Anordnung zur Speisung eines Verbraucherstromkreises mit Gleichstrom, der durch Gleichrichtung eines Dreiphasenstromes gewonnen wird, und bei welcher Mittel zur Begrenzung der gleichgerichteten Phasenströme vorgesehen sind Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Speisung eines Verbrau eherkreises mit Gleichstrom, der durch Gleich richtung eines Dreiphasenstroms gewonnen wird, bei welcher Anordnung Mittel zur Be grenzung der gleichgerichteten Phasenströme vorgesehen sind, die von einer Einrichtung gemessen werden, die einen Transformator mit einem.
dreisehenkligen Kern aufweist.
Für den Fall von Zweiphasen-,Gleichrich- tern erfolgt dies bekanntlich mittels einer Strombegrenzungsschaltung, die seitens einer Ilegelgleiclispannung gesteuert wird, welche ihrerseits durch die Gleichspannung ge steuert wird, welche ihrerseits durch die (lleiehrichtung einer Spannung entsteht, die in der Sekundärwicklung eines ein zelnen Stromwandlers mit, zwei Primär wicklungen, von denen je: eine im Anoden stromkreis der beiden Gleichrichter liegt, indu ziert wird.
Diese Primärwicklungen sind der art gepolt, dass die Impulse im gleichgerich teten Anodenstrom des einen Gleichrichters im Eisenkern einen Fluss der einen Richtung erzeugen und die entsprechenden Impulse vom zweiten Gleichrichter einen Fluss in der um- gekehrten Richtung bewirken. Als Folge hier von ergibt sich ein Wechselfluss und die in der Sekundärwicklung induzierte Spannung stellt ein exaktes Mass der gleichgerichteten Ströme in den beiden Anodenstromkreisen dar.
Werden die Primärwicklungen eines nor malen Dreiphasen-Stromwandlers in die An odenstromkreise eines Dreiphasen Gleichrich ters eingeschaltet,, dann weist der Fluss im Kern eine stets gleichgerichtete Komponente auf. Dies ergibt eine Vormagnetisierung, und demzufolge liefert die in der Sekundärwick lung induzierte Spannung kein genaues oder auch nur angenähert richtiges Mass der gleich gerichteten Ströme in den Anodenstromkreisen der drei Phasen, kann also: nicht zur Steue rung der Strombegrenzerschaltung verwendet werden.
Zur Durchführung der Erfindung ist in einer zweckmässigen Ausführung derselben ein Kern mit einem Mittelschenkel und zwei äussern Schenkeln vorgesehen. Jeder der bei den äussern Schenkel weist zwei Primärwick- lungen und zwei Sekundärwicklungen auf.
Zwei von diesen, auf verschiedenen äussern Schenkeln angeordneten Primärwicklungen liegen in verschiedenen Phasen des Dreipha- sen-I3auptgleichriehters und die andern bei den, ebenfalls auf verschiedenen äussern Schenkeln befindlichen Primärwicklungen lie gen hintereinandergeschaltet in dessen dritter Phase. Zwei von den auf verschiedenen äussern Schenkeln gelegenen Seluindärwicklungen ge- hören hintereinandergeschaltet dein Strom kreis eines Hilfsgleichrichters an.
Je ein zweiter und dritter Hilfsgleichrichter bildet mit der dritten bzw. der vierten Sekundär wicklung einen Stromkreis. Die Kathoden dieser Hilfsgleichrichter sind mit einem ge meinsamen Verbraucherstromkreis, in dem ein Widerstand liegt, verbunden. Die au diesem Widerstand auftretende Spannung stellt ein genaues Mass der gleichgerichteten Ströme in den einzelnen Phasen des Hauptgleichrichters dar.
Die Erfindung ist nachstehend in einer bei spielsweisen Ausführung an Hand der Fig. 1 bis 3 näher beschrieben. Hierbei ist Fig.l ein vereinfachtes Schaltbild einer Anordnung zur 'Speisung eines @Gleichstrom- motors seitens eines Dreiphasen-!Gleichrichters, Fig. 2 eine schematische Wiedergabe eines' Dreiphasen-Transformators, der zur 'Erzeu- gLing einer Spannung dient,
die ein genaues Mass des gleichgerichteten .Stromes in den einzelnen Phasen eines angeschlossenen Haupt gleichrichters ist, Fig. 3 ein Diagramm mit charakteristischen Kurven, die zur Erläuterung der Wirkungs weise der Einrichtung nach Fig.2 dienen.
In Fig. 1 ist, der Anker eines @Gleichstrom- motors 1 aus einem Dreiphasen: Gleichrichter gespeist, der hier aus drei geregelten Gleich- richterröhren 2, 3 und 4 besteht, vorzugsweise Thyratronröhren. Der Dreiphasen-Gleichrieh- ter wird von einer geeigneten Drehstrom quelle gespeist, die hier aus den drei Speise leitungen 5, 6 und 7 und einem Anodentrans formator 8 besteht.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt der 'Transformator 8 eine in Dreieck geschaltete Primärwicklung und eine in Stern geschaltete Sekimdärwieklung mit den An schlüssen 8a, 8b und<B>8e,</B> an denen über die Leitungen 9 bzw. 10, bzw. 11 die Anoden 2a bzw. 3a bzw. 4a der Thyratronröhren ange schlossen sind.
Zwecks Regelung des Stromes für den An ker des Motors 1 sind Mittel vorgesehen, um die Steuergitter der drei 'Thyratronröhren mit einer Spannung zu beaufschlagen, die eine Wechselspannungs- und eine Gleichspannungs- komponente besitzt.
Die veränderliche Gleieh- spannungskomponente steuert die Phase der Zündung der Thyratronröhren pro positiver Halbperiode ihrer jeweiligen Anodenspan nung, womit der von jedem. Thyratron gelie ferte Strommittelwert beeinflusst wird.
Die Wechselspannungsl,:omponente wird sei tens eines Dreiphasen-Gitterspannungstrans- formato.rs 1\? geliefert, der die Primärwick lungen 12,a,, 1'2b und 12'c besitzt, die parallel zu den Anschlüssen 8a" 8:
b und 8c des Anoden transformators liegen, sowie die Sekundär wicklungen 12d, 12'c, 12f, welche je einen Gitter-Kathodenstromkreis der Thyratronröh- ren ?. bzw. 3 bzw. J bilden.
Da jede der Pri- mä.rwicklungen 1'2, 12b und 12c des Gitter transformators parallel zu zwei Phasen der Sekundärwicklung des Anodentransformators liegt, besitzt die in den Sekundärwicklungen des Gittertransformators induzierte Spannung eine elektrische Phasenverschiebung von etwa 90 gegenüber den Spannungen der An schlüsse 8a, 8b und 8c des Anodentransforma tors.
Mit andern Worten, die Wechselspan nungskomponente am tlitter jeder Thyratron- röhre eilt, deren Anodenspannung um etwa. 90 nach.
Die veränderliche Cyleiehspanntingskompo- nente der Gitterspannung wird seitens einer Regeleinheit erzeugt, die aus einem Potentio- meter 13, einer Elektronenröhre 1.1 und einend Widerstand 15 besteht.. Das Potentiometer 1 wird seitens einer geeigneten Gleichspannungs- quelle --gespeist, die hier einen Regelspannungs- transformator 16 mit einer von den Dreh..
strom-Speiseleitungen 5 und 6 gespeisten Ein phasen Primärwicklung 16tc. und einer Sekun- dä.rwieklung 16b mit Mittelanzapfung um fa.sst. Mit den äussern Anschlüssen der Sekun- dä.rwicklung sind über je einen Gleichrichter 19 bzw. 20 die beiden hintereina.nd'ergeschal- teten Kondensatoren 17, 18 über ihre An schlüsse<I>17a.</I> bzw. IM verbunden.
Die Mittel- anzapfung <B>1,6e</B> der Sekundärwicklung ist mit dem gemeinsamen Anschluss 17b der Kondensatoren 17, 1.8 und dem gemein samen Anschluss 21 der parallel geschal teten 'Thyratronkathod'en verbunden. Somit wirken die zwei Kondensatoren 17, 18 als Spannungsteiler, und an jedem derselben tritt die halbe sekundärseitige Spitzenspan nung auf.
Das Potentiometer 13 liegt parallel zum Kondensator 18, und der Abgriff 13a ist am Gitter 14c der Röhre 14 angeschlossen, deren Anode 14a über den Widerstand 15 am posi tiven Anschluss 17a des Kondensators 17.
Die Gitter-Kathodenstromkreise der Thyratron- röhren führen über die Serienschaltung von Kondensator 17 und Widerstand 1.5, so dass sich zu der jeweiligen Wechselspannlmgs- komponente in den Gitterstromkreisen eine Gleiehspannungskomponente entsprechend der Spannungsdifferenz an der 'Serienschaltung aus Kondensator 17 und Widerstand 15 addiert.
Zwecks Versorgung der Thyratrongitter mit einer Gleiehspannung, die gegenüber der Kathodenspannung ausreichend negativ ist, um den Motor zum Stillstand zu bringen, so bald der Abgriff 13a des Potentiometers bis zum positiven Anschlag, das heisst .in seine Extrem.lage entgegen dem Uhrzeigersinn ge dreht wird, sind zusätzliche Schaltungsele mente im Gitter-Kathodenstromkreis der Thy- ratronröhren vorgesehen.
Diese umfassen eine Transformatorwieklung 16d, einen Kondensa tor 22 und einen damit in Reihe geschalteten Gleiehriehter 23. Der Kondensator wird auf eine vorbestimmte konstante Spannung auf geladen und liegt mit seinem negativen An- seliluss in Richtung auf das Gitter im Gitter- Kathodenstromkreis. Seine Spannung ist ge nügend negativ, um die Thyratronröhren bis zur vollständigen Sperrung vorzuspannen, sobald der Abgriff 13a:
in der dem.,3tillstand des Motors entsprechenden Stellung sieh be findet, weshalb er auch als Nlll'lgeschwind'ig- keits - Vorspannungskondensator bezeichnet wird.
Parallel zum Anker des Motors 1 ist ein Glättungsfilter vorgesehen, das aus einem Widerstand 24 und einem Kondensator 25 in Hintereinanderschaltung besteht und deren Zusammenschaltpunkt 2'4 mit der Kathode 14b der Geschwindigkeitsregelröhre 14 ver bunden ist.
Befindet sich der Abgriff 13a in seiner Extremlage entgegen dem Uhrzeigersinn, dann besitzt die Gitterspannung der Geschwindig- keitsregelröhre ihren positiven Höchstwert, weshalb die Röhre stromführend ist und am Widerstand 15 einen Spannungsabfall bewirkt, der gegenüber den Thyratrongittern negativ ist.
Demzufolge sind die Gitterspannungen der Thyratronröhren angenähert gleich der Span nung am Mittelanschluss 1'7b des Spannungs- teilers. Die zusätzliche negative Vorspannung am Kondensator 22 bewirkt eine vollständige Sperrung, so dass der Motor keine Spannung zugeführt erhält lind stillsteht.
Die Verstel lung des Abgriffes 13a. entsprechend einer mittleren Geschwindigkeit, etwa auf 2'5 % der Maximalgeschwindigkeit, wie in Fig.1 ange deutet, ergibt am Gitter 14c eine gegenüber der Kathode 14b negativere Spannung, die den Innenwiderstand der Röhre vergrössert und eine Verringerung des Spannungsabfal les am Widerstand 15 zur Folge hat.
Damit erhöht sieh die Gleichspannungskomponente der Thyratrongitterspannung, womit diesel ben zeitweise leitend werden und dem Anker des Motors 1 eine Spannung zuführen, die dessen Anlaufen aus dem Stillstand bewirkt.
Erhöht sich die Motordrehzahl, so steigt die Ankergegenspannung entsprechend, was eine gegenüber dem Gitter 14c weniger posi tive Spannung an der Kathode 14b verursacht. Also steigt der Anodenstrom der Röhre 14 und damit der Spannungsabfall am Wider stand 15. Dies verzögert den Zündzeitpunkt während der jeweiligen positiven Halbperi oden der Anodenspannung der Thyratron- röhren, bis ein neuer Gleichgewichtszustand erzielt ist, bei dem die Motordrehzahl der Einstellung des Potentiometersabgriffes 13a genau entspricht.
Zwecks Begrenzung der Ströme im An- oden-Kathod'enstromkreis der einzelnen Thyra- tronröhren auf einen vorgegebenen zulässigen Höchstwert, ist eine weitere Regelschaltung vorgesehen, die eine dem Strom in den ein zelnen Anoden-Kathodenstromkreisen der Thy- ratronröhren proportionale Regelspannung er zeugt, dieselbe mit einer Bezugsspannung ver gleicht und die dabei aus Bezugs- und Regel spannung gebildete Differenzspannung zur Verringerung der Gleichspannungskompo- nente der T'hyratrongitterspannungen ver wendet.
Die Bezugsspannung für die Strombe grenzung wird mittels eines Potentiometers 26 parallel zum Kondensator 18, bzw. durch des sen Abgriff 26c, hergestellt. Zur Erzeugung der dem Strom in den Anoden-Kathodenstrom- kreisen der Thyratronröhren proportionalen Steuerspannung sind ein Dreiphasen-Strom- wandler 27, .drei zusätzliche Elektronenröhren 28,<B>29,</B> 30, und ein Widerstand 31 vorgesehen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besitzt der Trans formator 27 einen dreischenkligen Kern 32, bestehend aus zwei äussern Schenkeln 32a und 32!b und einem mittleren Schenkel 322c. Der äussere Schenkel 32c ist mit zwei Primärwick lungen 33, 34 und zwei Sekundärwicklungen 3<B>5</B>, 36 versehen.
Der äussere Schenkel 32b trägt entsprechend zwei Primärwicklungen 37, 38 und zwei Sekundärwicklungen 39, 40. Vor- zugsweise besitzen die Sekundärwicklungen 35, 39 gleiche Windungszahl und die Sekun därwicklungen 36, 40 jeweils die halbe Win- dlungszahl wie die Wieklungen 3'5, 39. Die Primärwicklungen 33, 34, 3,7 und' 38 besitzen sämtlich gleiche Windungszahlen. Der mittlere Schenkel<B>32e</B> weist keine Wicklungen auf.
Die Primärwicklung 33 liegt im Anodenstromkreis der Thyratronröhre 2 und ist derart gepolt, dass bei einem. Stromfluss durch die Thyra- tronröhre der Strom am obern Anschluss 33)a in die Wicklung eintritt, so dass ein Magnet fluss im Kern in Richtung des stark ausge zogenen Pfeils entsteht.
Die Primärwicklun gen 34, 37 sind hintereinandergeschaltet, lie gen im Anodenstromkreis der Thyratronröhre 3 und sind derart. gepolt, dass durch sie ein Magmetfluss in Richtung der gestrichelt ge zeichneten Pfeile erzeugt wird. Die Primär wicklung 38 schliesslich liegt im Anodenstrom kreis der Thyratronröhre 4 und ist derart ge polt, dass bei einem Stromfluss durch die T4Sratronröhre ein, Magnetfluss im Kern in Richtung des stark ausgezogenen Pfeils be wirkt wird.
Also ist bei einem Stromfluss durch die Thyratronröhr e 2 in der ersten. Phase der Magnetfluss im Schenkel 32a nach oben und im Schenkel 32c nach unten gerich tet. Führt die Thyratronröhre 3 der zweiten Phase Strom, so ist der Magnetfluss im Sehen kel 32a nach unten und im Schenkel 3'2b nach oben gerichtet, während der Magnetfluss im mittleren Schenkel 32'c Null ist.
Ist die der dritten Phase angehörende Thy ratronröhre 4 stromführend, so ist der Magnetfluss im Schen kel 32b nach unten und im mittleren Schen kel 32c nach oben gerichtet.. Aus diesen Dar legungen ergibt sich somit, dass der in jedem der Kernschenkel durch die Primärwicklun gen 33, 34, 37, 3'8 erzeugte Magnetfluss wech selnde Richtung und keine Komponente stets gleicher Richtung besitzt.
Die Sekundärwicklungen 3,5, 36, 39, 40 sind in Stern geschaltet, wobei die Wicklungen 36, 40 hintereinandergeschaltet einen Arm der Sternschaltung bilden. Die zusätzlichen Elek tronenröhren 28; 29, 30 sind mit je einem der Anschlüsse der in Stern geschalteten Se kundärwicklungen verbunden, wie in Fig.1 dargestellt. Der Widerstand 31 ist als Ver braucher zwischen den gemeinsamen Katho- denanschluss der zusätzlichen Röhren und den Sternpunkt der Sekundärwicklungen ge schaltet.
Je ein Belastungswiderstand 42 bzw. 43 liegt parallel zu den Sekundärwicklungen 35 bzw. 39. Der Widerstand 31 besitzt im Ver gleich zu den Widerständen 42 und 43 einen verhältnismässig grossen Wert, und das Ver hältnis der Widerstandswerte liegt vorzugs weise im Bereich zwischen 10:1 und 20:1. Beispielsweise können der Widerstand 31 etwa <B>10000</B> Ohm und die Widerstände 42, 43 je etwa 1000 Ohne betragen.
Die Wirkungsweise des Transformators 27 bei der Erzeugung einer Spannung am Wider stand 31, die ein genaues Mass des Stromes in jeder einzelnen Phase des Hauptgleiclirich- ters ist, ergibt sieh aus dem Diagramm nach Fig. 3; in welchem die Kurven 44, 45, 46 und 47 die Spannungen an den Sekundärwicklun- gern 35 bzw. 36 bzw. 3@9 bzw. 40 darstellen. Die Abszisse der Kurven ist die Zeit, also zeigen dieselben die aufeinanderfolgenden Zeitabschnitte, in denen die 'Thyratronröhren 2, 3, 4 der ersten bzw. zweiten bzw. dritten Phase stromführend sind.
Während des Zeitintervalles, in welchem die Thyrat.ron röhre 2 stromführend ist, wird ein 1,Iag-netfluss im äussern Schenkel 3'2a und im rnitleren Schenkel 32c des Kerns erzeugt und in den Sekundä.rwieklungen 35 eine in bezug auf die Anode der Hilfsröhre 28 posi tive Spannung induziert, wie sie durch die erste positive Halbperiode der Kurve 44 in Fig.3 angedeutet ist.
Gleichzeitig wird eine entsprechende Spannung in der Sekundär- wiclzltung 36 erzeugt, da dieselbe auf dem gleichen 'Schenkel angeordnet ist. Jedoch ist die Wicklung 36 derart gepolt, da.ss sie in bezug auf die Anode der Hilfsröhre 29 eine negative Spannung liefert, wie durch die erste negative Halbperiode der Kurve -15 angegeben. Während dieses Zeitintervalles wird weder in den Sekundä.rwieklungen 39 noch 40 eine Spannung induziert, da dieselben auf dem Kernschenkel 32'b angebracht sind.
Also ist die Summe der Spannungen an den in Serie lie genden W ieklungen 36 und 40 gleich der Spannung der Wicklung 36 und in bezug auf die Anode der Hilfsröhre negativ, wie durch die erste negative Halbperiode der Kurve 48 angegeben. Somit weist nur die Hilfsröhre 28 während des Zeitintervalles, in welchem die Thyratronröhre 2 stromführend ist, einen Anodenstrom auf, der am Widerstand 31 einen Spannungsabfall erzeugt, wie er durch die erste 11 albperiode der Kurve 49 angedeutet ist.
Während des Zeitintervalles, in dem die Thvr-atr-onröhre 3 stromführend ist, werden die Wicklungen 34 und 37 erregt, und in beiden äussern Schenkeln des Kerns wird ein Magnetfluss erzeugt., und in den Sekun därwicklungen 35 und 36 werden wieder Spannungen induziert.
Da der seitens der Primärwicklung 34 erzeugte Mag netfluss im Schenkel 32a entgegengesetzt gerichtet ist, wie der von der Wicklung 33 bewirkte, sind die in den Sekundärwicklungen 3,5 und 36 induzierten Spannungen umgekehrt gerichtet, wie durch die zweiten Halbperioden der Kur ven 44 und 45 angegeben. Mit andern Worten, die in der Sekundärwicklung 35 induzierte Spannung ist in bezug auf die Anode der Hilfsröhre 28 negativ gerichtet, und diejenige der Sekundärwicklung 36 ist in bezug auf die Anode der Hilfsröhre 29 positiv gerichtet.
In entsprechender Weise erzeugt die Pri märwicklung 37 im Kernschenkel 32b einen Magnetfluss, der in den Sekundärwicklun gen 39 und 40 Spannungen induziert. Die in der Wicklung 3@9 induzierte Spannung ist in bezug auf die Anode der Hilfsröhre 30 negativ, wie durch die erste negative Halb periode der Kurve 46 angedeutet. Ander seits ist die in der Wicklung 40 induzierte Spannung in bezug auf die Anode der Hilfs röhre 219 positiv, wie durch die positive erste Halbperiode der Kurve 4'7 wiedergegeben.
Da die in den -Wicklungen 35 und 39 induzierten Spannungen in bezug auf ihre jeweiligen An oden der Hilfsröhren<B>28</B> bzw. 30 negativ sind, tritt, in denselben kein Anodenstrom auf. Jedoch ist die Summe der an den hinter einandergeschalteten Wicklungen 3,6 und 40 auftretenden Spannungen in bezug auf die Anode der Röhre 29 positiv gerichtet, wie durch die zweite positive Halbperiode der Kurve 48 angegeben. Dementspreechend weist die Röhre 29 einen Anodenstrom auf rund bewirkt am Widerstand 31 einen Spannungs abfall, welcher der zweiten Halbperiode der Kurve 49 entspricht. Da jede der beiden..
Sekundärwicklungen 36 und 40 jeweils halb so viel Windungen besitzt wie die Wicklung 35, 39, weist die in jeder der Wicklungen 36 und 40 induzierte Spannung nur den halben Wert der Spannung an der Wicklung 3,5 auf.
Also ist die Grösse der .Summe aus den bei den in den Sekundärwicklungen 3,6 und 40 erzeugten Spannungen gleich der Grösse der in der Wicklung 35, induzierten Spannung, wie in Fig. 3. dargestellt, wo die zweite Halbperiode der Kurve 48 die gleiche Ampli tude aufweist wie diejenige der Halbperiode in Kurve 44. Während des Zeitintervalles, in welchem die Thyratronröhre 4 stromführend ist, wird die Primärwicklung 38 erregt und erzeugt einen Magnetfluss im Kernschenkel 32b, der in der Sekundärwicklung 39 eine in bezug auf die Anode der Hilfsröhre 3,0 positive Spannung erzeugt,
sowie eine entsprechende, in bezug auf die Anode der Hilfsröhre 29 negative Spannung in der Sekundärwicklung 40 induziert. Diese Spannungen sind durch die positive zweite Halbperiode der Kurve 46 und die negative zweite Halbperiode der Kurve 47 wiedergegeben. Die in der Wick lung 39 induzierte Spannung erzeugt einen Anodenstrom in der Hilfsröhre 30 und ergibt am Widerstand 31 einen Spannungsabfall, der durch die dritte Halbperiode der Kurve 49 angedeutet ist.
Da der Widerstand 31 im Verbraucher stromkreis in der Grössenordnung von<B>10,000</B> Ohm gelegen ist, ist der Anodenstrom ver hältnismässig gering, nämlich nur einige Milli- ampere. Also ist die seitens dieses gleich gerichteten Stroms erzeugte Magnetflusskom- ponente stets gleicher Richtung im Kern sehr klein. Ausserdem wird dessen Einfluss derart weitgehend durch die verhältnismässig grossen Komponenten wechselnden Richtung, die sei tens der sekundärseitigen Belastungswider, stände 42 und 43 verursacht werden, über troffen, dass derselbe unmerklich wird und vernachlässigt werden kann.
Da somit der sei tens des gleichgerichteten Selnindärstroms er zeugte Magnetfluss stets gleicher Richtung im Kern unwesentlich ist, bleibt derselbe un gesättigt und der am Widerstand 3<B>1</B> wäh rend der Zeitintervalle, in denen die Thyra- tronröhren stromführend sind, auftretende Spannungsabfall ist. ein genaues und zuver lässiges Mass des Stroms während dieser Zeit intervalle.
Zwecks Vergleich des Spannungsabfalles am Widerstand 3,1 mit der vom Potentiometer 26 gelieferten Bezugsspannung für die Ström- begrenzung, ist eine Elektronenröhre 50 vor gesehen. Obgleich diese Röhre jede geeignete Bauart aufweisen kann, ist hierfür vorzugs weise eine Hälfte einer Doppeltriode in einem gemeinsamen Kolben vorgesehen, deren andere Hälfte die Geschwindigkeitsregelröhre 1.1 bildet.
Die Anode 50a der Röhre 50 ist an dem gleichen Anschluss 15a. des Widerstandes 15 angeschlossen, an dem auch die Anode 14u der Gesehwindigkeitsregelröhre 14 liegt. Ihre Kathode 50b ist mit dem Abgriff 26a des Strombegrenzungs-Potentiometers verbunden, und ihr Gitter 50 liegt am positiven Anschltt\@ des Widerstandes 31.
Solange der Strom jeder der Thyratron- röhren geringer als der am Potentiometer eingestellte Wert ist, bleibt die Röhre 50 ge sperrt und ist. ohne Einfluss auf die Strom begrenzungsschaltung. Überschreitet jedoch der Strom in einer der Thyratronröhren den vorbestimmten. Wert, steigt der Spannungs abfall am Widerstand 31 und macht die Git terspannung der Röhre 50 entsprechend we niger negativ, in derselben einen Anoden strom bewirkend. Infolgedessen steigt der Spannungsabfall am Widerstand 15, -Lind- die den Gittern der Thyratronröhren 2, 3 und 4 zugeführte Gleichspannungskomponente wird niedriger.
Damit verzögert sieh aber der Zündeinsatzpunkt in jeder positiven Halb periode der Thyratronanodenspannung mit dem. Ergebnis, dass der Strom der einzelnen Thy ra.tronröhr en sich verringert. Dieser Vor gang setzt sich so lange fort, bis der Strom fluss in jeder Thyratronröhre so weit sich verkleinert, da.ss er gleich oder kleiner als jener Wert ist, der am Strombegrenztings- Potent.iometer 26 eingestellt wurde.