CH339659A - Uberspannungsableiter für Gleich- und Wechselstrom - Google Patents

Uberspannungsableiter für Gleich- und Wechselstrom

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CH339659A
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CH
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surge arrester
electromagnets
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Inventor
Walter Dipl Ing Schimming
Schmalz Gustav
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/02Means for extinguishing arc
    • H01T1/04Means for extinguishing arc using magnetic blow-out

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Überspannungsableiter      für   Gleich- und    Wechselstrom   Es sind    überspannungsableiter   für Gleich- und Wechselstrom mit magnetischer    Lichtbogenbeblasung   bekannt. Sie haben entweder Permanentmagnete oder an spannungsabhängigen Widerständen der Ableiter liegende Elektromagnete. Die Permanentmagnete haben ein Magnetfeld, das zwar ständig zur Verfügung steht, aber nur einen konstanten Wert hat. Die    Blaskraft   der Permanentmagnete steigt linear mit dem    Lichtbogenstrom   an. 



  Das Magnetfeld der Elektromagnete dagegen steht nicht ständig zur Verfügung, sondern setzt erst mit dem    Lichtbogenstrom   ein. Es ist zu Beginn schwach, weil es sich erst aufbauen muss. Dann steigt es mit dem    Lichtbogenstrom   an. Die    Blaskraft   des Elektromagneten steigt aber schneller als die des Permanentmagneten, und zwar mit dem Quadrat des    Lichtbogenstromes   an. 



  Die Erfindung vermeidet die Nachteile und vereinigt die Vorteile beider    überspannungsableiter-      arten   dadurch, dass die    Lichtbogenblaseinrichtung   aus mindestens je einem Permanent- und Elektromagneten besteht. Bei    überspannungsableitern   mit spannungsabhängigen Widerständen können die Elektromagnete parallel zu diesen Widerständen geschaltet sein. Man kann sie aber auch in Reihe mit diesen Widerständen schalten. In diesem Fall erhalten sie eine möglichst kleine    Induktivität.   Der überspannungsableiter kann mit zwei Elektromagneten ausgerüstet sein, zwischen denen der Permanentmagnet angeordnet ist. 



  Ein Ausführungsbeispiel eines    überspannungs-      ableiters   nach der Erfindung ist in    Fig.   1 bis 5 schematisch dargestellt, von denen die    Fig.   1 und 2 schematisch den Aufbau und die    Fig.   3 bis 5 verschiedene Schaltungsmöglichkeiten zeigen. Der    Überspannungsableiter   hat Elektroden 1 und 2, die eine Art Hörnerfunkenstrecke 3 bilden. Der spannungsabhängige Widerstand ist mit 4, die Elektromagnete sind mit 5 und 6, ihre    Rückschlusseisen   mit 5a bzw. 6a, und der Permanentmagnet ist mit 8 und sein    Rückschlusseisen   mit 7 bezeichnet.

   Der überspannungsableiter    ist   an das Netz 9, 10 angeschlossen, das entsprechend dem Ausführungsbeispiel mit Wechselstrom    gespeit   sein soll. Entsteht durch einen z. B. von oben nach unten fliessenden Strom ein Lichtbogen, so wird er durch den Permanentmagnet, dessen Feld dauernd vorhanden ist, nach rechts abgelenkt, siehe den Pfeil    Fig.   3. Beim Beginn des Stromdurchganges werden die Elektromagneten 5 und 6    erregt   und bauen ihre Felder auf. Sie sind so geschaltet, dass der Elektromagnet 6 den Lichtbogen    in   der gleichen Richtung wie der    Permanentmagnet,   also nach rechts treibt. Der Lichtbogen möge in der Zeit, in der sich das Feld aufgebaut hat, die Stelle 12 erreicht haben.

   Er wandert dann weiter nach rechts und kommt mehr und mehr in das kräftig ansteigende magnetische Feld des Elektromagneten 6. Dieser übernimmt dann im    wesentlichen   die    Be-      blasung   des Lichtbogens anstelle der Permanentmagneten, aus dessen Bereich der Lichtbogen herauswandert. Der Elektromagnet 5 liegt zu weit ab von dem nach rechts wandernden Lichtbogen, so dass seine Wirkung auf den von ihm abwandernden Lichtbogen immer kleiner wird. Ist der Lichtbogen genügend weit nach rechts getrieben worden, so erlischt er. 



  Fliesst der Strom    im   Lichtbogen in entgegengesetzter Richtung    (Fig.   4), so wird er von dem Permanentmagneten nach links abgelenkt. Die durch die Erregerspulen der Elektromagnete 5 und 6 fliessenden Ströme haben ebenfalls ihre Richtung geändert, so dass sich die Elektromagnete umgepolt haben und 

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 jetzt der Elektromagnet 5 den nach links wandernden Lichtbogen vom Permanentmagneten 8 übernimmt und die Wirkung des Elektromagneten 6 auf den von ihm abwandernden Lichtbogen wegen immer grösser werdender Entfernung abnimmt. Die    Fig.   5 zeigt die Reihenschaltung der Elektromagnete untereinander. 



  Die Anordnung mit den beiden Elektromagneten schaltet den    Polaritätseinfluss   aus. Man kann daher derartige Ableiter für Wechselstrom- oder auch für Gleichstromanlagen mit Polwechsel, wie sie z. B. bei elektrischen Bahnen vorhanden sind, gleich gut verwenden. Bei Gleichstromanlagen ohne Polwechsel genügt es, den Ableiter ausser mit dem Permanentmagneten nur mit einem Elektromagneten auszurüsten. Man    verwendet   aber auch hier zweckmässig Ableiter mit zwei Elektromagneten, was den Vorteil hat, dass man den Ableiter ebenso wie in den andern Fällen ohne Prüfung der Polarität anschlie- ssen kann. In den    Fig.   3 bis 5 sind der    übersicht-      lichkeit   wegen die Magnete nur durch ihre    Kerne   angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH überspannungsableiter für Gleich- und Wechselstrom mit einer magnetischen Lichtbogenblaseinrich- tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbogen- blaseinrichtung aus mindestens je einem Permanent- und Elektromagneten besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Überspannungsableiter nach dem Patentanspruch, insbesondere für Wechselstrom, gekennzeichnet durch zwei Elektromagnete, zwischen denen der Permanentmagnet angeordnet ist. 2. überspannungsableiter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete zueinander parallel geschaltet sind (Fig. 4). 3. überspannungsableiter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete miteinander in Reihe geschaltet sind (Fig. 5). 4. überspannungsableiter nach dem Patentanspruch mit spannungsabhängigem Widerstand, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete zum spannungsabhängigen Widerstand parallel geschaltet sind. 5.
    überspannungsableiter nach dem Patentanspruch mit spannungsabhängigem Widerstand, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnete mit dem spannungsabhängigen Widerstand in Reihe geschaltet sind.
CH339659D 1955-03-31 1956-03-28 Uberspannungsableiter für Gleich- und Wechselstrom CH339659A (de)

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