Elektrischer Motor mit Kupplung und Bremse Die Erfindung bezieht sieh auf einen mit Kupplung und Bremse versehenen elektri- seben Motor für sehwerere Belastung, welcher wiederholt angelassen und abgestellt werden muss.
E, in Zweck der Erfindung bestellt darin, eine nachgiebige Halterung für wenigstens ein Lager zu schaffen, welche die axialen Bewe gungen der angetriebenen Welle steuert.
<B><I>M</I></B><I> n</I> Ein weiterer Zweck der Erfindun- besteht darin., einen Motor mit Kupplung und Bremse zu schaffen, der gegen Verschmutzung min- LI destens einseitig abgeschlossen ist. Weiterhin bezweckt die Erfindung, eine Einrichtung züm Steuern einer Kupplung und einer Bremse zu schaffen, welche leicht züi betätigen und zu bedienen ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsfor men der Erfindun-- beispielsweise zur Dar stellung gebracht.
Fig. <B>1</B> ist eine Stirnansieht eines Motors mit Kupplung und Bremse als erste Ausfüh rungsform der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Teilschnitt des in Fig. <B>1</B> dar gestellten Motors im wesentlichen nach Linie "-2 der Fig. <B>1.</B>
Fic. <B>3</B> ist eine Stirnansieht eines Motors mit Kupplung und Bremse als zweite Aus- führun,-sform der Erfindung.
Fig. 4 ist ein Teilschnitt des in Fig. <B>3</B> dar gestellten Motors nach Linie 4-4 der Fig. <B>3.</B> Fig. <B>5</B> ist eine senkrechte Stirnansieht, teil weise in Schnitt, eines Motors mit Kupplung und Bremse als dritte Ausführtingsform der Erfindung.
Fig. <B>6</B> ist ein Teilsehnitt nach Linie<B>6-6</B> der Fig. <B>5.</B>
Fig. <B>7</B> ist eine Ansieht, teilweise im Schnitt nach Linie<B>7-7</B> der Fig. <B>1,</B> Lind gibt eine Kupplungs- und Bremsstelleinriehtung wie der.
Fig. <B>8</B> ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt nach Linie<B>8-8</B> der Fig. <B>1,</B> und gibt eine Ein stelleinrichtung für die Brernsieder wieder.
Die in den Fig. <B>1</B> und 2 wiedergegebene Ausführungsform der Erfindung umfasst ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse<B>10,</B> das an einem Ende mit einer mit dem Gehäuse aus einem Stück bestehenden Endverschluss- gflocke <B>11</B> versehen ist. Ein rohrförmiger Teil 12 der Glocke<B>11</B> erstreckt sieh in das Gehäuse <B>10</B> und trägt den Ständer<B>13</B> des Motors. Zwei Lager 14 und<B>15</B> sind in der Bohrung des rohrförmigen Teils 12 befestigt.
In den La gern 14 und<B>15</B> ist eine rohrförmige Welle<B>16</B> drehbar, welche am Läufer<B>17</B> des Motors starr befestigt ist, der einen gleiehachsig mit dem Ständer<B>13</B> verlaufenden zylindrischen Teil<B>18</B> hat. Der beschriebene Aufbau bildet einen vollständigen Motor<B>19.</B> Das äussere Ende der Bohrung in dem rohrförmigen Teil 12 ist teilweise durch eine Kappe 20 verschlos- sen, wele'he an dem Gehäuse<B>10</B> befestigt ist und die äussere Laufbahn eines Rollenlagers 21 trägt.
Eine angetriebene Welle 22 ist mit einem einen verkleinerten Durchmesser auf weisenden Teil<B>23</B> versehen, auf welchen die innere Laufbahn 24 des Lagers 21 aufge- presst ist. Eine Versehlussplatte <B>25</B> ist an der Kappe 20 befestigt, um das Lager 21 an Ort und Stelle zu halten und um den Eintritt von Schmutz in das Lager 21 zu verhindern. Das linke Ende der Welle 22 (beim Betrachten der Fig. 2) ist koniseh ausgebildet und mit einem Keil<B>26</B> versehen, der mit einem an getriebenen Zahnrad (nicht dargestellt) im Eingriff steht.
Das rechte Ende des Gehäuses<B>10</B> (beim Betrachten der Fig. 2) trägt einen Bremsring <B>27</B> und eine Schutzabdeckung<B>28.</B> Vier Schrau ben<B>29</B> erstrecken sich durch Bohrungen im Bremsring<B>27</B> und in der Sehutzabdeekung <B>28</B> und sind in das Gehäuse<B>10</B> eingesehraubt, um den Bremsring und die Schutzabdeekung am Ende des Gehäuses<B>10</B> fest an Ort und Stelle zu halten. Vier Bremsenstellschrauben <B>30</B> sind in gleichen Abständen um den Ring<B>28</B> herum angeordnet und gehen durch Bohrungen<B>31</B> im Ring<B>28</B> hindurch, wie dies in Fig. <B>7</B> darge stellt ist.
Die Schrauben<B>30</B> sind durch Ge windebohrungen 302 im Bremsring<B>27</B> hin- durchgesehraubt, um an der Endfläche des Gehäuses<B>10</B> anzugreifen. Verriegelungsmut- tern <B>33</B> halten die Schraube<B>30</B> in ihren ein gestellten Lagen. Der Bremsring<B>27</B> ist mit einem Führungsteil 34 versehen, der in eine Glegenbohrting <B>35</B> im Ende des Gehäuses<B>10</B> eintritt, um den Bremsring<B>27</B> mit dem Ge häuse<B>10</B> gleichachsig zu halten.
Eine Gegen bohrung<B>36,</B> welche in der Aussenfläehe des Bremsringes<B>27</B> ausgebildet ist, nimmt eine ringförmige Lippe<B>37</B> auf, die an dem der Schutzabdeckung<B>28</B> ausgebildet ist. Die Aussenkante einer biegsamen Membran<B>38</B> ist in der Gegenbohrung<B>36</B> angeordnet und wird durch die Lippe<B>37</B> an der Schutzabdeekung <B>28</B> sicher festgeklemmt. Die Membran kann aus einem beliebigen, verhältnismässig dünnen Blech, z. B. aus Stahl oder aus Kupfer, her gestellt sein, und sie ist, wie in den Zeieh- nungen dargestellt, gewellt, Lun eine grössere Biegsamkeit züi schaffen.
Eine kreisförmige Mittelöffnung ist in der Membran im wesent lichen konzentrisch zu den Wellungen ange ordnet, damit ein reibun,gsarmes Lager<B>139</B> kon- zentriseh züi den Wellungen angeordnet -wer den kann.
Ein Steuerlageraufbaa zum Bewegen der Welle 22 in axialer Richtung umfasst eine La- gerhalteschale 40, welche an dem Lager<B>39</B> und dem mittleren Teil der Membran<B>38</B> be festigt ist. Die Schale 40 umfasst einen Unter teil 41., weleher eine lageraufnehmende Boh rung 42 hat; der Unterteil 41 ist an einer Seite der Membran starr befestigt.
Ein Füh- run--s- und Klenimring 43 ist an der andern Seite der Membran<B>38</B> angeordnet und mft einer Mittelbohrung 44 versehen, die gleich- aehsig züi der BohrLing 42 in dem Unterteil 41 ist und den gleichen Durchmesser hat. Das Lager<B>039</B> weist Kugeln 45 auf, die auf dem äussern Lagerring 46 und dem innern Lager ring<B>55</B> rollen. Der äussere Lagerring 46 legt sich gegen eine Schulter 47 in dem Unterteil 41.
Die Bohrung 44 in dem Ring<B>-13</B> nimmt c-ine Kappe<B>-18</B> auf, welche gegen den äussern Laufring 46 des Lagers<B>39</B> durch einen Halte ring 49 gehalten wird. Lange Sehrauben<B>50</B> gehen durch- den I-Taltering 49, den Klemm ring 43 und die Membran<B>38</B> hindurch und sind in den Unterteil 41 eingesehraubt, um den Sehalenaufbau 40 fest zusammenzuhalten.
Diese Ausführung halt das Lager<B>39</B> sicher in <B>C</B> seiner Lage in bezug auf die Membran<B>38.</B> Weiterhin ist ersichtlich, dass eine Ebene, wel- ehe die Kante der Mittelöffnung in der Mein- bran <B>38</B> enthält, ebenfalls den Mittelpunkt jede der Kugeln 45 des Lagers<B>39</B> enthält. Die angetriebene Welle 22 ist mit einem einen verkleinerten Durchmesser besitzenden Teil<B>51</B> und an ihrem rechten Ende (Fig. 2) mit einem Gewindeteil<B>52</B> versehen. Eine Nabe<B>53</B> und eine Abstandsbuehse 54 sind auf dem Wellen teil<B>51</B> angeordnet.
Der innere Laufring<B>55</B> ist auf dem Ge-windeteil <B>52</B> der Welle 22 an geordnet und wird fest gegen die B-Liehse 54 durch eine Mutter<B>56</B> und eine Sicherungs- seheibe <B>57</B> gehalten.
Daher können sich das La--er <B>39</B> und die Haltesehale 4.0 mit Bezug <B>m</B> auf die Welle 22 nieht in axialer Richtung bewe0-en. Eine auf der Nabe<B>53</B> befestigte Seheibe<B>58</B> trägt einen Kupplungsbelag <B>59</B> auf der einen Seite und einen Bremsbelag<B>60</B> auf cler andern Seite.
Der Bremsbelag<B>60</B> kann mit einer feststellenden Bremsfl.äehe <B>61</B> auf dem Brenisring <B>27</B> in Eingriff gelangen, und der KLipplungsbelag <B>59</B> kann mit einer Kupp- Jungsfläelie <B>62</B> auf dem Läufer<B>17</B> in Eingriff -elangen. Die angetriebene Welle 22 kann in axialer Riehtung vermittels einer Antriebseinriehtung bewegt werden, die an dem rechten Ende des Motors (Fig.'-31) angeordnet ist.
Die Steuer- oder Antriebseinriehtung umfasst einen Elebel <B>63,</B> der an zwei auf der Kappe 48 ausglebil- deten Lagerböeken 64 und<B>65</B> schwenkbar be- festi(,t ist. Das eine, Ende des Hebels steht mit einem Bolzen<B>66</B> im Eingriff, der von zwei auf der Sehutzabdeekung <B>28</B> ausgebildeten Ansätzen<B>67</B> und<B>68</B> getragen wird.
Das eine Ende einer Blattfeder<B>69</B> ist an dem Hebel<B>62</B> vermittels einer Klemme<B>70</B> und einer S- ehraube <B>71</B> befestigt, und das andere Ende der Feder -reift an dem Zapfen<B>66</B> etwa diametral ge- 0.
'enüber dem<B>E</B> nde des Hebels<B>63</B> an. Zwei Bremsfedern<B>72</B> und<B>73</B> (siehe Fig. <B>8)</B> sind in Lagern 74 bzw. <B>75</B> eingesetzt, welche in dem Ring<B>28</B> ausgebildet sind, und stehen mit, auf einem Querteil<B>77</B> befestigten Führungszap fen<B>76</B> im Eingriff. Der Querteil<B>77</B> und die Federn<B>72</B> und<B>73</B> sind so angeordnet, dass eine Feder an dem Querteil auf jeder Seite des Hebels<B>63</B> angreift.
Eine Stellsehraube <B>78</B> geht c lurell eine Gewindebohrung 79 in dem Hebel<B>63</B> hindurch und hat einen Zapfen<B>80,</B> der mit dem Querteil<B>77</B> im Eingriff steht. Die Führungszapfen<B>76</B> und der Steuerendteil I <B>80</B> der Bremsfederstellsehraube <B>78</B> halten die Federn<B>72</B> und<B>73</B> mit Bezug auf den Hebel <B>63</B> in ihren riehtigen Stellungen.
Es ist anzunehmen, dass die Arbeitsweise mid die Vorteile der ersten Ausführungsforin CI der Erfindung nunmehr verständlieh sind. Das -untere Ende des BetätigLingshebels <B>63</B> ist -in eine (nicht dargestellte) Antriebseinrich- tung angeschlossen, durch welche der Hebel<B>63</B> um seinen Schwenkpunkt bewegt werden kann.
Da der Hebel<B>63</B> mit der Kappe<B>-18</B> schwenk bar verbunden ist, welche gegen axiale Be wegungen relativ zu der angetriebenen -#Velle 22 gehalten wird, ruft eine Bewegung des Hebels<B>63</B> um den Lagerzapfen<B>66</B> auch eine axiale Bewegung der angetriebenen Welle 22 hervor. Gewöhnlich drücken die Federn<B>72</B> und<B>73</B> das untere End.e des Hebels<B>63</B> nach rechts, wie in Fig. 2 gesehen, und veranlassen, dass die angetriebene Welle 22 nach rechts gedrückt wird, um den Brems belag<B>60</B> mit der Bremsfläehe <B>61</B> in Eingriff zu bringen.
Wenn es gewünscht wird, den Kupplungsbelag <B>59</B> mit der Kupplungs- fläehe <B>62</B> am Läufer<B>17</B> in Eingriff zu brin gen, wird das untere Ende des Hebels<B>63</B> entgegen der Kraft der Federn<B>72</B> und<B>73</B> nach links bewegt, um die Welle 22 in axia- ]er Richtung nach links zu bewegen, wo durch die Bremselemente<B>60</B> und<B>61</B> ausser Eingriff kommen und die Kupplungsele mente<B>59</B> und<B>62</B> miteinander in Eingriff treten.
Die biegsame Membran schafft eine ein fache Lagerhalterung, welche ein leichtes Arbeiten der Einrichtung ermöglicht. Bei be kannten Einrichtungen dieser allgemeinen Art ist es notwendig gewesen, den Schalenaufbau 40 in einer Endversehlussglocke des Motors versehiebbar zu lagern. Bei der vorliegenden Ausführung sind die Gleitflächen in Wegfall gekommen, indem die biegsame Membran als Lagerhalterung verwendet wird.
Die äussere Kante der Membran<B>38</B> ist fest zwischen den Bremsring<B>27</B> und der Sehutzabdeckung <B>28</B> eingeklemmt, und die innere Kante ist zwi- sehen dem Unterteil 41 der Lagersehale und dem Klemmring 430 festgeklemmt.
Da die Kappe 48 das Aussenende der Schale 40 voll ständig verschliesst, ist jede Möglichkeit für den Eintritt von Schmutz in die Übertra- g,Lingseinrichtung von dem Steuerende her aus- 0, "esehlossen. Die Biegsamkeit der Membran<B>38</B> ermöglieht eine ausreichende axiale Bewe gung des Lagers<B>39</B> und der angetriebenen Welle 22, um eine richtige Zusammenarbeit zwischen der Kupplung und der Bremse zu erhalten.
Da weiterhin die Membran<B>38</B> be strebt ist, aus einer durchgebogenen Lage in ihre nicht dureligebogene Lage zurückzukeli- ren, kann die Membran<B>38</B> selbst dazu benutzt werden, einen Teil der Bremseneingriffskraft zu liefern, um die Federn<B>72</B> und<B>73</B> zu unter stützen. Es ist wichtig, dass die Membran<B>38</B> an der Schale 40 in solcher -VVeise befestigt ist, dass eine Ebene, welche die Kante der Mittelöffnung in der Membran enthält, auch die Mittelpunkte der Wälzkörper 45 enthält.
Falls die Membran nicht so angeordnet wäre, würde die durch die Kugeln 45 auf den äussern Laufring 46 übertragene radiale Last exzentrisch auf die Membran wirken. Die Wellungen in der Membran sind sehr wichtig, weil die gewellte Membran stärker als eine ebene Seheibenmembran ausbiegen und wie derholten Biegungsbeanspruchungen ohne Bruch widerstehen kann.
Die Lageranordnung mit einer biegsamen Membran macht es weiterhin möglich, eine Regeleinrichtung und eine Bremsen- und Kupplungseinstelleinrichtung vorzusehen, wel- ehe als zusammengebaute Einheit von dem Gehäuse<B>10</B> abgenommen werden kann, ohne in irgendeiner Weise die Einstellungen der Kupplung und Bremse oder der Regelung zu stören. Nachdem einmal die gesamte Einrich tung zusammengebaut ist und bevor die Schrauben<B>29</B> fest angezogen werden, werden die, Kupplung und die Bremse durch Drehen der Schrauben<B>30</B> eingestellt.
Da die Sehrau ben<B>30</B> in den Bremsring<B>27</B> eingesehraubt sind und sich gegen das Ende des Gehäuses <B>10</B> legen, bestimmt die Einstellung der Sehrau ben<B>30</B> den Abstand zwischen der Bremsfläche <B>61</B> und der K-Lipplungsfläehe <B>62,</B> und es wird auf diese Weise die erforderliche maximale Bewegung der Welle 22 bestimmt, um sie aus ihrer Kupplungseingriffsstellung in ihre Bremseneingriffsstellung zu bewegen.
Nach dem diese Einstellung erfolgt ist, werden die Verriegelungsmuttern <B>33</B> eingestellt und die Schrauben<B>29</B> angezogen, um die Einrichtung fest an Ort und Stelle zu halten, Nachdem diese Einstellung einmal vorgenommen wor- den ist, können die Sehrauben29 entfernt und die gesamte Steuervorriehtung und die ange triebene Welle als zuisamniengebaute Einheit von dem Gehäuse<B>10</B> abgenommen werden, ohne irgendeine der vorhergehenden Einstel lungen züi stören.
Der Bremsring<B>27</B> und der Schut7abdeekring, 28 -werden durch die Sehrau ben<B>30</B> und die Muttern<B>33</B> fest zusammen gehalten, und da die biegsaine Membran<B>38</B> zwischen den beiden Ringen<B>27</B> und<B>28</B> ein geklemmt ist, können sieh der Sehalenaufbau 40 und die angetriebene Welle 22 in axialer Richtung nach rechts (Fig. <B>2)</B> bewegen, und der g(Isamte Aufbau kann abgenommen wer den. Der äussere Durchmesser der innern Walzenlagerlaufbahn 24 ist klein genug, uni sowohl für den Normalbetrieb als auch für den Zusammenbau durch die Mittelbohrung der Lagerkappe 20 zu gleiten.
Angenommen, es sei nicht notwendig, die Schrauben<B>30</B> beim Wiederzusammenbau der Einrichtung zu be rühren, dann ist es lediglich notwendig, die Schrauben<B>29</B> anzuziehen, und die Einrieh- tung ist ohne weitere Einstellung zum Arbei ten fertig. Züi bemerken ist, dass im ausgebau ten Zustand der Einrichtung der Bremsbelag <B>60</B> durch die Bremsiedern <B>72</B> und<B>73</B> fest gegen die Bremsfläehe <B>61.</B> auf dem Ring<B>27</B> gehalten wird.
Falls es jedoch notwendig sein sollte, die Federn<B>72</B> und <B>73</B> oder den Hebel <B>63</B> zu entfernen, hält die Federkraft der Membran<B>38,</B> -welehe das Bestreben hat, in T ihrer nicht verbogenen Lage zu bleiben, die Bremsflächen im Eingriff, uni zu verhindern, dass die angetriebene Welle 22 durch zufäl liges Herausfallen der Einrichtung beschä digt, wird.
Der Bremsdr-Liek kann bequem eingestellt werden, indem die Bremsfederstellschraube <B>78</B> gedreht wird. Ein Drehen der Schraube<B>78</B> drückt die Federn<B>72</B> und<B>73</B> zusammen oder entlastet sie, indem der Abstand zwischen dem Querteil<B>77</B> und dem Hinterring<B>28</B> ver ändert wird. Die Blattfeder<B>69</B> begrenzt die Grösse des Kupplungsdriielzes, der angelegt <B>Z,</B> werden kann. Wenn zu hoher Kupplungs- in di,uelz an den Hebel<B>63</B> angelegt wird, gibt <B>Zn</B> die Feder<B>69</B> nach und verhindert auf diese Weise eine Beschädigung der Kupplung und anderer Teile.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist leicht ersichtlich, dass die erste Ausführungs form der Erfindung eine elektrische Einrich tung für schwere Belastung schafft, welche kompakt und massiv ist und leicht bedient werden kann, Der Lageraufbau mit biegsamer Membran macht es möglich, das Steuerende der Übertragungseinrichtung vollständig zu versehliessen, und macht es weiterhin möglich, die gesamte Antriebs- und Bremseinriehtung aus dem Übertragergehäuse herauszunehmen, ohnedieKupplungs-undBreinseneinstellungzu stören.
Weiterhin ist ersichtlich, dass auch das linke Ende der angetriebenen Welle 22 (beim Betrachten der Fig.2) durch eine biegsame Membran und eine Lagerträgerschale ähnlich der am rechten Ende der Welle 22 dargestell ten Ausführung abgestützt werden kann.
Eine zweite Ausführungsform der Erfin- clung ist in den Fig. <B>3</B> und 4 wiedergegeben. Diese Ausführungsform ist in ihrer allgemei nen Ausführung ähnlich der der Fig. <B>1,</B> und die gleichen Bezugszeiehen sind gewählt wor den, um entsprechende Teile zu benennen. Es wird lediglich als notwendig angesehen, die jenigen Aufbauteile zu beschreiben, die von denjenigen der dargestellten erstW Ausfüh rungsform, abweichen.
Die in den Fig. <B>3</B> tind 4 dargestellte Kupplungseinriehtung weicht von zn der in den Fig. <B>1</B> und 2 dargestellten insoweit ab.. als eine Druekmittelregeleinriehtung vor gesehen ist, um den Eingriff der Kupplung und der Bremse zu regeln. Das eine Ende eines Balges<B>82</B> ist zwischen den Klemmring 43 und den Haltering 49 geklemmt, und das andere Ende ist an der Abdeekung 28' durch einen Kleinmring <B>83</B> und durch Schrauben 84 festgeklemmt.
Der Raum<B>85</B> zwischen der Membran<B>38</B> und dem Hinterring<B>28'</B> bildet eine druelzmitteldichte Kammer, in welche ein unter Druelz stehendes Mittel durch Rohre<B>86</B> und<B>86'</B> und ein Steuerventil<B>87</B> hindurch ein geführt und herausgeführt werden kann. Das Rohr<B>86'</B> ist mit einer zweekentspreehenden (nicht dargestellten) Driiekmittelquelle ver bunden.
Wenn beim Arbeiten das Ventil<B>87</B> so ein gestellt ist, dass es ein unter Druck stehendes Mittel in die Kammer<B>85</B> einlässt, veranlasst die Kraft des Druekmittels, dass die Mein- bran <B>38</B> nach links (beim Betrachten der Fig. 4) ausbiegt, wodurch die Welle<B>-</B> 22 eben falls nach links bewegt wird, bis der Kupp lungsbelag<B>59</B> mit der Kupplungsfläehe <B>62</B> in Eingriff gelangt.
Natürlich bewirkt die Be wegung der Welle 22 nach links eine entspre- ehende Bewegung der Schale 40 und zieht den Hebel<B>63</B> entgegen der Kraft der Federn <B>72</B> Lind<B>73</B> an. Wenn das Ventil<B>87</B> bewegt wird, um die Druckmittelzufuhr abzusehnei- den und die Kammer<B>85</B> zu entleeren, bewe gen die zusammengedrückten Federn<B>72</B> und <B>73</B> den Hebel<B>63</B> und die angetriebene Welle 22 so, dass der Bremsbelag<B>60</B> mit der Brems fläche<B>61</B> in Eingriff tritt.
Der Breinsen- und Kupplungsspielrauin wird auf die gleiche Weise, wie sie in Verbindung mit der ersten Ausführungsform, beschrieben wurde, einge stellt. Auch können die Antriebseinrichtung und die angetriebene Welle 22 als zusammen gebaute Einheit aus dem Gehäuse<B>10</B> in ent- spreehender Weise herausgenommen werden. Die zweite Ausführungsform weist die gesam ten Vorteile der ersten Ausführungsform ein schliesslich des Vorteils einer durch Druckmit tel betätigten Steuereinriehtung auf, welche von einer entfernt angeordneten Ventileinrich tung gesteuert werden kann.
Bemerkt sei, dass der Abschluss <B>82</B> genügend biegsam sein soll, damit der Bewegung des Lagers<B>39</B> kein un nötig hoher Widerstand entgegengesetzt wird.
Es ist ersichtlich, dass vermittels kleiner Änderungen am Ventil das Rohr<B>86</B> abweell- selnd mit einer Druekmittelquelle und einer Unterdruckquelle verbunden werden kann, wodurch die Kupplung entweder durch Druck mittel in Eingriff gebracht wird oder durch Unterdruck die Bremse in Eingriff gelangt.
Weiterhin sind nur kleine Änderungen er forderlich, um einen Verschluss entsprechend dem Balg<B>82</B> zwischen dem Teil 41 der Lager schale 40 und dem Bremsring<B>27</B> anzuordnen und Druckmittel durch die Ventileinriehtung auf der rechten Seite der Membran<B>38</B> (beim Betrachten der Fig. 4) einzuführen, wodurch sowohl die Kupplung als auch die Bremse durch Druckmittel in und ausser Eingriff ge bracht werden können. Augenscheinlich kön nen der Betätigungshebel<B>63</B> und die Brems federn<B>72</B> und<B>73</B> in den beiden oben beschrie benen Ausführungsformen in Wegfall gelan gen.
Die dritte, in den Fig. <B>5</B> und<B>6</B> dargestellte Ausführungsform ist in ihrer allgemeinen Ausführung denjenigen nach den Fig. <B>1</B> bis 4 ähnlich, und dieselben Bezugszeichen werden verwendet, um entsprechende Teile zu benen nen. Der Hauptunterschied zwischen den bei den ersten Ausführungsformen und der drit ten Ausführungsform besteht in der Steuer- einriehtung, welche besonders für hydrauli- sehes Arbeiten angepasst ist.
Eine mit Planseh versehene Tragli:appe <B>88</B> ist an der Abdeckung <B>89</B> vermittels Schrauben<B>90</B> befestigt, welche durch den Planseh der Kappe<B>88</B> hindureh- gehen. Ein hydrauliseher Zylinder<B>91</B> ist in einer Mittelöffnung der Kappe<B>88</B> befestigt. Ein Kolben<B>92</B> und eine Scheibe<B>93</B> sind inner halb des Zylinders<B>91</B> angeordnet mid an der Steuerkappe 94 vermittels einer Schraube<B>95</B> und einer Unterlegseheibe <B>96</B> befestigt.
Ein Arbeitsmittel wird in den Zylinder<B>91</B> durch ein Rohr<B>97</B> eingeführt, das an dem Ende des Zylinders<B>91</B> befestigt ist. Auf das in dein Rohr<B>97</B> und dem Zylinder<B>91</B> befindliche Arbeitsmittel kann mittels der Regulierein richtung<B>98,</B> die an dem Rohr<B>97</B> befestigt ist, ein Druck ausgeübt werden. Die Einrichtung <B>98</B> umfasst einen Kolben<B>99,</B> der in einen<B>Zy-</B> linderkörper<B>100</B> eingepasst und an einem Ile- bel <B>101</B> schwenkbar befestigt ist, der an dem I-Iauiptzylinder <B>100</B> angelenkt ist.
Vier Brems- federeinrichtungen 102 (siehe Fig. <B>5),</B> die in gleichem Abstandring um den Zylinder<B>91</B> angeordnet sind, halten für gewöhnlich die Bremsflächen im Eingriff. Die Federeinrieh- tLingen umfassen<B>je</B> eine Stange<B>103,</B> welche auf das Ende eines Bolzens 104 geschraubt ist, der sieh durch die Lagerschale<B>105,</B> die Mein- bran <B>38</B> und die Ringe 43 und 49 erstreckt. Die Bolzen 104 klemmen den das Lager tra genden Sehalenaufbau <B>106</B> fest zusammen.
.Jede Stange 102 ragt dureh ein Loch<B>107</B> in der Kappe<B>88</B> hindurch und ist von einer Sehraubenfeder <B>108</B> -umgeben, deren eines Ende auf der Kappe<B>88</B> ruht und deren an deres Ende mit einer Scheibe<B>109</B> im Eingriri: steht, die auf dem Zapfen<B>103</B> durch eine Mutter<B>110</B> einstellbar gehalten ist.
Die Arbeitsweise dieser dritten Ausfüh rungsform entspricht der Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform. Unter der An nahme, dass der Hebel<B>101</B> und der Kolben<B>99</B> angehoben sind, wie dies in Fig. <B>6</B> dargestellt ist, und dass der Zylinder<B>91</B> und der Z-,ylin- derkörper <B>100</B> sowie das Rohr<B>97</B> mit Flüssig- heit gefüllt sind, halten die Federn<B>108</B> den Schalenaufbau<B>106</B> und die angetriebene Welle 22 in der Stellung, wie in Fig. <B>5</B> dar gestellt,
und den Bremsbelag<B>60</B> mit der Bremsfläehe <B>61</B> im Eingriff. Wenn an den Hebel<B>101</B> eine Kraft angelegt wird, um den Kolben<B>99</B> abwärts zu drängen, wird die Kraft durch das Arbeitsmittel auf den Zylinder<B>91.</B> übertragen, um den Kolben<B>92</B> nach links zu drücken und dadurch den Kupplungsbelag <B>59</B> mit der Kupplungsfläehe <B>62</B> in Eingriff zu bringen.
Beim Wegnehmen der Kraft von dem Hebel<B>101</B> bewirken die Federn<B>1-08,</B> dass die Kupplung freigegeben wird und die Bremse in Eingriff kommt.<B>Es</B> ist einleuchtend, dass auf die gleiche Weise, wie sie für die erste Ausführungsform der Erfindung beschrieben wurde, die Kupplung und die Bremse einge stellt werden können und die Breins- und Steuereinrielltung als zusammengebaute Ein heit herausgenommen werden kann.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist er sichtlich, dass die, beschriebenen und darge- i stellten Steuereinriehtungen zur Inspektion leicht geöffnet werden können, ohne die vor her vorgenommenen Steuereinstellungen zu verstellen.
Weiterhin ist zwischen der Steuer- einriehtung und dem Gehäuse keine Gleit-, fläehe erforderlieh. Auch ermöglicht die Aus führung mit biegsamer Membran, dass die Motoren verschiedenen Arten von Steuerein- riehtungen mit nur geringen Änderungen in der Ausbildung angepasst werden können.