Etui für Reiseuhren Die Erfindung betrifft ein Etui für Reiseuhren, insbesondere Reiseweckuhren.
Als Etuis für derartige Uhren werden im all gemeinen Lederetuis verwendet. Ein Lederetui besitzt als Gerippe einen Rahmen aus Blech, welcher zu gleich der Träger der Scharnierteile und der Ver- schlussorgane ist. Die gewölbten Seitenflächen des Etuis werden über Pappeinlagen gespannt und be stehen selbst aus dünnem Leder oder Kunstleder. Diese Art der Etuiherstellung erfordert verhältnis mässig viel Handarbeit und ist daher kostspielig.
Die Erfindung beschreibt ein billig herzustellen des Etui für Reiseuhren. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Etui ein aus zwei zusam- menfügbaren Halbteilen bestehendes Gehäuse aus spritzfähigem Kunststoff mit elastisch nachgiebigen Hauptflächen und rahmenförmigen, verstärkten Randpartien ist. Als Kunststoff eignet sich insbeson dere ein solcher der Polyäthylengruppe, wie er bei spielsweise unter der Warenbezeichnung Lupo- len H (eingetragene Marke) auf den Markt gebracht wird.
Andere geeignete Kunststoffe sind Styrol- polymerisate ( Polystyrol oder Polyacrylsäureester ( Plexigum ) oder dergleichen. Solcher Kunststoff lässt sich mit allen gebräuchlichen Spritzgussmaschi- nen verarbeiten; er ist zäh und elastisch, so dass die Seitenflächen des Etuis nicht der Bruchgefahr unter liegen. Sie sind anderseits hinreichend zäh, so dass sie geeigneten Schutz bieten. Kunststoffe der genann ten Art sind in dünnen Scheiben farblos durchsichtig, in dickeren Schichten opalweiss und können auch ge färbt sein.
Eine Verformung des Materials tritt erst über etwa 100 C ein. Die Randpartien des erfin dungsgemässen Etuis besitzen infolge ihrer grösseren Stärke entsprechende Stabilität, sie können in ver schiedener Weise für die Anbringung bzw. Bildung der Verschlussorgane des Etuis und der Scharnier teile herangezogen werden.
Die Erfindung ist in 51 Figuren in Form von Ausführungsbeispielen dargestellt, welche in ver schiedener Weise unter Benutzung der Spritzguss- kunststoffherstellung vorteilhafte Ausgestaltungen eines Uhrenetuis erkennen lassen.
Von den Figuren zeigen: Fig. 1 bis 3 eine erste Ausbildungsform eines zusammenklappbaren Uhretuis gemäss der Erfindung, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform mit einem in anderer Weise hergestellten Scharnierteil, Fig. 5 ein aus zwei getrennten Hälften bestehen des; zusammenfügbares Uhretui, Fig. 6 und 7 bzw. 8 und 9 bezw. 10 bis 12 bzw. 13 und 14 zeigen verschiedene Arten der Ausbildung des Verschlussorgans eines hälftig zusammenklapp baren Uhretuis.
Fig. 15 bis 16a zeigen ein Uhretui mit eingespritz tem Scharnierteil.
Fig. 17 bis 18a zeigen eine ähnliche Ausfüh rungsform wie die zuvor erwähnte.
Fig. 19 bis 22 zeigen Etuis mit angespritzten Kunstoffschamieren.
Fig. 23 bis 25 zeigen ein Uhretui mit an den Etuiflachseiten aussen bzw. innen vorgesehenen Taschen.
Fig. 26 bis 34 zeigen eine weitere Befestigungs art eines Reiseweckers im Etui, dabei ist in Fig. 26 und 27 das Etui im Schnitt bzw. in Draufsicht in auf geklapptem Zustand wiedergegeben; Fig. 28 bis 31 zeigen zwei Ausführungsformen einer Reiseweckuhr mit an der rückseitigen Platine befestigtem Klapp scharnier;
Fig. 32 bis 34 zeigen eine vereinfachte Konstruktionsweise des Klappscharniers. Fig. 35 bis 39 -zeigen ein weiteres Etui, bei wel chem anstelle eines Klappscharniers Verbindungs zungen aus flexiblem Kunststoff Anwendung finden, und zwar zeigen Fig. 35 und 36 Darstellungen im Schnitt, Fig. 37 einen Einzelteil und Fig. 38 und 39 Draufsichten.
Fig. 40 und 41 zeigen eine weitere Ausführungs form mit einem aus flexiblem Kunststoff bestehenden Scharnier in Rückansicht und im Schnitt. Fig. 42, 43 und 44 zeigen zwei Abwandlungen der in Fig. 40 und 41 gezeigten Konstruktion.
Fig. 45 und folgende zeigen eine weitere Aus führungsform des Aufklappgelenkes eines erfindungs gemässen Etuis; Fig. 45 ist eine Ansicht von der Rückseite; Fig. 46 und 49 sind Schnittdarstellungen; Fig. 50 und 51 sind Draufsichten; Fig. 47 und 48 zeigen im einzelnen eine bei dieser Konstruktion zur Anwendung gelangende Feder.
Fig. 1 und 2 zeigen ein zweiteiliges Etui, welches aus einem Stück im Spritzverfahren hergestellt ist. Der eine Halbteil umfasst die verstärkten Rand partien l a, die als Rahmen wirken für die dünn aus gespritzte Hauptfläche<B>l b,</B> die infolge ihrer geringen Stärke elastisch nachgiebig ist. Die entsprechenden Teile der andern Gehäusehälfte sind mit<I>2a</I> und<I>2b</I> bezeichnet. Die beiden Etuihälften sind mit einer an gespritzten Zunge 3 verbunden, die als Scharnier wirkt. Die Reiseuhr 5 ist an einer an dem rechten Gehäuse halbteil befestigten elastisch nachgiebigen Lasche 4 befestigt, beispielsweise durch an der Uhr vorgese hene, die Lasche 4 durchsetzende Schrauben.
Die sich aufeinanderklappenden Flächen der Verstärkungs ränder<I>la, 2a</I> sind mit einer oder mehreren Nuten 2c, <I>2e bzw.</I> Rasten 1c, 1e versehen, die verschlussartig beim Zusammenklappen des Etuis ineinanderrasten. Das Ineinanderrasten kann noch durch sich inein- anderverhakende, schwalbenschwanzförmige Vor sprünge 2d und Gegennuten 1d unterstützt werden. Durch leichtes Auseinanderdrücken ist das Etui be quem zu öffnen.
Das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Etui besteht also vollständig aus Kunststoff und kann in einem Stück gespritzt werden; Metallteile finden weder für den Scharnierteil noch auch für die Verschlussorgane Anwendung.
Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich gegenüber dem zuvor Erörterten dadurch, dass als Scharnierteil 3 eine an dem einen Halbteil angespritzte Lasche vorgesehen ist, die mit dem andern Halbteil durch Schweissen verbunden wird. Es wird also bei dieser Ausführungsform das Etui in Form zweier getrennter Halbteile hergestellt, und diese Halbteile werden im Wege des Schweissens miteinander verbunden. Die als Scharnierteil 3 wir kende Lasche ist in Fig. 4 im angeschweissten Zu stand ausgezogen dargestellt, dagegen in der Lage, die sie im noch nicht angeschweissten Zustand an nimmt, gestrichelt.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Etui aus zwei Halbteilen besteht, die nicht zusam- mengeldappt werden, sondern lediglich durch Auf stecken aufeinandergefügt werden. An den verstärk ten Randpartien 11a, 12a sind zu diesem Zweck Wulste 11e und entsprechende Hohlkehlen vorgese hen. Das in Fig. 5 dargestellte Etui dient wesentlich den Zwecken, die Uhr als Hülle während des Trans portes zu schützen. Die Flachseiten des Etuis sind mit 11b und 12b bezeichnet.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform finden als Verschlussorgane druckknopfartig zusam menwirkende Halbteile Anwendung, die in den Rän dern 31a, 32a des Etuis eingespritzt sind. In die untere Etuihälfte ist der Fuss 35a des Druck knopfes 35b eingeschweisst und in die obere Hälfte der zugehörige federnde Halbteil 36. Die dem Be festigen der Uhr dienende Lasche ist mit 34 be zeichnet.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 ist in die Rundpartie 41a des untern Halbteils des Etuis der Schaft eines Bolzens 45a eingespritzt, welcher mit seinem kugelförmigen Kopfteil 45b zügig in ein Loch eindringt, das in der obern Randpartie 42a vor gesehen ist. Die zur Halterung der Uhr dienende Lasche ist mit 44 und das Scharnier mit 43 bezeich net; beides sind angeschweisste Lupolenbänder.
Fig. 8 und 9 zeigen einen Etuiverschluss, bei dem unter Federkraft stehende Metallverschlussteile An wendung finden. In die Randpartie 41a des untern Etuiteils ist ein Metallbolzen 45a eingespritzt, der einen zugespitzten, eine Rast bildenden Kopf 45h besitzt. In die Randpartie 42a des obern Halbteils ist ein Schlitz eingeformt, in welchem sich ein Metall schieber 46a gegen die Kraft einer Stabfeder 46b bewegen kann. Beim Zusammenklappen des Etuis rastet daher der Metallschieber 46a mit einem in ihm vorgesehenen Loch hinter den Kopf 45b des im untern Halbteil eingespritzten Bolzens ein und be wirkt so den Verschluss des Etuis.
Die Fig. 10 bis 12 zeigen eine ähnliche Aus führungsform; in der Partie 52a der obern Etui hälfte ist gegen die Kraft einer Schraubenfeder 56b ein Schieber 56a in einem Schlitz verschiebbar an geordnet. Der Schieber rastet mit seinem abgewin kelten innern Ende in einen Metallteil 55 ein, der in der Randpartie 51a der untern Etuihälfte vor gesehen ist. Die Öffnung, in der sich die Feder 56b befindet, kann durch eine Deckplatte 56c zu geschweisst sein.
Fig. 13 und 14 zeigen einen dem zuvor erörter ten Verschluss ähnlichen Verschluss, bei dem jedoch anstelle der Schraubenfeder 56b eine Stabfeder 66b Anwendung findet. Im übrigen besitzen die in die Randpartien 61a und 62a eingefügten Verschluss teile 66a und 65 eine ähnliche Form wie die entspre chenden in Fig. 10 bis 12 dargestellten Organe. Die Stabfeder 66b ist in der Randpartie 62a in entspre chenden Einschnitten gelagert und in denselben ver schweisst.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 15 bis 16a finden rahmenartige Metalleinlagen 78b und 79b Anwendung, die in den Randpartien 71a und 72a der beiden Etuihälften eingespritzt sind und an denen die Scharnierteile 78a und 79a angestanzt und angerollt sind. Durch die Scharnierteile 78a und 79a wird zur Verbindung in üblicher Weise ein Scharnier stift gesteckt. Es ist also, ähnlich wie bei Lederetuis, die Randpartie beider Etuihälften verstärkt.
An der untern Metalleinlage 78b ist der Verschlussschie- ber 75a mit Stabfeder 75b vorgesehen. An der obern Metalleinlage 79b sind zwei Scharniere 79c angerollt, in welche die Uhr mittels auseinanderfedernder Ein hängebolzen eingehängt wird.
Bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 17 und 17a sind Metallscharniere 88, 89 in die Rand partien 81a, 82a der beiden Etuihälften eingespritzt.
Fig. 18 und 18a zeigen diese Ausführungsformen in Aufsicht.
Die Ausführungsformen gemäss Fig. 19 bis 21 zeigen an die Etuihalbteile angeformte Scharnier hälften 98a, 99a, die also organisch mit den ent sprechenden Randpartien 91a, 92a zusammenhängen. Zur Verbindung dient in üblicher Weise ein Schar nierstift 99b, 109b, der zweckmässigerweise, wie dies Fig. 19 und 20 zeigen, bei der Herstellung der beiden Etuihälften mit in die Randpartie 92a der einen Hälfte eingespritzt wird. Es werden also beide Etui hälften in einer Form als ein Teil gespritzt, wobei zur Halterung des Scharnierstiftes, 99b Ösen 99c in die Form eingelegt werden können, deren Enden her vorschauen.
Nach dem Spritzen werden die Enden abgekniffen und abgeschliffen. Statt dessen könnte man auch die freien Enden des Scharnierstiftes 99b rechtwinklig abbiegen und hervorstehen lassen, so dass eine Halterung in der Spritzform erfolgt. Auch in diesem Fall würden die Enden nach dem Spritz- vorgang abgekniffen und abgeschliffen werden. Die Durchbrechung 99e zwischen beiden Etuihälften wird zweckmässig mit eingespritzt; nach dem Spritzen werden die Verbindungsstellen 98e mit einem Mes ser aufgetrennt, so dass sich die beiden Etuihälfterl mit ihren Scharnierteilen auf- und zuklappen lassen.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 21 und 22 ragt beim Spritzvorgang der Scharnierstift 109a seit lich heraus, so dass der Stift in der Form gehaltert werden kann. Die Enden werden nach Spritzen der Etuihälften dann ebenfalls abgekniffen und ab geschliffen. Der Scharnierstift 109a besitzt eine oder mehrere Rillen 109b, um zu verhüten, dass er bei späterem Gebrauch sich nicht verschiebt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 23 bis 25 sind an den Flachseiten des Etuis 112b, 121b durch Aufschweissen von Kunststoffblättern Taschen 112 f bzw. 121g gebildet. Die an der Innenseite vorgese hene Tasche 121g kann mit einem ausgestanzten Ausschnitt versehen sein, so dass sie einen Einsteck- rahmen für eine Photographie bildet.
Der Kunststoff gestattet es in sehr einfacher Weise, reliefartige Verzierungen oder warenzeichen mässige Embleme vorzusehen, wie Fig. 25 zeigt. In Fig. 26 und 27 sind 201 und 202 die beiden das Etui bildenden, zusammenklappbaren, schalen förmigen Halbteile desselben. 203 ist das Klapp scharnier der beiden Halbteile, wobei 203a der Schamierstift ist.
Der Scharnierstift wird nach dem Spritzvorgang der Halbteile in die angespritzten in einandergreifenden Führungsteile 201c, 202c des Scharniers eingeschoben. 201a und<I>202a</I> sind eine Nase bzw. eine Vertiefung, welche in die Rahmen partie der Halbteile angespritzt bzw. eingeformt sind und den Verschluss des Etuis bilden. Um das Öffnen des Etuis zu erleichtern, sind Fingernasen<B>201b</B> und 202b an die Rahmenpartie angespritzt.
Zur schwenkbaren Befestigung der Uhr am Etui halbteil 202 ist gemäss Fig. 28 ein aus den Halb teilen 204 und 205 bestehendes Scharnier vorgesehen. Der Scharnierteil 204 ist mittels Befestigungsschrau ben 208 in Gewindeaugen 206a der Grundplatine befestigt.<I>202d</I> sind die in die Randpartie des Etui halbteils 202 eingeformten Vertiefungen, in welche Ansatzlappen 205a, die Widerhaken 205b besitzen, eingedrückt werden; die Lappen können zusätzlich auch in den Vertiefungen verklebt sein, auf jeden Fall bewirken die Widerhaken, dass die Lappen nur unter Gewaltanwendung wieder herausgezogen wer den können.
Fig. 29 bis 34 zeigen insofern eine abgewandelte Konstruktion, als an die Werkgrundplatine 206 der Uhr die eine Scharnierhälfte 210a angestanzt und an gerollt ist. 206a ist eine Versteifungsrille der Grund platine. Zwei Scharnierlappen 205a mit Wider haken 205b, es könnten aber auch drei Scharnier lappen sein, sind mittels Stift 207 an der angestanz- ten und angerollten Scharnierhälfte befestigt.
In Fig. 32, 33 und 34 entfällt der genannte Scharnier stift 207; es besitzt vielmehr der abgewinkelte Schar nierteil 210a Schlitze 210b, in welche schwenkbar zwei Scharnierlappen 211a mit Einrollung 211c ein gehängt sind. 211 b sind die Widerhaken der Schar nierteile 211a.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 35 bis 39 sind in den Randpartien der Etuihalbteile 201, 202 Vertiefungen eingeformt, in welche die Endpartien der Kunststoffverbindungslaschen eingeschweisst, ein gekittet oder eingepresst werden. Fig. 37 zeigt, dass die Verbindungslasche, welche das Verbindungs gelenk der beiden Halbteile bildet, aus einem ver jüngten Mittelteil 230b mit verstärkten End- teilen 230a besteht. 201f und 202f sind die Rillen zur Aufnahme der verstärkten Endteile 230a.
In ähnlicher Weise besteht die elastische Kunststoff lasche, an welcher die Uhr im Gehäuse befestigt wird, aus einem verstärkten Endteil 231a, welcher in Vertiefungen 202g, in ähnlicher Weise, wie zuvor erwähnt, befestigt wird sowie aus einer verjüngten Zunge 231b, die an der Uhr festgeschraubt wird. Wie Fig. 36 zeigt, wird das Aufklappen der Etui hälften durch die schrägen Schulterflächen, die in den Fig. 38 und 39 mit 201b und<I>202b</I> bezeichnet sind, begrenzt.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 40 und 41 zeigt, dass die als Scharnierteil wirkende Kunststoff lasche 251 in die beiden schalenförmigen Halbteile des Etuis 202 und 201 eingelassen ist, so dass sie weder hervorsteht noch zurücksteht, vielmehr mit den Rundungen der Etuischalen abschliesst. Zu die sem Zweck ist die Lasche 251 in entsprechenden Ausnehmungen <I>252a, 252b</I> eingeklebt oder ein geschweisst.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 42 und 43 besitzen die beiden Etuihalbschalen 201 und 202 ausser den genannten Ausnehmungen <I>252a</I> und<I>252b</I> Schlitze 252c,<I>252d,</I> durch welche die Enden der als Scharnier wirkenden Lasche 251 hin durchgeführt sind, so dass sie an der Innenseite um gelegt und dort angeschweisst bzw. angeklebt sein können. Dadurch ist eine bessere Verankerung der als Scharnier wirkenden Lasche 251 gewährleistet.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 44 fin det in Abänderung von Fig. 42 und 43 ein geteiltes Etuischarnier 251<I>a,</I> 251<I>b</I> Anwendung; im übrigen entspricht die Konstruktion der in Fig. 42 und 43 dargestellten Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 45 bis 51 werden die beiden Halbteile 201 und 202 des Etuis durch eine Scharnierkonstruktion zusammengehalten, die aus einem am untern Halbteil 201 vorgesehenen Wulst 201h und einer am obern Halbteil 202 vor gesehenen Kehle<I>202h</I> besteht.
Eine Federklam mer 240 greift mit ihren abgebogenen Enden<I>240a</I> in hinzerschnittene Ausnehmungen 201<I>i</I> und<I>202i</I> und hält dadurch den genannten Wulst 201h in Verbin dung mit der Kehle<I>202h.</I> Wie Fig. 50 und 51 zeigen, besitzen die Randpartien 201e und 202 e nur je eine hinzerschnittene Ausnehmung 201i,<I>202i,</I> so dass nur eine Klammer 240 Anwendung findet; es können aber auch eine Mehrzahl derartiger Klam mern in eine entsprechende Zahl von Ausnehmungen eingreifend vorgesehen sein. Schulterflächen 201d, <I>202d</I> begrenzen das Aufklappen des Etuis.