CH313963A - Verfahren zur Herstellung einer saugfähigen Matte und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer saugfähigen Matte und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH313963A
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George Joa Curt
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Joa Curt G
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer saugfähigen Matte und Vorrichtung  zur     Durchführung    des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung einer saugfälli  gen Matte mit gewellter Oberfläche durch Ab  lagerung von ungeordneten Fasern zu einer  Schicht     sowie    auf eine Vorrichtung zur       Durchführung    des     Verfahrens.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass die Bildung der  Matte direkt mit gewellter Oberfläche derart  vorgenommen wird, dass die Dichte der fer  tigen Matte überall gleich ist. Eine Vorrich  tung, die zur Durchführung dieses Verfah  rens geeignet ist, ist gemäss der Erfindung       gekennzeichnet    durch eine     Sehichtbildungs-          kammer    mit einander gegenüberliegenden  Sätzen von festen Schienen, die von einer       Faserabgabedüse    weg in     Längsrichtung    der  Kammer mit seitlichem Abstand voneinander  verlaufen, und durch Fördereinrichtungen mit  quer zur Längsrichtung der Kammer im Ab  stand voneinander verlaufenden Stangen,

   die  sich auf den festen Schienen verschieben und  mit diesen Roste bilden, auf welchen die Fa  sern abgelagert werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung, an Hand  welcher ein Durchführungsbeispiel des erfin  dungsgemässen Verfahrens näher erläutert  wird, sind Ausführungsbeispiele von Vorrich  tungen entsprechend der vorliegenden Erfin  dung     dargestellt,    und zwar zeigt:         Fig.1    einen Aufriss, teilweise geschnitten,  einer     Vorrichtung-    zur Herstellung einer  Matte,       Fig.2    einen Ausschnitt eines Details im  Längsschnitt durch eine abgeänderte Kon  struktion der     in        Fig.1    gezeigten Ausführungs  form,       Fig.    3 als Einzelheit das Schaubild eines  Satzes von Düsen, die zum pneumatischen  Transport des schichtbildenden Materials,  zum Punkte,

   wo die     Schichtbildung    stattfindet,  dienen,       Fig.    4 einen Längsschnitt in grösserem  Massstab durch ein Paar von zur     Schichtbil-          dungskammer    gehörenden Fördereinrichtun  gen, wie sie in     Fig.1    verwendet sind,       Fig.5    einen Querschnitt nach der Linie  5-5 in     @Fig.    4,       Fig.    6 einen Teil einer Draufsicht des Aus  gangsendteils der in     Fig.    4 dargestellten För  dereinrichtungen,

         Fig.    7 eine stark vergrösserte Detailansicht  in Perspektive von Teilen der     Schichtbil-          dungskammer,          Fig.    8 das Schaubild eines     Menstruations-          saugkissens,    das aus einer Matte ausgestanzt       wurde,    und       Fig.9    einen Querschnitt nach der Linie  9-9 in     Fig.    B.  



  Eine     Bahn-    10 von     Papier-Ganzzeug    wird  von einer Rolle 17. durch die Lieferwalzen 12      in eine Hammermühle oder einen andern Des  integrator 13 gebracht, wo die     Ganzzeugbahn     in der üblichen Weise zu losen Fasern zerteilt  wird.  



  Der Eingang des Gebläses 14 ist mit dem       Desintegrator    13 über das Rohr 15 verbunden,  welches vom     Grunde    der Hammermühle in  den zentralen Teil des Gebläses führt. Das       tangentiale    Ausgangsrohr 16 des Gebläses  führt die pneumatisch geförderten Fasern  durch eine     Faserabgabedüse    19 in eine Schicht  bildungska<U>mm</U>er mit einander gegenüberlie  genden Sätzen von festen Schienen 22, die von  der Düse 19 weg in. Längsrichtung der Kam  mer verlaufen und seitlichen Abstand vonein  ander haben.

   Die     Schichtbildungskammer    ist       ferner    mit zwei     FördereinricbtLingen    mit  querverlaufenden Stangen 23 versehen, die in       Längsrichtung    der Kammer gegeneinander  versetzt angeordnet sind. Die Stangen 23 sind  auf den festen Schienen 22 verschiebbar und  stellen mit diesen Roste dar, auf welchen die  Fasern abgelagert werden können. Die Stäbe  23 weisen für die Berührung mit den festen  Schienen 22 ebene Flächen     und    für die Be  rührung mit den Fasern gewölbte Flächen  auf, wie es am besten im Schnitt in     Fig.7     dargestellt ist. Die ebenen Flächen 24 der  halbrunden oder halbelliptischen Stangen 23  gleiten auf den Rändern der Längsschienen  22.

   Die Enden der halbrunden Stangen 23  sind passend mit     Kettengliedelementen    25 ver  sehen, die gelenkig miteinander verbunden  sind, um Förderketten zu bilden, die über  Kettenzahnräder 26 laufen. Diese Kettenräder  sind auf Querwellen 27     bzw.    28     montiert,    wel  che in Trägern 29 und 30 auf den beiden Sei  ten eines Maschinenrahmens gelagert sind.  Querstangen 31 tragen die entsprechenden,  in der Längsrichtung verlaufenden Schienen  22.

   Die Schienen, an denen die     Querstangen.     der     obern        Förderketten    anliegen, konvergieren  mit den Schienen der untern Förderketten  gegen das Ausgangsende der Vorrichtung, wo  bei die     Achsen.    der Kettenräder für die Ket  ten am Aufnahmeende weiter voneinander  entfernt sind als am Ausgangsende, wie es  klar aus     Fig.    4 ersichtlich ist.    An den der     Schichtbildungskammer    gegen  überliegenden Seiten der Roste sind Vakuum  kammern angeordnet, wobei die obere Va  kuumkammer in den     Fig.4    und 5 mit der  Überweisung 33 bezeichnet ist und die untere  Vakuumkammer mit der     Überweisung    34.

   Die  beiden     Vakuumkammern    sind mit flachen  Rändern 35 versehen, wie sie -durch Abbiegen  eines Flansches nach aussen gebildet werden  können, was am besten in den     Fig.    5 und 7  dargestellt ist. Jede Förderkette besitzt Mit  tel, die mit der gegenüberliegenden     Förder-          kette    zusammenarbeiten, um den Raum, in  welchem. die Matte zwischen den Rosten gebil  det wird, seitlich abzuschliessen. Um dies zu       eireichen,    ist ein     Abschlussblock    36 auf jeder  der halbrunden Stangen 24 montiert, welcher  einen vertikalen Flansch 37 und einen hori  zontalen Flansch 38 aufweist.

   Bei der gerad  linigen Bewegung zwischen den Kettenrädern  berühren sieh die Enden der aufeinanderfol  genden Blöcke, wie es in     Fig.7    gezeigt ist.  Ihre horizontalen Flansche gleiten auf den  Rändern 35 der entsprechenden. Vakuumkam  mer und dichten dieselbe ab, während die ver  tikalen Flansche der einen Förderketten die  Flanschen der andern mit Flächenberührung  überlappen, um die Seitenwände der Schicht  bildungskammer zu bilden,     wie    es am besten  in     Fig.5    gezeigt ist. So wird das Material  gegen seitliche Verschiebung begrenzt, so dass  die Matte, die durch die Ablagerung der Fa  sern im Raume zwischen den obern und den  untern Förderketten gebildet wird, einen  scharf begrenzten Rand erhält.  



  Die Fasern, die vom Ausgangsende 21 der  Düse 19 in den Raum zwischen den obern     und     untern Förderketten geblasen werden, haben  genügend Geschwindigkeit, um durch die  ganze     Schichtbildungskammer    zu fliegen,  wenn ihre Bewegung nicht durch den Auf  prall auf vorher abgelagertes Material auf  gehalten wird. Entsprechend wird beim     In-          gangsetzen    der Maschine     Ganzzeug,    Lumpen,  Fasern, Papier oder irgendein anderes Mate  rial zwischen die     Förderketten    gebracht in  einem Punkt in der Nähe des Ausgangsendes  der     Schichtbildimgskammer,    -um dieses Aus-           gangsende    zu verschliessen.

   Die Seiten sind  durch das überlappen der Flansche 37 der       Abschlussblöcke    36 schon abgeschlossen. Ent  sprechend wird sofort     eine    Faserschicht auf  dem obern und dem untern Rost abgelagert,  die durch die sich kreuzenden Querstangen  23 und Längsschienen 22 gebildet werden. Die  Matte wird also so gebildet, dass Fasern un  geordnet auf eine kontinuierlich vorgescho  bene Schicht aus schon vorher abgelagerten  Fasern abgelagert werden und dass die     Wel-          lung    quer zur     Vorschubrichtung    dieser Schicht  gebildet wird.

   Der Luftstrom entweicht durch  diese Roste, in dem die Stangen und Schienen  genügend nahe beisammen sind, so dass keine  merkliche Menge von Fasern     mitentweicht.     



  Die Förderketten haben natürlich im Be  trieb vorzugsweise gleiche Geschwindigkeiten,  wobei sich der untere Teil der obern Ketten  und der obere Teil der     untern    Ketten von  rechts nach links bewegen, wie es in den     Fig.1     und 4 dargestellt ist.     Wenn    die Querstangen  des Rostes fest wären,     würden    sie bald ver  stopft. Wegen der Tatsache jedoch, dass die  Längsschienen fest sind und sich die Quer  stangen mit den     Fasern    bewegen, säubern sich  die Roste selbst und     funktionieren    dauernd,  ohne zu verstopfen.  



  Es ist nun nötig; die Geschwindigkeit der  Transportbewegung mit der mittleren Liefe  rungsgeschwindigkeit des Fasermaterials in  richtige Beziehung zu bringen. Praktisch be  stehen beträchtliche Schwankungen in der Ge  schwindigkeit, mit der das Material von der  Hammermühle geliefert wird. In der Ham  mermühle können Ansammlungen entstehen,  oder es können Pausen entstehen, wie z. B.  beim Ersatz einer Materialrolle in     denen.    kein  Material geliefert wird. Alle diese Schwan  kungen werden in der Arbeit der Vorrichtung  ausgeglichen durch die Tatsache, dass sich die  Fasern überall auf einer langen Strecke der  Roste als Matte ablagern können.

   Wenn die  Faserlieferung übermässig schwach ist, kann  sieh der Endpunkt der     Mattebildung    auf den  Rosten bis fast zum Ausgangsende der Schicht  bildungskammer verschieben, ohne das Ergeb  nis zu beeinflussen.     Wenn    anderseits die Lie-         ferung    von Fasern vorübergehend zu stark  ist, kann die Geschwindigkeit der Transport  bewegung ungenügend sein, die fertige Matte  so rasch wegzutragen, wie die Fasern abge  lagert werden, und der Endpunkt der Ab  lagerung geht darauf gegen das Eingangsende  der Vorrichtung zurück.

   Wieder bleibt die  Natur der Matte im wesentlichen     unbeein-          flusst,'und    im laufenden Betrieb können viele  solche     Schwankungen    auftreten und sich  selbst korrigieren, ohne die Aufmerksamkeit  eines Arbeiters zu erfordern.  



  Die Vakuumkammern 33 und 34 sind mit  tels Ausgangsrohren 330 und 340 an die pneu  matische Fördereinrichtung angeschlossen,  welche die Fasern in. die     Sehichtbildungskam-          mer    einbringt und das Gebläse 14 und die  Mittel 13 zur Einführung der Fasern in den  vom Gebläse 14 erzeugten Luftstrom aufweist.  Dank diesen Ausgangsrohren 330 und 340  wird wenigstens ein Teil der durch die pneu  matische Fördereinrichtung     in    die Schicht  bildungskammern eingebrachten     und    durch  die Roste in die Vakuumkammern strömenden  Luft in die pneumatische Fördereinrichtung  zurückgeführt. Die pneumatische Förderein  richtung weist ferner einen Zyklon 39 auf,  der mit den Ausgangsrohren 330, 340 und  dem Gebläse 14 in Verbindung steht.

   Ein oder  mehrere Gebläse 40 nehmen die Luft aus den       Vakuumkammern    auf     und    blasen sie durch  die Röhre 41     tangential    in den Zyklon. über  schüssige Luft entweicht durch die allgemein  übliche zentrale Entlüftung 42, und die Fa  sern, die durch die Roste der     Schichtbildungs-          kammer    gegangen     sind,    werden vom Boden  des     Separators    durch das Rohr 43 der Ham  mermühle oder sonstigen     Desintegratoren    13  wieder zugeführt, wo sie mit den sonst ankom  menden Fasern gemischt und wieder der       Schichtbildungskammer    zugeführt werden.  



  Im Unterschied zu einem von der Atmo  sphäre vollständig abgeschlossenen Kreislauf  für die Luft hat der hier beschriebene Prozess  wichtige Vorteile bezüglich Selbstausgleich des  Stromes. Man wird feststellen, dass das Ge  bläse 14, welches am Anfang die Fasern aus      dem     Desintegrator    13 aufnimmt, keine andere       Quelle    der umgewälzten Luft hat als das Aus  gangsrohr 43 des Zyklons 39.- Dies ist ein  Gegensatz zur     allgemein    üblichen     Zyklon-          anw        endung,    bei der vom Grunde des Zyklons  nur feste Stoffe entnommen werden.

   In dem  Ausmasse, in dem die Luftmenge, die den  Zyklon durch das Rohr 41 erreicht, ungenü  gend ist, um den Anforderungen des Gebläses  14     zii    genügen,     wird    der     Zyklon    tatsächlich       Luft    durch das Rohr 42 aufnehmen, anstatt  Luft durch dieses Rohr abzugeben, wie es der  allgemeinen Praxis entspricht. Wenn ander  seits mehr Luft durch das Rohr 41 ankommt,  als vom Gebläse 14 aufgenommen wird, so ent  weicht der Überschuss durch das Rohr 42.

   Es  kann normalerweise einen     Überschuss    geben  wegen der Saugwirkung der Düsen 17, 18 und  19, wie nachstehend beschrieben, welche die  kinetische Energie der durch das Gebläse 14  in     Bewegung    gesetzten Luft dazu verwenden,  zusätzliche, faserfreie Luft in das System zu  saugen. Die     Bedingungen    schwanken jedoch  während des Betriebes der Maschine, und     das_     Rohr     -12    des     Z@-kloiis    39 ist manchmal ein       Lufteingang,    manchmal ein Luftausgang, wo  bei sich der Fluss automatisch nach den An  forderungen der Vorrichtung einstellt.

   Die  Düsen -17, 18 und 19 machen den Strom der  Luft     mit    den mitgerissenen Fasern zunehmend  weiter und flacher. Wie es klar in     Fig.    3 er  siehtlich ist, ist eine der     Faserabgabedüse    19       vorgesehaltete    Hilfsdüse 18 vorgesehen, die  von der     Faserabgabedüse    19 einen Abstand  hat und in diese einmündet, wobei die Aus  mündung der     Faserabgabedüse    19 breiter und  dünner ist als diejenige der vorgeschalteten  Düse 18. Der Eingang der ersten Düse 17 ist       li:reisrund    und von etwas grösserem Durchmes  ser als das Rohr 16.

   Der Ausgang der Zusatz  düse 17 ist     reehteckig    und von reduzierter  vertikaler Höhe, aber vergrösserter Breite, wie  es bei 20 in     Fig.1    angegeben ist. Das eben  falls rechteckige Ausgangsende 21 der Faser  abgabedüse 19 ist relativ dazu breiter und       flaeher.    Die Anordnung ist ferner so, dass die       Faserabgabedüse    1.9 einen im Querschnitt       reehteckförmigen,    den Ausgang der vorge-    schalteten Düse 1.8     umgebenden    Eingang auf  weist, wobei     zwischen    der Düse 18 und ,dem ;       Ausgang    der vorgeschalteten Zusatzdüse 17  ein mit der Atmosphäre in Verbindung stehen  der Zwischenraum vorhanden ist.

   Es wurde  festgestellt, dass eine solche     Aufeinanderfolge     von Düsen, von denen jede etwas äussere Faser  freie Luft aufnimmt, den Luftstrom sehr breit  und dünn machen kann, ohne Verstopfungen  zu verursachen. Die zusätzliche Luft, die um  jede Düse durch die     Saugwirkung    des durch  die Düse fliessenden Stromes hineingesaugt  wird, streicht den Innenwänden der Düsen  entlang, wodurch die Reibung der Fasern an  der Wand vermindert wird.  



  Aus der     Faserabgabedüse    19 tritt ein Luft  strom aus, welcher nicht nur dünn ist, son  dern auch so breit, dass er sich über einen we  sentlichen Teil der Breite der ganzen Schicht  bildungskammer erstreckt.  



  Es wurde festgestellt, dass die automa  tische Regulierung des Luftstromes, die in  der oben beschriebenen Art erreicht wird, eine  sehr wichtige Eigenschaft ist, die mithilft, das  Entweichen von Fasern aus der     Schichtbil-          dungskammer    zu     verhindern    und die Gleich  mässigkeit in der in diesem Raum gebildeten  Matte zu erreichen. Es wurde auch festgestellt,  dass es sehr wichtig ist, dass die Fasern durch  Sog auf den obern und den untern Rost ge  sogen werden, da jeder Druck in der Schicht  bildungskammer die Tendenz hat, die Fasern  zum Verlassen dieser Kammer zu veranlassen.

         Werra.    die Vorrichtung in der oben beschrie  benen Weise richtig arbeitet, kommen die Fa  sern in einem pneumatischen Strom an, aber  die Vakuumkammern     verhindern    trotzdem das  Entstehen eines Druckes im Raum, in welchem  die Matte gebildet wird, und das automatische  Ein-     'und        Ausströmen    der Luft durch das  Rohr 42 des Zyklons 39 erhält diese Bedin  gung aufrecht.  



  Die Tatsache; dass die Roste über und  unter der     Schichtbildungskammer    gegen das  Ausgangsende derselben konvergieren, be  wirkt, dass die     abgelagerten    Fasern mit dem  Vorschieben der Materialschicht während der       Herstellung    der Matte einem     zunehmenden         Druck ausgesetzt wird, was die neugebildete  Schicht in einen etwas dichteren Zustand  bringt, als es sonst der Fall wäre.

       Fig.1    zeigt  bei 45 die fertige Matte, die auf das Trans  portband 46 geliefert wird und mit einem  andern Transportband 47 in Eingriff tritt,  das sie unter den Stempel 48 einer Stanze  bringt, durch welche     Menstruationskissen    50  ausgeschnitten werden, welche auf das Aus  gangstransportband 51 abgegeben werden.

    Wegen der Form und in Längsrichtung der  Vorrichtung versetzten Anordnung der obern  und untern     Transportquerstäbe    23 erhält die  Matte direkt bei der Bildung eine gewellte  Form, ohne dass durch die     Wellung    die Dicke  örtlich verändert     wird.    Diese Form erscheint  auch in der fertigen Binde 50, wie es klar in  den     Fig.    8 und 9 gezeigt ist, indem Längsrip  pen 52     finit    Längskanälen oder -rinnen 53 ab  wechseln, die auf der obern und der untern  Fläche gegeneinander versetzt sind.

   Diese sind  von besonderem Wert bei Menstruationsbin  den, da sie die     Tendenz    haben, die     Sekretiö-          nen,    welche die Binde aufnehmen soll, in  deren Längsrichtung zu verteilen. Bisher wur  den Versuche gemacht, eine solche Verteilung  zu bewirken durch Zusammenpressen von Tei  len der Binde     izi    der Längsrichtung oder  durch Behandeln der Binde nach in der  Längsrichtung verlaufenden Linien mit einem  relativ wenig absorbierenden Material. In bei  den Fällen wurde das Aufnahmevermögen der  Binde dadurch ungleichförmig.

   Durch die     be-          sehriebene    Herstellungsweise wird bewirkt,       class    die     Wellung    der Oberfläche gleichzeitig  mit der Bildung der     Matte.derart    hergestellt  wird, dass die Matte eine gleichmässige Dich  tigkeit erhält. Dadurch sind die Absorptions  eigenschaften der Binde in allen ihren Teilen  gleich, und doch wird eine Verteilung der  körperlichen     Abscheidungen    in der Längs  richtung gefördert.  



       Fig.    2 zeigt eine modifizierte Anordnung,  bei der der untere Teil des     obern    Rostes 65  und der obere Teil des untern Rostes 56 par  allel sind, anstatt konvergierend, und bei der  die Kettenräder am Ende in Paaren angeord  net sind, statt einzelne Kettenräder für jede    Kette zu verwenden. Bei dieser Vorrichtung  ist die Arbeitsweise genau dieselbe wie oben  beschrieben,     ausgenommen,    dass kein Zusam  menpressen innerhalb der     Schichtbildungs-          kammer    stattfindet.

   Wenn ein Zusammenpres  sen     erwünscht    ist, wird die Matte zwischen  seitlich begrenzende Platten geliefert, wie sie  bei 570 dargestellt     sind,    und zwischen obere  und untere Bänder, wie sie bei 58 und 59  dargestellt sind, welche zwischen den Rollen  60 und 61, 62 und 63 konvergieren. Wenn es  erwünscht ist, Gewebeteile mit der gebildeten  Matte zu belegen,     können    Gewebenetze über  die Riemen 58 und 59 von Lieferrollen 64  bzw. 65 geliefert werden, wobei die Gewebe  netze durch die Hinweisziffern 66 bzw. 67 be  zeichnet sind.

   Es ist natürlich nicht wesent  lich, dass die Gewebenetze auf die Transport  riemen 58 und 59 geliefert werden.     Fig.2     zeigt, wie ein zusätzliches Gewebenetz 68, mit  dem die Matte belegt werden soll, von einer  Lieferrolle. 69 über eine Rolle 70 geliefert  wird,     -unter    welcher die Matte durchläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung einer saug fähigen Matte mit gewellter Oberfläche durch Ablagerung von ungeordneten Fasern zu einer Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Bil dung der Matte direkt mit gewellter Ober fläche derart vorgenommen wird, dass die Dichte der fertigen. Matte überall gleich ist.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine Schichtbild.mgskammer mit einander gegenüberliegenden Sätzen von festen Schienen (22), die von einer Faser- a.bgabedüse (19) weg in Längsrichtung der Kammer mit seitlichem Abstand voneinander verlaufen, und durch Fördereinrichtungen mit quer zur Längsrichtung der Kammer im Abstand voneinander verlaufenden Stangen <B>(</B>23), die sich auf den festen Schienen (22) verschieben und mit diesen Roste bilden, auf welchen die Fasern abgelagert werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Fasern ungeordnet auf eine kontinuierlich vorgeschobene Schicht aus schon vorher abgelagerten Fasern abgela gert werden, und dass die Wellung quer zur Vorschubrichtung dieser Schicht gebildet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Dicke der ge wellten Matte überall gleich gemacht wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die aus abgelager ten Fasern gebildete Schicht mit dem Vor schieben einem zunehmenden Druck ausgesetzt wird.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch IT, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (23) für die Berührung mit den festen Schienen (22) ebene Flächen (24) und für die Berüh rung mit den Fasern gewölbte Flächen auf weisen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (23) der einen Fördereinrichtung gegenüber den Stangen (23) der andern Fördereinrichtung in Längsrichtung der Kammer versetzt sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass beide Förder- einrichtimgen an den Seiten Flansche (37) aufweisen, wobei Flanschen der einen Förder- einriehtimg Flanschen der andern überlappen, um die Seitenwände der Schichtbildungskam- mer zu bilden.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, die-für den Antrieb der Fördereinrichtungen Kettenzahnräder aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stangen (23) an ihren En den mit Gliedern versehen sind, die unterein ander gelenkig verbunden sind, um Ketten zu bilden, die über die Kettenräder (26) laufen. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an den der Schichtbildungskammer gegenüberliegenden Seiten der Roste Vakuumkammern (33, 34) angeordnet sind. 9.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flan schen (37) Teile (38) aufweisen, die mit den Rändern (35) der Vakuumkammern in glei tender und abdichtender Berührung stehen. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuiun- kammern an eine pneumatische Förderein richtung angeschlossen sind, welche die Fa sern in die Sehichtbildungskammer einbringt und ein Gebläse (14) und Mittel (13) zur Einführung von Fasern in den vom Gebläse (14) erzeugten Luftstrom aufweist, und dass die Vakuumkammern (33, 34) Ausgangsrohre (330, 340) aufweisen,
    um wenigstens einen Teil der durch die pneumatische Förderein richtung in die Schichtbildimgskammern ein gebrachten und durch die Roste in die Va kuumkammern strömenden Luft in die pneu matische Fördereinrichtung zurückzuführen. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die pneuma tische Fördereinrichtung einen Zyklon (39) aufweist, der mit den Ausgangsrohren (330, 340) der Vakuumkammern (33, 34) und dem Gebläse (14) verbunden ist, wobei zur Luft förderung wenigstens ein weiteres Gebläse (40) zwischen einer Vakuumkammer und dem Zyklon vorgesehen ist und der Zyklon eine Entlüftung (42) aufweist,
    die sowohl für den Luftauslass.als auch ziun Ansaugen von Luft durch das erstgenannte Gebläse (14) dienen kann. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Faserabgabedüse (19) zusätzliche, faserfreie Luft angesaugt wird, die an den innern Ober flächen der Düse entlangstreicht zwecks Ver minderung der Reibung zwischen der Düsen wand imd den pneumatisch geförderten Fa sern. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Faser- abgabedüse vorgeschaltete Hilfsdüse (18) von der Faserabgabedüse (19) einen Abstand hat imd in diese einmündet, wobei die Ausmün- dung der Faserabgabedüse (19) breiter und dünner ist als diejenige der vorgeschalteten Hilfsdüse (18). 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Faser- abgabedüse (19) vorgeschaltete Zusatzdüse (17) mit kreisförmigem Eingangsquerschnitt und rechteckigem Ausgangsquerschnitt vorge sehen ist, und dass die Faserabgabediise (19) einen im Quersehnitt reehteckförmigen Ein- gang und einen ebensolchen Ausgang (21) aufweist, wobei zwischen dem Eingang der Hilfsdüse (18) und dem Ausgang der Zusatz düse (17) ein mit der Atmosphäre in Verbin dung stehender Zwischenraum vorhanden ist.
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