CH337802A - Picker für Webstühle und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Picker für Webstühle und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH337802A
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CH
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picker
glass fiber
impact
synthetic resin
dependent
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English (en)
Inventor
Laemmler Viktor
Original Assignee
Armo Kunststoffe V Laemmler In
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/36Pickers; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Picker    für Webstühle und Verfahren zu seiner Herstellung    Gegenstand der Erfindung ist ein     Picker    für  Webstühle, bestehend aus einem     Pickerkörper    und  mindestens einem in diesem eingelassenen, eine frei  liegende     Aufschlagfläche    für den Schützen des Web  stuhls aufweisenden Aufschlagkörper.  



  Es sind     Picker    dieser Art bekannt, bei denen der       Pickerkörper    aus     kunstharzgetränktem    Textilgewebe  besteht und der aus Leder, Gummi oder Rohhaut  bestehende Aufschlagkörper auswechselbar in den       Pickerkörper        eingepresst    oder durch Auftreiben des  Aufschlagkörpers befestigt ist, wobei dieser zusätz  lich durch Nieten mit dem     Pickerkörper    verbunden  sein kann. Voraussetzung für eine solche Ausbildung  des     Pickers    ist, dass der Aufschlagkörper aus pla  stisch oder elastisch verformbarem Material besteht.

    Ferner sind     Picker    bekannt, bei denen     Pickerkörper     und Aufschlagkörper aus einem Stück aus Gummi  bestehen, das gegebenenfalls ohne Zuhilfenahme be  sonderer Befestigungsmittel an einer Peitsche des  Webstuhls     befestigbar    ist. Es ist auch schon vorge  schlagen worden, bei einem solchen aus Gummi be  stehenden     Picker    auf den Aufschlagteil eine das  Sprengen durch die Schützenaufschläge verhindernde  Metallhülse aufzusetzen, in die hinein der Aufschlag  teil vulkanisiert ist.

   Bei allen diesen bekannten Aus  führungen bietet es Schwierigkeiten, dem     Pickerkör-          per    und dem Aufschlagkörper bzw. dem Aufschlag  teil unterschiedliche mechanische Eigenschaften zu  verleihen, welche den verschiedenartigen, an diese  Teile gestellten Anforderungen genügen.  



  Demgegenüber ist der erfindungsgemässe     Picker     dadurch gekennzeichnet, dass der     Pickerkörper    aus  Kunstharz mit     Glasfaserarmierung    besteht und der  Aufschlagkörper im     Pickerkörper    formschlüssig gehal  ten ist. Der Aufschlagkörper     kann    daher aus beliebig  form- und dimensionsbeständigem Material beste  hen, während sich der     Pickerkörper    durch hohe    Festigkeit und Elastizität auszeichnet und daher mit  kleinen Abmessungen und sehr geringem Gewicht  ausgeführt werden kann.  



  Der Aufschlagkörper kann vorzugsweise die Form  eines Rotationskörpers haben und so in den     Picker-          körper    eingeformt sein, dass er in diesem nicht fest  eingespannt, sondern um seine Achse drehbar ge  halten ist.  



  Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur  Herstellung des erfindungsgemässen     Pickers.    Dieses  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man den       Pickerkörper    aus mindestens einem     Glasfasergebilde,     das mit einer ein durch Erwärmen     härtbares    und  beim Erhärten schrumpfendes Kunstharz liefernden  flüssigen Masse getränkt ist, unter Einlagerung des  vorfabrizierten     Aufschlagkörpers    derart erzeugt, dass  dieser ausserhalb seiner Aufschlagfläche vom Glas  fasergebilde umschlossen wird, und dass man hierauf  den     Picker    erwärmt, um die Bildung und das Erhär  ten des     Kunstharzes    zu bewirken.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Gegenstand der Erfindung bildenden     Pickers    dar  gestellt. An Hand dieser Zeichnung wird auch eine  Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens  beispielsweise erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht,       Fig.    2 einen Längsschnitt und       Fig.    3 eine Endansicht des     Pickers.     



  Der dargestellte     Picker    besteht aus einem     Picker-          körper    1 aus Kunstharz mit     Glasfaserarmierung    und  einem in diesen eingelassenen Aufschlagkörper 2 aus  Kunstharz von etwas anderer     Zusammensetzung,    der  eine freiliegende ebene Aufschlagfläche 3 aufweist,  auf die beim Betrieb des mit dem     Picker    ausgerüste  ten Webstuhls das vorzugsweise etwas gerundete  Ende des     Schützens    4 aufschlägt.      Der Aufschlagkörper 2 hat die Form eines Rota  tionskörpers und weist eine     kegelige        Mantelfläche    5  auf, deren Durchmesser gegen die Aufschlagfläche 3  hin abnimmt.

   Er ist in den     Pickerkörper    so einge  formt, dass er wegen der     kegeligen    Gestalt seiner       Mantelfläche    5 nicht herausfallen kann, ist also im       Pickerkörper    formschlüssig gehalten. Dabei ist er  durch das Einformen nicht etwa fest im     Pickerkör-          per    1 eingespannt, sondern in diesem um seine Achse  frei drehbar.

   Nach einiger Betriebszeit entsteht näm  lich an der Stelle, wo die Aufschlagfläche 3 des  Körpers 2 jeweils auf das Ende des     Schützens    4 trifft,  in dieser Aufschlagfläche eine Vertiefung, deren  Form ungefähr der des Schützenendes entspricht, Da  die den     Picker    tragende Peitsche eine gewisse Nach  giebigkeit besitzt, trifft die genannte Vertiefung nicht  bei jedem Schlag der Peitsche genau auf das Ende  des     Schützens.    Wäre nun der Aufschlagkörper 2 fest  im     Pickerkörper    eingespannt, so entstünde jedesmal,  wenn die genannte Vertiefung exzentrisch auf das  Ende des     Schützens    trifft, eine     unerwünschte    Quer  kraft auf den Schützen bzw. auf die Peitsche.

   Durch  die     Drehbarkeit    des Aufschlagkörpers 2 in dem mit  der Peitsche verbundenen     Pickerkörper    1 wird nun  bewirkt, dass sich beim exzentrischen Auftreffen der  Vertiefung der Aufschlagfläche 3 auf das Schützen  ende der Aufschlagkörper 2 selbsttätig derart dreht.  dass die Versetzung der Vertiefung in bezug auf das  Schützenende und damit die erwähnte Querkraft stark  vermindert, wenn nicht ganz beseitigt wird.  



  Der     Pickerkörper    1 weist eine ihn längs durch  setzende     Durchbrechung    6 auf, die sich ungefähr im  rechten Winkel zur Achse des Aufschlagkörpers 2  erstreckt und sich von einer     Stirnfläche    7 zur andern  8 verjüngt. Dank dieser     Durchbrechung    kann der       Picker    auf das entsprechend geformte Ende der  Peitsche des Webstuhls gesteckt werden.

   Der     Picker-          körper    1 ist durch     Glasfasergebilde    armiert, und  zwar durch     Glasfaserstränge,    die in Windungen 10  rings um die Mantelfläche 5 des Aufschlagkörpers  laufen, durch     Glasfaserstränge,    die in Windungen 9  rings um die     Durchbrechung    6 laufen, und durch  zwei Stückchen     Glasfasergewebe    11, die über die   Schultern , wo die     Glasfaserstränge    9 und 10 sich  überkreuzen, gelegt sind. Alle diese     Glasfasergebilde     sind in Kunststoff eingebettet, so dass ihre Fasern  durch diesen in ihrer Lage festgehalten und unter  einander verbunden sind.  



  Zum Herstellen des beschriebenen     Pickers    kann  man wie folgt vorgehen:  Man stellt zunächst den Aufschlagkörper 2 aus  Kunstharz her. Als     Ausgangsmaterial    für dieses eignet  sich ein Gemisch von ungesättigten Polyestern und       Butadien;    im fertigen Aufschlagkörper liegt das er  haltene Kunstharz in erhärtetem Zustande vor.  



  Ausser dem Aufschlagkörper 2 verwendet man  bei der Herstellung des     Pickers    einen Kern 12, des  sen Gestalt derjenigen der     Durchbrechung    6 ent  spricht, die der     Pickerkörper    aufweisen soll. Der       Pickerkörper    wird aus     Glasfasersträängen    erzeugt, die    man zunächst kontinuierlich durch eine flüssige  Masse laufen lässt, welche ein durch Erwärmen     härt-          bares    und beim Erhärten schrumpfendes Kunstharz  liefert. Dieses Kunstharz soll im erhärteten Zustande  einen kleineren     Wärmedehnungskoeffizienten    auf  weisen als das Kunstharz, aus dem der Aufschlag  körper besteht.

   Zweckmässig verwendet man als  Hauptbestandteile der genannten flüssigen Masse un  gesättigte Polyester, mit die Elastizität des Kunst  harzes erhöhenden und ein Schrumpfverhalten be  einflussenden Zusätzen, jedoch ohne die für den Auf  schlagkörper gebrauchte Beimischung von     Butadien.     Nach dem Austauschen aus der flüssigen Masse sind  die     Glasfaserstränge    mit dieser getränkt.

   Man lässt  diese auf dem     Glasfaserstrang    durch Verdunsten des  Lösungsmittels leicht gelieren und wickelt nun die       Glasfaserstränge    einerseits unter Bildung der Win  dungen 9 um den Kern 12, anderseits unter Bildung  der Windungen 10 um die Mantelfläche 5 des Auf  schlagkörpers 2, wobei man die gleichen Stränge ab  wechselnd um den Kern 12 und um die Mantel  fläche 5 laufen lässt, um eine gute gegenseitige Ver  bindung der Windungen 9 und 10 zu erzielen. Schliess  lich legt man auf die Partien, wo sich die Windun  gen 9 und 10 treffen, die ebenfalls     vorgängig    mit  der genannten Masse getränkten     Glasfasergewebe-          stückchen    11 und drückt sie an die Windungen 9  und 10 an.  



  Der so vorgebildete, noch etwas verformbare       Picker    wird nun samt dem Kern 12 in eine zweitei  lige Hohlform gebracht, die Lager für die Enden des  Kernes 12 aufweist und so gestaltet ist, dass sie ziem  lich genau auf die Windungen 9 und 10 passt, wobei  sie die Windungen 10 sowie den Aufschlagkörper 2  in derjenigen Lage zum Kern 12 hält, die der ge  wünschten gegenseitigen Lage des Aufschlagkörpers  2 und der     Durchbrechung    6 des fertigen     Pickers    ent  spricht, und beim Schliessen der Form auf die Win  dungen 9 und 10 der     Glasfaserstränge    und die     Glas-          fasergewebestückchen    11 ein leichter Druck ausübt,

    der die einzelnen Glasfasern in stärkere gegenseitige  Berührung bringt. Dadurch wird beim Schliessen der  Form bewirkt, dass zwischen den Glasfasern noch  vorhandene Poren von der flüssigen bzw. teilweise  gelierten Masse ausgefüllt werden. Dann erwärmt  man die Hohlform und den von ihr umschlossenen  vorgebildeten     Picker    auf die zur Umwandlung der  genannten Masse in Kunstharz und zum     Erhärten     dieses Kunstharzes     erforderliche    Temperatur. Beim  Erhärten schrumpft das aus der die Glasfasern um  schliessenden Masse gebildete Kunstharz, so dass es  die Glasfasern mechanisch fest miteinander verbin  det, und die Windungen 9 und 10 der Glasfaser  stränge werden durch das Schrumpfen des sie durch  setzenden Kunstharzes satt auf den Kern 12 bzw.

    auf die Mantelfläche 5 des Aufschlagkörpers 2 ge  presst. Beim Erhärten des Kunstharzes stellt sich  in jedem Teil des     Pickerkörpers    1 ein Gleichgewicht  ein zwischen Zugspannungen im Kunstharz und  Druckspannungen in den Glasfasern. Sobald das      Kunstharz überall so weit erhärtet ist, dass es nicht  mehr plastisch verformbar ist, nimmt man den       Pickerkörper    aus der Form und lässt ihn abkühlen.

    Da der Aufschlagkörper 2 aus einem Material mit  grösserem     Wärmedehnungskoeffizienten    besteht als  das Glas der Glasfasern, aus denen die Windungen  10 bestehen, und als das Kunstharz, das diese Glas  fasern umschliesst und zusammenhält, schrumpft bei  diesem Abkühlen der Aufschlagkörper 2 stärker als  die ihn umgebende Partie des     Pickerkörpers    1.

   In  folgedessen trennt sich die Mantelfläche 5 des Auf  schlagkörpers 2 von der auf ihr gebildeten Wandung  des     Pickerkörpers    1, wobei auch der Druck mit dem  diese Wandung infolge ihrer     kegeligen    Form bis  dahin die der Aufschlagfläche 3 entgegengesetzte  Stirnfläche des Aufschlagkörpers 2 gegen ihre Auf  lagefläche im     Pickerkörper    1 presste, aufgehoben  wird. Dadurch wird der Aufschlagkörper 2 in bezug  auf den     Pickerkörper    1 um die Achse der     kegeligen     Mantelfläche 5 drehbar.  



  Der Kern 12 wird vor oder nach dem Abkühlen  des     Pickers    aus diesem herausgezogen.  



  Schliesslich unterwirft man den     Picker    einer noch  maligen Erwärmung, um das Kunstharz durchgehend  vollständig auszuhärten.  



  Der beschriebene und nach dem erläuterten Ver  fahren hergestellte     Picker    zeichnet sich bei geeigne  ter Zusammensetzung des Kunstharzes durch hervor  ragende Festigkeit bei sehr kleinen Abmessungen  und geringem Gewicht aus. Er weist keinerlei Metall  teile wie Nieten und dergleichen auf, die beim Auf  schlagen auf Teile des Webstuhls diese beschädigen  könnten. Er ist elastisch genug, um auf die Peitsche  des Webstuhls derart     aufgepresst    zu werden, dass er  ohne Zuhilfenahme besonderer Befestigungsteile fest  auf ihr sitzt. Das Material, aus dem er hergestellt ist,  ist öl- -und wasserbeständig und im Gegensatz zu  Gummi an den Reibungsstellen keiner  Radierwir  kung  unterworfen.

   Es verformt sich nicht plastisch,  so dass der     Picker    stets masshaltig bleibt und nach  Bedarf aus- und wieder eingebaut werden kann. Da  durch, dass     Pickerkörper    und Aufschlagkörper nicht  aus einem Stück bestehen, kann für jeden dieser  Körper das für seine besondere Beanspruchungsart  bestgeeignete Material gewählt werden.  



  Da keine komplizierten Werkzeuge benötigt wer  den, können nach dem beschriebenen Verfahren ohne  grosse zusätzliche Einrichtungskosten     Picker    von sehr  verschiedenen Formen und Abmessungen hergestellt  werden. Insbesondere ist es auch möglich, sogenannte       Crompton-Picker    oder lose     Picker    für     mehrschützige     Webstühle herzustellen, die nicht zur Befestigung an  einer Peitsche, sondern zur verschiebbaren Führung  auf einer Schiene bestimmt sind und zwei auf ent  gegengesetzten Seiten liegende Aufschlagflächen auf  weisen.

   1n diesem Falle besitzt der     Picker    zweck  mässig zwei getrennte, in den     Pickerkörper    eingelas  sene Aufschlagkörper, von denen jeder eine der bei  den Aufschlagflächen aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Picker für Webstühle, bestehend aus einem Pik- kerkörper und mindestens einen in diesen eingelas senen, eine freiliegende Aufschlagfläche für den Schützen aufweisenden Aufschlagkörper, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pickerkörper aus Kunstharz mit Glasfaserarmierung besteht und der Aufschlag körper im Pickerkörper formschlüssig gehalten ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Picker nach Patentanspruch I, dadurch ge-@ kennzeichnet, dass mindestens ein Glasfaserstrang der Armierung des Pickerkörpers rund um eine Mantel fläche des Aufschlagkörpers läuft. 2. Picker nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Aufschlagkörper die Form eines Rotationskörpers hat und um seine Achse drehbar im Pickerkörper gehalten ist. 3. Picker nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Aufschlagkörper eine kegelige Man telfläche aufweist, deren Durchmesser gegen die Auf schlagfläche hin abnimmt.
    4. Picker nach Patentanspruch 1, dessen Picker- körper eine Durchbrechung aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Glasfaserstrang der Armierung des Pickerkörpers rund um diese Durch brechung läuft. 5. Picker nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Armierung des Pickerkörpers mindestens zum Teil aus Glasfasergewebe besteht. 6. Picker nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aufschlagkörper aus Kunst harz besteht.
    PATENTANSPRUCH I1 Verfahren zur Herstellung eines Pickers nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Pickerkörper aus mindestens einem Glasfaser gebilde, das mit einer ein durch Erwärmen härt- bares und beim Erhärten schrumpfendes Kunstharz liefernden flüssigen Masse getränkt wird, unter Ein lagerung des vorfabrizierten Aufschlagkörpers derart erzeugt, dass dieser ausserhalb seiner Aufschlagfläche vom Glasfasergebilde umschlossen wird und dass man hierauf den Picker erwärmt, um die Bildung und das Erhärten des Kunstharzes zu bewirken. UNTERANSPRÜCHE 7.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass man die genannte Masse auf dem Glasfasergebilde vor der Erzeugung des Picker- körpers teilweise gelieren lässt. B. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man den Picker vor dem Er wärmen in eine Form bringt und in dieser erwärmt, bis das Kunstharz gebildet und mindestens teilweise erhärtet ist. 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Picker nach dem Her ausnehmen aus der Form einer weiteren Wärme- behandlung unterwirft, bis das Kunstharz ganz er härtet ist. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man den Pickerkörper minde stens zum Teil durch Wickeln aus mindestens einem Glasfaserstrang erzeugt. 11. Verfahren nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass man den Glasfaserstrang um eine Mantelfläche des vorfabrizierten Aufschlagkör pers wickelt. 12. Verfahren nach Unteranspruch 10 zur Her stellung eines Pickers nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass man den Glasfaserstrang um einen Kern wickelt, dessen Gestalt derjenigen der genannten Durchbrechung entspricht. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass man den Kern erst aus dem Pickerkörper entfernt, nachdem das Kunstharz min destens teilweise erhärtet ist. 14. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Aufschlagkörper aus einem Material vorfabriziert, das einen grösseren Wärmedehnungskoeffizienten aufweist als Glas und als das aus der genannten Masse gebildete erhärtete Kunstharz. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I zur Her stellung eines Pickers nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass man den Aufschlagkörper aus einer Butadien und mindestens einen ungesättig ten Polyester enthaltenden Masse vorfabriziert. 16. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Masse, mit der das Glasfasergebilde getränkt wird, mindestens einen un gesättigten Polyester enthält.
CH337802D 1955-04-25 1955-04-25 Picker für Webstühle und Verfahren zu seiner Herstellung CH337802A (de)

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