CH324503A - Verfahren und Vorrichtung zur Begrenzung der Überdrehzahl einer einen elektrischen Stromerzeuger antreibenden Kraftmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Begrenzung der Überdrehzahl einer einen elektrischen Stromerzeuger antreibenden KraftmaschineInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Begrenzung der Überdrehzahl einer einen elektrischen Stromerzeuger antreibenden Kraftmaschine Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Begrenzung der Überdrehzahl einer einen elektrischen Stromerzeuger antreibenden Kraftmaschine im Falle einer rasch verlaufen den, einen gewissen Mindestbetrag überschrei tenden Abnahme der Belastung durch die vom Stromerzeuger zu beliefernden Verbraucher, und eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
In gewissen Fällen kann es vorkommen, dass bei rasch verlaufenden grösseren Bela stungsabnahmen die Drehzahl der Kraft- niaseliirie trotz sofortigen Anspreehens der Regeleinrichtung auf den das Auslösen der Selinellsehlussapparatur bewirkenden Wert an steigt.
Dies kann beispielsweise bei Dampf turbinen eintreten, wenn die zwischen den Regelventilen und der Turbine aufgespeieher- teri 1)anipfmengen so gross sind, dass sie die Turbine auch nach Schliessen der Regelventile noch weiter anzutreiben vermögen.
Zur Begrenzung der Überdrehzahl einer einen elektrischen Stromerzeuger antreiben den Kraftmaschine im Falle einer rasch ver laufenden, einen gewissen Mindestbetrag über schreitenden Abnahme der Belastung durch die vom Stromerzeuger ztt beliefernden Strom verbraucher, und damit.
zur tunlichsten Ver meidung eines Anspreehens der Schnellschluss- apparatur, wird nun erfindungsgemäss bei einer solchen raschen Belastungsabnahme dem Strotnei'zetixei' knrzzeiti < - eine zusätzliche Be- lastung übertragen, welche die Abnahme der Belastung durch die vom Stromerzeuger zu beliefernden Verbraucher teilweise ausgleicht.
Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die Regeleinrichtung der Kraftmaschine vor erst nur einen Teil der Abnahme der Be lastung durch die Stromverbraucher durch entsprechende Änderung der Treibmittelzu- fuhr auszugleichen hat, während der restliche Teil erst nach Abschaltung der kurzzeitig dem Stromerzeuger übertragenen zusätzlichen Be lastung auszugleichen ist. Die vorübergehend auftretende Drehzahlerhöhung der Kraft maschine wird somit begrenzt. Die zusätzlich abgegebene Leistung des Stromerzeugers wird zweckmässig in einem Wasserwiderstand ver nichtet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel für eine Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens verein facht dargestellt. An Hand dieser Vorrichtung wird auch das Verfahren beispielsweise erläu tert.
Die Vorrichtung weist zwei mit ihren Dreh svstemen koaxial zueinander angeordnete gleichartige Messgeräte 1 und 2 auf, durch welche die vom Stromerzeuger an die zu be liefernden Verbraucher abgegebene Leistung gemessen wird. Die Messdrehmomente wirken in gleichem Sinne auf die Drehsysteme, wobei zwei Spiralfedern 3 bzw. 4 gleicher Charak teristik den 14fessdrehitiomenten entgegenwir- ken. Der Verdrehungswinkel des Drelisystenrs eines jeden 1Tessgerätes ist zu der jeweiligen Leistungsabgabe des Stromerzeugers an die zu beliefernden Stromverbraucher propor tional.
Die beiden 14lessgeräte weisen gegeneinan der gerichtete Achsen 5 und 6 auf, durch welche die Verdrehung der Drehsysteme nach aussen übertragen wird. Bei einer konstanten Belastung des Stromerzeugers sind die beiden Achsen um den gleichen Winkel in Pfeilrich tung gegen ihre Nullage verdreht.
Die Achse 6 des Drehsystems des lIess- gerätes 2 trägt nun eine Zusatzmasse 7, durch welche das 1lassenträgheitsmoment dieses Drehsystems gegenüber jenem des Drehsystems des 1Iessgerätes 1 vergrössert wird. Dadurch wird erreicht, dass sich Lageänderungen des Drehst' stems des hlessgerätes 2 langsamer voll ziehen als beim Messgerät 1.
Die Drehachse 5 des Messgerätes 1 trägt, gegen diese und unter sich elektrisch isoliert, zwei Kontaktfinger 8 und 9. Die beim Dreh system des llessgerätes 2 angebrachte Zusatz masse ist. gleichzeitig als Schaltwalze aus Isoliermaterial ausgebildet. Ein dritter Kon taktfinger 10 vermittelt hierbei dauernden elektrischen Kontakt mit einem auf der Zu satzmasse 7 angebrachten stufenförmigen Kon taktsegment 11.
Die beiden Kontaktfinger 8, 9 sind in den Steuerstromkreis eines Relais 12 eingeschaltet, welches seinerseits den Steuerstromkreis eines einem Wasserwiderstand 13 vorgeschalteten Leistungsschalters 1-t beherrscht. Der Schal ter 11 stellt bei eingeschaltetem Zustande über Leitungen 15 die Verbindung des Wasser widerstandes 13 mit dem in der Zeichnung nicht gezeigten Stromerzeuger her. Mit 16 ist ferner ein Haltekontakt des Relais 12 be zeichnet.
Die Vorrichtung wirkt nun folgender massen Bei einer konstanten Belastung des Strom erzeugers durch die von i11111 zu beliefernden Verbraucher sind die beiden Achsen 5 und 6 der liess geräte 1 und '-) in Pfeilrichtung um den gleichen Betrag gegenüber ihrer Nullage verdreht. Erfolgt nun eine rasche Abnahme der Belastung des Stromerzeugers, so dreht sich das Drehsystem des lIessgerätes 1 infolge seiner geringeren lIasse rascher zurück a15 das Drehsystem des llessgerätes 2.
Dadurch ergibt sich ein Auflaufen des Kontaktfingers 8 auf das Kontaktsegment 11, was jedoch vor erst noch keine Folgen hat. Erst wenn die rasch verlaufende Belastungsabnahme einen gewissen Mindestbetrag überschreitet und der Unterschied zwischen der Verdrehung des mit der Zusatzmasse versehenen Drehsvstems 2 und jener des andern Drehsystems 1 so gross ist, dass auch der Kontaktfinger 9 das Kon taktsegment berührt, wird der Steuerstrom kreis des Relais 12 -esehlossen. Dieses schliesst dabei seinerseits den Steuerstromkreis des Leistungsschalters 11.
Hierbei wird der Was serwiderstand 13 zugeschaltet, und damit der Stromerzeimer zusätzlich belastet.
Beim Träger erfolgenden obergang des Drehsystems des llessgerätes 2 in seine neue Lage, wobei es sich entgegen der Pfeilrichtung bewegt, wird zuerst die elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktfinger 9 und dem Kon taktsegment 11 unterbrochen, was noch keine Folgen zeitigt, da das Relais 12 infolge des Haltekontaktes 16 in seiner Einschaltlage ver bleibt. Sobald aber der Unterschied zwischen den Verdrehungswinkeln unter einen Betrag sinkt, bei welchem mich die Kontaktgabe zwi schen dem Kontaktfinger 8 und dem Kontakt segment 11 aufhört, wird das Relais 12 strom los und schaltet den Steuerstrom des Lei stungsschalters 1-1 aus. Dabei wird der Wasser widerstand 13 wieder ausgeschaltet.
Die zusätzliche Belastung des Stromerzeu gers erfolgt daher nur kurzzeitig. Auf lang sam erfolgende Lastabnahmen spricht. die Vor richtung nicht an, was erwünscht ist. Auch Leistungsanstiege verursachen kein Einschal ten des Wasserwiderstandes 13, da sich dann die Kontaktfinger 8 und 9 vorübergehend noch weiter vom Kontaktsegment 11 entfernen.
Bedingung für das Erreichen des erstrebten Ziels ist. aber, dass < las Kontaktsegment 11 so eingestellt ist, dass ein Einschalten des Wasser widerstandes 13 mir erfolgt, renn die rasch erfolgende Belastungsabnahme grösser ist als die Leistung, für welche der Wasserwiderstand bemessen ist, so dass die zusätzliche Belastung die Abnahme der Belastung durch die vom @tromerzeu-er zu beliefernden Verbraucher nur teilweise ausgleicht. Ferner darf die im Wasserwiderstand vernichtete Leistung von den Messgeräten 1 und 2 nicht mitgeniessen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Begrenzung der Über drehzahl einer einen elektrischen Stromerzeu ger antreibenden Kraftmaschine im Falle einer rasch verlaufenden, einen gewissen Mindest betrag überschreitenden Abnahme der Bela stung durch die vom Stromerzeuger zu belie fernden Stromverbraucher, dadurch gekenn zeichnet, dass bei einer solchen raschen Be lastungsabnahme dem Stromerzeuger kurz zeitig eine zusätzliche Belastung übertragen wird, welche die Abnahme der Belastung durch die vom Stromerzeuger zu beliefernden Verbrancher teilweise ausgleicht.1I. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zwei mit ihren Dreh systemen koaxial zueinander angeordnete gleichartige Messgeräte (1, 2) aufweist, durch welche die vom Stromerzeuger an die zu be liefernden Verbraucher abgegebene Leistung gemessen wird, wobei die Messdrehmomente in gleichem Sinne auf die Drehsysteme gegen durch Federkräfte (3, 1) ausgeiibte Dreh- womente wirken,und dass das Drehsystem des einen Messgerätes eine dessen Massenträg heitsmoment vergrössernde Zusatzmasse (7) trägt und Kontakte (8, 9) vorgesehen sind, welche bei einem einen gewissen Mindestbetrag überschreitenden Unterschied zwischen der Verdrehung: des mit der Zusatzmasse (7) ver- sehenen Drehsystems und jener des andern Drehsystems das Zuschalten eines Widerstan des (13) zur zusätzlichen Belastung des Strom erzeugers bewirken. LNTERANSPRL CHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Dreh system des einen Leistungsmessgerätes (2) angebrachte Zusatzmasse (7) gleichzeitig als Schaltwalze ausgebildet ist, welche mit den die Zuschaltung des Widerstandes (13) bewirken den Kontakten (8, 9) zusammen arbeitet. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwei Kontaktfin ger (8, 9), welche mit dem keine Zusatzmasse tragenden Drehsystem fest verbunden sind, mit Bezug auf ein Kontaktsegment (11) der Schaltwalze so angeordnet sind, dass ein Relais (12) für die Zuschaltung des Widerstandes (13) zur zusätzlichen Belastung des Strom erzeugers betätigt wird, sobald- der Unter schied der Verdrehungswinkel zwischen den beiden Drehsystemen einen vorgegebenen Be trag überschreitet, und dieses Relais ausge schaltet wird, sobald der Unterschied zwischen den beiden Verdrehungswinkeln wieder unter einen andern vorgegebenen Betrag sinkt.
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