Vorrichtung zur Erzeugung achwingender Bewegungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung schwingender Bewegungen mittels eines Rotors, dessen Schwerpunkt ausserhalb der Rotationsaxe lieft.
Es sind V orriehtungen zur Erzeugung schwingender Bewegungen mittels eines Rotors, dessen Schwerpunkt ausserhalb der Rotations- axe liegt, bekannt. Die Regulierung der Sehwingungsamplitude erfolgt bei diesen Vor richtungen im allgemeinen dadureli, dass der Abstand zwischen der Rotationsaxe und einem zum Rotor gehörenden Gewicht verändert wird.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung unter scheidet .sieh nun von clen bekannten Aus formen dadurch, dass der Rotor min destens eine neben der Rotationsaxe angeord nete Flüssigkeitskammer aufweist., die mit einer Aiislassöffniing versehen ist, durch die während der Rotation Flüssigkeit. aus der Kammer austritt, ferner durch Mittel zur IMekführung der aus der Kammer ausgetre tenen.
Flüssigkeit nach der Kammer sowie durch Mittel zur Veränderung- des Flüssin- lz-_eitsspiegels innerhalb der Kammer.
In der Zeiehnung- sind mehrere Au.sfüli- i-niigsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die eiste Ausführungsform der Vor- richtung im Sehnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht.
in kleinerem Massstabs, Fig. 3 eine Einzelheit gemäss einer Detail variante in grösserem Massstabe, Fig. -1 die schematische Darstellung einer Anwendung der Vorrichtung gemäss einer zweiten Ausführungsförm, Fig. 5 einen Querschnitt durch den Rotor cler Ausführungsform nach Fig. -I in grösserem -Alassstabe,
Fig. 6 die scheniatis -he Darstellung einer Anwendung der Vorriehtung nach einer drit ten Ausführungsform und Fig. 7 die schematische Darstellung einer weiteren Anwendung der Vorrichtung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ist auf einer in Schwingungen zu versetzen- den Platte 2 ein Elektromotor 1 angeordnet, dessen Welle mit einer drehbaren, als Schwin gungserreger wirkenden Trommel 3 verbunden ist, die innerhalb einer ,stillstehenden Trommel -l: rotiert.
Die Aussenmantelfläche der Trommel 3 ist mit Schaufeln 5 besetzt, so dass die Trom mel wie eine Pumpe wirkt. und die in der Trommel 4 befindliche Flüssigkeit, beispiels weise Öl, durch die Schaufeln in Richtung des Pfeils 6 (Fug. 2) in Bewegung versetzt wird.
Die Flüssigkeit wird dabei dürch eine in der Trommelwandung vorgesehene Öffnung 7 in einen oberhalb der Rotationsaxe 8 der Trom mel 3 befindliehen Behälter 9 geschleudert, aus denn die Flüssigkeit dureli ein am Behälter boden angeschlossenes Rohr 10 nach einer in deR Verlängerung der Motorwelle angeordne- ten und von dieser in Drehung versetzten Hohlwehe 11 zurückfliesst. Die Hohlwelle 11.
ist an ihrem äussern Ende durch eine mit einer Bohrung 13 versehene Kappe 12 abgeschlos sen. Der Durchmesser des durch die Bohrung 13 eingeführten Rohres 10 ist kleiner als der jenige der Bohrung, so dass das Rohr durch die rotierende Hohlwelle nicht beeinflusst wird. Aus der Hohlwelle 11 fliesst die Flüssigkeit durch ein radiales Rohrstüek 14 ab und tritt in eine mit der Trommel 3 umlaufende Flüssig- keitskammer 15 neben der Rota.tionsaxe 8 über.
Das Fassungsvermögen des Behälters 9 ist grösser als dasjenige der Kammer 15, und es ist die in die Trommel 4 eingebrachte Flüs sigkeitsmenge kleiner, als der Behälter 9 zil fassen vermag. .
Eine die Kammer 15 begrenzende Seiten wand 16 weist an ihrem der Rotationsaxe ab gekehrten Ende eine Öffnung auf, die als Lager 17 für das hohle Ende 18 einer Welle 19 dient. Das andere Ende der Welle 19 ist in einem Lager 20 gelagert, das in der dem Motor 1 abgekehrten Wand 21 der Trommel 3 befestigt ist.
Die Welle 19 trägt. .ein Kegelrad 22, ein senkrecht zu. ihr stehendes, mit dem hohlen Ende 1.8 und damit mit der Kammer 15 verbundenes Rohrstück 23 sowie ein Gegen gewicht 24, derart, d.ass der Schwerpunkt der mit der Welle 19 verbundenen Teile in der @Vellenaxe selbst liegt..
Durch die Anordnung des Rohrstückes 23 wird erreicht, dass der Flüssigkeitsspiegel innerhalb der Kammer 15 nicht überein durch das Rohrende bestimmtes Niveau ansteigen kann, wobei das letztere sich durch Veränderung des Abstandes des Rohr endes von der Rotationsaxe nach Bedarf ein stellen lässt. Zu diesem Zwecke ist eine Hand kurbel 25 vorgesehen, die auf einer in Lagern 27 und 28 drehbar gelagerten Sehraubenspin- del 26 angebracht ist..
Auf der Spindel 26 befindet sich ein mit einem einerends, bei 31 an der Platte 2 schwenkbar angebrachten Hebel 30 verbundenes Sehiebestück 29 mit Innengewinde. Das freie Ende des Hebels 30 trägt zwei Stifte 32, die in eine in der äussern Mantelfläche einer auf die Hohlwelle 11 auf gesetzten Büchse 34 eingearbeitete Nut 33 ein- greifen. Die Büchse 34 ist. ausserdem an ihrem in die Trommel 3 ragenden Ende mit weiteren umlaufenden Nuten 35 versehen, denen die Wirkung einer Zahnstange zukommt und mit denen ein Zahnrad 36 in Arbeitsverbindung steht, das am einen Ende einer Welle 37 be festigt, ist.
Die in einem mit der Trommel 3 verbundenen Lager 38 drehbare Welle 37 trägt an ihrem andern Ende ein mit dem Kegelrad 22 kämmendes Kegelrad 39. Durch Drehuni der Kurbel 25 wird das Sehiebestück 29 auf der Spindel 26 axial verschoben, wobei der Hebel 30 über die Stifte 32 die Büchse 34 auf der Hohlwelle 11 verstel'l't.
Die Rillen 3:i bewirken dabei über das Zahnrad 36 und die Welle 37 eine Drehung der Kegelräder 39 und 20 und dadurch eine solche der Welle 19 sowie eine Veränderung des Abstandes des Endes des Rohres 23 von der Rotationsaxe 8, was, eine entsprechende Änderung des Flüssigkeitsspie- gels innerhalb der Kammer 15 zur Folge hat. Aus dem Rohr 23 austretende Flüssigkeit ge langt in das Innere der Trommel 3, 'aus der sie durch Öffnungen 40 in die ortsfeste Trom mel 4 übertritt.
Zufolge der ÜbertragLing der Drehbewe gung der Handkurbel 25 über das Zahnrad 36 und die Kegelräder 22, 39 auf die Welle 19 kann auch bei rascher Drehung der Hand kurbel mir eine langsame Änderung des Flüs sigkeitsspiegels in der Kammer 15 und damit der Schwinglzngsamplitude erzielt werden.
Die Geschwindigkeit, mit. der sich diese Ändertung vollziehen lässt, wird zur Hauptsache von den hydrodynamisehen Widerständen in den Roh ren 10 und. 23 bestimmt, so dass bei der Aus- wabl von Rohren mit passenden Durch7luss- cluerschnitten die genannte Geschwindigkeit nach Bedarf gewählt werden kann.
Die all- mä.b;liche Änderung der Sehwingungsampli- tude stellt in vielen Fällen einen wichtigen Vorteil, dar. Damit die, Handkurbel 25 die Schwingungen nicht mitmacht, kann sie an einem nicht schwingenden Teil der Vorrieh- tung angeordnet undmittels einer biegsamen Welle mit der Spindel 26 verbunden sein.
Die Welle 19 kann auch eine andere als die gezeichnete Lage einnehmen, beispielsweise indem sie die Axe 8 senkrecht kreuzt. Um die Abme#-su@ngen der Trommel 3 in axialer Rich tung verkleinern zu können, kann die Kam mer 1.5 beispielsweise statt seitlich auch hinter der Welle 19 liegen, oder es könnte diese Kam mer aus zwei Teilen bestehen, von denen der eine vor und der andere hinter der Welle 19 liegen kann.
Die Kammer 15 kann sieh auch auf der der Welle 1.9 gegenüberliegenden Seite der Axe 8 befinden, in welchem Falle die Kam mer über ein gebogen:-, Rohrstück mit dem Krümmungmittelpunkt in der Axe 8 mit dem Rohr \?3 verbunden ist. Wenn eine voltstän dige Entleerung der Kammer 15 ermöglicht sein muss, muss auch ein gekrümmtes Rohr 2 zur Anwendung kommen.
Es gibt auch Anweiiditngsfäffe, bei denen eine vollständige Entleerung der Kammer 15 hei Stillstand der Vorrichtung gefordert wird. Vorausgesetzt, dass der Rotor ohne Flüssigkeit praktisch vollständig ausgewuchtet ist und die Handkurbel 25 sieh an einer Stelle der Vor richtung befindet, die einer grossen Amplitude ausgesetzt ist, ergibt sich der Vorteil', dass die Amplitude beim Anlaufen der Vorrichtung praktisch gleich Null oder aber sehr klein ist,
und d'ass der der Lage der Handkurbel ent sprechende Wert. der Amplitude nur allmäh lich und erst. bei voller Drehzahl erreicht wird. Auf diese Weise können beispielsweise bei Sieben unangenehme Schwingungserscheinun- .i),en beim Anlaufen vermieden werden.
Die Flüssigkeitskammer 15 kann beim An halten der Vorrichtung in verschiedenen La gen zum Stillstand kommen. Um eine Ent leerung in jeder Lage zu sichern, können an den Stellen 41 oder 42 (Fig. 2) der Kammer, an denen Flüssigkeit. stehen bleiben kann, zu sätzliche Öffnungen mit kleinem Durehfluss- quersebnitt vorgesehen sein, die einen Abflu ss der Flüssigkeit innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes ermöglichen.
Solche Öffnungen üben auf die Wirkung der Vorrichtung prak tisch keinen Einfloss aus. Zur Beschleunigung des Flüssigkeitsabflusses kann auch eine bei Stillstand der Vorrichtung offene, während des Betriebe.-, aber geschlossene zusätzliche Öffnung gemäss Fig. 3 vorgesehen sein.
Die Flüssigkeitskammer weist dann, wie Fig. 3 zeigt, nach der Austrittsseite hin eine erweiterte Bohrung 43 mit. einem Innenge winde 44 auf, in die ein Ventilkörper 46 mit einer Bohrung 48 eingeschraubt ist. In den Ventilkörper 46 ist eine Feder 47 eingelegt, auf der eine Kugel 45 aufliegt. Bei im Be triebe stehender Vorrichtung wird die Kugel 45 zufolge dier Wirkung .der Zentrifugalkraft auf den Ventilsitz gedrückt, wodurch die V er bindung zwischen dien Bohrungen 43 und 48 unterbrochen ist.
Steht hingegen die Vorrich tung .still, hebt. die Feder 47 die Kugel 45 zwecks Herstellung der Verbindung zwischen den Bohrungen 43 und 48 und Ermöglichung des Flüssigkeitsabflusses vom Ventilsitz ab. Wenn die Vorrichtung bei entleerter Kammer 15 in Betrieb genommen werden muss, ist die Grösse des Behälters 9 so zu bemessen, dass dieser die gesamte vorhandene Flüssigkeits menge aufzunehmen vermag.
Die Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 4 ist. beispielsweise zur Anwendung an einer Hammermühle 50 vorgesehen. Diese steht mit. einem Elektromotor 51 in Arbeits verbindung.
Die Materialzufuhr erfolgt aus einem Behälter 55 über eine durch Federn 53 abgestützte Förderrinne 52, die mittels eines Vibrators 54 in Schwingungen versetzbar ist, wobei die durch die Förderrinne der Mühle zu fliessende Materiahnenge durch Regulierung der Schwingungsamplitude der Rinne einstell- bar ist. Der Vibrator 54 weist einen über einen.
Schalter 56 an eine Stromquelle ansehaltbaren Rotor auf, dessen Welle eine Trommel 5 7 (Fig. 5) antreibt.. In der Trommel 57 befindet sieh eine Flüssigkeitskammer 58, die in ent leertem Zustand durch ein Gegengewicht 59 ausbalanciert ist..
Die drehbare Trommel 57 liegt innerhalb einer stillstehenden Trommel 60, in der sich die Flüssigkeit sammelt und durch eine au der tiefsten -Stelle befindliche Rohrleitung 62 nach einem Behälter 63 ab- fliesst. Aus dem Behälter 63 wird die Flüssig keil mittels einer Pumpe 64 über eine Rohr leitung 65 einer ringförnnigen Rinne 58A zu geführt. In die Rohrleitung 65 ist ein zur Regulierung der Flüssigkeitsmenge bestimm- ter Hahn 66 eingebaut.
An der offenen Seite der Kammer 58 weist die Rinne 58r1 eine den i'bertritt der Flüssigkeit nach der Kammer ermöglichende Öffnung auf. Aus der Kammer 58 selbst wird die Flüssigkeit durch eine Öffnung 61 ausgeschleudert und von der äussern Trommel 60 aufgefangen.
Der die Pumpe 64 antreibende Motor be tätigt ausserdem über ein Untersetznngsge- triebe mit einer Zwischen welle 67 .eine Kurbel 68, die z. B. eine Umdrehung pro Sekunde ausführt. Die Kurbel 68 bewegt sich auf einem Kreis 69.
Bei jeder Z:mdrehung bringt die Kurbel 68 einen mit. dem Halmküken verbun denen Arm 70 in, eine Lage, in der der Hahn 66 geschlossen ist oder nur sehr wenig Flüssig- keit durchlässt. Unter dem Einflusse einer Feder 71 wird der Arm 70 nach dem Durch mang der Kurbel 68 jeweils in die Öffnungs- ¯tell'ung des Hahnes 66 zurfiekbewegt. Das intermittierende Öffnen Emd Schliessen des <RTI
ID="0004.0024"> Hahnes 66 hat eine Drosselung der Flüssig keitszufuhr nach der Kammer 58 zur Folge. Diese Drosselung ist aber nur so bemessen, dass die in die Kammer 58 eintretende Flüs.sig- keitsmenge grösser ist als die durch die Öff nung 61 austretende Menge, damit ein lang sames Ansteigen des Flüssigkeitsspiegels in der Kammer 58 stattfindet.
Die zunehmende Plüssigkeitsmenge hat zufolge der steigenden Amplitude der Schwingungen des Vibrators 51- eine steigende Materialzufuhr über die Förderrinne 52 nach der Mühle 50 und einen .steigenden Stromverbrauch des Motors 51 zur Folge. In die eine Anschlussleitung 7' des Motors 51 ist eine Spule 73 mit einem Eisen kern 74 geschaltet.
Wenn die Stromstärke des die Spule 73 durchfliessenden Stromes einen bestimmten Wert überschreitet, wird der durch die Kurbel 68 abwärts, bewegte und an einen am Eisenkern 74 angeordneten Kupferstift 74A angelegte Arm 70 entgegen der Kraft der Feder 71 festgehalten.
Da diese Armstel lung der Schliessstellung des Hahnes 66 ent spricht., wird keine Flüssigkeit mehr durch die Rohrleitung 65 der Trommelrille 581 zu- geführt, wohl aber solche weiterhin aus der Kammer 58 ausgesehleudert. Dies hat ein Sin- ken des Flüssigkeitsspiegels in der Kammer 58 und eine Verkleinerung der Sehwingungs- amplituden und somit. eine Abnahme der 3late- ria.lzufuhr zur Mühle zur Folge, mit dem Er.
Cebnis, dass die Belastung des Motors 57. sinkt: und die Stromstärke des die Spule 73 durch fliessenden Stromes abnimmt. Die Verminde rung der Stromstärke ver-rtrsaeht eine entspre ehende Abnahme des den Arm 70 beeinflussen den magnetischen, durch die Spule erzeugten Feldes, so dah die Feder 71 den Arm 70 wieder in die Öffnungsstellung des Hahnes 66 zurückbewegt und die Flüssigkeitszufuhr durch die Rolrrleitur.@ 65 wieder einsetzt,
so dass der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 53 wieder ansteigt. ZPährend des Betriebes der Mühle 50 werden die Bel'astungs.sehwankungen des Antriebsmotors 51 in bestimmten Grenzen gehalten, wobei diese Grenzen beispielsweise durch Änderung der Spannung der Feder 71 verändert werden können.
Bei der Anlage nach Fig. 4 ist. es von Be deutung, dass die Pumpe 64 und der Vibrator 54 gleichzeitig ein- und ausschaltbar sind, indem nach kurzem Stillstand des Vibrators die Wiederinbetriebsetzung bei leerer oder mindestens angenähert leerer Kammer 58 er- folgt, wodurch die Materialzufuhr zur Mühle anfänglich stets ein Minimum beträgt und allmählich gesteigert wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 weist einen Elektromotor 75 auf, dessen Welle mit einer Welle 76 mit, einer mit der letzteren umlaufenden Trommel 77 verbunden ist. Innerhalb der Trommel 77 befindet sieh eine Flüssigkeitskammer 78, innerhalb welcher der Flüs.sigkeit,spiegel die Schwingungsamplitude bestimmt.
In der Kammer 78 befindliche Flüs sigkeit tritt durch eine im Kammerboden vor- o, eschene Öffnung 79 aus und wird von der rotierenden Trommel 77 aufgefangen, auf deren Innenwandung sie sieh zufolge der Zen trifugalkraft ausbreitet.
In die Trommel 77 ragt ein Rohr 80 hinein, dessen eines offenes Ende 81 an der Trommelinnenwand anliest und zum Abstreifen und zur Ableitung von Flüssigkeit aus der Trommel nach einem Be- bält.er <B>82</B> bestimmt. ist.
Per Behälter 82 ist über eine Rohrleitung 83 mit zwisehengesehal- tetem Hahn 84 mit einem flüssigkeitsdichten Absehluss 8<B>5</B> der Welle 76 verbunden und mündet in eine Bohrung 86 in der Welle aus, aus der die Flüssigkeit durch ein radiales Rohrstück 8 7 austritt. Das freie Ende 88 des Rohrstückes 87 befindet sieh an einem Bogen stiiek, um zu verhindern, dass sieh während der Zeitdauer, während der der Hahn 8-1 g-e- schl'osaen ist, das Rohrstück 87 mit. Luft füllt.
Die aus dem Robi#stüek 87 austretende Flüs- :sigkeit gelangt in die Kammer 78 und die in der letzteren jeweils befindliche Flüssigkeits- menge ist bestimmend für die Sehwinung:s- amplitude der mittels der Trommel 77 in Schwinimngen versetzten Ilinriehtung, die aus einer Förderrinne analog derjenigen,cles Aus- l'iihrungsbeispiel:
s nach Fig. 4 und 5 gebildet sein kann.
Das Küken dies Hahnes 84 ist, mit einem unter der Wirkun, einer Feder 90 stehenden, über einen bestimmten Winkel schwenkbaren '11#m 89 verbunden. Zur Versschwenkung des Armes 89 aus der einen in Fig. 6 gezeigten Endstellung in die zweite isst eine um einen Eisenkern 97 gewickelte Spule 96 vorgesehen, deren eines Ende über einen Widerstand 9'_' an eine Weehselstromquelle 91 und deren anderes Ende an eine Glimmröhre 95 ange- sehlossen ist.
Die Glimmröhre 95 isst. mit einem ( lleiehriehter 93 verbunden, d"er seinerseits an die Stromquelle 91 angeschlossen ist. Zwischen die beiden Leitungen isst ein Kondensator 91 geschaltet, der durch die Weehselstromquelle 94 aufgeladen wird, der sieh z. B. jeweils nach einer Sekunde über die (llimmröhre 95 und die Spule 96 entladen kann.
Jede Entladung des Kondensators <B>91.</B> hat, eine MagnetisierLing des Eisenkernes 97 der Spule 96 zur Folge. wo durch der Arm 89 entgegen der Wirkung der Feder 90 verschwenkt wird, um den Hahn 8-k ganz oder teilweise zu schliessen. Nach der Entladung des Kondensators 91 zieht die Feder 90 den Arm 89 in :seine Ausgangs stellung zuiiiek, in der der Hahn 81 geöff net ist.
Zur Einwirkung auf den Arm 89 ist noch eine zweite Spule 98 vorgesehen, die in eine Anschlussleitung 99 eines nicht - gezeichneten Elektromotors geschaltet ist. Übersteigt der in der Leitung 99 fliessende Strom einen be stimmten untern, von der -7vTotorbelastung ab hängigen Wert, bewirkt die Spule 98 ein Schliessen des Hahnes 84 während der Zeit dauer, bis die Stromstärke des dur eh die Spule 98 .fliessenden Stromes wieder auf den 'Normal wert abgesunken ist.
Es isst somit eine Regu- liervorrieht-ung zur Regulierung der durch die Rohrleitung 83 strömenden Flüssigkeitsmenge vorhandien, die der Reguliervorrichtung nach Fig. 4 entsprieht.
Die liraftwirkung, die den Flüssigkeits- strom durch die Vorrichtung bewirkt, tritt zum Teil am Ende 81 des Rohres 80 auf und ist zum andern Teil auf die Schleuderwirkung der Flüssigkeit im Rohrstück 8 7 zurückzufüh ren. In der Leitung 83 kann noch ein Rück- selilagventil angeordnet. sein.
Die Kammer 78 ist noch mit einem als Heber wirkenden U-förmigen Rohr 100 ver sehen. Übersteigt der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer eine bestimmte Höhe, setzt der Abfluss der Flüssigkeit ein, und es findet in kurzer Zeit eine vollständige Entleerung der Kammer statt.
Die Vorrieht.ung zur Erzeugung sehwin- gender Bewegungen lässt sich auch bei Ein richtungen zum. selbsttätigen Wägen und Ab füllen von schüttbarem Gut verwenden, wie eine solche in Fig. 7 schematisch gezeigt ist. Die Einrichtung weist mehrere Vorratsbehäl ter auf, von denen nur die Behä.1ter 1.01 und 102 dargestellt sind, aus denen die Materia lien mittels Förderrinnen 123 einer'iege@or- richtung 103 zugeführt werden.
Jede Förder rinne ist mittels eines Vibrators in Schwingun gen versetzbar, der eine durch einen 3lotor 113 in Drehung versetzbare Welle 115 auf weist., mit der eine Flüssigkeitskammer 11.6 umläuft. Der Kammer 116 wird normalerweise durch eine Rohrleitung 117 F\lüssigkeit zuge führt,
die bei der Rotation durch eine iin Kammerboden ausgesparte (iffnung 118 aus- geschleudert wird und sieh in einer Trommel 119 sammelt. Aus der Trommel<B>119</B> gelangt die Flüssigkeit durch eine Rohrleitung 120 in einen Behälter 121., aus dem sie mittels einer Pumpe 122 abgesaugt und über die Rohrlei tung<B>117</B> wieder der Ka.nlm.er 116 zugeführt. wird.
Der Behälter 1.21 und die Pumpe 1.212 <B>-</B> können für sämtliche im Betrieb stehenden Vibratoren gemeinsam sein.
Der Motor 113 jedes Vibra.tors ist über einen Netzschalter 112 an ein Netz 1,14 an schaltbar. Zur Betätigung de.s Schalters 112 dient eine Relaisspule 111. Parallel zum Schalter 112 liegt. ein weiterer Schalter 1121, der durch eine Relaisspule 111A betätigt wird.
Vorhanden ist. eine Steuervorrichtung mit einem um eine Axe 104A drehbaren Zeiger 104, der über eine Anzahl Kontaktsegmente 105 hinweg bewegbar ist. Die vier ersten Kon taktsegmente sind in Serie geschaltet und mit tels einer Leitung 106 mit dem einen Ende der Spule 1.11 verbinden. Das fünfte Kontakt segment ist. über eine Leitung 106A an das eine Ende der Spule 111r1 angeschlossen. Die drei nächstfolgenden Segmente liegen in Serie an einer Leitung 107 und ein nachfolgendes Segment an einer Leitung 107,4.
Die Leitun gen 107 und 107A führen wiederum zu zwei Sehalterspulen in der Zuleitung zum Motor des Vibrators zur Betätigung der Förderrinne des Behälters 102, welche Schaltersipulen den Schalterspulen 11.1 und 111t1 entsprechen. Das letzte Kontaktsegment ist mit. einer Lei tung 108 verbunden, die mit einer Schalter spule eines in der Zuleitung des Motors eines Vibr ators einer dritten Förderrinne liegenden Schalters in Verbindung steht.
Die andern Enden der beiden Schalterspulen 111 und 1:11A sind über einen Schalter 110 mit d'em einen Pol einer Gleichstromquelle 109 verbun den, an deren zweiten Pol der Zeiger 10-1 an g eschlossen ist.
In die Leitung 117 ist ein Zylinder 127 geschaltet, in dem ein Kolben 128 aus Eisen und ein mit dem letzteren verbundener Kolben 129 aus Kupfer axial verschiebbar unterge bracht sind und unter der Wirkung einer Feder 130 stehen, derart, dass diese die, beiden Kolben normalerweise nach links drückt, wo durch der Durchfluss der Flüssigkeit durch die Leitung 117 und den Zylinder 127 freigegeben ist. Um den Zylinder 127 ist eine Spule 126 gelegt, die mit dem einen Pol einer Gleich stromquelle 125 verbunden ist.
Der andere Pol ist mit. einem Schalterkontakt 12-1_l des Schal ters 112A verbunden, welcher Schalterkontakt bei geschlossenem Schalter den Stromkreis über die Spule 126 schliesst.
Es wird angenommen, dass die Einrichtung zum Mischen von drei verschiedenen Materia lien in einem bestimmten Verhältnis aus drei Behältern verwendet werden soll, und zwar, d'ass zunächst. 50 kg Material aus dem Behälter 101 mit 40 kg Material aus dem Behälter 102 und 10 kg Material aus dem dritten, nicht ge zeichneten Behälter zu vermischen sind, wobei zuerst die 50 kg Material aus, dem Behälter 1.01 der Wiegevorriehtung 103 zugeführt wer den, worauf die Zuführung der 40 kg Mate rial.
aus dem Behälter 102 erfolgt und schliess lieh nach Erreichung des Ge -iehtes von 90 kg auch noch die 10 kg Material aus dem dritten Behälter in die Wiegevorriehtung gelangen.
In der Ausgangsstellung nimmt der Zeiger 104 die in Fig. 7 gezeigte Stellung ein, in welcher er mit dem ersten Kontaktsegment 105 in Berührung .steht. Wird der Schalter 110 in die Stromschliessstellung umgelegt; so wird der Stromkreis über die Schalterspule 111 geschlossen, so dass der Schalter 112 be tätigt. wird und der Motor 113 die Welle 11:1 des Vibrators dreht.
Sollte bei der Inbetrieb- setzung des Motors 113 die Kammer 116 leer sein, wird sie zufolge der Förderung von Flüssigkeit durch die Leitung 117 bald gefüllt sein, um alsdann überzulaufen. Der Vibrator versetzt die Förderrinne 123 des Behälters 101 in Schwingungen, und es fliesst ein kräftiger Materialstrom nach der Wiegevorriehtung. Wenn die Förderrinne 123 die 40 kg Material abgegeben hat.
bewirkt die Wieg-evorriehtuno- die Weiterschaltung des Zeigers 104 in die Stellung, in der die Schalterspule 11.1 stromlos ist und die Sehalterspule 111.:1 über die Lei tung 106 < l. eingeschaltet ist und den Schalter 112-4. mit dem Zusatzkontakt 124t1 schliesst. Der Motor 113 läuft also weiter. Gleichzeitig ist nun aber auch die Spule 126 an die Strom quelle 125 angeschlossen.
Die Spule 126 zieht den Kolben 128 nach rechts in Fig. 7, wodurch der mit ihm verbundene Kolben 129 den Flüs- si-keitsst.rom durch die Leitung 117 und den Zvlinder 127 unterbricht. Dies hat eine all mähliche Entleerung der Kammer 116 und damit eine Abnahme. der Schwingungsampli tuden sowie eine Verringerung der Material zufuhr zur Wiegevorrichtung 103 zur Folge.
Die zur Entleerung der Kammer 116 erforder liehe Zeitdauer kann beispielsweise so gewählt sein, dass nach der Unterbrechung der Leitung <B>11.7</B> noch etwa. 8 bis 9 kg Material von der Förderrinne 123 in die Wiegevorrichtung ge langen. Der Vibratar kann beispielsweise so ,ebaut sein, dass bei entleerter Kammer<B>116</B> noch eine geringe Exzentrizität des Schwer punktes vorhanden ist und die letzten 1 bis kf, der Wiegevorriehtung nur sehr lanQ:@@a.m zugeführt werden.
Dadurch ist, es möglich, den Vibrator durch Abschalten des Motors still? u.setzen, ohne dass nach der Stromunter- breehung noch nennenswerte Mengen geför dert werden.
Nach der Aufnahme von 40 kg Material aus dem Behälter 101 schaltet die Wie-evor- richtung den Zeiger 104 auf das erste mit der Leitung 107 verbundene Kontaktsegment. 105 um, mit dem Ergebnis. diass nunmehr der Vibrator der Förderrinne des Behälters 102 in Funktion tritt.
Dieser Vibrator ist mit der gleichen Zusatzeinrichtung ausgerüstet wie derjenige der Förderrinne 123. Ist das (Tewicht von<B>90 kg</B> nahezu erreicht, wird der Zeiger auf das mit der Leitung<B>107--1</B> verbundene Kontaktsegment umgelegt und nach Erreichen dieses Gewichtes auf das an die Leitung<B>108</B> -eschlassene:
Kontaktse-nient, zwecks Inbe- i ang n triebsetzung des dritten vorhandenen, nicht ge zeichneten Vibrators. Zeigt. die Wiegevorrich- tun- schliesslich das Gesamtgewicht von 100 kg an, erfolgt, die Abschaltung, beispielsweise durch Betätigung des Schalters 110 in die Stromunterbrechungss.tellung.