CH344604A - Apparat zum Reinigen und Entfetten von Werkstücken - Google Patents

Apparat zum Reinigen und Entfetten von Werkstücken

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CH344604A
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CH
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Albert Dreyer Josef
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Albert Dreyer Josef
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G5/00Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
    • C23G5/02Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using organic solvents
    • C23G5/04Apparatus

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Description


  Apparat zum Reinigen und Entfetten von Werkstücken    Die Erfindung betrifft einen Apparat zum Rei  nigen und Entfetten von Werkstücken mit einer Kam  mer, in welcher während einer Betriebsphase ein  dampfförmiges Lösungsmittel auf die Werkstücke ein  wirkt. Dieser Apparat zeichnet sich gemäss der Er  findung dadurch aus, dass im untern Teil dieser Kam  mer ein Kühler vorgesehen ist, um nach Beendigung  dieser Betriebsphase die     Lösungsmitteldämpfe    zu kon  densieren. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Apparates nach der Erfindung dargestellt.

    Es ist:       Fig.    1 eine Vorderansicht des Apparates,       Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 eine Seitenansicht zu     Fig.    1,       Fig.    4 ein Motor in Seitenansicht mit einem Re  duziergetriebe im Schnitt und       Fig.5    ein Rad des     Reduziergetriebes,    teilweise  in Ansicht und teilweise im Schnitt.  



  Der dargestellte     Reinigungs-    und     Entfettungs-          apparat    weist eine     Dampfkammer    1 auf, die auf vier  Füssen 2 steht. Die Kammer ist oben mit einem auf  klappbaren Deckel 3 versehen. In dieser Kammer  befindet sich ein Korb 4, in welchen die zu reinigen  den und zu entfettenden Werkstücke gelegt werden.  Dieser Korb hängt an vier in     Fig.    1 nicht gezeich  neten Seilen 5, die über Führungsrollen 6 (s.     Fig.    2,  3) zu     Aufwickelrollen    7 geführt sind, die auf einer  Welle 8 sitzen.

   Die Welle ist über eine Kupplung  9 mit der     Abtriebwelle    eines Reduktionsgetriebes 10  verbunden, das durch einen Motor 11 angetrieben  wird. Dieser Motor ist seitlich an einem     Fortsatz    12  der Kammerrückwand 13 befestigt, an welcher die  Lager 14 der Welle 8 angebracht sind. In der Mitte  zwischen den Lagern 14 ist die Welle 8 mit einem  Gewinde 15 versehen, auf welchem eine Mutter 16  aufgeschraubt ist, die durch nicht dargestellte Mittel  am Drehen verhindert wird.

   Zwei in     Fig.    2 durch    Blöcke dargestellte Endschalter 17 und 18 setzen den  Motor 11 still, sobald die Mutter 16 an dem einen  oder andern dieser Schalter anschlägt, so dass der  Korb 4 in seiner untersten (s.     Fig.    1) bzw. in seiner  obersten (nicht gezeigten) Stellung innerhalb der     Kam-          rrser    1 stehen bleibt.  



  In     Fig.    4 ist das an den Motor 11 angeflanschte       Reduziergetriebe    10 näher dargestellt. Auf der mit  der Motorwelle in nicht näher dargestellter Weise  gekuppelten Antriebswelle 19 sitzt eine Schnecke 20,  während auf der zur Antriebswelle parallelen Ab  triebswelle 21 ein Schneckenrad 22 sitzt. Auf einer  zu den Wellen 19 und 21 senkrechten Welle 23 sitzt  ein Zahnrad 24, das in     Fig.    5 in grösserem Massstab  dargestellt ist. Die Zähne 25 des Zahnrades 24  weisen Zahnflanken 26 auf, die mit der Schnecke  20 zusammenarbeiten und Zahnflanken 27, die mit  dem Schneckenrad 22 zusammenarbeiten, derart, dass  das Zahnrad 24 in     bezug    auf die Schnecke 20 als  Schneckenrad, in bezug auf das Schneckenrad 22  dagegen als Schnecke wirkt.

   Auf diese Weise wird  eine sehr starke Untersetzung von etwa 1 : 500 mit  sehr geringem Materialaufwand erzielt. Dadurch wird  das Anbringen der beschriebenen, mechanischen  Hebevorrichtung für den Korb 4 erst wirtschaftlich  tragbar. Bei den bisherigen Apparaten gleicher Art  und Grösse wurde der Korb von Hand gehoben und  gesenkt, was anstrengend und wegen der aus dem  Apparat immer etwas in den Arbeitsraum austreten  den     Lösungsmitteldämpfe    auch gesundheitsschädlich  war.  



  Um das Austreten von     Lösungsmitteldämpfen     möglichst zu verhindern, ist beim dargestellten Appa  rat in üblicher Weise im obern Teil der Dampfkam  mer 1 ein Kühler 28 vorgesehen, an welchem sich  diese Dämpfe niederschlagen. Ferner ist ein Ven  tilator 29 vorgesehen, der auf einer Konsole 30 an-      gebracht ist und durch einen an ihn angeflanschten  Motor 31 angetrieben wird. Der Saugstutzen 32 die  ses Ventilators ist mit dem Hohlraum einer den obern  Teil der Kammer 1 umgebenden Doppelwand 33 ver  bunden. Dieser Hohlraum steht über horizontale  Schlitze 34 mit dem oberhalb des Kühlers 28 be  findlichen Raum der Kammer 1 in Verbindung.

    Dämpfe, welche über den Kühler 28 nach oben ge  stiegen sind, werden durch den Ventilator durch die  Schlitze abgesaugt und über eine an den Druckstut  zen 35 des Ventilators angeschlossene,     nicht    gezeigte  Leitung ins Freie befördert.  



  Da die oben beschriebenen, bekannten Mass  nahmen in der Praxis nicht genügen, um ein Aus  treten von Dämpfen in den Arbeitsraum vollständig  zu     verhindern,    ist beim vorliegenden Apparat nun  auch im untern Teil der Kammer 1 ein Kühler 36  vorgesehen, welcher in Betrieb genommen wird, wenn  die Werkstücke den Dämpfen des Lösungsmittels,  z. B.     Perchloräthylen    lange genug ausgesetzt worden  sind und man den     Lösungsprozess    beendigen will.

   Da  durch, dass man kaltes Wasser durch die den Kühler  36 bildende, längs den Kammerwandungen angeord  nete, fallende Rohrleitung     fliessen    lässt, wird schlag  artig eine Kondensation der Dämpfe in der ganzen  Kammer 1 bewirkt, so dass die Dämpfe sozusagen  bis auf deren Boden  niedergeschlagen  werden. In  folgedessen können beim Heben des Korbes keine  Dämpfe mehr nach oben     mitgenommen    werden,  Dämpfe, die trotz des     Absaugens    durch den Ven  tilator 29 teilweise in den Arbeitsraum gelangen wür  den. Da zudem das Heben des Korbes nicht mehr von  Hand, sondern mechanisch erfolgt, ist jegliche unan  genehme oder ungesunde Arbeit vollständig vermie  den. Eine Konsole 37 dient zum Abstellen von in  den Korb 4 zu legenden oder aus demselben ent  nommenen Werkstücken.

    



  Der Boden 38 der Kammer 1 ist im Gegensatz  zu früher üblichen Apparaten nicht flach, sondern  geneigt (s.     Fig.3),    so     dass    sich das Lösungsmittel,  wenn es sich im flüssigen Zustande befindet, in einer  schmalen Mulde 39 ansammelt. In dieser Mulde sam  meln sich infolgedessen auch alle von den Werk  stücken weggestossenen     Unreinigkeiten    an. Um das  Lösungsmittel zu verdampfen, sind elektrische     Heiz-          stäbe    40 vorgesehen, deren Köpfe in einem Putzdeckel  41 befestigt sind, zu welchem eine elektrische Lei  tung 42 führt. Der Putzdeckel ist an die Mulde 39  angeflanscht.

   Nach Lösen der Schrauben 43 (s.     Fig.    3)  kann man den Putzdeckel mitsamt den Heizstäben  entfernen und die Mulde mühelos reinigen, ohne von  oben in die Kammer 1 einsteigen zu müssen, wie bei  bekannten Apparaten. Da die Mulde 39 schmal ist,  erhält die Flüssigkeit beim Heizen einen starken ther  mischen Auftrieb, wobei sich .eine Zirkulation aus  bildet, die ein Verkrusten der Heizstäbe verhindert.  



  Das Kühlwasser wird dem Kühler 28 bei 44 zu  geleitet und verlässt denselben durch einen verhältnis  mässig engen Auslaufstutzen 45. Wenn die Dämpfe  lange genug auf die Werkstücke eingewirkt haben,    wird ein elektromagnetisch steuerbares Ventil 46 ge  öffnet, so dass das Kühlwasser nur zum     kleineren     Teil durch den Stutzen 45 ausläuft, zum grösseren Teil  dagegen durch das Ventil 46 und die Leitung 47 in  den Kühler 36 gelangt, welchen es bei 48 verlässt. Da  der Stutzen 45 immer     offen    ist, kann der Kühler 28  durch einen Ventildefekt nicht ausser Betrieb gesetzt  werden.

   Zur Steuerung des     Ventils    46 dient ein  Thermostat 49 (s.     Fig.    3), welcher     alternativ    in eines  der Rohre 50 oder 51 (s. auch     Fig.    1) gesteckt wer  den kann. Diese Rohre befinden sich in einer Aus  buchtung 52 der Kammer 1, und zwar in verschie  denen Höhen. In     Fig.    1 ist der Thermostat im untern  Rohr 50 angebracht. Wenn die Dämpfe bis zur  Höhe des Rohres 50 gestiegen sind, befindet sich der  Korb 4 bestimmt in einer Dampfatmosphäre. Wenn  die Temperatur am Thermostaten eine durch Ver  suche festgestellte Höhe erreicht hat,     wird    der     Lö-          sungsprozess    durch Umschalten des Ventils 46 be  endigt.

   Gleichzeitig schaltet der Thermostat auch die  Heizstäbe 40 aus.  



  Je nach der Art des Lösungsmittels genügt ein  geringer Abstand zwischen dem Thermostaten 49 und  dem obern Kühler 28, um die Möglichkeit eines Aus  tretens von Dämpfen genügend klein zu halten. In  diesem Falle wird der Thermostat in das obere Rohr  51 gesteckt.  



  Bevor     die    Heizstäbe wieder eingeschaltet werden,  muss der Kühler 36 entleert sein. Dies erfolgt auto  matisch, da bei dem nächsten Umschalten des Ventils  46 der     Wasserzufluss    zum Kühler 36 wieder unter  brochen wird, und das in letzterem befindliche Was  ser abfliesst. Ein mit einem nicht gezeichneten     Ver-          schlusszapfen    versehener     Ablassstutzen    der Mulde 39  ist in     Fig.    3 dargestellt und mit 53 bezeichnet. Zum  Entleeren der Mulde 39 wird aber normalerweise eine  Handpumpe 54 benützt, welche durch eine Leitung 55  an die Mulde angeschlossen ist.

   Wenn das Lösungs  mittel weggepumpt worden ist, wird der Putzdeckel  41 weggenommen, um den abgesetzten Schlamm zu  entfernen. Die restlose Entfernung des Schlammes ist  wichtig, weil es sich gezeigt hat, dass sonst in dem  selben mit der Zeit Säuren, insbesondere Salzsäure,  auftreten können, die dem Apparat und sogar den  Werkstücken schaden können. Im Putzdeckel 41 ist  ausser den Köpfen der Heizstäbe 40 auch noch der  Kopf eines     Sicherheits-Thermostaten    56 befestigt,  durch welchen die Heizstäbe 40 im Falle von Über  hitzung abgestellt werden. An einer Seitenwand des  Apparates ist, unterhalb der Konsole 37 ein Schalt  kasten 57 angebracht, an und in welchem nicht dar  gestellte Schalter, Signallampen und dergleichen an  gebracht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zum Reinigen und Entfetten von Werk stücken mit einer Kammer (1), in welcher während einer Betriebsphase ein dampfförmiges Lösungs mittel auf die Werkstücke einwirkt, dadurch gekenn zeichnet, dass im untern Teil dieser Kammer ein Küh- ler (36) vorgesehen ist, um nach Beendigung dieser Betriebsphase die Lösungsmitteldämpfe zu konden sieren. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kühler (36) durch eine längs der Kammerwandungen angeordnete, fallende Rohr leitung gebildet wird. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden (38) der Kammer (1) geneigt ist und in eine schmale Mulde (39) ausläuft, welche mit einem Putzdeckel (41) versehen ist. 3.
    Apparat nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass am Putzdeckel (41) elektrische Heizstäbe (40) befestigt sind. 4. Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Thermostat (49) vorgesehen ist, der in mindestens zwei verschiedenen Höhen der Kammer (1) anbringbar ist und zum Steuern eines Ventils (46) dient, so dass bei Erreichung einer vor- eingestellten Temperatur dem Kühler (36) Kühlflüs sigkeit zugeführt und eine Heizvorrichtung für das verflüssigte Lösungsmittel abgestellt wird. 5.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Hebevorrichtung vorgesehen ist, um einen mit den Werkstücken beladenen Träger (4) zu heben und zu senken, wobei diese Hebevor richtung einen Elektromotor (11) und ein Reduzier getriebe (10) aufweist, welch letzteres ein zwischen einer Schnecke (20) und einem Schneckenrad (22) angeordnetes Zahnrad (24) aufweist, das mit der Schnecke (20) als Schneckenrad und mit dem Schnek- kenrad (22) als Schnecke zusammenwirkt. 6.
    Apparat nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte Ventil im offenen Zustande einen Teil der von einem obern Kühler (28) kommenden Kühlflüssigkeit in den zuerst genannten Kühler (36) leitet, während der andere Teil dieser Kühlflüssigkeit durch einen stets offenen Auslauf stutzen (45) ausfliesst.
CH344604D 1956-07-19 1956-07-19 Apparat zum Reinigen und Entfetten von Werkstücken CH344604A (de)

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