CH338653A - Drehzahlreguliereinrichtung - Google Patents

Drehzahlreguliereinrichtung

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CH338653A
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Arrington Wells Bruce
Chamberlain Lawry Clinton
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Gen Electric
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/16Controlling the angular speed of one shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Drehzahlreguliereinrichtung       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine       Drehzahlreguliereinrichtung    bei Rückstoss - Gastur  binentriebwerken, mit einer ersten veränderlichen  Spannungsquelle zur     Einstellung    einer der vorge  wählten Drehzahl entsprechenden Gleichspannung,  einer zweiten veränderlichen Spannungsquelle zur  Erzeugung einer von der momentan erreichten Dreh  zahl abhängigen Wechselspannung, einem mit dem  Ausgang der zweiten Spannungsquelle verbundenen,

    zur ersten Spannungsquelle in Kompensationsschal  tung liegenden Gleichrichter sowie auf die resultie  rende Kompensationsspannung ansprechenden Vor  richtungen zur Steuerung der     Stellmittel    für die       Treibstoffzuflussregulierung.     



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer       Drehzahlreguliereinrichtung,    beispielsweise für eine       Gasturbinenkraftanlage,    welche die maximal zuläs  sige Drehzahländerung auszunützen und eine auto  matische Drehzahlregelung auf einen gewünschten  Wert ermöglicht, sowie die zulässige Höchstdreh  zahl innerhalb sehr enger     Grenzen    einzuschalten  gestattet. Ferner soll die Reguliereinrichtung die  Einstellung einer gewählten Drehzahl ermöglichen,  ohne dass die Maschine auch nur kurzzeitig auf eine  höhere Tourenzahl beschleunigt wird, falls die ge  wählte Drehzahl der zulässigen Höchstdrehzahl ent  spricht.  



  Die erfindungsgemässe     Drehzahlreguliereinrich-          tung    ist dadurch gekennzeichnet, dass an den Ausgang  der zweiten Spannungsquelle zusätzlich eine     fre-          quenzempfindliche    Vorrichtung angeschlossen ist,  die bei Erreichen einer der gewünschten Höchst  drehzahl entsprechenden Frequenz eine Ausgangs  spannung liefert, dass der Ausgang dieser Vorrich  tung über eine Leitungsverbindung an die Eingangs  leitung der auf die Kompensationsspannung anspre  chenden Vorrichtungen angeschlossen ist und dass    in der Leitungsverbindung vorgespannte gleichrich  tende Mittel vorgesehen sind,

   welche die eine Halb  welle der     Ausgangsspannung    der     frequenzempfind-          lichen    Vorrichtung in einem der Kompensations  spannung dann entgegenwirkenden Sinne übertragen,  wenn die Polarität der Kompensationsspannung auf  weitere Drehzahlerhöhung über die erreichte Höchst  drehzahl hinaus gerichtet ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung ist an  Hand des beigefügten     Prinzipschemas    nachstehend  näher erläutert.  



  Eine     Gasturbinenkraftanlage    10 eines Flugzeuges  besitze einen Rotor 11, bestehend aus einem     Kom-          pressorlaufrad    12' und einem     Turbinenlaufrad    13',  Zwischen dem Kompressor 12 und der Turbine 13  sind die Verbrennungskammern 14 angeordnet, in  welche in aus der Brennstoffleitung 16 in der  Pfeilrichtung 15 flüssiger Brennstoff eingespritzt wird.  Der Zustrom an Brennstoff wird durch ein Brenn  stoffregelventil 17 bestimmt, das eine kontinuierliche  Regelung der Brennstoffmenge proportional der  Stellung einer als Kurvenscheibe 18 angedeuteten       Verstelleinrichtung    ermöglicht.

   Der Brennstoff wird  dem     Brennstoffregelventil    17 mittels einer Pumpe  aus einem     Brennstoffbehälter    (nicht gezeichnet) über  die Leitung 19     zugeführt.     



  Die Kraftanlage 10 ist mit einem     Wechselstrom-          Tachometergeneratör    20 versehen, der unmittelbar,  wie im     Prinzipbild    angedeutet, oder mittels einer  geeigneten     übersetzung    mit dem Rotor 11 verbun  den ist.  



  Ein Schubwähler 22 ist zur Bedienung der Kraft  anlage vorgesehen, der über eine schematisch ange  deutete Welle 23 die Verstellung des     Abgriffes    24  eines     Drehzahlwähler-Potentiometers    25 gestattet.  Das untere Ende dieses     Potentiometers    25 ist bei 26  geerdet, und parallel zu     ihm    liegt eine Gleichspan-           nung    aus einer geeigneten Spannungsquelle, etwa  einer Batterie 27, und zwar von solcher Polarität,  dass das obere Ende des     Potentiometers    25 gegen  Erde positiv ist.

   Der Schubwähler 22 und das Po  tentiometer 25     sind    dabei derart angeordnet, dass  bei einer Verstellung des     Schubwählerhebels    in  Richtung auf grössere Schubkraft, also höhere Ma  schinenleistung, der Abgriff 24 am     Potentiometer    25  nach oben bewegt wird, also eine höhere positive  Spannung gegen Erde einnimmt, was einer höheren  Maschinendrehzahl entspricht.  



  Die Ausgangsspannung des     Tachometergenerators     20 gelangt über die Leitungen 28 und 29 zu einem  Transformator 30, dessen Sekundärspannung seitens  des aus den Dioden 32 und 33 bestehenden Gegen  taktgleichrichters in eine Gleichspannung am Wider  stand 34 umgeformt wird, die proportional der       Tachometerspannung,    also auch proportional der  Drehzahl der Kraftanlage ist. Der durch die Dioden  32 und 33 gebildete Gegentaktgleichrichter kann  mit geeigneten Filterelementen zur     Glättung    der  Ausgangsgleichspannung versehen sein. Das linke  Ende des Widerstandes 34 ist am     Abgriff    24 des       Drehzahlwähler    -     Potentiometers    25 angeschlossen.

    Die Spannung vom     Potentiometer    25 und die der  Drehzahl proportionale Spannung der Gleichrichter  schaltung wirken einander entgegen und kompen  sieren sich gegenseitig vollständig, wenn die durch  Verstellung des     Potentiometers    25 gewählte Dreh  zahl von der Kraftanlage erreicht ist. Bei vollstän  diger gegenseitiger Kompensation beider Spannun  gen führt die beiden Spannungsquellen gemeinsame  Leitung 36 keine Spannung gegen Erde.

   Wird  aber eine andere Drehzahl am     Drehzahlwähler-          Potentiometer    25 eingestellt, oder weicht die Ma  schinendrehzahl infolge     geänderter    Betriebsbedingun  gen der Kraftanlage von der eingestellten Drehzahl  ab, so weist die Leitung 36 eine positive oder  negative Gleichspannung gegen Erde auf, welche  ein Fehlersignal darstellt, das nach Grösse und  Richtung der Drehzahlabweichung entspricht.

   Diese  Abweichung ergibt sich hierbei natürlich aus dem  Unterschied zwischen dem am     Drehzahlwähler-Po-          tentiometer    25     eingestellten    Spannung und der von  der gleichgerichteten Spannung des     Tachometer-          generators    20 angegebenen tatsächlichen Maschinen  drehzahl. Bei der im     Prinzipbild    dargestellten An  ordnung stellt eine positive Spannung der Leitung  36 gegen Erde das einer zu niedrigen Drehzahl ent  sprechende Signal zur Vergrösserung der Brennstoff  zufuhr dar, während eine negative Spannung eine  zu hohe Drehzahl     signalisiert    und eine Drosselung  der Brennstoffzufuhr bewirkt.  



  Die an der Leitung 36 auftretende Gleichspan  nung gelangt normalerweise über den Widerstand 37,  die Leitung 38, den Widerstand 39, die Leitung 40  und den Widerstand 41 zu einem Spannungsumformer  42. Dieser Umformer 42 kann als     Zerhacker    oder als  andere genau arbeitende Einrichtung zur Umwand  lung der von der Leitung 36 kommenden Gleich-    Spannung in eine Wechselspannung ausgebildet sein,  wobei die Amplitude der Wechselspannung propor  tional der Grösse des     Gleichspannungs-Fehlersignals     ist, und deren Phasenlage der Polarität des Fehler  signals entspricht. Also kehrt sich das Ausgangs  signal des Umformers in der Phase um 180  um,  wenn sich die positive in eine negative Eingangsspan  nung ändert.  



  Der Umformer oder     Zerhacker    42 besteht hier  aus einem Transformator 43 und zwei Dioden 44  und 45, die über je einen strombegrenzenden Wider  stand 46 bzw. 47 mit den Enden der Sekundär  wicklung des Transformators 43 verbunden sind.  Der     Mittelabgriff    dieser     Sekundärwicklung    ist ge  erdet. Der Umformer wird seitens einer geeigneten  Wechselspannung gesteuert, die der Primärwicklung  des Transformators 43 über die Leitung 48 und 49  zugeführt wird. Die Kathode der Diode 44 ist  mit der Anode der Diode 45 am Punkt 50 ver  bunden, dem das Fehlersignal     zugeführt    wird. Die  Wirkungsweise dieses Umformers bzw.     Zerhackers     ist nachstehend erläutert.  



  Aus der Zusammenschaltung der Dioden 44  und 45 ergibt sich, dass während der einen Halb  periode der Wechselspannung an der Sekundärwick  lung des Transformators 43 beide Dioden einen  Strom führen, der von der Sekundärwicklung über  den Widerstand 47, die Diode 45, die Diode 44  und den Widerstand 46 zurück zur Sekundärwick  lung verläuft. Während der andern Halbperiode der  Wechselspannung sind beide Dioden 44 und 45  gesperrt. Somit besteht während der erstgenannten  Halbperiode     eine    Verbindung zwischen dem Punkt  50 und der geerdeten     Mittelanzapfung    der Sekun  därwicklung des Transformators 43.

   Ein am Punkt  50 vorhandenes     Gleichspannungs-Fehlersignal    wird  also während dieser     Entsperrhalbperiode    der Dioden  44 und 45 zur Erde abgeleitet. Dagegen besteht  während der     Sperrhalbperiode    der Dioden keine der  artige     Überbrückung,    so dass das     Gleichspannungs-          Fehlersignal    am Punkt 50 unverändert bestehen  bleibt. Somit entsteht eine unterbrochene Gleich  spannung, deren     Wechselstromanteil    über den Kon  densator 51 zum     Wechselstromverstärker    52 üblicher  Bauart gelangt.

   Das in eine Wechselspannung um  gewandelte Fehlersignal wird verstärkt und speist  die Wicklung 53 eines     Zweiphasen-Verstellmotors    54  zwecks Betätigung desselben in jener Drehrichtung,  die über die Welle 55 und die Kurvenscheibe 18  eine erwünschte Korrektur der Brennstoffzufuhr  ;ergibt. Der Motor 54 ist in seiner Drehrichtung  von der Phase der Wechselspannung an seiner Wick  lung 53 abhängig, da seine zweite Wicklung 56 von  der Steuerwechselspannung des Umformers 42 an  den Leitungen 48 und 49 gespeist wird. Zwischen  den Erregerspannungen der Wicklungen 56 und 53  ist eine Phasenverschiebung von 90  erforderlich,  wozu ein besonderes     Phasendrehglied    (nicht gezeich  net) an einer der beiden Wicklungen vorhanden  sein kann, oder im Verstärker 52 vorgesehen wird.

        Vorzugsweise wird ein Verstärker 52 mit hohem  Verstärkungsgrad und einer geeigneten selbsttätigen  Regelung, ausser der nachstehend dargelegten     Sta-          bilisiereinrichtung    in Verbindung mit dem Motor 54,  verwendet. Diese     Stabilisiereinrichtung    kann be  kannte Mittel umfassen, beispielsweise einen von  der Motorwelle 55 angetriebenen     Tachometergenera-          tor    (nicht gezeichnet), der ein Stabilisierungssignal  zum     Verstärkereingang    liefert.

   Dieses Stabilisierungs  signal kann     zweckmässigerweise    eine solche Grösse  besitzen, dass die Drehzahl des     Verstellmotors    54  ungefähr     proportional    dem     Gleichspannungsfehler-          signal    an der Leitung 40 ist.  



  Eine     frequenzempfindliche    Vorrichtung 60 in  Form eines Filters ist parallel zu den Leitungen 28,  29 vom     Wechselstrom-Tachometergenerator    20 ge  schaltet. Wie aus dem     Prinzipschema    ersichtlich,  handelt es sich um ein     Hochpassfilter    aus einer  Serienkapazität 61 und einer     Parallelinduktivität    62.  Zur Erzielung eines schärfer abgegrenzten Durch  lassbereiches kann der mit der     Induktivität    62 in  Serie geschaltete Kondensator 63 vorgesehen wer  den.

   Diese     frequenzabhängige        Schaltung    speist die  Leitungen 64 und 65, von denen die Leitung 65  geerdet ist. über die Leitung 64 gelangt die Aus  gangsspannung des     Filters    60 an die Kathode einer  Diode 66, deren Anode an die Leitung 38 des       Fehlersignalstromkreises        angeschlossen    ist. Die Diode  66 ist normalerweise durch eine positive     Vorspan-          nung    an der Leitung 64     gesperrt,    also nicht strom  durchlässig.

   Die     Vorspannung    wird seitens einer  geeigneten Gleichstromquelle, etwa der Batterie 67,  geliefert, die über das     Potentiometer    68 und den       Vorwiderstand    69 an der Leitung 64 angeschlos  sen ist.  



  Ist im Betrieb die Höchstdrehzahl der Maschine  erwünscht, so wird der Leistungswähler 22 in die  der Höchstleistung entsprechende Lage gebracht  und dabei das     Potentiometer    in eine Stellung ver  schoben, die einer etwas höheren     Drehzahl    als der  zulässigen und     erwünschten    Höchstdrehzahl ent  spricht. Beim Erreichen der Höchstdrehzahl liefert  der     Tachometergenerator    20 gerade eine auf der  Flanke des     Durchlassbereichs    des     Hochpassfilters    60  gelegene Frequenz, so dass die Amplitude der Wech  selspannung an der Leitung 64 und an der Ka  thode der Diode 66 sehr rasch ansteigt.

   Dabei über  treffen dann bei einer bestimmten Frequenz die  Amplituden der negativen Halbperioden der Wech  selspannung die Sperrspannung seitens der     Vorspan-          nungsquelle    67. Die     Entsperrung    der Diode 66 hat  eine     Verminderung    des     Gleichspannungs-Fehler-          signals    am Punkt 38 zur Folge, wobei die Ampli  tuden der negativen Halbperioden solche Werte  annehmen, dass die Gleichspannung am Punkt 38  gegenüber Erde zu Null wird (bzw. vorübergehend  negativ wird), also kein einen     Drehzahlanstieg    be  wirkendes Fehlersignal über den Widerstand 39  übertragen werden kann.  



  Diese     frequenzabhängige,    die Höchstdrehzahl be-    stimmende Schaltung weist     einen    genügend grossen  Wirkungsbereich entsprechend der     Stromkennlinie     der Diode 66 auf. Der Punkt 38 besitzt nur     dann     das Potential Null gegen Erde, wenn die spannungs  abhängige Schaltung, welche das positive Gleich-.       stromfehlersignal    auf der Leitung 36 erzeugt, und  die über die Diode 66 angeschlossene     frequenz-          abhängige    Schaltung einander entgegenwirken und  sich gegenseitig in ihrer Spannung kompensieren.

   Bei  einer Drehzahlabweichung der Maschine gegenüber  diesem Zustand vollständiger Kompensation, ergibt  sich am Punkt 38 eine positive oder negative Gleich  spannung, durch deren Einfluss die Maschine in den  Zustand völliger Kompensation und damit auf die  Höchstdrehzahl zurückgebracht wird. Diese Rege  lungsart des Betriebes     funktioniert    aber nur inner  halb eines engen Bereiches von Drehzahlabweichun  gen der     Maschine.     



  Es ist ersichtlich, dass die     frequenzabhängige     Filterschaltung über die Diode 66 ein Signal liefern  kann, welches das der gewählten     Drehzahl    entspre  chende     Fehlersignal        übertrifft,    also einen     frequenz-          abhängigen    Regler für die Höchstdrehzahl bildet.  Solange deshalb der Drehzahlwähler auf einer die       Höchstdrehzahl    übersteigenden Stellung verweilt, ist  die     frequenzabhängige    Begrenzungsautomatik für die  Drehzahl wirksam, so dass die     tatsächliche    Dreh  zahl den Höchstwert nicht überschreitet.

   Ein wich  tiges Merkmal dieser     frequenzgesteuerten    Höchst  drehzahlbegrenzung ist, dass dieselbe tatsächlich nur  eine Überschreitung des     Höchstwertes    verhindert, also  das Auftreten eines positiven     Gleichspannungsfehler-          signals    verhindert, sobald die Höchstdrehzahl er  reicht ist, da andernfalls ein     derartiges        Fehlersignal     eine weitere Drehzahlerhöhung zur Folge     hätte.     Jedoch findet keine Beeinflussung des negativen,  eine niedrigere Drehzahl bewirkenden Fehlersignals  statt, das eine     Verminderung    der     Brennstoffzufuhr     verursacht.

   Also kann die Empfindlichkeit und der  Verstärkungsgrad der die Diode 66     umfassenden          frequenzabhängigen        Drehzahlbegrenzungsschaltung     sehr hoch sein, und eine sehr  steile  Regelung  vorgesehen werden, zwecks     Verhinderung    einer auch  nur kurzzeitigen Überschreitung der höchstzulässigen       Maschinendrehzahl.    Dabei tritt aber keine nachtei  lige Beeinflussung der Stabilität des Regelsystems  ein, da diese Begrenzung bei niedrigeren     Drehzahlen     nicht wirksam ist.  



  Eine     Stabilisierung    des Regelsystems beim über  gang vom einen Zustand     in    einen andern wird mit  tels der     Potentiometer    70 und 71 erzielt, die beide  an der Welle 55 des     Verstellmotors    54 befestigt  sind, und bei jeder Verstellung des die Brennstoff  menge regelnden Motors 54 betätigt werden. Jedes  der beiden     Potentiometer    70 und 71 liegt an je  einer     Gleichspannungsquelle,    etwa der Batterie 72  bzw. 73.

   Von den beiden     Potentiometern    wird über  die     RC-Serienschaltungen    74, 75 bzw. 76, 77 je  ein     Stabilisierungssignal    zum     Anschlusspunkt    40 des  Widerstandes 75 am- Stromkreis für das Gleichspan-           nungsfehlersignal    bzw. zum     Anschlusspunkt    64 des  Widerstandes 77 an der     frequenzabhängigen    Dreh  zahlbegrenzungsschaltung übertragen. Angesichts der  grossen Empfindlichkeit bzw.

   Verstärkung der Dreh  zahlbegrenzungsschaltung ist hierfür ein entspre  chend starkes     Stabilisiersignal    erforderlich, wozu die  Spannungsquelle 73, der Kondensator 76 und der  Widerstand 77 entsprechend dimensioniert werden  können. Ein derartiger Stabilisierungsstromkreis  arbeitet folgendermassen: Bei einer Verstellung des       Potentiometers    71 ändert sich die Spannung am     Kon-          densatör    76, also momentan auch am Anschluss  64, und zwar in einer Richtung, welche die Wir  kung der Schaltung am     betreffenden    Anschluss be  einträchtigt.

   Jedoch erfolgt unmittelbar nachher ein  Spannungsausgleich, so dass am Kondensator 76 nur  noch die Spannungsdifferenz zwischen dem Punkt 64  und dem Abgriff des     Potentiometers    1 liegt. Damit  hat aber das     Stabilisierungssignal    aufgehört und  erscheint erst wieder bei erneuter Verstellung des       Potentiometers    71 und abermaliger Spannungsände  rung am Kondensator 76.    Es ist ersichtlich, dass der den Kondensator 74  und den Widerstand 75 enthaltende Stabilisierungs  stromkreis bei allen Betriebszuständen unterhalb  der zulässigen Höchstdrehzahl der Maschine wirk  sam ist, nämlich solange der     frequenzabhängige    Teil  der gesamten Regelschaltung nicht anspricht.

   Bei  diesen     Betriebszuständen    ist anderseits der den Kon  densator 76 und den Widerstand 77 enthaltende  Stabilisierungsstromkreis gänzlich unwirksam, ebenso  wie die     frequenzabhängige        Drehzahlbegrenzungs-          schaltung,    an die er angeschlossen ist.

   Das Stabili  sierungssignal des den Kondensator 74 und dem  Widerstand 75 enthaltenden Stromkreises ist weniger  stark als das der     Drehzahlbegrenzungsschaltung    zu  geführte Stabilisierungssignal, um ein entsprechend  rascheres Ansprechen des das     Gleichspannungs-          fehlersignal    übertragenden Stromkreises innerhalb  des weiten Drehzahlbereiches zu erreichen, in wel  chem das Regelsystem wirksam ist.

   Sobald jedoch  die zulässige Höchstdrehzahl erreicht wird, bewirkt  das vom Stabilisierungsstromkreis mit dem Konden  sator 76 und dem Widerstand 77 gelieferte starke  Signal hauptsächlich die Stabilisierung des Regel  systems     während    die     frequenzabhängige    Begren  zungsschaltung in Funktion ist.     Falls    erwünscht, kann  natürlich auch, anstelle der beiden     Potentiometer    70  und 71, nur ein einziges     Potentiometer    zur Speisung  beider     Stabilisierungsstromkreise    vorgesehen wer  den.    .

   Zwischen der Leitung 38 und Erde kann vor  teilhafterweise ein Kondensator 78 vorgesehen wer  den, zwecks Erzielung     einer    Filterung bzw.     Glättung     der     aufeinanderfolgenden    kurzzeitigen     Verringerung     des     Gleichspannungsfehlersignäls    am Punkt 38 durch  die rhythmisch     entsperrte    Diode 66, sobald die     fre-          quenzabhängige    Begrenzungsschaltung beim Erreichen  der Höchstdrehzahl wirksam wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehzahlreguliereinrichtung bei Rückstoss - Gas turbinentriebwerken, mit einer ersten veränderlichen Spannungsquelle zur Einstellung einer der vorge wählten Drehzahl entsprechenden Gleichspannung, einer zweiten veränderlichen Spannungsquelle zur Erzeugung einer von der momentan erreichten Dreh zahl abhängigen Wechselspannung, einem mit dem Ausgang der zweiten Spannungsquelle verbundenen, zur ersten Spannungsquelle in Kompensationsschal tung liegenden Gleichrichter sowie auf die resultie rende Kompensationsspannung ansprechenden Vor richtungen zur Steuerung der Stellmittel für die Treibstoffzuflussregulierung, dadurch gekennzeichnet,
    dass an den Ausgang der zweiten Spannungsquelle zusätzlich eine frequenzempfindliche Vorrichtung (60) angeschlossen ist, die bei Erreichen einer der gewünschten Höchstdrehzahl entsprechenden Fre quenz eine Ausgangsspannung liefert, dass der Aus gang dieser Vorrichtung über eine Leitungsverbin dung an die Eingangsleitung (36, 37, 38, 39, 40, 41) der auf die Kompensationsspannung ansprechen den Vorrichtungen (52) angeschlossen ist und dass in der Leitungsverbindung vorgespannte gleichrich tende Mittel (66) vorgesehen sind,
    welche die eine Halbwelle der Ausgangsspannung der frequenzemp- findlichen Vorrichtung in einem der Kompensations spannung dann entgegenwirkenden Sinne übertragen, wenn die Polarität der Kompensationsspannung auf weitere Drehzahlerhöhung über die erreichte Höchst drehzahl hinaus gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die frequenzempfindliche Vor richtung (60) ein Hochpassfilter ist, dessen untere Grenzfrequenz bei der der gewünschten Höchst drehzahl entsprechenden Frequenz liegt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichrichtenden Mittel (66) aus einer Diode bestehen, die durch eine Gleich spannungsquelle (67, 68) so vorgespannt ist, dass sie lediglich durch die Ausgangsspannung der fre- quenzempfindlichen Vorrichtung (60) entriegelt wird, und die so gepolt ist, dass sie im entriegelten Zu stand das Potential einer auf Drehzahlerhöhung ge richteten Kompensationsspannung mindestens bis auf Null herabdrückt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch zwei mit den Stellmitteln (54) für die Treibstoffzuflussregulierung gekoppelte Stabilisie- rungsnetzwerke, die bei Änderungen in der Treib stofförderung im Sinne einer stabilisierenden Dämp fung des Regelverhaltens der Einrichtung wirksam werden und die so geschaltet sind, dass das eine Netzwerk (75, 74, 70, 72) die auf die Kompensa tionsspannung ansprechenden Vorrichtungen (50, 52) und das andere Netzwerk (77, 76, 71, 73) die fre- quenzempfindliche Vorrichtung (60) stabilisiert. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsnetzwerke je weils aus der Reihenschaltung eines Widerstandes (75 beziehungsweise 77) und eines Kondensators (74 bzw. 76) in Verbindung mit einer Spannungsquelle (70, 72 bzw. 71, 73), deren Spannung sich in Ab hängigkeit von Änderungen in der Treibstofförderung ändert, bestehen, und dass das eine mit der fre- quenzempfindlichen Vorrichtung (60) verbundene Netzwerk für eine stärkere Stabilisierungswirkung und das andere, mit den auf die Kompensationsspan nung ansprechenden Vorrichtungen (50, 52) ver bundene Netzwerk für eine schwächere Stabilisie rungswirkung bemessen ist.
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