CH321508A - Filterzelle für Staubfilteranlagen - Google Patents

Filterzelle für Staubfilteranlagen

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CH321508A
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CH
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filter cell
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Roth Otto Ing Dipl
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Roth Otto Ing Dipl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/02Plant or installations having external electricity supply
    • B03C3/04Plant or installations having external electricity supply dry type
    • B03C3/12Plant or installations having external electricity supply dry type characterised by separation of ionising and collecting stations

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description


  Filterzelle für Staubfilteranlagen    Es sind Filterzellen für Staubfilteranlagen  bekannt, die aus zwei parallelen Platten be  stehen, zwischen welchen eine sich ebenfalls  parallel zu den Platten erstreckende Sprüh  elektrode angeordnet ist. Die staubhaltigen  Gase oder Dämpfe werden auf der einen Seite  zwischen die beiden Platten eingeführt,  durchströmen sodann den elektrischen Ent  ladungsraum zwischen der Sprühelektrode  und den beiden Platten, in welchem der Staub  ausgeschieden und an den Platten nieder  geschlagen wird, so dass die gereinigten Gase  oder Dämpfe auf der andern Seite dieser  Filterzelle zwischen den beiden Platten aus  treten können.

   Eine solche auch als Platten  filter bezeichnete Filterzelle könnte grund  sätzlich bei mässigen elektrischen Spannungen  an der Sprühelektrode für hohe Durchsatz  mengen der zu entstaubenden Gase oder  Dämpfe gebaut werden. Es zeigt sich jedoch,  dass die zu entstaubenden Gase oder Dämpfe  nicht genügend gleichmässig über den     Durch-          strönmungsquerschnitt    zwischen den beiden  Platten verteilt werden können, so dass der  Wirkungsgrad der Filterzelle schlecht wird.

    Aus diesen Gründen wird es häufig vorgezo  gen, an der Stelle von wenigen Filterzellen  mit je     grösserem        Durchströmquerschnitt    eine  grössere Anzahl von Filterzellen mit je ent  sprechend geringerem     Durchströmquerschnitt     zu verwenden, weil bei Filterzellen mit klei  nerem     Durchströmquersehnitt    leichter bessere  Wirkungsgrade erzielt werden können. Eine    grössere Anzahl Filterzellen mit<B>je</B>     kleinerem          Durchströmquerschnitt    bringt anderseits einen  nicht unbeträchtlichen Mehraufwand an Bau  elementen mit sich, der die Gestehungskosten  der ganzen Anlage entsprechend erhöht.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sieh  auf eine Filterzelle für Staubfilteranlagen,  bei welcher die staubhaltigen Gase oder       Dämpfe    auf der einen Seite der Filterzelle  eintreten, darnach den eine Sprühelektrode.  enthaltenden Entladungsraum durchlaufen  und schliesslich auf der andern Seite der  Filterzelle gereinigt austreten, wobei der aus  den Gasen oder Dämpfen ausgeschiedene  Staub an den Seitenwänden der Filterzelle  niedergeschlagen wird, und     bezweckt,    die oben  kurz skizzierten Mängel der bisherigen Filter  zellen zu vermeiden.

   Dies wird erfindungs  gemäss dadurch erreicht, dass die Filterzelle  die Form einer länglichen Rinne hat, wobei  die Sprühelektrode im     Rauin    zwischen den  Seitenwänden der Rinne angeordnet ist und  sich in der Längsrichtung der Rinne erstreckt,  und dass im Scheitel der Rinne, der Eintritts  öffnung gegenüberliegend, die     Austritts-          öffnung    für die gereinigten Gase oder Dämpfe  angebracht ist, welche     Austrittsöffnung    eine       Querschnittsfläche    hat, die     kleiner    ist als die       Querschnittsfläche    der Eintrittsöffnung für  die ungereinigten Gase oder     Dämpfe,

      und  welche Austrittsöffnung sich über die ganze  Länge der Rinne erstreckt.      Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden  Erfindung ist in der Zeichnung schematiseh  dargestellt, wobei die Fig. 1 und 2 zwei zu  einander senkrechte Vertikalschnitte 1-1  und 2-2 durch die Filterzelle zeigen. Für  das Verständnis der Erfindung nicht unmit  telbar     erforderliche    Teile der Staubfilter  anlage, wie z. B. die Hochspannungsquelle  zur Speisung der Sprühelektrode, ein allfäl  liges Filtergehäuse, in welches die Filterzelle  eingebaut sein kann, sowie andere sonst  übliche Teile, sind aus Gründen der     über-          sichtlichkeit    in der Zeichnung nicht veran  schaulicht.  



  Die Filterzelle hat die Form einer lang  gestreckten Rinne, in welcher eine     stabför-          mige    Sprühelektrode 3 im Raum zwischen  den langgestreckten Seitenwänden 4 der Zelle  angeordnet ist. Die Sprühelektrode 3 erstreckt  sich parallel zur Längsrichtung der Rinne,  wie dies die Fig. 2 zeigt. Die langgestreck  ten Seitenwände 4 sind an ihren beiden  Stirnenden je über Querwände 5 miteinander  verbunden, so dass die Rinnenöffnung 6 einen  rechteckigen Grundriss hat. In der einen  Querwand 5 ist ein Durchführungsisolator 7  (Fig. 2) angeordnet, welcher zur Halterung  der Sprühelektrode 3 dient. Die staubhaltigen  Gase oder Dämpfe werden in der Richtung  der ausgezogenen Pfeile durch die Binnen  öffnung 6 in die Filterzelle eingeführt.

   Im  Scheitel der Rinne, das heisst gegenüber der  Binnenöffnung 6, ist die Austrittsöffnung  angebracht, durch welche die     gereinigten    Gase  oder Dämpfe aus der Filterzelle im Sinne  der gestrichelten Pfeile abströmen. In der  Strömungsrichtung der Gase oder Dämpfe  gesehen,     befindet    sich die Austrittsöffnung  im Raum hinter der Sprühelektrode 3. Die  Austrittsöffnung ist gemäss der Fig. 2 als  Schlitzreihe mit schmalen Schlitzen 8 aus  gebildet, welche sich in der Längsrichtung  der Rinne, über deren ganze Länge und par  allel zur Sprühelektrode erstreckt. Der ge  samte Querschnitt der Austrittsöffnung soll  aus später noch zu erläuternden Gründen  höchstens ein Viertel des     Querschnittes    der  Binnenöffnung 6 haben.

   Ferner ist es zweck-    mässig, wenn die Distanz zwischen der Aus  trittsöffnung und der     Sprühelektrode     grösser ist, wie der senkrechte Abstand der  Sprühelektrode 3 von den beiden     hang-          gestreckten    Seitenwänden 4. Die Sprühentla  dung wird dann zwischen den Seitenwänden  4 einerseits und der Sprühelektrode 3 ander  seits stattfinden, so dass die durch die Rin  nenöffnung 6 eintretenden Gase oder Dämpfe  unter allen Umständen eine     Entladungszone     durchlaufen müssen, bevor sie durch die Aus  trittsöffnung abströmen können.

   Der aus  den Gasen oder Dämpfen ausgeschiedene  Staub     schlägt    sich dann an den     Seitenwänden     4 nahe der     Rinnenöffnung    6 ab, sofern die  Filterzelle, wie dies vorteilhaft ist, mit der       Rinnenöffnung    6 nach unten betrieben wird.  Anderseits soll die Distanz zwischen der Aus  trittsöffnung und der Sprühelektrode 3 nicht  grösser sein als der doppelte senkrechte Ab  stand     zwischen    der Sprühelektrode 3 und  einer der Seitenwände 4, weil andernfalls die  Verteilung der durch die     Rinnenöffnung    6  eintretenden Gase oder Dämpfe in der Längs  richtung der Rinne nicht mehr genügend  gleichmässig gemacht werden könnte.

   Unter  Beachtung dieser Bemessungsregeln kann die       Rinnenöffnung    6 eine Länge     (Fig.    2) haben,  welche die dreifache Breite     (Fig.    1) der       Rinnenöffnung    nahezu beliebig übersteigt. Es  wird daher möglich, sehr     langgestreckte     Rinnen zu verwenden, was aus baulichen  Gründen vorteilhaft ist.  



  Die schlitz- oder     lochreihenförlnige    Aus  trittsöffnung kann unmittelbar in den freien  Raum münden, sofern die Filterzelle nicht in  ein Filtergehäuse eingebaut werden soll. Der  in den     Fig.    1 und 2 mit 9 bezeichnete Teil ent  fällt dann, so dass die aus der Öffnung aus  tretenden Gase oder Dämpfe unmittelbar in  den freien     Raum    abströmen.

   Ist. die Filter  zelle aber für den Einbau in ein Filtergehäuse  gedacht, in welchem eine Mehrzahl gleich  artiger Zellen neben- und übereinander ange  ordnet werden sollen, dann ist es zweckmässig,  wenn die     Austrittsöffnung    durch einen in  ihrer Längsrichtung sich erstreckenden     Ab-          strömka.nal    9 überfangen wird, wie dies die      Fig. 1 und 2 zeigen. Dieser Abströmkanal 9  ist satteldaehförmig abgeschrägt (Fig. 1), so  dass     von    oben auf die Filterzelle von andern  Filterzellen abfallender Staub seitlich ab  rutschen kann. Der Abströnmkanal 9 kann  ferner die eine Querwand 5 vermittels einer  in der letzteren angebrachten Öffnung 10  durchsetzen (Fig. 2).  



  Zunächst ist ersichtlich, dass die Austritts  öffnung wegen ihrem vergleichsweise kleinen  Gesamtquerschnitt einen gewissen Staudruck  innerhalb der Zelle erzeugt. Es ist auch die  Gesehwindigkeit, mit welcher die gereinigten       Gase    oder Dämpfe durch die Austrittsöffnung  abströmen, wesentlich grösser als die Ge  schwindigkeit, mit welcher die staubhaltigen  Gase oder Dämpfe unten durch die Rinnen  öffnung 6 in die Zelle eintreten. Ist nun wie  beschrieben die Austrittsöffnung nicht zu  weit von der Sprühelektrode entfernt, dann  wird der oben erwähnte Staudruek vor der  Austrittsöffnung bewirken, dass die Gase oder  Dämpfe auch noch im Bereich der Sprüh  elektrode 3 gleichmässig über die Länge der  Zelle verteilt sind.

   Der Wirkungsgrad der  Filterzelle wird dementsprechend günstig und  es zeigt sieh, dass sehr langgestreckte Filter  zellen gebaut werden können, ohne dass eine  wesentliche Verminderung des Wirkungs  grades die Folge wäre. Bei sehr langgestreck  ten Zellen muss natürlich der vor der Aus  trittsöffnung erzeugte Staudruck grösser sein  als bei einer rinnenförmigen Zelle geringerer  Hänge. Je langgestreckter die Filterzelle ist,  um so kleiner muss der Gesamtquerschnitt der  Austrittsöffnung gegenüber dem Querschnitt  der Rinnenöffnung 6 gewählt werden, um die  gewünschte gleichmässige     Verteilung    der Gase  oder Dämpfe innerhalb der Filterzelle zu er  zielen.  



  Zur Erzielung der angestrebten Wirkun  gen ist es nicht erforderlich, dass die Rinne  die in der Fig. 1 gezeigte Querschnittsform  aufweist. Beispielsweise kann man die beiden  Seitenwände 4, in     einem    Querschnitt durch  die Zelle entsprechend der Fig. 1 betrachtet,  auch     V-förmig    schräg zueinander anordnen,  und zwar derart, dass ihre untern parallelen    Kanten einen wesentlich grösseren Abstand  voneinander haben als ihre obern parallelen  Kanten. Der Zwischenraum zwischen den un  tern Kanten der schräg gestellten Seiten  wände stellt die Rinnenöffnung dar, während  die Austrittsöffnung durch den viel kleineren  Zwischenraum zwischen den obern Kanten  der schräg gestellten Seitenwände gebildet  wird.

   An ihren Enden hat diese Rinne je eine       trapezförmige    Querwand, und die Sprüh  elektrode erstreckt sich parallel zur Längs  richtung der Rinne und innerhalb der     ]a.ng-          gestreckten    Seitenwände.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filterzelle für Staubfilteranlagen, bei wel eher die staubhaltigen Gase oder Dämpfe auf der einen Seite der Filterzelle eintreten, darnach den eine Sprühelektrode enthalten den Entladungsraum durchlaufen und schliess lich auf der andern Seite der Filterzelle ge reinigt austreten, wobei der aus den Gasen oder Dämpfen ausgeschiedene Staub an den Seitenwänden der Filterzelle niedergeschla gen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterzelle die Form einer länglichen Rinne hat, wobei die Sprühelektrode im Raum zwi schen den Seitenwänden -der Rinne angeordnet ist und sich in der Längsrichtung der Rinne erstreckt, und da.ss im Scheitel der Rinne, der Eintrittsöffnung gegenüberliegend,
    die Aus- trittsöffnung für die gereinigten Gase oder Dämpfe angebracht ist, welche Austritts öffnung eine Querschnittsfläche hat, die klei ner ist als die Querschnittsfläche der Ein trittsöffnung für die ungereinigten Gase oder Dämpfe, und welche Austrittsöffnung sich über die ganze Länge der Rinne erstreckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Filterzelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Rinne an ihren beiden Stirnenden je mit einer Querwand ver sehen ist, und dass in einer dieser Querwände, ein Durchführungsisolator befestigt ist, wel cher zur Halterung der Sprühelektrode dient.
    \?. Filterzelle nach Patentanspi-iich, da durch gekennzeichnet, dass die in Längsrich- tung der Rinne sich erstreckende Austritts öffnung von einem Abströmkanal überfangen ist, der sich gleichfalls in der Längsrichtung der Rinne erstreckt. 3. Filterzelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einer Ebene, senkrecht zur Längsrichtung der Rinne ge sehen, die Distanz zwischen der Austritts öffnung und der Sprühelektrode einerseits grösser ist als der kleinste Abstand zwischen der Sprühelektrode und den beiden Seiten wänden der Rinne und anderseits jedoch kleiner ist als der doppelte Wert des genann ten kleinsten Abstandes. 4.
    Filterzelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Länge der Ein trittsöffnung wenigstens gleich ihrer drei fachen Breite ist, und da.ss die Quersehnitts- fläehe der Austrittsöffnung höchstens gleich einem Viertel der Querschnittsfläche der Ein trittsöffnung ist. 5. Filterzelle nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abströmkanal satteldachförmig aus gebildet ist.
CH321508D 1954-02-13 1954-02-13 Filterzelle für Staubfilteranlagen CH321508A (de)

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