CH321005A - Grubenstempel - Google Patents

Grubenstempel

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CH321005A
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Leuzinger Otto
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/502Prop bodies characterised by their shape, e.g. of specified cross-section

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description


      Gruhenstempel       Die Erfindung     betrifft    einen zweiteiligen  Grubenstempel     mit    Ober- und Unterstempel,  die aus     ineinandergelegten,    geflanschten       Rinnenprofileisen,    vorzugsweise solchen mit  einander kongruentem Querschnitt bestehen,  wobei die beiden Stege jedes Profileisens mit  einander einen Winkel von 20 bis 45' ein  schliessen und in dem Bereich, in welchem  beide     Profileisen    mit     Reibungsschluss        inein-          anderliegen,

      wobei die     Stegaussenflächen    des  einen Eisens an den     Steginnenflächen    des  andern Eisens anliegen, ein die beiden Profil  eisen umschliessendes     Schlossgehäuse    ange  ordnet ist, worin ein in die Rinne des Innen  profileisens     eingreifender    und gegen dessen       Steginnenflächen    anliegender Längskeil ge  führt ist.  



       Erfindungsgemäss    ist im Bereich des  Schlosses zwischen den einander gegenüber  liegenden     Profileisenböden        mindestens    eine  die in der     Spannstellung    mit den Stegen  gegeneinander abgestützten     Profileisen    im  Sinne des     Voneinanderrückens    belastende  Einlage eingespannt, über welche die ein  ander     zugekehrten    Flächen der Böden gegen  einander abgestützt sind.  



  Infolge der Verwendung von Rinnen  profileisen, die in beiden Achsen ein im Ver  hältnis zum Materialaufwand hohes Wider  standsmoment besitzen, wird ein leichter  Stempel geschaffen, bei welchem zusätzlich  zu den durch die schräg verlaufenden Stege  gebildeten Reibflächen auch noch die ein-         ander        zugekehrten    Flächen der Böden als  Reibflächen dienen. Die in den Reibflächen  erzielten hohen Reibungskräfte     ermöglichen     eine einfache Ausbildung des Stempelschlos  ses.

   Die gegeneinander abgestützten Flächen  der Böden verhindern ein zu starkes     Inein-          anderpressen    der     Profile    und     ermöglichen    ein  leichtes Rauben, da die Profileisen nunmehr  leichter voneinander getrennt werden kön  nen. Weiterhin     kann    der Stempel durch       Relativverschiebung    der     Profileisen    nach  geben, ohne dass die     Profileisen    quer zur  Stempellängsachse tiefer     ineinandergepresst     werden.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes, und  zwar       Fig.    1 den Stempel in Seitenansicht,       Fig.    2 einen Querschnitt     durch    den Stem  pel nach     Fig.    l 'unterhalb des Schlosses nach       Linie        I-I,          Fig.    3 einen Teil -der miteinander ver  spannten     Stempelprofileisen    im Bereich des  Schlosses im     Längsschnitt,          Fig.    4     einen    Querschnitt nach Linie     IV-IV     der     Fig.    3.  



  Der Grubenstempel weist den Oberstem  pel 1 und den Unterstempel 2 auf. Oberstem  pel und Unterstempel bestehen aus Rinnen  profileisen, welche als     Gurtungen    die     Flan-          sehen    3 und die Böden 4 besitzen, welche  durch zu den Flanschen 3     schräg    nach aus  wärts geneigte Stege 5 verbunden sind. Die      Neigung der Stege ist verhältnismässig gering,  so dass zwischen den Stegen ein Winkel     a    von  20 bis 45' eingeschlossen     wird.    Bei     dem.    Aus  führungsbeispiel sind     Profileisen    verwendet,  welche einen gleichen, d. h. kongruenten       Querschnitt    besitzen.

   Die Stärke der Flan  schen 3 und der Böden 4 ist grösser bemessen  als die Stärke der Stege 5. Dabei werden  solche Abmessungen gewählt, dass jeweils  gegenüberliegende Querflächen der     Gurtun-          gen    so gegeneinander abgestützt werden, dass       damit    das     Ineinanderschieben    der     Profile    in       Richtung    der Pfeile x begrenzt ist. Bei dem  Ausführungsbeispiel sind die einander zu  gekehrten Flächen     4a    der Böden 4 gegenein  ander abgestützt, da die zwischen den Böden       eingespannte    Einlage 7 aus hartem Werk  stoff besteht.

   Dieses Abstützen der Flächen       4a    der     Gurtungen    darf aber erst erfolgen,  nachdem die Stege 5 fest gegeneinander ver  spannt sind.  



  Die zwischen den Böden     .4    der Profile in  dem Zwischenraum 6 angeordnete Einlage 7  ist aus     hartem    Werkstoff gebildet und ist in  horizontaler Richtung um ein geringes Mass       beweglich.    Auf die Einlage 7 drücken Federn  8, die in     Ausnehmungen    der Wand des  Schlosses 9 vorgesehen sind. Die Federn  haben den Zweck, nach dem Lösen des Schlos  ses die     benachbarten        Profileisen    durch     Drük-          ken    auf die Einlage 7 voneinander zu trennen.

    Die Einlage übergreift     mit    dem obern haken  förmigen Ende 10 die obere     Schlosskante    und  ist um ein kleines Mass     querverschieblich.    Die  Einlage kann auch durch eine Feder gebildet  sein, d. h. federnd     ausgebildet    werden.  



  Das Verspannen der     Profileisen    erfolgt       durch        Keile    11, 12 und 13, die     in    dem Schloss  gehäuse 9 angeordnet sind. Der Keil 13 liegt       unmittelbar    gegen ein     Rinnenprofileisen    an,  und zwar gegen das     Rinnenprofil    des Ober  stempels 1,     und    ist     mit    seiner Rückseite gegen  den Hauptkeil 11 abgestützt.

   Dadurch, dass       die    Anlagefläche und     damit    die Reibung zwi  schen dem Keil 13 und dem Oberstempel 1  grösser ist als zwischen dem Keil 13 und dem  Hauptkeil 11     wird    der Keil 13 beim Einsinken  des Oberstempels 1 von diesem bis zu einem    am Schloss vorgesehenen Anschlag mitge  schleppt. Er ist also als Schleppkeil ausge  bildet. Der nach     abwärts    breiter werdende  Hauptkeil wird durch einen Querkeil 12 in  seiner Lage gehalten. Der Hauptkeil hat eine  starke Neigung und stützt sich gegen eine  entsprechend geneigte Fläche einer nach  unten offenen Tasche des     Schlossgehäuses    ab.

    Im Bereich des Hauptkeils ist das     Schloss-          gehäuse    nach unten     offen.    Der     Querkeil    12  greift in eine     Seitenausnehmung    14 des  Hauptkeils ein und führt sich in     Seitenaus-          nehmungen    der     Schlosswand.     



  Der Schleppkeil 13 besitzt einen rück  wärts gerichteten keilartig niedergezogenen  Ansatz 15, dessen schräger     Anschlagfläche    16  eine nach aussen geneigte Anschlagfläche 17  an der Oberseite des Schlosses zugeordnet ist.  Die Neigung der Fläche 17 ist stärker als die  Neigung der Fläche 16. Nach dem Setzen  des Stempels wird der Schleppkeil 13 von dem  unter der Last des     Gebirges        einsinkenden          Innenstempel    1 so lange     mitgenommen,    bis  die Fläche 16 auf die Fläche 17 sich     aufsetzt.     Die Längsbewegung von 13 ist also durch     die     Flächen 16, 17 begrenzt.

   Durch die     Abschrä-          gung    der Flächen 16, 17     wird    die obere Kante  18 des Keils nach aussen gezogen, so dass sie  nicht in das     Profil        bineinschwenken    kann.  Die Keilneigung des Schleppkeils 13 ist sehr  gering, so dass die Flächen 16, 17 in dem Au  genblick     gegeneinanderliegen,    wenn die Stege  5 der     benachbarten        Profileisen    fest     gegenein-          andergepresst    sind.  



  Nach dem Lösen des Schlosses durch  Herausschlagen des     Querkeils    12 und Ab  sinken des Keils 11     wird    der     Schleppkeil    13  durch die Feder 19 in seine Anfangsstellung  hochgedrückt. Die Feder 19 ist auf einem       Anschlagstift    20     geführt,    welcher in seiner  wirksamen Länge durch eine Mutter oder ein  anderes Element verlängert werden kann.  Gegebenenfalls kann auch eine     Verkürzung     des Bewegungshubes des Schleppkeils vor  genommen werden. Der Kopf 21 des Stiftes 20  begrenzt die     Aufwärtsbewegung    des Schlepp  keils.

   Die Feder 19 ist als Druckfeder aus  gebildet und zwischen dem Ansatz 15 des      Schleppkeils und einem Stützansatz     9a    des       Schlossgehäuses    im Bereich einer     Ausneh-          mung    des Keils 13 angeordnet. Der Ansatz     9a     des     Schlossgehäuses    greift in die     Ausnehmung     des Keils 13 ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweiteiliger Grubenstempel, mit Ober- undUnterstempel, die aus ineinandergelegten, geflanschten Rinnenprofileisen bestehen, wo bei die beiden Stege jedes Profileisens mitein ander einen Winkel von 20 bis 45' einschlie ssen und in dem Bereich, in welchem beide Profileisen mit Reibungsschluss ineinander liegen, wobei die Stegaussenflächen des einen Eisens an den Steginnenflächen des andern Eisens anliegen,
    ein die beiden Profileisen umschliessendes Schlossgehäuse angeordnet ist, worin ein in die Rinne des Innenprofil- eisens eingreifender und gegen dessen Steg innenflächen anliegender Längskeil geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Schlosses zwischen den einander gegen überliegenden Profileisenböden (4) minde stens eine die in der Spannstellung mit den Stegen (5) gegeneinander abgestützten Profil- eisen im Sinne des Voneinanderrückens be lastende Einlage (7) eingespannt ist, über welche die einander zugekehrten Flächen (4a)
    der Böden (4) gegeneinander abgestützt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Grubenstempel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (7) federnd ausgebildet ist. 2. Grubenstempel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (7) unelastisch ist, im Schloss (9) mit Hilfe eines obern hakenförmigen Endes (10) aufgehängt ist und dass in das Schloss eingesetzte beson dere Federelemente (8) auf die Einlage (7) drücken. 3.
    Grubenstempel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Schlepp keil ausgebildete Längskeil (13) an der Rück seite an einem nach abwärts breiter werden den, in dein Schlossgehäuse durch einen Quer keil (12) gesicherten Keil (11) geführt ist, wel cher gegen eine geneigte Fläche einer nach unten offenen Schlosstasche abgestützt ist. 4.
    Grubenstempel nach Patentanspruch, bei dem der als Schleppkeil ausgebildete Längskeil in seiner Längsbewegung durch Anschlagflächen gegenüber dem Schlossge- häuse begrenzt und gegen eine Druckfeder abgestützt ist, welche den Keil beim Lösen des Schlosses in seine Anfangsstellung hebt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (19) in einer Ausnehmung des Schleppkeils auf einem in der Länge verstellbaren Anschlag stift (20) angeordnet ist. 5.
    Grubenstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 unter Verwen dung eines Schleppkeils, welcher einen rück wärts gerichteten Ansatz besitzt und welcher sich in der Endstellung des Schleppkeilweges auf die Schlossoberseite auflegt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ansatz (15) des Schleppkeils (13) keilartig niedergezogen ist, und dass die Gegenfläche (17) des Schloss- gehäuses nach aussen mit einer Steigung keil förmig abgeschrägt ist, die mindestens der Steigung des Schleppkeilansatzes entspricht.
CH321005D 1952-09-13 1952-09-13 Grubenstempel CH321005A (de)

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