CH313696A - Einrichtung zur Frischluft-Heizung und -Belüftung von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Frischluft-Heizung und -Belüftung von Kraftfahrzeugen

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CH313696A
CH313696A CH313696DA CH313696A CH 313696 A CH313696 A CH 313696A CH 313696D A CH313696D A CH 313696DA CH 313696 A CH313696 A CH 313696A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fresh air
heat exchanger
air
heating
line
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Application number
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English (en)
Inventor
Nallinger Friedrich Prof Dr H
Arthur Dipl Ing Mischke
Original Assignee
Daimler Benz Ag
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Publication date
Application filed by Daimler Benz Ag filed Critical Daimler Benz Ag
Publication of CH313696A publication Critical patent/CH313696A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00007Combined heating, ventilating, or cooling devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Frischluft-Heizung    und -Belüftung von Kraftfahrzeugen    Die Erfindung     betrifft    eine     Einrichtung     zur     Frischluft-Heizung        und        -Belüftung    von  Kraftfahrzeugen, bei welcher die     erwärmbare     Frischluft     gesondert    den     obern    und den  untern Teilen des     Karosserieinnenmaurnes,    z. B.

         einerseits    .den     Fensterscheiben    des     Fahrzeuges     und     anderseits    dem     Fu@ssraiun,    zugeführt     wird.     



  Die     Erfindung    bezweckt     eine        gegenüber     gleichmässiger     Beheizung        den.    Bedürfnissen  dem Fahrgäste besser     entsprechende        Beheizung     und     besteht        darin,

      dass die in     die        untern    Teile  des     Karosserieinnenraumes        geleitete        Luft    auf  höhere Temperatur     erwärmt    wird als die in  die     obern    Teile des     Karosserieinnenraumes    ge  leitete Luft.  



  Zweckmässig erfolgt die     verschiedenartige          Erwärmung    der     einzelnen        Luftströme    dadurch,  dass der     stärker    zu     erwärmenrde        Luftstrom     durch den der     Eintrittsstelle        dies        Heizmittels,     z.

   B.     Kühlwassers,        benachbarten        Teil    des       Wärmeaustauschers    und der andere,     weniger     stark zu     erwärmende        Luftstrom    durch den  der     Austrittsstelle    dies     Heizmittels    benach  barten Teil .des     Wärmeaustausehers    geführt  wird.

       Vorzugsweise        ä'urchströmt    das     Heiz-          mittel    den     Wärmeaustauseher    von unten nach  oben, so dass sieh die     wärmeren    Teile des       Wärmeaustauschers        unten    und die     kälteren     Teile     .desselben    oben befinden.

       Gegebenenfalls          kann    die     angestrebte        Wirluing        weiterhin    da  durch wirksamer     gestaltet        sein.,    dass der mit    dem     weniger    zu erwärmenden     Luftstrom    in       Verbindung        stehende    Teil des     Wärmeaustau-          schexs    mit kleineren     wärmeaustauschenden     Flächen, z.

   B. in     Gestalt        von.    Rippen, versehen  ist als der den andern     Lufastrom    zu erwär  mende     Teil        des        Wärmeaustauschems.     



  Eine     solche        Beheizung    des     Karosserie-          innern    wird infolge des     wärmeren        -Fiussraumes     und der in Höhe der Köpfe vorhandenen  kühleren Luft von den     Fahrzeuginsassen    als       besonders-angenehm        empfunden.     



  Zweckmässig     ist    eine     Regelvorrichtung    vor  gesehen, welche im     Bedarfsfalle    eine teilweise       Zuleitung    der beheizten     Frisclvhuft    aus einer       Teilleitung    in .eine andere     gestattet.    Zu     die-          sem    Zweck kann die     Prischluftlevtung    hinter  dem     Wärmeaustauscher    durch zwei:

   oder  mehrere Querwände     unterteilt        und    eine mit  diesen     Querwänden        zusammenwirkende    Regel  klappe vorgesehen sein, welche     wechselweise     die     zwischen    zwei     Querwänden        durrehströ-          mende        Luft    der     einen    oder der andern Teil  leitung     zuleiten        kann.    Die     Rege'1Jdappe        kann     hierbei     gleichzeitig    mit     

  einem        Drosselglied     verbunden sein,     derart,        .dass    bei     Verstellung     der     Regelklappe    der     Gesamtrdurehl#assquer-          schnitt        für    die in den     Karosserieinnenraum     eintretende Luft     gedrosselt    wird,     gleichzeitig     aber     derjenige    der beiden     Teühiftstxöine,        wel-          eher    einen     vergrösserten:

          Querschnätt    des           Wärmeaustauschers        durchströmt,        verstärkt.    er  wärmt.  



  In der     Zeichnung,        ist    ein     Ausführungsbei-          spiel    der     Erfindung        schematisch        dargestellt.     In .der     insbesondere    durch     Staudruck    be  lieferten     Frisehluftleitung    1     ist    der     Wärme-          austauseher    2 angeordnet,

   welchem das vom  Motor     erwärmte    Kühlwasser von     -unten    her  durch die Leitung 3 zuströmt und von wel  chem es     .durch    die Leitung 4 abströmt. Die       Leitung    5 hinter     .dem        Wärmeaustauscher        ist          durch    Querwände 6     und    7     unterteilt    und  mündet in ein     zylindrisches    Gehäuse 8     ein,     in .dem     die    um die Achse 9     versehwenkbare,

       mit einem     schaufelförmigen        Drosselglied:    10       versehene        Regelklappe    11 gelagert ist. Von  dem     GehäLLse    8     zweigt    eine     Leitung    12 nach  oben ab,     welche    z. B.     zur        Windschutzscheibe     -und zu den     Seitenfenstern        das    Wagens führt.

    Ferner     ist    im     Regenzylinder    8 eine nach un  ten gegen den     Fussraum        gerichtete    Öffnung  13     vorgesehen.    In der gezeichneten     Stelliuig     der Regelklappe 11 liegt     diese        mit    der mitt  leren     Trennwand    6     bündig,        derart,

      dass die  durch .die     untere        wärmere    Hälfte des     Wärme-          austausehers        tretende    Luft über den durch  die Trennwand 6     gebildeeben        Teilkanal    14 und  die Klappe 11 zur     Öffnung    13 geleitet     wird,

       während die     durch    den obern     kühleren    Teil       des        Wärrneaustauschers    tretende 'Luft ober  halb der Wand 6 über die Teilkanäle 15     und     16 sowie über die     Leitung    12 zum     obern    Teil  der     Karosserie        bzw.    zu den     Fensterscheiben    ge  führt     wird=     Durch     Verstellung        der    Regelklappe 11     in     die Lage 11'     wird        einerseits    oder 

      zwischen    den  Trennwänden 6 und 7 gebildete     Teilkarial    15  an den untern     Luftstrom        angeschlossen,    so  dass auch die     durch    diesen     Teilkanal    strömende       Luft        zur    Öffnung 13     gelangt.    Anderseits     wird:

       die Öffnung 13     durch    das     Drosselglied    10,       welches    sieh     in    die Lage 10'     verstellt    hat, ge  drosselt, so dass     die    in den     Fussraum        über-          tretende        Gesamtluftmenge        entsprechend    der  Drosselung     verringert,    aber entsprechend der       verstärkten        wärmeaustauseheniden    Berührung  mit dem     Wärmeaustauscher        in    :

  den Teilkanä  len 14 und 15     stärker    erwärmt wird. Gleich-         zeitig        wird:    die durch     die    Leitung 12       atrömendeLuftmenge        entsprechend    dem durch  dien Kanal 15     verringerten        Querschnitt    eben  falls     verringert.     



  Durch die     beschriebene        getrennte        Durch-          führung    der     Luftströme    durch den     Wärme-          austauscher    können     Temperaturunterschiede     zwischen der in den     Fussraum    der     Karosserie     und der in den obern Teil der     Karosserie    aus  strömenden Luft von 5 bis 8      ohne    weiteres  erreicht werden.  



  Aber auch bei     abgestellter    Heizung ergibst  die Einrichtung wesentliche     Vorteile.    Wäh  rend die.     voll        aussgezeiehnete        Stellung    der  Regelklappe eine     besonders    wirksame und bei       Hochsommertemperaturen    bzw.     langsamer     Fahrt     besonders    angenehme     Belüftung    ergibt,       können,    durch     Einstellung    in die gestrichelte       Drossellage    auch bei     hohen:

      Fahrgeschwindig  keiten     Zuglufterscheinungen    innerhalb des       Fahrgastraumes        vermieden        werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Frischluft-Heizung und -Belüftung von Kraftfahrzeugen, bei welcher die enväa^mbare Frischluft gesondert den obern Lund den untern Teilen es Karosserie- innenraumes zugeführt wird, dadurch gekenn zeichnet.
    @dass die .in die untern Teile des Ka- rosserieinnenraumes geleitete Luft auf höhere Temperatur erwärmt wird als die in dir obern Teile des Karosserieinnenraumes ge leitete Luft.
    UN TER.ANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erwärmung der Frischluft ein von einem fliessenden Heiz- mittel durchströmter Wärmeaustauscher vorge sehen ist,
    wobei ein Teil der Frischluft mit dem Wärmeaustauscher nur auf der Eintritts seite des Heizmittels und ein anderer Teil der Frischluft mit dem Wärmieaustauscher nur auf der Austrittsseite des Heizmittels in wärmeaustauschender Berührung steht.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransspruelr 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Heizmittel das erwärmte Motorkühl- wasser verwendet ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass die mit der Eintrittsseite des Heizmittels in wärmeaustauschende Berührung gebrachte Heizluft in die untern Teile des Karosserie- innenraumes und die mit der Austrittsseite des Heizmittels in wärmeaustauschende Be- rührung gebrachte Heizluft in die <RTI
    ID="0003.0025"> obern Teile des Karosserieinnenraumes geleitet wird. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und, 3, dadurch gekenn zeichnet"dass derWärmeaustauseher vomHeiz- mittel von unten nach oben durchströmt wird.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erwärmung der Frischluft ein Wärmeaustauscher vorge sehen. ist und dass die Leitung für den der, Wärmeaustauscher durchsetzenden Frisch luftstromdurch wenigstens eine Querwand unterteilt ist, derart;
    dass die Frischluft in der einen Teilleitung stärker erwärmt wird als in der andern Teilleitung, wobei eine Regelvorrichtung vorgesehen ist, welche eine teilweise Zuleitung der erwärmten Frischluft aus dem einen in ,die andere ge stattet.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteramprüchen 1 und !5, dadurch gekenn zeichnet, dass,die Frischluftleitung hhiter dem Wärmeaustauscher durch zwei Querwände unterteilt und in der Frischluftleitung eine Regelklappe angeordnet isst,
    welche, wenn sie mit der einen Querwand bündig liegt, da durch sowohl der in den untern Teil als auch der in den obern Teil des Karasserieinnen- raumes übertretenden Luft je den grösstem. D,uTebtrittsquerschmtt öffnet,, und welche,
    wenn sie mit der andern Querwand; bündig liegt, den zwweh.en den beiden erwähnten Querwänden hindurchtretenden Luftstrom # statt der einen Austrittsstelle der andern- Austrittsstelle zuleitet, wobei die Regelklappe mit einem D.rosselgliede verbunden ist,
    wel- eher bei Verstellung der Regelklappe die zur andern Austrittsstelle führende Luftleitung, drosselt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den einen Luftstrom erwärmende Teil des Wärmeaustauschers mit geringeren wärmeaustauschenden Flächen versehen ist als der dien andern Luftstrom erwärmende Teil des Wärmeaustausehers.
CH313696D 1952-02-23 1953-02-19 Einrichtung zur Frischluft-Heizung und -Belüftung von Kraftfahrzeugen CH313696A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4339014A (en) 1978-12-27 1982-07-13 Veb Kombinat Fortschritt Landmaschinen Neustadt In Sachsen Air cooling system for drive engine of an automotive agricultural machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4339014A (en) 1978-12-27 1982-07-13 Veb Kombinat Fortschritt Landmaschinen Neustadt In Sachsen Air cooling system for drive engine of an automotive agricultural machine

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