CH348014A - Schmieranlage - Google Patents

Schmieranlage

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CH348014A
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CH
Switzerland
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lubricant
timer
piston
pressure
metering
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Application number
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English (en)
Inventor
Heinzelmann Josef
Allgaier Albert
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Publication date
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Publication of CH348014A publication Critical patent/CH348014A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Schmieranlage    Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmieranlage  mit einer für alle Schmierstellen gemeinsamen     Schmier-          mittelförderpumpe    und mit     Zumessventilen    vor den  einzelnen Schmierstellen, denen ihr vorgeschaltetes       Zumessventil    bei jedem Arbeitshub eine bestimmte       Schmiermittelmenge    zuteilt, sowie mit einem an die       Schmiermittelförderleitung    angeschlossenen     Zeitschalt-          werk,    das das Arbeitsspiel von ihm nachgeordneten       Zumessventilen    regelt.  



  Die bekannten Anlagen dieser Art haben Zeit  schaltwerke, die umständlich im     Aufbau    sind und teil  weise unzuverlässig arbeiten. Bei ihnen wird z. B. das  in den     Zuteilpausen    von der Pumpe geförderte  Schmiermittel in einem Raum gespeichert, der von  einem federbelasteten, beweglichen Kolben begrenzt  ist. Wenn eine bestimmte     Schmiermittelmenge    aufge  speichert ist, öffnet der Kolben einen zu den     Zumess-          ventilen    und zu einem Steuerschieber in einer Ent  lastungsleitung für den Speicherraum führenden Ka  nal.

   Vor dem Steuerschieber ist eine Einrichtung vor  gesehen, die das Schmiermittel aus dem Speicherraum  erst dann vor den Steuerschieber treten lässt, wenn der  Druck des Schmiermittels im Speicher und vor den       Zumessventilen    so weit angestiegen ist, dass die     Zu-          messventile    mit Sicherheit angesprochen haben. Hin  ter dem Steuerschieber ist eine Drosseleinrichtung in  die Entlastungsleitung eingebaut, die das abströmende  Schmiermittel unter einem Druck hält, der den  Steuerschieber in seiner die Entlastungsleitung öff  nenden Stellung zu halten vermag.

   Die einzelnen       Durchströmquerschnitte    für das Schmiermittel sowie  die Belastungsfedern der     überströmeinrichtung    des  Speicherkolbens, des Steuerschiebers und der     Zumess-          ventile    müssen genau aufeinander abgestimmt werden,  damit ein ordnungsgemässes Arbeiten des     Zeitschalt-          werkes    erreicht wird.

      Um den     Aufbau    des     Zeitschaltwerkes    zu verein  fachen und die Betriebssicherheit der gesamten  Schmieranlage zu erhöhen, wird nach der Erfindung  vorgeschlagen, dass in das vom     Schmiermitteldruck     entgegen der Wirkung einer Feder belastete Steuer  glied des     Zeitschaltwerks    ein Entlastungsventil ein  gesetzt ist,

   das bei einem über dem     Ansprechdruck     der     Zumessventile    liegenden     Schmiermitteldruck    im       Zeitschaltwerk    einen     Schmiermittelrücklauf    freigibt  und erst bei einem unter     Ansprechdruck    der     Zumess-          ventile    abgesunkenen     Schmiermitteldruck    im Zeit  schaltwerk den     Schmiermittelrücklauf    wieder ab  sperrt.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der  Zeichnung dargestellt. Es     zeigt:          Fig.    1     halbschematisch    eine Schmieranlage mit  einer gleichmässig fördernden Schmierpumpe und mit       Zumessventilen,    die durch statischen Druckaufbau be  tätigt werden, und       Fig.    2 halbschematisch eine Schmieranlage mit  einer stossweise fördernden     Kolbenschmierpumpe    und  mit durch dynamische Druckstösse zu betätigenden       Zumessventilen,    von denen ein Teil direkt an die  Förderpumpe angeschlossen ist, also bei jedem     För-          derstoss    der Pumpe betätigt wird,

   während ein anderer  Teil der     Zumessventile    über ein     Zeitschaltwerk    an die  Schmierpumpe angeschlossen ist und nur in grösseren  Zeitabständen betätigt wird.  



  In der in     Fig.    1 gezeigten Anlage führt von einem       Schmiermittelbehälter    1 eine Saugleitung 2 in den  Saugstutzen einer     Zahnradförderpumpe    3. Diese  Pumpe ist über eine sich verzweigende Druckleitung 4  mit statischen     Zumessventilen    5 verbunden. Von der  Druckleitung 4 zweigt ausserdem eine Leitung 6 ab,  die in einen Zylinderraum 7 eines     Zeitschaltwerks    8  einmündet.

        In jedem der     Zumessventile    5 sind in einer zen  tralen, einerseits mit der Förderleitung 4 und ander  seits mit einer zu einer Schmierstelle 9 führenden  Leitung 10 verbundenen Längsbohrung 11 ein feder  belasteter Steuerkolben 12 und ein federbelasteter       Zumesskolben    13 beweglich. Ein den     Zumesskolben     13 in seiner Ruhelage umgehender Kanal 14 ist vom  Steuerkolben 12 in dessen linker Endlage freigegeben.  Der Steuerkolben 12 hat eine gegen den     Zumesskol-          ben    13 hin offene Sackbohrung und eine Querboh  rung 15 in der die Sackbohrung umgebenen Wand.  Die Bohrung 15 steht in jeder Lage des Steuerkolbens  12 mit einer Nut 16 im Ventilgehäuse in Verbindung.

    In der rechten Endlage des Steuerkolbens 12 ist die  Nut 16 mit der     Förderleitung    4 verbunden.  



  Im Gehäuse des     Zeitschaltwerks    8 ist ein Kolben  17     beweglich.    Der Kolben ist hohl und hat an seiner  dem     Schmiermitteldruck    ausgesetzten Stirnseite einen  Boden 18. In diesen Boden ist eine Büchse 19 ein  geschraubt, die sich innerhalb des hohlen Kolbens 17  erstreckt. An ihrem offenen Ende trägt sie einen Bol  zen 20, an dem eine Gewindespindel 21     angelenkt    ist.  Das Gehäuse des     Zeitschaltwerks    8 besteht aus einem  Topfkörper 22 und einem Deckel 23. Am Deckel ist  mittels einer Spannplatte 24 ein durchsichtiger Schau  körper 25 dicht gehalten. Der Deckel 23 und die  Spannplatte 24 sind mittels Schrauben 26 am Topf  körper 22 befestigt.

   Die Spindel 21 reicht lose durch  den Deckel 23 hindurch und erstreckt sich bis in  einen Hohlraum 27 des Schaukörpers hinein. Inner  halb dieses Hohlraumes     trägt    die Spindel 21 eine Ge  windemutter 28.     Eine        Rückführfeder    29 für den Kol  ben 17 versucht, diesen so lange zu verschieben, bis  sich die mit dem Kolben durch die Spindel 21 in  Längsrichtung kraftschlüssig verbundene Mutter 28  am Deckel 23     anlegt.    Die     Rückführfeder    29 ist wei  cher als die     Rückführfedern    der Steuerkolben 12 in  den     Zumessventilen    5.

   Die Mutter 28 ist eine Vier  kantmutter, und der Querschnitt des Hohlraumes 27  im Schaukörper 25 ist so gewählt, dass sich die Mut  ter 28 wohl     in    Längsrichtung im Schaukörper bewe  gen, aber wegen flächiger Führung nicht gegenüber  dem Schaukörper 25 und also auch nicht auf der  Spindel 21 verdrehen kann.  



  Die Büchse 19 ist an ihrer mit einem Gewinde  hals in den Kolbenboden 18 eingeschraubten Stirn  seite mit einer     Axialbohrung    30 versehen. Ein Ventil  schliesskörper 31 vermag sich mit einem     kegelig    aus  gebildeten     Bolzenteil    32 dicht an die innere Mündung  der Bohrung 30 anzulegen. An den     Bolzenteil    32  schliesst sich ein Zylinderteil 33 an, der sich an der  Innenwand der Büchse 19     führt    und an seiner Man  telfläche durchgehende Längsnuten hat. Eine Rück  führfeder 34 stützt sich einerseits in einer Aussparung  des Zylinderteils 33 und anderseits in einer Schale 35  ab, die an einem     Sprengring    36 anliegt.

   In den Zylin  dermantel der Büchse 19 sind Bohrungen 37 ein  gearbeitet, die     in    der Absperrstellung des Ventil  schliesskörpers 31 von dessen Zylinderteil überdeckt  sind. In das auf einen kleineren Aussendurchmesser    abgesetzte Ende 40 des Kolbens 17 sind etwa gleich  mässig über den Umfang verteilte Aussparungen 41  eingearbeitet. Eine     Rücklaufleitung    45 führt vom  Raum unterhalb des Kolbens 17 aus dem Gehäuse  des     Zeitschaltwerks    zurück zum     Schmiermittel-Vor-          ratsbehälter    1.  



  Diese Anlage wirkt wie folgt:  Das von der Zahnradpumpe 3 stetig geförderte  Schmiermittel tritt durch die Leitung 4 hinter die  Steuerkolben 12 in den     Zumessventilen    5 und in den  Raum 7 des     Zeitschaltwerks    B. Wenn dieser durch die  Stellung der Mutter 28 auf der Spindel 21 und ihren  Anschlag am Deckel 23 in seiner Mindestgrösse be  stimmte Raum aufgefüllt ist, beginnt der Kolben 17  auf Grund seiner schwachen     Rückführfeder    29, noch  bevor die Steuerkolben 12 in den     Zumessventilen    5  bewegt werden, nach unten zu wandern, bis er  schliesslich mit seiner Stirnseite 40 am Deckel 23  anschlägt.

   Von diesem Zeitpunkt ab steigt der       Schmiermitteldruck    in den Leitungen 4, 6 und im  Raum 7 an, und die Steuerkolben 12 werden nach  rechts verschoben. Ein jeder Steuerkolben verschliesst  zunächst den Kanal 14 und verbindet sodann die  Leitung 4 über die Nut 16 und die Bohrung 15 mit  dem Raum, der noch zwischen ihm und dem zugehö  rigen     Zumesskolben    13     liegt.    Das in diesen Zwischen  raum eindringende Schmiermittel schiebt den jewei  ligen     Zumesskolben    13 vor, so dass er das vor ihm  befindliche Schmiermittel gegen die Schmierstelle hin       drückt.     



  Wenn alle     Zumesskolben    13 ihre rechte Endlage  erreicht haben und keine weitere Raumvergrösserung  mehr möglich ist,     steigt    der Druck in den Leitungen  4, 6 und im Raum 7 weiter an, und zwar so lange,  bis er imstande ist, den ihm nur mit der kleinen Stirn  fläche des     Kegelbolzenteils    32 ausgesetzten Schliess  körper 31 von seinem Sitz an der     Ventilbohrung    30  abzuheben. Das Schmiermittel tritt sodann vor die  Stirnfläche des Zylinderteils 33, die ein Mehrfaches  der Sitzfläche an der Ventilbohrung 30 beträgt. Der       Ventilschliesskörper    31 wird nach unten gedrückt, bis  er an der Schale 35 anliegt und die Bohrungen 37  freigibt.

   Das Schmiermittel im Raum 7 und in den  Leitungen 4, 6 und das von der Pumpe 3 gleichmässig  weitergeförderte Schmiermittel kann nun über die  Bohrungen 30, 37 in der Büchse 19, die Aussparun  gen 41 im Kolben 17 und die     Rücklaufleitung    45 in  den     Schmiermittelbehälter    1 abströmen.  



  Mit nachlassendem     Schmiermitteldruck    wird der  Kolben 17 von der     Rückführfeder    29 wieder nach  oben in seine Ausgangsstellung bewegt.  



  Die Steuerkolben 12 der     Zumessventile    5 werden  von ihren     Rückführfedern    wieder in die Normallage,  in der Zeichnung die linke Endlage, geschoben. Dabei  wird die Verbindung der Leitung 4 mit der Nut 16  unterbrochen und der Kanal 14 freigegeben. Durch  den nachlassenden     Schmiermitteldruck    zwischen  Steuerkolben 12 und     Zumesskolben    13 wird letzterer  von seiner     Rückführfeder    ebenfalls nach links zurück  geschoben.

   Bei dieser Bewegung wird das zwischen      Steuerkolben 12 und     Zumesskolben    13 eingeschlos  sene Schmiermittel durch den dann beiderseits geöff  neten Kanal 14 bis auf einen verbleibenden Rest vor  den     Zumesskolben    13 gedrückt. Wenn beide Kolben  in ihren linken Endlagen angekommen sind, ist das       Zumessventil    5 für den nächsten Schmiervorgang  bereit.  



  Wenn sich der     Schmiermitteldruck    im Raum 7  so weit gesenkt hat, dass die von ihm auf die Stirn  fläche des Zylinderteils 33 des Schliesskörpers 31 aus  geübte Kraft der Kraft der     Rückführfeder    34 nicht  mehr das Gleichgewicht halten kann, schliesst das  Ventil. Der Ventilkörper 31, dessen     Rückführfeder    34  und die     Rückführfedern    der Steuerkolben 12 sind so  bemessen, dass bei dem das Schliessen des Ventils er  laubenden     Schmiermitteldruck    die Steuerkolben 12  der     Zumessventile    5 mit Sicherheit ihre Ausgangsstel  lung einnehmen können.

   Das zwischen dem Zylinder  teil 33 und dem Boden der Büchse 19 eingeschlossene  Schmiermittel kann beim Schliessen des Ventils durch  die Längsnuten am Mantel des Zylinderteils 33 treten  und ebenfalls in den Vorratsbehälter 1 zurückströmen.  Hat sich der Schliesskörper 31 auf seinen Sitz auf  gelegt, so beginnt das oben beschriebene Arbeitsspiel  von neuem.  



  Durch Verstellen der Schraubenmutter 28 auf der  Spindel 21 wird die Ausgangsstellung des Kolbens 17  verändert. Damit ändern sich auch die     Auffüllzeit    des  Zylinderraumes 7 und die     Ansprechintervalle    der       Zumessventile    5. Die Mutter 28 wird durch Drehung  des Schaukörpers 25, gegebenenfalls nach vorherigem  Lockern der Schrauben 26, verstellt. Dabei wird die  Spindel 21 mehr oder weniger tief in die     Aussparung     27 des Schaukörpers 25 hineingezogen.

   Es ist deshalb  besonders vorteilhaft, das Ende der Spindel mit einem  Markierungsstrich und den Schaukörper an entspre  chenden Stellen mit Skalenstrichen und Indexzahlen  derart zu versehen, dass man die der eingestellten Kol  benausgangsstellung entsprechende Zeit zwischen dem  Ansprechen der     Zumessventile    5 ablesen kann.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Schmieranlage dient  zur Förderung des Schmiermittels eine Kolbenpumpe  49. Diese Anlage unterscheidet sich ausserdem von  der in     Fig.    1 gezeigten dadurch, dass für die eine  Gruppe von Schmierstellen mittels dynamischer  Druckstösse zu betätigende     Zumessventile    und vor       anderen    Schmierstellen     Zumessventile    verwendet sind,  die unmittelbar an die     Pumpenförderleitung    ange  schlossen sind und bei jedem Druckhub der Pumpe       betätigt    werden. Dieser abweichende Aufbau macht  einige zusätzliche     Einrichtungen    und Leitungen er  forderlich.

   Die Kolbenpumpe 49 ist über ein ein  faches Druckventil 50 und mittels einer sich verzwei  genden Förderleitung 51 mit einer     Gruppe    von  Schmierstellen vorgeschalteten, dynamisch zu     betäti-          genden        Zumessventilen    52 und ausserdem mit einem  dem     Zeitschaltwerk    53 vorgeschalteten anderen     Zu-          messventil    54 -und endlich mit einem     überdruckven-          til    55 verbunden, das auch noch zur Entlastung der  Leitung 51 beiträgt.

   Der zum öffnen dieses Ventils 55    erforderliche     Schmiermitteldruck    ist grösser als jener,  der zum öffnen des Ventils im     Zeitschaltwerk    53  notwendig ist. Vom Ventil 55 führt eine Rücklauf  leitung 56     zurück    in den Vorratsbehälter der Pumpe.  Die     Zumessventile    52 und 54 haben den gleichen  Aufbau.

   In allen Fällen ist ein federbelasteter     Zumess-          kolben    57 mit Spiel in einer     Bohrung    58 im Gehäuse  des     Zumessventils        geführt.    Er hat an seinem vorderen  Ende einen     kegelig    auslaufenden, als     Ventilschliess-          körper    dienenden Ansatz 59, der dicht an der An  senkung einer Bohrung 60 zur Anlage kommen kann.  Die Bohrung 60 wird an ihrem anderen Ende von  einem     Rückschlagventil    61 überwacht.  



  Vom     Zumessventil    54 führt eine Leitung 62 in  den Zylinderraum 7 des     Zeitschaltwerks    53. Eine das       Zumessventil    54 umgehende Förderleitung 63 mün  det an einer Stelle 64 im Gehäuse des     Zeitschaltwerks     53, die normalerweise vom Kolben 17 verschlossen  und nur in dessen     Belastungs-Endstellung    freigegeben  und mit dem Zylinderraum 7 verbunden ist.  



  Diametral gegenüber der Stelle 64 ist an das Ge  häuse 22 des     Zeitschaltwerks    53 eine Leitung 66 an  gesetzt, die zu     Zumessventilen    65 führt. Diese Lei  tung geht von einer Längsnut 68 aus, die in die  Innenwand des Gehäuses 22 eingearbeitet ist und mit  ihrem oberen Ende 67 noch über die Ansatzstelle  der Leitung 66 hinausragt. Die Nut 68 ist normaler  weise vom Kolben 17 gegen den     Zylinderraum    7 hin  verschlossen und wird an ihrem Ende 67 von dem  nach unten gehenden Kolben 17     zeitlich    kurz vor  Öffnung der Leitung 63 freigegeben. Das untere Ende  der Längsnut 68 ist in der untersten Kolbenstellung  vom Kolben 17 verschlossen.

   Die     Zumessventile    65  haben denselben Aufbau wie die     Zumessventile    52  und 54. Die Pumpe 49 fördert bei einem     Hube    mehr  Schmiermittel, als sämtliche     Zumessventile    52, 54 und  65 gemeinsam bei einmaliger Betätigung fördern.  



  Die in     Fig.    2 skizzierte Anlage arbeitet wie folgt:  Beim Druckhub der Förderpumpe 49 tritt das  geförderte Schmiermittel durch die Leitung 51 vor  die     Zumesskolben    57 der Ventile 52 und 54 und in  die Leitung 63. Sind alle Leitungen aufgefüllt, so wer  den nach einer bestimmten     Drucksteigerung    die     Zu-          messkolben    57 verschoben, bis sich ihre Ansätze 59  auf die Sitze an den Bohrungen 60 auflegen und die       Bohrungen    abschliessen.

   Sie     fördern    dabei einen ihrem       Hube    entsprechenden Teil des zwischen ihnen und  den     Rückschlagventilen    61 eingeschlossenen Schmier  mittels hinter das     Rückschlagventil    61 und gegen die  Schmierstelle hin bzw. im Falle des Ventils 54 in den  Zylinderraum 7 des     Zeitschaltwerks    53. Ist die Be  wegung der     Zumesskolben    beendet, so steigt der       Schmiermitteldruck    innerhalb der Leitungen 51 und  63 weiter an, bis das Ventil 55 öffnet.

   Das über  schüssig geförderte Schmiermittel kann durch die Lei  tung 56 in den Behälter 1 zurückfliessen, und die       Leitungen    51 und 63 können sich bis auf einen ge  ringen Restdruck entlasten. Während bzw. nach die  ser Entlastung werden die     Zumesskolben    57 von ihren       Rückführfedern    in die Ausgangsstellung zurückge-      schoben. Dabei tritt eine dem Hub der     Zumesskolben     57 entsprechende     Schmiermittelmenge    durch den  Ringspalt zwischen Kolben 57 und Gehäuse in den  Raum hinter den     Zumesskolben    über.  



  Bei jedem Druckhub der Förderpumpe gelangt so  durch das     Zumessventil    54 eine bestimmte     Schmier-          mittehnenge    in den Raum 7 des     Zeitschaltwerks    53.  Wenn der durch die höchste Kolbenstellung begrenzte  Teil dieses Raumes aufgefüllt ist, beginnt der Kol  ben 17 schrittweise im Zeitmass der     Pumpenhubzahl     und im Grössenmass der zugeführten Schmiermittel  mengen nach unten zu wandern, bis er endlich die  Leitung 66     aufsteuert.    Beim darauffolgenden Druck  hub tritt die über das     Zumessventil    54 zugeteilte       Schmiermittelmenge    auch in die Leitung 66 über.

    Ist diese Leitung dann aufgefüllt, so     tritt    bei den  nachfolgenden Förderhüben das vom     Zumessventil    54  zugeteilte, ohne wesentliche Bewegungsenergie auf  die     Zumesskolben    57 in den Ventilen 65 auftreffende  Schmiermittel durch den Ringspalt um die     Zumess-          kolben    57 zwischen diese und die zugehörigen Rück  schlagventile 61. Die letzteren verhindern dabei ein  Weiterströmen zur Schmierstelle hin.

   Sind auch die  Räume zwischen den     Zumesskolben    und den Rück  schlagventilen in den     Zumessventilen    65 aufgefüllt,  so wird der Kolben 17 weiter nach unten gedrängt,  so dass er auch die Einmündung     sstelle    64 der Lei  tung 63 freigibt. Der Kolben 17 ist so bemessen, dass  er mit seiner unteren Kante 40 am Deckel 23     anliegt,     wenn er die Leitung 63     aufgesteuert    hat. Nun kann  sich das beim nächsten Druckhub von der Pumpe  geförderte Schmiermittel und der von der Pumpe er  zeugte Druckstoss ungehindert über die Leitung 63,  den Raum 7 und die Leitung 66 auf die     Zumesskolben     57 der Ventile 65 auswirken.

   Die Kolben 57 werden  verschoben und das zwischen ihnen und den Rück  schlagventilen 61 eingeschlossene     Schmiermittel    gegen  die Schmierstelle hin gedrängt. Ist der Weg auch die  ser Kolben beendet, so steigt der     Schmiermitteldruck     weiter an, bis endlich das Entlastungsventil im Zeit  schaltwerk 53     öffnet    und die Leitung 66 zu den     Zu-          messventilen    65 entlastet wird. Es wird also bei dem       Pumpenhube,    bei dem auch die     Zumesskolben    in den  Ventilen 65 betätigt werden, durch das überschüssig  geförderte Schmiermittel eine das Entlastungsventil       öffnende     erreicht.

   Durch den Druck  abbau im Raum 7 des     Zeitschaltwerks    wird der Kol  ben 17 nach oben zurückgeführt; die Verbindung der  Leitungen 63 und 66 über den Raum 7 wird dabei  unterbrochen, und es wird ausserdem die Nut 68 mit  dem Raum unterhalb des Kolbens 17 und also mit  der     Rücklaufleitung    45 verbunden. Dadurch kann  sich die Leitung 66 weiterhin     entlasten.    Wenn der  Kolben 17 seine Ausgangsstellung erreicht hat und  der Druck im Raum 7 auf den gewünschten Rest  druck abgesunken ist, wird der     Schliesskörper    31 des  Entlastungsventils wieder auf seinen Sitz geführt. Es  beginnt dann ein neues Arbeitsspiel.  



  Bei der zuletzt gezeigten Anlage werden die     Zu-          messventile    65 erst kurz vor Ablauf der Zeitspanne    zwischen zwei Schmiervorgängen dem Schmiermittel  druck von der Pumpe her ausgesetzt. In der Anlage  nach     Fig.    1 sind die Steuerkolben in den     Zumessven-          tilen    dagegen dauernd dem Druck in der     Förderlei-          tung    4 ausgesetzt.

   Insbesondere bei längeren Schalt  pausen und bei Verwendung von Schmierfett, das  eine starke     Rückführfeder    29 für den Kolben 17 und  einen höheren Förderdruck     erfordert,    ist es möglich,  dass das Schmiermittel durch die Führungen der  Steuerkolben und     Zumesskolben    in den Ventilen 5       hindurchtritt    und die Förderung unerwünscht beein  flusst.

   Deshalb ist es auch bei dieser Anlage zweck  mässig, die vom     Zeitschaltwerk    8 zu den     Zumessven-          tilen    5 führende Leitung ähnlich wie nach     Fig.    2 an  einer Stelle des Zylinderraumes 7 aus dem Gehäuse  22 austreten zu lassen, die normalerweise vom Kol  ben 17 verschlossen und erst in dessen     Belastungs-          Endstellung    freigegeben ist. Die Entlastung der zu  den     Zumessventilen    5 führenden Leitung kann auch  in diesem Falle durch     Aufsteuerung    einer mit der  Leitung     verbundenen    Nut im Topfkörper 22 durch  den Kolben 17 in dessen unbelasteter Endstellung  erfolgen.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Anlage kann das über  druckventil 55 für die unmittelbar an die     Förder-          pumpe    49 angeschlossenen     Zumessventile    52 auch er  setzt sein durch ein übliches     überströmventil    und  durch ein in bekannter Weise als Entlastungsventil  ausgebildetes Druckventil an der Pumpe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schmieranlage mit einer für alle Schmierstellen gemeinsamen Schmiermittelförderpumpe und mit Zumessventilen vor den einzelnen Schmierstellen, denen ihr vorgeschaltetes Zumessventil bei jedem Ar beitshub eine bestimmte Schmiermittelmenge zuteilt, sowie mit einem an die Schmiermittelförderleitung angeschlossenen Zeitschaltwerk, das das Arbeitsspiel von ihm nachgeordneten Zumessventilen regelt, da durch gekennzeichnet,
    dass in das vom Schmiermit- teldruck entgegen der Wirkung einer Feder belastete Steuerglied des Zeitschaltwerks ein Entlastungsventil eingesetzt ist, das bei einem über dem Ansprechdruck der Zumessventile liegenden Schmiermitteldruck im Zeitschaltwerk einen Schmiermittelrücklauf freigibt und erst bei einem unter den Ansprechdruck der Zu- messventile abgesunkenen Schmiermitteldruck im Zeit schaltwerk den
    Schmiermittelrücklauf wieder absperrt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schmieranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied ein im zylindri schen Gehäuse (22) des Zeitschaltwerks beweglicher Kolben (17) ist, in dessen Stirnwand (18) gleichachsig zum Kolbenmantel das zylindrische Gehäuse (19) des Entlastungsventils eingesetzt ist, dessen Absperrkör per in seiner den vom Arbeitsraum (7) des Zeitschalt werks ausgehenden Ventileinlass (30) abschliessenden Endlage mit kleinerer Fläche unter dem Schmiermit- teldruck im Zeitschaltwerk steht als nach dem Öffnen. 2.
    Schmieranlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Kolben (17) ein dessen Rücklaufhub einstellbar be grenzendes Halteglied verbunden ist, dessen freies Ende den Arbeitshub des Kolbens (17) von aussen erkennen lässt. 3. Schmieranlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied eine Spindel (21) ist, deren Gewindeteil den nur vom Rücklauf-Schmier- mittel bespülten Boden (23) des Zeitschaltwerks durchdringt und mit seiner der Hubbegrenzung die nenden Stellmutter (28) flächig in einer an die Aussen fläche des Bodens (23) angesetzten durchsichtigen Hülse (25) geführt ist. 4.
    Schmieranlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) einer in die Schmiermittelförderleitung (51, 62) zwischen der Schmiermittelförderpumpe (49) und dem Arbeitsraum (7) des Zeitschaltwerks (53) ein geschalteten Einrichtung (54), die nur einen Teil des von der Pumpe (49) geförderten Schmiermittels in den Arbeitsraum (7) gelangen lässt, b) eines überdruckventils (55), das zuviel geför dertes Schmiermittel bei einem bestimmten Förder- druck über einen Rücklaufkanal (56) ableitet, c) einer von der Förderleitung (51, 62) vor der Einrichtung (54)
    abgezweigten, durch das Gehäuse (22) des Zeitschaltwerks (53) geführten zweiten Ver sorgungsleitung (63, 66) für die dem Zeitschaltwerk nachgeordneten Zumessventile (65) und d) einer solchen Ausbildung des Steuergliedes des Zeitschaltwerks, dass es den Schmiermitteldurchgang durch die zweite Versorgungsleitung erst gegen Ende seines Zeitschalthubs freigibt. 5.
    Schmieranlage nach Patentanspruch sowie Un teransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der das Steuerglied des Zeitschaltwerks bildende Kol ben (17) mit seinem Mantel die im Schaltwerkgehäuse (22) mündenden Anschlussstellen (64, 67) der zwei ten Versorgungsleitung (63, 66) übersteuert.
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