungs-          quellen    15, 25 vorgesehen.

   Im vorliegenden     Fall    han  delt es sich hierbei um Gleichrichter mit nachge  schaltetem Arbeitswiderstand R und     Glättungskon-          densator    C, welche über     Hilfstransformatoren    16, 26  aus dem Wechselstromnetz gespeist werden. Die Po  larität dieser zusätzlichen     Vorspannung    ist der Pola  rität der Öffnungsspannung entgegengesetzt, daher  müssen die     Ventile    8 bzw. 9 mit     Hilfe    von Wider  ständen 24, 14 für die zusätzliche Spannung über  brückt werden.  



  Der Typ der verwendeten Transistoren ist grund  sätzlich gleichgültig. Es sind darüber hinaus auch an  dere steuerbare Halbleiter verwendbar. Die Erfindung  ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel     be-          schränkt,    sondern kann auf die Reihenparallelschal  tung beliebig vieler Halbleiter angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Ver braucherleistungen mittels mehrerer steuerbarer Halb leitervorrichtungen in Reihenparallelschaltung, da durch gekennzeichnet, dass über den Parallelschal tungen je ein Symmetrierwiderstand (13, 23) sowie pro Halbleitervorrichtung ein einstellbarer Steuer kreisvorwiderstand (17-19, 27-29) vorhanden ist, um Spannung und Strom sämtlicher steuerbarer Halbleiter wenigstens annähernd gleich gross zu halten. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als steuerbare Halbleitervorrich tungen Transistoren verwendet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerkreisvorwiderstände (17-19, 27-29) so bemessen sind, dass sämtliche Halbleitervorrichtungen im Sättigungsbereich arbeiten. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerkreise der jeweils parallel geschalteten steuerbaren Halbleitervorrichtungen an eine gemeinsame Steuerspannungsquelle (6, 7) ange schlossen sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im gemeinsamen Steuerkreis eine zusätzliche Sperrspannungsquelle (15, 25) an geordnet ist.
CH351007D 1955-10-25 1956-10-24 Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Verbraucherleistungen CH351007A (de)

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DE351007X 1955-10-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2488084A1 (fr) * 1980-08-01 1982-02-05 Sundstrand Corp Circuit d'attaque pour transistors de puissance branches en parallele

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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