CH335136A - Mehrfarben-Punktschreiber, insbesondere Breitbandschreiber - Google Patents

Mehrfarben-Punktschreiber, insbesondere Breitbandschreiber

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CH335136A
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Inventor
Joens Werner
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Joens & Co W H
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      Mehrfarben-Punktschreiber,    insbesondere     Breitbandschreiber       Die Erfindung bezieht sieh auf einen     Mehr-          farben-Punktschreiber,        insbesondere    auf einen       solelien        finit    grosser     Registrierbreite,    einen     so-          -enannten        Breitbandsehreiber.     



       Mehrfarben-Punktsehreiberhaben        bekannt-          lieli    die     .Aufgabe,    die     Messwerte    mehrerer     Mess-          grössen    auf einem     gemeinsamen        Sehreibstreifen     <B>,

  </B>     -itifv        nizeiehnen.        Es        wird        in        der        Regel        das        be-          kannte        Fallbügelpi@inzip    zur Aufzeichnung der       Messgrössen    benutzt.

   Hierbei wird der über  einer Skala frei spielende     Messwerkzeiger    durch       einen    Fallbügel kurzzeitig auf ein Farbband       gedrückt.    Er zeichnet dadurch auf den dar  unter     befindliehen        Sehreibstreifen    einen Punkt  auf. Danach wird der     Messwerkzeiger    wieder  frei     "egeben    und stellt sieh auf einen neuen       llel)wert    ein. Die einzelnen Punkte reihen sieh  zu einer Kurve aneinander.

   Das     Messwerk     wird selbsttätig auf die nächste     Messstelle        uni-          gesehaltet.        und    das nächste     Farbband        selbst-          täti;

  -        vorgesehoben.    Die     Messwerte    der     ver-          sehiedenen        Messstellen    werden in     unterschied-          licher    Farbe     aufgezeichnet,    so dass eine gute       Ubersieht        auch    dann     @uewährleistet    ist, wenn  die     aufgezeiehneten    Werte nahe beieinander  liegen und die Kurven sich häufig über  schneiden.  



       Die        Erzeu-;ung    der Punkte ist mit dein       Draekvorgang    bei einer     Sehreibniasehine        ver-          gleichbai:@Der    ablaufende     Sehreibstreifen    wird       dnrcb        Hilfskraft    bei     bekannten    Punktscbrei-    Bern über eine     \Felle    kleinen Durchmessers       gezogen,    über der sich das für den Druck er  forderliehe Farbband befindet.

   In geringem  Abstand darüber liegt das Druckstück des       Messwerkzeigers    und in geringem Abstand       darüber    der periodisch durch Hilfskraft be  wegte Fallbügel. Durch den Fall des Fall  bügels findet kurzzeitig eine formschlüssige       Verbindun-o>,    von Fallbügel, Druckstück des       Messwerkzeigers,    Farbband, Schreibstreifen  und der als     t        nterlage    dienenden Welle kleinen       Durchmessers    statt, die auf dein Schreibstrei  ten das Entstehen eines Punktes von der Farbe  des Farbbandes bewirkt.  



  Die     Gxrösse    der aufgezeichneten Punkte  richtet sich nach     dein    Durchmesser der als       Druckunterlaa@e    benutzten Welle. Die Form  der Punkte ist an den Seiten des Schreibstrei  fens verzerrt gegenüber der Mitte des Schreib  streifens. Dieser Nachteil entsteht dadurch,  dass der     Messwerkzeiger    und die als     Druck-          unterla.-e    dienende Welle sieh in der Mitte des  Schreibstreifens senkrecht kreuzen, während  diese Kreuzung an den Seiten des Schreib  streifens     unter    einen     i    spitzen Winkel erfolgt.

    Dieser Winkel wird um so spitzer, je grösser  die     Sehreibbreite    des Schreibstreifens ist. An  den Seiten solcher breiter Schreibstreifen wer  den die Aufzeichnungen der     Messgrössen    daher  so stark verzerrt, dass statt     Punkten    kurze  schräge     Striche    aufgezeichnet werden. Es ent-      stehen also statt durch     Punktreiben    gebildete  linienförmige Kurven aus kurzen schräges:       Strichen    gebildete bandförmige Kurven.

   Die  Aufzeichnungen solcher     Mehrfarbenpunkt-          sehreiber    sind schlecht     auswertbar,    wenn die       Kurven    dicht beieinander liegen und sieh  häufig überschneiden.  



  Erfindungsgemäss soll dieser insbesondere  bei     Breitbandschreibern    auftretende Nachteil  dadurch beseitigt sein, dass der Schreibstreifen  unterhalb des Farbbandes über die Kante einer  Schiene von eckigem, vorzugsweise dreieckigem  Querschnitt läuft.  



  Diese Kante kann bewirken, dass die     Auf-          zeiehnungen    der     1Tessgrössen,    selbst. bei  Schreibstreifen sehr grosser Breite, an den  Seiten des Schreibstreifens praktisch genau so       punktförmig    wie die Aufzeichnungen in der  Mitte des Schreibstreifens sind. Die Auswert  barkeit der aufgezeichneten Kurven ist dann  besser gewährleistet.  



  Ein weiterer Gewinn kann dadurch erzielt  sein, dass durch gegenüber den Aufzeichnun  gen der     bekannten        Mehrfarben-Punktschreiber     kleinere Flächen der aufgezeichneten Punkte  der     Parbbandverbrauch    herabgesetzt wird.  



  Eine Verbesserung des Punktschreibers  kann noch dadurch erreicht sein, dass bei     An-          wendung    eines     Messverstärkers    zur Verstär  kung der dem     Messinstiument    zugeleiteten       Messwerte    der Zeiger des     Messinstrumentes     durch ein Lenkergestänge     geradegeführt    ist.  Es wird dadurch möglich, auch bei grossen  Schreibbreiten     von    z. B. 250     min    auch an den       Seiten    einen     einwandfreien    Punktschrieb zu  erreichen.

   Dazu kommt, dass man bei     gerad-          geführtein    Instrumentenzeiger eine. annähernd  lineare Teilung auf der Skala und dein     Re.          gistrierstreifen    erhält.  



  Die Anwendung einer     Lenkergeradführung     für den Instrumentenzeiger setzt jedoch im  allgemeinen die Verwendung eines     Messwert-          verstärkers    voraus, der     wiederum    den Vor  teil hat, dass sich der Zeiger jeweils sehr  schnell und ohne Schwingungen auf den     Mess-          wert    einstellt.

   Dadurch ist. es     inöglieh,    sehr  kurze     Selialtperioden    unter 5 Sekunden, bei-         spielsweise        von    1     Sekunde        vorzusehen.    Diese  kurzen     Sehaltperioclen    verbessern     naturgemäLl)     die Kontinuität des     Punktschreibers    sehr er  heblich.  



  Zwei     Ausfülirun,"beispiele    der     Erfindung     sind in der     Zeichnung    schematisch dargestellt  und im folgenden beschrieben.  



  Der     Mehrfaehsehreiber    besitzt     -einä.ss        Abb.1     einen breiten     Registrierstreifen    14 von etwa  250 mm Breite.     -Mit    2 ist ein     Clleiehstrom-lless-          instrument    bezeichnet, dessen Zeiger 3 unter  halb des Fallbügels 4 spielt. Der Zeiger 3 ist  jedoch nicht auf der Achse des     hlessinstru-          mentes    ? angeordnet, sondern wird in an sieh  bekannter Weise     dnreh    ein     Lenkergestänge    15.

    15', 15" derart. geführt, dass die Zeigerspitze  3' beim Bewegen über der ganzen Breite des       Registrierstreifens    14 einer geraden Linie       folgt.    Zwischen das     1Iessinsti-ument    ? und die       Messwertgeber    10, 10', 10" ist ein Gleichstrom  Proport.ionalverstärker 11     eingeschaltet.    Der  vom Motor 5 angetriebene     Selialtmeehanismus,     bestehend ans einem     Messstellenumsehalter    6,

    einem     Kurvengetriebe    7 zur     Unischaltung    eines       Farbbandträgers    S und einem     Selialtgetriebe    9  zur     Betätigung    des Fallbügels 4 ist hier so aus  gebildet, dass die Schaltung in Perioden von  weniger als 5 Sekunden,     beispielsweise    im Ab  stand von 1     Sekunde    erfolgt.

   Die     Stellkraft     des     Messinstrnmentes        \?    ist ausreichend,     uni    bei  jeder     Umschaltung-    den durch das Lenker  gestänge gesteuerten Zeiger 3 momentan ans'  den neuen     Messweit    einzustellen.

      Im Gegensatz     zii    bekannten Punktschrei  bern ist der     RegUistrierstreifen        1-1        unterhalb        der     am     Farbbandträger    8     befestigten    Farbbänder  16, von denen nur eines dargestellt ist,     über     die Kante 17 einer Schiene 18 von     dreieckigem     Querschnitt geführt.

   Das am Zeiger 3 ange  brachte     Druekstüek    19 besitzt eine Unterkante  20, die mit der Kante 17 bei jeder Einstellung  des Zeigers 3 eine     punktförmige        Berührun@gs-          stelle    ergibt.  



  In     Abb.        22    ist. ein     Ausführungsbeispiel        ohne          Zeigei-gradführun        -r    dargestellt, bei dein der  Zeiger 3 unmittelbar auf der Welle 21 eines       (:*leiehsti-oni-Messinsti-tnnentes        befestigt    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrfarben-Punktsehreiber, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schreibstreifen unter halb des Farbbandes über die Kante einer Schiene von eckigem Querschnitt geführt ist, die das Gegenlager des Zeigerdruckstüekes bildet.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Mehrfarben-Punktschreiber nach Patent- anspruch, mit Fallbügel und einem Messver- stärker zur Verstärkung der dem 1Iessinstru- werrt zu-eleiteteri Messwerte, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Zeiger des llessinstrurnentes durch ein Lenkergestänge geradgeführt ist.
    \'. Mehrfarben-Punktschreiber nach Unter anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalfrnechanismus für eine Schaltperiode von weniger als 5 Sekunden eingerichtet ist. 3. Mehrfarben-Punktschreiber nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Schiene dreieckig ist.
CH335136D 1954-10-08 1955-08-15 Mehrfarben-Punktschreiber, insbesondere Breitbandschreiber CH335136A (de)

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