CH330696A - Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff mit selbstschliessendem Verschluss - Google Patents

Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff mit selbstschliessendem Verschluss

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Publication number
CH330696A
CH330696A CH330696DA CH330696A CH 330696 A CH330696 A CH 330696A CH 330696D A CH330696D A CH 330696DA CH 330696 A CH330696 A CH 330696A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
welding
tabs
flaps
liquid container
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Beck Max
Original Assignee
Max Gisiger & Co Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Gisiger & Co Ag filed Critical Max Gisiger & Co Ag
Publication of CH330696A publication Critical patent/CH330696A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/145Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being provided in a flat upper sealing-edge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


  



  Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff mit selbstschlie¯endem Verschluss
Gegenstand der vorliegenden Erfindung st ein Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff mit elbstschlie¯endem Verschlu¯, welcher sich bei  @pielsweise zum Aufbewahren    von Getränken md als   Trinkgefäss    durch Entleerung mittels   @ines Trinkhalms eignet.   



   Es sind Behälter dieser Art bekannt, bei velehen der Verschluss durch zwei in den Be   tälter hineinragende aneinanderliegende Ver-      @chlu¯lappen gebildet wird, welche    an ihrem   @m    Behälterrand befestigten Ende eine   Aus-      @@u¯¯ffnung    aufweisen. Die freien Enden der ) eiden Lappen werden durch den bei ge 'ülltem Behälter in dessen Innerem wirkenden   @l ssigkeitsdruck aneinandergepre¯t,    so dass ceine Flüssigkeit ausfliessen kann.

   Durch Einschieben eines Röhrehens in die Öffnung, welhes die beiden Lappen voneinand'er trennt, cann die Flüssigkeit durch Druck auf den 3ehälter oder Saugwirkung entnommen wer  len.    Es hat sieh dabei gezeigt, dass ein Be  iälter    dieser Art vielfach nur dann dicht ist,   ) zw.    der Verschluss nur dann ganz schliesst, venn der Behälter vollständig gefüllt ist, wäh endd'em beispielsweise bei nur halbgefülltem Behälter die beiden Lappen nicht vollständig   @neinanderliegen, speziell nach    dem Entferien des   Entnahmeröhrehens    aus der   Ausguss-      iffnung.   



   Die vorliegende Erfindung   bezweekt    nun, einen Behälter zu schaffen, bei welchem der Verschluss bei jedem Füllungsgrade dicht ist, ; da¯ die Flüssigkeit nicht unbeabsichtigt ausfliessen kann. Der erfindungsgemässe BehÏlter zeichnet sich dadurch aus, da¯ ein rohr  formages      Kunststoffstück    an seinem einen Ende durch Schweissung vollständig geschlossen ist, währenddem am andern Ende zwei aneinanderliegende lappenformige Verschlusselemente vorgesehen sind, welche in den BehÏlter hineinragen und welche  ber einen dem Behälterrand direkt benachbarten Teil derselben einen Ausgusskanal begrenzen, der durch Versehweissung des Behälterrandes und der beiden Lappen miteinander beidseitig derselben gebildet ist,

   und dass die innern Be  grenzungslinien    der Schweissflächen beidseitig des Ausgusskanals und mindestens im Bereich der Verschlusslappen bezüglich der äussern Be  grenzungslinien    gekrümmt verlaufen.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Flüssigkeitsbehälters dargestellt.



   Es zeigen :
Fig.   1    das obere Ende des Behälters vor dem Einbiegen der Verschlusslappen und dem Verschweissen,
Fig. 2 das versehweisste obere Ende des Behälters, in welchem der Verschluss vorgesehen ist,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2 bei leerem Behälter und
Fig. 4 einen Schnitt nach der gleichen Linie, jedoch bei gefülltem Behalter.



   Mit 1 ist ein schlauchformiges   Stüek    aus einem thermoplastischen Kunststoff,   beispiels-    weise PVC oder Polyäthylen, bezeichnet, das an dessen unterem, nicht dargestelltem Ende durch Schweissung abgeschlossen ist und das an dessen oberem Ende zwei übereinanderliegende Verschlu¯lappen 2 und zwei ebenfalls übereinanderliegende Haltelappen 3 aufweist.



  Wie aus Fig.   1    hervorgeht, werden diese Lappen aus dem schlauchf¯rmigen St ck 1 herausgeschnitten, wobei die beiden Versehlusslappen 2 vor dem Verschweissen entlang der in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichneten Linie 4 nach innen umgelegt werden, so dass sie in das Behälterinnere hineinragen, wie dies aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht.



   In Fig. 2 sind durch die   punktierten Flä-    chen 5 und 6 diejenigen Randteile des Behälters angedeutet, an welchen die beiden SeitenwÏnde desselben durch Schweissung miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden   Schweissflächen    5 ist dabei im Bereich der beiden einwÏrts ragenden Lappen'2 ein sich vom BehÏlterrand einwÏrts erstreckender Ausgusskanal 7 begrenzt, wobei in der   Nachbar-    schaft desselben zwei an den Sehweissflächen 5 anschliessende   lappenförmige    Flächenteile 8 ebenfalls eine Verschweissung zwischen den beiden Behälterwänden und den dazwischenliegenden Lappen 2 darstellen.

   Beim Verschweissen dieser Teile wird durch die nach einwärts und bezüglich der Ïu¯ern, schräg verlaufende innere Begrenzungslinie der   Schweissflächen    5, 8 in den beiden Lappen 2 eine Spannung erzeugt, welche sich auch über den Bereich des   Ausgusskanals    7 erstreckt. Zudem haben die Teile 8 der Schweissflächen 5 die Tendez, in den Ver  schlusslappen    2, welche flach   aufeinanderlie-    gen, Kr mmungen hervorzurufen, entlang welchen eine feste Anlage der Lappen aneinander gewährleistet ist. In Fig. 3 sind die beiden Lappen zur Verdeutlichung etwas   auseinan-    der gezeichnet, was jedoch nicht ihrer wirklichen gegenseitigen Lage   bei lmgefülltem    Behä : lter entspricht.



   Wird der Behälter durch Einfüllen von Flüssigkeit durch den Kanal 7 gefüllt, so w¯lben sich die beiden Behälterwände auseinander, wobei sich diese im Bereich des freien Teils der Lappen 2 von denselben ablösen, wie dies in Fig.   4    weiter dargestellt ist. Es ist dabei ersichtlich, dass ein Teil der verdrängten, jedoch im Behälter gefangenen Luft zwischen die Lappen und die Behälterwände einfliesst, welche im Bereich der   Ausgussöffnung    7 nur am Rand des Behälters entlang der Faltlinie 4 miteinander verbunden sind, so dass zwischen diesen   Lufttasehen    vorhanden sind.

   Die   zwi-    schen den Lappen und den Behälterwänden gefangene Luft kann somit nicht entweichen und hat die Tendenz, die beiden Lappen ge  geneina. nd. erzupressen und somit    den   Ausguss-       kanal abzuschliessen. Es ist weiter aus Fig. 4 :    ersichtlich, dass infolge des gekrümmten Verlaufes der innern Begrenzungslinie der   Schweissflächen    5 auch bei nur teilweiser   Fül    lung des Behälters eine Verspannung der Lappen erzeugt wird, welche diese   zudem ge-    geneinanderdr cken und welche hauptsäehlich am innern Ende des   Ausgusskanals    in diesen Lappen eine querverlaufende Faltlinie erzeugt, entlang welcher die Lappen mit ver  stärktem Druck aneinanderliegen.   



   Zur Entnahme von Flüssigkeit kann in die   Ausgussöffnung    ein Röhrehen, beispielsweise ein sogenannter Trinkhalm, eingesehoben wer den und die Flüssigkeit durch Saugwirkung aus dem BehÏltere entnommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff mit selbstschliessendem Verschluss, dadurch gekennzeichnet, dass ein rohrförmiges Kunst- stoffstüek an seinem einen Ende durch Schweissung vollstÏndig geschlossen ist, wÏh renddem am andern Ende zwei aneinanderliegende lappenförmige Versehlusselemente vorgesehen sind, welche in den Behälter hineinragen und welche ber einen dem Behälter- rand direkt benachbarten Teil derselben einen Ausgusskanal begrenzen, der durch Verschwei ssung des Behälterrandes und der beiden Lappen miteinander beidseitig desselben gebildet ist,
    und da. ¯ die innern Begrenzungslinien der Schweissflächen beidseitig des Ausguss- kanals und mindestens im Bereich der Ver schlusslappen beziiglich der Ïu¯ern Begrenzungslinien gekrümmt verlaufen.
    UNTEBANSPRÜCHE 1. Flüssigkeitsbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Ausgussöffnung zwischen den Behäl terwandungen und den Lappen Lufttaschen gebildet sind.
    2. Fl ssigkeitsbehÏlter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Lappen unter Spannung miteinander verbunden sind.
CH330696D 1955-07-09 1955-07-09 Flüssigkeitsbehälter aus Kunststoff mit selbstschliessendem Verschluss CH330696A (de)

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CH330696A true CH330696A (de) 1958-06-15

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ID=4501784

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3263903A (en) * 1964-05-21 1966-08-02 Waller Lindquist Inc Valved container
US3332415A (en) * 1964-04-30 1967-07-25 Kendall & Co Self-sealing pressure valve for inflatable splints and other devices
US6161960A (en) * 1997-09-04 2000-12-19 Kyushu Taiyoukasie Ltd Container

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US3263903A (en) * 1964-05-21 1966-08-02 Waller Lindquist Inc Valved container
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